Der biblische Monat Siwan ist der dritte Monat im biblischen Kalender im Erlösungszyklus.
Er ist mit der Zeit der Gabe der Erstlingsfrucht aus der Weizenernte (Anm.: Gottes physische Versorgung), der Gabe der Thora (Anm.: Gottes Versorgung mit Offenbarung) und der Gabe des Heiligen Geistes (Anm.: Gottes Versorgung mit göttlicher Kraft und Beziehung) zu Schawuot verbunden (vgl. 2.Mose 19,1-3 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).
 
2.Mose 19,1-3:
1 Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai.
2 Denn sie waren ausgezogen von Refidim und kamen in die Wüste Sinai und lagerten sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge.
3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: …
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Diese Zeit ist mit den Eigenschaften des Windes und des Feuers gekoppelt (vgl. 2.Mose 19,16-19 i.V.m. Apostelgeschichte 2,2-3).
 
2.Mose 19,16-19:
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.
17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen und es trat unten an den Berg.
18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen und der ganze Berg bebte sehr.
19 Und der Posaune Ton ward immer stärker. Und Mose redete und Gott antwortete ihm laut (Anm.: im Donner).
 
Apostelgeschichte 2,2-3:
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, …
 
Siwan - Der glänzende Monat
 
„Siwan“ bedeutet „der glänzende Monat“. Es ist der Monat, der auf Sebulon ausgerichtet ist, dem zehnten Sohn Jakobs und dem sechsten Sohn, der von Lea geboren wurde.
„Sebulon“ bedeutet „Wohnung“ und ist mit der Erkenntnis darüber verbunden, eine gute göttliche Gabe zu sein (vgl. 1.Mose 30,19-20).
 
1.Mose 30,19-20:
19 Abermals ward Lea schwanger und gebar Jakob ihren sechsten Sohn 20 und sprach: Gott hat mich reich beschenkt; nun wird mein Mann doch bei mir bleiben; denn ich habe ihm sechs Söhne geboren. Und nannte ihn Sebulon.
 
Da unser Körper eine Wohnung des Heiligen Geistes ist, als Gabe Jesu Christi an uns, können wir einen Zusammenhang mit dem Segen von Sebulon erkennen (vgl. Johannes 16,7 i.V.m. 1.Korinther 3,16.17b).
 
Johannes 16,7:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.
 
1.Korinther 3,16.17b:
16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
… 17b denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.
 
Der „Hafen“ und das „gehisste Segel“ von Sebulon
 
Es ist auch kein Zufall, dass Sebulon von seinem Vater Jakob gesegnet wird als „ein Hafen für Segelschiffe“ zu fungieren und als Stamm von Mose damit gesegnet wurde, ein Segelschiff zu sein, das seine Segel setzt (vgl. 1.Mose 49,13 i.V.m. 5.Mose 33,18a).
 
1.Mose 49,13:
13 Sebulon wird am Gestade des Meeres wohnen und am Gestade der Schiffe und reichen bis Sidon.
 
5.Mose 33,18a:
18a Und über Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deiner Fahrten; …
 
Diese Segnungen beziehen sich auf die Aussage Jesu an Nikodemus, wo er zu ihm in Johannes 3,8 sagte: „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.“
 
Der „Hafen“ und das „gesetzte Segel“ von Sebulon ist für uns heutzutage ein Aufruf im Glauben zu leben, uns zu bewegen und zu empfangen. Denn ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen und in ihm zuzunehmen (vgl. Hebräer 11,6).
 
Hebräer 11,6:
6 Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
 
Das „Wehen des Windes“ steht in Verbindung mit dem Hören der geisterfüllten (Anm.: aus dem Mund Gottes kommend; vgl. Matthäus 4,4) Botschaft der Wahrheit, die uns befähigt im Glauben zu wachsen. Das Wachsen im Glauben beinhaltet durch den Glauben aktiv zu werden, was bildlich dem „Segelsetzen“ eines Segelschiffes entspricht (vgl. Römer 10,17 i.V.m. Jakobus 2,26).
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Jakobus 2,26:
26 Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.
 
Die Charakteristik und Befähigung von Sebulon
 
Die Charakteristik von Sebulon besteht darin, zu erkennen, wo sich die Schätze im Meer befinden. Dieses Verständnis beinhaltet, zu erkennen wie die Wirtschaft des Himmels funktioniert und woher der Ertrag für das Reich Gottes kommen soll (vgl. 5.Mose 33,18-19).
 
5.Mose 33,18-19:
18 Und über Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deiner Fahrten; und Issaschar, freue dich deiner Zelte.
19 Sie werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.
 
Hierbei ist es für uns nützlich, sich der Gegenwart des kristallenen Meeres im Thronsaal bewusst zu sein, wo die „Wirtschaft“ der Ewigkeit in Anbetung und Lobpreis ihren Sitz hat. Deutlich wird dies z.B. durch die 24 Ältesten, die durch die prophetische Anbetung der vier lebendigen Wesen „wirtschaftlich“ tätig werden.
 
Die Körper der vier Wesen sind voller Augen, währenddessen die Ältesten ihre Throne in Anbetung verlassen, um ihre Kronen in Ehrerbietung auf das kristallene Meer vor Gott, dem König, niederzulegen (vgl. Offenbarung 4,8-11).
 
Offenbarung 4,8-11:
8 Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel, und sie waren außen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
9 Und wenn die Gestalten Preis und Ehre und Dank gaben dem, der auf dem Thron saß, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, 10 fielen die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron saß, und beteten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legten ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprachen: 11 HERR, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.
 
Die individuelle Salbung von Sebulon ruft dazu auf, die Gegenwart des Thronsaals Gottes zu verstehen, um den Heiligen behilflich zu sein an diesen Ort zu gelangen und das Prinzip der Wirtschaft des Himmels tiefer zu verstehen. Diese übergeordnete Versorgung und Administration hat ihren Sitz in der himmlischen Anbetung, aus dem Verständnis vom Königtum Gottes und ist darin verwurzelt (vgl. 1.Mose 49,13).
 
1.Mose 49,13:
13 Sebulon wird am Gestade des Meeres wohnen und am Gestade der Schiffe und reichen bis Sidon.
 
Die Grenze von Sebulon ist Sidon. Der Name „Sidon“ bedeutet „Fischfang“ und sie war die berühmte und älteste Handelsstadt Phöniziens.
Mit dieser Namensbedeutung sowie der zugewiesenen geographischen Region und der Berufung von Sebulon werden die Worte Jesu Christi deutlich, der seine Jünger dazu aufrief, Menschenfischer zu sein und himmlische „Wirtschaft“ auszuüben, um mit dem ungerechten Mammon Freunde zu machen (vgl. Matthäus 4,19 i.V.m. Lukas 16,9).

Matthäus 4,19:
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
 
Lukas 16,9:
9 Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.
 
Das Attribut des Schiffes und des Hafens von Sebulon trägt in sich die Botschaft vom Kreuz, um Ruhe und Kraft für den neuen Tag hervorzubringen (vgl. Matthäus 24,14 i.V.m. 1.Korinther 1,18).
 
Matthäus 24,14:
14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
 
1.Korinther 1,18:
18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.
 
Es heißt zum Beispiel im Wort Gottes, dass einige der Jünger Jesu Fischer waren und von ihm berufen wurden, ihm nachzufolgen. Daraus resultierte, dass sie ihre Schiffe verließen, um die gute Botschaft zu predigen (vgl. Matthäus 4,18-20 i.V.m. Matthäus 10,7).
 
Matthäus 4,18-20:
18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
 
Matthäus 10,7:
7 Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich (Anm.: Königreich Gottes) ist nahe herbeigekommen.
 
Die erste Stammesvereinigung als Modell
 
Die erste Einheit der Stämme Israels besteht aus dem Zusammenschluss von Juda, Issaschar und Sebulon.
Diese Verbindung dient als Musterbeispiel für die Gemeinde Jesu, weil diese Konstellation die erste Stammesausrichtung der ersten Einheit aus der Armee Israels ist, die an der Ostseite der Stiftshütte positioniert ist, wo sich ihr Eingang befindet (vgl. 4.Mose 2,2-3.5.7.9).
 
4.Mose 2,2-3.5.7.9:
2 Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.
3 Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda mit seinen Heerscharen: sein Fürst Nachschon, der Sohn Amminadabs, …
5 Neben ihm soll sich lagern der Stamm Issaschar: sein Fürst Netanel, der Sohn Zuars, …
7 Dazu der Stamm Sebulon: sein Fürst Eliab, der Sohn Helons, …
… 9 sodass alle, die ins Lager Juda gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 186400 Mann. Und die sollen vornean ziehen.
 
Dieser erste Zusammenschluss der ersten Einheit der Stämme Israels ist unter anderem ein Hinweis auf die Bedeutung von:
 
  1. geistliche Kampfführung durch Anbetung (Anm.: Juda),
  2. Erkenntnis über den richtigen Zeitpunkt Gottes (Anm.: Issaschar),
  3. Versorgung in Form von göttlichem „Handel“ (Anm.: Sebulon).
Aufgrund ihrer Lage sind sie als „die Stämme der Spitze“ zu bezeichnen. Da sie im Osten positioniert sind, können sie ebenfalls als „Söhne des Mutterleibs der Morgenröte“ betitelt werden (vgl. 4.Mose 2,3.5.7 i.V.m. Psalm 110,3).
 
4.Mose 2,3.5.7:
3 Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda mit seinen Heerscharen: sein Fürst Nachschon, der Sohn Amminadabs, 4 und sein Heer, 74600 Mann. ...
5 Neben ihm soll sich lagern der Stamm Issaschar: sein Fürst Netanel, der Sohn Zuars, 6 und sein Heer, 54400 Mann. ...
7 Dazu der Stamm Sebulon: sein Fürst Eliab, der Sohn Helons, 8 und sein Heer, 57400 Mann – 9 sodass alle, die ins Lager Juda gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 186400 Mann. Und die sollen vornean ziehen.
 
Psalm 110,3:
3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte.
 
Die „ersten drei Stufen“ und die Bedeutung von Zuteilung
 
Diese drei Stämme bilden die Spitze der Stämme Israels und können auch als die „ersten drei Stufen“ im Erlösungszyklus Gottes angesehen werden.
Hierbei handelt es sich um die folgende Einteilung:
 
  1. Juda => die Fähigkeit einen neuen Klang zu bringen, um „die alte Schallmauer“ (Anm.: eine abgelaufene Form von Anbetung) zu durchbrechen und voranzukommen,
  2. Issaschar => die Fähigkeit, Verständnis für die Geheimnisse und Zeiten Gottes hervorzubringen,
  3. Sebulon => die Fähigkeit, Versorgung zu erzeugen.
Somit wird deutlich, dass nach dem Wort Gottes Zuteilungen wichtig sind.
 
=> Eine Zuteilung ist ein Arbeitsprojekt, eine Aufgabe oder eine Verpflichtung, die zuerst einer Person zugewiesen wird. Der Auftrag kann auch aus Gründen der Zweckmäßigkeit und/oder Qualitätsentwicklung delegiert werden (vgl. 1.Chronik 9,23; 1.Chronik 16,4; 1.Chronik 23,11).
Ein Auftrag dient als Grenze, um die zugewiesene Person in ihrer Aufgabe und ihrem Aufgabenbereich zu schützen.
So wie der Dienst der Engel nur einer nach dem anderen kommt und eine Aufgabe nach der anderen hat, so ist es auch mit dem Auftrag von Heiligen. Wenn jemand die von Gott gegebene Aufgabe ignoriert, gerät die Person in Schwierigkeiten, die vermeidbar gewesen wären. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf der Definition zu dem Wort „Zuteilung“ aus dem „Prophet’s Dictionray“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 68.)
 
Die Reichtümer von Sebulon und Issaschar
 
Es sind die Stämme Sebulon und Issaschar, die aufgerufen waren, die Reichtümer für das Volk Israel einzuholen, um von einem Ort der Vision aus dabei zu unterstützen, dem HERRN gerechte Opfer darzubringen (vgl. 5.Mose 33,18-19).
 
5.Mose 33,18-19:
18 Und über Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deiner Fahrten (Anm.: international); und Issaschar, freue dich deiner Zelte (Anm.: national).
19 Sie werden die Stämme auf den Berg rufen und daselbst opfern rechte Opfer. Denn sie werden den Reichtum des Meeres gewinnen und die verborgenen Schätze im Sande.
 
Die „polierten Tage“ innerhalb des Monats Siwan
 
Auf die Weise wie ein Monat den Zusammenschluss von Tagen und Wochen beinhaltet, möchte Gott Tage hervorbringen, die seine „Polierung“ tragen, so dass seine Gegenwart sowie sein Licht durch unser tägliches Leben reflektiert werden kann.
Diese „polierten Tage“ ähneln den goldenen Schilden Salomos, die göttliche Weisheit innerhalb des Glaubens und Demut repräsentieren, um seine herrliche Präsenz unverfälscht widerzuspiegeln (vgl. 1.Könige 10,16-17 i.V.m. Maleachi 3,20).
 
1.Könige 10,16-17:
16 Und der König Salomo ließ zweihundert große Schilde vom besten Gold machen – sechshundert Lot Gold nahm er zu einem Schild – 17 und dreihundert kleine Schilde vom besten Gold, je drei Pfund Gold zu einem kleinen Schild. Und der König brachte sie in das Libanon-Waldhaus.
 
Maleachi 3,20:
20 Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber.
 
Die Widerspiegelung von Gottes Licht bringt einen neuen Tag der Ewigkeit im natürlichen Bereich auf der Erde hervor. Hierfür ist es unabdingbar, dass wir uns in der „Substanz“ des Glaubens, der Demut und dem Wandel in der Weisheit Gottes voranbewegen, damit der HERR sein herrliches Licht durch uns wiedergeben kann.
 
Die Hinwegnahme von Stumpfheit
 
Im Monat Siwan werden nicht polierte Zustände durch Gottes Reibung (Anm.: in Form des Polierens) aufgelöst, und zugleich kommt durch seine Reibung persönliche Ernte bzw. Versorgung hervor (vgl. Lukas 6,1).
 
Lukas 6,1:
1 Und es begab sich an einem Sabbat, dass er durch ein Kornfeld ging; und seine Jünger rauften Ähren aus und zerrieben sie mit den Händen und aßen.
 
Gott sehnt sich danach, sein Licht durch den geisterfüllten Glauben zu reflektieren, den der Heilige Geist zuvor durch Gottes Wort in uns geschaffen hat, so dass die Erkenntnis seiner Herrlichkeit sichtbar wird (vgl. Habakuk 2,14).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Die wichtigen Elemente, die Gottes Licht widerspiegeln, sind die Gegenwart seines Geistes, sein Wasser und sein gesprochenes Wort (vgl. Epheser 5,26a).

Epheser 5:26a:
… 26a um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, …
 
Der Prozess des Polierens schließt die Bewegung des lebendigen Wortes Gottes in unserem inneren Wesen ein (Anm.: Neubetrachtung, das Herausschwingen aus einem festgefahrenen Zustand). Auf diese Weise kann unser Gewissen/Geist erneuert werden und mit Gottes Willen für diese Zeit übereinstimmen (vgl. Römer 12,2 i.V.m. Epheser 4,23-24).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Das von Gott geschaffene Fenster der Offenbarung
 
Es ist das Verlangen Gottes, dass wir als sein Volk ungetrübt durch sein geschaffenes Fenster der Offenbarung sehen. Es ist die Offenbarung, die der HERR in dieser Zeit für uns hat, damit wir diese mit einem neuen Verständnis begreifen.
Zu diesem Zweck müssen wir bereit sein, einen Status von Erkenntnis zu verlassen und es dem Geist der Wahrheit erlauben, unseren Bereich des Verstehens zu erweitern. Daraus wird für uns das Empfangen des Besten möglich, das der HERR für uns bereitet hat (vgl. Johannes 2,7-10).
 
Johannes 2,7-10:
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
 
Dienen setzt einen neuen Auftrag frei
 
Unsere Bereitschaft zu dienen, bringt einen neuen Auftrag in unsere Umgebung, was in Bezug mit der Bewegung des Bräutigams auf eine neue Art und Weise steht.
Unsere Fähigkeit bzw. unser vorhandener Reichtum des Glaubens schafft die Voraussetzung, Gottes Offenbarungspläne durch sein gesprochenes Wort widerzuspiegeln (vgl. Epheser 6,16 i.V.m. 1.Könige 10,16-17a; 1.Makkabäer 6,39).
 
Epheser 6,16:
16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, …
 
1.Könige 10,16-17a:
16 Und der König Salomo ließ zweihundert große Schilde vom besten Gold machen – sechshundert Lot Gold nahm er zu einem Schild – 17a und dreihundert kleine Schilde vom besten Gold, je drei Pfund Gold zu einem kleinen Schild. …

1.Makkabäer 6:39 (Neue Jerusalemer):
39 Als die Sonne sich in den goldenen und ehernen Schilden brach, da strahlten die Berge wider und leuchteten auf wie brennenden Fackeln.
 
Vereinigter Glaube und die Freisetzung von Gottes kraftvollem Klang und Feuer
 
An dem Ort, an dem Gott den vereinten Glauben seiner Heiligen vorfindet, antwortet er mit dem Geräusch eines mächtigen Windes und mit Feuer (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4)!

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Der göttliche Glaube
 
Göttlicher Glaube ist etwas Höheres als das vernünftige Denken und Kultivieren einer persönlichen Erwartungshaltung. Dieser Glaube ist nicht aus dem Natürlichen, sondern eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und darin ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht (vgl. Hebräer 11,1).
 
Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die biblischen Zeiten und Monate sowie deren Allianz zu den Stämmen Israels empfehlen wir die Bücher „ZEIT, VORWÄRTS ZU GEHEN“ von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler sowie das Buch "Der prophetische Esel Issaschar".

Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der erste Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht und in der Fortsetzung demnächst weiter veröffentlicht wird.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Die Vision von Jesaja
 
Im Buch des Propheten Jesaja heißt es im Kapitel 6, dass Jesaja im Todesjahr von König Usija den HERRN auf einem hohen und erhabenen Thron sitzen sah, während Gottes Saum den Tempel füllte.
Hierbei erblickte Jesaja Seraphim, die sich über dem Thron Gottes befanden. Sie hatten jeweils sechs Flügel, von denen zwei ihr Angesicht und zwei ihre Füße bedeckten, während sie mit dem dritten Flügelpaar flogen.
 
Währenddessen riefen sie dreimal das Wort „Heilig!“ und proklamierten, dass die Erde erfüllt von der Ehre des HERRN Zebaoths ist. Daraufhin bebten die Türpfosten in der Türschwelle des Thronraums und der Tempel im Geistbereich wurde mit Rauch erfüllt (vgl. Jesaja 6,1-4).
 
Jesaja 6,1-4:
1 In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den HERRN sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel.
2 Seraphim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.
3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!
4 Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens und das Haus ward voll Rauch.
 
Anhand dieser Bibelstelle offenbart der Heilige Geist für diese Zeit, dass wir wie Jesaja als Leib Jesu eine Zeitphase der Stärke und Königsherrschaft in Christus abgeschlossen haben und uns in einer Art geistlichen Geburtsphase befinden.
 
Diese Geburtsphase steht mit einer höheren Ebene der Königsherrschaft Gottes in Verbindung, die die Gegenwart des himmlischen Vaters in der Form von „JAHWE – ICH BIN!“ umfasst.
Immer dann, wenn Gott seinen Plan der Veränderung herbeiführt, bleibt es nicht aus, dass wir uns von einer ausgedienten Struktur verabschieden müssen, um entsprechend fähig zu sein, eine größere Frucht hervorzubringen.
 
In Verbindung mit dem Namen „Usija => Meine Stärke ist JAHWE“ bedeutet dies, dass der HERR uns an geistlicher Stärke und Königsherrschaft in Christus Jesus zunehmen lassen möchte. Das wird anhand der Aussage Jesu deutlich als er von seinem Tod in Verbindung mit dem in die Erde gefallenen Weizenkorn sprach, das sterben musste, um vielfältige Frucht hervorzubringen (vgl. Johannes 12,24).
 
Johannes 12,24:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
 
Somit wird deutlich, dass das Todesjahr von König Usija, ein von Gott festgelegter Zeitraum war, der die Steigerung der Stärke des HERRN beinhaltete.
Da der HERR auch der Gott der Generationen ist, lässt er immer dort, wo er Gerechte in der Generationslinie vorfindet, diese an Segen zunehmen (vgl. 2.Mose 20,6).
 
2.Mose 20,6:
… 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
 
Die hohe und erhabene Präsenz Gottes, so wie sie in Jesaja 6 beschrieben ist, geht einher mit der Gegenwart der Seraphim (Anm.: bedeutet „die Feurigen, die Verbrennenden“), die den Charakter Gottes in Form eines verzehrenden Feuers widerspiegeln (vgl. 5.Mose 4,24; Hebräer 12,29).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Da Engel Winde sind und Winde Atmosphären füllen, wird deutlich, dass Engel eine Atmosphäre mit der ihnen von Gott zugeteilten Gegenwart erfüllen (vgl. Hebräer 1,7).
 
Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …
 
Es ist demnach kein Zufall, dass Jesaja, was „Heil JAHWES, JAHWE hat gerettet“ bedeutet, mit seinem Geistwesen im Todesjahr des Königs in den Thronraum Gottes gehoben wurde. Er sah den HERRN nicht nur auf einem Thron sitzen, sondern er sah ihn hoch und erhaben sitzend.
 
Gott ist Geist, was bedeutet, dass er sich im Geistbereich bewegt bzw. aufhält, den es für uns gilt zu verstehen (vgl. Johannes 4,24a).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Diese hoch und erhabene Stellung Gottes ging mit der feurigen Präsenz der Seraphim und deren hohen Lobpreis einher, indem sie dreimal die Heiligkeit Gottes proklamierten. Das hatte zur Folge, dass es zu einer geistlichen Kontraktion am Eingang des Thronsaals kam, die Jesaja als ein Erbeben wahrnehmen konnte (vgl. Jesaja 6,4).
 
Das Erbeben und die Mutterschaft Gottes
 
Das Erbeben, aktiviert die Mutterschaft Gottes, worin Gott dienend seine Arme ausbreitet, um Diener auszusenden, weil das hebräische Wort für „Türpfosten/Türschwelle“ das Wort „‘ammāh“ ist, was „Elle, unterer Vorderarm“ bedeutet und von dem Wurzelwort „‘ēm“ abgeleitet wird, welches „Mutter“ heißt. (Anm.: Worterklärung zu dem Wort „‘ammāh-Türpfosten/Türschwelle“ und dem Wort „‘ēm-Mutter“ aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 536, 533)
 
Es ist diese göttliche Dienerschaft, bei der es sich um den Eingang in den hohen Bereich Gottes handelt. Das ist der Grund, warum Jesus sagte, dass wer der Größte sein möchte, sich in Dienerschaft üben sollte (vgl. Matthäus 23,11).

Matthäus 23,11:
11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein.
 
Hierbei ist entscheidend, dass wir es dem HERRN erlauben, uns und unser Zeugnis in Christus Jesus mit seiner feurigen und verzehrenden Gegenwart zu umgeben, sodass wir als Leib Jesu in einer neuen geistlichen Qualität für diese und die kommende Zeit hervorgehen, um die Stärke seines Königtums zu offenbaren.
 
Das Hineingehen in das dreifache „Heilig!“
 
Es ist erforderlich, dass wir uns mit unserem Geistmenschen in das feurige dreifache „Heilig!“ der Seraphim begeben, was zur Folge hat, dass unser Geist, unsere Seele und unser Leib in eine größere Reinheit gelangen. Das geschieht dadurch, weil das Feuer Gottes alles, was sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt in dieser heiligen Gegenwart verzehrt wird. Hierbei handelt es sich um falsche Entscheidungen, Gedankengänge, Gefühle, sowie zwischenmenschliche Beziehungen, die uns abhalten, tiefer in die Gegenwart Gottes zu treten.
 
Durch diesen Heiligungsprozess, der einhergeht mit Gottes festgelegtem Zeitpunkt und seiner Erhabenheit in der ewigen Königsherrschaft, kommt es zu einer übernatürlichen geistlichen Berührung mit dem Wesen Gottes, indem er seinen feurigen Engeln, den Seraphim erlaubt, ein Stück seines inneren verzehrenden Wesens in Form einer feurigen Kohle auf die Lippen unseres Geistmenschen zu legen.
 
Daraus resultiert eine neue und reine Kommunikation, um denen, die bewusst im Widerstand gegen Gott leben, souverän in der königlichen Priesterschaft Christi zu begegnen und den Bereich der Erkenntnis zu verschließen, wo es im Einklang mit dem Willen Gottes ist (vgl. Jesaja 6,6-10).
 
Jesaja 6,6-10:
6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
8 Und ich hörte die Stimme des HERRN, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
9 Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Höret und verstehet es nicht; sehet und merket es nicht!
10 Verstocke das Herz dieses Volks und lass ihre Ohren taub sein und ihre Augen blind, dass sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich nicht bekehren und genesen.
 
Dieses Verweigern von Erkenntnis geht einher mit der Kraft der Parabeln bzw. Rätselsprache Gottes (vgl. Matthäus 13,10-15 i.V.m. Matthäus 7,6).
 
Matthäus 13,10-15:
10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist es nicht gegeben.
12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.
13 Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.
14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (vgl. Jesaja 6,9-10): „Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen.
15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.“
 
Matthäus 7,6:
6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.
 
Im Zentrum des Gewandes Gottes und die Urquelle der Königsherrschaft
 
Um die gerechten Entscheidungen bzw. Urteile Gottes richtig verstehen zu können, gilt es, dass wir uns im und nicht lediglich vor dem Thronsaal aufhalten. Diese Dinge sind nur zu begreifen, wenn man im Zentrum des Gewandes Gottes steht. Das Stehen im Zentrum des Gewandes Gottes umfasst die Beziehung mit Gott als himmlischen Vater in seiner Königlichkeit.
Es ist im Thronsaal hinter der Tür, wo Jesus Christus in einer neuen geistlichen Facette erscheint, nämlich als Lamm Gottes und König der Könige (vgl. Offenbarung 5,6 i.V.m. Offenbarung 17,14).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Offenbarung 17,14:
14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.
 
Der himmlische Vater verlangt danach, uns durch seinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist übernatürlich in unserem Geistwesen zu versorgen, so dass wir in der Lage sind, seine Offenbarungen richtig zu verstehen (vgl. Johannes 10,9).
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Der HERR wurde von Jesaja in seiner vollständigen Regierungsherrschaft erkannt, weil er den HERRN in der Vision hoch und erhaben sah. Es war somit kein Zufall, dass Gott seine königliche Gegenwart mit dem Tod eines Königs verband, weil er auf die Urquelle seiner göttlichen Königsherrschaft hinweist (vgl. Daniel 2,21).
 
Daniel 2,21:
21 Er ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand, …
 
Die Urquelle der Königsherrschaft ist verbunden mit dem Saum des Gewandes Gottes, das den Tempel füllt. Der Saum des Königsgewandes Gottes steht im engen Zusammenhang mit seiner etablierten Ordnung und Weisung, weil der Saum das Ende des Gewandes ist, wo ebenfalls die Quasten (Anm.: hebräisch „ẓîẓit“) angebracht sind. An den vier Ecken der Kleiderzipfel der Israeliten sind im Auftrag Gottes handgefertigte Quasten befestigt, um die Israeliten an seine Gebote bzw. seine Ordnung zu erinnern (vgl. 4.Mose 15,38-39).

4.Mose 15,38-39:
38 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen, dass sie und ihre Nachkommen sich Quasten machen an den Zipfeln ihrer Kleider und blaue Schnüre an die Quasten der Zipfel tun.
39 Und dazu sollen die Quasten euch dienen: sooft ihr sie anseht, sollt ihr an alle Gebote des HERRN denken und sie tun, damit ihr euch nicht von eurem Herzen noch von euren Augen verführen lasst und abgöttisch werdet, …
 
Der Saum und die Voraussetzung für den Wandel in Königreichsautorität
 
Der Saum des Gewandes Gottes verbunden mit der Bibelstelle aus Jesaja 6 steht für das Vollmaß der königlichen-priesterlichen Gegenwart Gottes, weil der HERR wie bereits erwähnt in Jesajas Vision auf seinem Thron im Tempel hoch und erhaben saß.
 
Während der HERR sich auf seinem Thron befand, saß er ein Stück auf seinem Gewand bzw. Mantel, so dass sich der Rest seines Gewandes in den Raum des Tempels erstreckte. Das weist uns darauf hin, dass sich Gottes Königlichkeit bzw. Königreichsautorität im Bereich der wahren geistlichen Beziehung zwischen Mensch und Gott, dem Tempel manifestiert, so dass die Seraphim beginnen die Heiligkeit und Ehre Gottes zu proklamieren.
 
Der HERR machte dem Propheten Jesaja mit dieser Erscheinung deutlich, dass der wahre Wandel in der Königreichsautorität nur möglich ist, wenn sich jeder einzelne Heilige in Gottes väterlich-königliche Gegenwart begibt und sich dort in den von Gott festgelegten Autoritätsgrenzen (Anm.: Saum) für sein persönliches Leben bewegt. Dieses geistliche Prinzip zeigt, dass sich der lebendige Feuerofen Gottes offenbart, der sich aus seinen Seraphim (Anm.: „die Feurigen, die Verbrennenden“) zusammensetzt.
 
Dieser lebendige Feuerofen besitzt eine quadratische Form, weil dieser mit der Ordnung und der Autorität Gottes verbunden ist. Wenn Kreise im Geistbereich erscheinen, weisen diese meistens auf die Zeitzyklen und die Bewegung des HERRN hin. Die quadratische Form hingegen steht in Verbindung mit der Autorität und der Ordnung Gottes sowie seiner Regierungsresidenz, die auf wahrhaftige Beziehung gegründet ist (vgl. Offenbarung 21,9.10.16a.22-23).
 
Offenbarung 21,9-10.16a.22-23:
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
16a Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. …
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
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Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der letzte Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Die Charakteristik der Seraphim und die Wüste
 
Die Wüste ist verbunden mit der Charakteristik der Seraphim sowie Jesus Christus am Kreuz, weil das Volk Israel aufgrund ihres Murrens in der Wüste den feurigen (Anm.: hebräisch „śārāṗ“) Schlangen begegnete, so dass viele Israeliten starben. Mose stellte auf Anweisung des HERRN eine erhöhte bronzene Schlange an einem Stab her, damit jeder, der nach einem feurigen Schlangenbiss auf die erhöhte Schlange blickte vor dem Tod bewahrt blieb.
 
Dieses Ereignis und die erhöhte Schlange waren bereits ein hinweisendes Zeichen auf Jesus am Kreuz, der zum Fluch für uns wurde, um jenen Menschen, die an ihn glauben würden die Möglichkeit zu geben, das ewige Leben zu erhalten (4.Mose 21,6-9 i.V.m. Johannes 3,14-17; Galater 3,13-14).
 
4.Mose 21,6-9:
6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben.
7 Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den HERRN und wider dich geredet haben. Bitte den HERRN, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk.
8 Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben.
9 Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.
 
Johannes 3,14-17:
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
 
Galater 3,13:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, 14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.
 
Es war ebenfalls die Wüste, wo sich der Wegbereiter für Jesus Christus, der Prophet Johannes der Täufer aufhielt und prophezeite (vgl. Markus 1,3).
 
Markus 1,3:
3 „Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!“ (vgl. Maleachi 3,1; Jesaja 40,3): …
 
In diesem Kontext repräsentiert die Wüste einen Ort der Abgeschiedenheit von der Gesellschaft, was einem geweihten Zustand entspricht, da das Wort „heilig“ auch als „abgesondert sein“ übersetzt werden kann.
 
Es war die prophetische Salbung von Johannes dem Täufer, durch die Menschen aus der Gesellschaft in die Wüste gezogen wurden, um in den Prozess der Buße und Umkehr einzutreten, und hierin geweihte Gefäße für Gott zu werden.
 
Der Feuerherd und der Löwe von Juda
 
Der lebendige „Feuerofen“, der sich aus den Seraphim zusammensetzt und den Jesaja in seiner Vision im Thronsaal Gottes sah, offenbart die Gegenwart von Jesus Christus dem Gekreuzigten.
 
Es ist die Gegenwart, die in sich den Löwen von Juda und die Furcht des HERRN trägt. Das wird besonders daran deutlich, da das hebräische Wort für „Opferherd – „‘ărî’ēl“ genauso phonetisch klingt wie das hebräische Wort für „Löwe“.
Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der im Geistbereich mit dem geschlachteten Lamm Gottes verknüpft ist, so wie es Offenbarung 5,5-6 darlegt.
 
Offenbarung 5,5-6:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Es sind die Seraphim, die dabei behilflich sind, unser Geistwesen in den Siegesbereich des Kreuzes Jesu zu bringen, damit wir in seiner heiligen Gegenwart das, was unser inneres Wesen befleckt hat, läutern lassen (vgl. Epheser 4,23 i.V.m. Jesaja 6,6-7).
 
Epheser 4,23:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn …
 
Jesaja 6,6-7:
6 Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
 
Es kann nicht als zufällig interpretiert werden, dass die Seraphim jeweils dreimal ein Flügelpaar besitzen, die die Zahl „6“ ergeben, welche mit der Erschaffung des Menschen verbunden ist, da Gott am sechsten Tag den Menschen erschuf (vgl. 1.Mose 1,27.31).
 
1.Mose 1,27.31:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. …
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
 
Die Anzahl der Flügelpaare -„3“- sowie die Anzahl der Flügel -„6“ - der Seraphim weisen auf Jesus Christus, den Menschensohn in seinem errungenen Sieg über den Feind am Kreuz von Golgatha hin (Anm.: Jesus Christus stand am dritten Tag von den Toten auf.; vgl. Lukas 9,22).
 
Das bedeutet auf die Vision von Jesaja bezogen, dass sich Jesaja im Zentrum des Triumphs von Jesus Christus aufhielt, auch wenn Jesus zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekreuzigt war.
 
Es ist wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass bei Gott, als dem „ICH BIN“, die Ewigkeit (Anm.: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) immer das unmittelbare JETZT beinhaltet.
 
Um in der väterlichen-königlichen Regierungsherrschaft Gottes stehen zu können, ist es demnach unabdingbar, dass wir uns in den lebendigen Feuerofen Gottes begeben, wo sich das großartige Brüllen des Löwen von Juda befindet, der zugleich auch das Lamm Gottes ist.
 
Dadurch wird unser Geistwesen geheiligt und der prophetische Geist in uns aktiviert, so dass wir beginnen, geheiligt die Worte Gottes zu sprechen, die wir von ihm empfangen (vgl. Amos 3,8 i.V.m. Psalm 12,7).
 
Amos 3,8:
8 Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Gott der HERR redet, wer sollte nicht Prophet werden?
 
Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.
 
Weiterhin treten wir durch den Aufenthalt im lebendigen Feuerherd in eine intensivere Beziehung mit Gott, dem Vater, so dass wir unseren Weg auf übernatürliche Weise fortsetzen, während wir in seiner übernatürlichen Auferstehungsgegenwart als dem Alpha und dem Omega verweilen.
 
Das wird durch die Bedeckung der Flügelpaare der Seraphim auf ihrem Gesicht und in der Bedeckung ihrer Füße sowie durch ihre bewegenden Flügel verdeutlicht (vgl. Jesaja 6,2 i.V.m. Offenbarung 1,8).
 
Jesaja 6,2:
2 Seraphim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Die Bedeckung und der Thronwagen Gottes
 
Bedeckt zu sein bedeutet in diesem Kontext, dass man von Gott gesalbt bzw. autorisiert ist, um sich im Glauben im übernatürlichen Bereich des Geistes zu bewegen. Wir sind nur auf diese Weise befähigt als auch darin geschützt, den Willen des himmlischen Vaters auf der Erde umzusetzen, ohne dabei die Ehre für uns selbst zu suchen (vgl. Johannes 6,38; Johannes 7,18).
 
Johannes 6,38:
38 Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
 
Johannes 7,18:
18 Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.

Wie bereits erwähnt, setzt sich der lebendige Feuerofen aus den Seraphim zusammen, und es ist der Thronwagen des HERRN, der sich aus den lebendigen Wesen bzw. Kerubim zusammensetzt (vgl. Hesekiel 1,19-22; Hesekiel 10,11-17 i.V.m. Psalm 18,11).
 
Hesekiel 1,19-22:
19 Und wenn die Gestalten gingen, so gingen auch die Räder mit, und wenn die Gestalten sich von der Erde emporhoben, so hoben die Räder sich auch empor.
20 Wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie, und die Räder hoben sich mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.
21 Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die Räder mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.
22 Aber über den Häuptern der Gestalten war es wie eine Himmelsfeste, wie ein Kristall, unheimlich anzusehen, oben über ihren Häuptern ausgebreitet, …
 
Hesekiel 10,11-17:
11 Wenn sie gehen sollten, so konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden; sondern wohin das erste ging, da gingen die andern nach, ohne sich im Gehen umzuwenden.
12 Und ihr ganzer Leib, Rücken, Hände und Flügel und die Räder waren voller Augen um und um bei allen vieren.
13 Und die Räder wurden vor meinen Ohren „das Räderwerk“ genannt.
14 Ein jeder hatte vier Angesichter; das erste Angesicht war das eines Kerubs, das zweite das eines Menschen, das dritte das eines Löwen, das vierte das eines Adlers.
15 Und die Kerubim hoben sich empor. Es war aber dieselbe Gestalt, die ich am Fluss Kebar gesehen hatte.
16 Wenn die Kerubim gingen, so gingen auch die Räder mit, und wenn die Kerubim ihre Flügel schwangen, dass sie sich von der Erde erhoben, so wandten sich auch die Räder nicht von ihrer Seite weg.
17 Wenn jene standen, so standen diese auch; erhoben sie sich, so erhoben sich diese auch; denn es war der Geist der Gestalten in ihnen.
 
Psalm 18,11:
11 Und er fuhr auf dem Kerub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes.
 
Der lebendige Feuerofen und der Thronwagen des HERRN verdeutlichen uns, dass alles, was bei Gott im Geistbereich existiert, lebendig und voller Licht ist, was durch die vielen Flügel und Augen im Geistbereich illustriert wird (vgl. Hesekiel 1,18; Hesekiel 10,12; Offenbarung 4,6 i.V.m. Matthäus 6,22; Jakobus 1,17; 1.Johannes 1,5).
 
Hesekiel 1,18:
18 Und sie hatten Felgen, und ich sah, ihre Felgen waren voller Augen ringsum bei allen vier Rädern.
 
Hesekiel 10,12:
12 Und ihr ganzer Leib, Rücken, Hände und Flügel und die Räder waren voller Augen um und um bei allen vieren.
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Matthäus 6,22:
22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
 
Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
 
1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
 
Somit erkennen wir, dass die Bereitschaft im lebendigen Feuerofen des HERRN zu sein, die mit Heiligung und Läuterung im Zusammenhang steht, eine Entscheidung ist. Die Heiligung, der es nachzujagen gilt, sowie die Erneuerung der Gedanken (Anm.: Geist, Sinn, Verständnis) geschieht nicht ohne Hingabe zu ihm. Wir entscheiden uns jeden Tag in dieser Ergebenheit zu sein, mit seiner übernatürlichen Identität, dem Wesen Gottes.
 
Es ist die Zeit gekommen, in dieser Veränderungsphase den Plan Gottes gemäß seines Wortes anzuerkennen, und ihm zu erlauben, sich tiefer in seiner Regierungsherrschaft verändern zu lassen, um die einem anvertraute sowie zugeteilte Autorität im natürlichen (Anm.: irdischen) Leben ehrbar auszuüben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm