Im Leben eines Gläubigen in Christus bleibt es nicht aus, dass man in Phasen gelangt, die als Tiefpunkt bzw. Abgrund der Verzweiflung bezeichnet werden können. Dieser Abgrund kommt der Bezeichnung der „Scheol“ oder Niederung der Lebenden gleich, wo es so scheint, dass man zwar lebt, aber sich innerlich wie leblos bzw. tot empfindet.
 
Anhand von Psalm 42 wird beispielweise durch einen Leviten der Söhne Korachs deutlich, dass er sich innerlich also in seiner Seele in einer Lage von Betrübnis befand, die in ihm zur Verzweiflung führte (vgl. Psalm 42,6-8).
 
Psalm 42,6-8:
6 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
7 Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir, darum gedenke ich an dich aus dem Land am Jordan und Hermon, vom Berge Misar.
8 Deine Fluten rauschen daher, und eine Tiefe ruft die andere; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich.
 
Die Kraft der Erinnerung
 
In seinem Geist wies der Levit seine Seele an, auf Gott zu vertrauen und Hoffnung zu haben.
Hierbei spielte die Erinnerung an das Eingreifen Gottes in der Vergangenheit eine bedeutende Rolle, während er von Umständen der Bedrängnis ummantelt wurde. Auch David betonte die Wichtigkeit der Erinnerung an Gottes Intervention und Handeln (vgl. Psalm 103,2).
 
Psalm 103,2:
2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: …
 
Diese Ummantelung der Bedrängnis in Form der „Fluten und Tiefen“ im Leben eines gläubigen Menschen in Christus, hier dargestellt durch den Leviten, kann sich darin zeigen, dass dessen Seele durch eine falsche sowie böse Kommunikationsart in Form von dämonischen Einflüssen, falschen Glaubenssätzen bzw. eines nicht erneuerten Denkens angegriffen wird, die sich des Umstands des betreffenden Gläubigen bedient, um diesen einzuschüchtern.
 
An dieser Stelle erinnern wir uns daran, dass Leviten mit der Gegenwart Gottes vertraut waren, und trotzdem gab es Lebensumstände, die sie in Herausforderung brachten. Und auf ähnliche Weise kann das auch in unserem Glaubensleben in der heutigen Zeit der Fall sein.
Wie gehen wir mit solchen Umständen und Bedrängnissen um?
 
In Phasen der Herausforderung, die eine Zeit der Prüfung umfassen können, gilt für uns die bereits in uns etablierte Wahrheit des Wortes Gottes, ähnlich wie Jesus als er in der Wüste geprüft wurde, anzuwenden. Wir dürfen uns bewusst machen, dass der Widersacher die Absicht hat, das Wort Gottes gegen uns anzuwenden, um uns zu versuchen.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir uns im richtigen Kontext der Wahrheit des Wortes Gottes aufhalten und dem Widersacher siegreich entgegenstehen (vgl. Matthäus 4,1.4.11 i.V.m. Jakobus 4,7).
 
Matthäus 4,1.4.11:
1 Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. …
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ …
11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.
 
Jakobus 4,7:
7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
 
Klang und Bewegung
 
Da es sich beim Psalm 42 um ein Lied handelt, was in dessen Klang Bewegung erzeugt, wird für uns erkennbar, dass sich darin die Kraft der Hoffnung befindet, die uns dabei hilft vom Ort des Abgrunds der Verzweiflung an den Ort der Hoffnung zu wechseln.
 
Dieser Zustand entspricht einem Mobilfunktelefon, dessen Akku in einem kritischen Energiezustand ist und von dem Ort der „Schwäche“ und Leere an den Ort der Energiequelle gebracht wird, um dort wieder aufgeladen zu werden.
 
Bei diesem Prozess geht es darum, dass wir durch die Kraft der Erinnerung an die Intervention Gottes in unserem Leben denken und somit den Ort, die Zeit und das Bild der Situation vor unserem geistlichen Auge haben, um in der Kraft des Glaubens den Zustand der inneren Bedrängnis zu überwinden. Dies tun wir, indem wir geistlich den Ort wechseln, so dass sich unsere innere Kommunikation (Anm.: Gedanken) ändert.
 
Daraus resultiert, dass wir im Glauben jeden Gedanken gefangen nehmen, der sich gegen die Erkenntnis Gottes stellt, was bedeutet, der konträr ist zum Plan bzw. der Verheißung Gottes für unser Leben (2.Korinther 10,4-5 i.V.m. Jeremia 29,11).
 
2.Korinther 10,4-5:
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet [Anm.: Zukunft und Hoffnung].
 
Gebärendes Gebet
 
Auch der Prophet Jona gab sich nicht mit seinem Umstand der Tiefe und Verzweiflung zufrieden. Er entschied sich im Bauch des großen Fisches zu beten, der zudem als Ort „des gebärenden Gebets des HERRN“ bezeichnet werden kann, das alles von uns fordert (vgl. Jona 2,1-4.6.11).
 
Jona 2,1-4.6.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.
2 Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches 3 und sprach: Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst und er antwortete mir.
Ich schrie aus dem Rachen des Todes und du hörtest meine Stimme.
4 Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, …
6 Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. …
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.
 
Der Bauch ist gemäß der Aussage Jesu der Sitz des Geistes sowie mit den lebendigen Wassern verbunden, und der große Fisch stellt ein Vehikel für Jona in seine von Gott vorherbestimmte Verheißung dar, worin für uns die Bedeutung von gebärendem Gebet erkennbar wird (vgl. Johannes 7,38-39a i.V.m. Jesaja 42,14).
 
Johannes 7,38-39a:
38 Wer an mich [Anm.: Jesus Christus] glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39a Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; …
 
Jesaja 42,14:
14 Ich schwieg wohl eine lange Zeit, war still und hielt an mich. Nun aber will ich schreien wie eine Gebärende, ich will laut rufen und schreien.
 
Manchmal bleibt es nicht aus, dass die Kraft der Stimme Gottes in Form von Verheißung uns wie Fluten, Wellen und Wogen umgibt und seine großen bzw. hohen Gedanken unseren Geist und Sinn bedecken muss, wie das Schilfgras den Kopf Jonas umschlang, damit wir von uns wegschauen und auf seinen Triumph blicken, den er durch Jesus Christus am Kreuz durch seinen Tod und seine Auferstehung bereits für uns etabliert hat (vgl. Hesekiel 1,24a; Offenbarung 1,15b; Jesaja 55,8-9 i.V.m. Kolosser 2,15).
 
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen [Anm.: hebr. „`ēl šaddaj“], …
 
Offenbarung 1,15b:
… ,15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
 
Kolosser 2,15:
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
Der geworfene Würfel und die Zahl „6“
 
Die Kraft dieser Verheißung können wir mit einem geworfenen Würfel bei einem Brettspiel vergleichen, der auf die Zahl „Sechs“ fällt und je nach Brettspiel bedeuten kann, dass man in einer bevorzugten Position ist. Es kann für uns darauf hinweisen, die Möglichkeit zu bekommen aus einem Bereich herauszutreten und auch andere Mitspieler zu überspringen, indem man seinen Weg weiter fortsetzt und erneut würfeln kann.
 
=> Somit offenbart die Zahl „Sechs“ ein gewisses Momentum, indem eine frische Möglichkeit zum Vorangehen herbeigeführt wird.
 
Das bedeutet, wenn unsere Verheißung eintrifft, erhält unsere normale Vorgehensweise einen großen Schub. Das umfasst, dass etwas Greifbares und Spezielles sich vor unseren Augen offenbart, was sich in Gunst ausdrückt. <= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung aus dem Buch „Prophetic Wisdom“, Seite 84 von Graham Cooke.)
 
Darüber hinaus umfasst die Zahl „Sechs“ bei einem Würfel den höchsten Zahlenwert und ist auch die Zahl des Menschen, weil der Mensch als Adam am sechsten Tag von Gott erschaffen wurde (vgl. 1.Mose 1,26a.27.31).
 
1.Mose 1,26a.27.31:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, …
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. …
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
 
Hinter Jesus Christus, der auch die Bezeichnung „des letzten Adams trägt, der zum Geist wurde und lebendig macht“, ist ein ähnliches Momentum, wie beim Würfeln der Zahl „Sechs“ zu erkennen (vgl. 1.Korinther 15,45 i.V.m. 2.Korinther 3,17).
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
2.Korinther 3,17:
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
 
Das von Christus Jesus eingeleitete Momentum

Dieses Momentum wurde durch Jesus Christus am Kreuz freigesetzt, während er von den römischen Besatzern durch drei Nägel befestigt wurde, die mit dem Zahlenwert 666 im Zusammenhang stehen. Der Nagel steht in Verbindung mit dem hebräischen Buchstaben „Waw“, der den Zahlenwert „6“ trägt und piktographisch einen „Nagel“ symbolisiert.
 
Wenn wir aus dieser Perspektive des Triumphs Jesu am Kreuz die viereckige Form des Würfels mit der Zahlenfläche „Sechs“ betrachten, die in sich die drei Nägel und die vier Wundmale Jesu tragen, ist ein gewisser Neustart in Form von Erneuerung und Erfrischung zu erkennen (vgl. Kolosser 2,13-15).
 
Kolosser 2,13-15:
13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.
14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Es mag womöglich paradox klingen, doch das aufgerichtete Kreuz mit den drei Nägeln diente zweckmäßig gezielt dazu, dass Jesus als Sohn Gottes im Bereich der Luft hing, wo der Widersacher regiert, um diesen, seine Pläne als auch seine antichristliche Struktur vollständig zu richten (vgl. Epheser 2,2 i.V.m. Galater 3,13).

Epheser 2,2:
… 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.
 
Galater 3,13:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, …

Bei dem Bereich der „Luft“ handelt es sich um das nicht sichtbare Areal der Gedanken, wo wir entscheiden, ob wir die Gedanken Gottes oder die des Widersachers kultivieren.

Durch Jesu vollständige Hingabe und Unterordnung dem Willen seines himmlischen Vaters gegenüber hat er durch seinen Opfertod am Kreuz das antichristliche System bzw. die „Dreieinigkeit der Finsternis“ (Anm.: in Form eines bösen Dreiecks => Satan, der falsche Prophet, das Tier; vgl. Offenbarung 20,10 => zwei Nägel in den Händen von Jesus und ein Nagel in den Füßen von Jesus) gerichtet.
 
Die drei Nägel und die vier Wundmale Jesu

Dort, wo der Widersacher davon ausging, den endgültigen Sieg durch seinen antichristlichen Plan zu erreichen, hat es dazu geführt, dass sein widersetzlicher Plan durch das Werk von Jesus Christus, dem vollkommenen Sohn Gottes zerstört wurde. Die drei Nägel öffneten den Weg für die vier Wunden des Sohnes Gottes, der die Tür in die Vollständigkeit und Vollkommenheit des Vaters ist (Anm.: 3 Nägel + 4 Wunden = 7 => Erfüllung des Wortes Gottes; vgl. Matthäus 5,17; Johannes 14,6 i.V.m. Hebräer 12,2).

Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Hebräer 12,2:
… 2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
 
Die offenbarende Wahrheit zur oben gemachten Aussage bzgl. der Zahl „7“ ist in den Zahlenwerten zu finden, bei denen es sich um die hebräischen Buchstaben „Gimel“, „Daleth“, „Sajin“ handelt.
 
Der Zahlenwert „3“ ist verbunden mit dem hebräischen Buchstaben „Gimel“, der die piktographische Darstellung eines „Kamels“ hat, das auch mit der Zugangsberechtigung ins Königreich Gottes verbunden ist (vgl. Matthäus 19,24).

Matthäus 19,24:
24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

Der hebräische Buchstabe „Daleth“ steht im Zusammenhang mit dem Zahlenwert „4“ und hat die piktographische Darstellung einer „geöffneten Zelttür“ (vgl. Johannes 10,9).
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Der Zahlenwert „7“ ist verbunden mit dem hebräischen Buchstaben „Sajin“, welches unter anderem ein gekröntes Schwert symbolisiert und somit auf das lebendige Wort Gottes hinweist (vgl. Hebräer 4,12 i.V.m. Offenbarung 19,13).

Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Offenbarung 19,13:
13 Und er (Anm.: Jesus Christus) war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Der Würfel und die Struktur der Braut des Lammes
 
Es ist die Form des Würfels, die auf die Struktur der ersten Liebe von Jesus hinweist, bei der es sich um seine Braut bzw. Frau handelt, die als herrliche Stadt vom Himmel aus dem Geistbereich auf die Erde regiert und ihn als das Lamm sowie den Vater in der Facette des allmächtigen Gottes im Zentrum trägt (vgl. Offenbarung 21,2.9-10.16-17.22).
 
Offenbarung 21,2.9-10.16-17.22:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
16 Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.
17 Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte. …
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Wenn wir in Christus sind, dann ist es uns gegeben, ohne Verzweiflung zu leben und in der Salbung des Heiligen Geistes in Hoffnung zu regieren, so dass es zu einer Umkehr und Erlösung in unserem Leben und damit verbundenen Umfeld kommt, was Hoffnung empfängt (vgl. Römer 15,13).
 
Römer 15,13:
13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm



Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort dient als Stückwerk und weist auf das folgende biblische Jahr 5785/2025 hin, das vor uns liegt. Wir ermutigen jeden von euch über dieses Wort zu beten sowie den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.
 
Der 02. Oktober 2024 und das neue biblische Jahr 5785
 
Am Abend des 02. Oktober 2024 sind wir als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5785 eingetreten, das auch Segenszyklus oder „bürgerliches Jahr“ genannt wird.
 
Der Grund für uns liegt in der Anerkennung des Wortes Gottes, indem wir als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum eingefügt sind. Auf dieser Grundlage ist es für uns als Volk Gottes von großer Bedeutung, indem wir Anteil an der Fettigkeit der Wurzel haben, an der in ihr liegenden Salbung (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Wir wissen gemäß Sacharja 2,12b, dass Israel der Augapfel Gottes ist, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, weshalb es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen gut und weise ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen. So können wir mit den von der Gnade Gottes erleuchteten Augen zuversichtlich mit Jesus Christus in unsere Zukunft gehen.
 
Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten Strategien, die uns helfen, unser Leben im Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden zu positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Dekade „Pe“ und Ausdrucksweise von Erkenntnis
 
Wir befinden uns zeitlich derzeit als Volk Gottes im biblischen Zyklus der „80er“, welcher mit dem hebräischen Buchstaben „Pe“, was unter anderem „Mund” bedeutet, verbunden ist. Diese Dekade ist mit der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ verknüpft und bringt das in Worten Gesprochene hervor.
Außerdem bringt sie Manifestationen der gesprochenen Worte für die weiteren Jahre innerhalb dieses biblischen Jahrzehnts hervor und legt Grundlagen für kommende Zeiten (vgl. Habakuk 2,14 i.V.m. Sprüche 18,21).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Sprüche 18,21:
21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.
 
Der hebräische Buchstabe „He“
 
Das biblische Jahr 5785 ist mit dem hebräischen Buchstaben „He“ verknüpft, der ebenfalls den Zahlenwert „5“ trägt und mit dem Windhauch Gottes in Verbindung gebracht wird, was uns als Volk Gottes dazu aufruft herbeigeführte Offenbarungen Gottes durch den Geist der Weisheit und Offenbarung zu erkennen. Das hat eine größere Erkenntnis zur Folge über Gott, den himmlischen Vater, der Geist ist (vgl. Epheser 1,17 i.V.m. Johannes 4,24a).
 
Epheser 1,17:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Diese größere Gotteserkenntnis kommt dem Vorgehen Jesu gleich, als dieser seine Jünger mit seinem Atem anblies und sie aufforderte den Heiligen Geist zu empfangen (vgl. Johannes 20,22).
 
Johannes 20,22:
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!
 
Damit im Zusammenhang heißt es in 1.Mose 2,4b-7, dass bevor der erste Mensch mit dem Hauch Gottes in Berührung kam, es noch nicht auf Erden geregnet hatte und ein Nebel von der Erde aufstieg. Dieser befeuchtete alles Land, so dass Gott begann die Umrisse der Seele von Adam zu formen, bei der es sich um die Struktur eines reifen und ausgewachsenen Mannes handelte.

1.Mose 2,4b-7:
… 4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Der unberührte Erdboden

Zu dieser Zeit war der Boden der Erde unberührt, da noch kein Regen auf die Erde gefallen war, was dafür stehen kann, dass keine falsche Doktrin bzw. Lehre auf der Erde Einzug gehalten hatte.
Wie wir wissen, steht Regen in Verbindung mit Lehre und gesprochenen Worten (vgl. 5.Mose 32,2; Jesaja 55,10-11).
 
5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras und wie die Tropfen auf das Kraut.

Jesaja 55,10-11:
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Es war Gottes Wille Adam fehlerlos bzw. makellos zu erschaffen.
Durch den aufsteigenden Nebel wird verdeutlicht, dass Gott seine Gegenwart, seine Grundsätze des Übernatürlichen und seine Verheißung in Adam hinein formte, ohne dass ihn jemand darüber lehren musste.
 
Der aufsteigende Nebel

Der fehlerlose Seelenleib Adams wurde von Gott mit feurigem, reinen Licht gefüllt, was anhand des hebräischen Wortes für „Nebel - 'ēd“, das in 1.Mose 2,6 verwendet wird sowie dessen Wurzelwort „'ûd“ deutlich wird.
 
Das hebräische Wurzelwort „'ûd“ bedeutet „Holzscheit“. Es steht ebenfalls in Verbindung mit „feurigen Kohlen bzw. Feuersteinen, die durch einen Schürhaken zusammengezogen werden“. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu den Worten „Nebel – 'ēd, Holzscheit – 'ûd“ mit der Wortschlüsselnummer: *111 und *185 sowie aus der Strong`s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H181).
 
Anhand der o.g. Worterklärung wird deutlich, dass Gott, der himmlische Vater Adam und Eva als feurige Kohlen (Anm.: befinden sich vor dem Thron Gottes; vgl. Hesekiel 1,13; Hesekiel 28,14) zusammenzog, um sie zuerst als ein Geistmensch zu erschaffen und einige Zeit später darin eine heilige „Zellteilung“ durchzuführen, so dass Gott ihnen ermöglichte als zwei Geistmenschen in heiliger Gemeinschaft (Anm.: im heiligen Bund) vor Gott in echter Verbundenheit, reiner Intimität und göttlicher Liebe zu leben.
 
Durch die von Gott zusammengezogenen zwei feurigen „Thronraumkohlen“ oxidierte die im Erdboden befindliche Feuchtigkeit, so dass sie als Nebel durch die Hitze des Feuers Gottes in die Atmosphäre des Paradieses Gottes (Anm.: Eden ist der Garten Gottes) aufstieg.
 
Somit formte Gott einen feurigen, fehlerlosen und einheitlichen Seelenleib in Form von Mann und Frau, der seinem verzehrenden und einheitlichen Geistwesen entsprach (vgl. 1.Mose 1,26a i.V.m. 5.Mose 4,24; 5.Mose 9,3a; Hebräer 12,29).

1.Mose 1,26a:
26a Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, …

5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
5.Mose 9,3a:
3a So sollst du nun heute wissen, dass der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. …
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Nach dem Ebenbild Gottes geschaffen

Wenn wir als Menschen nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind und Gott Geist ist, dann sind wir das ebenfalls (vgl. 1.Mose 1,26-27).

1.Mose 1,26-27:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
 
Diese geistliche Struktur fordert uns dazu auf, unseren Blick nicht auf das Irdische zu richten, sondern auf das Geistliche, um das zu sehen, was Gott offenbart (vgl. Matthäus 6,33 i.V.m. Epheser 2,4-6; Kolosser 3,1-3).
 
Matthäus 6,33:
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
 
Epheser 2,4-6:
4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden –; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Es ist der Atem Gottes in Form des Heiligen Geistes, der unser geistliches Bewusstsein für den übernatürlichen Bereich sensibilisiert, um zu erkennen, was der himmlische Vater tut und spricht (vgl. Johannes 5,19-20; Johannes 8,38).
 
Johannes 5,19-20:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.
 
Johannes 8,38:
38 Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
 
Aufgrund dessen dürfen wir anerkennen, dass die Kommunikation des Geistes und somit seine Worte nicht verständlich für die Menschen sein werden, die irdisch gesinnt sind, sondern nur für die, die geistlich gesinnt sind (vgl. 1.Korinther 2,12-16).
 
1.Korinther 2,12-16:
12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.
13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.
16 Denn „wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen“? (vgl. Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.
 
Anhand der Sprache wird die Kultur erkennbar, in der wir leben.
Da wir uns in der biblischen Dekade von „Pe – Mund“ bewegen, aus der das „He – Hauch“ hervorgeht, kann man eine Aufforderung des Geistes zur Kommunikation des Königreiches durch diese zwei hebräischen Buchstaben erkennen.
 
Diese ergeben das hebräische Wort פֶּה – päh“, was „Mund, Öffnung, Zugang“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug zu dem hebräischen Wort פֶּה – päh“ aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 6442)
 
Auch Petrus wurde beispielsweise anhand seines „Dialekts des Königreiches Gottes“ erkannt (vgl. Matthäus 26,73).
 
Matthäus 26,73:
73 Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
 
Gottes Kommunikation sowie die seines Sohnes Jesus sind unter anderem wie das Rauschen vieler Wasser und somit gilt es, den Heiligen Geist in Form von Strömen lebendigen Wasser fließen zu lassen. Das beinhaltet, dass unsere Worte süß sein sollten, was mit Offenbarung und Wahrheit getränkte Worte meint (vgl. Hesekiel 1,24; Offenbarung 1,15b i.V.m. Johannes 7,38-39a).
 
Hesekiel 1,24:
24 Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, …

Offenbarung 1,15b:
…, 15b und seine (Anm.: Jesu) Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Johannes 7,38-39a:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39a Das sagte er aber von dem Geist, …
 
Die Zahl „5“ und ihre Bedeutung

=> Die Zahl Fünf ist eine wirksame Zahl. Sie zählt zu der Wirkung von Gnade, manifestiert und gewirkt als die Hand Gottes in einem Leben oder Dienst. Das ist deshalb so, weil alles, was der HERR tut, frei bereitgestellt ist und nicht durch irdische Währung gekauft werden kann. Es ist eine Gabe von Gnade.
 
Diese Zahl gleicht hauptsächlich der Handsymbolik und repräsentiert die Ausführung eines Gelöbnisses für den HERRN. Es gilt teilweise für einen opfernden bzw. hingebungsvollen Dienst.
Darüber hinaus weist die Zahl „5“ auf ein Versprechen von Hingabe hin, das durch die Kraft in den Händen von jemand anderem ausgedrückt wird (Anm.: Handdrücken), um etwas zu vollziehen. Handsymbolik kennzeichnet hauptsächlich den Tenach und ist in das Neue Testament durch den Apostel Paulus in seiner Präsentation der Ämter des fünffältigen Dienstes in die neutestamentliche Gemeinde gebracht worden.

Im Tenach weisen bereits die Stiftshütte und der Tempel auf die Handerfüllung der neutestamentlichen Gemeinde hin. Die Stiftshütte hatte fünf Säulen, um die Struktur zu stützen und der Tempel verfügte über ein Fünfeck im Eingangsbereich (vgl. 2.Mose 26,37; 1.Könige 6,31).

Somit sind Dienste der Amtsträger, Ältesten und Leiter dort angedeutet (vgl. Epheser 4,11 i.V.m. Galater 2,9; Offenbarung 3,12).<= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung aus dem „Prophet’s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 221; 222)
 
Das Meer, der Himmel und die Hand Gottes
 
Das Maß des Meeres sowie des Himmels sind gemäß der Bibelstelle aus Jesaja 40,12a die Ebenen, die mit der Hand Gottes und somit mit seinem übernatürlichen Wesen verbunden sind, das Geist ist (vgl. Johannes 4,24a).
 
Jesaja 40,12a:
12a Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne …

Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …

Demnach erkennen wir, dass es sich um zwei geistliche Ebenen handelt, die in sich die tragende und schützende bzw. abdeckende Kraft Gottes umfassen.

Wenn man die hohle Hand unten und die ausgespannte Hand des HERRN oben betrachtet, könnte man darin die Dimension eines Fisches erkennen, der auch dem Symbol des „Ichthỵs – Fisch“ (Anm.: <>< Symbol des Ichthỵs – Fisch) gleicht, bei dem die untere Ebene mit der oberen Ebene verbunden wird, um die Struktur eines Fisches zu offenbaren.

Da die Fische und die Vögel vor dem Menschen erschaffen wurden, kann man darin ebenfalls ein geistliches Prinzip erkennen. Hierbei geht es um das Element des Wassers und der Luft, die auf die Kraft der Wahrheit des Wortes Gottes und dem Prinzip des Geistes in Form von Glauben hinweisen (vgl. Epheser 5,26b i.V.m. Jesaja 40,31; Hebräer 11,1).

Epheser 5,26b:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, …

Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Die Verbindung zwischen den sogenannten Tiefen in Form der Fische und Höhen in Form der Vögel entspricht der temporären Implantation von Jona, was „Taube“ bedeutet, im Bauch des Fisches. Durch diese konnte die Kraft der Prophetie in Form der Weisung Gottes für die Zukunft abgesichert werden, um den Menschen göttliche Orientierung zu geben (vgl. Jona 2,1.11; Jona 3,1-2).

Jona 2,1.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. …
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Jona 3,1-2:
1 Und es geschah das Wort des HERRN zum zweiten Mal zu Jona: 2 Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!
 
Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2025
 
Die Herrnhuter Jahreslosung für das gregorianische Kalenderjahr 2025 ist aus 1.Thessalonicher 5,21 worin es heißt:
 
„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“
 
Anhand der eben genannten Bibelstelle wird für uns deutlich, dass es verbunden mit der prophetischen Rede erforderlich ist, diese übernatürliche Kommunikation anhand der Wahrheit des Wortes Gottes und unter der Führung des Heiligen Geistes zu filtern bzw. zu prüfen.
 
Darin sind wir angehalten, den Geist nicht zu dämpfen (vgl. 1.Thessalonicher 5,19-21).
 
1.Thessalonicher 5,19-21:
19 Den Geist dämpft nicht.
20 Prophetische Rede verachtet nicht.
21 Prüft aber alles und das Gute behaltet.
 
Hierzu müssen wir verstehen, dass es drei Quellen eines prophetischen Wortes gibt, bei denen es sich um den Geist Gottes (Anm.: Heiliger Geist), den Geist des Irrtums (Anm.: dämonischer Herkunft) und das eigene Fleisch (Anm.: Eigenwille, seelische Kraft) handeln kann. Somit ist es möglich, gottgewollt ein prophetisches Wort zu empfangen und es später durch den Eigenwillen der Seele aufgrund eigener Wünsche, Vorstellungen, Prägung zu manipulieren.
 
Unsere hauptsächliche Hingabe sollte immer der HERR selbst sein, und wir sollten ihn immer im Zentrum unserer ungeteilten Aufmerksamkeit bzw. Fokus haben. Es ist notwendig, dass alle geistlichen Erfahrungen unser Herz und unsere Leidenschaft in eine tiefere Beziehung mit Jesus Christus bringen.
 
Weiterhin ist es ist unabdingbar, dass wir nicht auf geistliche Erfahrungen überreagieren.
Als Beispiel sollte uns die Begegnung des Engels mit Johannes in Offenbarung 19,10 dienen, wo der Apostel in die Gefahr lief, seine Anbetung aufgrund der Stärke der Offenbarung zu verändern. Infolgedessen wurde er vom Engel ermahnt, die wahre Anbetung beizubehalten, nämlich Gott, den HERRN, allein anzubeten.

Offenbarung 19,10:
10 Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Deshalb ist es für uns so wichtig, dass wir das Prüfungsschema gemäß des Wortes Gottes anwenden, um zu erkennen, ob es sich bei den empfangenen, prophetischen Eindrücken um die Weisung Gottes handelt oder nicht.

Nüchternheit im Geist

Damit wir ordnungsgemäß eine prophetische Eingebung filtern, ob sie von Gott an uns gerichtet ist oder nicht, hilft uns zu beachten, dass wir uns nach Geist, Seele und Leib vollkommen dem HERRN unterstellt haben sowie nüchtern, aufrichtig und rein in unserem Herzen vor Gott sind (vgl. Matthäus 5,8; Johannes 3,3; 2.Timotheus 4,5 i.V.m. 1.Petrus 1,13; 1.Petrus 5,8).

Matthäus 5,8:
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Johannes 3,3:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

2.Timotheus 4,5:
5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.

1.Petrus 1,13:
13 Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge (Anm.: Durch Worte verführte Satan, die alte Schlange, Eva und Adam im Garten von Eden; vgl. 1.Mose 3,1ff.).
 
Vermeiden von Fallen

Es gibt bedauerlicherweise einige Gläubige im Volk Gottes, die sich vor dem Ungewissen und den übernatürlichen Erfahrungen fürchten. Diese Art von Angst oder Sorge beinhaltet eine nicht haltbare Aussage, dass übernatürliche Erfahrungen gefährlich seien und vermieden werden sollten, um Täuschung und Hoffnungslosigkeit zu umgehen.

Auch wenn es mögliche Gefahren in Bezug der geistlichen Erfahrung gibt, die im Zusammenhang damit stehen, wenn sich eine Person außerhalb der Grenzen des Wortes, Weges oder des Willens Gottes in irgendeinem Gebiet ihres Lebens aufhält, sollten wir uns nicht vor Gottes prophetischem Reden verschließen.
 
Vergleichbar in Bezug auf die möglichen Gefahren, gibt es auch im natürlichen Leben gefährliche Dinge, wenn wir uns nicht an die richtigen Prinzipien halten.
 
Das Beispiel des Autofahrens

Wir wissen, dass das Autofahren gefährlich sein kann, wenn wir uns nicht an die Straßenverkehrsordnung bzw. Straßenverkehrszulassungsordnung halten. Wenn wir jedoch die Gesetze kennen, die Betriebsanleitung des Fahrzeugs gelesen haben, uns in den Richtlinien aufhalten, Achtung üben und auf die anderen Rücksicht nehmen, werden wir wahrscheinlich ein erfolgreiches und sicheres Fahren erleben.
 
Trotz aller Risiken und inhärenten Gefahren sollten diese uns nicht davor abschrecken, in ein Fahrzeug einzusteigen, um unseren Bestimmungsort zu erreichen. Es könnten hier noch weitere andere Beispiele genannt werden, die dasselbe meinen.

Das bedeutet auf den übernatürlichen Bereich übertragen, ist es in jedem Fall wichtig, dass wir jedes Element der geistlichen Gefahr oder Täuschung kennen, jedoch nicht riskieren, den prophetischen Bereich oder Dienst abzulehnen, da das Zeugnis Jesu der Geist der prophetischen Rede ist (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. 1.Korinther 14,1).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

1.Korinther 14,1:
1 Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!

Paulus erwähnte indirekt im Brief an seinen geistlichen Sohn Timotheus die Wichtigkeit der Gottesfurcht und der Anerkennung der Kraft, die durch das echte, prophetische Wort freigesetzt wird (vgl. 2.Timotheus 3,5).

2.Timotheus 3,5:
… 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit (Anm.: scheinbare Gottesfurcht), aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!
 
Gründe für die Erfordernis jegliche persönliche Offenbarung, die wir empfangen anhand des kraftvollen, lebendigen Wortes Gottes gemäß Hebräer 4,12 zu prüfen, liegen darin, weil es möglich ist, dass wenn unser Herz nicht richtig im Zentrum des Willens Gottes positioniert ist, es uns in eine Täuschung führen kann (vgl. Jeremia 17,9a i.V.m. Matthäus 15,19).

„Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; …“ Jeremia 17,9a

„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.“ Matthäus 15,19

In Jeremia 10,23 i.V.m. Epheser 2,8-10 wird uns weiterhin offenbart, dass es nicht dem Menschen obliegt, seine eigenen Schritte zu lenken.

Jeremia 10,23:
23 Ich weiß, HERR, dass des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte.

Epheser 2,8-10:
8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Die Bedeutung der Propheten im Leib Jesu

Deshalb setzte Gott in seinem Leib auf Erden Propheten ein, die unter anderem bei Unsicherheit, Heiligen dabei behilflich sind, ihre empfangenen, persönlichen Eingebungen bzw. Prophetien auf ähnliche Weise zu prüfen, wie es 1.Korinther 14,29 offenbart.

1.Korinther 14,29:
29 Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern (Anm.: Propheten) lasst darüber urteilen.

Erfahrungsgemäß ist es ratsam, dass der betreffende Gläubige eine gewisse, persönliche Beziehung zu dem Propheten bzw. der Prophetin hat, so dass die richtige Kenntnis des Gläubigen gewährleistet ist nach dem Prinzip von Jüngerschaft und Mentoring.
 
Der HERR hat jedes Glied im Leib Jesu dazu bestimmt voneinander abhängig zu sein, um die vollständige Ergänzung des Dienstes zu sichern und zu unterstützen sowie geistliche Speise für alle Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen, damit jeder Heilige bestmöglich in seine geistliche Reife in Jesus Christus gelangt (vgl. 1.Korinther 12,4-7.12-14; Epheser 4,11-14 i.V.m. Matthäus 4,4; Hebräer 5,14).

1.Korinther 12,4-7.12-14:
4 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.
5 Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr.
6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.
7 In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller; …
12 Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.
13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.
14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.

Epheser 4,11-14:
11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.

Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“

Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Demnach lasst uns im neuen Jahr in der Kommunikation Gottes zunehmen, indem wir es erlauben, die in unsere Zeit hineingebrachten und aktuellen Offenbarungen des HERRN durch den Geist der Weisheit und Offenbarung zu erkennen, um dementsprechend richtig zu reagieren, ohne den Heiligen Geist dabei zu dämpfen oder gar auszugrenzen (vgl. Hebräer 12,25).
 
Hebräer 12,25:
25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5785,
 
Daniel und Tina Glimm

PROPHEZEIT AM 06. JANUAR 2025 | 06. TEBET 5785, BRANDENBURG
 
„Da ist die Zeit, in der die Gerechtigkeit Gottes synchron mit dem Aufruf der Ekklesia auf der Erde läuft! Die Waagschalen der Gerechtigkeit Gottes tragen dasselbe Maß an Wert und Gewicht! Die „Waage der Gerechtigkeit“ ist ausbalanciert!
 
Achtet auf die Stunden des Tages, weil es um die Stärke des Sehens geht!
 
Da ist die prophetische Perspektive, die sich im Volk Gottes verstärkt!
Eine Zeit der Blindheit hat sein Ende gefunden, weil die Phase der prophetischen Perspektive seinen Anfang für diese und die kommende Zeit genommen hat, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 9,1-7)!
 
Da ist die Kraft der Zweisamkeit, in der ein junger Löwe in die Struktur des reifen Löwen tritt und sich darin aufhält!
 
Deine Beurteilungsfähigkeit muss sich in Erlösung befinden, um in apostolischer Weisheit heranzureifen! Während du dich entscheidest in der Struktur des reifen Löwen voranzugehen, dehnst du dich im Geist durch Wachstum aus und wirst zu DEM, in DEM du dich befindest, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 5,19; Johannes 14,9b i.V.m. Philipper 3,17 i.V.m. 2.Timotheus 1,13)!
 
Du bist dabei aus der Ebene der geistlichen Fruchtbarkeit und der richtigen Vorbereitung in die Symbiose apostolischer Zweisamkeit zu gelangen, bei der es nur um den EINEN geht, DER der Löwe aus dem Stamm Juda ist (vgl. Offenbarung 5,5)!
Aufgrund dessen gilt es in eine apostolische Dynamik einzutreten, die dich nach vorne springen lässt! Mit einem Sprung lässt du viel Weg und Zeit hinter dir, die einer geistlichen Versetzung gleichkommt, wenn du dich eins mit dem Aufruf des Geistes Gottes machst (vgl. 5.Mose 33,22 i.V.m. Johannes 6,19-21; Apostelgeschichte 8,39-40)!
 
Da ist der Löwe, der sich der Dimension des Lammes nähert und es zur Anbetung auf einer höheren Ebene kommt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 5,5-6)!
 
Inmitten von Anbetung beginnst du eine neue Intensität der Herrschaft und Autorität Gottes in deinem Leben zu erkennen, die sich in deinen Worten bemerkbar macht, weil sie mehr Gewicht tragen als zuvor (vgl. Markus 1,22)!
 
Lass dich nicht von dem Umstand irritieren, wenn es im Beginn so scheint, als würde dir etwas weggenommen worden sein oder du dich wie in einem festgefahrenen Zustand empfindest! Es ist nur ein Zeichen darauf hin, dass du Christus Jesus in einer neuen Facette erkennst, wie ER sich dir in dieser Zeit offenbaren möchte, spricht der Geist des Propheten!
 
Fürchte dich nicht vor dem Zischeln der Schlange, weil es um MEINEN Triumph und Sieg am Kreuz geht!
 
Als ein Teil der Ekklesia bist du aufgefordert, die Schlange beim Schwanz zu packen, weil sich darin das Doppelte verbirgt, was mit Erlösung und göttlicher Regierung einhergeht (vgl. 2.Mose 4,1-4 i.V.m. Johannes 3,14)!
 
Sei auf MEINE Facette in der Präsenz von „Joseph“ und „Benjamin“ vorbereitet!
Sagte ICH nicht, dass viele Letzte, die Ersten und viele Erste die Letzten sein werden (vgl. Lukas 13,30)?!
 
Da ist eine geistliche Frische, mit der ICH dir begegne, so dass geistliche Vaterschaft sowie Sohn- und Bruderschaft eine Verschiebung vollziehen, um an den Ort des Triumphs zu treten und mit MEINEM präsenten Licht in Berührung gebracht zu werden, spricht der HERR (vgl. 2.Mose 10,23b)!
 
Da ist die ausgestreckte Hand, die auf die ausgestreckte Hand des Erlösers trifft, so dass du in eine höhere Ebene der Autorität des Erlösers gezogen wirst, wenn du IHM und SEINEM Wort glaubst (vgl. Matthäus 14,28-31a)!
 
Da ist „das Stehenbleiben“ des HERRN in Form des Wartens auf dich, was von dir erfordert, dich IHM freiwillig zu nähern! Du musst dich bewegen, während ER auf dich wartet!

Darin verbirgt sich das Prinzip der Annäherung von „Juda“ in den Bereich von „Joseph“, weil eine höhere Regierungskraft in Form von „Benjamin“ auf dich wartet, die der HERR freisetzen wird, wenn du dich IHM näherst, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 44,18)!
 
Suche und liebe MEINE Gegenwart, die dich aus deiner bisherigen Sichtweise und Bequemlichkeit zu neuen gerechten Taten in der Kraft des Heiligen Geistes führt (vgl. Psalm 27,8 i.V.m. Offenbarung 15,4)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Johannes 9,1-7:
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.
2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?
3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.
4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Johannes 14,9b:
… 9b Wer mich sieht, der sieht den Vater! …
 
Philipper 3,17:
17 Folgt mir, liebe Brüder, und seht auf die, die so leben, wie ihr uns zum Vorbild habt.
 
2.Timotheus 1,13:
13 Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus.
 
Offenbarung 5,5:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
 
5.Mose 33,22:
22 Und über Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, der hervorspringt aus Baschan.
 
Johannes 6,19-21:
19 Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich.
20 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.
 
Apostelgeschichte 8,39-40:
39 Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
40 Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.
 
Offenbarung 5,5-6:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Markus 1,22:
22 Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten.
 
2.Mose 4,1-4:
1 Mose antwortete und sprach: Siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern werden sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen.
2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab.
3 Der HERR sprach: Wirf ihn auf die Erde. Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange und Mose floh vor ihr.
4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie beim Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie ward zum Stab in seiner Hand.
 
Johannes 3,14:
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, …
 
Lukas 13,30:
30 Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.
 
2.Mose 10,23b:
… 23b Aber bei allen Israeliten war es licht in ihren Wohnungen.
 
Matthäus 14,28-31a:
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir!
31a Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: …
 
1.Mose 44,18:
18 Da trat Juda zu ihm [Anm.: Joseph] und sprach: Mein Herr, lass deinen Knecht ein Wort reden vor den Ohren meines Herrn, und dein Zorn entbrenne nicht über deinen Knecht, denn du bist wie der Pharao.
 
Psalm 27,8:
8 Mein Herz hält dir vor dein Wort: „Ihr sollt mein Antlitz suchen.“
Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
 
Offenbarung 15,4:
4 Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm