Einleitung

Da wir uns als Volk Gottes im letzten Abschnitt des Jahres der „geöffneten Tür“ befinden, die nur ihren wirklichen Zweck erfüllt, wenn sie in einer Wand bzw. Mauer eingearbeitet ist, möchte ich auf die Etablierung bzw. Fertigstellung der Mauer Jerusalems durch Nehemia eingehen.

Der Wiederaufbau der Mauer Jerusalems durch Nehemia

Um auf den Dienst der Wiederherstellung von Nehemia in Jerusalem einzugehen, sollte festgehalten werden, dass bevor er die Stadt betrat, er darüber informiert wurde, dass diese sehr stark beschädigt war, so dass er dies zum Anlass nahm, diese zu „begutachten“ und aufzurichten, damit Jerusalem wieder abgesichert war (vgl. Nehemia 1,2-3; Nehemia 2,13).

Nehemia 1,2-3:
… 2 da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda. Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, und wie es Jerusalem ginge.
3 Und sie sprachen zu mir: Die Entronnenen, die zurückgekehrt sind aus der Gefangenschaft, sind dort im Lande in großem Unglück und in Schmach; die Mauern Jerusalems liegen zerbrochen und seine Tore sind mit Feuer verbrannt.

Nehemia 2,13:
13 Und ich ritt zum Taltor hinaus bei Nacht und am Drachenquell vorbei und an das Misttor und forschte genau, wo die Mauern Jerusalems eingerissen waren und die Tore vom Feuer verzehrt.

Um aus der Perspektive unserer heutigen Zeit zu sprechen, war Nehemia ein Mann Gottes unter der apostolischen Salbung, welcher die süße Bewegung des Heiligen Geistes verstand und auf diese Weise in der vom Geist Gottes zugeteilten Fülle der Weisheit in Jerusalem agierte, da er Obermundschenk des Königs war und den Geschmack des Weines und deren Auswirkung kannte (vgl. Nehemia 1,11; Nehemia 2,1 i.V.m. Apostelgeschichte 2,3-4.13).

Nehemia 1,11:
11 Ach, Herr, lass deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die von Herzen deinen Namen fürchten. Und lass es deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Gnade vor diesem Mann! – Denn ich war des Königs Mundschenk.

Nehemia 2,1:
1 Im Monat Nisan des zwanzigsten Jahres des Königs Artahsasta (Anm.: Artaxerxes), als Wein vor ihm stand, nahm ich den Wein und gab ihn dem König, und ich stand traurig vor ihm.

Apostelgeschichte 2,3-4.13:
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. ...
13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.

Das Training in der königlichen Speise

Nehemia war in der Speise der Könige trainiert und erhielt daraus viel Weisheit, um diese seinem Volk in der Form von absichernder Strategie weiterzugeben. Er bewegte sich sozusagen in dem Potential des Stammes von Ascher (vgl. 1.Mose 49,20 i.V.m. 5.Mose 33,24).

1.Mose 49,20:
20 Aschers Brot wird fett sein, und er wird leckere Speise wie für Könige geben.

5.Mose 33,24:
24 Und über Ascher sprach er: Ascher ist gesegnet unter den Söhnen. Er sei der Liebling seiner Brüder und tauche seinen Fuß in Öl.

Die Anhöhe "Jerusalem"

Wir müssen an dieser Stelle festhalten, dass die Stadt Jerusalem zu dem Zeitpunkt des Eintritts von Nehemia kein gesundes Fundament bzw. keine Anhöhen für die Propheten aufwies, damit diese abgesichert und mit einem prophetischen Überblick den offenbarenden Klang ertönen lassen konnten (vgl. Jesaja 62,6).

Jesaja 62,6:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, …

Auch Jesus sprach in Anbetracht des Einflusses von uns als seine Nachfolger, dass wir eine Stadt sind, die auf einem Berge steht, welche nicht verborgen sein kann (vgl. Matthäus 5,14).

Matthäus 5,14:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Und Jerusalem ist eine erhöhte Stadt!

Die Unterstützung der Heiligen

Wir können derzeit und dürfen auch in den kommenden Zeiten, die vor uns liegen immer mehr erkennen, dass Jerusalem stärker abgesichert wird und zwar durch die Unterstützung der Heiligen, die sich in dieser Zeit wie Nehemia hinter Israel und Jerusalem stellen und dafür sogar ihre alten Positionen, die sie vertreten haben aufgeben und sie verlassen.
Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass Jerusalem als die ewige Hauptstadt Israels einen großen Einfluss auf die gesamte Nation Israel besitzt, die Gott auch als seinen Bauchnabel und Augapfel betitelt (vgl.; Hesekiel 38,12; Sacharja 2,12).

Hesekiel 38,12:
… 12 damit du rauben und plündern kannst und deine Hand an die zerstörten Orte legst, die wieder bewohnt sind, und an das Volk, das aus den Heiden gesammelt ist und sich Vieh und Güter erworben hat und in der Mitte (Anm.: Nabel= Jerusalem) der Erde wohnt.

Sacharja 2,12:
12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel (Anm.: Israel) an.

Israel, der Augapfel und Jerusalem, der Bauchnabel

Das bedeutet, dass Israel und auch Jerusalem das Zentrum von Gottes prophetischer Offenbarung und Versorgung sind. Deshalb ist es wichtig, dass wir in Jerusalem zuerst unseren Zeltpflock des Geistes befestigen, um uns nach links und rechts ausbreiten zu können (vgl. Jesaja 54,2-3).

Jesaja 54,2-3:
2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest!
3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.

Das Festmachen unseres geistlichen Zeltpflocks in Jerusalem ist ein Hinweis auf die Beachtung der Wurzel des edlen Ölbaums, der Träger einer besonderen Fettigkeit also der Salbung ist. Diese Wurzel weist auf den biblischen Judaismus (Anm.: das geisterfüllte Alte Testament: 2.Korinther 3,6) hin (vgl. Römer 11,17).

Römer 11,17:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft (Anm.: Salbung) des Ölbaums, …

Die Tore in der Mauer Jerusalems und der versuchte Angriff des Feindes

Um nun auf die Fertigstellung der Mauer Jerusalems und ihre kritische Übergangsphase zurückzukommen, dürfen wir feststellen, dass die Mauer von Nehemia mit mehreren Toren (Anm.: Öffnungen) ausgestattet war, welche jedoch keine Torflügel in sich trugen, was dazu führte, dass der Feind Israels (Anm.: Satan) durch den Einfluss von einer bösen Allianz (Anm.: repräsentiert durch Sanballat, Tobija und Geschem, dem Araber) Nehemia und seine mitarbeitenden Kämpfer durch Lüge verführen und einschüchtern wollte, um ihn und das Volk Israel zu Fall zu bringen (vgl. Nehemia 6,1-2).

Nehemia 6,1-2:
1 Und als Sanballat, Tobija und Geschem, der Araber, und unsere andern Feinde erfuhren, dass ich die Mauer gebaut hätte und keine Lücke mehr darin sei, wiewohl ich die Türen zu der Zeit noch nicht in die Tore gehängt hatte, 2 sandten Sanballat und Geschem zu mir und ließen mir sagen: Komm und lass uns in Kefirim im Tal Ono zusammenkommen! Sie gedachten mir aber Böses anzutun.

An dieser Stelle arbeitete der Feind als Autor der Verwirrung, indem er viermal einen Brief durch die böse Allianz verfassen ließ, wobei der Fünfte ein offener Brief war, um anderen Menschen als dem Empfänger die Möglichkeit zu geben, den Inhalt des Briefes zu lesen, um dadurch die darin enthaltende Lüge aufzugreifen und diese weiter in der Gesellschaft zu verbreiten (vgl. Nehemia 6,4-7).

Nehemia 6,4-7:
4 Sie sandten aber viermal zu mir in dieser Weise und ich antwortete ihnen in der gleichen Weise.
5 Da sandte Sanballat zum fünften Mal seinen Diener zu mir mit einem offenen Brief in seiner Hand.
6 Darin war geschrieben: Unter den Leuten geht das Gerücht und Geschem hat es gesagt, dass du und die Juden abfallen wollen, dass du darum auch die Mauer baust, und du wollest ihr König werden; 7 und du habest dir Propheten bestellt, die in Jerusalem von dir ausrufen und sagen sollen: Er ist der König in Juda! Nun, das wird vor den König kommen. So komm nun und lass uns miteinander Rat halten!

Ich sehe in diesem Zusammenhang einen Bezug zu dem heutigen Vorgehen einiger Pressequellen (Anm.: Symbol des offenen Briefes), die einseitig über die Lage in Israel berichten und die Wahrheit als Ganzes der Öffentlichkeit vorenthalten.
In dieser Zeit ist es wichtig, dass wir eng als Söhne Gottes an der Seite Israels stehen und dazu beitragen, dass die Türen in der Mauer der Stadt eingesetzt werden, die ich auch auf uns persönlich beziehe.
Die Türen in den Toren der Stadt stehen für die Wichtigkeit unseres Willens, der in der Übereinstimmung mit der Ordnung Gottes und seinen Geboten gehen sollte (vgl. Matthäus 5,37 i.V.m. Matthäus 18,18).

Matthäus 5,37:
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.

Matthäus 18,18:
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden (Anm.: verbieten) werdet, soll auch im Himmel gebunden (Anm.: verboten) sein, und was ihr auf Erden lösen (Anm.: erlauben) werdet, soll auch im Himmel gelöst (Anm.: erlaubt) sein.

Die Wichtigkeit des Willens

Es ist wichtig, dass wir dort, wo wir in unserem Leben in Unordnung gelebt und dem Feind erlaubt haben in unser Leben einzutreten, ihn rausschmeißen und mit dem Willen Gottes und seinem Wort (Anm.: Ordnung) in Übereinstimmung leben. Hierzu ist unser klares „JA!“ zu Gottes Wort und seiner Ordnung sowie unser klares „NEIN!“ zu dem Willen des Feindes vonnöten.
Dies befähigt uns wie Nehemia und sein Volk in unseren Positionen abgesichert zu stehen und die Fülle der Herrlichkeit und Liebe Gottes in uns aufzunehmen und uns vor der Kälte der Nacht zu schützen (vgl. Nehemia 7,1-3)!

Nehemia 7,1-3:
1 Als wir nun die Mauer gebaut hatten, hängte ich die Türen ein, und es wurden die Torhüter, Sänger und Leviten eingesetzt.
2 Und ich setzte über Jerusalem meinen Bruder Hanani und den Burgvogt Hananja, der ein treuer Mann war und gottesfürchtig vor vielen andern.
3 Und ich sprach zu ihnen: Man soll die Tore Jerusalems nicht auftun, ehe die Sonne heiß scheint; und während sie noch am Himmel steht, soll man die Tore schließen und verriegeln. Und man soll Wachen aufstellen aus den Bürgern Jerusalems, die einen bei ihrer Wachmannschaft, die andern ihrem Hause gegenüber.

Das Zulassen der frischen Bewegung Gottes

Lasst es uns zulassen, dass sich die frische Bewegung Gottes und seine Offenbarung in unserem Herzen frei bewegt, indem wir unsere Herzenstür in dieser Zeit öffnen, so ähnlich wie Samuel die Tore des Hauses des HERRN öffnete, um den Atem von Baal-Pegor, den die Söhne Elis zuließen durch den Geist Gottes wegpusten zu lassen (vgl. 1.Samuel 2,12-14.22 i.V.m. 1.Samuel 3,15).

1.Samuel 2,12-14.22:
12 Aber die Söhne Elis waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN 13 noch danach, was dem Priester zustände vom Volk. Wenn jemand ein Opfer bringen wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand 14 und stieß in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich. So taten sie allen in Israel, die dorthin kamen nach Silo. ...
22 Eli aber war sehr alt geworden. Wenn er nun alles erfuhr, was seine Söhne ganz Israel antaten und dass sie bei den Frauen schliefen, die vor der Tür der Stiftshütte dienten, …

1.Samuel 3,15:
15 Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN. Samuel aber fürchtete sich, Eli anzusagen, was ihm offenbart worden war.

Diese frische Bewegung des neuen Tages und des zunehmenden Lichtes war nichts anderes als die Schritte Gottes in der Zeit, wo er den Garten Eden nach dem Sündenfall von Adam und Eva betrat (vgl. 1.Mose 3,8).

1.Mose 3,8 (Rev. Elberfelder):
8 Und sie hörten die Stimme (Anm.: Geräusch) Gottes, des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages (Anm.: Wind des Tages). Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht Gottes, des HERRN, mitten zwischen den Bäumen des Gartens.

Jetzt ist die Zeit in die Bestimmung des Vaters für unsere Zukunft einzutreten und uns nicht zu verstecken, sondern ihm zu erlauben die Kraft des geschlachteten Lammes zu offenbaren, damit durch uns die Taten der Gerechtigkeit auf der Erde folgen und wir uns nicht von Scham aufhalten lassen, sondern die hohen Gedanken und Pläne Gottes vor den Augen der Welt etablieren!

Die Kraft des Lichtes Gottes

Samuel und Nehemia verstanden das Potential des eigenen Willens und des offenbarenden Lichtes Gottes.
Es ist das Potential vom Licht (Anm.: Jesus; vgl. Johannes 1,4-5.9) des ersten und vierten Tages (vgl. 1.Mose 1,1-3.14-19), das dazu von Gott in Existenz gerufen wurde, um Chaos vom Frieden und das Gute vom Bösen zu trennen (Anm.: Gabe der Geisterunterscheidung; vgl. 1.Korinther 12,10), sowie die Zeiten bzw. Festzeiten Gottes zu offenbaren (Anm.: prophetische Salbung, vgl. 1.Chronik 12,33).
Gott stellte durch die Kraft seines ersten Lichtes das Urchaos des Leviatan „Rahab“ bloß und brachte Trennung durch seinen ausgesprochenen Willen „ES SEI LICHT!“

Wer oder was war bzw. ist „Rahab“?

Es ist der Name für das mythische Seeungeheuer als Inbegriff der widergöttlichen Macht (vgl. Hiob 9,13; 26,12; Psalm 89,11; Jesaja 51,9).
Es wird auch auf Ägypten als den Feind des Gottesvolkes übertragen (vgl. Psalm 87,4; Jesaja 30,7).
Rahab ist ein Chaosungeheuer, das als Seeschlange gezeigt wird und auch als eine Art Personifikation des lebensbedrohenden Meeres gedacht ist. (Anm.: Teilauszug aus CD-ROM Bibel Edition, Lutherbibel 1984 Nr. 03/07, Worterklärung 18,12)  
Das Chaosungeheuer wird “Rahab” geschrieben und bedeutet “Toben, Ungestüm“.
Rahab beinhaltet den Einfluss von versteckter böser Kraft (Anm.: z.B.: aktiviert durch Okkultismus
sowie die Anbetung von Zodiak/ aktive Ausübung von Astrologie; vgl. Hiob 3,8), die Angst vor Gefahren aus der Vergangenheit, Stolz, Grausamkeit, Brutalität, List, Zerstörung, falsche Religion, Wahnvorstellung und Täuschung verursacht.


Deshalb war es auch kein Zufall, dass Paulus zu den Heiligen in Korinth im Zusammenhang mit dem prophetischen Fluss (Anm.: Gottes Lichtquelle) von dem Gott des Friedens sprach, der nicht ein Gott der Verwirrung bzw. Unordnung ist (vgl. 1.Korinther 14,26-33).

1.Korinther 14,26-33:
26 Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung!
27 Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus.
28 Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott.
29 Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern lasst darüber urteilen.
30 Wenn aber einem andern, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so schweige der Erste.
31 Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem andern, damit alle lernen und alle ermahnt werden.
32 Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Die richtige Entscheidung und Umwandlung

Ich empfinde, dass einige Heilige im Volk Gottes derzeit  Herausforderungen entgegenstehen, die mit dem Treffen der richtigen Entscheidung verbunden sind und eine Umwandlung in unserem Leben sowie Umfeld zur Folge haben.
Hierbei ist es wichtig, dass die betreffenden Personen auf die Stimme des Heiligen Geistes achten und ihm genau zuhören, damit sie in der Lage sind in der Wahrheit Gottes aufzublühen (vgl. Johannes 16,13).

Johannes 16,13:

13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Ich möchte jede Person, die sich in einer Herausforderung befindet dazu ermutigen sich in dieser Phase nicht zu fürchten, auch wenn der HERR dazu auffordert eine auf lange Zeit gewohnte und gelebte Struktur zu verlassen, um in Seine neue lebendige Struktur für diese Zeit einzutreten.
Jesus ist dabei mit dem Wind seines Geistes uns auf dem Pfad unser gewohnten Sicherheiten entgegenzutreten, um uns so ähnlich wie Jona auf dem Weg nach Tarsis (Anm.: Festung) aufzuhalten (vgl. Jona 1,3-4).

Jona 1,3-4:

3 Aber Jona machte sich auf und wollte vor dem HERRN nach Tarsis fliehen und kam hinab nach Jafo. Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte, gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren und dem HERRN aus den Augen zu kommen.
4 Da ließ der HERR einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen.

Die hohen Pläne und Gedanken Gottes


Wir befinden uns im einem Zeitfenster Gottes, in dem wir nicht nach unserem „Tarsis“ suchen sollten, sondern den hohen Plänen und Gedanken Gottes erlauben, sich in unserem Leben zu manifestieren (vgl. Jesaja 55,8-9).
Das führt dazu, dass wir zur wahren Erfüllung gelangen und uns in unserem vom himmlischen Vater zugeteilten Erbe bewegen (vgl. Galater 4,7).

Galater 4,7:
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Der Grund, warum der Heilige Geist in dieser Zeit einigen Heiligen ungemütlich in das Gesicht bläst ist, weil er sie auf ihre höhere Berufung in Jesus Christus aufmerksam macht.
Jeder einzelne von uns hat von Gott eine Berufung erhalten, die wesentlich höher ist als wir es uns erahnen können.
Die Bewegung des Heiligen Geistes ist dazu da, um unsere Augen nach oben zu richten, damit wir fähig sind, das zu sehen, was Gott für uns sieht (vgl. Kolosser 3,1-4).

Kolosser 3,1-4:

1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Der Krieg um deine Berufung

Wenn wir uns persönlich dafür entschieden haben an einen anderen Ort der Bestimmung zu gehen als Gott ihn uns zugeteilt bzw. verheißen hat, dann sollten wir in dieser Zeit auf Begegnungen mit Menschen vorbereitet sein, die uns Fragen stellen, um uns dabei behilflich zu sein, die hohen Gedanken und Pläne Gottes für unser Leben zu ergreifen (vgl. Jona 1,8-10).

Jona 1,8-10:
8 Da sprachen sie zu ihm: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du und von welchem Volk bist du?
9 Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.
10 Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie wussten, dass er vor dem HERRN floh; denn er hatte es ihnen gesagt.

Die Hilfe von Engeln

Wir dürfen trotz der Herausforderungen getrost sein, dass Gott seine Engel ausgesandt hat, um uns in dieser Zeit zu helfen in unser Berufung fest zu stehen (vgl. Hebräer 1,14).

Hebräer 1,14:
14 Sind sie (Anm.: Engel) nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?

Hierbei spielt es für Gott keine Rolle, ob wir in der Vergangenheit aufgrund von Schwierigkeiten in der Mitte oder am Anfang des Weges unserer richtigen Bestimmung die Nachfolge abgebrochen haben.
Jetzt ist der Zeitpunkt, wo der Vater uns wieder positioniert und wir ihm gegenüber einwilligen sollten.

Das Geheimnis von Mose und Jona

Hierbei ist es segensreich das Geheimnis zu verstehen, das sich hinter dem Leben von Mose und Jona verbirgt.
Beide Männer Gottes waren unterschiedlich alt als sie in das Wasser „geworfen“ wurden, um in der Schönheit Gottes (Anm.: Salbung) ihre Berufung zu erfüllen (vgl. 2.Mose 1,22; 2.Mose 2,1-3; Jona 1,12.15).

2.Mose 1,22:
22 Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.

2.Mose 2,1-3:
1 Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau.
2 Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate.
3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils.

Jona 1,12.15:
12 Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist.
15 Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.

Diese Ereignisse der beiden Männer Gottes deuten auf die heutige gesalbte jüngere und ältere Generation hin, die sich unter dem Geist des Elija's voranbewegt (vgl. Maleachi 3,23-24).

Maleachi 3,23-24:

23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elija, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Das Einsaugen in die lebendige Struktur

Deshalb möchte ich an dieser Stelle jeden Heiligen, der sich in dieser Zeit in einer Herausforderung befindet ermutigen, sich in die Hand Gottes fallen zu lassen, um in die lebendige Struktur des Kreuzes Jesu „eingesaugt“ zu werden und dadurch auf einer frischen und neuen Anhöhe Gottes in der Schönheit (Anm.: Salbung) zu stehen, die Gott jedem von uns unterschiedlich zugeteilt hat.
Weiterhin gibt es Heilige, die sich über einen langen Zeitraum versteckt hielten, doch jetzt ist die Zeit, in der sie die helfenden Hände spüren, die sie in das lebendige Zentrum des Kreuzes von Jesus „werfen“, um die verschiedenen Bewegungen des Heiligen Geistes in und über ihrem Leben zu spüren (vgl. Jona 1,15; Jona 2,1-2.11).

Jona 1,15:

15 Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.

Jona 2,1-2.4.6.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.
2 Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches …
4 Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, …
6 Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt.
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Eine neue Ebene der Fürbitte

Einige von uns werden in dieser Zeit in eine neue Ebene der Fürbitte hinein gehoben, um die Herrlichkeit Jesu auf der Erde hervorzubringen.
Es sind die Jeremias in dieser Zeit, die unter der Bewegung des Heiligen Geistes gebärend beten (vgl. Römer 8,26-27).

Römer 8,26-27:
26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich es gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.
27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Der Traum „Die marschierende Armee und die zwei Panzer“

In der Nacht vom 25./ 26.08.2014 (Anm.: Ende des biblischen Monats „Ab“ und dem Beginn des biblischen Monats „Elul“) empfing ich einen Farbtraum, von dem ich empfinde, dass er uns als Leib Jesu in Deutschland in dieser Zeit eine wichtige Vorgehensweise aufschlüsselt.
In dem Traum sah ich den amtierenden Vorstandsvorsitzenden (Anm.: Karl-Heinz Rummenigge) des deutschen Fußballvereins Bayern München, welcher derzeit als Verein den Titel des deutschen Meisters trägt auf der Bühne an einem Tisch während einer Art Konferenz sprechen.
Er erklärte, dass sich Deutschland in einem Krieg befände. Als er das sagte, wurde auf eine im Konferenzraum befindliche Leinwand eine Liveübertragung projiziert, die deutsche Soldaten in einem langen Zug in einer Zweierreihe abbildete, die in Einheit marschierten.
Nach kurzer Zeit sah ich zwei deutsche Panzerfahrzeuge, wobei ein Fahrzeug mit Reifen und das andere mit Ketten ausgestattet war.
Ich konnte erkennen, wie sie bewusst in Abständen von circa zehn Sekunden in Richtung der marschierenden Armee schossen und die Projektile in die Erde neben den voranschreitenden Soldaten auf der rechten sowie linken Seite einschlugen und Explosionen verursachten, ohne die Soldaten zu verletzten, so dass diese in Kühnheit zielgerichtet ihres Weges zogen.
Während das geschah, sagte der Vorstandsvorsitzende, dass es notwendig sei, dass die Panzerfahrzeuge auf diese Weise schießen.
Als ich das beobachtete, wusste ich, dass dies zum Schutz für die Armee geschah.
Danach zeigte er auf der Leinwand die Zugfelder von den Kanonenrohren der zwei Panzer, wobei das Zugfeld des mit Reifen ausgestatteten Panzerfahrzeugs weiß-orangefarben und die des anderen blau-weißlich waren.
Weiterhin wiesen die Zugfelder der Kanonenrohre unterschiedliche Muster auf, die auf der Leinwand wie bei dem Abspann eines Spielfilms von unten nach oben liefen.
Bei dem mit Reifen ausgestatteten Panzerfahrzeug war das Muster kreisförmig und bei dem Kettenfahrzeug war es spitzförmig.
Dann endete der Traum.

Eine neue Kategorie des geistlichen Kampfes für den Leib Jesu in Deutschland

Der HERR möchte mit diesem Traum sagen, dass sich die Gemeinde Jesu in Deutschland derzeit in einem geistlichen Kampf befindet bzw. eintritt, der aus dem Sieg Jesu (Anm.: Meister) am Kreuz heraus gekämpft werden sollte und welcher sich nicht gegen Fleisch und Blut richtet, so wie es der Apostel Paulus in Epheser 6,12 i.V.m. Kolosser 2,14-15 sagte.

Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Kolosser 2,14-15:
14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Der böse Widerstand richtet sich gegen die Landeinnahme des Volkes Gottes in Deutschland!

Es ist ein geistlicher Kampf, der sich gegen die dunklen Fürsten richtet, die den Leib Jesu in Deutschland vor der Landeinnahme hindern wollen, so ähnlich wie die Riesen mit ihrem Erscheinungsbild zur Zeit der Erkundung Kanaans den Großteil der Spione Israels einschüchterten mit der Ausnahme von Josua und Kaleb (vgl. 4.Mose 13,25-33).

4.Mose 13,25-33:
25 Und nach vierzig Tagen, als sie das Land erkundet hatten, kehrten sie um, 26 gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wüste Paran nach Kadesch und brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Kunde, wie es stand, und ließen sie die Früchte des Landes sehen.
27 Und sie erzählten ihnen und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, in das ihr uns sandtet; es fließt wirklich Milch und Honig darin und dies sind seine Früchte.
28 Aber stark ist das Volk, das darin wohnt, und die Städte sind befestigt und sehr groß; und wir sahen dort auch Anaks Söhne.
29 Es wohnen die Amalekiter im Südland, die Hetiter und Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, die Kanaaniter aber wohnen am Meer und am Jordan.
30 Kaleb aber beschwichtigte das Volk, das gegen Mose murrte, und sprach: Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.
31 Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir vermögen nicht hinaufzuziehen gegen dies Volk, denn sie sind uns zu stark.
32 Und sie brachten über das Land, das sie erkundet hatten, ein böses Gerücht auf unter den Israeliten und sprachen: Das Land, durch das wir gegangen sind, um es zu erkunden, frisst seine Bewohner und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von großer Länge.
33 Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unsern Augen wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen.

Die Phase des geistlichen Kampfes, in der wir uns als Volk Gottes in Deutschland befinden bzw. eintreten ist eine Phase, in der die Apostel und Propheten in unserem Land als Amtsträger im Leib Jesu anerkannt werden müssen, weil es sonst nicht zu den Durchbrüchen kommt, die der HERR für Deutschland vorbereitet hat. Hierbei geht es nicht um Personen, die sich als solche betiteln, sondern um Heilige, die von Gott gemäß 1.Korinther 12,28 dazu eingesetzt wurden und die notwendige Reife besitzen sowie anerkannt sind.

1.Korinther 12,28:
28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.

In dieser Zeit findet der geistliche Kampf auf einer höheren Ebene statt!

Dieser Kampf ist eine Auseinandersetzung, der auf einer höheren Ebene des Geistes gekämpft wird und bei dem es unabdingbar ist, dass die Apostel und Propheten geachtet werden, indem man sie unter anderem anerkennend zu Wort kommen lässt, weil sie die Armeeformation in dieser kommenden Zeit absichern (Anm.: kreisförmiges Zugfeld) und zuerst die Hindernisse, die dem Leib Jesu entgegenstehen für den Durchbruch durchstechen (Anm.: spitzförmiges Zugfeld). Bei dieser apostolischen-prophetischen Zusammenarbeit handelt es sich um die sogenannte „Speerspitze“, mit der wir nur als gesamter „Stamm“ des Leibes Jesu das Ziel kraftvoll treffen können und den Widerstand der Finsternis brechen.
Auch ich, der sich persönlich über viele Jahre im prophetischen Dienst im Leib Jesu bewegt, den der HERR mir zugeteilt hat, lebe persönlich nach diesen Prinzipien der Ordnung Gottes.
Wer in dieser Zeit meint alleine den Kampf außerhalb der von Gott bestimmten Ordnung zu kämpfen, wird nicht in der Lage sein durchzubrechen, sondern Rückschläge erleiden, so ähnlich wie das Volk Israel, das sich ohne die Gegenwart Gottes in den Kampf gegen die Amalekiter und die Kanaaniter begab (vgl. 4.Mose 14,39-45).

4.Mose 14,39-45:
39 Als Mose diese Worte allen Israeliten sagte, da trauerte das Volk sehr.
40 Und sie machten sich früh am Morgen auf und zogen auf die Höhe des Gebirges und sprachen: Hier sind wir und wollen hinaufziehen in das Land, von dem der HERR geredet hat; denn wir haben gesündigt.
41 Mose aber sprach: Warum wollt ihr das Wort des HERRN übertreten? Es wird euch nicht gelingen.
42 Zieht nicht hinauf – denn der HERR ist nicht unter euch –, dass ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden.
43 Denn die Amalekiter und Kanaaniter stehen euch dort gegenüber und ihr werdet durchs Schwert fallen, weil ihr euch vom HERRN abgekehrt habt, und der HERR wird nicht mit euch sein.
44 Aber sie waren so vermessen und zogen hinauf auf die Höhe des Gebirges; aber die Lade des Bundes des HERRN und Mose wichen nicht aus dem Lager.
45 Da kamen die Amalekiter und Kanaaniter, die auf dem Gebirge wohnten, herab und schlugen und zersprengten sie bis nach Horma (Anm.: bedeutet „Verbannung, Vernichtung“).

Das schreibe ich nicht leichtherzig, sondern aus Ernsthaftigkeit.
Auch der junge Apostel Timotheus verstand es mit dem prophetisch-apostolischen Erlass des Apostels Paulus den geistlichen Kampf zu führen, um sein geistliches Vorankommen abzusichern und mit ihm zusammenzuarbeiten (vgl. 1.Timotheus 1,18-19).

1.Timotheus 1,18-19:
18 Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich ergangen sind, damit du in ihrer Kraft einen guten Kampf kämpfst 19 und den Glauben und ein gutes Gewissen hast. Das haben einige von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten.

Warum die Panzerschüsse an den Seiten der Armeeformation notwendig waren ist, weil es sich dabei um die Offenbarungslehre des Schutzes und des Durchbruchs handelt, die durch den Heiligen Geist in der Form von Weisheit, Stärke und Erkenntnis für den Leib Jesu in Deutschland hervorgebracht wird, der (Anm.: Leib Jesu) nicht vom Weg der Wahrheit weder nach rechts noch nach links abweicht, sondern unentwegt seine Bahn zieht und das verheißene Land einnimmt, damit die Herrlichkeit Gottes stärker offenbar wird (vgl. Joel 2,7-9).

Joel 2,7-9:
7 Sie werden laufen wie Helden und die Mauern ersteigen wie Krieger; ein jeder zieht unentwegt voran und weicht von seiner Richtung nicht.
8 Keiner wird den andern drängen, sondern ein jeder zieht auf seinem Weg daher; sie durchbrechen die feindlichen Waffen und dabei reißt ihr Zug nicht ab.
9 Sie werden sich stürzen auf die Stadt und die Mauern erstürmen, in die Häuser steigen sie ein, wie ein Dieb kommen sie durch die Fenster.

Dabei kommt es zur Erschütterung des für uns von Gott gesetzten Territoriums, die ich die Wüste von Kadesch (Anm.: bedeutet „Geweihter“) nenne, damit der himmlische Vater verherrlicht wird (vgl. Psalm 29,7-9 i.V.m. Hebräer 12,25-29).

Psalm 29,7-9:

7 Die Stimme des HERRN sprüht Feuerflammen; 8 die Stimme des HERRN lässt die Wüste erbeben; der HERR lässt erbeben die Wüste Kadesch.
9 Die Stimme des HERRN lässt Eichen wirbeln und reißt Wälder kahl. In seinem Tempel ruft alles: „Ehre!“

Hebräer 12,25-29:
25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
27 Dieses „Noch einmal“ aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Das Brüllen des Löwen

Diese Einschläge auf den beiden Seiten der Armee sind vergleichbar mit dem Brüllen des gewaltigen Engels aus Offenbarung 10,3 der wie ein Löwe brüllt, so dass die sieben Donner ihre Stimme erheben (vgl. auch Amos 3,8).
Dieses Brüllen deutet an, dass etwas im Geistbereich geschieht und GOTT, JAHWE ZEBAOTH, DER HERR, DER HEERSCHAREN dabei ist seine Feinde zu richten.

Offenbarung 10,3:
… 3 und er (Anm.: der gewaltige Engel) schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er
schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme.

Amos 3,8:
8 Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Gott der HERR redet, wer sollte nicht Prophet werden?

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm