Es existieren im Leben von Gott gesetzte Zeitpunkte, in denen uns die Bewegung Gottes persönlich und auch kooperativ als eine Gemeinschaft von Heiligen heimsuchen möchte.
Hierfür dürfen wir unsere Perspektive auf den geistlichen Regierungsbereich von Christus ausrichten, so wie es uns der Kolosserbrief als Wahrheit offenbart (vgl. Kolosser 3,1-4).
 
Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Die Voraussetzung hierfür ist für uns als Gläubige, dass wir uns in Christus gestorben sind und somit in seiner Auferstehungskraft leben. Dieses gestorben Sein ist für viele nicht ihre Wirklichkeit oder Realität im Leben, aber für wen sie Wahrheit geworden ist, beinhaltet sie einen uneingeschränkten Wandel im Gesalbten und somit der für uns bestimmten Salbung. Ihre Auswirkung hat Herrlichkeit zur Folge, da sie die Präsenz Christi innehat.
 
=> Der Begriff „Herrlichkeit“ umfasst die wahrnehmbare Gegenwart Gottes und zusammenarbeitende Kraft sowie Glanz, die sich manifestieren durch seine Erscheinung. Es ist beispielsweise die Gegenwart des HERRN in der Facette des Vaters, des Sohnes oder des Heiligen Geistes und kann auch durch eine Präsenz von gesandten Engeln übertragen werden.
 
Die Herrlichkeit war mehr als eine glänzende Erscheinung. Sie beinhaltet auch ein Zeugnis der Gunst und Gnade des HERRN. Die Herrlichkeit war ein Zeichen seiner Ehre sowie das Entgegennehmen der Opfer des Lobpreises von den in Einheit stehenden Anbetern.
 
Das hebräische Wort für Herrlichkeit ist „kābôd“ oder „kavod“. Das griechische Wort ist „doxa“, von dem wir den Begriff Doxologie (Anm.: Verherrlichung Gottes) erhalten haben.
Herrlichkeit beinhaltet in Bezug auf seinen Schein, Ehre, Ansehen, Kraft und Segen. Bezüglich aller Definitionen von Herrlichkeit, ist ihr Ziel jemanden im geistlichen Bereich zu einer wichtigen Person „mit Gewicht“ zu machen bzw. zu etablieren.
 
Die Gegenwart Gottes bringt automatisch eine Zunahme in jedem Bereich, weil irdischer Reichtum und Wohlstand ihren Sitz in der geistlichen Welt haben.
 
Die Herrlichkeit ist ein unweigerlicher Aufbewahrungsort der Salbung. <= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung aus dem „Prophet’s Dictionary“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 237.)
 
Der Prophet Elija und das Maß der falschen Propheten
 
Anhand des Lebens von Elija wird für uns deutlich, dass nach dem eindrucksvollen Sieg über das Fürstentum Baal und Aschera sowie dessen 850 falsche Propheten, die in der Dimension von „400“ in jeweils 1 x 450 und 1 x 400 aufgeteilt waren, sich ein offenbarender Hinweis Gottes verbirgt (vgl. 1.Könige 18,19 ff.). Ihr Maß war bereits ein Hinweis auf den kommenden Sieg des HERRN in der Form des Kreuzes sowie ihr Ende.
 
Der Zahlenwert von „400“ trägt den letzten Buchstaben des hebräischen Alphabets, bei dem es sich um das „Taw“ handelt und piktographisch ein „Kreuz“ darstellt. Darüber hinaus ist das „Taw“ das Initial des Endes einer Dimension, die in ein neues Maß überleitet. Es verhält sich auf ähnliche Weise wie der Sieg Jesu, den er am Kreuz errungen hat, um durch seinen Tod in die Phase der Auferstehungskraft überzuleiten.
 
In diesem Zusammenhang ist es anzuerkennen, dass Elija in Form des Zeitmaßes des Tages und der Nacht als Gerechter den zehnten Teil der „vierhunderter Dimension“ des Sieges über die 450 Baal- und 400 Aschera Propheten in Form der Wegstrecke des Gerechten im Gehorsam gegenüber der Stimme des Engels des HERRN zurücklegte. Dies tat er, um zum Berg Horeb, dem Berg Gottes zu gelangen und auf diesen zu steigen.
 
Die Stärke zur Etablierung vom Maß des Zehnten vom Sieg über die falschen Propheten innerhalb dieser Zahlendimension der „Vierhunderter“ in Form der Wegstrecke, was 40 Tage und 40 Nächte beinhaltete, die Elija zurückzulegen hatte, erhielt er durch das frisch im Feuer gebackene Brot und den Krug Wasser, die zu seinen Häupten lagen (vgl. 1.Könige 19,6-8).
 
1.Könige 19,6-8:
6 Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.
7 Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.
8 Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.
 
Bemerkenswert ist somit auch, dass sich aus dem zehnten Teil des Sieges über die 450 Baalspropheten das hebräische Wurzelwort „māh“ ergibt, aus dem das hebräische Wort für „Manna – mān“ gebildet wird und Elija kurze Zeit nach dem etablierten Sieg über die falschen Propheten durch die Anweisung des Engels des HERRN das im Feuer gebackene Brot zu sich nahm. (Anm.: Worterklärung zu dem hebräischen Wort „māh“ und „mān - Manna“ entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 4180, 4181, 4535*)
 
Darin können wir für uns erkennen, dass selbst im Maß des Widersachers sich durch die Intervention und dem Gehorsam eines Gerechten, die Zukunft Gottes verborgen halten kann, die es gilt mit der Weisheit des Heiligen Geistes zu entschlüsseln. Denn denen, die Gott lieben und nach seinem Ratschluss berufen sind, müssen gemäß Römer 8,28 alle Dinge zum Besten dienen.
 
Durch das Hinaufgehen von Elija auf die von Gott festgelegte Anhöhe in Form des Berges Horeb, ließ er sich von der Bewegung Gottes finden. Es ist für uns ebenso erforderlich, dass wir uns nicht irdendeinen „Ort“ aussuchen, von dem wir meinen, dass Gott uns dort heimsuchen möchte.
 
Es ist wichtig, dass wir die Bewegung Gottes in der Vergangenheit, wie bzw. wo er der älteren Generation erschienen ist, wertschätzen und im Einklang mit seiner Weisung handeln, was anhand der Aussage „Berg Gottes“ in 1.Könige 19,8 deutlich wird. Bei diesem Berg handelte es sich um dieselbe Anhöhe, wo der HERR dem Mose bereits erschienen war (vgl. 2.Mose 33,18-23).
 
2.Mose 33,18-23:
18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!
19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.
22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.
23 Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.
 
Die Bewegung Gottes und die fünf Ereignisse
 
Als Elija auf dem Berg Horeb war, fand ihn die „Bewegung Gottes“. Hierbei spielten fünf verschiedene Ebenen bzw. Ereignisse, mit denen Gott Elija auf dem Berg in Berührung brachte, eine Rolle. Diese fünf Ereignisse können auch auf uns als Volk Gottes übertragen werden.
 
Wenn wir als Volk Gottes in Lebensumstände geraten, die uns stark herausfordern und unsere Seele dadurch in zeitweise emotionellen Empfindungen ins Schwanken gerät, ist es ratsam sich der fünf Schritte Gottes sowie seiner Kraft und Gegenwart bewusst zu sein (vgl. 1.Könige 19,10-13a.).
 
1.Könige 19,10-13a:
10 Er sprach: Ich habe geeifert für den HERRN, den Gott Zebaoth; denn Israel hat deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir mein Leben nehmen.
11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR wird vorübergehen. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.
12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.
13a Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. …
 
Die fünf Schritte bestehen in dieser Abfolge:
 
  1. Der göttliche Aufruf herauszutreten,
  2. die übernatürliche Manifestation von einem großen, starken Wind, der die Berge zerriss,
  3. ein Erdbeben,
  4. ein Feuer,
  5. ein sanftes Säuseln.
In diesem Zusammenhang ist es zuerst nötig für uns zu beachten, dass wir uns in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes aufhalten müssen, was repräsentativ dem Aufenthalt Elijas auf dem Berg in der Höhle gleichkommt. Es ist entscheidend, dass wir uns mit der offenbarenden Wahrheit Gottes für diese Zeit vereinen, um seinem Ruf zu folgen und aus der Zone der Einschüchterung und Trägheit aufgrund von Angst heraustreten.
 
Das führt uns erst zu dem Zustand, dass wir unter einem offenen Himmel stehen und die Gegenwart Gottes erleben, denn diese trägt Richtungsweisung für unsere Zukunft in sich verborgen.
Im prophetischen Kontext weisen die fünf verschiedenen Ereignisse, die Elija auf dem Berg erlebte auf folgende Dinge für uns hin:
 
  1. der Aufruf Gottes aus der Höhle herauszutreten und auf dem Berg zu stehen => Aufforderung Gottes sich aus der Zone der Angst und des Selbstschutzes durch die Kraft der offenbarenden Wahrheit herauszubewegen, um den Himmel offen zu sehen und Gottes Gegenwart zu spüren,
  1. ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss => hochrangige Engelsbewegung, die das Wort Gottes und dessen offenbarende Wahrheit für diese Zeit trägt, um falsche Doktrin und tyrannische Herrschaft zu zerstören (vgl. Hebräer 1,7a; z.B. Michael, Gabriel; vgl. Daniel 9,21; Daniel 10,21),
  1. Erdbeben => Auferweckung sowie Sichtbarmachung des von Gott festgelegten Erbes in der Region (vgl. Matthäus 27,51-53; Matthäus 28,2),
  1. ein Feuer => übernatürliche und leidenschaftliche Dienerschaft, die die Größe Gottes offenbart (vgl. Hebräer 1,7b i.V.m. Matthäus 23,11),
  1. ein sanftes Säuseln => die Gegenwart Gottes, die die Richtungsweisung der Zukunft trägt (vgl. Johannes 3,8; Johannes 16,13-15).
Diese fünf Ereignisse machen uns deutlich, dass es für jeden Heiligen im Volk Gottes wichtig sein sollte, sich in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes aufzuhalten sowie auf sein Wort hin zu reagieren. Daraus resultiert, dass der HERR seine Macht erweist, um uns zu ermutigen, ihm und seiner Gegenwart näher zu kommen.
 
Diese Vorgehensweise führt uns dahin, dass wir davon zeugen werden, wie der HERR durch seine Kraft falsche Doktrin und tyrannische Herrschaft niederreißt, um den Weg für seine Verheißung und Dienerschaft zu ebnen. Dadurch erhalten wir Erkenntnis darüber, was es bedeutet in Jesu Seite bzw. in ihm als unserem Eingang zu stehen (Anm.: Eingang der Höhle/Felsspalt => Geburtsort des neuen Weinschlauchs; vgl. Johannes 19,34; Johannes 10,9).
 
Johannes 19,34:
… 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Darin lernen wir unsere von Gott gegebene Salbung in unseren Beziehungen aktiv anzuwenden, um die richtungsweisende Wahrheit des Geistes, die mit der geführten Herrschaft Gottes verbunden ist zu erhalten.
 
Das Zentrum des Wortes Gottes
 
Das verwendete hebräische Wort für „Höhle“, in die sich Elija zurückzog, ist das Wort „mĕ‛ārāh“, das von dem Wurzelwort „`ārar“ abgleitet ist und „entblößen, bloßlegen, schleifen, niederreißen“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „mĕ‛ārāh – Höhle“ und dessen Wurzelwort „`ārar“ mit der Wortschlüsselnummer 4708, 6334*)
 
Anhand dieser Worterklärung können wir erkennen, dass sich Elija im Zentrum des Wortes Gottes aufhielt und von Gott geformt wurde, um seine eigene Sichtweise niederzulegen sowie die Weisung Gottes aus dem Mund des Sohnes Gottes für die Zukunft zu erhalten (vgl. Hebräer 4,12-13 i.V.m. Offenbarung 1,16).
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Offenbarung 1,16:
… 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
 
Auf die Weise wie Elija sich dem Willen Gottes beugte, sollten auch wir uns in herausfordernden Lebensumständen beugsam positionieren und auf Gottes Weisung in Demut antworten, um unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generation absichern zu können.
 
Die Voraussetzung and das Volk Gottes, um von der Bewegung Gottes gefunden zu werden
 
Wenn wir als Volk Gottes von der Bewegung Gottes gefunden werden möchten, ist es dazu nötig, dass wir eines Sinnes sind, was bedeutet im richtigen Maß des Glaubens und der Erkenntnis zu leben, so wie es mit den etwa 120 Heiligen zu Schawuot bzw. Pfingsten geschah. Dort heißt es, dass sie sich einmütig im erhöhten Raum, dem Obergenmach, befanden, um den Wind und das Feuer Gottes zu empfangen (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4).
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag [Anm.: Schawuot] gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Durch die Anzahl der etwa 120 Heiligen im Obergemach wird ein zehnfaches apostolisches Maß erkennbar (Anm.: 10 x 12 = 120), das der Fülle der Präsenz der nicht mit Menge erwähnten Blitze, die vom Thron Gottes ausgehen entspricht (vgl. Offenbarung 4,5a).
 
Offenbarung 4,5a:
5a Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; …
 
Da die Blitze vom Thron Gottes ausgehen, ist darin eine apostolische Kraft zu erkennen, die von dort ausgesandt ist, weil das „Apostolische“ mit dem „Ausgesandtsein“ verbunden ist. Das griechische Wort, das diesen Vorgang des Aussendens beschreibt, ist „apọstolos“ bzw. „apostẹllō“. (Anm.: entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 641 und 644)
 
Diese apostolische Übereinstimmung von Heiligen beinhaltet, dass man die richtige Sache zur richtigen Zeit mit den richtigen Personen im Zentrum des Willens Gottes umsetzt, was Strategie beinhaltet und den Erfolg garantiert.
Alles andere Vorgehen führt nicht zu dem von Gott vorherbestimmten Ergebnis.
 
Es bedeutet, dass =>Nichts zu tun, dem Tod gleichkommt. Die falsche Sache zur falschen Zeit zu tun Ignoranz ist. Die richtige Sache zur falschen Zeit zu tun ein Fehler ist.
Die falsche Sache zur falschen Zeit mit den falschen Personen umzusetzen ein Scheitern darstellt, sowie die falsche Sache zur richtigen Zeit mit den richtigen Personen zu tun Verwirrung mit sich bringt. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einem Zitat von Dr. Cindy Trimm, das sie auf der Konferenz WTAL – “Women Thou Art Lossed” 2012 erwähnte.)
 
Aus dem wahren einmütig Sein von Heiligen zur Vorbereitung des geistlichen apostolischen Auftrags resultiert die Heimsuchung Gottes in Form von Wind und Feuer mit der damit verbundenen geistlichen Kommunikation der Großtaten Gottes.
 
Wobei hingegen aus dem wahren einmütig Sein von Heiligen inmitten von Verfolgung und Bedrängnis die einmütige Fürbitte erfolgt, der Erdbeben und eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes sowie freimütige Kommunikation von der Wahrheit des Wortes Gottes anhängen.
 
Apostelgeschichte 4,23-31:
23 Und als man sie hatte gehen lassen, kamen sie zu den Ihren und berichteten, was die Hohenpriester und Ältesten zu ihnen gesagt hatten.
24 Als sie das hörten, erhoben sie ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht, 25 du hast durch den Heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, gesagt (vgl. Psalm 2,1-2): „Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist?
26 Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Christus.“
27 Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, 28 zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hatten, dass es geschehen solle.
29 Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; 30 strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.
31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.
 
Gottes Sehnsucht für uns liegt darin, dass wir Gefäße sind, die auf diese Weise willig sind zu leben und nicht auf sich selbst ausgerichtet, sondern von ihm geführt sind, um seinen Willen auf der Erde zu manifestieren, was über unser eigenes persönliches Leben weit hinausgeht.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm



Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der erste Teil von einer Lehre, die aus vier Teilen besteht und in der Fortsetzung demnächst weiter veröffentlicht wird.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Im Zeitalter des rasant wachsenden Internets, das zunehmend tiefer in unser Leben eingreift, ist es für uns als Ekklēsia entscheidend die Thematik der künstlichen bzw. artifiziellen Intelligenz (Anm.: im englischen als „AI“, abgeleitet von „artificial intelligence“, bezeichnet) und dessen Anwendung im Licht der Wahrheit des Wortes Gottes zu verstehen.
 
Indem immer mehr Christen anscheinend teils ohne größere Hinterfragung heutige „KI“-basierte Anwendungen (Anm.: insbesondere ChatGPT von OpenAI) begeistert nutzen, ist unser Anliegen einige Aspekte hierzu näher zu untersuchen und möglichst geistlich zur Orientierung im täglichen Umgang damit beitragen zu können.
 
Der allgemeine Begriff der künstlichen Intelligenz, abgekürzt „KI“, umfasst kurz erläutert ein bestimmtes Aufgabenfeld in der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenter Abläufe und dem maschinellen Lernen beschäftigt. Hierbei handelt es sich um die Programmierung eines IT-Systems, das durch die Anwendung von Menschen mit Daten gezielt gespeist wird, um menschliche Fähigkeiten wie beispielsweise logisches Denken, Lernen, Planen und kreatives Handeln in zahlreichen Anwendungen nachzuahmen.
 
Bei der künstlichen Intelligenz, die sich derzeit zunehmender Popularität erfreut und immer größer werdende Bereiche der Gesellschaft dominieren soll, handelt es sich um ein von Menschen erschaffenes System, das es für uns als Heilige der Ekklēsia gilt richtig einzuordnen, zu verstehen und damit angemessen umzugehen.
 
Die Gefahren, die sich in der Anwendung von „KI“ zeigen, sind damit verbunden, dass man als Mensch durch dessen Nutzung, diese mit allen möglichen Informationen in Form von Daten speist, so dass das erforderliche Nutzerverhalten übernommen und ins „KI“-System übertragen bzw. eingepflegt wird.
 
Die „Smart City Charta“ ist unter anderem so ein Städteentwicklungskonzept der Globalisten, was die Bürger ganzer Städte mithilfe von „KI“ basierter Technologie durch Kamera- und Smartphone-Installationen so miteinander verknüpfen soll, dass die Menschen kaum eigene Entscheidungen mehr zu treffen haben, weil nahezu alles wesentliche vom Inneren des Haushaltes, über Einkäufe bis zur Ampelschaltung „für sie smart geregelt wird“.
 
Das beinhaltet, was alles von uns als Nutzer eingespeist wird, ist im Ablauf und Umgang nicht nachvollziehbar bzw. transparent für uns Menschen und aus diesem System nicht einmal eben wieder rückgängig zu machen.
 
Technologie und die Gefahr des Götzendienstes
 
Zunächst gilt für uns als Heilige anzuerkennen, dass => der Apostel Paulus im Zusammenhang mit der Erschaffung von Götzen das griechische Wort „tẹchnē“ verwendete. Diesem Wort entstammt das moderne Wort für „Technologie“.
 
Somit kann man sagen, dass „Technologie“ einem Wort entspringt, das im Wort Gottes mit menschlichem Götzendienst verbunden ist (vgl. Apostelgeschichte 17,29; Offenbarung 18,22). <= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Aussage aus dem Buch „Die Rückkehr der Götter“ von Jonathan Cahn, Seite 94.)
 
Apostelgeschichte 17,29:
29 Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst [Anm.: tẹchnē] und Gedanken [Anm.: enthỵmēsis] gemacht.
 
Offenbarung 18,22:
22 Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Flötenspieler und Posaunenbläser soll nicht mehr in dir [Anm.: Stadt Babylon] gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks [Anm.: tẹchnē] soll mehr in dir gefunden werden, und das Geräusch der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden, …
 
Darüber hinaus existiert im Wort Gottes ein zweites griechisches Wort, das unter anderem in Verbindung mit der Erwägung, dem Gedanken etwas zu kreieren steht. Hierbei handelt es sich um das griechische Wort „enthỵmēsis“, das markanterweise durchgängig den Sinn des Törichten und Bösen trägt (vgl. Matthäus 9,4; Matthäus 12,25; Apostelgeschichte 17,29; Hebräer 4,12).
 
Matthäus 9,4:
4 Als aber Jesus ihre Gedanken [Anm.: enthỵmēsis] sah, sprach er: Warum denkt ihr so Böses in euren Herzen?
 
Matthäus 12,25:
25 Jesus erkannte aber ihre Gedanken [Anm.: enthỵmēsis] und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann nicht bestehen.
 
Apostelgeschichte 17,29:
29 Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst [Anm.: tẹchnē] und Gedanken [Anm.: enthỵmēsis] gemacht.
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken [Anm.: enthỵmēsis] und Sinne des Herzens.
 
(Anm.: Die Worterklärung zu dem griechischen Wort für „Gedanken – enthỵmēsis“ ist entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 1746*.)
 
Anhand dieser Worterklärungen wird für uns deutlich, dass eine Gefahr besteht, wenn wir als Volk Gottes nicht angemessen und wachsam mit dem Einfluss von „KI“ umgehen. Denn es ist so, dass wir durchaus einen Bezug zur Entwicklung von „KI“ im Wort Gottes finden können.
 
Der Sündenfall und der Bezug zur künstlichen Intelligenz
 
Es verhält sich ähnlich wie bei der Verführung des ersten Menschen zur Sünde. Hierbei spielte die buchstäblich kaltblütige Natur eines Reptils, dessen Kommunikation sowie die Frucht des Baums der Erkenntnis eine wesentliche Rolle (vgl. 1.Mose 3,1-7).
 
1.Mose 3,1-7:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!
4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.
7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
 
Indem es sich bei „KI“ für uns eindeutig um ein System handelt, das durch Menschen kreiert wurde und ursprünglich kein Fleisch und Blut sowie eine Seele besitzt, kann man von einer „kaltblütigen Natur“ ausgehen, die vom Satan und somit vom Samen des Reptils dazu verwendet und angesetzt ist zu einer großen Täuschung in der Menschheit beizutragen.
 
Hierbei bemächtigt sich die Schlange der Energie und Technik, was für uns anhand der Aussage Jesu über den Fall des Widersachers deutlich wird, der einem entladenen vertikalen Blitz gleicht und somit eine „Abwärtsspirale“ in sich trägt (vgl. Lukas 10,18).
 
Lukas 10,18:
18 Er [Anm.: Jesus] sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.
 
Damit verbunden ist es als Ekklēsia unser Auftrag über diesen Einfluss auch in Form der Energie und Technik zu herrschen und es gar nicht erst zu erlauben, sich dessen zu bemächtigen, um sich selbst zu einem „Gott“ zu machen oder Menschen in die Abhängigkeit dieser Einflüsse in Form von „KI“ zu führen, um Götzendienst nachzugehen.
 
Es sollte uns als Warnung dienen, dass die ersten Menschen Adam und Eva in ihrem freien Willen durch die Vorgehensweise Satans getäuscht wurden, der seine Position und seine ganze Schönheit des Himmels aufgrund der Liebe zum Ruhm zuvor verloren hatte.
 
Satan ging vor den Augen der ersten Menschen Adam und seiner Frau Eva genau in dieser Art und Weise, wie er sie auch im Himmel gegenüber Gott vollzog vor, indem er ihnen die Sicherheit der Fülle ihres Besitzes vor Augen führte und mit seiner Liebe zum Ruhm einen Handel trieb, der ihm dadurch die zunehmende Herrschaft der Welt in die Hände spielte (vgl. Johannes 12,31 i.V.m. Epheser 2,2).
 
Johannes 12,31:
31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden.
 
Epheser 2,2:
… 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.
 
Adam und Eva hatten überreichen Besitztum in Form vom Garten Eden mit seiner ganzen Fülle (vgl. 1.Mose 2,15-17) und wurden von der gewundenen Schlange angereizt nach mehr zu trachten, um dann durch:
 
  • die Lust ihres Fleisches (Anm.: * Sie sahen, dass die Früchte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse eine gute Mahlzeit waren, welches die Lust in ihrem Fleisch nach mehr als was Gott schon bereitgestellt hatte, zu verlangen.),
  • die Lust ihrer Augen (Anm.: * Die Früchte waren angenehm für ihre Augen, die eine Lust in ihren Augen produzierten und ihnen weismachen sollte, dass nur mehr von dieser Frucht zu besitzen zur wahren Befriedigung führen würde.)
  • und den Stolz des Lebens (Anm.: * Die Lust verursachte in ihnen, dass sie dachten vor ihren eigenen Augen weise zu werden, was zu Stolz führte und sie im Glauben beflügelte, zu denken, wie Gott oder Gott gleich zu sein.) zu Fall zu kommen. Sie schauten auf das, was sie schon an Vermögen besaßen und wurden gierig, um noch mehr zu besitzen.
(Anm.: Die mit dem * versehenden Erklärungen wurden aus dem Buch „Money and Wealth In The New Millenium“ von Norm Franz von Seite 7 übernommen.)
 
Somit agierten Adam und seine Frau unter dem Einfluss vom Samen des Reptils, der eine sich abwärts drehende DNS-Spirale trägt, mit dem alleinigen Erbgut, nur Böses zu tun sowie dem Guten zu widerstehen.
 
Die DNS-Helix und die drei Samen
 
=> In diesem Zusammenhang sei anzumerken, dass wir als Menschen eine zweifache DNS-Helix auf der Erde besitzen, jedoch trägt unser Geistwesen, wenn wir Jesus Christus im Zentrum unseres Lebens haben, eine dreifache „DNS-Helix“.
 
Ausschlaggebend hierfür ist, dass es die Übereinstimmung durch die Präsenz von Jesus Christus in unserem Geistwesen geben muss, die sagt: „Wie auf Erden, so auch im Himmel!“ (vgl. Matthäus 6,10)
 
Matthäus 6,10:
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
 
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Samen der Schlange, dem Samen des ersten Adams und dem Samen des letzten Adams, welcher Jesus Christus ist (vgl. 1.Mose 3,15 i.V.m. 1.Korinther 15,45)!
 
1.Mose 3,15:
15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen (Anm.: Seele)“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Es ist eine abwärts drehende DNS-Spirale, die der Samen des „Reptils“ trägt, mit dem Erbgut, nur Böses zu tun sowie dem Guten zu widerstehen, was die Verachtung von allem, was durch Liebe hervorgebracht ist, beinhaltet.
 
Der Samen des ersten Adams trägt eine temporär aufwärts drehende DNS-Spirale, die mit temporärem Leben und der freien Willensentscheidung von Gut und Böse verknüpft ist.
 
Der Samen des letzten Adams trägt eine ewig aufwärts drehende DNS-Spirale mit dem ewigen Erbgut des himmlischen Vaters, der als Same des letzten Adams als Geistwesen auf Erden sowie vom Himmel aus, die Gesetzgebung des Vaters befolgt, erfüllt und dessen Worte spricht (vgl. Matthäus 5,17 i.V.m. Johannes 5,19.43a).
 
Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
 
Johannes 5,19.43a:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. …
43a Ich bin gekommen in meines Vaters Namen …
 
Diese dreifach im Himmel rotierende, geistliche DNS-Helix trägt den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist in sich. Es ist die Dreieinigkeit Gottes, die ihren Herrschaftsbereich bezeugt, indem sie im irdischen Bereich entsprechend durch Jesus Christus in uns lebt. Durch diese Dreieinigkeit wird Jesus Christus auf der Erde durch uns sichtbar, sofern wir uns ihm hingeben, und gelangt in die Fülle des Zustands, von wo sie ausging (vgl. 1.Johannes 5,7-8; Offenbarung 21,2.9-11).
 
1.Johannes 5,7-8:
7 Denn drei sind, die das bezeugen: 8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.
 
Offenbarung 21,2.9-11:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; … <=
 
(Anm.: Der mit „=>“ versehende Abschnitt basiert auf einer Lehre über die Ordnung von Melchisedek aus dem Buch “The Order Of Melchizedek”; ISBN: 978-1-911251-08-8; Seite 181-182; SOT Publications, erschienen in englischer Sprache [auf Deutsch: „Die Ordnung von Melchisedek“, Anm. d. Übers.] von Ian Clayton.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm
 
Zum Teil II der Botschaft bitte hier klicken.

Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der zweite Teil von einer Lehre, die aus vier Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Transhumanismus, der satanische Plan gegen die Schöpfung Gottes
 
Die unkontrollierte Inanspruchnahme von „KI“ aufgrund von beispielsweise Bequemlichkeit oder Faszination, führt uns hinterhältig zu einem eingeschränkten Einsatz unserer eigenen Kreativität, indem wir unter anderem aufhören, selbst Dinge ohne sie zu gestalten. In der Illusion die „KI“ zu steuern, erlauben es Menschen bereits, einer „Maschine“ oder auch „hybriden Natur“ unser Leben anvertrauend zu „denken“ und somit zunehmend zu „steuern“.
 
In diesem Zusammenhang haben bereits Menschen zugelassen eine Beziehung mit einer hybriden Form der „KI“ auf virtueller oder auch technischer Weise so einzugehen, dass sie sogar Gefühle bis hin zu innerer Bindung zu dieser entwickelt haben und sich mit „es“ (Anm.: „KI“ basierte Personen sind nicht real als Menschen männlichen oder weiblichen Geschlechts) schließlich liiert fühlen.
 
Das mag sich für junge Menschen zunächst problemlos anfühlen, aber bei echten und wahren Beziehungen zwischen Menschen hinderlich werden und somit zum späteren Zeitpunkt ihres Lebens tragisch enden, wofür es bereits Beispiele in verschiedenen Nationen und Kulturen gibt.
 
Fragen wir uns doch hierbei offen: Was hat Gott für junge Menschen in einem heiratsfähigen Alter vielleicht vorherbestimmt? Eine mögliche Bindung zu einem anderen Menschen mit einer wahren von Gott geschenkten Seele und einem Geist, um das Leben auch ohne Batteriestrom zu teilen oder zu einem Computerbasierten Fake-Profil eines von „KI“ erfundenen Mannes oder einer Frau im Netz?
 
Oder erlauben wir uns eine andere Betrachtung wahrer Begebenheiten unserer Zeit, wer das als Christ nicht so gleich einzuordnen findet:
 
Eine gläubige in der Gemeinde aktive Frau namens Anna ist seit mehreren Jahren verheiratet, lebt in einer größeren Stadt und ihr Ehemann ist aufgrund seines Jobs viel unterwegs. Sie wünschen sich beide Kinder, aber es hat noch nicht mit ihrem Kinderwunsch funktioniert.
 
Abends fängt Anna in einem zunächst harmlosen Chat mit mehreren an zu einem, nennen wir ihn „Paul“ Kontakt aufzubauen, um ihn zur Gemeinde einzuladen. „Paul“ ist ein ganz sympathischer Typ, der online viel für sie im Alltag erreichbar ist, indem sie ihm inzwischen viel aus ihrem bewegten Leben als Christin mitteilt, was er sehr schnell einbezieht, und erstaunlich tolle Antworten gibt.
 
Sie fängt nach einigen Monaten an ihn innerlich zu vermissen, wenn sie mal nicht gleich von ihm Nachrichten oder eine Rückmeldung erhält. Schließlich verliebt sie sich in „Paul“, verheimlicht diese für sie real gewordene und inzwischen mit vielen Bildern und Videos geteilte Beziehung zu ihrem Mann und es endet, wie es nicht enden muss. Sie will sich wegen „Paul“ beinahe trennen und spricht von Ehebruch gegenüber ihrer geistlichen Leiterschaft. Und „Paul“ findet, dass sie einfach frei sein sollte zu tun, was ihr Herz ihr sagt. Wer liebt sie nun mehr? Ist das etwa ein Schicksal, wie es uns das Wort Gottes ermutigt zu haben?
 
Nein, das ist der Plan der sogenannten „Transhumanisten“ für unser Leben als Menschen der heutigen Zeit unter ihrer etablierten Herrschaft im „Internet von allem und alles“.
 
Der Transhumanismus beinhaltet zunächst die Vorhaben und internationale Bewegung einer ideologischen Ausrichtung (Anm.: Denkrichtung, Gesinnung), die nach Möglichkeiten sucht, die biologischen Grenzen der Menschen durch den Einsatz von Technologie sowie Wissenschaft zu verändern und möglichst darin zu überwinden, im Sinne von zu „verbessern“ oder zu „vereinfachen“. Das klingt doch an sich schön, oder?!
 
Diese Bewegung ist nun, aufgrund der beschleunigten Entwicklungen von Materialien wie Graphen, so weit entwickelt, dass sie sich bereits global vernetzt, vor unseren Augen im gesellschaftlichen Leben zu einem riesigen Schatten ausgebreitet hat, der uns auf jeden Schritt und Tritt verfolgen will und auch kann.
 
Ist dieses perfide Vorhaben der unumschränkten Kontrolle bei uns in den Gemeinden und Diensten im Leib Jesu schon bekannt, wie weit diese Ideologie auf dem Vormarsch ist und mithilfe der aktuellen Krisen die Verschmelzung von Mikro- und Nanochipbasierter „Künstlicher Intelligenz“ (KI) und unseren Kindern herbeiführen oder vorantreibt?
 
Es ist an der Zeit, die Wahrheit mehr zu lieben als Bequemlichkeit und Faszination.
 
Zeit, um Menschen aus dem schlummernden Zustand beim Aufwachen behilflich zu sein und sich persönlich den Entwicklungen dieser globalen „Turmbau zu Babel“-Bewegung der Totalüberwachung entgegenzustellen, so wie es David gegen Goliath tat, während Goliath sich mit seinen Lästerungen gegen den Gott Israels stellte (1.Samuel 17,1-57). Markant ist die Klarheit in der Situation, die sich in Davids Haltung ausdrückt, die wir in dieser finsteren Zeit von menschenverachtend pervertierten Einflüssen dringend nötig haben (vgl. 1.Samuel 17,45-47).
 
1.Samuel 17,45-47:
45 David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Spieß, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes des Heeres Israels, den du verhöhnt hast.
 
46 Heute wird dich der HERR in meine Hand geben, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat, 47 und damit diese ganze Gemeinde innewerde, dass der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN und er wird euch in unsere Hände geben.
 
Die stellvertretenden Persönlichkeiten, die unter anderem bekannterweise diese Agenda des Transhumanismus vorantreiben (Anm.: derzeit wie z.B. Yuval N. Harari, Jared Cohen oder Klaus Schwab), sprechen offen von der drohenden Masse „wertloser Menschen“, die in ihren Augen in der Zukunft überflüssig auf diesem Planeten seien. Sie können das inzwischen so deutlich in Publikationen, auf ihren internationalen Konferenzen oder in Fernsehinterviews sagen, weil die Forschung und informationstechnologische Entwicklung (IT) bereits alles parat hat, was zu ihrer neuen Weltordnung – auch moderner ausgedrückt – zu ihrer „nächsten Evolutionsstufe der Menschheit“ gehören soll.
 
Humanoide Roboter und ihre mit „smarter“ bzw. künstlicher Intelligenz ausgestatteten Datenbanken seien die Zukunft, auf die wir uns als dazu ungefragte Menschen einzustellen haben. Wie es bereits mehrfach diskutiert lautet, seien „Daten das neue Gold“ in dieser Zeit, indem sie mit den „KI“ Algorithmen in ihrer Weiterentwicklung an Bedeutung gewonnen haben.
 
Die Frage, die wir uns stellen dürfen ist:
 
Wollen wir die von ihnen hierzu erforderliche Entwicklung der Kontrolle, „KI“ basierter Vorherrschaft und Cyborgisierung unserer Kinder und uns in naher Zukunft? (Anm.: „Cyborgs“ sind Mischwesen, die als Menschen mit Maschinen bzw. IT-Komponenten zusammengeführt sind). Diese sogenannte Cyborgisierung ähnelt dem Einfluss der „Nephilim“ aus der Zeit von Noach (vgl. 1.Mose 6,4 i.V.m. Lukas 17,26).
 
1.Mose 6,4:
4 Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.
 
Lukas 17,26:
26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: …
 
=> In der Schriftstelle von 1.Mose 6,1-4 wird der Begriff „Gottessöhne“ verwendet, der die Hybris (Anm.: Übermut, Anmaßung) des Menschen auf der Erde offenbart. Es handelt sich hierbei um stolze Menschen, die ihre Grenzen überschreiten und gegen jegliche Ordnung Gottes rebellieren.
 
Sie sind eine tatkräftige, mächtige Gesellschaftsgruppe, die nach Ruhm und Besitz strebt. Einige nehmen an, dass es mächtige Herrscher und auch Satan Anhänger sind, die von gefallenen Engeln unter Kontrolle gehalten werden. Es kann auch zutreffen, dass gefallene Engel ihre Wohnstatt verlassen und in den Körpern von menschlichen Tyrannen, Kriegern und Mächtigen der Erde Wohnung nehmen.
 
Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass die „Gottessöhne“ nicht von göttlicher Natur sind; sondern stehen unter der Herrschaft der Dämonen. Der dämonische Einfluss hat zur Folge, dass diese Menschen großes Ansehen bei anderen Menschen genießen und dadurch größeren Einfluss auf attraktive hübsche Frauen haben, um sie für die Befriedigung ihrer niederen Instinkte zu verführen. Aufgrund des großen dämonischen Einflusses haben die Kinder, die aus diesen Ehen hervorgehen, einen „Heldenstatus“ (Anm.: „berühmte Männer“).
 
Da sie aus „Fleisch“ sind; werden auch sie gemäß dem Fluch, wie alle Angehörigen der menschlichen Rasse sterben. Wenn Gott die Welt richtet – und er wird dies zu seiner Zeit tun – kann kein Riese, keine Gottheit und kein menschliches Wesen ihm irgendwelche Macht entgegenhalten. Gott bestimmt souverän die Tage jedes Einzelnen, wie sie „gezählt“ sind. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist eine Zusammenstellung aus dem Walvoord Bibelkommentar zu 1.Mose 6,1-4, Seite 29.)
 
Die Nephilim sind das Produkt von einem kommenden dämonischen Gedankengut, das auf die Erde aufgrund der Bosheit der Erdbewohner zugelassen wird, so dass die betreffenden Menschen ihren schändlichen Begierden hingegeben werden (vgl. Römer 1,18-32).
 
Dies geht so weit, dass man von sogenannten „Außerirdischen“ sprechen wird, die auf die Erde kommen oder unter uns seien. Hierbei handelt es sich um von Menschen kreierte Mischwesen, die durch das Militär, die Wissenschaft, Technik oder auch andere Bereiche ins „Leben“ gerufen werden.
 
Die Handlung der betreffenden Personen (Anm.: elitäre Mächte) basiert auf einem dämonischen Gedankengut, mit dem sie sich vereinigt haben, was zur Folge hat, dass sie sich gemäß der dämonischen Anweisung multiplizieren bzw. die genannten Dinge erschaffen. Das tun sie, indem sie sich der Wissenschaft, der Technik, des Militärs, … bemächtigen, um ihre Hybrid-dämonische Schöpfung zu etablieren.
 
Diese elitären Mächte agieren gemäß der Lehre von Dämonen, so ähnlich wie es in 1.Timotheus 4,1 und 2.Timotheus 4,3-4 für uns zur Erklärung bereits geschrieben steht.
 
1.Timotheus 4,1:
1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen, …
 
2.Timotheus 4,3-4:
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel und Tina Glimm
 
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