Ijar|Siw – Monat des zunehmenden Lichts
 
Der biblische Monat Ijar|Siw ist der zweite Monat im biblischen Kalender im Erlösungszyklus. Es ist der Monat, der die Zeit des Blut des Lammes mit der Zeit des Windes und dem Feuer Gottes verbindet. „Ijar“ bedeutet „Licht“ und „Siw“ bedeutet „Glanz, Pracht“.
 
Es ist der Monat, der mit Issaschar, dem neunten Sohn Jakobs und dem fünften Sohn von Lea, verbunden ist. Issaschar bedeutet „Er wird durch Lohn erkauft; er bringt Lohn; Lohn ist vorhanden“. (vgl. 1.Mose 30,18)
 
1.Mose 30,18
… 18 und sprach (Anm.: Lea): Gott hat mir gelohnt, dass ich meine Magd meinem Manne gegeben habe. Und nannte ihn Issaschar.
 
Ruben und Issaschar
 
Es war der erstgeborene Sohn Ruben (Anm.: „Sehet ein Sohn“), der den Weg für die Geburt von Issaschar bereitete, während er zur Zeit der Weizenernte aufs Feld ging. Er fand Alraunen, welche auch mit Liebesäpfel übersetzt werden, und gab sie seiner Mutter Lea. Als Rahel das sah, bat sie Lea, ihr einige der Alraunen zu geben.
 
Durch die Übergabe der Alraunen erlaubte sie dafür Lea, mit Jakob intim zu werden, so dass Lea mit ihrem fünften Sohn Issaschar schwanger wurde (vgl. 1.Mose 30,14-17).
 
1.Mose 30,14-17:
14 Ruben ging aus zur Zeit der Weizenernte und fand Liebesäpfel auf dem Felde und brachte sie heim zu seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den Liebesäpfeln deines Sohnes.
15 Sie antwortete: Hast du nicht genug, dass du mir meinen Mann genommen hast, und willst auch die Liebesäpfel meines Sohnes nehmen? Rahel sprach: Wohlan, lass ihn diese Nacht bei dir schlafen für die Liebesäpfel deines Sohnes.
16 Als nun Jakob am Abend vom Felde kam, ging Lea hinaus ihm entgegen und sprach: Zu mir sollst du kommen, denn ich habe dich erkauft mit den Liebesäpfeln meines Sohnes. Und er schlief die Nacht bei ihr.
17 Und Gott erhörte Lea, und sie ward schwanger und gebar Jakob ihren fünften Sohn …
 
Anhand des Einschreitens von Ruben wird bereits deutlich, dass uns Jesus Christus, der erstgeborene und eingeborene Sohn Gottes durch den Einfluss des Heiligen Geistes in die Intimität mit dem himmlischen Vater führt, so dass wir unter anderem ein besseres Zeitverständnis erhalten.
 
Das hat zur Folge, dass wir in der Unterscheidung und der Erkenntnis der Zeiten zunehmen, so wie die Angehörigen des Stammes Issaschar (vgl. Johannes 1,14; Römer 8,29 i.V.m. 1.Chronik 12,33).
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Römer 8,29:
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
Die Befähigung des Stammes Issaschar
 
Es sind die „Söhne des Stammes Issaschar“, die es durch ihre Begabung verstehen eine Art „Membran“ von Zeit geöffnet zu halten, so dass Dinge, die Gott offenbart, gesehen als auch zur Manifestation gebracht werden können.
 
Hierbei geht es um die Einwirkung der Ewigkeit in die temporäre Zeit. Davon spricht das Wort Gottes, wenn es heißt: „als die Zeit erfüllt war“ oder „am Tag des HERRN“ (vgl. Lukas 9,51; Markus 1,15; Galater 4,4; Offenbarung 1,10).
 
Lukas 9,51:
51 Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweg genommen werden sollte, da wandte er sein Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern.
 
Markus 1,15:
… 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
 
Galater 4,4:
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, …
 
Offenbarung 1,10:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des HERRN und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
 
Anhand der o.g. Bibelstellen wird deutlich, dass sich diese auf die Vereinigung von Zeit (Anm.: Zeit der Ewigkeit und temporäre Zeit) beziehen. Es ist die Befähigung von Issaschar die Zeiten Gottes zu verstehen und dadurch Zugang zu ihnen zu erhalten.
 
Um Zugang zur Zeit zu erhalten, ist es zunächst wichtig zu erkennen, dass Gott bereits die Ewigkeit in das Herz des Menschen gelegt hat (vgl. Prediger 3,11a).
 
Prediger 3,11a:
11a Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; …
 
Das wird ebenfalls durch die Aussage Jesu deutlich, der sagte, dass das Reich Gottes in uns ist (vgl. Lukas 17,21).
 
Lukas 17,21:
… 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten (Anm.: in euch) unter euch.
 
Das Reich Gottes ist mit Gehorsam und dem Volk Israel als zwölf dimensionale Einheit verbunden, die sich aus den 12 Stämmen Israels ergibt (vgl. 2.Mose 19,5-6).
 
2.Mose 19,5-6:
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.
 
=> Durch die Geschichte des alten Israels hindurch, wird der Stamm Issaschar als eine Familie dargestellt, die dazu bestimmt war, körperlich und geistig zu gedeihen. Die Söhne des Stammes Issaschar waren nicht nur „streitbare Männer“ (vgl. 1.Chronik 7,1-5), sondern auch dazu berufen, den anderen Stämmen Israels im Bereich von Finanzen und dem Dienst des Wortes bzw. der Lehre Gottes (Anm.: Thora) zu dienen. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Offenbarungslehre von Norm Franz von Ascension Ministries)
 
Die erste Stammesausrichtung als Musterbeispiel
 
Issaschar ist das Bindeglied in der ersten Einheit der israelischen Armee (Anm.: vier Einheiten zu jeweils drei Stämmen geordnet), das den Stamm Juda und den Stamm Sebulon miteinander verbindet.
 
Diese Verbindung dient als ein Musterbeispiel für die Gemeinde Jesu, weil diese Konstellation die erste Stammesausrichtung der ersten Einheit aus der Armee Israels ergibt, die an der Ostseite der Stiftshütte positioniert ist, wo sich ihr Eingang befindet (vgl. 4.Mose 2,2-3.5.7.9).
 
4.Mose 2,2-3.5.7.9:
2 Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.
3 Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda mit seinen Heerscharen: sein Fürst Nachschon, der Sohn Amminadabs, …
5 Neben ihm soll sich lagern der Stamm Issaschar: sein Fürst Netanel, der Sohn Zuars, …
7 Dazu der Stamm Sebulon: sein Fürst Eliab, der Sohn Helons, …
… 9 sodass alle, die ins Lager Juda gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 186400 Mann. Und die sollen vornean ziehen.
 
Dieser erste Zusammenschluss der ersten Einheit der Stämme Israels ist unter anderem ein Hinweis auf die Bedeutung von folgenden Aspekten:
 
  1. geistliche Kampfführung durch Anbetung (Anm.: Juda)
  2. Erkenntnis über den richtigen Zeitpunkt Gottes (Anm.: Issaschar)
  3. Versorgung in Form von göttlichem „Handel“ und Austausch (Anm.: Sebulon).
 
Die Reichtümer von Issaschar und Sebulon
 
Es sind Issaschar und Sebulon, die als Stämme gemeinsam dazu berufen sind, die Reichtümer für das Königreich Gottes einzubringen und dadurch zu helfen, dem HERRN gerechte Opfer von einem Ort der Vision aus darzubringen (vgl. 5.Mose 33,18-19).
 
5.Mose 33,18-19:
18 Und über Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deiner Fahrten (Anm.: international); und Issaschar, freue dich deiner Zelte (Anm.: national).
19 Sie werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.
 
Dienst im Königreich Gottes und Wirtschaft
 
Es ist wichtig zu verstehen, dass für den Dienst im Königreich Gottes Finanzen und materielle Ressourcen entscheidend zum Aufbau als auch Erhalt sind. Wir können das Königreich Gottes nicht ohne „Gold“ (Anm.: materielle Ressourcen) voranbringen.
 
Das zeigt sich bereits unter anderem in der unwiderlegbaren Tatsache, dass Gott die Wirtschaft innerhalb des Gartens inmitten von Eden absicherte, indem er den Hauptfluss mit seinen vier Flüssen erschuf.
 
Hierbei waren die Flüsse mit Bodenschätzen verknüpft, was anhand des Beispiels des ersten Flusses in Eden deutlich wird, bei dem es sich um den Pischon handelte. Dieser Fluss ist mit dem reinen Gold, dem aromatischen Harz und den Onyx-Edelsteinen verbunden (vgl. 1.Mose 2,11-12).
 
1.Mose 2,11-12:
11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.
 
Auch der Beginn des Lebens Jesu auf der Erde war mit Gold und aromatischem Harz (Anm.: Weihrauch und Myrrhe) verbunden, die ihm von den Weisen als Geschenke überbracht wurden (vgl. Matthäus 2,10-11).
 
Matthäus 2,10-11:
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
 
Darüber hinaus wurde Jesus später in seinem Dienst von einigen vornehmen Frauen durch ihren Besitz unterstützt und gefördert (vgl. Lukas 8,2-3).
 
Lukas 8,2-3:
… 2 dazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben böse Geister ausgefahren waren, 3 und Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe.
 
Auch nach der Himmelfahrt Jesu wurde der Dienst der Apostel von wohlhabenden und prominenten Personen begleitet sowie unterstützt (vgl. Apostelgeschichte 4,34-37 i.V.m. Apostelgeschichte 17,12).
 
Apostelgeschichte 4,34-37:
34 Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte 35 und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte.
36 Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde – das heißt übersetzt: Sohn des Trostes –, ein Levit, aus Zypern gebürtig, 37 der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
 
Apostelgeschichte 17,12:
12 So glaubten nun viele von ihnen, darunter nicht wenige von den vornehmen griechischen Frauen und Männern.
 
Diese Bibelstellen machen deutlich, dass die Administration von Wohlstand auch für die nächste Bewegung Gottes auf der Erde von hoher Bedeutung ist und geordnet verläuft.
 
Die Berufung von Issaschar und der himmlische „Handel“
 
Issaschar ruft das Volk Gottes auf den Berg zu kommen (Anm.: in die Gegenwart Gottes), um Opfer bzw. Investitionen dem HERRN zu bringen. Diese Opfer sind in den Augen Gottes ein himmlischer „Handel“, der vom Geist und nicht aus einer irdische Perspektive, durch Emotionen gelenkt, geschieht. Issaschar ruft das Volk Gottes auf, auf einer anderen und höheren Ebene tätig zu werden.
 
Der „Handel“ auf einer höheren Ebene bedeutet, nicht auf der Grundlage von Emotionen in das Königreich Gottes zu investieren, sondern auf die Weise zu geben, wie es Abraham tat. Abraham war bereit, seinen Sohn aus Gehorsam zu opfern und erhielt aufgrund dessen einen Widder von Gott, der bereits ein Hinweis auf Jesus Christus war (vgl. 1.Mose 22,1-2.9-13).
 
1.Mose 22,1-2.9-13:
1 Nach diesen Geschichten prüfte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.
2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. …
9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.
11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.
12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.
13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.
 
Dieser höhere Bereich des Opfers ist die Ebene auf der Heilige aus der Position als Könige (Anm.: durch das Blut des Lammes; vgl. Offenbarung 1,5-6) ihre Investition vor Gott in Form eines Opfers geben.
 
Auf einer höheren Ebene zu „investieren“ bedeutet, mit der richtigen emotionalen Bindung zu handeln, die durch Gehorsam ein Ausdruck von Liebe Gott gegenüber ist (vgl. Johannes 14,23 i.Vm. Matthäus 6,24).
 
Johannes 14,23:
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
 
Matthäus 6,24:
24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
 
Das richtige Opfer bzw. die richtige Investition zu geben, basiert auf dem Verständnis der festgelegten, biblischen Zeiten und Jahreszeiten wie Issaschar dieses besaß, um ewigen „Reichtum“ in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes zu kreieren (vgl. Matthäus 6,19-21).
 
Matthäus 6,19-21:
19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.
20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.
21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
 
Gott befahl dem Volk Israel unter anderem, während des Neumonds zu opfern, an Rosch Chodesch, (vgl. 4.Mose 28,11-15) und speziell dann zu opfern bzw. zu investieren, wenn die Sternsysteme in bestimmten Konstellationen waren (Anm.: Hiermit ist nicht das Tätigwerden in einem astrologischen Kontext gemeint, sondern das Aktivwerden gemäß der von Gott festgelegten Zeitfenster nach 1.Mose 1,14-19 und 2.Mose 23,14-17.). Diese Konstellationen stehen in Verbindung mit den biblischen Festen wie folgt:
 
  1. Pessach – Frühling => Widder (Anm.: Hinweis auf das Lamm Gottes gem. 1.Mose 22,13.) = Opfer/Liebe des Vaters; Vergebung und Errettung (vgl. Johannes 3,16),
  2. Schawuot – Sommer => Zwillinge (Anm.: 2 Gesetzestafeln/die Torah wurde auf dem Sinai gegeben) = Standard/Ordnung Gottes/Gottes Wertesystem, Kraft Gottes => Ausgießung des Heiligen Geistes (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4)
  3. Sukkot – Herbst => Waage (Anm.: Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit Gottes), Herrlichkeit Gottes (vgl. 1.Könige 8,2-13).
 
Zu diesen jährlichen biblischen Festen ins Königreich Gottes zu investieren ermöglicht auf diese Weise, sich mit dem Ewigkeitsplan des HERRN für sein Volk, den er festgelegt hat, zu verbinden, um diesen dadurch auf der Erde gemeinschaftlich zu etablieren.
 
=> Das Verständnis von Zeit
 
Die Söhne Issaschar waren ebenfalls biblische Astronomen, die den Lauf der Zeiten und Zeitpunkte aufzeichneten. Sie verstanden die Zeiten und waren begabt den Beginn der Jahre sowie den Anfang der Monate festzuhalten und die richtige Position der Monate in den zwei Jahreszyklen Gottes (Anm.: Zyklus des Segens und Zyklus der Erlösung) zu verstehen.
 
Weiterhin war Issaschar befähigt die Veränderung des Mondes (Anm.: die Stärke des Monats), den Zyklus der Sonne (Anm.: die Stärke der Stunde und des Tages) sowie die Sternkonstellationen (Anm.: die Stärke der Jahreszeiten) gemäß der biblischen Zeiten zu erfassen, um Israel zu offenbaren, was zu tun war (vgl. 1.Mose 1,14-19; 1.Mose 15,5 i.V.m. Richter 5,20; Psalm 8,2.4.10; Psalm 19,2; Psalm 148,1-6; Hiob 9,8-9; Hiob 38,31-33; Amos 5,8).
 
1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.
 
1.Mose 15,5:
5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!
 
Psalm 8,2.4.10:
2 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gelegt hast auf den Himmel! …
4 Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: …
10 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!
 
Psalm 19,2:
2 Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.
 
Psalm 148,1-6:
1 Halleluja!
Lobet im Himmel den HERRN, lobet ihn in der Höhe!
2 Lobet ihn, alle seine Engel, lobet ihn, all sein Heer!
3 Lobet ihn, Sonne und Mond, lobet ihn, alle leuchtenden Sterne!
4 Lobet ihn, ihr Himmel aller Himmel und ihr Wasser über dem Himmel!
5 Die sollen loben den Namen des HERRN; denn er gebot, da wurden sie geschaffen.
6 Er lässt sie bestehen für immer und ewig; er gab eine Ordnung, die dürfen sie nicht überschreiten.
 
Hiob 9,8-9:
8 Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers.
9 Er macht den Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.
 
Hiob 38,31-33:
31 Kannst du die Bande des Siebengestirns zusammenbinden oder den Gürtel des Orion auflösen?
32 Kannst du die Sterne des Tierkreises aufgehen lassen zur rechten Zeit oder die Bärin samt ihren Jungen heraufführen?
33 Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
 
Amos 5,8:
8 Der das Siebengestirn und den Orion macht, der aus der Finsternis den Morgen macht und aus dem Tag die finstere Nacht, der das Wasser im Meer herbeiruft und schüttet es auf den Erdboden – er heißt „HERR“ –, …
 
Die Erkenntnis der Söhne Issaschar in der Thora (Anm.: Lehre/Wort Gottes in seiner ganzen Fülle) und ihr Verständnis der Zeiten machten sie zu Hütern des biblischen Kalenders. Folglich waren sie diejenigen, die die festgesetzten Zeiten und Jahreszeiten bekannt machten, wann Israel die Feste des HERRN feiern sollte (vgl. 3.Mose 23).
 
Die Feste des HERRN offenbaren den Plan Gottes und den Zeitpunkt seiner Erlösung in Jesus Christus, woraus deutlich wird, dass die Söhne Issaschar die Salbung besaßen, einen gezielten Einblick in Gottes Zeiteinteilung der Dinge aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu haben.
 
Als Beispiel soll uns die Zeit während des ersten israelischen bürgerlichen Krieges dienen, während Gott das Königtum Israels von der Herrschaft Sauls in Davids Hände übergab. Elf von den zwölf Stämmen Israels waren untereinander zerteilt, aufgrund der Fragestellung, wem sie dienen sollten.
 
Lediglich die Söhne Issaschar waren sich über den Punkt einig, weil sich „alle ihre Hauptleute“ im Kampf mit David vereinten und auf diese Weise den Stämmen Israels offenbarten, wie sie sich zu positionieren hatten (vgl. 1.Chronik 12,33 i.V.m. 1.Chronik 12,23-41). <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Offenbarungslehre von Norm Franz von Ascension Ministries).
 
Nicht stecken bleiben in Gemütlichkeit
 
Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir uns nicht durch die uns von Gott gegebene Gunst in Gemütlichkeit (Anm.: „Komfortzone“) begeben und darin stecken bleiben. Vielmehr geht es darum, dem Leib Christi durch Unterscheidung der Zeiten (Anm.: Zeit der Ewigkeit und temporäre Zeit) zu helfen, um in der Verwaltung der Versorgung inmitten des Leibes Christi voranzukommen (vgl. 1.Mose 49,14-15).
 
1.Mose 49,14-15:
14 Issaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben.
15 Und er sah die Ruhe, dass sie gut ist, und das Land, dass es lieblich ist; da hat er seine Schultern geneigt, zu tragen, und ist ein fronpflichtiger Knecht geworden.
 
Ferner ist das Emblem des Stammes Issaschar ein Esel. Es war beispielsweise ein Esel, der zur Zeit Bileams die Phase des lebendigen und gerechten Wortes Gottes als Schwert ankündigte.
 
Auch zur Zeit Jesu war es ein Esel, der ihm als „Reittier“ diente, um ihn in die Hauptstadt Jerusalem zu bringen und dort als König der Könige und Hohenpriester zu offenbaren (vgl. 4.Mose 22,23 i.V.m. Jesaja 1,20; Hebräer 4,12; Lukas 19,28-38).
 
4.Mose 22,23:
23 Und die Eselin sah den Engel des HERRN auf dem Wege stehen mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen.
 
Jesaja 1,20:
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Lukas 19,28-38:
28 Und als er das gesagt hatte, ging er voran und zog hinauf nach Jerusalem.
29 Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt, da sandte er zwei Jünger 30 und sprach: Geht hin in das Dorf, das vor uns liegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt es her!
31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sagt: Der Herr bedarf seiner.
32 Und die er gesandt hatte, gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte.
33 Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los?
34 Sie aber sprachen: Der Herr bedarf seiner.
35 Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf.
36 Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg.
37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, 38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
 
Dieser Monat dient uns besonders darin, uns der von Gott festgelegten Zeitpunkte und Phasen der Vorfreude auf sich erfüllende Zeitpunkte in der Vergangenheit als auch in der Zukunft bewusst zu sein und daran festzuhalten (vgl. Psalm 103,2).
 
Psalm 103,2:
„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. ...“
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die biblischen Zeiten und Monate sowie deren Allianz zu den Stämmen Israels empfehlen wir die Bücher „ZEIT, VORWÄRTS ZU GEHEN“ von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler sowie das Buch "Der prophetische Esel Issaschar".

PROPHEZEIT AM 12. APRIL 2021 | 30. NISSAN/ABIB 5781, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist der neue Tag, der für die „Ekklēsia“ angebrochen ist! Es ist der Zeitpunkt, in der sie sich in der Herrlichkeit des HERRN erhebt, die dazu führt, dass es zur Konfrontation kommt (vgl. 1.Samuel 16,12-13a.b)!
Es ist die Herrlichkeit und die Gnade Gottes, die mit den kleinen Dingen einhergeht und sich gegenüber dem scheinbar „Großen“ als mächtig erweist (vgl. 2.Korinther 12,9a i.V.m. 1.Samuel 17,40)!
Da ist die Stärke des HERRN, die sich in denen erhebt, die sich mit der Kraft des achten Tages bewegen, spricht der Geist des Propheten!
Es ist die Stärke Gottes, die zur Transformation des Geistes führt, um aus neuer prophetischer Perspektive zu sehen und beschleunigt mit Christus Jesus voranzugehen (vgl. Jesaja 40,31)!
Fürchtet euch nicht vor der Spaltung, die kommt, weil ICH mit Meinem Hirtenstab die Schafe von den Böcken trenne!
Mein Hirtenstab ist der Separator, der den Bereich Meiner Gerechtigkeit offenbart, der mit der Heiligkeit Meines Wortes verbunden ist, spricht der HERR (vgl. Hesekiel 20,37-38 i.V.m. Matthäus 25,32b)!
Ich prüfe die Herzen der Menschen und bringe korrupte Haltungen gegenüber Meinem Wort ans Licht! Der Bereich der Böcke wird sichtbar und Meine Schafe separieren sich von ihnen!
Leere Plätze der „Böcke“ werden durch „Schafe“ ersetzt!
Neue Zusammenschlüsse innerhalb des Volkes Gottes resultieren daraus, die eine neue Tür der „Wirtschaft“ öffnet, um mit dem richtigen Verständnis das Königreich Gottes weiter auszubauen!
Zeitgleich geht dieser Prozess einher mit dem Tal der Entscheidung, in der sich die „Egge Gottes“ bewegt und wo sich die Menschen für oder gegen Angst entscheiden (vgl. Joel 4,14 i.V.m. 1.Samuel 17,19)!
Ihre Entscheidung wird die Wirtschaft ihrer Zukunft definieren! Da ist das System von „Goliath“ und dessen Stimme, die über einen längeren Zeitraum einschüchternd durch das böse Portal des Tages und Abends erklungen ist!
Ich gebrauche das Maß der Einschüchterung, um Meine Ekklēsia, die sich bereits abgesondert in Meiner väterlichen Gegenwart bewegt, in ihrer von Mir gegebenen Herrlichkeit sichtbar zu machen (vgl. 1.Samuel 17,16-18a.20a)!
Da kommt es zu großer Erschütterung des Systems von „Goliath“, das sich hinter einem anderen System verbirgt! Goliath kommt durch die vereinten globalen Gebetserlässe der Heiligen zu Fall!
Diese Gebetserlässe sind wie der eine glatte Stein in der Schleuder Davids, der sich in die Stirn Goliaths bohrte, so dass dieser zu Fall kam (vgl. 1.Samuel 17,49 i.V.m. Offenbarung 8,4-5)!
Da ist ein „Ruck“, der durch das „Portal der Medien“ geht und zum Schweigen führt, weil Ich mit Meiner Gerechtigkeit eingreife und zu Meinem gesetzten Zeitpunkt absetze!
Die Kraft ihrer „eigenen Waffe“ wird zur Absetzung beitragen, spricht der HERR (vgl. 1.Samuel 17,50-51)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
1.Samuel 16,12-13a.b:
12 Da sandte er hin und ließ ihn holen. Und er war bräunlich, mit schönen Augen und von guter
Gestalt. Und der HERR sprach: Auf, salbe ihn, denn der ist es.
13a-b Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David von dem Tag an und weiterhin. …
 
2.Korinther 12,9a:
9a Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. …
 
1.Samuel 17,40:
… 40 und nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Köcher diente, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen.
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Hesekiel 20,37-38:
37 Ich will euch unter dem Stabe hindurchgehen lassen und euch genau abzählen 38 und will die Abtrünnigen und die, die von mir abfielen, von euch aussondern. Ja, aus dem Lande, in dem ihr jetzt Fremdlinge seid, will ich sie herausführen; aber ins Land Israels sollen sie nicht hineinkommen, damit ihr erkennt: Ich bin der HERR!
 
Matthäus 25,32b:
… 32b Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, …
 
Joel 4,14:
14 Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung.
 
1.Samuel 17,19:
19 Saul und sie und alle Männer Israels sind im Eichgrund (Anm.: Terebinthental) und kämpfen gegen die Philister.
 
1.Samuel 17,16-18a.20a:
16 Aber der Philister kam heraus frühmorgens und abends und stellte sich hin, vierzig Tage lang. 17 Isai aber sprach zu seinem Sohn David: Nimm für deine Brüder diesen Scheffel geröstete Körner und diese zehn Brote und bringe sie eilends ins Lager zu deinen Brüdern; 18a und diese zehn frischen Käse bringe dem Hauptmann und sieh nach deinen Brüdern, …
20a Da machte sich David früh am Morgen auf und überließ die Schafe einem Hüter, lud auf und ging hin, wie ihm Isai geboten hatte, und kam zum Lager. …
 
1.Samuel 17,49:
49 Und David tat seine Hand in die Hirtentasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht.
 
Offenbarung 8,4-5:
4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.
5 Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete (Anm.: schleuderte) es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.
 
1.Samuel 17,50-51:
50 So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete
ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand.
51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Der aufrichtige himmlische „Handel“
 
Aufrichtiger himmlischer Handel beinhaltet, dass man als reifer Sohn Gottes in die Gegenwart des Himmels geht und von dort die Gegenwart auf die Erde bringt.
 
Beim aufrichtigen Handel in den Himmeln geht es darum, dass man in Gottes Gegenwart eintritt, sich mit all der Versorgung, die der HERR besitzt verbindet, diese dann auf die Erde herunterbringt und sie in ihrer Fülle im Leben freisetzt.
 
Durch Jesus Christus sind wir berechtigt in den Himmel zu investieren, um uns mit dem zu verbinden, was er uns durch seinen Sieg am Kreuz und seine Auferstehung bereits rechtmäßig zugeteilt hat, damit wir es auf der Erde verwalten (vgl. Epheser 1,22-23).
 
Epheser 1,22-23:
22 Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, 23 welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.
 
Der Eintritt in den Himmel und der göttliche „Handel“
 
Wenn wir in den Himmel eintreten, um das heilige „Tauschgeschäft“ zu betreiben, setzt die Kraft des göttlichen Protokolls ein, so wie es in Sacharja 3,1-7 beschrieben ist, wo der Hohepriester Joschua mit schmutzigen Kleidern vor dem Thron Gottes erscheint und Satan ebenfalls dort anwesend ist, um ihn zu verklagen.
 
Durch den Engel des HERRN wird Satan zurechtgewiesen und auf des Engels Anordnung werden dem Hohenpriester Joschua die schmutzigen Kleider ausgezogen und reine Kleider angezogen.
 
Diese Vorgehensweise zeigt uns, dass wir in die Gegenwart Gottes eintreten dürfen und durch Christus gerecht gemacht sind (vgl. Jesaja 1,18 i.V.m. Römer 8,30).
 
Jesaja 1,18:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
 
Römer 8,30:
30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
 
Die Verwaltung vom Sieg des Königreichs
 
Es ist wichtig, dass wir uns als Gläubige in Jesus Christus geistlich weiterentwickeln und zu reifen Söhnen Gottes werden (Anm.: wenn wir es nicht schon sind); denn das ist wonach der himmlische Vater verlangt. Gott möchte reife Söhne haben, die den Sieg des Königreichs verwalten.
Hierbei geht es nicht um Gläubige, die nur auf das Dämonische sehen und damit kämpfen.
 
Bei wahrhaftiger geistlicher Kampfführung geht es nicht in erster Linie um die Fokussierung auf dämonische Mächte, sondern um den Wandel mit dem himmlischen Vater, durch den wir aus seiner Gegenwart das Königreich auf die Erde bringen, so wie es bereits im Himmel ist. Dadurch dringt das Licht des Sieges Jesu, den er am mittleren Kreuz von Golgatha errungen hat durch die dämonischen Widerstände von oben nach unten, was bedeutet, dass die bösen Geister aus ihren Positionen in der Luft geschleudert werden und wir auf diese Weise als Söhne Gottes auf die Schlangen und Skorpione treten (vgl. Lukas 10,18-19 i.V.m. Epheser 6,12).
 
Lukas 10,18-19:
18 Er (Anm.: Jesus Christus) sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
 
Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
 
Es ist Gott wichtig, dass wir als Gläubige heranreifen und die kindischen Dinge/Vorgehensweisen ablegen (vgl. 1.Korinther 13,11).
 
1.Korinther 13,11:
11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
 
Verwaltung von fester geistlicher Speise
 
Anhand der Kommunikation von Gläubigen in Bezug auf den Geistbereich kann ein reifer Sohn Gottes erkennen, ob ein Gläubiger reif im Geist ist oder sich auf einer Ebene von geistlicher Unreife befindet.
 
Wenn das der Fall ist, kann aufgrund der geistlichen Unreife keine feste Speise des Geistes ausgeteilt werden, was beinhaltet, dass nur ein bestimmtes Maß an Offenbarungserkenntnis freigesetzt werden kann, weil alles andere zur Überforderung führen würde (vgl. 1.Korinther 3,2-4; Hebräer 5,12-14).
 
1.Korinther 3,2-4:
2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; denn ihr konntet sie noch nicht vertragen. Auch jetzt könnt ihr es noch nicht, 3 weil ihr noch fleischlich seid. Denn wenn Eifersucht und Zank unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und lebt nach Menschenweise?
4 Denn wenn der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere aber: Ich zu Apollos –, ist das nicht nach Menschenweise geredet?
 
Hebräer 5,12-14:
12 Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe* und nicht feste Speise (* die Lehre über die Umkehr von den toten Werken, die Lehre über den Glauben an Gott, die Lehre vom Taufen, die Lehre vom Händeauflegen, die Lehre von der Auferstehung der Toten und vom ewigen Gericht; vgl. Hebräer 6,1-3).
13 Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind.
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Die Folge von unheiligem „Handel“
 
Um richtig im „Handelsbereich des Himmels“ (Anm.: Bereich der Ehrerbietung und Anbetung) vorzugehen, ist es wichtig zu verstehen, dass man im Geistbereich durch eine falsche Herzenshaltung unheiligen Handel betreiben kann, der zur Folge hat, dass man aus dem himmlischen Handelsbereich entfernt wird, so wie es mit Satan geschah als er aus dem Himmel verbannt wurde (Anm.: repräsentiert durch den Fall des Königs Tyrus und Babels) und auf die Weise, wie die Händler bei der Reinigung des Tempels durch Jesus Christus als er auf der Erde lebte, aus diesem herausgeworfen wurden (vgl. Hesekiel 28,13-19; Jesaja 14,11-15 i.V.m. Matthäus 21,12-13).
 
Hesekiel 28,13-19 (Anm.: Der Fall des Königs von Tyrus):
13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine.
15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde.
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.
18 Weil du mit deiner großen Missetat durch unrechten Handel dein Heiligtum entweiht hast, darum habe ich ein Feuer aus dir hervorbrechen lassen, das dich verzehrte und zu Asche gemacht hat auf der Erde vor aller Augen.
19 Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, dass du so plötzlich untergegangen bist und nicht mehr aufkommen kannst.
 
Jesaja 14,11-15 (Anm.: Der Fall des Königs von Babel):
„ … 11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.“
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst!
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: „Ich will in den Himmel steigen (Anm.: definieren über eigne Taten) und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen (Anm.: falscher Eifer), ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden (Anm.: Verlangen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen).
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken (Anm.: geistliche Unabhängigkeit durch Flucht vor Umständen) und gleich sein dem Allerhöchsten (Anm.: aufgrund von Stolz den Trieb nur zu gewinnen).“
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!
 
Matthäus 21,12-13:
12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (vgl. Jesaja 56,7): „Mein Haus soll ein Bethaus heißen“; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.
 
Als Jesus den Tempel in Jerusalem mit dem Eifer Gottes von den unaufrichtigen Händlern und Käufern reinigte, machte er auf den wahren „Handel/das wahre Tauschgeschäft“ im Himmel aufmerksam, der nur mit einem aufrichtigen Herzen durch die Beziehung zum himmlischen Vater vonstatten gehen kann. Darauf weisen die von Jesus Christus umgeworfenen Tische (Anm.: Symbol für Gemeinschaft) hin, bei denen die Tischbeine wie Zeigefinger nach oben in den Himmel zeigten und auf den wahrhaftigen himmlischen Handel in der Beziehung mit dem himmlischen Vater durch Jesus Christus hinwiesen.
 
Die sieben Flächen des ungerechten Handels
 
Im dämonischen Bereich gibt es verschiedene Handelsflächen des ungerechten Tauschgeschäfts.

Hierbei handelt es sich um:
 
  1. die Handelsfläche von Tyrus
  2. die Handelsfläche von Atalja
  3. die Handelsfläche von Isebel
  4. die Handelsfläche von Kain
  5. die Handelsfläche von Delila
  6. die Handelsfläche von Leviathan
  7. die Handelsfläche von Apollyon.
 
Zur Zeit des Königs von Ahab gab es eine dreifaltige unheilige Vereinigung, die sich in Israel durch Etbaal, den König der Sidonier entwickelte, dessen Tochter Isebel war und die Ahab, den König von Israel heiratete (vgl. 1.Könige 16,29-31).
 
1.Könige 16,29-31:
29 Im achtunddreißigsten Jahr Asas, des Königs von Juda, wurde Ahab, der Sohn Omris, König über Israel und regierte über Israel zu Samaria zweiundzwanzig Jahre 30 und tat, was dem HERRN missfiel, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren.
31 Es war noch das Geringste, dass er wandelte in der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats; er nahm sogar Isebel, die Tochter Etbaals, des Königs der Sidonier, zur Frau und ging hin und diente Baal und betete ihn an …
 
Etbaals Enkelin war Atalja, die Joram, den König von Juda heiratete (vgl. 2.Chronik 21,5-6).
 
Diese unheiligen Zusammenschlüsse brachten das Problem der Kontrolle über Anbetung, eingeschränkte finanzielle Freiheit und ungesunde Kontrolle über die Armee Israels.
 
Tyrus
 
Die Handelsfläche des Königs von Tyrus wird von einem dämonischen Geist geführt, dessen Einfluss im Natürlichen auf die Weise sichtbar wird, wenn Menschen Finanzen von der Gemeinde Jesu wegnehmen (Anm.: stehlen oder durch Habgier zurückhalten).
 
Wann immer wir als Heilige Finanzen in einen „Handelsbereich“ einsäen, der kein heiliger Handelsbereich ist, investieren wir in die Handelsfläche des Königs von Tyrus, was bedeutet, dass wir dem dämonischen Geist die Berechtigung geben über unseren Finanzen zu herrschen.
 
Ein anderer Weg, wie wir in den Handelsbereich des Königs von Tyrus einsäen ist, wenn wir sagen, dass wir nicht genug haben und mehr wollen (Anm.: aus Habgier).
 
Es war der König von Tyrus der Jerusalem plünderte und das Gold aus dem Tempel nahm.

Dann baute er die Hafenstadt Tyrus am Rand des Meeres, so dass Tyrus zu einem Handelsplatz wurde, der auf Raub basierte. Dadurch erschuf er einen dämonischen Präzedenzfall im übernatürlichen Bereich für den Handel/das Tauschgeschäft auf der Erde.
 
Der Fürst von Tyrus sah sich selbst als Gott an und nannte sich selbst Gott.
 
Wenn Hochmut sich auf diese Weise in einem Menschen etabliert, dauert es nicht lange bis Gott seine Gerechtigkeit walten lässt (vgl. Hesekiel 28,1-8 i.V.m. Apostelgeschichte 12,21-23; Sprüche 16,18).
 
Hesekiel 28,1-8 (Anm.: der Fall von Tyrus):
1 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 2 Du Menschenkind, sage dem Fürsten zu Tyrus: So spricht Gott der HERR: Weil sich dein Herz überhebt und spricht: „Ich bin ein Gott, ich sitze auf einem Göttersitz mitten im Meer“, während du doch ein Mensch und nicht Gott bist; dennoch überhebt sich dein Herz, als wäre es eines Gottes Herz, – 3 siehe, du hältst dich für klüger als Daniel, dass dir nichts verborgen sei, 4 und durch deine Klugheit und deinen Verstand habest du dir Macht erworben und Schätze von Gold und Silber gesammelt 5 und habest in deiner großen Weisheit durch deinen Handel deine Macht gemehrt; nun bist du so stolz geworden, weil du so mächtig bist; – 6 darum spricht Gott der HERR: Weil sich dein Herz überhebt, als wäre es eines Gottes Herz, 7 darum siehe, ich will Fremde über dich schicken, die Gewalttätigsten unter den Völkern; die sollen ihr Schwert zücken gegen deine schöne Weisheit und sollen deinen Glanz entweihen.
8 Sie sollen dich hinunterstoßen in die Grube, dass du den Tod eines Erschlagenen stirbst mitten auf dem Meer.
 
Apostelgeschichte 12,21-23 (Anm.: der Fall des Herodes):
21 Und an einem festgesetzten Tag legte Herodes das königliche Gewand an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an sie.
22 Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen!
23 Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf.
 
Sprüche 16,18:
18 Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.
 
Das Angriffsziel der dämonischen Macht von Tyrus
 
Die dämonischen Mächte im geistlichen Handelsgebiet von Tyrus haben es auf den Handelsplatz der Söhne Gottes abgesehen. Die Begründung liegt darin, dass wenn sie es schaffen Verunreinigung durch götzendienerische Anbetung und Handel auf die nachfolgenden Generationen zu bringen, sie den gesamten Handelsbereich der Söhne Gottes kontrollieren können.
Auf der Spitze dieser „Handelspyramide“ ist die dämonische Macht „Etbaal“ und darunter seine „Tochter“ , die böse Macht „Isebel“.
 
Isebel tat drei Dinge in Israel; sie nahm den Platz von der Macht des Königs und des religiösen Systems ein, um die Propheten des HERRN zu töten.
 
Auch heutzutage ist in einigen Bereichen der Gemeinde die dämonische Macht „Isebels“ am Werk, die herrscht, regiert und die heiligen Pläne und Systeme kontrolliert sowie den prophetischen Geist attackiert.
 
Jedes mal, wenn Leiterschaft, ein finanzielles Opfer erhebt, indem sie die Menschen beim Geben nötigt bzw. manipuliert, handelt es sich um den Einfluss des Handelsbereichs der dämonischen Macht „Isebels“.
 
Es ist wichtig, dass wenn Leiterschaft zur Investition ins Königreich aufruft, diese aus dem gerechten Handelsbereich und der Regierungsherrschaft des Sohnes Gottes sowie mit der richtigen Herzenshaltung geschieht.
 
Leviathan
 
Die dämonische Macht Leviathan ist ein Verdreher, der Halbwahrheiten spricht.
Die Handelsfläche von Leviathan bzw. die Investition in dessen Einfluss wird im natürlichen Bereich dadurch sichtbar, wenn Menschen z.B. Halbwahrheiten verbreiten und Stolz sowie Illusion kultivieren.
 
=> Im geistlichen Bereich kooperiert Leviathan mit der Region am Wasser (vgl. Hiob 41,23-24; Offenbarung 12,3; Offenbarung 13,1). Die Leviathanabhandlung von Hiob 40,25 - Hiob 41,26 stellt eine Sphäre von geistlicher Kraft und menschlicher Erfahrung da, wo Stolz als Leviathan über die Kinder des Stolzes regiert. Falsche Religion, Illusion und Wahnvorstellung sind mitarbeitende Hilfen von dieser „dämonischen“ Kraftkreatur. <= (Teilauszug aus dem „Prophet’s Dictionary“ von Dr. Paula Price; Seite 308 und 309)
 
Apollyon
 
Apollyon ist das dämonische Handelsgebiet, dessen Einfluss im sichtbaren Bereich auf die Weise erkennbar wird, wenn Widerstand gegenüber dem Erlösungswerk von Jesus Christus auftritt.
 
Es ist die böse Macht, die Menschen davon abhält Jesus Christus als ihren Erlöser und König anzunehmen und Heilige daran hindert zum richtigen Zeitpunkt Jesus Christus zu verkünden.
Der Einfluss der von der Region ausgeht, wo sich Apollyon/Abaddon aufhält, ist das Vorhaben zu verschlingen und Menschenseelen in Verzweiflung untergehen zu lassen sowie ihnen das wahre Leben zu rauben (Anm.: Der griechische Name „Apollyon“ bedeutet „verderbend, ein Verderber“. Der hebräische Name ist „Abaddon“ und bedeutet „Vertilgung, Untergang, Abgrund“. Apollyon ist der König des Heuschreckenheeres; vgl. Offenbarung 9,1.3.11).
 
Offenbarung 9,1.3.11:
1 Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.
3 Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben. …
… 11 sie hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name heißt auf Hebräisch Abaddon und auf Griechisch hat er den Namen Apollyon.
 
Delila
 
Delila ist das dämonische Handelsgebiet, deren Einfluss im sichtbaren Bereich dadurch erkennbar wird, wenn wir unsere Augen auf irdische Dinge lenken, die schön und kraftvoll aussehen und wir dann unser Herz daran hängen, wodurch später eine innere Leere/geistliche Kraftlosigkeit entsteht.
Diese Abhängigkeit bringt unser Gehirn dazu auf eine Weise zu denken, die nicht den Maßstäben Gottes entspricht.
 
Delila war die „Freundin“ von Simson, die ihn dazu verführte das Geheimnis seiner übernatürlichen Kraft preiszugeben, so dass er zunächst an Stärke verlor (vgl. Richter 16,4-21).
Das Ergebnis, wenn man in dieses dämonische Handelsgebiet einsät, ist Verführung und Gefangenschaft in Religion.
 
Kain
 
Kain ist das dämonische Handelsgebiet, dessen Einfluss dadurch bemerkbar wird, wenn Mordgedanken und Eifersucht im Herzen auftreten, was mit einer bewussten Entscheidung verbunden ist, seinen Nächsten nicht zu lieben (vgl. 1.Mose 4,3-5.8).
 
1.Mose 4,3-5.8:
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes (Anm.: ein lebloses Opfer, da sich kein Herzschlag in den Früchten befindet => repräsentiert auch eigene Werke).
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett (Anm.: ein lebendiges Opfer, weil Blut vergossen wurde und im Blut das Leben ist). Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. …
8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
 
Jesus Christus gab uns die klare Anweisung nicht nur unseren Nächsten zu lieben sondern auch unsere Feinde (vgl. Matthäus 22,37-40; Lukas 6,27).
 
Matthäus 22,37-40:
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
 
Lukas 6,27:
27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; …
 
Der Einfluss des Geistes von Kain wird bei den Gläubigen ersichtlich, die in einer alten Zeit der Bewegung Gottes verharren wollen und nicht bereit sind, ihren derzeitigen geistlichen Ort mit dem HERRN zu verlassen, so dass sie im Herzen verbittern und sich aufgrund dessen nicht mit denen an der neuen Bewegung des HERRN erfreuen können, die sich darin bewegen.
Ein Beispiel für solch ein Verhalten soll uns die Geschichte aus 1.Könige 13,1-32 dienen, wo der alte Prophet, den Mann Gottes, der in der Kraft von Zeichen und Wundern wirkte, diesen verführte vom Weg Gottes abzuweichen, so dass der Mann Gottes später den Tod fand.
 
Es ist der Geist von Kain, der durch zerstörerische Worte, Taten, Handlungen, Herzenshaltungen und Gedanken von Menschen innerhalb der Gemeinde gegenüber deren Brüdern und Schwestern agiert, um sie in ihrer Liebe und Hingabe zum HERRN aufzuhalten.
Solch ein Verhalten ist ein „Geschäftsgebaren“ im bösen Handelsgebiet von Kain.
 
Die Reinigung der Himmel durch das Blut Jesu
 
Jesus Christus hat mit seinem Blut die Himmel gereinigt, weil Satan in diesen Bereichen seinen ungerechten, willkürlichen bzw. bösen Handel trieb, von denen der Himmel gereinigt werden musste (vgl. Hebräer 9,12).
 
Hebräer 9,12:
12 Er (Anm.: Jesus Christus) ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum (Anm.: durch die Himmel) eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben.
 
Das Niederlegen der Kronen vor dem Thron Gottes
 
Jedes mal, wenn wir im Geist als Söhne Gottes vor den Thron Gottes auf das gläserne Meer treten und unser Leben bzw. Siege vor unserem Gott und König niederlegen, begehen wir heilige Ehrerbietung, die einen heiligen „Handel“ bzw. ein heiliges „Tauschgeschäft“ mit einem aufrichtigen Herzen beinhaltet, so dass wir im Sieg Jesu und seiner Regierungsherrschaft zunehmen, da wir unseren zugeteilten Thron der Herrschaft zur Ehre des himmlischen Vaters und des Lammes Gottes verlassen und danach wieder gekrönt in unsere Zeit der Herrschaft mit Jesus Christus eintreten (vgl. Offenbarung 4,10-11 i.V.m. Offenbarung 5,8-10).
 
Offenbarung 4,10-11:
… 10 fielen die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron saß, und beteten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legten ihre Kronen (Anm.: Siegeskränze) nieder vor dem Thron und sprachen: 11 Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.
 
Offenbarung 5,8-10:
8 Und als es (Anm.: das Lamm Gottes) das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, 9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.
 
Was immer wir als Söhne Gottes zur Ehre des HERRN geben und vor ihm niederlegen, setzt den Prozess eines himmlischen gerechten „Handels/Tauschgeschäfts“ in Gang, so dass wir an Segen und Kraft in Jesus Christus zunehmen.
 
Es ist wichtig, dass wir niemals bei unserem geistlichen Handel danach Ausschau halten, um von Menschen gesehen zu werden, sondern dass wir aufrichtig vor ihn treten und jede Art von aufrichtiger Ehre, die wir von Menschen erhalten annehmen und diese dann in unserer privaten Kammer des Gebets in Ehrerbietung vor unserem König auf dem kristallenen Meer niederlegen. (Anm.: Die Botschaft beruht auf einer Offenbarungslehre aus dem Buch „Realms of the Kingdom Volume II“, ISBN: 978-1-911251-02-6 von Ian Clayton)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm