Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der letzte Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Das Geheimnis des Evangeliums und die Gerechtigkeit Gottes
 
Wir dürfen damit rechnen, dass durch die Kraft des Geheimnis des Evangeliums in Form der freigesetzten Gerechtigkeit, die durch den Mund seiner apostolischen Gemeinde – Ekklēsia für diese und die kommende Zeit ergeht, es zu einer Erschütterung in der Weltwirtschaft des Systems von Babylon kommt. Das umfasst Menschen, die sich auf ungerechte Weise an den Weltmärkten in Übereinstimmung mit ihrer Ideologie und ihrem Götzendienst bereichert haben.
 
Das wird zu einem Aufruhr in der Gesellschaft führen, in der der HERR bereits eine bestimmte einflussreiche „politische Kraft“ auserwählt hat, der er seine Weisheit in den Mund legt, um über einen bestimmten Zeitraum Frieden zu stiften (vgl. Apostelgeschichte 19,23-28.32.35a).
 
Apostelgeschichte 19,23-28.32.35a:
23 Es erhob sich aber um diese Zeit eine nicht geringe Unruhe über den neuen Weg.
24 Denn einer mit Namen Demetrius, ein Goldschmied, machte silberne Tempel der Diana und verschaffte denen vom Handwerk nicht geringen Gewinn.
25 Diese und die Zuarbeiter dieses Handwerks versammelte er und sprach: Liebe Männer, ihr wisst, dass wir großen Gewinn von diesem Gewerbe haben; 26 und ihr seht und hört, dass nicht allein in Ephesus, sondern auch fast in der ganzen Provinz Asien dieser Paulus viel Volk abspenstig macht, überredet und spricht: Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter.
27 Aber es droht nicht nur unser Gewerbe in Verruf zu geraten, sondern auch der Tempel der großen Göttin Diana wird für nichts geachtet werden und zudem wird ihre göttliche Majestät untergehen, der doch die ganze Provinz Asien und der Weltkreis Verehrung erweist.
28 Als sie das hörten, wurden sie von Zorn erfüllt und schrien: Groß ist die Diana der Epheser! …
32 Dort schrien die einen dies, die andern das, und die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren. …
35a Als aber der Kanzler das Volk beruhigt hatte, sprach er: …
 
Darüber hinaus sind wir als Gemeinde Jesu an das Ende einer Zeitphase gelangt, so ähnlich wie Petrus als er sich im Haus von Simon dem Gerber auf dem Flachdach befand und durch prophetische Offenbarung in Berührung mit dem neuen Plan bzw. Weg Gottes kam (vgl. Apostelgeschichte 10,9-11).
 
Apostelgeschichte 10,9-11:
9 Am nächsten Tag, als diese auf dem Wege waren und in die Nähe der Stadt kamen, stieg Petrus auf das Dach, zu beten um die sechste Stunde.
10 Und als er hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, geriet er in Verzückung 11 und sah den Himmel aufgetan und etwas (Anm.: ein bestimmtes Gefäß) wie ein großes leinenes Tuch herabkommen, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde.
 
Das Flachdach des Hauses, auf dem sich Petrus befand, kann einem höheren Geistbereich gleichgesetzt werden. Das bedeutet, dass man die Beziehung mit Christus Jesus an einen höheren Ort der Offenbarung bringt, um in einer gesunden geistlichen Erwartungshaltung die Weisung Gottes für die Zukunft zu erhalten.
 
Damit wirkt sich der Dienst der apostolischen Frauen im Leib Jesu aus, die durch ihr hingegebenes Herz dem großen leinenen Tuch gleichen, das Petrus in seiner prophetischen Verzückung sah und das an den vier Ecken festgehalten wurde. Es trägt die neue geistliche Nahrung Gottes, um ihn und seinen Willen für die kommende Zeit richtig zu erkennen und diesen umzusetzen (vgl. Psalm 34,9).
 
Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
 
Das lässt sich daraus ableiten, weil das griechische Wort, das mit dem Prozess des herunterkommenden Leintuchs verbunden ist, auch wörtlich oder im übertragenen Sinn, eine Ehefrau beschreibt, die ihren Ehemann durch ihren Dienst nützlich unterstützt. (Anm.: Worterklärung aus der Strong’s Konkordanz zu dem griechischen Wort „skẹụos“ mit der Wortschlüsselnummer: G4632 entnommen)
 
Da Gott Geist ist (vgl. Johannes 4,24a), ist der Aufruf zu dieser Nahrungsaufnahme in einem geistlichen Kontext zu verstehen.
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Das große leinene Tuch, das an den vier Ecken von einer nicht für Petrus ersichtlichen Kraft Gottes festgehalten wurde, trug in sich vier Arten von Lebewesen:
 
  1. allerlei vierfüßige Tiere der Erde
  2. wilde Tiere
  3. kriechende Tiere
  4. fliegende Tiere (vgl. Apostelgeschichte 10,12).
Apostelgeschichte 10,12 (KJV Übersetzung ins Deutsche):
12 Darin waren allerlei vierfüßige Tiere der Erde und wilde Tiere und Kriechtiere und Vögel des Himmels.
 
Es ist kein Zufall, dass das heruntergelassene Tuch mit der Zahl „4“ im Zusammenhang steht und wie bereits zuvor erwähnt, die Zahl „4“ in einem biblischen Kontext mit dem Erkennen der Zeiten Gottes und der geöffneten Tür verbunden ist, die einen neuen Bereich eröffnet und zu diesem Zutritt gewährt.
 
Das Verinnerlichen der Nahrung Gottes
 
Anhand dessen wird deutlich, dass wir als Gemeinde Jesu in Berührung mit der Kraft Gottes kommen, die wir noch nicht kennen und deren Nahrung wir verinnerlichen dürfen. Daraus resultieren neue Begegnungen und neue Wege, die im Einklang mit dem Willen Gottes sind.
 
Während der Heilige Geist uns in unserem Geistmenschen darauf sensibilisiert, hat der HERR zeitgleich die Herzen von Menschen vorbereitet, die er dazu vorherbestimmt hat, ihn und seine Kraft auf neue Weise kennenzulernen (vgl. Apostelgeschichte 10,1-11.17-24.44-48a).
 
Apostelgeschichte 10,1-11.17-24.44-48a:
1 Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde.
2 Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.
3 Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten; der sprach zu ihm: Kornelius!
4 Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind vor Gott gekommen und er hat ihrer gedacht.
5 Und nun sende Männer nach Joppe und lass holen Simon mit dem Beinamen Petrus.
6 Der ist zu Gast bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt.
7 Und als der Engel, der mit ihm redete, hinweggegangen war, rief Kornelius zwei seiner Knechte und einen frommen Soldaten von denen, die ihm dienten, 8 und erzählte ihnen alles und sandte sie nach Joppe.
9 Am nächsten Tag, als diese auf dem Wege waren und in die Nähe der Stadt kamen, stieg Petrus auf das Dach, zu beten um die sechste Stunde.
10 Und als er hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, geriet er in Verzückung 11 und sah den Himmel aufgetan und etwas wie ein großes leinenes Tuch herabkommen, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde. …
17 Als aber Petrus noch ratlos war, was die Erscheinung bedeute, die er gesehen hatte, siehe, da fragten die Männer, von Kornelius gesandt, nach dem Haus Simons und standen an der Tür, 18 riefen und fragten, ob Simon mit dem Beinamen Petrus hier zu Gast wäre.
19 Während aber Petrus nachsann über die Erscheinung, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; 20 so steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.
21 Da stieg Petrus hinab zu den Männern und sprach: Siehe, ich bin es, den ihr sucht; warum seid ihr hier?
22 Sie aber sprachen: Der Hauptmann Kornelius, ein frommer und gottesfürchtiger Mann mit gutem Ruf bei dem ganzen Volk der Juden, hat Befehl empfangen von einem heiligen Engel, dass er dich sollte holen lassen in sein Haus und hören, was du zu sagen hast.
23 Da rief er sie herein und beherbergte sie.
Am nächsten Tag machte er sich auf und zog mit ihnen, und einige Brüder aus Joppe gingen mit ihm.
24 Und am folgenden Tag kam er nach Cäsarea. Kornelius aber wartete auf sie und hatte seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen. …
44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.
45 Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; 46 denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: 47 Kann auch jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir?
48a Und er befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi. …
 
Es liegt an uns, dass wir eine Zeitphase des Geistes siegreich abschließen und unsere Beziehung mit Gott, dem Vater durch Jesus Christus an einen höheren Ort des Geistes bringen.
Wenn wir das tun, werden wir mit seinem hohen Plan der Offenbarung in Berührung kommen und uns mit einem demütigen Herzen in der Kraft des Opfertodes Jesu sowie des neuen Weinschlauchs durch das Haus nach unten begeben.
 
Wir werden das „alte Haus“ (Anm.: Haus des Gerbers => ein Gerber arbeitet mit Tierhäuten, dem der Tod eines Tieres vorausgeht), das einen abgeschlossenen geistlichen Bereich bedeutet, verlassen mit dem Ziel in das „neue Haus“ (Anm.: Haus des Kornelius => bedeutet „Der Gehörnte, der Strahlende/Strahl der Sonne“), das eine größere Dimension der Herrlichkeit Gottes bedeutet, einzutreten.
 
Dieser geistliche Eintritt umfasst das Verständnis und die Positionierung in der Formation der Armee Gottes, die die zwölf Stämme Israels inkludiert, so wie Kornelius ein römischer Hauptmann war und das Verständnis von Ordnung innerhalb einer Armee besaß.
 
Deshalb war es kein Zufall, dass Kornelius zwei der Diener seines Haushalts (Anm.: Symbol der Bewegung bzw. Vorboten der Herrlichkeit Gottes) und einen frommen bzw. treuen Soldaten (Anm.: Symbol bzw. Vorbote für das Verständnis der Ordnung innerhalb der Armee des HERRN und den geistlichen Kampf) zu Petrus als Symbol für die Gemeinde – Ekklēsia sandte.
 
Der messianische Leib Jesu
 
Hierbei geht es unter anderem um die wachsende Erkenntnis des einen neuen Menschen in Christus Jesus in Form des edlen Ölbaums, der sich in der Salbung des biblischen Judaismus bewegt (vgl. Römer 11,17-18 i.V.m. Epheser 2,13-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Epheser 2,13-18:
13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.
 
Es ist nötig, dass wir als Heilige aus den Heidenvölkern, uns des Eingriffs des Heiligen Geistes bewusst sind, der uns als Zweige aus dem wilden Ölbaum (Anm.: griechisches Gedankengut => Hochmut gegenüber Israel aufgrund einer falschen Erkenntnis) herausbrach, um uns in der Erlösungskraft Jesu im messianischen Judaismus zu platzieren.
 
Das hat zur Folge, dass wir mit der Hand Gottes in Berührung kommen und sich der Heilige Geist auf dem edlen Ölbaum niederlässt, was mit dem Hervorholen der Geheimnisse des Evangeliums und der offenbarenden Wahrheit einhergeht (vgl. 1.Mose 8,10-12 i.V.m. Matthäus 13,52).
 
1.Mose 8,10-12:
10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus der Arche.
11 Die kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug es in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
12 Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm.
 
Matthäus 13,52:
52 Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.
 
Die Anerkennung des Volkes Israel gemäß dem biblischen Maßstab ist der Schutz Gottes gegen jede geistliche Form von Arroganz und geistlichen Antisemitismus, der aus einer fehlenden Erneuerung der Gedanken resultieren kann. Es ist ein neuer Weg, den wir gehen müssen, um an Gottes Ziel und unsere Bestimmung in Christus zu gelangen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In Zeiten wie dieser, in der zunehmend Finsternis die Erde bedeckt, gilt es für uns als Gemeinde Jesu – der Ekklēsia mit dem zunehmenden Licht der Herrlichkeit des HERRN zusammenzuwirken. Dieses Licht ist mit der Vaterschaft Gottes verbunden und erfordert unsere klare Stellung in Christus.
 
Das zunehmende Licht Gottes und der böse Schatten
 
Das Resultat dieses zunehmenden Lichts ist Orientierung, so dass sich ungläubige Menschen aufgrund der gegenwärtigen Düsternis in Form von Hoffnungslosigkeit an dem aufgehenden Licht Gottes in der Gemeinde Jesu orientieren. Das bewirkt auch, dass einflussreiche Personen bzw. politische Kräfte auf diese Auswirkungen aufmerksam werden (vgl. Jesaja 60,2-3).
 
Jesaja 60,2-3:
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
 
Anhand dieser Bibelstelle im Vers 2 wird deutlich, dass es sich um zweifache Charaktere von Dunkelheit in ihrer Einwirkung auf den Bereich der Erde und seine Bewohner handelt. Hierbei geht es um den Schatten vom Thron des Widersachers mit dem Zweck, seine ihm hingegebenen „Söhne des Ungehorsams“ in ihrer Stellung in der Öffentlichkeit zu stärken und zu schützen.
 
Diese Art des bösen „schützenden Schatten“ geht einher mit einem bestimmten von Gott erlaubten Zeitmaß bis der erfüllte Zeitpunkt Gottes anbricht und die Gerechten in Christus Jesus aktiv und offenbart werden.
 
Das wird mithilfe der Aussage von Josua und Kaleb deutlich, die während der Erkundung des verheißenen Landes davon sprachen, dass der schützende Schatten von den „Riesen“ gewichen ist (vgl. 4.Mose 14,9).
 
4.Mose 14,9:
9 Fallt nur nicht ab vom HERRN und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der HERR aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!
 
Das hebräische Wort für „Thron – kiśśē’“ als auch dessen Wurzelwort „kāśāh“ bekräftigen diese Aussage, da das Wort für „Thron“ unter anderem auch den regierenden Einfluss eines Herrschers in Form des Sitzens auf dem Thron beinhaltet und das hebräische Wurzelwort „kāśāh“ „zu bedecken“ bzw. „abzudecken“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 558 und der Elberfelder Studienbibel zum Wort „Thron-kiśśē’“ und „abdecken-kāśāh“; Wortschlüsselnummer: H3749, H3750)
 
Das Verlangen der „Söhne des Ungehorsams“, dessen Herrscher der „Vater der Lüge“ ist, ist es, das verborgene Böse in eine öffentliche Norm zu bringen, um so die Menschheit ins Chaos zu stürzen und jegliche biblische Ordnung zu verwerfen, was letztendlich zum Verderben führt (vgl. Epheser 5,6 i.V.m. Johannes 8,44).
 
Epheser 5,6:
6 Lasst euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams.
 
Johannes 8,44:
44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
 
Es ist nötig, dass wir uns als Ekklēsia im zunehmenden Licht der Gegenwart des himmlischen Vaters, der der Vater des Lichts ist, aufhalten und keinem weltlichen Einfluss Zutritt in unsere Sphäre gewähren. Vielmehr sind wir dazu aufgefordert, es seiner Herrlichkeit zu erlauben, uns in seinem Wandel der Wahrheit und Gerechtigkeit zu bestätigen (vgl. Psalm 36,10 i.V.m. Jakobus 1,17).
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
 
Die Bestätigung des himmlischen Vaters und die drei geistlichen Bereiche
 
Diese Bestätigung des himmlischen Vaters trägt eine ähnliche Charaktere, wie es Jesus Christus erlebte als er auf dem hohen Berg vor den Augen der drei Jünger verwandelt wurde (vgl. Matthäus 17,1-3.5).
 
Matthäus 17,1-3.5:
1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg.
2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. …
5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
 
Es war Mose, als die „Gesetzgebung Gottes“, und Elia als das „Prophetentum Gottes“, welche wie zwei Säulen die „Sohnschaft Gottes“ als die „Erfüllung des Gesetzes“ absicherten, dessen Wurzel die Liebe zu Gott dem Vater ist und sich ihm gegenüber durch Gehorsam ausdrückt (vgl. Matthäus 5,17 i.V.m. Matthäus 22,37-38; Johannes 14,23-24).
 
Matthäus 5,17:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
 
Matthäus 22,37-38:
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ (vgl. 5.Mose 6,5)
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
 
Johannes 14,23-24:
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
24 Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.
 
Als Ekklēsia berühren wir derzeit drei geistliche Bereiche, bei der es sich um die Regionen von „Smyrna“, „Pergamon“ und „Philadelphia“ handelt.
 
In diesen Bereichen wird die oben bereits erwähnte zweifältige Finsternis erkennbar, bei der es sich um den Zusammenschluss von Menschen in der Gemeinschaft mit Satan, dem Widersacher handelt, die unter dem Wirkungsbereich seines Thrones agieren, um das „Geheimnis der Bosheit“ in Form einer bösen Agenda umzusetzen (vgl. Offenbarung 2,9; Offenbarung 2,13a; 2.Thessalonicher 2,7-8).
 
Offenbarung 2,9 (Ekklēsia in der Region von Smyrna => Myrrhe):
9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.
 
Offenbarung 2,13a (Ekklēsia in der Region von Pergamon => Hochburg):
13a Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; …
 
Offenbarung 3,9 (Ekklēsia in der Region von Philadelphia => Bruderliebe):
9 Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.
 
2.Thessalonicher 2,7-8:
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
 
Als Gemeinde Jesu ist es demnach wichtig, dass wir in dieser Zeit von pervertierter Auswirkung auf die Gesellschaft in vollem Gehorsam, Hingabe und göttlicher Liebe zum HERRN sowie den Heiligen in seinem Volk gegenüber vorangehen. Das führt dazu, dass wir als von Gott berufenes, gutes und geistliches Fürstentum vom Himmel auf die Erde regieren, um den Plan Gottes auf der Erde umzusetzen (vgl. Offenbarung 21,2).
 
Offenbarung 21,2:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
 
Darüber hinaus sind wir ermutigt, um die Intensivierung der Gabe der Geisterunterscheidung zu bitten, damit wir die Herzenshaltungen von Menschen und deren geistlichen Aufenthaltsort erkennen. Das hat zur Konsequenz, dass sie durch das Licht der Augen Gottes der Prüfung unterzogen werden und dort, wo sie mit der Finsternis im Bund stehen vom HERRN Lügen gestraft werden.
 
Das führt dazu, dass die betreffenden Menschen die Möglichkeit erhalten, sich der Wahrheit zuzuwenden, die Jesus Christus ist und zu Gottes Wort umkehren. Diese Umkehr, die bei einigen der Betreffenden stattfinden wird, bringt eine Ehrerbietung gegenüber Jesus Christus in seiner Ekklēsia hervor sowie ein Erkennen der Liebe – agąpē Gottes.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 22. JUNI 2021 | 12. TAMMUZ 5781, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Smyrna! Smyrna! – Gehorsam bis in den Tod! So wie Myrrhe, so werde Bitteres süß und etwas, das du als mein Volk in dieser Zeit in Ehren trägst!
 
Da sind gute Werke, die du im Glauben hervorbringst, und gleich wie Smyrna gelingt dir das Überwinden der Welt, weil du zu Mir hältst und im Gehorsam vorangehst (vgl. Offenbarung 2,8).
 
Mein Volk, lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde es mit dem Guten, spricht der HERR. Lasse nicht davon ab gute Werke zu tun, die aus Glauben sind (vgl. Römer 12,21 i.V.m. 1.Johannes 5,4-5).
 
Du bist als weiser Sohn dabei die Ernte einzubringen und darin segne Ich dich mit meiner Salbung, in der Myrrhe ist, um Mir Ehre zu bringen! Es ist nicht die Zeit sich auszuruhen, wenn es um das Feld deiner Ernte geht. Bleibe fokussiert und gehorsam, um deine Belohnung in Empfang zu nehmen (vgl. Sprüche 10,5).
 
Gib Mir alles, was Ich dir gegeben habe und noch geben werde, um es dir gelingen zu lassen, indem du Mir bis ans Ende folgst, denn Meine Gedanken sind höher als deine Gedanken und Meine Wege sind höher als eure (vgl. Jesaja 55,8).
 
Denn dein Lohn ist auf dem Weg, wenn du fokussiert und gehorsam bleibst, spricht der Geist des Propheten.“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Offenbarung 2,8:
8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: …
 
Römer 12,21:
21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
 
1.Johannes 5,4-5:
4 Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
5 Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?
 
Sprüche 10,5:
5 Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn; wer aber in der Ernte schläft, macht seinen Eltern Schande.
 
Jesaja 55,8:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Tina Glimm