Es gibt Ereignisse im Leben, die in sich eine prophetische Offenbarung tragen und von Gott dazu bestimmt sind, uns als sein Volk auf einen spezifischen Aspekt sowie Paradigmenwechsel hinzuweisen.
 
Hierzu zählen wir unter anderem den Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden der Bundeslandhauptstadt von Sachsen.
 
Zwei Tage bevor meine Frau und ich zu einem seit längerer Zeit geplanten Dienst bei Heiligen im Bundesland Sachsen eingeladen waren, stürzte am 11.09.2024 nach Meldungen zwischen der Zeit von 02.58 bzw. 03.01 Uhr das südliche Hauptfeld des westlichen Überbaukomplexes C der Carolabrücke ein. Diese erstreckt sich über die Elbe und auf diesem eingestürzten Brückenteil verkehrte die Straßenbahn der Linie 3 und 7 mitsamt dem Geh- und Radweg.
 
Hierbei hingen die Gleise der Straßenbahn in der Luft. Bei dem Einsturz wurden zwei Haupt-Fernwärmeleitungen beschädigt, was zur Folge hatte, dass zeitweise Heißwasser in die Elbe und auf das Terrassenufer floss, wobei laut Meldungen keine Person verletzt wurde.
 
Um die prophetische Richtungsweisung Gottes aus dem genannten Ereignis zu entnehmen, ist es weise die Frage zu stellen: „Wenn das ein Traum gewesen wäre, was würde er bedeuten?“
Während wir uns in Sachsen aufhielten, begann der HERR zu uns in Bezug auf den Einsturz der Brücke zu sprechen.
 
Wir befinden uns als Volk Gottes in Deutschland in einer sehr kritischen Phase inmitten eines Übergangs, den der Widersacher torpedieren will, was durch den Einsturz des „C-Komplex“ (Anm.: Christus) deutlich wird. Hierbei versucht er gezielt Spaltung inmitten des Volkes in zwischenmenschlichen Beziehungen zu bringen.
 
Die Aufforderung des Heiligen Geistes und die geistliche „Zerbrochenheit“
 
Der Heilige Geist fordert uns als Heilige der Ekklesia auf in Übereinstimmung mit den hohen Wegen und Plänen Gottes zu kommen, ohne von diesen nach rechts oder links abzuweichen, sondern unabhängig aller Umstände vollkommen gemäß nach der Wahrheit des Wortes Gottes zu leben (vgl. Jesaja 55,8-11 i.V.m. Josua 1,7; Sprüche 4,27).
 
Jesaja 55,8-11:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
 
Josua 1,7:
7 Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst.
 
Sprüche 4,27:
27 Weiche weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.
 
Hierbei kommt der geistlichen „Zerbrochenheit“ aufgrund der derzeit stärker präsenten Ungerechtigkeit in unserem Land sowie auch weltweit eine besondere Bedeutung zu, weil die „Zerbrochenheit“ mit der Nähe Gottes einhergeht (vgl. Psalm 34,19; Psalm 51,19).
 
Psalm 34,19:
19 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.
 
Psalm 51,19:
19 Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
 
Der Brückeneinsturz im biblischen Monat Elul und die dritte Nachtwache
 
Der Einsturz der Carolabrücke geschah nach biblischer Zeitrechnung im Zeitfenster zum Ende der dritten Nachtwache bzw. zu Beginn der vierten Nachtwache im biblischen Monat Elul. Der Name „Carola“ ist eine Wortzusammensetzung und bedeutet übersetzt „der Mann/Ehemann, die Freie, die Geliebte.“ Dieser Name trägt einen Bezug zu dem Monat Elul.
 
Der Name „Elul“ ist ein Akronym, der den Bibelvers aus Hohelied 6:3a trägt, worin es heißt: „Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir; …“

Im Hebräischen gibt der erste Buchstabe eines jeden Wortes dieses Satzes abgekürzt den Namen des Monats wieder: Elul.
Darin ist der Bezug zwischen Christus und uns als seiner Braut zu erkennen.

Darüber hinaus weist der Satz auf das Wissen hin, dass wir Jesu kostbarer Besitz sind und er durch eine wahrhaftige geistliche Liebesbeziehung unser ist. Weiterhin weist es auf das Kommen Jesu als König in die Stadt Jerusalem hin, die im Geistbereich der Struktur der Braut Christi entspricht (vgl. Offenbarung 21,2.9b-10).

Offenbarung 21,2.9b-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
… 9b Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
=> Die dritte Nachtwache umfasst die Phase vom Beginn des Tages (hebr. „mishchar“; die Zeit, wenn der Hahn kräht) von 00.00 Uhr – 03.00 Uhr (vgl. Psalm 110,3; Markus 13,35).
 
Psalm 110,3:
3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte.
 
Markus 13,35:
… 35 so wacht nun; denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen, …
 
Während der dritten Nachtwache findet viel geistliche Aktivität statt. Es ist eine Zeit, in der der HERR vermehrt Träume gibt. Die dritte Nachtwache ist ein Zeitraum, die dem Gläubigen die Möglichkeit zur Autorität über einen geistlichen Bündnisbrecher geben kann, der Zweifel und Ungläubigkeit schürt sowie die Richtung des Weges brechen will.
 
Die Gewohnheit des Hahns, im Osten, während der Nacht zu regelmäßigen Zeiten zu krähen, gab Anlass zum Ausdruck „Hahnenschrei“, um einen sicheren Teil der Zeit anzuzeigen (vgl. Markus 13,35).
 
Die Römer nannten dies die letzte Wache der Nacht. Diese Wache konnte auch mit „dem Tagesanbruch“ gleichgesetzt werden. Das fand um etwa drei Uhr morgens statt. Die Hebräer bestimmten die Zeitspanne des Hahnenschreis durch die Bezeichnung der Wörter „das Singen des Hahns“.
 
Der „Hahnenschrei“ war eine unbestimmte Stunde der Nacht zwischen Mitternacht und Morgen. Er ist auch durch alle Evangelien in Bezug auf die Verleugnung des Petrus genannt (vgl. Matthäus 26,34; Markus 14,30; Lukas 22,34; Johannes 13,38).
 
Der Schrei eines Hahns erinnerte Petrus daran, wie einfach es war den Erlöser zu verleugnen.
 
Matthäus 26,34:
34 Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
 
Markus 14,30:
30 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
 
Lukas 22,34:
34 Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.
 
Johannes 13,38:
38 Jesus antwortete ihm: Du willst dein Leben für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast. <=
(Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf eine Offenbarungserkenntnis von Chuck D. Pierce, GZI.)
 
Der HERR hat ein geistliches Erwachen in seinem Volk in Deutschland eingeleitet und fordert von uns, dass wir zu ihm und der Wahrheit seines Wortes stehen, egal welchen Preis es kostet.
 
Jetzt ist die Zeit gegen den geistlichen Bündnisbrecher, der sich über unserem Land befindet vorzugehen und in der Kompromisslosigkeit Gottes voranzugehen, worauf das kalte Wasser des Flusses und das freigesetzte heiße Wasser der Haupt-Fernwärmeversorgung hinweist (vgl. Offenbarung 3,14-16).
 
Offenbarung 3,14-16:
14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: 15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm [Anm.: heiß] bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest!
16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
 
Die „Pe-Dekade“ und der geöffnete Mund
 
Darüber hinaus befinden wir uns als Volk Gottes derzeit zeitlich in der biblischen „Pe-Dekade“, die in ihrer Bedeutung mit dem Mund und dem Sprechen der Wahrheit verbunden ist.
 
Nachdem der Gebäudekomplex der Carolabrücke eingestürzt war, wurde dadurch ein geöffneter Mund erkennbar, durch das das Wasser der Elbe floss (Anm.: kurz nach dem Ereignis, da spätere Fotos das Hochwasser der Tage danach zeigen). Hierbei bildete der eingestürzte Teil der Brücke den Unterkiefer und der nicht eingestürzte Teil der Brücke den Oberkiefer.
 
Als Volk Gottes stehen wir kurz davor innerhalb der „Pe-Dekade“ in das neue biblische Jahr „Pe-He“ zu treten, dessen hebräische Buchstaben buchstäblich das hebräische Wort „Peh“ für „Mund“ ergeben.
 
Kurz erwähnt, ist das kommende biblische Jahr 5785 mit dem hebräischen Buchstaben „He“ verknüpft, der den Zahlenwert „5“ trägt und mit dem Windhauch Gottes in Verbindung gebracht wird. Diese Tatsache ruft uns als Volk Gottes dazu auf herbeigeführte Offenbarungen Gottes durch den Geist der Weisheit und Offenbarung zu erkennen. Daraus folgt eine größere Erkenntnis über Gott, den himmlischen Vater, der Geist ist (vgl. Epheser 1,17 i.V.m. Johannes 4,24a).
 
Epheser 1,17:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Diese größere Gotteserkenntnis kommt dem Vorgehen Jesu gleich, als dieser seine Jünger mit seinem Atem anblies und sie aufforderte den Heiligen Geist zu empfangen (vgl. Johannes 20,22).
 
Johannes 20,22:
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!
 
Da die Stimme des Allmächtigen und von Jesus dem Rauschen vieler Wasser gleicht sowie ein Fluss auf die Bewegung des Heiligen Geistes hinweist, ist darin der Aufruf unseres Königs, Jesus Christus, zu erkennen auf seinen hohen Wegen (Anm.: Gleis/Schienen) zu wandeln und die offenbarende Wahrheit zu sprechen, die Gott in dieser Zeit zu den Menschen und besonders in diesem Fall zum deutschen Volk spricht (vgl. Hesekiel 1,24a; Offenbarung 1,15 i.V.m. Johannes 7,38-39a).
 
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager. …
 
Offenbarung 1,15:
… 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Johannes 7,38-39a:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39a Das sagte er aber von dem Geist, …
 
Der geistliche Kampf über Deutschland und die Facette des Lammes Gottes
 
Derzeit findet in Deutschland inmitten von Europa und auch global ein geistlicher Kampf um die Wahrheit und zwischen Gut und Böse statt. Die Kraft der Lüge scheint sich derzeit stark und dreist vorgehend durchzusetzen, so dass diese zu Recht umgewandelt wird, die jedoch nicht der Wahrheit und dem Recht des Wortes Gottes entspricht (vgl. Römer 1,24-25).
 
Römer 1,24-25:
24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, 25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.
 
Wir sind als Heilige der Ekklesia aufgefordert die Wahrheit des Wortes Gottes auszusprechen und zugleich das Maß des Schweigens des Lammes in der Atmosphäre wirken zu lassen, auf ähnliche Weise wie Jesus als er vor Pilatus stand (vgl. Johannes 18,37-38a; Johannes 19,8-9 i.V.m. Matthäus 27,12).
 
Johannes 18,37-38a:
37 Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.
38a Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? ...
 
Johannes 19,8-9:
8 Als Pilatus dies Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr 9 und ging wieder hinein in das Prätorium und spricht zu Jesus: Woher bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort.
 
Matthäus 27,12:
12 Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten verklagt wurde, antwortete er nichts.
 
Das wird für uns anhand der Straßenbahnlinie mit der Nummer 3 und 7 deutlich. Diese zwei Zahlenwerte kommen in dem hebräischen Wort „gāsas“, das für „scheren“ verwendet wird vor (Anm.: Worterklärung zu dem hebräischen Wort „gāsas – scheren, geschoren werden“ entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 1517).
 
Das „Scheren“ soll uns als Ekklesia auf die Zeit der Facette des Lammes Gottes hinweisen, das in einer größeren Dynamik auftritt als es zur Zeit von Johannes dem Täufer der Fall war.
 
Die temporäre Zeit von Jesus Christus, als er auf der Erde lebte, kann auch als die Zeit des Lammes Gottes bezeichnet werden, die sich im Buch der Offenbarung als „das verwundete Lamm mit sieben Hörnern und sieben Augen“ offenbart (vgl. Offenbarung 5,6).

Offenbarung 5,6:
6 Und ich [Anm.: Johannes] sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.

Diese Beschreibung des Lammes in der Ewigkeit umfasst die temporäre Zeit Jesu auf Erden bis einschließlich seines Todes mitsamt seinem Triumph über Sünde, Tod und Teufel sowie die Ebene der siebenfältigen Charaktere des Geistes Gottes in seiner Sohnschaft. Darüber hinaus geht die Sohnschaft Gottes einher mit der Auswirkung der sieben Hörner in Form von Kraft, Reichtum, Weisheit, Stärke, Ehre, Preis und Lob (vgl. Johannes 16,7.13-15 i.V.m. Offenbarung 5,12).

Johannes 16,7.13-15:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Offenbarung 5,12:
… 12 die [Anm.: Engel] sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.

Im geistlichen Bereich von Jesus Christus als dem Lamm Gottes liegen demnach verschiedene Ebenen von Zeit verborgen, die in sich offenbarende Wahrheit tragen, so wie es auch beispielsweise aus Jesaja 53,7 i.V.m. Apostelgeschichte 8,32 zu entnehmen ist.

Jesaja 53,7:
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

Apostelgeschichte 8,32:
32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser (vgl. Jesaja 53,7-8): „Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. …“

Anhand dieser zwei eben genannten Bibelstellen wird zuerst in Jesaja die Vergangenheitsform verwendet, obwohl der Opfertod Jesu noch über mehrere hundert Jahre in der Zukunft lag.
Hierbei wird in Jesaja das Lamm mit der Schlachtbank und das Schaf als der reife geistliche Status in Christus repräsentierend mit dem Scherer verknüpft.
 
Darin ist auch die Qualität von wahrer Hingabe in Form des Ablegens unseres eigenen Lebens sowie die Stärke des Gebens zu erkennen, die sich aus Gegenwart des Wortes Gottes ergibt, in der wir abnehmen, damit Christus in uns zunehmen kann (vgl. Johannes 3,30 i.V.m. Hebräer 4,12-13).

Johannes 3,30:
30 Er [Anm.: Christus] muss wachsen, ich [Anm.: Johannes der Täufer] aber muss abnehmen.

Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Somit steht das Lamm in diesem Fall mit der Hingabe von Leben als Investition von Zeit für das Königreich Gottes und das Schaf mit dem Geben von Materie, wie die Wolle hier Wirtschaft repräsentiert, in das Königreich Gottes im Zusammenhang.

In Apostelgeschichte 8,32 wird der Abschnitt der Bibelstelle aus Jesaja 53 vom Kämmerer des Hofes der Königin von Äthiopien gelesen, wobei es in der Gegenwartsform aufgezeichnet ist und zuerst das Schaf in Verbindung mit der Schlachtbank und erst dann das Lamm mit dem Scherer genannt wird.

Auch hierin liegt ein Geheimnis der Weisung Gottes verborgen, da der Kreuzestod Jesu hierbei zeitlich bereits stattgefunden hatte.
 
Es ist der Heilige Geist, der uns als Geist der Wahrheit auf die Bedeutung der Herzenshaltung innerhalb der Generationen, als ältere und jüngere Generation, aufmerksam macht, die sich mit der vollständigen Hingabe Jesu und seines Dienens eins machen und darin symbiotisch vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt leben.

Darüber hinaus geht es um das geführt Sein im Glauben in der Selbstverleugnung (Anm.: geführt zur Schlachtbank => Bewegung) und dem vollständigen Gehorsam (Anm.: stumm vor dem Scherer => zu hören, nicht zu sprechen) aus Liebe zu Jesus Christus.

Anhand dieser zwei zuvor genannten Bibelstellen können wir die Dimension Gottes als „den, der da war, der da ist und der da kommt“ sowie „den, der da ist, der da war und der da kommt“ sowie ein Zurückkommen zur ersten Liebe erkennen, weil die Zeit innerhalb des bereits Umgesetzten in die Gegenwart tritt und sich somit verjüngt (vgl. Offenbarung 2,4-5a i.V.m. Hiob 33,25; Psalm 103,5; Jesaja 40,31).

Offenbarung 2,4-5a:
4 Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.
5a So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! …

Hiob 33,25:
„… 25 Sein Fleisch blühe wieder wie in der Jugend, und er soll wieder jung werden.“

Psalm 103,5:
… 5 der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.+
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Das Sprechen von offenbarender Wahrheit
 
Wir müssen als Volk Gottes die offenbarende Wahrheit sprechen, die uns der Heilige Geist zeigt und diese in die sichtbare Welt sprechen, indem wir sie proklamieren und kühn erlassen. Dadurch wird die geistliche Atmosphäre über Deutschland verändert, so dass sich die Gerechtigkeit Gottes im sichtbaren Bereich etabliert (vgl. 1.Mose 1,1-5 i.V.m. Johannes 1,1-5).
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.
 
Das durch die Braut des Lammes gesprochene Wort hat zur Folge, dass sich Christus als das lebendige Wort Gottes in der sichtbaren Welt manifestiert und dadurch Ordnung und Erlösung bringt.
 
Wir können zwar nicht auf alle Aspekte des Brückeneinfalls der Carola-Brücke in Dresden mit den seitdem erfolgten Meldungen und Informationen eingehen, aber wenn wir belehrbare Jünger Christi sind, erkennen wir in diesem Ereignis die Notwendigkeit die „Stunde“ für uns als Volk Gottes zu ergreifen in der Vollmacht des Heiligen Geistes an.
 
Dresden als Landeshauptstadt von Sachsen, was auch historisch als Teil Deutschlands als „Königreich Sachsen“ viele Touristen mit dessen Bauwerken begeistert, ist vom Namen auch im deutschen Sprachgebrauch ein gewisses „Wortspiel“. Wenn man ausspricht: „Dresden“ klingt es, wie wenn jemand in einer Situation von Wendung einer Sache spricht und sagt: „Dreh’s d’n …“ wie „Dreh‘ es um“.
 
Lasst uns demnach als deutschsprachige Ekklesia in der Bewegung „als ein Mann stehen“, um eine Wende für die Zukunft herbeizuführen, indem wir Mut und Rückgrat zeigen, weil wir wissen, was das Wort Gottes über uns und den in uns zugeteilten Geist sagt, was wir in unserem Auftreten, Denken, Sprechen und Handeln offenbaren sollen (vgl. 2.Timotheus 1,7).
 
2.Timotheus 1,7 (Rev. Elberfelder Bibel):
7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit (Anm.: Feigheit) gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.

Gott ist mit uns als Vaterland noch lange nicht fertig und ER ist König!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm



In Bezug auf den Übergang in das kommende, neue biblische Jahr 5785 sprach der HERR zu meiner Frau und mir während wir an der Kasse eines Lebensmittelgeschäftes waren, um unseren Einkauf in bar zu bezahlen. Dort befand sich ein freundlicher Kassierer, der uns als Wechselgeld die Summe 1,11 € zurückgab, was 111 Cents entspricht.
 
Unterdessen stand zu diesem Zeitpunkt eine Kollegin des Kassierers mit ihrer Kassenbox hinter ihm, um ihn -nach unserem Vorgang- abzulösen. Bei diesem Einkauf handelte es sich um unseren letzten wöchentlichen Lebensmitteleinkauf in dem biblischen Jahr 5784.
 
Im Zusammenhang mit diesem Erlebnis und Zeitfenster begann der HERR zu uns über die Bedeutung seiner Begegnung und Führung in Bezug auf Verwalterschaft innerhalb der Ekklesia im kommenden Jahr zu sprechen.
 
Elohim, der dreieinige Gott
 
Durch den Betrag von 1,11 € wurden wir zur Bibelstelle aus 1.Mose 18,1-3 geführt, wo es heißt, dass Gott Abraham als der Dreieinige begegnete, der die Dimension des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes umfasst.
 
1.Mose 18,1-3:
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
 
Hierbei werden zwei Ebenen offenbar, bei denen es sich um den geistlichen Bereich und den irdischen Bereich der Erscheinung Gottes handelt. Das wird deutlich an der Bezeichnung Gottes als „JAHWE – ICH BIN“ und in der Ansprache Abrahams gegenüber den drei Männern als einen „Herrn – Adonai“. Darin wird die „Vielzahl“ in der „Einzahl“ Gottes begründet, der Geist ist (vgl. Johannes 4,24a).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Durch dieses Vorgehen Abrahams werden wir als Volk Gottes ermutigt uns in einer Umgebung von starken geisterfüllten Heiligen aufzuhalten, die in der Salbung des Heiligen Geistes leben und sich darin bewegen, denn der Hain von Mamre bedeutet „Fettigkeit, Stärke“. Daraus resultiert, dass wir trotz herausfordernder Umstände unsere geistliche Erwartungshaltung in Bezug auf die Begegnung mit Gott aufrechterhalten, so wie Abraham am Eingang des Zeltes, zur Zeit als der Tag am heißesten war, saß.
 
Wir sind als Volk Gottes aufgerufen unseren geistlichen Blick zu erheben, um die Heimsuchung Gottes zu erkennen. Das beschleunigt uns in der Administration des Königreiches, was anhand der Reaktion und Weisung Abrahams auf die Heimsuchung Gottes deutlich wird (vgl. 1.Mose 18,6-8).
 
1.Mose 18,6-8:
6 Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feinstes Mehl, knete und backe Kuchen.
7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab es dem Knechte; der eilte und bereitete es zu.
8 Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum und sie aßen.
 
Der HERR ist dabei einen neuen Weinschlauch zu formen, der göttliche Administration umfasst, die mit seiner Stärke und mit Freude verbunden ist (vgl. 1.Mose 18,10 i.V.m. 1.Mose 21,3; Nehemia 8,10b).
 
1.Mose 18,10:
10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes.
 
1.Mose 21,3:
3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak [Anm.: Lacher], den ihm Sara gebar, …
 
Nehemia 8,10b:
… 10b Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
 
Die drei Tauben auf dem Ast und die Verwalterschaft Josephs
 
Am darauffolgen Tag, nach dem Einkauf saßen meine Frau und ich am Tisch in unserem Wohnzimmer, wo wir uns unterhielten. Währenddessen fiel unser Blick aus dem Fenster auf etwas, das erstmalig geschah bzw. wir noch nicht in Jahren auf diesem großen Ahornbaum beobachten konnten:
 
Es waren drei Tauben auf dem gleichen Ast sitzend im gleichmäßigen Abstand zueinander in unsere Richtung blickend.
 
Als ich den Ast betrachtete, resonierte in meinem Geist der Name „Joseph“, der ein von Gott geführter Verwalter war. Der Name „Joseph“ bedeutet „Er nimmt hinweg. Er füge hinzu.“
Diese Hinwegnahme und Hinzufügung umfasst eine Verschiebung von bestimmten „Elementen“, bei dem eine „Sache“ den Platz für die andere „Sache“ verlässt und an den Ort gelegt wird, von wo die erste „Sache“ genommen wurde.
 
Damit im Zusammenhang führte uns der HERR zu der Bibelstelle aus 1.Mose 49,22, wo es um den Segen Jakobs an seinen Sohn Joseph ging.
 
1.Mose 49,22:
22 Josef wird wachsen, er [Anm.: hebr. „Ben – Sohn“] wird wachsen wie ein Baum an der Quelle [Anm.: hebr. „Ajin – Quelle, Auge“], dass die Zweige [Anm.: hebr. „Bath – Töchter“] emporsteigen über die Mauer.
 
Anhand dieses Verses offenbarte uns der HERR ein Teil der Administration des Königreiches.
So wie es bei der Ablösung von zwei Kassierern an der Kasse im Geschäft stattfand, kommt es zu einer Verschiebung von Verwalterschaft, die der Ekklesia in dieser und der kommenden Zeit übertragen wird. Der Auftrag dessen ändert sich zwar nicht, aber die Art und Weise der Verwaltung. Es geht um eine Symbiose, die sich zwischen der Sohn- und Tochterschaft in Christus abspielt, die mit der Dynamik der Fruchtbarkeit einhergeht.
 
Diese Fruchtbarkeit resultiert aus einer Ehrbarkeit gegenüber dem prophetischen Geist, der das Zeugnis Jesu ist, so dass es zu einer Schattenbildung durch die Frauen, als Töchter in der Sohnschaft Gottes, auf der Mauer kommt, wo sich ebenfalls die prophetischen Wächter aufhalten (vgl. Jesaja 62,6-7).
 
Jesaja 62,6-7:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!
 
Dieser Schatten beinhaltet die prophetische Perspektive Gottes, die den Bereich der Wächter segensreich ergänzt und es dadurch zu einer Intensivierung von prophetischer Anbetung kommt, die dem Auftrag Jesu zu wachen und zu (an)beten nachgeht (vgl. Matthäus 26,41).
 
Matthäus 26,41:
41 Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
 
Das begründet sich darin, dass das hebräische Wort für „Mauer“ mit „Umkehr“ und dem „Singen“ verbunden ist.
 
Der „weibliche“ Schatten über der Mauer und die weissagenden Töchter des Philippus
 
Was dem Bereich des weiblichen Schattens über der Mauer gleicht oder entspricht, sind die vier weissagenden Jungfrauen des Evangelisten Philippus, denen Paulus mit seinen Gefährten, nachdem sie die Zeit des „Segelns“ abgeschlossen hatten zu Fuß begegneten (vgl. Apostelgeschichte 21,7-9).
 
Apostelgeschichte 21,7-9:
7 Wir beendeten die Seefahrt und kamen von Tyrus nach Ptolemaïs, begrüßten die Brüder und blieben einen Tag bei ihnen.
8 Am nächsten Tag zogen wir weiter und kamen nach Cäsarea und gingen in das Haus des Philippus, des Evangelisten, der einer von den sieben war, und blieben bei ihm.
9 Der hatte vier Töchter, die waren Jungfrauen und weissagten.
 
Der Wechsel von der Seefahrt (Anm.: Segeln) zum Gehen ist ein Hinweis auf den Wandel im Glauben. Darüber hinaus repräsentieren Füße bzw. Beine die Bewegung im Glauben mit dem richtigen Fokus, aber auch Unterstützung, da sie wie Säulen fungieren.
 
Es ist kein Zufall in diesem Kontext, dass Philippus zu einen der sieben eingesetzten Diakone, als Verwalter, in der Ekklesia gehörte und eben Töchter hatte, die prophezeiten (vgl. Apostelgeschichte 6,3.5-7).
 
Apostelgeschichte 6,3.5-7:
3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. …
5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia.
6 Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie.
 
Wir ermutigen alle aufmerksamen Heiligen, die sich in Anbetracht dieser Zeit prophetisch ausrichten, der prophetischen Weisung Gottes in Bezug auf Verwalterschaft Gehör zu schenken, um sich gemäß dem Willen Gottes für diese und die kommende Zeit auszurichten (vgl. Sprüche 24,13-14 i.V.m. Psalm 111,5-6; Psalm 101,6).
 
Sprüche 24,13-14:
13 Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß deinem Gaumen.
14 So ist Weisheit gut für deine Seele; wenn du sie findest, wird dir es am Ende wohlgehen, und deine Hoffnung wird nicht umsonst sein.
 
Psalm 111,5-6:
5 Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt ewig an seinen Bund.
6 Er lässt verkündigen seine gewaltigen Taten seinem Volk, dass er ihnen gebe das Erbe der Heiden.
 
Psalm 101,6:
6 Meine Augen sehen nach den Treuen im Lande, dass sie bei mir wohnen; ich habe gerne fromme Diener.
 
Es gilt hierbei Treue aufrecht zu erhalten und wie Joseph die Weisheit des Heiligen Israels zu ehren, indem wir anerkennen, dass wir für alles Rechenschaft ablegen dürfen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm

Geliebtes Volk Gottes,
 
dieses prophetische Wort dient als Stückwerk und weist auf das folgende biblische Jahr 5785/2025 hin, das vor uns liegt. Wir ermutigen jeden von euch über dieses Wort zu beten sowie den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.
 
Der 02. Oktober 2024 und das neue biblische Jahr 5785
 
Am Abend des 02. Oktober 2024 treten wir als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5785 ein, das auch Segenszyklus oder „bürgerliches Jahr“ genannt wird.
 
Der Grund für uns liegt in der Anerkennung des Wortes Gottes, indem wir als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum eingefügt sind. Auf dieser Grundlage ist es für uns als Volk Gottes von großer Bedeutung, indem wir Anteil an der Fettigkeit der Wurzel haben, an der in ihr liegenden Salbung (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Wir wissen gemäß Sacharja 2,12b, dass Israel der Augapfel Gottes ist, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, weshalb es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen gut und weise ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen. So können wir mit den von der Gnade Gottes erleuchteten Augen zuversichtlich mit Jesus Christus in unsere Zukunft gehen.
 
Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten Strategien, die uns helfen, unser Leben im Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden zu positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Dekade „Pe“ und Ausdrucksweise von Erkenntnis
 
Wir befinden uns zeitlich derzeit als Volk Gottes im biblischen Zyklus der „80er“, welcher mit dem hebräischen Buchstaben „Pe“, was unter anderem „Mund” bedeutet, verbunden ist. Diese Dekade ist mit der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ verknüpft und bringt das in Worten Gesprochene hervor.
Außerdem bringt sie Manifestationen der gesprochenen Worte für die weiteren Jahre innerhalb dieses biblischen Jahrzehnts hervor und legt Grundlagen für kommende Zeiten (vgl. Habakuk 2,14 i.V.m. Sprüche 18,21).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Sprüche 18,21:
21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.
 
Der hebräische Buchstabe „He“
 
Das biblische Jahr 5785 ist mit dem hebräischen Buchstaben „He“ verknüpft, der ebenfalls den Zahlenwert „5“ trägt und mit dem Windhauch Gottes in Verbindung gebracht wird, was uns als Volk Gottes dazu aufruft herbeigeführte Offenbarungen Gottes durch den Geist der Weisheit und Offenbarung zu erkennen. Das hat eine größere Erkenntnis zur Folge über Gott, den himmlischen Vater, der Geist ist (vgl. Epheser 1,17 i.V.m. Johannes 4,24a).
 
Epheser 1,17:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Diese größere Gotteserkenntnis kommt dem Vorgehen Jesu gleich, als dieser seine Jünger mit seinem Atem anblies und sie aufforderte den Heiligen Geist zu empfangen (vgl. Johannes 20,22).
 
Johannes 20,22:
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!
 
Damit im Zusammenhang heißt es in 1.Mose 2,4b-7, dass bevor der erste Mensch mit dem Hauch Gottes in Berührung kam, es noch nicht auf Erden geregnet hatte und ein Nebel von der Erde aufstieg. Dieser befeuchtete alles Land, so dass Gott begann die Umrisse der Seele von Adam zu formen, bei der es sich um die Struktur eines reifen und ausgewachsenen Mannes handelte.

1.Mose 2,4b-7:
… 4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Der unberührte Erdboden

Zu dieser Zeit war der Boden der Erde unberührt, da noch kein Regen auf die Erde gefallen war, was dafür stehen kann, dass keine falsche Doktrin bzw. Lehre auf der Erde Einzug gehalten hatte.
Wie wir wissen, steht Regen in Verbindung mit Lehre und gesprochenen Worten (vgl. 5.Mose 32,2; Jesaja 55,10-11).
 
5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras und wie die Tropfen auf das Kraut.

Jesaja 55,10-11:
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Es war Gottes Wille Adam fehlerlos bzw. makellos zu erschaffen.
Durch den aufsteigenden Nebel wird verdeutlicht, dass Gott seine Gegenwart, seine Grundsätze des Übernatürlichen und seine Verheißung in Adam hinein formte, ohne dass ihn jemand darüber lehren musste.
 
Der aufsteigende Nebel

Der fehlerlose Seelenleib Adams wurde von Gott mit feurigem, reinen Licht gefüllt, was anhand des hebräischen Wortes für „Nebel - 'ēd“, das in 1.Mose 2,6 verwendet wird sowie dessen Wurzelwort „'ûd“ deutlich wird.
 
Das hebräische Wurzelwort „'ûd“ bedeutet „Holzscheit“. Es steht ebenfalls in Verbindung mit „feurigen Kohlen bzw. Feuersteinen, die durch einen Schürhaken zusammengezogen werden“. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu den Worten „Nebel – 'ēd, Holzscheit – 'ûd“ mit der Wortschlüsselnummer: *111 und *185 sowie aus der Strong`s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H181).
 
Anhand der o.g. Worterklärung wird deutlich, dass Gott, der himmlische Vater Adam und Eva als feurige Kohlen (Anm.: befinden sich vor dem Thron Gottes; vgl. Hesekiel 1,13; Hesekiel 28,14) zusammenzog, um sie zuerst als ein Geistmensch zu erschaffen und einige Zeit später darin eine heilige „Zellteilung“ durchzuführen, so dass Gott ihnen ermöglichte als zwei Geistmenschen in heiliger Gemeinschaft (Anm.: im heiligen Bund) vor Gott in echter Verbundenheit, reiner Intimität und göttlicher Liebe zu leben.
 
Durch die von Gott zusammengezogenen zwei feurigen „Thronraumkohlen“ oxidierte die im Erdboden befindliche Feuchtigkeit, so dass sie als Nebel durch die Hitze des Feuers Gottes in die Atmosphäre des Paradieses Gottes (Anm.: Eden ist der Garten Gottes) aufstieg.
 
Somit formte Gott einen feurigen, fehlerlosen und einheitlichen Seelenleib in Form von Mann und Frau, der seinem verzehrenden und einheitlichen Geistwesen entsprach (vgl. 1.Mose 1,26a i.V.m. 5.Mose 4,24; 5.Mose 9,3a; Hebräer 12,29).

1.Mose 1,26a:
26a Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, …

5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
5.Mose 9,3a:
3a So sollst du nun heute wissen, dass der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. …
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Nach dem Ebenbild Gottes geschaffen

Wenn wir als Menschen nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind und Gott Geist ist, dann sind wir das ebenfalls (vgl. 1.Mose 1,26-27).

1.Mose 1,26-27:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
 
Diese geistliche Struktur fordert uns dazu auf, unseren Blick nicht auf das Irdische zu richten, sondern auf das Geistliche, um das zu sehen, was Gott offenbart (vgl. Matthäus 6,33 i.V.m. Epheser 2,4-6; Kolosser 3,1-3).
 
Matthäus 6,33:
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
 
Epheser 2,4-6:
4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden –; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Es ist der Atem Gottes in Form des Heiligen Geistes, der unser geistliches Bewusstsein für den übernatürlichen Bereich sensibilisiert, um zu erkennen, was der himmlische Vater tut und spricht (vgl. Johannes 5,19-20; Johannes 8,38).
 
Johannes 5,19-20:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.
 
Johannes 8,38:
38 Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
 
Aufgrund dessen dürfen wir anerkennen, dass die Kommunikation des Geistes und somit seine Worte nicht verständlich für die Menschen sein werden, die irdisch gesinnt sind, sondern nur für die, die geistlich gesinnt sind (vgl. 1.Korinther 2,12-16).
 
1.Korinther 2,12-16:
12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.
13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.
16 Denn „wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen“? (vgl. Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.
 
Anhand der Sprache wird die Kultur erkennbar, in der wir leben.
Da wir uns in der biblischen Dekade von „Pe – Mund“ bewegen, aus der das „He – Hauch“ hervorgeht, kann man eine Aufforderung des Geistes zur Kommunikation des Königreiches durch diese zwei hebräischen Buchstaben erkennen.
 
Diese ergeben das hebräische Wort פֶּה – päh“, was „Mund, Öffnung, Zugang“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug zu dem hebräischen Wort פֶּה – päh“ aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 6442)
 
Auch Petrus wurde beispielsweise anhand seines „Dialekts des Königreiches Gottes“ erkannt (vgl. Matthäus 26,73).
 
Matthäus 26,73:
73 Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
 
Gottes Kommunikation sowie die seines Sohnes Jesus sind unter anderem wie das Rauschen vieler Wasser und somit gilt es, den Heiligen Geist in Form von Strömen lebendigen Wasser fließen zu lassen. Das beinhaltet, dass unsere Worte süß sein sollten, was mit Offenbarung und Wahrheit getränkte Worte meint (vgl. Hesekiel 1,24; Offenbarung 1,15b i.V.m. Johannes 7,38-39a).
 
Hesekiel 1,24:
24 Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, …

Offenbarung 1,15b:
…, 15b und seine (Anm.: Jesu) Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Johannes 7,38-39a:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39a Das sagte er aber von dem Geist, …
 
Die Zahl „5“ und ihre Bedeutung

=> Die Zahl Fünf ist eine wirksame Zahl. Sie zählt zu der Wirkung von Gnade, manifestiert und gewirkt als die Hand Gottes in einem Leben oder Dienst. Das ist deshalb so, weil alles, was der HERR tut, frei bereitgestellt ist und nicht durch irdische Währung gekauft werden kann. Es ist eine Gabe von Gnade.
 
Diese Zahl gleicht hauptsächlich der Handsymbolik und repräsentiert die Ausführung eines Gelöbnisses für den HERRN. Es gilt teilweise für einen opfernden bzw. hingebungsvollen Dienst.
Darüber hinaus weist die Zahl „5“ auf ein Versprechen von Hingabe hin, das durch die Kraft in den Händen von jemand anderem ausgedrückt wird (Anm.: Handdrücken), um etwas zu vollziehen. Handsymbolik kennzeichnet hauptsächlich den Tenach und ist in das Neue Testament durch den Apostel Paulus in seiner Präsentation der Ämter des fünffältigen Dienstes in die neutestamentliche Gemeinde gebracht worden.

Im Tenach weisen bereits die Stiftshütte und der Tempel auf die Handerfüllung der neutestamentlichen Gemeinde hin. Die Stiftshütte hatte fünf Säulen, um die Struktur zu stützen und der Tempel verfügte über ein Fünfeck im Eingangsbereich (vgl. 2.Mose 26,37; 1.Könige 6,31).

Somit sind Dienste der Amtsträger, Ältesten und Leiter dort angedeutet (vgl. Epheser 4,11 i.V.m. Galater 2,9; Offenbarung 3,12).<= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung aus dem „Prophet’s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 221; 222)
 
Das Meer, der Himmel und die Hand Gottes
 
Das Maß des Meeres sowie des Himmels sind gemäß der Bibelstelle aus Jesaja 40,12a die Ebenen, die mit der Hand Gottes und somit mit seinem übernatürlichen Wesen verbunden sind, das Geist ist (vgl. Johannes 4,24a).
 
Jesaja 40,12a:
12a Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne …

Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …

Demnach erkennen wir, dass es sich um zwei geistliche Ebenen handelt, die in sich die tragende und schützende bzw. abdeckende Kraft Gottes umfassen.

Wenn man die hohle Hand unten und die ausgespannte Hand des HERRN oben betrachtet, könnte man darin die Dimension eines Fisches erkennen, der auch dem Symbol des „Ichthỵs – Fisch“ (Anm.: <>< Symbol des Ichthỵs – Fisch) gleicht, bei dem die untere Ebene mit der oberen Ebene verbunden wird, um die Struktur eines Fisches zu offenbaren.

Da die Fische und die Vögel vor dem Menschen erschaffen wurden, kann man darin ebenfalls ein geistliches Prinzip erkennen. Hierbei geht es um das Element des Wassers und der Luft, die auf die Kraft der Wahrheit des Wortes Gottes und dem Prinzip des Geistes in Form von Glauben hinweisen (vgl. Epheser 5,26b i.V.m. Jesaja 40,31; Hebräer 11,1).

Epheser 5,26b:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, …

Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Die Verbindung zwischen den sogenannten Tiefen in Form der Fische und Höhen in Form der Vögel entspricht der temporären Implantation von Jona, was „Taube“ bedeutet, im Bauch des Fisches. Durch diese konnte die Kraft der Prophetie in Form der Weisung Gottes für die Zukunft abgesichert werden, um den Menschen göttliche Orientierung zu geben (vgl. Jona 2,1.11; Jona 3,1-2).

Jona 2,1.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. …
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Jona 3,1-2:
1 Und es geschah das Wort des HERRN zum zweiten Mal zu Jona: 2 Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!
 
Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2025
 
Die Herrnhuter Jahreslosung für das gregorianische Kalenderjahr 2025 ist aus 1.Thessalonicher 5,21 worin es heißt:
 
„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“
 
Anhand der eben genannten Bibelstelle wird für uns deutlich, dass es verbunden mit der prophetischen Rede erforderlich ist, diese übernatürliche Kommunikation anhand der Wahrheit des Wortes Gottes und unter der Führung des Heiligen Geistes zu filtern bzw. zu prüfen.
 
Darin sind wir angehalten, den Geist nicht zu dämpfen (vgl. 1.Thessalonicher 5,19-21).
 
1.Thessalonicher 5,19-21:
19 Den Geist dämpft nicht.
20 Prophetische Rede verachtet nicht.
21 Prüft aber alles und das Gute behaltet.
 
Hierzu müssen wir verstehen, dass es drei Quellen eines prophetischen Wortes gibt, bei denen es sich um den Geist Gottes (Anm.: Heiliger Geist), den Geist des Irrtums (Anm.: dämonischer Herkunft) und das eigene Fleisch (Anm.: Eigenwille, seelische Kraft) handeln kann. Somit ist es möglich, gottgewollt ein prophetisches Wort zu empfangen und es später durch den Eigenwillen der Seele aufgrund eigener Wünsche, Vorstellungen, Prägung zu manipulieren.
 
Unsere hauptsächliche Hingabe sollte immer der HERR selbst sein, und wir sollten ihn immer im Zentrum unserer ungeteilten Aufmerksamkeit bzw. Fokus haben. Es ist notwendig, dass alle geistlichen Erfahrungen unser Herz und unsere Leidenschaft in eine tiefere Beziehung mit Jesus Christus bringen.
 
Weiterhin ist es ist unabdingbar, dass wir nicht auf geistliche Erfahrungen überreagieren.
Als Beispiel sollte uns die Begegnung des Engels mit Johannes in Offenbarung 19,10 dienen, wo der Apostel in die Gefahr lief, seine Anbetung aufgrund der Stärke der Offenbarung zu verändern. Infolgedessen wurde er vom Engel ermahnt, die wahre Anbetung beizubehalten, nämlich Gott, den HERRN, allein anzubeten.

Offenbarung 19,10:
10 Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Deshalb ist es für uns so wichtig, dass wir das Prüfungsschema gemäß des Wortes Gottes anwenden, um zu erkennen, ob es sich bei den empfangenen, prophetischen Eindrücken um die Weisung Gottes handelt oder nicht.

Nüchternheit im Geist

Damit wir ordnungsgemäß eine prophetische Eingebung filtern, ob sie von Gott an uns gerichtet ist oder nicht, hilft uns zu beachten, dass wir uns nach Geist, Seele und Leib vollkommen dem HERRN unterstellt haben sowie nüchtern, aufrichtig und rein in unserem Herzen vor Gott sind (vgl. Matthäus 5,8; Johannes 3,3; 2.Timotheus 4,5 i.V.m. 1.Petrus 1,13; 1.Petrus 5,8).

Matthäus 5,8:
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Johannes 3,3:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

2.Timotheus 4,5:
5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.

1.Petrus 1,13:
13 Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge (Anm.: Durch Worte verführte Satan, die alte Schlange, Eva und Adam im Garten von Eden; vgl. 1.Mose 3,1ff.).
 
Vermeiden von Fallen

Es gibt bedauerlicherweise einige Gläubige im Volk Gottes, die sich vor dem Ungewissen und den übernatürlichen Erfahrungen fürchten. Diese Art von Angst oder Sorge beinhaltet eine nicht haltbare Aussage, dass übernatürliche Erfahrungen gefährlich seien und vermieden werden sollten, um Täuschung und Hoffnungslosigkeit zu umgehen.

Auch wenn es mögliche Gefahren in Bezug der geistlichen Erfahrung gibt, die im Zusammenhang damit stehen, wenn sich eine Person außerhalb der Grenzen des Wortes, Weges oder des Willens Gottes in irgendeinem Gebiet ihres Lebens aufhält, sollten wir uns nicht vor Gottes prophetischem Reden verschließen.
 
Vergleichbar in Bezug auf die möglichen Gefahren, gibt es auch im natürlichen Leben gefährliche Dinge, wenn wir uns nicht an die richtigen Prinzipien halten.
 
Das Beispiel des Autofahrens

Wir wissen, dass das Autofahren gefährlich sein kann, wenn wir uns nicht an die Straßenverkehrsordnung bzw. Straßenverkehrszulassungsordnung halten. Wenn wir jedoch die Gesetze kennen, die Betriebsanleitung des Fahrzeugs gelesen haben, uns in den Richtlinien aufhalten, Achtung üben und auf die anderen Rücksicht nehmen, werden wir wahrscheinlich ein erfolgreiches und sicheres Fahren erleben.
 
Trotz aller Risiken und inhärenten Gefahren sollten diese uns nicht davor abschrecken, in ein Fahrzeug einzusteigen, um unseren Bestimmungsort zu erreichen. Es könnten hier noch weitere andere Beispiele genannt werden, die dasselbe meinen.

Das bedeutet auf den übernatürlichen Bereich übertragen, ist es in jedem Fall wichtig, dass wir jedes Element der geistlichen Gefahr oder Täuschung kennen, jedoch nicht riskieren, den prophetischen Bereich oder Dienst abzulehnen, da das Zeugnis Jesu der Geist der prophetischen Rede ist (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. 1.Korinther 14,1).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

1.Korinther 14,1:
1 Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!

Paulus erwähnte indirekt im Brief an seinen geistlichen Sohn Timotheus die Wichtigkeit der Gottesfurcht und der Anerkennung der Kraft, die durch das echte, prophetische Wort freigesetzt wird (vgl. 2.Timotheus 3,5).

2.Timotheus 3,5:
… 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit (Anm.: scheinbare Gottesfurcht), aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!
 
Gründe für die Erfordernis jegliche persönliche Offenbarung, die wir empfangen anhand des kraftvollen, lebendigen Wortes Gottes gemäß Hebräer 4,12 zu prüfen, liegen darin, weil es möglich ist, dass wenn unser Herz nicht richtig im Zentrum des Willens Gottes positioniert ist, es uns in eine Täuschung führen kann (vgl. Jeremia 17,9a i.V.m. Matthäus 15,19).

„Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; …“ Jeremia 17,9a

„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.“ Matthäus 15,19

In Jeremia 10,23 i.V.m. Epheser 2,8-10 wird uns weiterhin offenbart, dass es nicht dem Menschen obliegt, seine eigenen Schritte zu lenken.

Jeremia 10,23:
23 Ich weiß, HERR, dass des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte.

Epheser 2,8-10:
8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Die Bedeutung der Propheten im Leib Jesu

Deshalb setzte Gott in seinem Leib auf Erden Propheten ein, die unter anderem bei Unsicherheit, Heiligen dabei behilflich sind, ihre empfangenen, persönlichen Eingebungen bzw. Prophetien auf ähnliche Weise zu prüfen, wie es 1.Korinther 14,29 offenbart.

1.Korinther 14,29:
29 Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern (Anm.: Propheten) lasst darüber urteilen.

Erfahrungsgemäß ist es ratsam, dass der betreffende Gläubige eine gewisse, persönliche Beziehung zu dem Propheten bzw. der Prophetin hat, so dass die richtige Kenntnis des Gläubigen gewährleistet ist nach dem Prinzip von Jüngerschaft und Mentoring.
 
Der HERR hat jedes Glied im Leib Jesu dazu bestimmt voneinander abhängig zu sein, um die vollständige Ergänzung des Dienstes zu sichern und zu unterstützen sowie geistliche Speise für alle Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen, damit jeder Heilige bestmöglich in seine geistliche Reife in Jesus Christus gelangt (vgl. 1.Korinther 12,4-7.12-14; Epheser 4,11-14 i.V.m. Matthäus 4,4; Hebräer 5,14).

1.Korinther 12,4-7.12-14:
4 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.
5 Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr.
6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.
7 In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller; …
12 Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.
13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.
14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.

Epheser 4,11-14:
11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.

Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“

Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.
 
Demnach lasst uns im neuen Jahr in der Kommunikation Gottes zunehmen, indem wir es erlauben, die in unsere Zeit hineingebrachten und aktuellen Offenbarungen des HERRN durch den Geist der Weisheit und Offenbarung zu erkennen, um dementsprechend richtig zu reagieren, ohne den Heiligen Geist dabei zu dämpfen oder gar auszugrenzen (vgl. Hebräer 12,25).
 
Hebräer 12,25:
25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5785,
 
Daniel und Tina Glimm