Ab – Der Monat der Verheißung Gottes
 
Der Name des biblischen Monats „Ab“ bedeutet „Vater, Fülle, Frucht“.
Es ist der Monat, der mit dem Stamm Simeon verbunden ist, dem zweitgeborenen Sohn von Jakob und Lea. Simeon bedeutet „Erhörung, zu antworten“.
 
Der Zeitrahmen von „Ab“ ist die Jahreszeit der Verheißung des Vaters, die er in unserem Leben zur Erfüllung bringen möchte.
 
Glaube und Gottes Verheißung
 
„Ab“ ist ein kritischer Monat, denn es war der Zeitraum, in dem sich das Volk Israel in Kadesch-Barnea (Anm.: bedeutet „Geweihterbewegliche Quelle“) entschied, den negativen Bericht der zehn Spione zu erhalten. Es weigerte sich aufgrund von Unglauben in das verheißene Land einzutreten, was wohl am 9. Ab geschah (vgl. 4.Mose 32,8-9).
 
4.Mose 32,8-9:
8 So machten es auch eure Väter, als ich sie aussandte von Kadesch-Barnea, um das Land zu erkunden; 9 und als sie hinaufgekommen waren bis an den Bach Eschkol und das Land sahen, machten sie das Herz der Israeliten abwendig, dass sie nicht in das Land wollten, das ihnen der HERR geben wollte.
 
Daraus können wir lernen, dass es wichtig für uns ist aus dem Glauben heraus Gottes gegebene Verheißung zu erwählen und sie nicht mit Unglauben zu vermengen. Dementsprechend ist dieses Zeitfenster mit der Macht unserer Wahl verbunden, was beinhaltet, die verheißenen Worte Gottes für uns zu empfangen, indem wir diese mit unserem Glauben verbinden.
 
Hören und Unterscheidung
 
Darüber hinaus ist „Ab“ der Monat, in dem wir genau zuhören sollten und Gehörtes im Geist unterscheiden, damit wir nur die Dinge tun, die der Vater auf dem Herzen hat.
 
Im Zeitfenster von „Ab“ konfrontierte der Prophet Jeremia mit Gottes prophetischem Wort die falsche Weissagung des Propheten Hananja. Diese Konfrontation war gewissermaßen ein Hindurchpressen Jeremias mit dem Wort Gottes durch die „Mauer des Widerstandes“ des Propheten Hananja, um es im Zentrum der Wahrheit abzusichern (vgl. Jeremia 28,1.15-16).
 
Jeremia 28,1.15-16:
1 In demselben Jahr, im Anfang der Herrschaft Zedekias, des Königs von Juda, im fünften Monat des vierten Jahrs, sprach Hananja, der Sohn Asurs, ein Prophet von Gibeon, zu mir im Hause des HERRN in Gegenwart der Priester und des ganzen Volks: …
15 Und der Prophet Jeremia sprach zum Propheten Hananja: Höre doch, Hananja! Der HERR hat dich nicht gesandt; aber du machst, dass dies Volk sich auf Lügen verlässt.
16 Darum spricht der HERR: Siehe, ich will dich vom Erdboden nehmen; dies Jahr sollst du sterben, denn du hast sie mit deiner Rede vom HERRN abgewendet.
 
Das Datum des 9. Ab
 
=> Weiterhin steht der biblische Monat  „Ab“ mit der Zerstörung des ersten und zweiten Tempels in Jerusalem in Verbindung. Die folgenden Ereignisse fanden am 9. Ab statt:
 
  1. 9. Ab - 537 v. Chr: Die babylonischen Armeen zerstörten den salomonischen Tempel.
  2. 9. Ab - 70 n. Chr.: Die Römer zerstörten den zweiten Tempel.
  3. 9. Ab - 135 n. Chr.: Die Niederlage der Juden durch Rom.
  4. 9. Ab - 1095 n. Chr.: Der Beginn des ersten Kreuzzugs, der Tausende von Juden tötet.
  5. 9. Ab - 1290 n. Chr.: Die Juden wurden aus England vertrieben.
  6. 9. Ab - 1492 n. Chr.: Die Juden wurden aus Spanien vertrieben.
  7. 9. Ab - 1942 n. Chr.: Die Juden wurden durch die Nazis vom Warschauer Ghetto in die Konzentrationslager deportiert.
  8. 9. Ab - 2005 n. Chr.: Die Vertreibung der Juden aus Gaza begann. <= (Anm.: Der in ‚=>‘ eingestellte Text beruht auf einer Lehre von Dr. Robert Heidler aus dem Buch ‚A Time To Advance‘, Seite 282, 283)
 
Auf der Grundlage dieser Ereignisse können wir erkennen, wie entscheidend der Zeitrahmen des Monats „Ab“ und damit verbundene geschichtliche Entwicklungen sind.
 
Simeon und seine Waffe
 
Im Segen Jakobs wird Simeon zusammen mit Levi von deren gemeinsamen Vater erwähnt (vgl. 1.Mose 49,5-7).
 
1.Mose 49,5-7:
5 Die Brüder Simeon und Levi, ihre Schwerter sind mörderische Waffen.
6 Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und mein Herz sei nicht in ihrer Versammlung; denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet, und in ihrem Mutwillen haben sie Stiere gelähmt.
7 Verflucht sei ihr Zorn, dass er so heftig ist, und ihr Grimm, dass er so grausam ist. Ich will sie versprengen in Jakob und zerstreuen in Israel.
 
Wie wir aus der o.g. Schriftstelle entnehmen können, gab es keinen Segen, der von Jakob über Simeon und Levi ausgesprochen wurde, weil sie den Hiwiter Hamor, seinen Sohn Sichem und alle anderen mit ihnen verbündeten Männer aufgrund der Vergewaltigung ihrer Schwester Dina durch Sichem ermordet haben.
 
Obwohl Hamor und sein Sohn sowie ihre Verbündeten mit der Abmachung von Simeon und Levi einverstanden waren, sich selbst zu beschneiden, um Dina als Frau für Sichem (Anm.: nach ihrer Vergewaltigung) zu erhalten, töteten Simeon und Levi sie, während sie sich nach der Beschneidung noch im Prozess der Regenerierung befanden (vgl. 1.Mose 34).
Simeon und Levi hielten das Versprechen, das sie Hamor gegeben hatten demnach nicht ein, und dies war der Grund, warum sie den Segen ihres Vaters Jakob nicht erhielten.
 
Zorn und Gottes vorgegebener Zeitraum
 
Es ist wichtig, dass wir als Volk Gottes unser Wort halten und es nicht zulassen, dass der Zorn den von Gott festgelegten Zeitraum (Anm.: die Stunden des Tages) überschreitet, so dass wir durch die Kraft der Vergebung im Frieden Gottes weiter vorangehen können (vgl. Epheser 4,26-27).
 
Epheser 4,26-27:
26 Zürnt ihr, so sündigt nicht (vgl. Psalm 4,5); lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen 27 und gebt nicht Raum dem Teufel.
 
Darüber hinaus befasst sich die Dimension von Simeon mit den Emotionen.
Emotionen sind mächtiger als Gefühle, weil sie in unserem Körper eingebettet sind. Gefühle sind das Ergebnis dessen, was mit uns geschieht, nachdem Bedürfnisse erfüllt oder nicht erfüllt sind.
 
Das bedeutet, dass Entscheidungen aus der Nüchternheit des Geistes in Bezug auf die Umstände getroffen werden sollten. Dazu gehört eine reife Reaktion, nicht aus eigener Leidenschaft oder seelischem Bewerten vorzugehen, sondern aus den eingebetteten Gefühlen, die zuvor durch das Feuer Gottes gereinigt bzw. geheiligt wurden und der Frucht des Heiligen Geistes entsprechen.
 
Zerbrochene Mauern und der apostolische Rat des Vaters
 
Wenn wir erkennen, dass in unserem Leben Mauern (Anm.: Grenzen) niedergerissen wurden, ist es notwendig, diese durch den apostolischen Rat des Vaters wieder aufzurichten, damit wir abgesichert in unserer Zukunft weitergehen können.
 
Wie Jesus Christus sagte, sind wir eine Stadt, die auf einem Hügel gebaut ist, und deshalb müssen wir unsere Mauern sichern oder sie dort wieder aufbauen, wo sie eingerissen wurden (vgl. Jeremia 1,18a i.V.m. Matthäus 5,14).
 
Jeremia 1:18a:
18a Denn ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen Säule, zur ehernen Mauer machen im ganzen Lande …
 
Matthäus 5,14:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
 
Die Stadtmauern von Jerusalem – Die Grundlage der prophetischen Salbung
 
Die Mauern der Stadt Jerusalem sind die Grundlage für die prophetische Salbung, um die gesamte Zeit mit wachsamen Augen zu sehen (vgl. Jesaja 62,6).
 
Jesaja 62,6:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, …
 
Nehemia verstand den „Geschmack des Weins“ für den König, da er der Mundschenk des Königs war, und dazu „musterte“ er die Mauer von Jerusalem aufgrund des Berichts von Hanani und einigen anderen Männern aus Juda (vgl. Nehemia 1,2-3.11c; Nehemia 2,13).
 
Nehemia 1,2-3.11c:
… 2 da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda. Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, und wie es Jerusalem ginge.
3 Und sie sprachen zu mir: Die Entronnenen, die zurückgekehrt sind aus der Gefangenschaft, sind dort im Lande in großem Unglück und in Schmach; die Mauern Jerusalems liegen zerbrochen und seine Tore sind mit Feuer verbrannt. …
11c Und lass es deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Gnade vor diesem Mann! – Denn ich war des Königs Mundschenk.
 
Nehemia 2;13:
13 Und ich ritt zum Taltor hinaus bei Nacht und am Drachenquell (Anm.: => Symbol für Anklage, Fluch, Lüge = Worte) vorbei und an das Misttor (Anm.: => Symbol für Schande = Umstand) und forschte genau, wo die Mauern Jerusalems eingerissen waren und die Tore vom Feuer verzehrt.
 
Den Zeitraum des Heiligen Geistes verstehen
 
Nehemia verstand den Zeitraum des Heiligen Geistes, die Bewegung des Heiligen Geistes und den Augenblick des Heiligen Geistes.
Das wird darin deutlich, wie er sein Kommen nach Jerusalem arrangierte, um die Mauern zu inspizieren und die verschiedenen Phasen der Wiederherstellung zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Personen einzuleiten, um die Sicherheit Jerusalems wieder herzustellen.
 
Diese Wiederherstellung beinhaltet ein tiefes Verständnis von geistlicher Reife Gott als Vater zu kennen und zu verstehen, wie die im Wort Gottes geoffenbarten Prinzipien vertrauenswürdig sind und in sich Gerechtigkeit tragen.
 
Der Bauchnabel
 
Wenn wir von Gott wiederhergestellt und abgesichert sind, werden wir durch den Glauben als „Bauchnabel“ fungieren (Anm.: Jerusalem wird als der Nabel der Erde beschrieben; vgl. Hesekiel 38,12), um die Bewegung des Heiligen Geistes, die gepaart mit offenbarender Wahrheit einhergeht für eine solche Zeit wie diese freizusetzen (vgl. Johannes 7,38).
 
Johannes 7,38:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
 
Es gilt hierbei dem Geist Gottes zu erlauben, sich innerhalb seiner Ordnungen und Weisungen zu positionieren, und nicht aus eigenem Antrieb Gefahr zu laufen seine eigene Gerechtigkeit außerhalb der Verheißung Gottes zu suchen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die biblischen Zeiten und Monate sowie deren Allianz zu den Stämmen Israels empfehlen wir die Bücher „ZEIT, VORWÄRTS ZU GEHEN“ von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler sowie das Buch "Der prophetische Esel Issaschar".

Wir bewegen uns in der Struktur des Königreiches als Volk Gottes. Es gilt daher für uns diese Struktur mit den verschiedenen Ebenen der Himmel tiefer zu verstehen, die an das Element des Wassers gekoppelt sind. Das wird anhand des hebräischen Wortes „mamlākāh“, das für den Begriff „Königreich“ verwendet wird deutlich.
 
Dieses hebräische Wort beginnt zweifach mit dem hebräischen Buchstaben „Mem“, der unter anderem mit „Wasser“ verbunden ist sowie den Zahlenwert „40“ trägt. Das im Wort Gottes verwendete hebräische Wort für „Wasser“ ist „Majim“ und wird ausschließlich in der Pluralform benutzt. Es beginnt mit dem hebräischen Buchstaben „Mem“ und schließt zugleich damit ab. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „mamlākāh – Königreich“ mit der Wortschlüsselnummer 4542)
 
Es ist demnach kein Zufall, dass unter anderem der Schöpfungsbericht mit dem Geist Gottes über den Wassern verknüpft ist und sich ebenfalls vor dem Thron Gottes ein gläsernes Meer befindet (vgl. 1.Mose 1,1-2; Offenbarung 4,6).
 
1.Mose 1,1-2:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Jesus Christus im Haus von Martha und Maria
 
In diesem Zusammenhang wurde ich zur Bibelstelle aus Lukas 10,38-40 geführt, wo sich Jesus mit seinen Jüngern in einem Übergang befand und in ein bestimmtes Dorf in das Haus von Martha ging, in dem sich ebenfalls zu diesem Zeitpunkt ihre Schwester Maria aufhielt.
 
Maria saß zu Jesu Füßen, während er über ein wichtiges Thema sprach, von dem ich ausgehe, dass es sich um die Kraft des Gebets handelte.
 
Lukas 10,38-40:
38 Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Martha, die nahm ihn auf.
39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
 
Ich sehe eine wesentliche Begründung darin, dass Jesus nach dieser Begegnung seine Jünger anhand der Struktur des später genannten „Vaterunser“ das Beten lehrte (vgl. Lukas 11,1-4).
 
Lukas 11,1-4:
1 Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.
2 Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: „Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. 3 Unser tägliches Brot gib uns Tag für Tag 4 und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden. Und führe uns nicht in schwere Prüfungen.
 
Auf die Weise wie Jesus Christus das Haus von Martha und Maria betrat, existieren Phasen in unserem Leben, in denen Jesus Christus als das Wort Gottes in unseren Bereich eintritt, um uns durch seinen Geist die Dinge Gottes zu lehren, die er auf dem Herzen trägt (vgl. Johannes 1,14 i.V.m. Offenbarung 19,13).
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Diese Heimsuchung kommt der Bewegung des offenbarenden Wortes Gottes gleich, das beim Beginn der Schöpfung aus dem Munde Gottes erging. Es vereinte sich als Licht mit dem Geist über dem Wasser und offenbarte die Dimension der „Kontraste“ bzw. des „Ja!“ und „Nein!“, welche zu einem neuen Tag in der Gemeinde – der Ekklēsia beitragen (vgl. 1.Mose 1,2-5 i.V.m. Matthäus 5,37).
 
1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Matthäus 5,37:
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
 
Das in Wallung gebrachte „Wasser“ im Haus durch die Sohnschaft Gottes
 
Als Jesus mit seinen Jüngern das Haus Marthas betrat, brachte er die „Wasser“ in Wallung, was anhand des Namens von Martha und Maria deutlich wird.
Der Name „Maria“ ist hebräischen Ursprungs und lautet ursprünglich „Mirjam – מִרְיָם“, was „Bitterkeit, Fettigkeit“ bedeutet. Der Name trägt den Zahlenwert 260.
Der Name „Martha – מרתא“ ist aramäischen Ursprungs und bedeutet „die Herrin“. Ihr Name trägt den Zahlenwert 641.
 
Beide Vornamen beginnen mit dem hebräischen Buchstaben „Mem“, der mit dem „aufwallenden Wasser“ in Verbindung steht. Es ist markant, dass der hebräische Name „Mirjam“ sowie das bereits erwähnte hebräische Wort für „Wasser – Majim“ am Anfang sowie am Ende ein „Mem“ aufweist.
 
Darin wird der Bereich des Himmels und der Erde sowie des Geistes und der Seele in der Identität Gottes als dem „Alpha“ und „Omega“ und die Auswirkung seines Königreichs (Anm.: hebr. „mamlākāh“) deutlich (vgl. Offenbarung 1,8).
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Der Name von Maria bzw. Mirjam macht deutlich, dass es erforderlich ist, dass wir als Gläubige in Christus mit einem demütigen Herzen durch die gemachten Erfahrungen vorangehen, worauf uns der Zahlenwert und die Bedeutung ihres Vornamens hinweist.
 
Anhand des Wortes Gottes wird deutlich, dass einige Frauen mit dem Namen „Maria – Mirjam“ durch Herausforderungen gingen und segensreiche Ergebnisse durch die Hilfe Gottes erzielten. Frauen wie z.B. Maria Magdalena, die die Annahme, Vergebung und Freisetzung von dämonischen Mächten empfing; Maria, die Sünderin, die die Vergebung durch Jesus Christus erhielt sowie Maria, die Mutter Jesu, durch deren Seele ein Schwert ging, sie jedoch später Trost durch den Sieg Jesu am Kreuz und seine Auferstehung empfing.
 
Es war die Sohnschaft Gottes (Anm.: Jesus Christus), die mit dem apostolischen Standard des himmlischen Vaters (Anm.: die Jünger von Jesus) in den Bereich der Beziehung der Gemeinde – Ekklēsia (Anm.: Martha) eintrat, um auf den höheren bzw. besseren Weg des Geistes hinzuweisen, der sich in der wahren Jüngerschaft im Königreich Gottes (Anm.: Maria) zu Jesus Christus ausdrückt (vgl. Lukas 10,39-42 i.V.m. 1.Korinther 12,31b).
 
Lukas 10,39-42:
39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
40 Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!
41 Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe.
42 Eins aber ist Not. Maria hat das gute (Anm.: besseren) Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.
 
1.Korinther 12,31b:
… 31b Und ich will euch einen noch besseren Weg (Anm.: den Weg der wahren Liebe Gottes – agąpē) zeigen.
 
Wahre Jüngerschaft weist auf in Christus gläubige Menschen hin, die stets lernen, wachsen und demütig mehr nach der Erkenntnis ihrer Berufungen und Ziele suchen sowie das Gelernte anhand der Wahrheit des Wortes Gottes umsetzen (vgl. Johannes 14,23).
 
Johannes 14,23:
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
 
Die Gegenwart Jesu im Haus von Martha brachte sie dazu, sich in eigener Kraft im „Dienen“ abzumühen, anstelle der Lehre Jesu in diesem Moment zuzuhören. Diese Lehre trug eine große Wichtigkeit für die Zukunft, da der Tod und die Auferstehung von Lazarus noch bevorstand, bei der die Fürbitte bzw. die Kraft des Gebets eines Gerechten eine wichtige Rolle spielte (vgl. Jakobus 5,16b).
 
Jakobus 5,16b:
… 16b Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.
 
Die Namensbedeutung von „Martha – Herrin“ und der Zahlenwert ihres Vornamens in der Summe von 641 weisen zwar auf ein hohes geistliches Potential hin, das es jedoch gilt richtig zu administrieren. Ein unangemessener Eifer und vorhandene Überheblichkeit weisen hier auf die unnötige Gefahr hin, am Ende den rechten Fokus zu verlieren. Wir können hierbei lernen, nicht den Zeitpunkt der erforderlichen Unterweisung des Wortes Gottes zu verpassen.
 
Auch in dieser Hinsicht offenbart uns diese Begebenheit, wie ausschlaggebend eine demütige Herzenshaltung und wahre Hingabe zu Jesus Christus ist, um in eine erhöhte geistliche Position zu gelangen und den Moment der Heimsuchung richtig zu erkennen (vgl. 1.Petrus 5,5b).
 
1.Petrus 5,5b:
… 5b Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
 
Wasser sind im Wort Gottes auch mit seelischen Haltungen verknüpft und der Geist Gottes ist der, der unsere Herzen erforscht, somit liegt es an uns, dass wir uns vom Heiligen Geist tiefer zu den Strukturen des Königreich Gottes führen lassen.
 
Diese Dimension von Martha zu verlassen und in die Dimension Marias einzutreten erfordert eine Abkehr von eigenen Bestrebungen und subtil vorhandenem Stolz, um in aufrichtiger Demut den Weg für Gottes Kraft und seine Ehre freizumachen, welche auf der Reflexion der Größe Gottes basiert.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 21. JULI 2021 | 11. AB 5781, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Vorsicht, schützt euren Bereich der Kommunikation, weil der Widersacher es darauf abgesehen hat, diesen durch den Einfluss von Zauberei zu verwirren und zu kompromittieren!
 
Es ist ein täuschend helles Licht, in dem sich die „Frösche“ bewegen und Teilwahrheiten sprechen, um die Kommunikation der Heiligen zu unterwandern und Spaltung zu verursachen!
Hierbei handelt es sich um eine dreifaltige Kommunikation der Finsternis, die darauf aus ist, sich im Bereich des Geistes, der Seele und des Leibes von Gläubigen zu manifestieren, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Korinther 11,14 i.V.m. Offenbarung 16,13)!
 
Weist diesen Angriff ab, indem ihr mit einem klaren „Nein und Stopp!“ antwortet und somit den Feind in die Schranken weist (vgl. 1.Petrus 5,8-9 i.V.m. Matthäus 5,37)!
 
Seid wachsam vor dem Herumspringen der „Frösche“, weil sie darauf aus sind, die Zeit zu verkürzen mit dem Ziel, die bereits etablierte Qualität der Ekklēsia zu dezimieren!
Es ist ein Herumspringen, das aus der Vergangenheit arbeitet, um die Gerechten zurückzuhalten!
 
Da sind Menschen, die viele Worte machen und den Anschein tragen, Christus zu folgen sowie vorgeben, Hilfe zu benötigen!
Sie benutzen dieses Vorgehen mit dem Ziel, die Wirtschaft des Königreiches zu verringern!
Der Plan des Widersachers ist es auf diese Weise, die Effektivität der Ekklēsia in der Zukunft zu blockieren!
 
Jetzt ist die Zeit, sich in der Gerechtigkeit in Christus umzudrehen und mit der gegebenen offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes die Quelle der Zauberei zum Schweigen zu bringen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Apostelgeschichte 16,16-18)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Wort
 
2.Korinther 11,14:
14 Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.
 
Offenbarung 16,13:
13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; …
 
1.Petrus 5,8-9:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
 
Matthäus 5,37:
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
 
Apostelgeschichte 16,16-18:
16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen.
17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm