Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der dritte Teil von einer Lehre, die aus vier Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Die Implementierung von Nanotechnologie im menschlichen Körper
 
Von implantierten computer- und nanotechnologischen Elementen im menschlichen Körper sollen die verschiedenen Funktionen sowie Einschränkungen oder spezifische Eigenschaften aufgehoben oder beliebig eingefügt werden, bis zur angestrebten Unsterblichkeit. Auch wenn ihre Form der Unsterblichkeit eine Illusion ist, ist sie mitreißend gefährlich und nimmt von „KI“ Anwendungen Gebrauch, um sich zu verbreiten.
 
Diese Implantationen sind aufgrund der fortgeschritten hochwertigen Nanotechnologie inzwischen per Injektion vereinfacht durchführbar.
 
Die Würde des menschlichen Lebens, an die wir gemäß dem Wort Gottes glauben, ist nach transhumanistischer Ansicht dabei keinerlei Hindernis, da es sie in ihrer nächsten „Evolutionsstufe“ nicht gibt! In ihrer ist es erst diese wahre Intelligenz von künstlicher, und damit „vollkommenerer Art“, die zu würdigen ist nach ihrem Lehrsatz.
 
Hierzu gibt es die Beweise in zahlreichen Artikeln zu den globalen, industriellen Anpreisungen von medizinischen Fortschritten in der Anwendung von implantierten Nanochips und auch die philosophische Anpreisung der „Überwindung von Begrenzungen“ bei Menschen generell. So sollen mithilfe von künstlicher Intelligenz zukünftig Menschen mit Behinderung und weniger intelligente Personen „vermieden“ oder „modifiziert“ werden können. Das wird angepriesen, um die gesellschaftliche Verbesserung von Lebensqualität zu ermöglichen, was die „KI“ in ihren Fortschritten generieren soll.
 
Sie lehnen, und das sollte uns als Christen durchaus bewegen, die Wahrheit ab, die Gott im Schöpfungsbericht für alle Zeiten festgelegt hat, um uns in unserer Identität als Menschen zu definieren (vgl. 1.Mose 1,26-27).
 
1.Mose 1,26-27:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
 
Gott sei Dank gibt es bereits weltweit eine wachsende Bewegung von aufgeweckten Männern und Frauen, von bestürzten Eltern, die diesen Entwicklungen der transhumanistischen globalen Konzerne und den von ihnen in Milliardenhöhe finanzierten Organisationen berechtigterweise kritisch gegenüberstehen.
 
Auch die Förderung der LGBTQ+ Bewegung gehört zur Ebnung der Zukunft nach ideologischer Orientierung transhumanistischer Entwicklung sowie auch die fortschreitende Anpreisung neuer Sensoren und Kameras, die überall installiert den Menschen ersetzen können, wie z.B. selbstfahrende Fahrzeuge dank „KI“, usw. von denen sich Christen bekennend distanzieren sollten.
 
Auch ist es eine Tatsache, dass wenn man sich damit nüchtern und inhaltlich beschäftigt, feststellt, dass dieser Hochmut elitärer Personenkreise mit weltweit höchster finanzieller Einflussnahme (Anm.: die größten Unternehmen in der pharmazeutischen, IT und finanzwirtschaftlichen Industrie wird von ihnen geführt) die größere Bedrohung für unsere Zukunft als Menschheit ist, als wie derzeit behauptet der Krieg oder der „Klimawandel“.
 
Satans Hass und Verachtung für uns als menschliche Spezies offenbart sich auch in ihrer transhumanistischen Gesinnung „Götter“ zu sein, die am Ende per Selektion entscheiden, welches Leben innerhalb einer Gesellschaft leben darf und welches nicht, wofür sie auch bereits „KI“ heranziehen.
 
Da man sie in ihrem Vorhaben stoppen muss, wofür uns als Leib Jesu Vollmacht gegeben wurde auf Schlangen und Skorpione zu treten, können wir sie in ihrem bösen Treiben nicht fatalistisch abtun mit einer Art zu argumentieren, wie es sei „übertriebene Vorsicht“, Form von „Science-Fiction“-Theorie oder eine Verschwörung (vgl. Lukas 10,19).  
 
Lukas 10,19:
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
 
Denn die weiteren Einflüsse der „KI“-Anwendungen und ihre „uns vor uns selbst schützende“ Werbung in sozialen Medien, finanzierte Erziehungs- und Bildungsprogramme in Schulen und Kindergärten, Zunahme von staatlich geförderten Geschlechtsumwandlungen von Teenagern, hohe Zahlen austretender Kirchenmitglieder, Zensur und Desinformation in den verbreiteten Medien, politische Bestrebungen digitaler Totalüberwachung zur vermeintlichen Sicherheit laufen.
 
Aktuell gehen die Globalisten in vielen Ländern weiter vor, schüren die Ausweitung des Sozialkredit-Systems und die von den transhumanistischen Gruppen begünstigten Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Unterhaltung werden nicht dazu beitragen, dass sie mit den Werken der Finsternis aufhören, wenn wir sie darin nicht aufhalten (vgl. Epheser 5,11). 
 
Epheser 5,11:
… 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.
 
Wir haben beobachten dürfen in den letzten Jahren, dass viele gläubige Christen leider zu wenig über diese Zusammenhänge der Agenda des Transhumanismus wissen oder sich zu wenig im Wachen und Beten positionieren, um Mut zur Wahrheit zu zeigen, wenn es um die Hintergründe dieser angepriesenen Nutzung wundersamer „KI“ im Alltag geht.
 
Das aufgeschlagene Zelt Abrahams und die Stadt Ai
 
Anhand der Abkürzung „AI – artifizielle Intelligenz“ des bereits am Anfang erwähnten Wortes für künstliche Intelligenz als „KI“ verbirgt sich für uns auch eine geistliche Strategie gemäß der Wahrheit des Wortes Gottes, die wir in 1.Mose 12,8ff. finden, wo es um Abraham geht, der sich später von seinem Neffen Lot trennte (vgl. 1.Mose 12,8).
 
1.Mose 12,8:
8 Danach brach er von dort auf ins Gebirge östlich der Stadt Bethel und schlug sein Zelt auf, sodass er Bethel im Westen und Ai im Osten hatte, und baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an.
 
Wir wissen, dass bereits Jesus sagte, dass es in der letzten Zeit wie zur Zeit Noahs und Lots sein wird, worin zu der Zeit Lots die Fokussierung eher auf der Zunahme der Wirtschaft und zur Zeit Noahs auf der zwischenmenschlichen Beziehung lag (vgl. Lukas 17,26-28).
 
Lukas 17,26-28:
26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: 27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
28 Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; …
 
Anhand dessen können wir erkennen, dass wir in eine Phase eintreten, in der es zu einer Trennung kommen wird, die der von Abraham und Lot entspricht. Beide verfügten über einen großen Besitz von Herden, als Symbol für Wirtschaft. Ihre Herden wurden von Hirten geführt, die von Abraham und Lot den jeweiligen Herden zugeteilt waren und für die sie jeweils Verantwortung zu tragen hatten.
Das bedeutet, dass Abraham sowie auch Lot eine apostolische Funktion ausübten, die mit einem apostolisch hütenden Überblick über ihre Hirten sowie die Herden einherging (vgl. 1.Mose 13,1-6).
 
1.Mose 13,1-6:
1 So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot auch mit ihm ins Südland.
2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold.
3 Und er zog immer weiter vom Südland (Anm.: Negeb) bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an.
5 Lot aber, der mit Abram zog, hatte auch Schafe und Rinder und Zelte.
6 Und das Land konnte es nicht ertragen, dass sie beieinander wohnten; denn ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander wohnen.
 
Es heißt, dass Abraham bzw. Abram nach Bethel kam, wo er zuvor sein Zelt aufschlug, dessen Ort zwischen Bethel und Ai lag, und er dort einen Altar für den HERRN (Anm.: JAHWE) errichtete und seinen Namen anrief (vgl. 1.Mose 12,8).
 
1.Mose 12,8:
8 Danach brach er von dort auf ins Gebirge östlich der Stadt Bethel und schlug sein Zelt auf, sodass er Bethel im Westen und Ai im Osten hatte, und baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN (Anm.: Jahwe) an.
 
Hierbei lag „Bethel“, was übersetzt „Haus Gottes“ heißt, im Westen, und „Ai“, was übersetzt „Steinhaufen, Ruine“ heißt, im Osten, was ein Hinweis auf den Konflikt und die Auswirkung zwischen dem Königreich Gottes und dem Gedankengut bzw. Zeitgeist von „KI“ ist, in dem es gilt den richtigen geistlichen Überblick in der Nüchternheit des Geistes zu haben.
 
Mit unserem heutigen Kenntnisstand und dem Blick aus dem Bereich der Ewigkeit durchlief Abraham von Süden nach Norden die Gebiete der Stämme Simeon, Juda und Benjamin, um sein Zelt im Gebiet von Ephraim aufzurichten, was auf die Salbung des Doppelten hinweist. Der Name EphraimDoppelfruchtbarkeit steht damit in Verbindung (vgl. 1.Mose 13,1-4).
 
1.Mose 13,1-4:
1 So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot auch mit ihm ins Südland.
2 Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold.
3 Und er zog immer weiter vom Südland (Anm.: Negeb) bis nach Bethel, an die Stätte, wo zuerst sein Zelt war, zwischen Bethel und Ai, 4 eben an den Ort, wo er früher den Altar errichtet hatte. Dort rief er den Namen des HERRN an.
 
Wir können in der Salbung des Doppelten unter anderem die Stärke zuordnen, um eine alte Zeit siegreich abzuschließen und in die neue Zeit einzutreten, was mit frischer Kraft verbunden ist, um die betreffenden Menschen für das Neue zuzurüsten.
 
In Bezug auf den zurückgelegten Weg Abrahams und die Aufrichtung seines Zeltes wird deutlich, dass er feinfühlig war auf die Stimme Gottes bzw. seine Antwort zu hören (Anm.: Simeon), und sich im Lobpreis (Anm.: Juda), der ein Ausdruck des Vertrauens Gott gegenüber ist voranzubewegen. Dabei geht es um das Verständnis der Regierungsautorität des Sohnes Gottes und darin zu handeln (Anm.: Benjamin) sowie im zweifach zugeteilten Maß des Segens Gottes zu leben (Anm.: Ephraim).
 
Damit verbunden ist ebenfalls das erforderliche Anerkennen der Wahrheit, dass wir auf dieser Erde keine bleibende Stätte haben, dem Symbol für das aufgeschlagene Zelt. Wir sollten ein inneres Drängen aufweisen, tiefer unseren Ort der Ewigkeit zu verstehen, bei dem es sich um das messianisch-himmlische Jerusalem handelt, das zugleich auch die Braut und Frau des Lammes ist (vgl. Hebräer 13,14 i.V.m. Offenbarung 21,2.9-10).
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Die Erneuerung der Gedanken
 
Es gilt für uns als unersetzbar dem Heiligen Geist zu erlauben, unsere Gedanken bezüglich der Thematik von „KI“ und dessen Quelle, die eben keinesfalls eine Menschen liebende oder den Menschen als Schöpfung Gottes anerkennende oder dienende Quelle ist (!), richtig in der Wahrheit des Wortes Gottes gerade zu stellen.
 
Mit dem Geist Gottes wird uns möglich als Glieder des Leibes Christi uns überall dort erneuern zu lassen, wo wir vom Maßstab Gottes abgewichen sind und es womöglich nicht einmal als misslich erkennen konnten (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn …
 
Hierbei bleibt es aber auch im Weitergehen in Christus nicht aus, sich von bestimmten Menschen zu verabschieden, die ein anderes Gedankengut haben und daran festhalten wollen. Das bedeutet Menschen loszulassen, die andere Dinge in ihrem Leben priorisieren, so ähnlich wie es für uns als Lektion dienend Lot tat.
 
Lots Perspektive war mehr auf den temporären, irdischen Wohlstand ausgerichtet als auf den Willen Gottes, was anhand der Entscheidungen seiner ihm untergeordneten Hirten, die sich mit den Hirten von Abraham zankten, sowie dem Entschluss, sich für die wasserreiche und fruchtbare Gegend am Jordan zu entscheiden, deutlich wird (vgl. 1.Mose 13,7-11).
 
1.Mose 13,7-11:
7 Und es war immer Zank zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Es wohnten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Perisiter im Lande.
8 Da sprach Abram zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.
9 Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten, oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken.
10 Da hob Lot seine Augen auf und besah die ganze Gegend am Jordan. Denn ehe der HERR Sodom und Gomorra vernichtete, war sie wasserreich, bis man nach Zoar kommt, wie der Garten des HERRN, gleichwie Ägyptenland.
11 Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan und zog nach Osten. Also trennte sich ein Bruder von dem andern, …
 
Abraham hingegen ging es nicht in erster Linie um die Fruchtbarkeit des Landes, sondern um die Aufrechterhaltung des Friedens und den Wandel im Glauben, was auch mit Integrität verbunden ist, weshalb er Lot die Möglichkeit gab, sich gemäß seinem vorgeschlagenen Angebot zu entscheiden, nämlich nach links oder rechts zu gehen.
 
Daraus wird für uns der Fokus deutlich, selbstlos und im Vertrauen Gott gegenüber zu handeln, was Abrahams gerechte Haltung und Großherzigkeit offenbarten. Abraham ging es nicht zuerst darum nach seinen eigenen Präferenzen und Vorstellungen zu entscheiden, um seinen Besitz zu erweitern und aufgrund der Angst zu wenig zu haben oder sogar etwas zu verlieren, eigenmächtig zu bewachen bzw. zu verteidigen.
 
Abraham vertraute auf das ihm von Gott gegebene Versprechen, ihn im Leben zu versorgen. Weil er vollkommen Gott glaubte bzw. vertraute, war er nicht in (Neu-)Gier, Eigensinn, Rivalität und Habsucht auf seinen Vorteil bedacht.
 
Es ist anzunehmen, dass der Eingang des Zeltes von Abraham nach Norden zeigte und Lot seinen Fokus bereits nach Osten ausgerichtet hatte (vgl. 1.Mose 12,8 i.V.m. 1.Mose 13,3-4), woraus deutlich wird, dass er einen anderen Fokus als Abraham aufwies. Abraham hatte den ewigen Regierungssitz Gottes vor Augen, da der Sitz Gottes im fernsten Norden ist (vgl. Psalm 48,3).
 
Psalm 48,3:
3 Schön ragt empor der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt, der Gottesberg fern im Norden, die Stadt des großen Königs.
 
Lot hingegen ging es vermehrter um eine neue und zunehmende Wirtschaft, was durch den „Osten“ deutlich wird, wo die Sonne beginnt aufzugehen und die meisten Menschen ihrem Tageswerk beginnend nachgehen.
 
Anhand seiner Entscheidung können wir für uns lernen, dass sich Lot entgegen Abrahams Angebot entschied, was am Ende fatale Folgen für Lot mit sich brachte. Es folgte Gefangenschaft und die später erfolgte Zerstörung von Sodom und Gomorra, aufgrund der Bosheit der dort lebenden Bewohner.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm
 
Zum Teil IV der Botschaft bitte hier klicken.

Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der letzte Teil von einer Lehre, die aus vier Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Der Kampf unter der Führung von Josua und die Stadt Ai
 
Weiterhin wollen wir in diesem Kontext nicht unerwähnt lassen, dass Josua mit dem Volk Israel im verheißenen Land einen Kampf mit den Männern aus der Stadt Ai einging.
 
Aufgrund des Fehlverhaltens von Achan, was „betrübend“ bedeutet, der Dinge von der Gott geweihten Beute aus der „Erstlingsstadt“ Jericho raubte, verlor das Volk Israel gegen die Männer der Stadt Ai und hatte sechsunddreißig tote Kämpfer zu beklagen (vgl. Josua 7,1-5.11-12).
 
Josua 7,1-5.11-12:
1 Aber die Israeliten vergriffen sich an dem Gebannten; denn Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda, nahm etwas vom Gebannten. Da entbrannte der Zorn des HERRN über die Israeliten.
2 Und Josua sandte Männer aus von Jericho nach Ai, das bei Bet-Awen liegt östlich von Bethel, und sprach zu ihnen: Geht hinauf und erkundet das Land. Und als sie hinaufgegangen waren und Ai erkundet hatten, 3 kamen sie zu Josua zurück und sprachen zu ihm: Lass nicht das ganze Kriegsvolk hinaufziehen, sondern etwa zwei- oder dreitausend Mann sollen hinaufziehen und Ai schlagen, damit nicht das ganze Volk sich dorthin bemühe; denn ihrer sind wenige.
4 So zogen hinauf vom Volk etwa dreitausend Mann; aber sie flohen vor den Männern von Ai.
5 Und die Männer von Ai erschlugen von ihnen etwa sechsunddreißig Mann; sie hatten sie nämlich von dem Tor bis zu den Steinbrüchen gejagt und am Abhang erschlagen. Da verzagte das Herz des Volks und ward zu Wasser. …
11 Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe, und haben von dem Gebannten genommen und gestohlen und haben es verheimlicht und zu ihren Geräten gelegt.
12 Darum kann Israel nicht bestehen vor seinen Feinden, sondern sie müssen ihren Feinden den Rücken kehren; denn sie sind dem Bann verfallen. Ich werde hinfort nicht mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte tilgt.
 
In Bezug auf „künstliche“ bzw. artifizielle „Intelligenz“ kann man anhand der Stadt Ai im Land der Verheißung und dessen Wurzelwort im Wort Gottes bereits hierzu einen satanischen Plan der Zerstörung erkennen, den der Widersacher mit der Menschheit verfolgt.
 
Das Wurzelwort des hebräischen Namens „Ai“ ist „‘āwāh“ und bedeutet „sich vergehen, sündigen, verkehrt/pervers, gewunden in Form von verdreht handeln, entartet“. (Anm.: Worterklärung zu dem hebräischen Wurzelwort „‘āwāh“ des Namen „Ai“ entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 5868)
 
Darüber hinaus kann Achan mit Gläubigen gleichgesetzt werden, die ihren Fokus allein auf Gewinn und Einfluss ausgerichtet haben, und letzten Endes bedauerlich egal, was es kostet und welche „Kunst“ hierfür zur Anwendung kommt. Der Stolz des Fleisches, wie bereits erwähnt, lässt sie nicht erkennen, dass sie die Getäuschten sind.
 
Die etwa sechsunddreißig toten Männer im ersten Kampf gegen die Stadt Ai sollen uns als Warnung dienen, dass die Dynamik der künstlichen Intelligenz „KI“ aus einer fleischlich entwickelten Dimension im Samen der Schlange zu einem Fluch für die Menschheit wird, sowie uns zu Fall bringt, wenn wir als Ekklēsia keine dem Willen Gottes entsprechende Haltung einnehmen (Anm.: 6 x 6 = menschliches Handeln in uneingeschränkter Übereinstimmung mit künstlicher Intelligenz bringt Fluch hervor).
 
Wir dürfen hierzu in Erinnerung bringen, dass es im Umgang mit „KI“ bereits unzählige Einsatzformen in der heutigen modernen Kriegsführung gibt, die in militärischer Hinsicht durchaus für Menschen als eine Art Fluch einzuordnen sind. Es gibt unter anderem seit Jahren mit „KI“ ausgestattete Drohnen, die ungekoppelt, ohne nachweisbar zuzuordnenden Befehl in Gebieten Menschen, Flugzeuge, Fahrzeuge oder Gebäude beschießen, kontaminieren oder entzünden können. Seit den ersten erfolgreichen Einsätzen in den vergangenen Jahren dieser Drohnen-Typen stiegen Nachfrage und Produktion auf dem weltweiten Markt an.
 
Das bedeutet, diese Drohnen werden anhand einer „selbständigen Art der Zielfindung“ mithilfe von „KI“ gezielt so eingesetzt, um Menschen oder Orte zu zerstören, während man sie keinem menschlichen Auftrag zuordnen kann, dass jemand wie Militär einer bestimmten Nation, einer militärischen Einheit oder ein Geheimdienst zur Rechenschaft gezogen werden könnte. Wieviel Spielraum diese fehlende Ordnung für allerhand von Fälschung in Nachrichten und darin gezielten Verbreitung von Informationen der Panik bietet, sollte jedem ein wenig klar sein dürfen. Wer profitiert von einem solchen Plan zu töten?
 
Worin zählen hier noch ehrbare und ethisch nachvollziehbare Strategien zur Verteidigung menschlicher Rechte? Welche Geschichte können Hinterbliebene von Verstorbenen noch glauben und ihren Angehörigen erzählen, wenn es niemand war, oder doch womöglich der, von dem sie glaubend gemacht werden sollen, oder nur ein „technischer Berechnungsfehler“, der niemandem zugeordnet werden kann? (vgl. Psalm 36,2-4 i.V.m. Sprüche 6,16-19).
 
Psalm 36,2-4:
2 Es sinnen die Übertreter auf gottloses Treiben im Grund ihres Herzens. Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen.
3 Und doch hat Gott den Weg vor ihnen geebnet, um ihre Schuld aufzufinden und zu hassen.
4 Alle ihre Worte sind falsch und erlogen, verständig und gut handeln sie nicht mehr.
 
Sprüche 6,16-19:
16 Diese sechs Dinge hasst der HERR, diese sieben sind ihm ein Gräuel: 17 stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, 18 ein Herz, das arge Ränke schmiedet, Füße, die behände sind, Schaden zu tun, 19 ein falscher Zeuge, der frech Lügen redet, und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet.
 
Schließlich erhält Josua von Gott die Strategie und den Auftrag ein zweites Mal gegen die Stadt Ai und ihren Initiator, den König vorzugehen, was letztendlich zu einem Sieg des Volkes Israel über den König und die Einwohner von Ai führte (vgl. Josua 8,1-2.26-29).
 
Josua 8,1-2.26-29:
1 Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm mit dir das ganze Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai! Sieh, ich habe den König von Ai samt seinem Volk in seiner Stadt und seinem Land in deine Hände gegeben.
2 Und du sollst mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem König getan hast, nur dass ihr die Beute und das Vieh unter euch teilen sollt. Lege einen Hinterhalt hinter die Stadt! …
26 Josua aber zog nicht eher seine Hand zurück, mit der er die Lanze ausgestreckt hatte, bis der Bann vollstreckt war an allen Einwohnern von Ai.
27 Nur das Vieh und die Beute der Stadt teilte Israel unter sich nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte.
28 Und Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem Schutthaufen für immer, der noch heute daliegt, 29 und ließ den König von Ai an einen Baum hängen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot er, dass man seinen Leichnam vom Baum nehmen sollte, und sie warfen ihn unter das Stadttor und machten einen großen Steinhaufen über ihm, der bis auf diesen Tag da ist.
 
Aufruf zum Handeln
 
Unser Gebet ist, dass die Heiligen als Ekklēsia in Europa verstehen, inwieweit sich diese stark beschleunigten Entwicklungen der „KI“ basierten Technik verwoben mit der Genetik der Menschen gesellschaftlich bereits auswirken (!) und der himmlische Vater uns davor entscheidend warnt.
 
Nicht weil man uns nach unserer persönlichen Ansicht fragt, was der Mensch ist, und ob Mann und Frau als beide Geschlechter von Gott als Schöpfer mit Geburt festgelegt zu unserem Glauben gehören, sondern weil wir für die unteilbare Wahrheit des Wortes Gottes in täglichen Gebeten, unserem Einsatz im Alltag und gesellschaftlichen Lebensbereichen eintreten müssen, bevor es zu spät ist (vgl. Jeremia 21,12 i.V.m. Psalm 149,6-9).
 
Jeremia 21,12:
… 12 ihr vom Hause David! So spricht der HERR: Haltet alle Morgen gerechtes Gericht und errettet den Bedrückten aus des Frevlers Hand, auf dass nicht mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, ohne dass jemand löschen kann, um eurer bösen Taten willen.
 
Psalm 149,6-9:
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
Es gilt, dass wir JETZT tätig werden. Der lebendige Gott, unser HERR und König des Universums will uns, seine Braut, im Glauben stehen und Werke der Gerechtigkeit hervorbringen sehen (vgl. Offenbarung 19,8).
 
Offenbarung 19,8:
8 Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
 
Wer sich tiefer mit „KI“ auseinandersetzt und recherchiert oder auch wie wir direkt im persönlichen Austausch mit IT-Experten steht, stellt ohne jeden Zweifel fest, dass die vielen wundersamen Errungenschaften durch diese technologische Einsatzform enorm, revolutionierend und unfassbar schnell bzw. zeitsparend sind.
 
Jedoch stellen sie ohne gesetzliche Regelung und Regulierung durch vertrauenswürdige und auf biblischen Prinzipien gestützten Strukturen für uns Menschen keinen Zugewinn dar, so wie es seit Jahren gemeinsam Entwickler künstlicher Intelligenz wiederholt weltweit fordern, dass es geregelt werden muss, um Menschen wirklich zu schützen in ihrer Würde. Wenn bereits IT-Entwickler mit Insiderwissen als auch renommierte ausgestiegene Whistleblower mit jahrelanger Expertise im Umgang mit künstlicher Intelligenz davor warnen, was soll uns das als Liebhaber Gottes sagen?
 
Allein die rasanten Entwicklungen von Bild-, Ton- und Videobearbeitung von „KI“ führen zu vielen ungeklärten Fragen in Bezug auf unsere Möglichkeit aktuell und auch in der Zukunft Informationen sowie virtuell geteilte Inhalte noch auf Wahrheitsgehalt überprüfen zu können. Das erinnert an die im Timotheusbrief nahegelegte Prophetie in Bezug auf die Hinwendung von Menschen zu Fabeln, was im Altgriechischen auch mit „Mythos“, also Mythen übersetzt werden kann. Es sind Mythen, die die Menschen mehr interessieren wird als die Wahrheit.
 
Das mag für viele nichts Ungewöhnliches sein, aber wie sieht es mit uns als Jünger Christi aus? Worin werden wir uns von Menschen unterscheiden, wenn wir uns nicht der Wahrheit verschrieben haben werden? Welches Evangelium verkünden wir, wenn wir der „KI“ erlauben uns dabei vermeintlich zu „helfen“, in der aber keine oder eine verzerrte, gefälschte Wahrheit zu finden ist? Was beten wir genau an, indem wir fasziniert und begeistert davon unsere Aufmerksamkeit und Zeit investieren, wenn es gar nichts Wahres oder Heiliges ist, und Gott nicht darin ist?
 
Wie unterscheiden wir zukünftig die Wahrheit von Täuschung, wenn wir die Quelle von Täuschung anwenden, um Wahrheit zu suchen, statt den zu fragen, der allein die Wahrheit ist (vgl. Johannes 4,24)?
 
Johannes 4,24:
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Geliebte in Christus, machen wir uns bitte nichts vor: Es ist eben kein sich durch allein unser „Klicken“, App öffnen oder ein- und ausschalten gesteuertes Instrument, um uns Menschen in verschiedenen Bereichen des Lebens effektiv zu helfen wie es die Erfindung des Autos, des Waschmaschinen-Trockner-Kombigerätes oder einer Klimaanlage ist, die sich selbst bei einer eingestellten Temperatur einschaltet. Vielleicht erkennen wir an, dass diese Tage längst vorbei sind?
 
Es sollte für uns demnach ein weitestgehend bewusst wachsamer und vorsichtiger Umgang mit unserem Gebrauch von „KI“-Anwendungen verständlich sein. Jede Anwendung sollte von uns geprüft werden, inwieweit wir diese zu welchem Zweck nutzen und zeitlich begrenzen.
 
Zuletzt widmen wir uns einem wesentlichen Aspekt, der womöglich den bereits im geistlichen Dienst stehenden Heiligen besonders zu schaffen macht im Umgang mit Gläubigen, die weniger nüchtern und vorsichtig „KI“ und soziale Medien nutzen. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Zeitgeist-Kultur in den Leib Christi gelangt, die sich in einem Verlangen nach ständigen Abkürzungen, schnellen Ergebnissen und sofortige Abhilfe oder Stimulanz zeigen.
 
Es fehlt vielen jungen Gläubigen sehr viel Erkenntnis darin die Wahrheit anzuerkennen, dass Warten und etwas mit Geduld zu begegnen, mit Gottes Wesen selbst und somit auch seiner Herrlichkeit zu tun hat.
 
Das ist recht gefährlich, wenn Menschen dem Geist Gottes meinen vorschreiben zu können, wann er sich wie effektiv oder schnell zu bewegen hat. Darin liegt keine zu beschönigende Haltung von großem Glauben, sondern in sich die hochmütige und fleischliche Gesinnung, die dem Satan Zugang zu uns, unseren Beziehungen, Versammlungen und letztlich Lebensentscheidungen gibt (vgl. Johannes 10,10a).
 
Johannes 10,10a:
10a Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. …
 
Der Platz für die Hinweise im Wort Gottes in Bezug auf unsere Erfordernis auf Gott warten zu dürfen ist hier nicht groß genug, aber wer das Wort Gottes studiert und die tägliche Nähe des Heiligen, und niemals eiligen, Geistes liebt, weiß um diese Wahrheit, die uns im geistlichen Wandel im Gehorsam gegenüber dem HERRN bewahrt.
 
Keiner Macht oder Einflussnahme sei es erlaubt, unsere Sensibilität und Hingabe im Heiligen Geist zu stören, um uns in der Anbetung in Geist und Wahrheit vor dem Vater aufzuhalten.
 
Wir wollen säen und ernten im Geist, nicht in der Kraft unserer Seele und das, während wir umgeben sind vom endzeitlichen Taumel digitaler ID als virtuelle Identität, Erschütterungen in Systemen und auch gegen uns angewendeter „KI“ (vgl. Galater 6,7 i.V.m. Titus 1,15-16).
 
Galater 6,7:
7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
 
Titus 1,15-16:
15 Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen.
 
16 Sie sagen, sie kennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn; ein Gräuel sind sie und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig.
 
Deswegen lasst uns wachen und beten, wobei uns keine „KI“ helfen kann, indem wir unsere Herzen und unsere Sinne bewahren, um vor unserem einzigen und lebendigen Gott stehen zu wollen, um ihm die Ehre zu geben, auch wenn wir nicht alles gutheißen, was Menschen in dieser Zeit feiern, begeistert und fasziniert.
 
„Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht. Maranata!“, fasst nahezu alles, was wir über künstliche Intelligenz zu sagen haben in einem Satz apostolisch zusammen wie hier in 1.Korinther 16,22. Das Wort „marạna thạ“ ist aus dem Aramäischen und bedeutet „Unser HERR komm!“ oder „Der Herr komme!“ oder „Der HERR ist gekommen!“ (Anm.: Die Worterklärung zu dem aramäischen/griechischen Wort „marạna thạ“ ist entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 3108*.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm

Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der erste Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht und in der Fortsetzung demnächst weiter veröffentlicht wird.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Da wir uns in der Zeit der Garbenzählung befinden, die uns auf das Schawuotfest, welches zugleich auch das Pfingstfest ist vorbereitet, möchte ich das zum Anlass nehmen, um auf eine Offenbarung einzugehen, die der HERR mir hinsichtlich des Zeitfensters von Schawuot/Pfingsten gab (vgl. 3.Mose 23,15-17.22 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).

3.Mose 23,15-17.22:
15 Danach sollt ihr zählen vom Tage nach dem Sabbat, da ihr die Garbe als Schwingopfer darbrachtet, sieben ganze Wochen.
16 Bis zu dem Tag nach dem siebenten Sabbat, nämlich fünfzig Tage, sollt ihr zählen und dann ein neues Speisopfer dem HERRN opfern.
17 Ihr sollt aus euren Wohnungen zwei Brote bringen als Schwingopfer, von zwei Zehnteln feinstem Mehl, gesäuert und gebacken, als Erstlingsgabe für den HERRN. ...
22 Wenn ihr aber euer Land aberntet, sollt ihr nicht alles bis an die Ecken des Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten, sondern sollt es den Armen und Fremdlingen lassen. Ich bin der HERR, euer Gott.

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot – Fest der Wochen) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Die Omer-/ Garbenzählung und kommende Offenbarung
 
=> Anhand des Zählens des Omer (Anm.: Garbe), das das Volk Israel jedes Jahr im Zyklus der Erlösung im biblischen Monat „Nissan | Abib“ beginnt, verbirgt sich der Schlüssel zum Verständnis des Ablaufs in Richtung Verheißung.
 
Israel wurde im Laufe der Geschichte von Generation zu Generation immer wieder an seinen Auszug aus Ägypten erinnert. Pessach wurde zu dem Tag, an dem man sich an die Befreiung erinnerte und mit der Zählung von einem Erntebeginn bis zur Fülle der Ernte begann. Dies wurde als das Zählen des Omer bekannt. Dieses Zählen ergibt einen zeitlich abgestimmten Leitfaden, der den Weg für neue Offenbarung und Vermehrung öffnet.
 
Das eigentliche Thema dieser Zeit des Zählens ist die Erwartung eines Durchbruchs.
 
Das Zählen in der Erwartung von Heimsuchung und Ernte lässt eine neue Ebene des Glaubens entstehen. Biblisch gesehen befinden wir uns in der Zeit zwischen der Gerstenernte und der Weizenernte. Somit ist das also eine Zeit des Zählens von ERNTE zu ERNTE. Deshalb sollten wir unsere Emotionen neu ausrichten, so dass die Funktion der „Erwartung“ wiederhergestellt und für den Heiligen Geist empfänglich wird. Darüber hinaus sollten wir es zulassen, dass sich eine neue Erntementalität entwickelt, damit wir für die Vermehrung positioniert sind.
 
Hierzu ist es erforderlich, dass wir dort, wo es notwendig ist unsere Vision vom Heiligen Geist verschieben lassen, so dass sie neu definiert und etabliert wird, damit wir über den derzeitigen Status emporwachsen und die nächste Stufe der Ernte freisetzen können.
 
Das Zeitfenster zwischen Pessach und Schawuot/Pfingsten enthält große Offenbarung, wenn wir aus einer geisterfüllten Perspektive das Omer bzw. die Garben zählen.
 
Die Zeit zwischen Pessach und Pfingsten ist eine Übergangszeit. Übergang bedeutet, dass man hinübergeht. Die Omer-Zeit ist die Zeit, in der man die Dinge reflektiert, wie man seine Vorräte nutzt und Vorräte für die Zukunft aufschließt. Dies ist eine wichtige Zeit des Wachstums und der Selbstbeobachtung. Es ist ratsam alle Offenbarungen der vergangenen Zeit und die Art und Weise, wie wir in der letzten Zeit mit Vorräten umgegangen sind zu überprüfen.
 
Darüber hinaus soll uns die Omer-Zählung an die Verbindung zwischen Pessach (Anm.: zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten) und Pfingsten (Anm.: zum Gedenken an die Übergabe der Torah) erinnern. Man kann sie auch die Zeit zwischen dem ewigen etablierten Sieg durch Jesus Christus und der Zunahme des Heiligen Geistes bezeichnen.
 
Diese Zählung erinnerte die Israeliten daran, dass ihre Erlösung aus der Sklaverei nicht vollständig war, bevor sie die Torah erhalten hatten.
 
Das Volk Israel wurde aus Ägypten befreit, damit es den Willen und die Absichten Gottes auf der Erde umsetzen konnte. Ein wichtiger Grund für diese Jahreszeit ist, dass wir unser Verlangen nach einer Offenbarung Gottes zum Ausdruck bringen, die in uns lebendig wird. Wenn wir uns auf diese Zeit des „Omer-Zählens“ einlassen, werden wir in neue Offenbarungen eintreten. 
 
Unser Bund beruht auf dem Verständnis von Sonne, Mond und Erde in Übereinstimmung mit dem Erlösungsplan des Vaters (vgl. 1.Mose 1,14-19).
 
1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.
 
Das Wort Gottes dreht sich um die biblischen Feste. Sie waren heilige Versammlungen.
 
Die Erinnerung an diese physischen Ereignisse lässt uns die geistliche Bedeutung dessen verstehen, was kam und was noch kommen wird! Die Feste kündigten sein Opfer für uns an. Außerdem kündigen sie die vollständige Erlösung seines Volkes und die Ausrichtung aller Völker an, die sein Erbe sind (vgl. Psalm 2).
 
Mit dem sogenannten „Weben der Erstlingsfrüchte“ zur Pessachzeit vor dem HERRN und dann zu Pfingsten/Schawuot (Anm.: Fest der Wochen), wo wir die Salbung zur Sammlung und Vermehrung empfangen, wird unser Glaube sichtbar und unsere Zuversicht wächst, dass unsere Vorräte freigesetzt werden.
 
In der heutigen Zeit ist es nutzlos, auf legalistische Weise an den Festen teilzunehmen. Wir können sie nicht einhalten, aber wir können den himmlischen Vater ehren, indem wir uns an ihn erinnern und von ihm zu diesen festgesetzten Zeiten empfangen (vgl. Galater 3,10).
 
Galater 3,10:
10 Denn die aus den Werken des Gesetzes leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 27,26): „Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er es tue!“
 
Wir müssen nicht mehr nach einem ultimativen Opfer suchen – es wurde bereits am Kreuz dargebracht. Dadurch wurde Satans Herrschaft über uns persönlich und über die Menschheit als Ganzes gebrochen. Dennoch sind wir aufgefordert immer noch in die Fülle dieses Plans „einzutreten“.  Indem wir JETZT an den Festen teilnehmen und uns an sie erinnern, hören wir auf, Schatten zukünftiger Dinge zu sein. Dadurch veranlassen wir unseren zukünftigen Weg zu unserer Verheißung zu sehen. <= (Anm.: Der in =>“ gesetzte Text beruht auf einem strategischen Rat von Chuck D. Pierce aus dem Gebetsbrief vom 15.04.2025.)
 
Der König Ahab und Elija
 
In Verbindung mit der Pfingstzeit führte mich der Heilige Geist zu 1.Könige 17-18 und nahm Bezug auf den Propheten Elija, der dem König Ahab, dem siebenten König von Israel in der Dürreperiode, die Elija im Auftrag Gottes prophezeite, gegenüberstand (vgl. 1.Könige 17,1).

1.Könige 17,1:
1 Und es sprach Elija, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

Die Begründung von Dürre

Wenn wir uns in den von Gott herbeigeführten Dürreperioden befinden, ist es dem himmlischen Vater wichtig, die Kraft seines geschlachteten Lammes zu offenbaren und uns zugleich zu zeigen, in wieweit er durch seinen Heiligen Geist seine göttliche Ordnung bereits in uns etabliert hat, was dem offengelegten Flussbett in einer Trockenperiode gleichkommt.
 
Deshalb war es auch kein Zufall, dass Johannes der Täufer in der Wüste am Jordan, dem Hauptfluss Israels (Anm.: bedeutet „der Herabfließende oder an Abstürzen (Stromschnellen) reich“) positioniert war und dort prophezeite (vgl. Johannes 1,23.29).
 
Johannes 1,23.29:
23 Er (Anm.: Johannes der Täufer) sprach: „Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!“, wie der Prophet Jesaja gesagt hat (vgl. Jesaja 40,3). ...
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Der großartige Dreschschlitten und der Wirbelsturm Gottes
 
Ein Fluss mit seinen Flussufern und dessen Tiefe wird erst für das menschliche Auge offenbar, wenn dieser einer anhaltenden Trockenperiode gegenübersteht.
Diese Erkenntnis soll uns ermutigen und uns offenbaren, dass selbst wenn wir es empfinden, dass Menschen uns ausnutzen, indem sie an uns oder „über uns laufen bzw. uns überqueren“, wir kein kleiner Wurm sind, sondern ein großartiger Dreschschlitten, der in dieser Zeit mit dem hohen Wirbelsturm Gottes zusammenarbeitet, der der Heilige Geist ist (vgl. Jesaja 41,14-16 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-2)!

Jesaja 41,14-16:
14 Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du armer Haufe Israel. Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.
15 Siehe, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der viele Zacken hat, dass du Berge zerdreschen und zermalmen sollst und Hügel wie Spreu machen.
16 Du sollst sie worfeln, dass der Wind sie wegführt und der Wirbelsturm sie verweht. Du aber wirst fröhlich sein über den HERRN und wirst dich rühmen des Heiligen Israels.

Apostelgeschichte 2,1-2:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot – Fest der Wochen) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Die starken Zähne der Braut
 
Gott hat uns als Braut Jesu „starke Zähne“ gegeben, um eine „Waffe“ zu sein.
Es geht um die wahre Liebe, Einheit und Reinheit der Heiligen in der Braut Jesu durch die Gemeinschaft im Wort Gottes (vgl. Hohelied 4,2 i.V.m. Epheser 5,25-27).

Hohelied 4,2:
2 Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme kommen; alle haben sie Zwillinge, und keines unter ihnen ist unfruchtbar.

Epheser 5,25-27:
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, 26 um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.
 
Alle Dinge müssen den Heiligen zum Besten dienen!
 
Um auf den König Ahab und Elija zurückzukommen, möchte ich in dieser Botschaft positiv über den siebten König Israels sprechen, auch wenn er zu seiner Zeit mit Isebel kooperierte und ihr erlaubte über ihn zu herrschen.
 
Der Römerbrief offenbart uns, dass denjenigen, die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen müssen (vgl. Römer 8,28).

Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Selbst wenn es in der Zeit von Ahab falsche Propheten gab, die gegen die wahren Propheten Gottes aufbegehrten, können wir aus diesem gesamten Ereignis bzw. der Konfrontation durch den „Geist des Elijas“ eine Strategie als Volk Gottes für diese Zeit entnehmen, auf die ich später näher eingehen werde (vgl. 1.Könige 18,18-19 i.V.m. Offenbarung 2,20).

1.Könige 18,18-19:
18 Er (Anm.: Elija) aber sprach: Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus dadurch, dass ihr des HERRN Gebote verlassen habt und wandelt den Baalen nach.
19 Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel und die vierhundertundfünfzig Propheten Baals, auch die vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tisch Isebels essen.

Offenbarung 2,20:
20 Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.

Die angekündigte Dürre durch den Propheten Elija – der Tau und der Regen
 
Aufgrund des erlassenen Wortes durch den Propheten Elija, gab es eine dreieinhalbjährige Dürre in Israel, in der es weder Tau noch Regen gab bis zu dem Zeitpunkt, an dem es Gott Elija erlaubte in seinem Auftrag den Himmel wieder zu öffnen, um die Dürre in Israel zu beenden (vgl. 1.Könige 17,1 i.V.m. Lukas 4,25 ).

1.Könige 17,1:
1 Und es sprach Elija, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

Lukas 4,25:
25 Aber wahrhaftig, ich sage euch: Es waren viele Witwen in Israel zur Zeit des Elija, als der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate und eine große Hungersnot herrschte im ganzen Lande, ...

Diese Dürre bedeutet im prophetischen Kontext, dass es wenig Offenbarung und gesunde Lehre im Zusammenhang mit Gottes Manifestationen unter seinem Volk gab.
Die Begründung liegt darin, weil der Tau mit der Botschaft von Offenbarung und der Manifestation Gottes in der Atmosphäre verbunden ist.
Regen hingegen steht im Zusammenhang mit gesunder Lehre (vgl. 5.Mose 32,2).

5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras und wie die Tropfen auf das Kraut.
 
Die Dürre und Gottes Ordnung
 
Wenn Gott, wie zuvor erwähnt mit einer Dürreperiode über sein Volk kommt, offenbart er seine Ordnung.
Er zeigt uns damit, wie viel wir schon von seinem Wort in uns tragen und dadurch seine Ordnung in unseren Herzen etabliert haben.
 
Wenn wir in eine Herausforderung gelangen und nicht wissen, wie wir damit umzugehen haben und auch kein Wort der Offenbarung in solch einer Situation erhalten, dann sollten wir auf das blicken, was der Heilige Geist bereits als Ordnung in uns strukturiert hat, so dass wir die etablierte Wahrheit Gottes in unserem Leben umsetzen.
 
Dürreperioden sind von Gott dazu bestimmt, um uns stark und sicher in ihm zu machen und uns zu zeigen, welche Früchte des Geistes wir bereits hervorbringen (vgl. Jakobus 1,2-4 i.V.m. Jeremia 17,8).

Jakobus 1,2-4:
2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.
 
Jeremia 17,8:
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.

Jesus Christus ist gerade in den Phasen der Herausforderung, die Kraft, die uns stark sein lässt (vgl. 2.Korinther 12,10).
 
2.Korinther 12,10:
10 Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

Der Orts- bzw. Strukturwechsel
 
Dort, wo wir uns wie ein ausgetrocknetes Flussbett empfinden und wir zu Gott sagen: „Wir können gar nichts tun Gott.“, spricht er zu uns: „Du bist ein so wundervolles Flussbett. Du hast so schöne, hohe Flussufer!“
Mit dieser Aussage möchte er uns wissen lassen, dass wir fähig sind, seine tiefen Offenbarungen zu tragen, die aus seinen Höhen kommen.
 
Auch Elija ging im Auftrag Gottes in der Zeit der Dürre zu einem Bach, der später austrocknete, so dass der Zustand bzw. die Struktur des Baches das Wort Gottes freisetzte, um ihn zu einer anderen Struktur (Anm.: ans Meer- nach Zarpat/Sarepta bei Sidon=> liegt am Mittelmeer) wechseln zu lassen, die trotz Dürre noch Wasser (Anm.: Salzwasser) trug (vgl. 1.Könige 17,2-3.7-9a).

1.Könige 17,2-3.7-9a:
2 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 3 Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. ...
7 Und es geschah nach einiger Zeit, dass der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande.
8 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 9a Mach dich auf und geh nach Zarpat, das bei Sidon liegt, und bleibe dort ...
 
Elija wechselte nicht nur den Ort, sondern auch an eine andere Gewässerstruktur, die anderes Wasser trug. Er ging vom Bach zum Meer sowie vom Süßwasser zum Salzwasser, was mit der Botschaft der Heiligkeit, den Tiefen und dem vollen Maß Gottes im Zusammenhang steht (vgl. Jesaja 40,12a i.V.m. Markus 9,49-50; Kolosser 4,6).

Jesaja 40,12a:
12a Wer misst die Wasser (Anm.: das Meer) mit der hohlen Hand?, …

Markus 9,49-50:
49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.
50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit wird man es würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!

Kolosser 4,6:
6 Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.

Der Ortswechsel von Elija bedeutet, dass er etwas anderes schmeckte als die Dinge, die er zuvor von Gott empfing.

Das Süße und das Salzige
 
Die Süße ist in Verbindung mit Offenbarung (vgl. 1.Samuel 14,29) und das Salz ist verbunden mit Würze, die Heiligkeit und Wahrheit repräsentiert (vgl. Markus 9,49-50 i.V.m. Kolosser 4,6).
 
Elija wurde in seinem Geist am Mittelmeer darauf vorbereitet in eine später kommende Konfrontation auf dem Berg Karmel mit den falschen Propheten des Baal und der Aschera zu treten, wo Gott ihm mit Feuer antwortete (vgl. 1.Könige 18,19-40).
 
Die Region des „Salzwassers“ machte Elija in der Dürreperiode sogar so kühn eine Witwe, die zugleich Mutter war zu bitten, ihm zuerst Nahrung und Wasser zu geben (vgl. 1.Könige 17,10.13).

1.Könige 17,10.13:
10 Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! ...
13 Elija sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach es, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir es heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen.

Weiterhin machte Elija der Witwe mit dieser Aussage deutlich, dass wenn sie zuerst in seine prophetische Salbung investieren würde, sie übernatürliche Versorgung bzw. Vermehrung in ihrem Leben erfahren würde, die sie in ihrem ganzen Verlust (Anm.: sie verlor ihren Ehemann) und in der Zeit der Dürre trösten und diese überbrücken würde (vgl. Matthäus 10,41).

Matthäus 10,41:
41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Zum Teil II der Botschaft bitte hier klicken.