Während einer Anbetungszeit am 19.06.2025 | 19. Siwan 5785 hörte ich, wie die folgende Frage in meinem Geist resonierte: „Inwieweit sind wir darauf vorbereitet, wenn sich die Zeit geändert hat, bevor wir zu ihr geworden sind?“.
 
Danach führte mich der Heilige Geist zu der Bibelstelle aus Markus 11,23, wo Jesus von der Versetzung des Berges sprach, dessen Vorgang das Sprechen im Glauben oder auch das Prophezeien im Glauben beinhaltet (vgl. Römer 12,6).
 
Markus 11,23:
23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer!, und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen werde, was er sagt, so wird es ihm geschehen.
 
Römer 12,6:
… 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß.
 
Jesus machte die Aussage über die Versetzung des Berges in Bezug auf die Kraft des Glaubens und des Gebetes. Im Zusammenhang mit der gestellten Frage, betonte der HERR den Bezug dazu, dass die Versetzung des Berges verbunden ist mit der Versetzung von Zeit.
 
Dazu sollten wir wissen, dass in einem biblischen Kontext das Ende sowie der Beginn einer Zeit mit der „Spitze eines Berges/Felsens“ in Verbindung stehen, da zeitliche Anfänge im hebräischen mit dem Wort „rō`š“ beginnen, was unter anderem „Spitze eines Berges oder Felsens“ bedeutet.
 
Die Spitze von Zeit und das Prophezeien zum Berg
 
Der HERR sagte hierzu, dass es an uns liegt widrige Zeiten gemäß der Kraft unseres Glaubens zu versetzen, was bedeutet, dass wir den Plan Gottes vor unserem geistlichen Auge sehen müssen, um diesen in der sichtbaren Welt gegenüber dem „Berg“ auszusprechen (vgl. Hebräer 11,1).
 
Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Hierbei wird offenbarende Wahrheit freigesetzt, die eine Verschiebung der Zeit einleitet und ein Echo in der geistlichen Atmosphäre bewirkt, was in unserem Geistmenschen resoniert sowie diesen in eine gewisse Art von Vibration bringt, um einen neuen Tag hervorzubringen.
 
Es ist der Geist Gottes, der beim Anfang der Schöpfung über den Wassern schwebte bzw. vibrierte und mit dem Licht des Wortes, das aus dem Mund Gottes erging, also der offenbarenden Wahrheit kooperierte, so dass der erste Tag in Existenz kam (vgl. 1.Mose 1,1-5).
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Für uns als Heilige der Ekklesia gilt es in dieser Zeit die richtigen Worte in die jeweilige Zeit zu sprechen, so dass die Zeit sich gemäß dem Ewigkeitsplan Gottes fügen muss, ohne vorzeitig vom Widersacher verändert werden zu können. Selbst dort, wo es vom Widersacher angeführte „Könige“ auf Erden gibt, die die biblischen Werte in der jeweiligen Gesellschaft durch den Einfluss von Gesetzesänderungen ablehnen und somit die Zeiten verändern, wir als Ekklesia dazu aufgefordert sind gegen diesen widrigen „Berg“ von Zeit zu prophezeien.
 
Hierbei ist es wesentlich, dass wir mit der Gegenwart der Regierungsherrschaft Gottes in Form des kristallenen Meers kooperieren (vgl. Offenbarung 4,6a), so dass seine Gegenwart mit der von uns durchgeführten Intervention im Geist der Prophetie (vgl. Offenbarung 19,10e), der das Zeugnis Jesu umfasst, den Berg der „bösen Zeit“ verschlingt, gemäß dem Prinzip von 1.Korinther 15,54-55.
 
Offenbarung 4,6a:
6a Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, …
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
1.Korinther 15,54-55:
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (vgl. Jesaja 25,8; Hosea 13,14): „Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“
 
Es ist etwas temporär und strategisch geplant Böses, was durch das ewige Gute verschlungen werden wird, sofern wir gemäß dem Plan Gottes und aufgrund unseres Glaubens gegen diesen „Berg“ der bösen Zeit prophezeien.
 
Das hebräische Wort, das für „Meer“ im Wort Gottes verwendet wird, ist => „jām“ und bedeutet auch „Westen“. Es weist auf die Richtung des Wassers hin, weil der Westen im Zusammenhang mit großen Wasserkörpern wie den Meeren oder den der Ozeane verbunden ist. Der Westen ist die Richtung der untergehenden Sonne, die ein Hinweis auf das Ende von Dingen, eines Tages oder einer Zeitspanne ist. <= (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 582)
 
Gemeinsam mit dieser Worterklärung zum Begriff „Meer“ wird deutlich, dass die richtige Einordnung von Zeit gemäß der Perspektive Gottes, einen siegreichen Abschluss der Zeit des Bösen für eine bestimmte Zeitspanne umfasst, um ein Gnadenfenster für die Verbreitung der guten Nachricht offenzuhalten (vgl. 2.Könige 7,9).
 
2.Könige 7,9:
9 Aber einer sprach zum andern: Lasst uns so nicht tun; dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft. Wenn wir das verschweigen und warten, bis es lichter Morgen wird, so wird uns Schuld treffen. So lasst uns nun hingehen und es dem Hause des Königs ansagen.
 
Nach biblischem Verständnis sind Heilige, die sich des von Gott zugeteilten Königs- und Priestertums in Christus Jesus bewusst sind, dazu autorisiert „Berge“ in unterschiedlichen Charakteristiken sowie Formen zu versetzen. Sie besitzen die Kraft jeden widrigen Umstand zu entheben, um einen Weg der Zuversicht gemäß Jeremia 29,11 aufrechtzuerhalten.
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.
 
Wenn wir aus der Perspektive des Königs- und Priestertums Jesu sehen, werden wir befähigt, selbstbewusst und aufrecht in Zuversicht und Standfestigkeit vor dem Thron der Gnade zu stehen und die neue Zeit aus den Händen des himmlischen Vaters in Empfang zu nehmen (vgl. Hebräer 4,16).
 
Hebräer 4,16:
16 Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
 
Die Vision über den Nahen Osten
 
Verbunden mit der am Anfang erwähnten Frage und der Versetzung von Zeit eröffnete sich vor meinem geistlichen Auge eine Vision über die aktuelle Lage und Zeit des Konflikts im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran.
 
Hierbei sah ich die Landkarte der Nationen im Nahen Osten, über denen ein Drache mit zwei ausgebreiteten Flügeln lag. Dann sah ich wie zwei Hände aus dem Himmel kamen und den Drachen bei seinen zwei Flügelspitzen packte und dessen Flügel einriss, so dass Blut aus dem Körper des Drachen floss. Ich konnte erkennen, dass es sich bei dem rechten Flügel um den Iran und bei dem linken Flügel um Ägypten handelte.
 
Daraufhin wurde ich zur Bibelstelle aus 3.Mose 1,14-17 geführt, wo es um das Brandopfer in Form von zwei Taubenarten geht, bei denen es sich um eine Turteltaube und eine andere Art von Taube handelt.
 
3.Mose 1,14-17:
14 Will er aber von Vögeln dem HERRN ein Brandopfer darbringen, so bringe er es von Turteltauben oder andern Tauben.
15 Und der Priester soll es zum Altar bringen und ihm den Kopf abknicken und – er soll es ja auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen – das Blut ausbluten lassen an der Wand des Altars.
16 Und den Kropf mit seinem Inhalt soll man neben dem Altar nach Osten zu auf den Aschenhaufen werfen 17 und soll seine Flügel einreißen, aber nicht abbrechen. Und so soll es der Priester auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen auf dem Holz über dem Feuer. Das ist ein Brandopfer, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den HERRN.
 
Während ich diese Bibelstelle las, ließ mich der HERR wissen, dass es sich bei der Turteltaube um Israel und bei der anderen Taube um den Iran handelte. Unterdessen in die Vision mit dem Drachen die Wahrheit der Bibelstelle aus 3.Mose 1 einfloss, eröffnete sich eine weitere Sequenz in der Vision, so dass ich jetzt einen goldenen Altar sah, der strahlte.
 
Dann sah ich, wie die zwei zuvor genannten Hände, bei denen es sich um die Hände des ewigen Hohenpriesters nach der Ordnung Melchisedeks handelte, eine bereits geopferte Turteltaube in der linken Hand und eine andere geopferte Taube in der rechten Hand hielt. Nun führten die Hände die Tauben an die Seiten des goldenen Altars und pressten sie gegen diese, so dass Blut herausfloss und den Altar benetzte.
 
Daraufhin hörte ich eine Stimme, die sprach: „Da wird Schmerz in Israel und Schmerz im Iran sein.“ Dieser Schmerz wird zu einer Phase der Rettung überleiten, so dass es zur Erkenntnis der Wahrheit kommt, sprach der Geist Gottes weiter. Der HERR sprach hierbei auch darüber, dass der Schmerz aufgrund des Hochmuts innerhalb der betreffenden Nationen hervorgerufen ist. Hochmut ist immer etwas, was Gottes Gnade widersteht und von ihm adressiert wird, um zur Umkehr aufzurufen.
 
Als ich die beiden Tauben sah, ließ mich der HERR wissen, dass es verbunden mit ihnen um die geistliche Armut geht, weil Jeschua bzw. Jesus als Wahrheit abgelehnt wird, weshalb die schmerzhafte Erfahrung existent ist. An dieser Stelle sei anzumerken, dass jede Nation auf der Erde ohne Jeschua bzw. Jesus Christus ein gewisses „Armutszeugnis“ aufweist, indem es ohne Erlösung mit widrigen Umständen zu kämpfen hat.
 
Lasst uns deshalb im Geist der Prophetie aktiv sein, der die Kommunikation von Jesus beinhaltet, um das auszusprechen, was er sieht und in unseren Geist implementiert, so dass wir zur widrigen Zeit sprechen, damit sie wie ein Berg von der Regierungsherrschaft Gottes verschlungen wird. Es ist der HERR, der die Lufthoheit bzw. geistliche Autorität über dieser Region des mittleren Ostens hat, selbst, wenn der Prinz der Lüfte mit seinen untergeordneten Fürsten der jeweiligen Region dem Plan Gottes entgegensteht.
 
Gottes Lufthoheit drückt sich über der Region des Nahen Ostens durch den Engelsfürsten Gabriel und Michael aus, denen es gilt als Ekklesia in der prophetischen Fürbitte Unterstützung zu leisten und nicht aufzugeben im Gebet (vgl. Daniel 10,20-21 i.V.m. Lukas 18,7-8).
 
Daniel 10,20-21:
20 Und er [Anm.: Gabriel] sprach: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt muss ich wieder hin und mit dem Engelfürsten von Persien kämpfen; und wenn ich das hinter mich gebracht habe, siehe, dann wird der Engelfürst von Griechenland kommen.
21 – Doch zuvor will ich dir kundtun, was geschrieben ist im Buch der Wahrheit. – Und es ist keiner, der mir hilft gegen jene, außer eurem Engelfürsten Michael.
 
Lukas 18,7-8:
7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm



PROPHEZEIT AM 02. JULI 2025 | 06. TAMMUZ 5785, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die Kraft der Offenbarungserkenntnis Gottes, die die Stimme Jesu ertönen lässt, um Ihn in größerer Herrschaft im persönlichen Leben zu erkennen und zu erleben!
 
Menschen schauen auf deine Umstände und sagen, dass du in Schwäche bist aber der HERR spricht: „Jetzt ist die Zeit, in der Ich dich auf eine neue und höhere Ebene des Geistes bringe!
 
Du erhältst von Mir übernatürliche Kraft, die nicht von Menschen stammt, sondern aus der Ebene der Regierungsherrschaft Meines Sohnes Jesus Christus kommt!
 
Ich zentriere dich in der Kraft Meines Zeugnisses, um das auszusprechen, was Ich dir zeige!“
 
Da ist der Geist der Gesetzlichkeit und Religiosität, der sich durch deine Kühnheit herausgefordert fühlt und durch Meinen Geist in die „Blöße“ gelockt wird, um an Kraft zu verlieren (vgl. Matthäus 26,64-65a)!
 
Da ist die Farbe „Rot“, die in die Farbe „Hellblau“ überleitet, weil es zur Korrelation zwischen dem natürlichen und dem geistlichen Bereich innerhalb Meiner Ekklesia kommt! Das steht im Zusammenhang mit Opfer und Kraft, spricht der Geist des Propheten!
 
Innerhalb der Ebene Meiner Macht leite Ich eine Umdrehung ein, die dich auf neue Weise Mich in Kraft, Autorität und Majestät erkennen lässt, so dass du sprechen wirst, spricht der HERR (vgl. Offenbarung 1,12-17a-b)!
 
Während du in Berührung mit dem höheren Bereich des HERRN gelangst, eröffnet sich eine größere Herrlichkeit, die auf deinem Gesicht erkennbar sein wird (vgl. 2.Mose 34,29)!
Es ist die Herrlichkeit, die in sich die Macht und Stärke trägt, die dich zu einer führenden Kraft macht, von der die Würde Gottes zu den Menschen ausgeht (vgl. 1.Mose 49,3)!
 
Die Fehler deiner Vergangenheit dienen dir in dieser Zeit als Katalysator, weil du Buße darüber getan und ins Zentrum des Willens Gottes zurückgekehrt bist! Deshalb haben sich deine ungezügelten Emotionen und Gefühle in Gehorsam und Ehrerbietung gegenüber Führung transformiert!
 
Das bringt dich dazu, dass du in eine Zeitphase des Vorzugs geführt worden bist und mit geistlicher Entschlossenheit, die mit übernatürlicher Kühnheit im geistlichen Kampf verbunden ist, andere in ihrer Verheißung absicherst (vgl. Josua 1,14b-18)!
 
Sei nicht verunsichert, wenn sich das Gesicht innerhalb der Führung ändert, weil es ein Zeichen auf die Gegenwart und den Charakter Gottes in dieser Zeit ist, die sich als Licht durch die freigesetzte Dynamik des Wortes Gottes in deine Zukunft ausstreckt und diese als „Lichtschatten des Adlers“ abdeckt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Psalm 119,105)!
 
Ich fixiere dich im Bereich des Geistes, um Meinen Triumph vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt im geistlichen Kampf zu etablieren! Weiche nicht zurück, sondern dehne dich aus und nehme das Land der Verheißung ein, spricht der HERR (vgl. Johannes 19,30 i.V.m. Offenbarung 5,6)!
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Matthäus 26,64-65a:
64 Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels.
65a Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: …
 
Offenbarung 1,12-17a-b:
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.
14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
17a-b Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! …
 
2.Mose 34,29:
29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte [Anm.: hatte Hörner], weil er mit Gott geredet hatte.
 
1.Mose 49,3:
3 Ruben, mein erster Sohn bist du, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke, der Oberste in der Würde und der Oberste in der Macht.
 
Josua 1,14b-18:
… 14b Ihr aber sollt, so viele von euch streitbare Männer sind, vor euren Brüdern gerüstet hinüberziehen und ihnen helfen, 15 bis der HERR eure Brüder auch zur Ruhe bringt wie euch, dass auch sie einnehmen das Land, das ihnen der HERR, euer Gott, geben wird. Dann sollt ihr wieder zurückkehren in euer Land, das euch Mose, der Knecht des HERRN, zum Besitz gegeben hat diesseits des Jordans, gegen den Aufgang der Sonne.
16 Und sie antworteten Josua und sprachen: Alles, was du uns geboten hast, das wollen wir tun, und wo du uns hinsendest, da wollen wir hingehen.
17 Wie wir Mose gehorsam gewesen sind, so wollen wir auch dir gehorsam sein; nur, dass der HERR, dein Gott, mit dir sei, wie er mit Mose war!
18 Wer deinem Mund ungehorsam ist und nicht gehorcht deinen Worten in allem, was du uns gebietest, der soll sterben. Sei nur getrost und unverzagt!
 
Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
 
Johannes 19,30:
30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied [Anm.: hauchte seinen Geist aus].
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In den Morgenstunden der Nacht des 04. Juli 2025 | 08.Tammuz 5785 wachte ich auf, während mein Blick zur Tür unseres Schlafzimmers schwenkte. Dort sah ich ein Licht, das von unserer Straßenlaterne hinein strahlte und dabei auf die rechte obere Seite unseres Türrahmens schien. Hierbei bedeckte das Licht den Türsturz und den rechten oberen Teil des Türpfostens, wodurch die Zahl „1“ entstand.
 
Danach schlief ich wieder ein und empfing einen Traum. Ich sah ein Ehepaar als Führungsteam, das eine Heilige durch verschiedene Bereiche führte, bei denen ich wusste, dass es sich um die unterschiedlichen Ebenen der geistlichen Dimension von Ruben handelte. Diese Ebenen umfassten verschiedenen Gefühlswelten und emotionale Einflüsse, durch die diese Heilige von ihnen begleitet geführt wurde.
 
Während des Traums wachte ich in unterschiedlichen Abständen auf und nahm den Geruch von Lagerfeuerrauch (Anm.: Symbol für Leidenschaft) in der Atmosphäre wahr, der den Traum buchstäblich begleitete. Als ich vom Schlafzimmer aus, die obere Schwelle des Türrahmens und den rechten Türpfosten betrachtete, wusste ich, dass beide Seiten mit dem hebräischen Buchstaben „Mem“ und dem Buchstaben „Nun“ verbunden waren, die zusammen den Zahlenwert „90“ ergeben.
 
Beide Buchstaben haben einen Bezug zum Wasser. Der hebräische Buchstabe „Mem“ stellt „aufwallendes Wasser“ dar und der Buchstabe „Nun“ bedeutet unter anderem „Fisch“ und stehen in Verbindung mit der Dimension von Ruben, der ein Erstgeborener war und gemäß der Segnung seines Vaters Jakob wie aufgewühltes Wasser ist (vgl. 1.Mose 49,3-4a).
 
1.Mose 49,3-4a:
3 Ruben, mein erster Sohn bist du, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke, der Oberste in der Würde und der Oberste in der Macht.
4a Weil du aufwalltest wie Wasser, …
 
Interessant ist anzumerken, dass der hebräische Buchstabe „Mem“, wenn dieser als Wort geschrieben wird mit einem zweifachen „Mem“ geschrieben wird, wobei der erste Buchstabe geöffnet und der zweite Buchstabe geschlossen geschrieben ist. In diesem Kontext ist das ein Hinweis auf den zweifachen Anteil des Erstgeborenen, so wie es 5.Mose 21,17 deutlich macht.
 
5.Mose 21,17:
… 17 sondern er soll den Sohn der ungeliebten Frau als den ersten Sohn anerkennen und ihm zwei Teile geben von allem, was vorhanden ist; denn dieser ist der Erstling seiner Kraft, und sein ist das Recht der Erstgeburt.
 
Der zweifache Anteil weist aber auch auf die Herausforderung hin, die man durchlaufen darf, um in den Segen des „Doppelten“ zu gelangen, was anhand des Lebens von Hiob aber auch dem Volk Israel deutlich wird (vgl. Hiob 42,10; Jesaja 61,7).
 
Hiob 42,10:
10 Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte.
 
Jesaja 61,7:
7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben.
 
Der Bereich des „Tzadik – Gerechten“ in Christus
 
Die Zahl „90“ weist uns auf den Bereich der „Gerechten – Tzadikim“ hin in Christus Jesus, die unter der Führung des Heiligen Geistes herausfordernde Lebensphasen durchlaufen haben und insbesondere darin geschult sind, anderen bei ähnlichen Herausforderungen unterstützend zur Seite zu stehen. Infolgedessen verfügen sie über eine ausgeprägte innere Ruhe, die sie auch in schwierigen Situationen bewahren, um anderen effektiv beizustehen.
 
Aus der Ruhe Gottes, die mit der Weisheit des HERRN verbunden ist, helfen sie Menschen, in den stürmischen Wassern sich gemäß dem Willen Gottes richtig auszurichten und entsprechend in der Nüchternheit des Geistes zu handeln. Es ist der Bereich der Gerechten, die in der Sohnschaft Christi leben und wie festverwurzelte Bäume am Wasser sind, was ebenfalls auf den Geist hinweist (vgl. Psalm 1,1-3; Jeremia 17,7-8; Offenbarung 22,1-2).
 
Psalm 1,3:
3 Der (Anm.: Gerechte) ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
 
Jeremia 17,7-8:
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
 
Offenbarung 22,1-2:
1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; 2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
 
Die Blinden und der Speichel Jesu
 
Wenn wir den von Geburt an blinden Mann, den Jesus heilte, näher betrachten, ist es auch kein Zufall, dass er sich im Wasser des Teiches Siloah waschen sollte, nachdem er mit dem Speichel Jesu auf seinen Augen in Berührung kam (vgl. Johannes 9,6-7).
 
Johannes 9,6-7:
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
 
Daraus geht hervor, dass wir erst mit Gottes Vision für unser Leben eins werden müssen, um unserer Bestimmung als Boten bzw. Botschafter des HERRN gerecht zu werden. Darüber hinaus heilte Jesus in ähnlicher Weise einen Blinden in Betsaida mit Hilfe seines Speichels, der die Menschen, die dort anwesend waren, wie Bäume umhergehen sah, was als Hinweis auf das Reich der Gerechten in Christus Jesus gedeutet werden kann (vgl. Markus 8,22-25).
 
Markus 8,22-25:
22 Und sie kamen nach Betsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, dass er ihn anrühre.
23 Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor das Dorf, tat Speichel auf seine Augen, legte seine Hände auf ihn und fragte ihn: Siehst du etwas?
24 Und er sah auf und sprach: Ich sehe die Menschen, als sähe ich Bäume umhergehen.
25 Danach legte er abermals die Hände auf seine Augen. Da sah er deutlich und wurde wieder zurechtgebracht, sodass er alles scharf sehen konnte.
 
Es ist für uns darin wichtig anzuerkennen, dass Jesus seinen flüssigen Speichel zur Heilung der Augen einsetzte, weil seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser und das Zeugnis Jesu, der Geist der Prophetie ist (vgl. Offenbarung 1,15b i.V.m. Offenbarung 19,10e).
 
Offenbarung 1,15b:
… 15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen (Anm.: Symbol für den Speichel); …
 
Offenbarung 19,10e:
… 19e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Die Gerechten in der Sohnschaft Christi
 
Als Gerechter in der Sohnschaft Christi ist man ein Mandatsträger, der wahren Frieden stiftet, denn Frieden zu stiften gehört zum Kern dessen, was es bedeutet, ein Sohn Gottes zu sein, d.h., wenn wir uns an dem gezeugten Sohn Gottes, Jesus Christus, orientieren, resoniert in unserem Geistmenschen seine Aussage: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ Dieser Friede, bei dem es sich um den ewigen Frieden handelt, wird auf der Grundlage der Sohnschaft und der Verbindung mit Gott durch das Blut seines Sohnes gegeben (vgl. Johannes 14,27 i.V.m. Johannes 3,16).
 
Johannes 14,27:
27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott [Anm.: der Vater] die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Daraus resultiert ein Überlegt sein und damit verbundenes Handeln aus der Ruhe Gottes heraus, die wir in einer Zeit wie dieser nötiger denn je haben.
 
Das Handeln aus der Ruhe Gottes heraus
 
Diese Ruhe Gottes ist nicht als Schlummern oder Schlaf zu verstehen, sondern sie ist eine Ruhe in Form einer außerordentlichen Gelassenheit ohne Sorgen und einer inneren Stille, also ein Zustand des inneren Friedens, ohne innerlich durch herausfordernde Umstände aufgewühlt bzw. emotional beunruhigt zu werden.
 
Göttliche Ruhe ist, in der Mitte des Sturms zu sein, wo die Welle nicht existiert, obwohl sie überall um einen herum ist, ähnlich wie zur Zeit von Jesus als er auf dem aufgewühlten Wasser ging und Petrus dadurch lehrte inmitten von turbulenten Wassern zu regieren (vgl. Matthäus 14,25-31).
 
Matthäus 14,25-31:
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir!
31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
 
Hierbei ist es für uns aber erforderlich in einer größeren Kraft des Glaubens zu leben, die zu einer Transformation geführt hat, in der andere die eigene Person nicht mehr in der bisherigen Weise erkennen können. Das ist es, was passiert, wenn wir uns selbst in Christus Jesus kennen und eine Sichtweise haben, die sich auf den richtigen Ort konzentriert.
 
Sind wir uns darüber im Klaren, dass wir entweder auf etwas Schreckliches blicken können und es Ängste auslöst? Oder können wir trotzdem Frieden haben? Es liegt daran, aus welcher Perspektive wir blicken. Deshalb sollten wir als Heilige darauf achten, wie wir die Umstände betrachten!
 
Göttliche Ruhe ist keine Unterbrechung der Aktivität. Sie ist ein aktiv vorhandener und innerer Friede, den wir im Herzen vor Gott empfangen. Der Aufenthalt in der göttlichen Ruhe umfasst in der Gnade zu bleiben und in diesem Zentrum zu verweilen, egal was passiert – im Vertrauen in den HERRN, dem alle Ehre in allen Zeiten gebührt. Diese Zentrierung bedeutet nicht, dass wir passiv zu Hause sitzen oder uns aus Verantwortungsfeldern zurückziehen, weil das keine Ruhe beinhaltet, sondern vielmehr Bequemlichkeit. Als Heilige sind wir in uns in Christus Jesus selbst ruhend, während wir aktiv leben.
 
In der Tiefe unseres Wesens zu ruhen, ist daher keine Suche nach unserem Komfort. Einige Gläubige denken, dass Ausruhen bedeutet, mit allem aufzuhören. Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass Gott in der Ruhe ist. Jesus ließ uns wissen, dass er und sein Vater bis jetzt am Wirken sind und doch sagt die Bibel, dass Gott ruhte (vgl. Johannes 5,17).
 
Johannes 5,17:
17 Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.
 
Die göttliche Ruhe ist ein eigenes Geheimnis – Gott, der wirkt und ruht, ist der Gott, der er ist. Der Gedanke der Ruhe ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Schlüssel, um die Tiefe dessen zu erschließen, was in uns steckt, ähnlich der Aussage „seid still und sorgt euch um nichts“ (vgl. Philipper 4,6-7).
 
Philipper 4,6-7:
6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
 
Eine Möglichkeit für uns als Heilige, innere Ruhe zu erkennen, besteht darin, dass man etwas uneingeschränkt glaubt, darauf vertraut und unabhängig von den äußeren Umständen lebt. Glaube ist ein Ausdruck von innerem Frieden und nicht von geistiger Unruhe, wie viele von uns möglicherweise annehmen. Tatsächlich ist der aus Ruhe resultierende Glaube stärker als der aus hektischen Aktivitäten hervorgehende Glaube, der oftmals aus seelischer Kraft resultiert.
 
Glaube erzeugt inneren Frieden, den wir vom Vater erhalten. Ruhe wiederum fördert den Glauben, denn ohne Glauben wird es keinen Frieden geben und ohne Frieden wird kein Glaube bestehen. Und ohne Glauben haben wir keine Werke (Anm.: Überzeugungen, Worte/Kommunikation sowie Verhalten), die aus dem Glauben erst offenbar werden (vgl. Hebräer 4,3-5 i.V.m. Jakobus 2,18).
 
Hebräer 4,3-5:
3 Denn wir, die wir glauben, gehen ein in die Ruhe, wie er gesprochen hat (vgl. Psalm 95,11): „Ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.“ Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt fertig; 4 denn so hat er an einer andern Stelle gesprochen vom siebenten Tag (vgl. 1.Mose 2,2): „Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken.“
5 Doch an dieser Stelle wiederum: „Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.“
 
Jakobus 2,18:
18 Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken.
 
Die Zahl „1“ deutet für uns prophetisch auch auf die Gemeinschaft mit dem Vater hin, die wir als Söhne Gottes vom Geist geleitet, erst empfangen können, wenn wir diese Ruhe in Gott suchen und von toten Werken ablassen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm