Wir werden durch den Heiligen Geist in die von Gott vorherbestimmte Wahrheit geführt, und während wir dies tun als Volk Gottes, bleibt es nicht aus, dass es zu geistlich herausfordernden Umständen kommt.
 
Diese Umstände können mit einer gewissen Art der Abwesenheit von Autorität in Form von Führung einhergehen, was für uns bedeutet, dass es von uns als Ekklesia erfordert, uns in Geduld zu üben und auf die Rückkehr von Autorität zu warten.
 
Gerade in Zeiten, in denen der HERR die Zunahme seiner Präsenz und Kraft geplant hat, ist es entscheidend, dass wir uns an die gemachten Aussagen des HERRN erinnern und auf den Zeitpunkt seiner Heimsuchung geduldig warten.
 
Aus 2.Mose 24,12-18 können wir entnehmen, dass sich Mose im Auftrag Gottes über einen Zeitraum von vierzig Tagen auf dem Berg Horeb aufhielt, um von Gott sein Wertesystem für sein Volk Israel in Form der zwei steinernen Tafeln zu erhalten.
 
2.Mose 24,12-18:
12 Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, dass ich dir gebe die steinernen Tafeln, Gesetz und Gebot, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen.
13 Da machte sich Mose auf mit seinem Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes.
14 Aber zu den Ältesten sprach er: Bleibt hier, bis wir zu euch zurückkommen. Siehe, Aaron und Hur sind bei euch; hat jemand eine Rechtssache, der wende sich an sie.
15 Als nun Mose auf den Berg kam, bedeckte die Wolke den Berg, 16 und die Herrlichkeit des HERRN ließ sich nieder auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage; und am siebenten Tage erging der Ruf des HERRN an Mose aus der Wolke.
17 Und die Herrlichkeit des HERRN war anzusehen wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Israeliten.
18 Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.
 
Das Höhergehen von Erlösung und die siebzig Ältesten
 
Der Aufstieg von Mose und Josua kann hierbei als ein Höhergehen von „Errettung/Erlösung“ betrachtet werden, weil der Name „Mose – Der aus dem Wasser Gezogene“ und der Name „Josua – JAHWE ist Hilfe“ bedeutet. Wenn man von einem geistlichen Höhergehen spricht, umfasst das eine größere Dynamik der Gegenwart Gottes in dem jeweiligen Bereich.
 
Das Höhergehen von Errettung/Erlösung wurde durch die „Thermik“ des Geistes der Weisheit und Offenbarung unterstützt, weil sich die siebzig Ältesten auf einer bestimmten Anhöhe des Berges auf einer gehämmerten Saphirfläche in der Gegenwart Gottes aufhielten (vgl. 2.Mose 24,9-10).
 
2.Mose 24,9-10:
9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf 10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.
 
Die Zahl „70“ als genannte Anzahl der Ältesten auf dem Berg, ist gleichzusetzen mit dem sechzehnten hebräischen Buchstaben „Ajin“, der unter anderem „Auge, Quelle“ bedeutet.
 
Diese prophetische Zusammenkunft in Form von Weisheit (Anm.: Älteste) und Offenbarung (Anm.: 70 => Ajin/Auge) kann mit der Anwendung von prophetischer Fürbitte für Leiterschaft gleichgesetzt werden, so dass es zu einer Qualitätszunahme innerhalb der Ekklesia kommt (vgl. Epheser 6,18-19).
 
Epheser 6,18-19:
18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, …
 
=> Prophetische Fürbitte, umfasst das von Gott eingehauchte Wort in den Geist des Propheten bzw. der Prophetin. Es ist das Wort Gottes das Leben ist (vgl. Johannes 6,63).
Prophetische Fürbitte ist eine gewisse Art von geistlicher Schwangerschaft, in der der Prophet oder das prophetische Gefäß mit dem Wort Gottes schwanger im Geist geht und kann seine oder ihre Erfahrung ähnlich wie eine schwangere Frau haben.
Wenn das Wort Gottes, welches als Saatgut in dem prophetischen Gefäß über eine Zeit zur Reife gekommen ist, wird es im Geist zur Geburt gebracht. Dies kann sich durch geistliche Wehen bemerkbar machen.
Der Prophet Jeremia sprach von solch einem Ereignis während einer Zeit des Prophezeiens (vgl. 1.Könige 18,42; Jesaja 21,3; Jesaja 26,17-18; Jesaja 37,3; Jesaja 66,7-8; Hosea 13,12-13; Römer 8,26-27; Hebräer 5,7; Johannes 11,33 = Das griechische Wort für „Seufzen“ bedeutet „embrimaomai/ enebrimésato, von enebrimaomai“, was wie folgt erklärt wird: „zu schnauben vor Zorn, wie die Pferde; hartes, lautes Geräusch verursacht durch heftiges Einatmen durch die Nüstern“). <= (Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus dem „Prophet‘s Dictionary“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 95.)
 
Demnach ist es der Geist der Prophetie, den man auch als „die Flügel des großen Adlers“ beschreiben kann, der Mose und Josua geistlich beflügelte und ihnen feste Zuversicht gab höher in die Gegenwart Gottes zu steigen (vgl. 2.Mose 24,13 i.V.m. Offenbarung 19,10e; Offenbarung 12,14a).
 
2.Mose 24,13:
13 Da machte sich Mose auf mit seinem Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes.
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Offenbarung 12,14a:
14a Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort, …
 
Darüber hinaus kann man von einer prophetischen Thermik bzw. einem Aufwind sprechen, die Mose und Josua auf eine höhere Ebene des Berges brachten, wobei Mose tiefer in die verhüllende Gegenwart Gottes in Form der dunklen Wolke eintrat.
 
2.Mose 24,18:
18 Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.
 
Die Warnung und die richtige Herzenshaltung
 
Während dieser Zeit wartete das Volk Israel unten am Berg und wurde ungeduldig. Aufgrund dessen forderte es Aaron dazu auf, ihnen einen Gott herzustellen, der sie auf ihrem Weg begleiten würde (vgl. 2.Mose 32,1).
 
2.Mose 32,1:
1 Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen Gott, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.
 
Hierin liegt eine Warnung für alle Zeiten.
Wir sollten uns fragen mit welcher Herzenshaltung wir uns in der levitischen Struktur, die das königliche Priestertum in Christus umfasst, aufhalten.
 
Ist es die Herzenshaltung von Mose und die levitische Struktur auf der geistlichen Ebene Moses oder halten wir uns mit einer falschen Herzenshaltung in der levitischen Struktur Aarons auf, die eine seelische Ebene beinhaltet, um nach Wünschen von Menschen zu leben oder uns durch sie beeinflussen zu lassen?
 
Aufgrund des Verlangens des Volkes Israel erließ Aaron den Befehl an das Volk ihr Gold für die kommende Gottheit ihres Fleisches zu geben, den er für sie mitsamt einem Altar in Existenz brachte, woraus eine falsche Anbetung mit verheerendem Ausmaß resultierte (vgl. 2.Mose 32,2-6).
 
2.Mose 32,2-6:
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
5 Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.
6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.
 
Somit wird für uns als Lektion klar und deutlich, dass Angst sowie Ungeduld zu einem vorzeitigen Handeln außerhalb des Willens Gottes führen, was verheerende Folgen mit sich bringt für uns und andere.
 
Das Warten in Geduld auf die Gegenwart Gottes
 
Auch zur Zeit von Saul, der vom Propheten Samuel angewiesen wurde auf ihn ganze sieben Tage zu warten, ließ sich von der Angst des Volkes treiben, so dass er voreilig handelte, indem er zu frühzeitig bzw. unberechtigt dem HERRN Opfer darbrachte, ohne auf die prophetische Präsenz Gottes in Form des Propheten Samuel zu warten (vgl. 1.Samuel 13,6-13).
 
1.Samuel 13,6-13:
6 Als aber die Männer Israels sahen, dass das Volk in Gefahr und Bedrängnis war, verkrochen sie sich in die Höhlen und Klüfte und Felsen und Gewölbe und Gruben.
7 Es gingen aber auch Hebräer durch die Furten des Jordans ins Land Gad und Gilead.
Saul aber war noch in Gilgal; und alles Volk, das ihm folgte, war voll Angst.
8 Da wartete er sieben Tage bis zu der Zeit, die von Samuel bestimmt war (vgl. 1.Samuel 10,8). Und als Samuel nicht nach Gilgal kam, begann das Volk von Saul wegzulaufen.
9 Da sprach er: Bringt mir her das Brandopfer und die Dankopfer. Und er brachte das Brandopfer dar.
10 Als er aber das Brandopfer vollendet hatte, siehe, da kam Samuel. Da ging Saul ihm entgegen, um ihm den Segensgruß zu entbieten.
11 Samuel aber sprach: Was hast du getan? Saul antwortete: Ich sah, dass das Volk von mir wegzulaufen begann, und du kamst nicht zur bestimmten Zeit, während doch die Philister sich schon in Michmas versammelt hatten.
12 Da dachte ich: Nun werden die Philister zu mir herabkommen nach Gilgal, und ich habe die Gnade des HERRN noch nicht gesucht; da wagte ich es und opferte Brandopfer.
13 Samuel aber sprach zu Saul: Du hast töricht gehandelt und nicht gehalten das Gebot des HERRN, deines Gottes, das er dir geboten hat. Er hätte dein Königtum bestätigt über Israel für und für.
 
Wir können eindeutig aus dem Wort Gottes in 1.Samuel 13 entnehmen, dass Saul nicht wahrhaftig auf Samuel vertraute und ein in sich nicht aufrichtiger Mann war, der aufgrund dessen mehr auf die irdischen Umstände sah als auf die geistlichen Anweisungen zu hören und ihnen Folge zu leisten.
 
Saul betrachtete die Situation nicht mit geistlichen Augen. Aufgrund dieser Tatsache fing er an aus seinem Fleisch Opfer zu produzieren. Es war ein Opfer der Ungeduld und des Nichtvertrauens Gott gegenüber.
 
Es ist die Ungeduld, die uns dazu veranlasst in geistliche Bereiche frühzeitig einzutreten.
Solche Schritte können zur Zerstörung eines Dienstes oder zu großen Schwierigkeiten für uns und andere führen.
 
Selbst, wenn unsere Intention gut und geistlich vor den Menschen aussehen mag, aber wenn diese aus Ungeduld umgesetzt wird, hat das keinen Segen zum Ergebnis. Es sind beispielsweise „Frühgeburten“, die eine große Gefahr in sich tragen zu sterben oder nicht zur erforderlichen Reife zu kommen oder in einem eingeschränkten Zustand enden, was so nicht vorgesehen war.
 
Deshalb ist es entscheidend, dass wir uns durch den Heiligen Geist in der Wahrheit des Wortes Gottes führen lassen und auf seine Weisung achten sowie diese in unserem Leben umsetzen. Jesus handelte nicht nach dem, wie Menschen es von ihm verlangten, sondern tat, was er den Vater tun sah (vgl. Johannes 5,19).
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Das wird deutlich anhand der Erkrankung seines Freundes Lazarus, der im Sterben lag und Jesus trotz der Aufforderung von Menschen noch weitere zwei Tage an seinem Aufenthaltsort blieb, ohne sofort zu Lazarus Haus aufzubrechen (vgl. Johannes 11,1-4.6-7).
 
Johannes 11,1-4.6-7:
1 Es lag aber einer krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf Marias und ihrer Schwester Marta.
2 Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar getrocknet hatte. Deren Bruder Lazarus war krank.
3 Da sandten die Schwestern zu Jesus und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank.
4 Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde. …
6 Als er nun hörte, dass er krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war; 7 danach spricht er zu seinen Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa ziehen!
 
Währenddessen starb Lazarus, aber Jesus wusste, dass der himmlische Vater seine Herrlichkeit im Leben von Lazarus erweisen und ihn (Anm.: Jesus) als seinen Sohn verherrlichen würde (vgl. Johannes 11,11-14.17.39-45).
 
Johannes 11,11-14.17.39-45:
11 Das sagte er und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken.
12 Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er schläft, wird es besser mit ihm.
13 Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber, er rede vom leiblichen Schlaf.
14 Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben; …
17 Als Jesus kam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grabe liegen. …
39 Jesus sprach: Hebt den Stein weg! Spricht zu ihm Marta, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon; denn er liegt seit vier Tagen.
40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
41 Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.
42 Ich weiß, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich es, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.
43 Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
44 Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löst die Binden und lasst ihn gehen!
45 Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.
 
Weil Jesus auf den Zeitpunkt des Vaters wartete, folgte daraus, dass Lazarus zum Zeichen der Auferstehungskraft Jesu wurde und dadurch viele Juden Jesus als ihren Messias erkannten, wobei die religiösen Führer Jesus und Lazarus töten wollten (vgl. Johannes 12,9-11).
 
Johannes 12,9-11:
9 Da erfuhr eine große Menge der Juden, dass er dort war, und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten erweckt hatte.
10 Aber die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten; 11 denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.
 
Diese Bibelstellen offenbaren uns, dass es erforderlich ist auf den von Gott vorherbestimmten Zeitpunkt in Geduld zu warten. Es geht darum, sich am richtigen Ort mit den richtigen Heiligen aufzuhalten, um die Heimsuchung Gottes und seine Intervention in Fülle zu erleben und geführt zu werden (vgl. Lukas 24,49 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).
 
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben [Anm.: warten], bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag [Schawuot] gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Das Warten des Heiligen Geistes und das Maß der apostolischen Ordnung
 
Auch der Heilige Geist wartete mit seiner Manifestation zu Schawuot, bis die apostolische Ordnung unter den Jüngern Jesu wieder hergestellt war, da Judas den Platz des Apostelamtes aufgrund von Verrat verließ. Dieser Verrat hatte eine sogenannte apostolische Leere bzw. Lücke zur Folge, die durch einen neuen Apostel ausgefüllt werden musste (vgl. Apostelgeschichte 1,15-17.26).
 
Apostelgeschichte 1,15-17.26:
16 Ihr Männer und Brüder, es musste das Wort der Schrift erfüllt werden, das der Heilige Geist durch den Mund Davids vorausgesagt hat über Judas, der denen den Weg zeigte, die Jesus gefangen nahmen; 17 denn er gehörte zu uns und hatte dieses Amt mit uns empfangen. …
26 Und sie warfen das Los über sie und das Los fiel auf Matthias; und er wurde zugeordnet zu den elf Aposteln.
 
Erst nach dieser apostolischen „Platzfüllung“ fiel die Kraft Gottes zu Schawuot im Obergemach auf ähnliche Weise wie der HERR mit seiner Gegenwart auf den hohen Ort, dem Berg Horeb/Sinai herabkam und Mose einhüllte.
 
Petrus, der Fels, brachte durch die von Gott niedergeschriebene Ordnung die offenbarende Wahrheit für den Moment der bevorstehenden Ausgießung des Heiligen Geistes und setzte diese in die Tat um bei der Veranlassung zur Wahl eines neuen Apostels. Genauso wandte er auch das Wort Gottes an, als der Heilige Geist auf die 120 Heiligen in Jerusalem herabkam, um mit der geschrieben Ordnung des Wortes Gottes Frieden in die verwirrten Herzen der gottesfürchtigen Juden zu bringen (vgl. Apostelgeschichte 2,12-16).
 
Apostelgeschichte 2,12-16:
12 Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?
13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.
14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen!
15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; 16 sondern das ist es, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (vgl. Joel 3,1-5): …
 
Die zuvor von Petrus veranlasste apostolische Ordnung (Anm.: Wahl des Matthias gemäß Psalm 69,26 i.V.m. Psalm 109,8) trug nach der Ausgießung des Heiligen Geistes zu einer wichtigen geistlichen Regierung bei, um Frieden in die Herzen der in Jerusalem anwesenden Juden zu bringen, die Zeugen der Kraftausgießung des Heiligen Geistes waren (vgl. Apostelgeschichte 2,14).
 
Hier können wir die Bestätigung von 1.Korinther 14,33 erkennen.
 
1.Korinther 14,33:
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
 
Es ist die aus Offenbarungserkenntnis mitgeteilte Ordnung des Wortes Gottes, die Frieden in den Herzen der Menschen stiftet und somit die Zukunft der Bewegung des Heiligen Geistes absichert, während wir nicht voreilig und aus fehlender Geduld handeln. Gott prüft uns darin!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm



Innerhalb der Facette von Jesus Christus als dem Lamm Gottes liegen einige Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen, die uns in unserem geistlichen Wachstum bereichern (vgl. Johannes 1,29 i.V.m. Kolosser 2,2b-3).
 
Johannes 1,29:
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
 
Kolosser 2,2b-3:
…, 2b zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Mit dem Verständnis, dass sich Christus unter anderem als das Alpha und Omega bezeichnet, wird erkennbar, dass er als ewiger König mit dem Bereich der temporären Zeit auf der Erde vertraut ist, weil er in Fleisch und Blut auf die Erde kam und den Auftrag des himmlischen Vaters ausführte (vgl. Offenbarung 22,13 i.V.m. 1.Timotheus 2,5; Johannes 5,19).
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich [Anm.: Jesus] bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
1.Timotheus 2,5:
5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, …
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Der „ICH BIN“ in den Zeiten
 
Da Christus nun in der Ewigkeit lebt und sich wie sein Vater als „JAHWE – ICH BIN“ in allen Ebenen von Zeit bewegt, bedeutet es, dass Gott seinen Augenblick bzw. Momentum in der Form des „ICH BIN“ in unserer Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft etablieren kann.
 
Aus Offenbarung 1,4a und Offenbarung 1,8 ist zu entnehmen, das Gott IST, war und kommt. Es heißt dort nicht, dass Gott war, ist und kommt.
 
Offenbarung 1,4a:
4a Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, …
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Da Gott Geist ist, bedeutet diese Aussage, dass es Gottes Verlangen für uns ist, nicht die Vergangenheit in unserem Leben an vorderster Stelle einzuordnen, sondern in seinem geistlichen „MOMENTUM => ICH BIN“ zu wandeln und von dort aus Lebensabschnitte und Zeiten zu betrachten.
 
Für Gott ist der Zeitraum der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft nicht tot, sondern vollkommen lebendig, weil er als der „ICH BIN – JAHWE“ alle Zeiten ausfüllt und umschließt. Der Wandel in ihm umfasst das Voranschreiten in allen Zeiten im Geist und in der Wahrheit sowie in seiner Königs-/ und Regierungsherrschaft (vgl. Kolosser 3,1-3).
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Im Gegensatz hierzu sind die vier Wesen vor Gottes Thron berechtigt, den Allmächtigen (Anm.: hebr. „`ēl šaddaj“) in einer chronologischen Zeitabfolge (Anm.: „der da war und der da ist und der da kommt“) zu nennen.
 
Diese Nennung der Zeitabfolge ist ein Hinweis darauf, dass der HERR zu unterschiedlichen Zeiten unseres irdischen Lebens auf unterschiedliche Weise in verschiedenen Facetten zu uns spricht (vgl. Offenbarung 4,8).
 
Offenbarung 4,8:
8 Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel, und sie waren außen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
 
Die Zeit des Lammes Gottes
 
Die temporäre Zeit von Jesus Christus, als er auf der Erde lebte, kann auch als die Zeit des Lammes Gottes bezeichnet werden, die sich im Buch der Offenbarung als „das verwundete Lamm mit sieben Hörnern und sieben Augen“ offenbart (vgl. Offenbarung 5,6).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich [Anm.: Johannes] sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Diese Beschreibung des Lammes in der Ewigkeit umfasst die temporäre Zeit Jesu auf Erden bis einschließlich seines Todes mitsamt seinem Triumph über Sünde, Tod und Teufel sowie die Ebene der siebenfältigen Charaktere des Geistes Gottes in seiner Sohnschaft. Darüber hinaus geht die Sohnschaft Gottes einher mit der Auswirkung der sieben Hörner in Form von Kraft, Reichtum, Weisheit, Stärke, Ehre, Preis und Lob (vgl. Johannes 16,7.13-15 i.V.m. Offenbarung 5,12).
 
Johannes 16,7.13-15:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Offenbarung 5,12:
… 12 die [Anm.: Engel] sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
 
Im geistlichen Bereich von Jesus Christus als dem Lamm Gottes liegen verschiedene Ebenen von Zeit verborgen, die in sich offenbarende Wahrheit tragen, so wie es auch beispielsweise aus Jesaja 53,7 i.V.m. Apostelgeschichte 8,32 zu entnehmen ist.
 
Jesaja 53,7:
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
 
Apostelgeschichte 8,32:
32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser (vgl. Jesaja 53,7-8): „Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. …“
 
Anhand dieser zwei eben genannten Bibelstellen wird zuerst in Jesaja die Vergangenheitsform verwendet, obwohl der Opfertod Jesu noch über mehrere hundert Jahre in der Zukunft lag.
Hierbei wird in Jesaja das Lamm mit der Schlachtbank und das Schaf als der reife geistliche Status in Christus repräsentierend mit dem Scherer in Verbindung gebracht.
 
Darin ist auch die Qualität von wahrer Hingabe in Form des Ablegens unseres eigenen Lebens sowie die Stärke des Gebens zu erkennen, die sich aus der Präsenz des Wortes Gottes ergibt, in der wir abnehmen, damit Christus in uns zunehmen kann (vgl. Johannes 3,30 i.V.m. Hebräer 4,12-13).
 
Johannes 3,30:
30 Er [Anm.: Christus] muss wachsen, ich [Anm.: Johannes der Täufer] aber muss abnehmen.
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Somit steht das Lamm in diesem Fall mit der Hingabe von Leben als Investition von Zeit für das Königreich Gottes und das Schaf mit dem Geben von Materie, wie die Wolle hier Wirtschaft repräsentiert, in das Königreich Gottes im Zusammenhang.
 
In Apostelgeschichte 8,32 wird der Abschnitt der Bibelstelle aus Jesaja 53 vom Kämmerer des Hofes der Königin von Äthiopien gelesen, wobei es in der Gegenwartsform aufgezeichnet ist und zuerst das Schaf in Verbindung mit der Schlachtbank und erst dann das Lamm mit dem Scherer genannt wird.
 
Auch hierin liegt ein Geheimnis der Weisung Gottes verborgen, da der Kreuzestod Jesu bereits stattgefunden hatte.
 
Die Hingabe und das Dienen in den Generationen
 
Es ist der Heilige Geist, der uns als Geist der Wahrheit auf die Bedeutung der Herzenshaltung innerhalb der Generationen (Anm.: ältere und jüngere Generation) aufmerksam macht, die sich mit der vollständigen Hingabe Jesu und seines Dienens eins machen und darin symbiotisch vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt leben.
 
Darüber hinaus geht es um das geführt Sein im Glauben in der vollkommenen Selbstverleugnung (Anm.: geführt zur Schlachtbank => Bewegung) und dem vollständigen Gehorsam (Anm.: stumm vor dem Scherer => zu hören nicht zu sprechen) aus Liebe zu Jesus Christus.
 
Anhand dieser zwei zuvor genannten Bibelstellen können wir die Dimension Gottes als „den, der da war, der da ist und der da kommt“ sowie „den, der da ist, der da war und der da kommt“ sowie ein Zurückkommen zur ersten Liebe erkennen, weil die Zeit innerhalb des bereits Umgesetzten in die Gegenwart tritt und sich somit verjüngt (vgl. Offenbarung 2,4-5a i.V.m. Hiob 33,25; Psalm 103,5; Jesaja 40,31).
 
Offenbarung 2,4-5a:
4 Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.
5a So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! …
 
Hiob 33,25:
„… 25 Sein Fleisch blühe wieder wie in der Jugend, und er soll wieder jung werden.“
 
Psalm 103,5:
… 5 der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Die prophetische Dynamik und das Erkennen des Lammes auf einer neuen Ebene
 
Die eben genannte Wahrheit des Wortes Gottes macht uns deutlich, dass die Erneuerung der Jugend zusammen mit dem Adler genannt wird, was auf eine prophetische Dynamik des Geistes Gottes in unserem Leben hinweist, die es gilt anzunehmen und sich darin zu bewegen (vgl. 1.Korinther 14,5a).
 
1.Korinther 14,5a:
5a Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden könntet; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch reden könntet. …
 
Dadurch sind wir befähigt, Christus in der Facette des Lammes Gottes auf einer höheren geistlichen Ebene zu erkennen, die mit der Kraft des Zeugnisses [Anm.: einer der 24 Ältesten sprach zu Johannes] einhergeht, so dass sich für uns ein neuer und höherer geistlicher Bereich der Regierungsherrschaft Gottes erschließt.
 
Es ist die Ebene des Lammes Gottes, das uns von der Kraft, der Errettung und Vergebung in den Bereich der ewigen Regierungsherrschaft Gottes und seiner Geheimnisse führt (vgl. Offenbarung 5,5-7).
 
Offenbarung 5,5-7:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
 
Somit bedarf es eines offenbarenden Zeugnisses aus einem höheren geistlichen Bereich, um die offenbarende Wahrheit im übernatürlichen Bereich zu erkennen, in dem wir uns aufhalten (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Offenbarung 4,1).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Offenbarung 4,1:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm



PROPHEZEIT AM 11. SEPTEMBER 2024 | 08. ELUL 5784, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist der Aufruf Gottes die alten Wege und Vorgehensweisen niederzulegen, weil der HERR dabei ist, die neue Version des Weges zu offenbaren, die auf der Grundlage der Wahrheit des Wortes Gottes beruht und darauf aufbaut!
 
Mache dir keine Sorgen darüber, warum du dir derzeit manche Dinge nicht merken oder dich nicht an sie erinnern kannst! Es ist ein Zeichen, dass die Vergangenheit von dir abgetrennt ist und eine neue Zeit der Verheißung begonnen hat!
Es ist die Phase, in der die Dinge umgedreht werden, so dass die Innenseite zur Außenseite wird!
 
Jetzt ist die Zeit, in der du deine Arme und Hände auf neue Weise bewegst und dadurch in die Berührung mit der von Gott vorherbestimmten Verheißung der Zukunft kommst!
Zuerst wirst du die Verheißung fühlen und dann in sie hineinrennen, weil du große Beute machst, die der HERR dir zugeteilt hat, spricht der Geist des Propheten (vgl. Philipper 3,13-14 i.V.m. Hebräer 10,20)!
 
Da ist die Dichte der Präsenz Gottes, die dir dabei hilft, den Triumph Jesu zu ergreifen, um diesen in deiner von Gott gegebenen Verheißung zu implementieren! Das hat zur Folge, dass sich große Freude ausbreitet, weil der Unglauben der Vergangenheit gebrochen ist, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 22,13 i.V.m. 1.Mose 18,12-15; 1.Mose 21,3)!
 
Während du deiner Identität in Christus intensiver bewusst wirst, erkennst du ein unerwartetes Aufblühen innerhalb des „Status Quo“, in dem du beginnst aus dem, was wie trocken war, Wachstum zu sehen! Die Begründung ist, weil du es dem HERRN erlaubt hast, dich in Seine Verheißung deiner Generationslinie eingravieren zu lassen (vgl. 4.Mose 17,17-18)!
 
Du erhältst ein zunehmendes Verständnis über geistlichen Zusammenschluss, das dich befähigt, die Generationen inmitten der temporären Zeit zu verstehen, um das Wachstum, das Aufblühen und die Frucht zu erkennen (vgl. 4.Mose 17,23-24)!
 
All das, was du sehen wirst, bringt dich zur Erkenntnis, dass du dich in einer neuen Zeit des Aufsprossen bewegst, die dich dazu aufruft in Wachsamkeit gegenüber der Wahrheit des Wortes Gottes voranzugehen und diese in deinem Leben anzuwenden, spricht der Geist des Propheten (vgl. Jeremia 1,11-12)!
 
Halte fest an dem blühenden Moment und deiner Beziehung mit Christus!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Philipper 3,13-14:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
 
Hebräer 10,20:
… 20 den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes, …
 
1.Mose 22,13:
13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.
 
1.Mose 18,12-15:
12 Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch der Liebe pflegen, und mein Herr ist auch alt!
13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst du, dass es wahr sei, dass ich noch gebären werde, die ich doch alt bin?
14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben.
15 Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.
 
1.Mose 21,3:
3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak [Anm.: Lacher], den ihm Sara gebar, …
 
4.Mose 17,17-18:
17 Rede mit den Israeliten und nimm von ihnen zwölf Stäbe, von jedem Fürsten ihrer Sippen je einen, und schreib eines jeden Namen auf seinen Stab.
18 Aber den Namen Aarons sollst du schreiben auf den Stab Levis. Denn für jedes Haupt ihrer Sippen soll je ein Stab sein. …
 
4.Mose 17,23-24:
23 Am nächsten Morgen, als Mose in die Hütte des Gesetzes ging, fand er den Stab Aarons vom Hause Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen.
24 Und Mose trug die Stäbe alle heraus von dem HERRN zu allen Israeliten, dass sie es sahen, und ein jeder nahm seinen Stab.
 
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig [Anm.: Mandelbaumzweig].
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm