Um als Volk Gottes den Wert von Zeit gemäß dem Willen Gottes zu erkennen, ist zunächst eine Erneuerung des Geistes und Sinns erforderlich, die uns dabei hilft das Erlösen von Zeit zu verstehen. Es geht im wesentlichen darum, mit der Präsenz des Erlösers Jesus Christus bekleidet zu sein und dadurch die vom Feind gefangengehaltenen Werte (Anm.: Verheißung) des himmlischen Vaters aus der jeweiligen Zeit zu erlösen (vgl. Epheser 5,15-16 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24; Galater 3,27).
 
Epheser 5,15-16:
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft (Anm.: erlöst) die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Galater 3,27:
27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
 
Die sogenannte Erlösung von Zeit ist verbunden mit den biblischen Zeitpunkten Gottes, was die Befähigung des Erkennens der Zeiten beinhaltet, so wie der Stamm Issaschar die Kompetenz hatte (vgl. 1.Chronik 12,33).
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
Die Kraft des prophetischen Wortes und die Etablierung der Gegenwart des Himmels
 
Es heißt in 2.Petrus 1,19, dass die Verheißung Gottes in Form des bereits niedergeschriebenen prophetischen Wortes eine Orientierung ist. Wenn wir auf die uns vom Vater bereits festgelegte Verheißung achten, trägt diese dazu bei, dass sich eine höhere himmlische Gegenwart bzw. der Himmel (Anm.: Morgenstern) in uns etabliert. Diese Gegenwart bringt eine neue Zeitdimension in unserem Geistmenschen hervor, weil bereits die Zukunft durch seine Gnade in uns hineingelegt ist, denn die Sterne wurden vor dem Menschen von Gott erschaffen (vgl. 1.Mose 1,14-19). Somit kündigt uns diese Gegenwart außerdem den neuen Tag der Verheißung Gottes an, in den wir in unserer Nachfolge eintreten dürfen (vgl. Epheser 2,10).
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Das hat zur Folge, dass wir mit erleuchteten Augen unseres Herzens die richtigen Entscheidungen gemäß dem Willen Gottes treffen (vgl. Epheser 1,18).
 
Epheser 1,18:
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist …
 
Das macht uns deutlich, dass man als Jünger in Christus das prophetische Wort Gottes in sich aufnehmen muss, um befähigt zu sein, eine alte Zeit abzuschließen und in eine neue Dimension von Zeit einzutreten.
 
Es gilt, dass wir das Wort Gottes mit seinen Verheißungen internalisieren, indem wir es in unserem Geistmenschen aufnehmen und tragen. Das bedeutet, dass Christus als Wort Gottes in Form des Brotes offenbar ist (vgl. Johannes 6,35a.51a-b).
 
Johannes 6,35a.51a-b:
35a Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. …
51a-b Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. …
 
Wir treten als Volk Gottes immer wieder in Zeitphasen ein, in denen der HERR einen Zyklus von Zeit abschließt, um auf eine neue Weise zu beginnen, die mit einer größeren Weisheit und Erkenntnis einhergeht.
 
Diese resultieren darin, dass sich die Perspektive ändert, wie man Jesus Christus zuvor erkannt hat. Wir wissen, dass Jesus nicht in einem Moment in allen verschiedenen Facetten (Anm.: Manna/Brot vom Himmel, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, Alpha und Omega, …) den Menschen erschienen ist, sondern zu bestimmten Zeitpunkten.
 
Das Wort Gottes ist ein ewiges Licht und trägt das Leben von Jesus Christus, das Menschen in unterschiedlichen Facetten erstrahlen kann (vgl. Johannes 1,1-4).
 
Johannes 1,1-4:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
 
Es ist das Zeugnis Jesu, das der Geist der Prophetie ist und auch einem Lichtstrom ähnelt, der zu gegebener Zeit aus Christus, dem Wort Gottes herausfließt (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Psalm 119,105).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Psalm 119,105:
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
 
Dieser Lichteinfluss kann anfangs herausfordernd wirken, da er sich mit der Gegenwart des Geistes auf dem Wasser bewegt, um die Finsternis in Form des Widerstands des Feindes sowie einem Mangel an Erkenntnis zu durchbrechen (vgl. 1.Mose 1,2-5 i.V.m. Matthäus 14,25-26).
 
1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte
auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Matthäus 14,25-26:
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
 
Die Lichteinwirkung von prophetischer Offenbarung und die „zweifache Zwölf“
 
Diese Lichteinwirkung in der Auswirkung von prophetischer Offenbarung bewegt sich mit der Geburt der neuen gekrönten Zeit, da sich Jesus zuvor allein auf einem Berg mit dem Vater aufhielt.
 
Weil Gott, der Vater Geist ist und der Beginn von Zeit der Spitze eines Berges entspricht, kann man sagen, dass Jesus eine neue Zeitphase gemäß dem Willen des Vaters hervorbrachte. Diese neue Zeitphase ging mit einer größeren geistlichen Qualität und einem größeren Maß an Segen einher.
 
Die Begründung liegt darin, dass gemäß der biblisch hebräischen Sichtweise der Beginn des neuen biblischen Jahres im Segenszyklus Gottes „Rosch ha-Schana“ genannt wird, was „Spitze/Kopf des Jahres“ bedeutet.
 
Es war demnach kein Zufall, dass bevor Jesus auf den Berg stieg, eine Brotvermehrung stattfand. Es blieben markanterweise zwölf Körbe voll Brot übrig und er wies seine zwölf Jünger an ins Boot zu steigen und über den See ans andere Ufer zu fahren, was auf einen Übergang hinweist (vgl. Matthäus 14,20-23).
 
Matthäus 14,20-23:
20 Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll.
21 Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Mann, ohne Frauen und Kinder.
22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe.
23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.

Diese Anzahl der „zweifachen Zwölf“ kann als Hinweis auf die Qualität eines jeden biblischen Monats innerhalb des biblischen Jahres betrachtet werden. Der HERR sehnt sich danach, dass wir seine Freundlichkeit und Güte innerhalb eines jeden biblischen Monats in Christus Jesus, dem lebendigen Brot schmecken (vgl. Psalm 34,9).
 
Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
 
Das „Schmecken der Zeit“ durch die Wahrheit des Wortes Gottes, die Christus Jesus ist, hat zum Ergebnis, dass wir den Willen und Plan des himmlischen Vaters in der jeweiligen Zeit erkennen, während wir uns nach dem ausstrecken, was vor uns liegt.
 
Das kommt dem Handeln der zwölf Jünger gleich, die während der Zeit des Gegenwinds mit ihren Rudern in gegenseitiger Abstimmung ins Wasser, nämlich ihrer Zukunft stachen, um diese in ihre Gegenwart zu holen und dadurch eine Heimsuchung Gottes in ihren Zeitpunkt zu bringen (vgl. Matthäus 14,24 i.V.m. Markus 6,48).
 
Matthäus 14,24:
24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.
 
Markus 6,48:
48 Und er sah, dass sie sich abplagten beim Rudern, denn der Wind stand ihnen entgegen.
 
Diese Heimsuchung Gottes ging einher mit einem Zeitmaß der sogenannten „geöffneten Tür“ und des neuen Tages, da der Tag in einem biblischen Kontext mit dem Abend beginnt (vgl. 1.Mose 1,5b).
 
1.Mose 1,5b:
… 5b Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Jesus Christus, der auch die „Tür“ ist, erschien in der vierten Nachtwache in seiner Geistnatur den Jüngern, so dass sie erschraken, um sich neu auszurichten.
 
Matthäus 14,25-26:
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
 
Die Zahl „4“ steht in Verbindung mit dem hebräischen Buchstaben „Daleth“, der einer „geöffneten Zelttür“ entspricht (vgl. Johannes 10,9).
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Es ist anzunehmen, dass die zwölf Jünger nicht genügend Brote aus den zwölf Körben mit ins Boot nahmen, was anhand einer anderen Bibelstelle deutlich wird. Dadurch ist zu erkennen, dass sie nicht die vollständige Wahrheit des Wortes Gottes verinnerlichten und aufgrund dessen in Unkenntnis über den waren, der ihnen eine größere Dimension von ihm als der Wahrheit des Wortes Gottes erschließen wollte. Diese Unkenntnis (Anm.: Mangel an Erkenntnis) hatte Furcht in den Herzen der Jünger zur Folge, so dass Jesus Trost in ihre Herzen sprach (vgl. Matthäus 14,26-27).

Matthäus 14,26-27:
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!
 
Das Zeitmaß der zwölf biblischen Monate und der Wandel darin
 
Wenn man nun die Jünger als das Zeitmaß der zwölf Monate eines biblischen Jahres betrachtet, wird deutlich, dass Unkenntnis über die offenbarende Wahrheit innerhalb der biblischen Monate, Bedenken zur Folge haben kann. Diese Bedenken können uns bedauerlicherweise als Volk Gottes abhalten in die offenbarende Wahrheit des Wortes Gottes innerhalb der biblischen Zeit zu treten.
 
Da Jesus Christus kam, um zu erlösen, ist er in Form des Alpha und Omega der, der uns dabei hilft, die Verheißung des himmlischen Vaters in den Monaten von Unkenntnis zu befreien, so dass wir uns in seiner Weisheit und Zuversicht voranbewegen. Das geht ebenfalls einher mit möglicher Beschleunigung innerhalb der vom Vater gegebenen Verheißung (vgl. Johannes 6,20-21).
 
Johannes 6,20-21:
20 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.
 
Es ist demnach unabdingbar, dass wir unser Zeitverständnis, so wie Petrus auf den Befehl Jesu reagierte und aufs Wasser zu ihm ging, von ihm als dem Alpha und Omega herauslösen lassen, um mit den hohen Gedanken und Wegen des Vaters in Übereinstimmung zu kommen. Nur auf diese Weise erkennen wir den Willen Gottes, was der Erlösung des Volkes Israel im Zeitfenster von „Pessach“ des biblischen Monats „Abib/Nissan“ und uns als Gläubige aus den Heidenvölkern entspricht (vgl. Matthäus 14,28-29 i.V.m. 2.Mose 12,2; 2.Mose 13,4; Jesaja 55,8-9).
 
Matthäus 14,28-29:
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
 
2.Mose 12,2:
2 Dieser Monat (Anm.: Abib | Nissan) soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.
 
2.Mose 13,4:
4 Heute zieht ihr aus, im Monat Abib.
 
Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
 
Diese Ergreifung von der Hand des Petrus durch Jesus kommt der Synchronisation der zwei Zeitzyklen Gottes (Anm.: Segenszeitzyklus => beginnt mit dem Monat „Tischri | Ethanim“ und Erlösungszeitzyklus => beginnt mit dem Monat „Abib | Nissan“) gleich, die dazu bestimmt sind, so wie die Räder des Thronwagens Gottes den Vater zu tragen. Sie sollen uns dazu ermutigen, ihn in der Zeit gemäß seinem Willen und Plan zu verherrlichen, indem wir uns nach vorne, nämlich der himmlischen Berufung in Christus Jesus ausstrecken und darin in den biblischen Monaten wandeln (vgl. Hesekiel 1,12.20-21 i.V.m. Philipper 3,13-14; Matthäus 14,32-33).
 
Hesekiel 1,12.20-21:
12 Immer gingen sie in der Richtung eines ihrer Angesichter; wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden. …
20 Wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie, und die Räder hoben sich mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.
21 Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die Räder mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.
 
Philipper 3,13-14:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
 
Matthäus 14,32-33:
32 Und sie (Anm.: Jesus und Petrus) traten in das Boot und der Wind legte sich.
33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!
 
Jeder Jünger ist eingeladen für sich zu prüfen, inwieweit bereits der Heilige Geist diese Erkenntnis hervorgebracht hat, sich mit den biblischen Zeitzyklen und Zeitpunkten Gottes, die zwei Jahreszyklen beinhalten, eins zu machen. Erst aus dieser Hinwendung zum Zeitplan Gottes in der Kraft seines Wortes liegt dieser Segen verborgen, die Güte Gottes zu erkennen, die unabhängig von Umständen für unseren Geist in jedem biblischen Monat zu „schmecken“ ist.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Kislew – Der Monat der „Dichte“
 
Der biblische Monat „Kislew“ ist der neunte Monat des biblischen Kalenders. Er ist der Monat der „dicken/dichten Winterregenwolken“, da der Name „dick“ bedeutet.
 
Das Zeitfenster des Monats „Kislew“ ist mit dem Stamm Benjamin verbunden (Anm.: bedeutet „Sohn der rechten Hand Gottes“). Benjamin war der zwölfte Sohn Jakobs und dessen jüngster Sohn.
 
Er genoss in den Augen Josephs außerordentliche Gunst und wurde in Ägypten fünfmal mehr gesegnet als seine älteren Brüder (vgl. 1.Mose 43,34).
 
1.Mose 43,34:
34 Und man trug ihnen Essen auf von seinem Tisch, aber Benjamin bekam fünfmal mehr als die andern. Und sie tranken und wurden fröhlich mit ihm.
 
Benjamin und Joseph
 
Benjamin repräsentiert den Leib Christi auf der Erde, wobei Joseph ein Hinweis auf Jesus Christus ist.
 
Es war der Wille des himmlischen Vaters seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in unseren Lebensbereich zu senden, um uns die Möglichkeit zu geben, dort zu sein, wo er ist (vgl. Epheser 2,6 i.V.m. Kolosser 1,13-14; Kolosser 3,1-4).
 
Epheser 2,6:
… 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Kolosser 1,13-14:
13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, 14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.
 
Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Jesus Christus ging uns voraus, um die Liebe des Vaters in der Welt zu zeigen und uns einen Tisch vor den Augen unserer Feinde zu bereiten, da die „Welt“ durch Ägypten repräsentiert wird (vgl. Psalm 23,5).
 
Psalm 23,5:
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
 
Der Pharao versetzte Joseph durch die Gnade Gottes nach der Deutung seiner Träume in die Position der Autorität eines Vaters (vgl. 1.Mose 45,8 i.V.m. 1.Mose 41,39-43).
 
1.Mose 45,8:
8 Und nun, ihr habt mich nicht hergesandt, sondern Gott; der hat mich dem Pharao zum Vater gesetzt und zum Herrn über sein ganzes Haus und zum Herrscher über ganz Ägyptenland.
 
1.Mose 41,39-43:
39 Und er sprach zu Josef: Weil dir Gott dies alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du.
40 Du sollst über mein Haus sein, und deinem Wort soll all mein Volk gehorsam sein; allein um den königlichen Thron will ich höher sein als du.
41 Und weiter sprach der Pharao zu Josef: Siehe, ich habe dich über ganz Ägyptenland gesetzt.
42 Und er tat seinen Ring von seiner Hand und gab ihn Josef an seine Hand und kleidete ihn mit kostbarer Leinwand und legte ihm eine goldene Kette um seinen Hals 43 und ließ ihn auf seinem zweiten Wagen fahren und ließ vor ihm her ausrufen: Der ist des Landes Vater! Und setzte ihn über ganz Ägyptenland.
 
Die äußere und innere Salbung
 
Der Segen Gottes wird in der Gegenwart unserer Feinde aktiviert, wenn wir vorrangig in der Einheit als Heilige in unserer innigen Beziehung zu Gott bleiben. Daraus resultiert, dass der HERR die äußere und dann die innere Salbung freisetzt (vgl. Psalm 23,5 i.V.m. Psalm 133,1-2).
 
Psalm 23,5:
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
 
Psalm 133,1-2:
1 Von David, ein Wallfahrtslied.
Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
2 Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides, …
 
Das bedeutet, dass wir als Leib Christi in göttlicher Einheit handeln und die Aufgaben des Vaters durch den Heiligen Geist erfüllen sollen. Wenn wir dies tun, während wir es der Wahrheit des Heiligen Geistes erlauben in uns zuzunehmen, dann fließt seine Wahrheit aus uns heraus (vgl. Johannes 16,13).
 
Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
 
Zwischen den Schultern des HERRN sitzend und Benjamin, der Wolf
 
Benjamin wurde von Mose als Stamm gesegnet, sich zwischen den Schultern des HERRN aufzuhalten (vgl. 5.Mose 33,12).
 
5.Mose 33,12:
12 Und über Benjamin sprach er: Der Geliebte des HERRN wird sicher wohnen; allezeit wird Er die Hand über ihm halten und wird zwischen seinen Höhen wohnen.

Dieser Sitz ist der Ort, an dem die Salbung des göttlichen König- und Priestertums präsent ist, da das Gewand eines Königs/Priesters an den beiden Schultern befestigt wird, wobei die Salbung mit dem Bereich des Nackens verknüpft ist (vgl. Jesaja 10,27).
 
Jesaja 10,27 (Rev. Elberfelder):
27 An jenem Tag wird es geschehen, da weicht seine Last von deiner Schulter, und sein Joch wird von deinem Hals weggerissen, und vernichtet wird das Joch vor dem Fett (Anm.: durch die Salbung).
 
Benjamin wurde von seinem Vater Jakob mit der Eigenschaft eines Wolfes gesegnet, der fähig war, Beute zu machen und diese Beute zu verteilen (vgl. 1.Mose 49,27).
 
1.Mose 49,27:
27 Benjamin ist ein reißender Wolf; des Morgens wird er Raub fressen und des Abends wird er Beute austeilen.
 
Die Nacht und die Gunst des Vaters für den Stamm Benjamin
 
Anhand der zuvor genannten Bibelstelle wird deutlich, dass Benjamin befähigt war, die Kraft des neuen Tages zu nutzen, um Beute zu machen und seinem Volk einen Segen für die Nacht zu geben.
 
Die Fähigkeit, Beute zu machen, ist mit göttlicher Weisheit verbunden, was beinhaltet, den Wert von Zeit zu nutzen, auch wenn es sich um eine böse Zeit handelt (vgl. Epheser 5,15-17).
 
Epheser 5,15-17:
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 und kauft (Anm.: erlöst) die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
 
Besonders im Monat Kislew, dem Monat, der mit Benjamin verbunden ist, sollten wir unsere Bereitschaft zeigen, Träume/Visionen zu empfangen oder in der Nacht von Gott geweckt zu werden. Darin können wir eine Strategie entwickeln, wie wir „Beute“ machen können, damit sie am Tag zum Segen für uns und unsere Nächsten wird.
 
Es ist die uns gegebene Macht und Kraft, die für die Öffentlichkeit verborgen ist, die jedoch das Ergebnis des Segens für andere hervorbringt. Diese Verborgenheit weist auf die Bedeutung der innigen Beziehung zum himmlischen Vater hin (vgl. Matthäus 6,6).
 
Matthäus 6,6:
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir es vergelten.
 
Die vier Nachtwachen und die vier aussätzigen Männer
 
Der Wert der Nacht ist in den vier Nachtwachen verborgen, und sie ähneln den vier aussätzigen Männern am Tor zur Zeit Elischas als die Stadt Samaria von den Aramäern belagert wurde.
Die vier aussätzigen Männer brachten inmitten ihrer „dunklen Stunde“ eine Botschaft der Hoffnung für den König in die Stadt Samaria (vgl. 2.Könige 7,3-11).
 
2.Könige 7,3-11:
3 Und es waren vier aussätzige Männer (Anm.: 4 Viertel eines Kreises => kann für die Kraft des Vollmondes => ein volles Maß betrachtet werden) vor dem Tor und einer sprach zum andern: Was sollen wir hier bleiben, bis wir sterben?
4 Wenn wir auch in die Stadt gehen wollten, so ist Hungersnot in der Stadt und wir müssten doch dort sterben. Bleiben wir aber hier, so müssen wir auch sterben. So lasst uns nun hingehen und zu dem Heer der Aramäer laufen. Lassen sie uns leben, so leben wir, töten sie uns, so sind wir tot.
5 Und sie machten sich in der Dämmerung auf, um zum Heer der Aramäer zu kommen. Und als sie vorn an das Lager kamen, siehe, da war niemand mehr da.
6 Denn der Herr hatte die Aramäer hören lassen ein Getümmel von Rossen, Wagen und großer Heeresmacht, sodass sie untereinander sprachen: Siehe, der König von Israel hat sich gegen uns verbündet mit den Königen der Hetiter und den Königen der Ägypter, dass sie über uns kommen sollen.
7 Und sie machten sich auf und flohen in der Dämmerung und ließen ihre Zelte, Rosse und Esel im Lager, wie es stand, und flohen, um ihr Leben zu retten.
8 Als nun die Aussätzigen vorn an das Lager kamen, gingen sie in eins der Zelte, aßen und tranken und nahmen Silber, Gold und Kleider und gingen hin und verbargen es und kamen wieder und gingen in ein anderes Zelt und nahmen daraus und gingen hin und verbargen es.
9 Aber einer sprach zum andern: Lasst uns so nicht tun; dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft. Wenn wir das verschweigen und warten, bis es lichter Morgen wird, so wird uns Schuld treffen. So lasst uns nun hingehen und es dem Hause des Königs ansagen.
10 Und als sie kamen, riefen sie die Torhüter der Stadt und sagten es ihnen an und sprachen: Wir sind zum Lager der Aramäer gekommen, und siehe, da ist niemand mehr und keine Menschenstimme, sondern Rosse und Esel angebunden und die Zelte, wie sie dastehen.
11 Da riefen es die Torhüter aus und man sagte es drinnen im Hause des Königs an.
 
Die erste Nachtwache – Der Abend („‘äreb“) - 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr (vgl. 1.Mose 19,1; 1.Mose 24,11.63; 2.Mose 27,21; 2.Samuel 11,2; 2.Könige 7,5; Esra 9,5; Psalm 55,17-18; Matthäus 14,15.23; Markus 1,32; Johannes 20,19)
 
Diese Nachtwache ist die Wache, um sich von der Welt abzusondern und zur Ruhe zu kommen. Es ist eine Zeit das Herz zu beruhigen und zu meditieren.
 
1.Mose 24,63 sagt: „Und er (Anm.: Isaak) war ausgegangen, um zu beten auf dem Felde gegen Abend, und hob seine Augen auf und sah, dass Kamele daherkamen.“
 
Das bedeutet, dass Isaak seine Zukunft sah.
 
Die erste Nachtwache ist eine Möglichkeit, den HERRN, um Vision für die Zukunft zu bitten.
 
Die zweite Nachtwache – Mitternacht (Nacht: „lajil“; Mitte: „ḥăẓôt“) - 21.00 Uhr bis 00.00 Uhr (vgl. 2.Mose 11,4; 2.Mose 12,29; 4.Mose 11,9; Ruth 3,8; Matthäus 25,6; Lukas 11,5; Apostelgeschichte 16,25)
 
Die zweite Nachtwache ist der Zeitraum, in der Gott mit den Feinden seiner „Söhne“ umgeht, die versuchen diese davon abzuhalten in seinen perfekten Plan für ihr Leben einzutreten.
In der zweiten Nachtwache erschlug der HERR um Mitternacht alle Erstgeburt im Land Ägypten (vgl. 2.Mose 11,4; 2.Mose 12,29).
 
Es ist auch der Zeitraum, in dem die gerechten Gerichte des HERRN und Worte der Dankbarkeit ausgerufen werden, so wie es Psalm 119,62 offenbart.: “Zur Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken für die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.”
 
Es ist auch die Zeit Proklamationen zu erlassen, die die Feinde von einem abtrennt.
 
Die dritte Nachtwache – Der Beginn des Tages („mišḥār“; die Zeit, wenn der Hahn kräht) – 00.00 Uhr bis 03.00 Uhr (vgl. Psalm 110,3; Markus 13,35)
 
Während der dritten Nachtwache findet viel geistliche Aktivität statt. Das ist eine Zeit, in der der HERR vermehrt Träume gibt. Es ist ein Zeitraum, die dem Gläubigen die Möglichkeit zur Autorität über einen geistlichen Bündnisbrecher geben kann, der Zweifel und Ungläubigkeit schürt sowie die Richtung des Weges brechen will.
 
Die Gewohnheit des Hahns, im Osten, während der Nacht zu regelmäßigen Zeiten zu krähen, gab Anlass zum Ausdruck „Hahnenschrei“, um einen bestimmten Bereich von Zeit anzuzeigen (vgl. Markus 13,35).
 
Die Römer nannten dies die letzte Wache der Nacht. Diese Wache konnte auch mit „dem Tagesanbruch“ gleichgesetzt werden, der um etwa drei Uhr morgens eintritt.
Die Hebräer bestimmten die Zeitspanne des Hahnenschrei durch die Bezeichnung der Wörter „das Singen des Hahns“.
 
Der „Hahnenschrei“ war eine unbestimmte Stunde der Nacht zwischen Mitternacht und Morgen (vgl. Markus 13,35). Er ist auch durch alle Evangelien in Bezug auf die Verleugnung des Petrus genannt (vgl. Matthäus 26,34; Markus 14,30; Lukas 22,34; Johannes 13,38).
 
Der Schrei eines Hahns erinnerte Petrus daran, wie einfach es war den Erlöser zu verleugnen.
 
Die vierte Nachtwache – Der Morgen („bōqär“) - 03.00 Uhr bis 06.00 Uhr (vgl. 1.Mose 19,15; 2.Mose 30,7; 2.Mose 34,2; Josua 6,12; Ruth 3,13-14; 2.Samuel 24,11; Nehemia 4,15; Matthäus 14,25; Markus 1,35; Johannes 21,4)
 
Die vierte Nachtwache ist verbunden mit dem zunehmenden Morgenlicht und dem Tagesanbruch. Sie ist der letzte Teil der Nacht, in der der HERR den Gläubigen für den kommenden Tag vorbereitet.
 
Das ist die Zeit, um Proklamationen in das persönliche Leben, die Familie, den Arbeitsplatz/Beruf, die Gemeinde, das Umfeld und die Zukunft zu sprechen.
 
Viele Nachtwachen wurden entwickelt, so dass Schutz für Gottes Volk vorhanden ist. Das hebräische Wort für „Morgen“ bezieht sich auf den Tag und bedeutet auch die Stunde der Morgendämmerung oder kurz danach (vgl. 1.Mose 19,2; 2.Chronik 36,15; Hosea 6,4; Lukas 24,22). (Anm.: Die Erklärung zu den vier Nachtwachen basiert auf einer Lehre von Chuck D. Pierce aus einem seiner Gebetsbriefe.)
 
Ein Teil sein, um die Gegenwart des Regenbogens Gottes zu offenbaren
 
Es ist möglich, dass wir während der Nacht „den sieben farbigen Regenbogen des Tages“ erschaffen können, der mit den Verheißungen Gottes im Zusammenhang steht.
 
Wenn wir die Offenbarung, die der HERR uns in unseren Träumen übermittelt tagsüber umsetzen oder auf sie reagieren, kann sich Gottes Plan für unser Leben manifestieren.
Der Regenbogen in seinen sieben Farben ist ein Zeichen für Gottes Bund mit uns und bedeutet, dass wir uns nicht mehr mit Dingen auseinandersetzen müssen, die wir in der Vergangenheit erlebt haben.
 
Die Benjaminiten – die heiligen Bogenschützen
 
Die Menschen aus dem Stamm Benjamin waren gute Bogenschützen und stark in ihrem rechten und linken Arm. Das bedeutet für uns, das Wort Gottes durch prophetische Eingebung dort zu verkünden, wo es uns der HERR erlaubt.
 
Darüber hinaus umfasst die linke Seite den Aufruf im Glauben voranzugehen und das umzusetzen, wozu man von Gott auf Erden berufen wurde. Das geht Hand in Hand einher mit dem Sieg des HERRN (vgl. 1.Chronik 8,40; 1.Chronik 12,1-2 i.V.m. Psalm 118,16).
 
1.Chronik 8,40:
40 Die Söhne Ulams aber waren gewaltige Leute und geschickt mit Bogen und hatten viele Söhne und Enkel, hundertundfünfzig. Diese alle sind von den Söhnen Benjamin.
 
1.Chronik 12,1-2:
1 Dies sind die Männer, die zu David nach Ziklag kamen, als er sich von Saul, dem Sohn des Kisch, fern halten musste; und sie gehörten auch zu den Helden, den Helfern im Kampf, 2 mit Bogen gerüstet, geschickt mit beiden Händen, Steine zu schleudern und Pfeile zu schießen.
 
Psalm 118,16:
16 Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!
 
Beispiele für von Gott berufene Benjaminiten
 
Sowohl Mordechai als auch der Apostel Paulus stammten aus dem Stamm Benjamin (vgl. Esther 2,5; Römer 11,1).
 
Esther 2,5:
5 Es war ein jüdischer Mann im Schloss zu Susa, der hieß Mordechai, ein Sohn Jaïrs, des Sohnes Schimis, des Sohnes des Kisch, ein Benjaminiter, …
 
Römer 11,1:
1 So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
 
Diese beiden Beispiele machen deutlich, dass wir Sicherheit und die gute Nachricht in die uns zugewiesene Region bringen können, für die wir verantwortlich sind.
 
Das zunehmende Feuer der Barmherzigkeit
 
Der Monat Kislew ist auch der Monat des zunehmenden Feuers/Lichts, das mit der Gegenwart des Heiligen Geistes als Öl in uns und dem entfachenden Feuer sowie feurigen Ofen Gottes durch das Liebesopfer Jesu Christi am Kreuz verbunden ist. Es ist eine Zeit, die der Heimsuchung Abrahams ähnelt, als er den HERRN als feurigen Ofen inmitten seines vorbereiteten Opfers sah (vgl. 1.Mose 15,17).
 
1.Mose 15,17:
17 Als nun die Sonne untergegangen und es finster geworden war, siehe, da war ein rauchender Ofen, und eine Feuerflamme fuhr zwischen den Stücken hin.

Die Begründung hierfür ist, dass im Monat Kislew Chanukka beginnt – das Fest der Einweihung, das mit Feuer einhergeht.
 
Auch Jesus hielt sich zur Zeit von Chanukka im Tempel auf und wies auf den Gehorsam seiner Schafe hin, die seine Stimme kennen und ihm folgen (vgl. Johannes 10,22-23.27).
 
Johannes 10,22-23.27:
22 Es war damals das Fest der Tempelweihe (Anm.: Chanukka) in Jerusalem und es war Winter.
23 Und Jesus ging umher im Tempel in der Halle Salomos. …
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; …
 
Chanukka vermittelt die Botschaft, dass inmitten von Zerstörung Barmherzigkeit vorhanden ist. Und es ist Gott, der unsere Zukunft gestaltet (vgl. Epheser 2,10 i.V.m. Jeremia 29,11).
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.
 
An Chanukka erinnert sich das Volk Israel an das Wunder der dickflüssigen Substanz „Neftar“ (Anm.: bedeutet „Reinigung“), einer pastösen Flüssigkeit, die Nehemia in einer trockenen Zisterne fand (vgl. 2.Makkabäer 1,19-20.36). Sie war zuvor von dem Propheten Jeremia versteckt worden (vgl. 2.Makkabäer 2,1) und hätte normalerweise nur einen Tag lang gebrannt. Aber es hielt aus und brannte wundersam acht Tage im Tempel.
 
2.Makkabäer 1,19-20.36:
19 Denn als unsre Väter nach Persien weggeführt wurden, haben die frommen Priester jener Zeit Feuer vom Altar genommen und es heimlich in der Höhlung eines Brunnens versteckt, der eine wasserfreie Stelle besaß; dort verwahrten sie es so, dass niemand den Ort erfuhr.
20 Als nun nach vielen Jahren Nehemia nach dem Willen Gottes vom König von Persien heimgesandt wurde, schickte er Nachkommen der Priester, die das Feuer verborgen hatten, damit sie es wieder suchten. Aber wie sie uns berichtet haben, haben sie kein Feuer, sondern dickflüssiges Wasser gefunden. …
36 Und die Leute Nehemias nannten dies Wasser Neftar, auf Deutsch: Reinigung; die meisten aber nennen es Neftai.
 
2.Makkabäer 2,1:
1 Man findet auch in den Schriften, dass der Prophet Jeremia denen, die weggeführt wurden, geboten habe, sie sollten vom Feuer etwas verstecken, wie oben berichtet, …
 
Diese Dichte der Gegenwart Gottes im Lichtglanz des Evangeliums erreicht andere in diesem Monat Kislew, indem wir uns als Brüder in Christus positionieren, um Gottes Gnade zu offenbaren.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die biblischen Zeiten und Monate sowie deren Allianz zu den Stämmen Israels empfehlen wir die Bücher „ZEIT, VORWÄRTS ZU GEHEN“ von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler sowie das Buch "Der prophetische Esel Issaschar".

Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der erste Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht und in der Fortsetzung demnächst weiter veröffentlicht wird.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Im ersten Buch Mose in Kapitel 1,20-23 können wir von der Erschaffung der Wassertiere und der fliegenden Schöpfung am fünften Tag lesen, in der sich ein offenbarendes Prinzip Gottes verbirgt.
 
1.Mose 1,20-23:
20 Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.
21 Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.
 
Beide Schöpfungsarten sind mit einer bestimmten Form der Hand Gottes verbunden, die mit seiner Gnade (Anm.: fünfter Tag) einhergeht. Hierbei handelt es sich um die hohle Hand und die ausgespannte Hand Gottes (vgl. Jesaja 40,12).
 
Jesaja 40,12:
12 Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage?
 
Die Zahl „5“, die Hand Gottes und die Schöpfung des fünften Tages
 
=> Die Zahl Fünf ist eine wirksame Zahl. Sie zählt zu der Wirkung von Gnade, manifestiert und gewirkt als die Hand Gottes in einem Leben oder Dienst. Das ist deshalb so, weil alles, was der HERR tut, frei bereitgestellt ist und nicht durch irdische Währung gekauft werden kann. Es ist eine Gabe von Gnade. Diese Zahl gleicht hauptsächlich der Handsymbolik und repräsentiert die Ausführung von einem Gelöbnis für den HERRN. Es gilt teilweise für einen opfernden bzw. hingebungsvollen Dienst.
 
Darüber hinaus weist die Zahl „5“ auf ein Versprechen von Hingabe hin, das durch die Kraft in den Händen von jemand anderem ausgedrückt wird (Anm.: Handdrücken), um etwas zu vollziehen. Handsymbolik kennzeichnet hauptsächlich den Tenach und ist in das Neue Testament durch den Apostel Paulus in seiner Präsentation der Ämter des fünffältigen Dienstes in die neutestamentliche Gemeinde gebracht worden.
 
Im Tenach weisen bereits die Stiftshütte und der Tempel auf die Handerfüllung der neutestamentlichen Gemeinde hin. Die Stiftshütte hatte fünf Säulen, um die Struktur zu stützen und der Tempel verfügte über ein Fünfeck im Eingangsbereich (vgl. 2.Mose 26,37; 1.Könige 6,31).
 
Somit sind Dienste der Amtsträger, Ältesten und Leiter dort angedeutet (vgl. Epheser 4,11 i.V.m. Galater 2,9; Offenbarung 3,12).<= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung aus dem „Prophet’s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 221; 222)
 
Das Maß des Meeres sowie des Himmels sind gemäß der Bibelstelle aus Jesaja 40,12 die einzigen Ebenen, die mit der Hand Gottes und somit mit seinem übernatürlichen Wesen verbunden sind, das Geist ist (vgl. Johannes 4,24a).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Anhand dessen wird deutlich, dass es sich um zwei geistliche Ebenen handelt, die in sich die tragende und schützende bzw. abdeckende Kraft Gottes umfassen.
 
Wenn man die hohle Hand unten und die ausgespannte Hand des HERRN oben betrachtet, könnte man darin die Dimension eines Fisches erkennen, der auch dem Symbol des „Ichthỵs – Fisch“ (Anm.: <>< Symbol des Ichthỵs – Fisch) gleicht, bei dem die untere Ebene mit der oberen Ebene verbunden wird, um die Struktur eines Fisches zu offenbaren.
 
Da die Fische und die Vögel vor dem Menschen erschaffen wurden, kann man darin ein geistliches Prinzip erkennen. Hierbei geht es um das Element des Wassers und der Luft, die auf die Kraft der Wahrheit des Wortes Gottes und dem Prinzip des Geistes in Form von Glauben hinweisen (vgl. Epheser 5,26b i.V.m. Jesaja 40,31; Hebräer 11,1).
 
Epheser 5,26b:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, …
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Darüber hinaus deutet die hohle Hand und die ausgespannte Hand Gottes auf die Tiefen und Höhen seiner Liebe (Anm.: griech. agąpē) hin, die es immer mehr zu erkennen gilt, um in seiner Fülle voranzugehen (vgl. Epheser 3,17-19).
 
Epheser 3,17-19:
… 17 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
18 So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, 19 auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
 
Es ist unabdingbar für uns zu verstehen, dass wir die Kraft unseres Zeugnisses aus der Vergangenheit in unserer Gegenwart im Zentrum der Wahrheit des Wortes Gottes anwenden. Nur darin sind wir befähigt als triumphierende Überwinder mit Zuversicht in seiner Herrlichkeit in unsere gute Zukunft zu „schwimmen“ (vgl. Hesekiel 47,5 i.V.m. Offenbarung 12,11).
 
Hesekiel 47,5:
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.
 
Offenbarung 12,11:
11 Und sie haben ihn (Anm.: Verkläger der Brüder) überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.
 
Außerdem sollten wir ermutigt sein in der Dynamik seiner Stimme voranzugehen, die wie das Rauschen vieler Wasser ist und unter anderem einhergeht mit den Flügelbewegungen der Kerubim (vgl. Offenbarung 1,15b i.V.m. Hesekiel 1,24a).
 
Offenbarung 1,15b:
…, 15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager.
 
Wir wissen, es ist das Zeugnis Jesu, das der Geist der prophetischen Rede ist, woraus ersichtlich wird, dass es ein Rauschen vieler Wasser ist (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Jeremia 10,13a).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Jeremia 10,13a:
13a Wenn er donnert, so ist Wasser die Menge am Himmel; …
 
Es war die Schöpfung der „Fische“, die sich zur Zeit Noachs nicht vor dem gerechten Urteil Gottes zu fürchten brauchten, sondern vielmehr inmitten vom Gericht Gottes im Element des oberen und unteren Wassers triumphierten (vgl. 1.Mose 7,11-12).
 
1.Mose 7,11-12:
11 In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, 12 und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.
 
Diese beiden Wasser kann man als Hinweis auf die offenbarende Wahrheit im übernatürlichen und natürlichen Bereich betrachten. Die Präsenz der von Gott freigesetzten offenbarenden Wahrheit führt dazu, dass der Himmel und die Erde erschüttert werden, so dass es zur Umwandlung kommt und das bereits etablierte, das seinem gerechten Maßstab entspricht, bestehen bleibt (vgl. Hebräer 12,26-27).
 
Hebräer 12,26-27:
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
27 Dieses „Noch einmal“ aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
 
Der Bereich der Fische und der Vögel sollte uns als Ermutigung dienen im Glauben in der Kraft unseres Zeugnisses aber auch in der Leichtigkeit Gottes voranzugehen, die den Wandel im Geist beinhaltet (vgl. Johannes 6,63 i.V.m. 2.Korinther 3,6).
 
Johannes 6,63:
63 Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
 
2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
 
Die Tiefen und Höhen in Christus Jesus und die „Fischwelt“
 
Diese Verbindung zwischen den sogenannten Tiefen in Form der Fische und Höhen in Form der Vögel in Christus Jesus entspricht der temporären Implantation von Jona (Anm.: bedeutet „Taube“) im Bauch des Fisches. Durch diese konnte die Kraft der Prophetie in Form der Weisung Gottes für die Zukunft abgesichert werden, um den Menschen göttliche Orientierung zu geben (vgl. Jona 2,1.11; Jona 3,1-2).
 
Jona 2,1.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. …
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.
 
Jona 3,1-2:
1 Und es geschah das Wort des HERRN zum zweiten Mal zu Jona: 2 Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!
 
Im Hebräischen wird für das Geschöpf „Fisch“ das Wort „dāḡ“ verwendet, wobei noch ein weiteres hebräisches Wort, das mit dem Fisch verbunden ist, gebraucht wird. Hierbei handelt es sich um das Wort „nûn“, das für eine Abstammungs- und Generationslinie im Wort Gottes Verwendung findet und auch „Fisch, aufsprossen“ oder „fortpflanzen“ bedeutet (vgl. Josua 1,1). Somit wird deutlich, dass das Wort „dāḡ“ für die Fischwelt verwendet wird und das Wort „nûn“ hingegen mit der Identität von Menschen verknüpft ist.
 
Demnach ist es kein Zufall, dass Josua, der Sohn von „Nun“, sehr gut verstand im Auftrag des HERRN auf das Wasser des Jordans einzuwirken, so dass das Volk Israel trockenen Fußes ins verheißene Land eintreten konnte (vgl. Josua 3,14-17).
 
Josua 3,14-17:
14 Als nun das Volk aus seinen Zelten auszog, um durch den Jordan zu gehen, und als die Priester die Bundeslade vor dem Volk hertrugen 15 und an den Jordan kamen und ihre Füße vorn ins Wasser tauchten – der Jordan aber war die ganze Zeit der Ernte über alle seine Ufer getreten –, 16 da stand das Wasser, das von oben herniederkam, aufgerichtet wie ein einziger Wall, sehr fern, bei der Stadt Adam, die zur Seite von Zaretan liegt; aber das Wasser, das zum Meer hinunterlief, zum Salzmeer, das nahm ab und floss ganz weg. So ging das Volk hindurch gegenüber von Jericho.
17 Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, standen still im Trockenen mitten im Jordan. Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war.
 
In den zwei hebräisch verwendeten Worten für „Fisch“ befindet sich der Aufruf Gottes in wahrer Demut und Dienerschaft gemäß Matthäus 19,24 in das Königreich Gottes einzutreten sowie im Leben des Geistes voranzugehen. Hierbei ist unabdingbar, dass wir uns im Sieg über unsere fleischliche Natur durch unsere Entscheidung im Geist zu leben, vorangehen (vgl. Galater 5,16-18).
 
Matthäus 19,24:
24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. (Anm.: „dāḡ“ – Dimension => Buchstaben „Daleth“-“Gimel“)
 
Galater 5,16-18:
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.
18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. (Anm.: „nûn“ – Dimension => Buchstaben „Nun“-“Waw“-“Nun“)
 
Wenn wir uns als Söhne „Nuns“ auf der Erde im Glauben in diesen genannten Dimensionen in Christus Jesus voranbewegen, befinden wir uns auf einer anderen geistlichen Ebene als die Menschen, die sich auf der Erde befinden und durch die freigesetzten Gerichte Gottes die Gerechtigkeit erlernen müssen (vgl. Jesaja 26,9b).
 
Jesaja 26,9b:
… 9b Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
 
Denn es gilt für uns als Heilige in Christus, dass wir nach dem Höheren suchen sollen, wo Christus Jesus ist, sitzend zur Rechten Gottes (vgl. Kolosser 3,1-3 i.V.m. Epheser 2,4-6).
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Epheser 2,4-6:
4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden –; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Zum Teil II der Botschaft bitte hier klicken.