In einer Zeit wie dieser wird es zunehmend erforderlich, dass wir als Volk Gottes dem Heiligen Geist erlauben, Dinge zu beenden und neu zu beginnen, indem wir unseren Geistmenschen von ihm auf eine neue Ebene des Himmels und der Erde setzen lassen.
 
Das geht einher mit dem Intervenieren der Hand des HERRN, die unseren Geist ergreift und uns in eine höhere geistliche Dimension zieht, die mit mehr Glauben verbunden ist (vgl. Hesekiel 3,12; Hesekiel 8,3a-b; Daniel 2,35 i.V.m. Matthäus 14,31).
 
Hesekiel 3,12:
12 Und der Geist hob mich empor, und ich hörte hinter mir ein Getöse wie von einem großen Erdbeben, als die Herrlichkeit des HERRN sich erhob von ihrem Ort.
 
Hesekiel 8,3a-b:
3a-b Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes. Da führte mich der Geist fort zwischen Himmel und Erde und brachte mich nach Jerusalem in göttlichen Gesichten …
 
Daniel 2,35 (apokryphischer Text Lutherbibel):
35 Da fasste ihn der Engel des Herrn beim Schopf, trug ihn im Windesbrausen an den Haaren nach Babel und setzte ihn oben am Graben nieder.
 
Matthäus 14,31:
31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn (Anm.: Petrus) und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
 
Eine neue Phase der geistlichen Kampfführung
 
Der HERR lässt uns wissen, dass wir als Volk Gottes in Deutschland in eine neue Phase der geistlichen Kampfführung gemäß Epheser 6,12 eingetreten sind, die den geistlichen Wandel in einem neuen Bereich des Himmels und der Erde erfordert.
 
Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
 
Aus dem Wort Gottes können wir entnehmen, dass der HERR zu seiner festgesetzten Zeit den Bereich des Himmels sowie der Erde wie einen Mantel einrollen und einen neuen Himmel sowie eine neue Erde kreieren wird (vgl. Hebräer 1,10-12 i.V.m. Jesaja 65,17; 2.Petrus 3,13; Offenbarung 6,14a; Offenbarung 21,1).
 
Hebräer 1,10-12:
10 Und (vgl. Psalm 102,26-28): „Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand; 12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.“
 
Jesaja 65,17:
17 Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.
 
2.Petrus 3,13:
13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.
 
Offenbarung 6,14a:
14a Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, …
 
Offenbarung 21,1:
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
 
Auch wenn die o.g. Bibelstellen sich auf das Ende der Zeiten beziehen, ist der HERR in dieser Zeit dabei für uns als sein Volk, einen neuen Bereich aus seiner Gegenwart auf der Erde bereit zu stellen, den es gilt in Besitz zu nehmen.
 
Die Begründung, warum der HERR einen neuen Geistbereich des Himmels und der Erde für sein Volk bereitgestellt hat, ist, weil die Finsternis sich intensiviert hat und mit der „Dimension der Könige der Finsternis“ verbunden ist. Dieser Umstand erfordert, dass selbst die Propheten Gottes ermutigt sind auf neue Weise vorzugehen.
 
Dieses Vorgehen kommt der Situation des Propheten Elischa gleich, der einen Harfenspieler zur Zeit „des Krieges von Königen“ benötigte, um den Bereich der prophetischen Strategie aufzuschließen, was mit der Präsenz der Hand Gottes verknüpft war (vgl. 2.Könige 3,15-16a).
 
2.Könige 3,15-16a:
15 So bringt mir nun einen Spielmann!
Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des HERRN auf Elisa 16a und er sprach (Anm.: prophezeite) …
 
Wir befinden uns in einer ähnlichen Zeit in der die Mächte der Finsternis „die Könige“ (Anm.: Führer in der Wirtschaft und Politik) auf der Erde für ihre Zwecke missbrauchen und täuschen, um globale Bedrückung auszuüben.
 
Das feurige Salz und die neue von Gott zugeteilte prophetische Ebene
 
Deshalb ist es erforderlich, dass wir als Gemeinde Jesu – die Ekklēsia in der Substanz des feurigen Salzes vorangehen und die Propheten des HERRN von ihren neuen von Gott zugeteilten Bereichen zu Wort kommen lassen (vgl. Markus 9,49-50, Habakuk 2,1a).
 
Markus 9,49-50:
49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.
50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit wird man’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
 
Habakuk 2,1a:
1a Hier stehe ich auf meiner Warte und stelle mich auf meinen Turm und schaue und sehe zu, was er mir sagen und antworten werde …
 
Die Aussagen der Propheten werden von der Ekklēsia aufgenommen und getragen, so dass seine Urteile durch den Erlass des Wortes Gottes freigesetzt werden und sich die Gerechtigkeit Gottes auf der Erde etabliert (vgl. Jesaja 26,9).
 
Jesaja 26,9:
9 Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen.

Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
 
Die Worte der Propheten des HERRN nehmen an Autorität zu, weil sich ihre Kommunikation wie in den „Rohrleitungen“ von „Henoch“ und „Elija“ bewegt, was mit der Übertragung aus Nähe zu Gott und der Etablierung der Gerechtigkeit des HERRN einhergeht (vgl. Sacharja 4,12-14).
 
Sacharja 4,12-14:
12 Und ich sprach weiter zu ihm: Was sind die beiden Zweige der Ölbäume bei den zwei goldenen
Röhren, aus denen das goldene Öl herabfließt?
13 Und er sprach zu mir: Weißt du nicht, was sie sind? Ich aber sprach: Nein, mein Herr.
14 Und er sprach: Es sind die zwei Gesalbten (Anm.: Ölsöhne), die vor dem Herrscher aller Lande stehen.
 
Das globale Entgegenstehen der Fürsten und Gewalten der Finsternis erfordert, dass wir als Gemeinde Jesu – seine Ekklēsia in eine neue Dimension des Lobpreises eintreten und die offenbarende Wahrheit des Wortes Gottes erlassen.
 
Hierbei ist es erforderlich, dass wir höher gehen und uns mit der lebendigen offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes vereinen und diese anwenden, die ein lebendiges, kraftvolles, scharfes und zweischneidiges Schwert ist (vgl. Hebräer 4,12).
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Die göttliche Vereinigung
 
Diese Vereinigung von Lobpreis und Wahrheit wird deutlich anhand von Richter 1,1-3, wo sich der Stamm Juda mit dem Stamm Simeon vereinte, der sich der Kraft des Schwertes bewusst war (vgl. 1.Mose 49,5).
 
Richter 1,1-3:
1 Nach dem Tod Josuas befragten die Israeliten den HERRN und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinaufziehen, Krieg zu führen gegen die Kanaaniter?
2 Der HERR sprach: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.
3 Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Zieh mit mir hinauf in mein Erbteil und lass uns mit den Kanaanitern kämpfen, dann will auch ich mit dir ziehen in dein Erbteil. So zog Simeon mit ihm.
 
1.Mose 49,5:
5 Die Brüder Simeon und Levi, ihre Schwerter sind mörderische Waffen.
 
Um die „Könige“ und „Fürsten der Finsternis“ zu binden, müssen wir in Verbindung mit Lobpreis die offenbarende Wahrheit des Wortes Gottes anwenden, um ein gerechtes Urteil im Sinne Gottes zu vollstrecken (vgl. Psalm 149,6-9).

Psalm 149,6-9:
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
In Bezug auf die Situation mit dem Propheten Elischa und dem Spielmann bedeutet es für uns, dass er sich dessen bewusst war und erkannte, dass der Himmel zu seiner Zeit durch die gegenwärtige Finsternis verschlossen war, was dazu führte, dass er nicht spontan einen prophetischen Rat geben bzw. seinen Adressaten die Strategie Gottes prophezeien konnte. Er benötigte den „Klang der Hand“ (Anm.: Harfenspieler => Lobpreis/Klang und Gerechtigkeit/Hand), so dass die Hand Gottes über ihn kam und er berechtigt war zu prophezeien.
 
Es geht hierbei darum, dass die Hand Gottes zuvor aufgrund der demütigen Herzenshaltung und Entscheidung von Elischa, den Raum zuerst mit dem anbetenden Klang zu füllen, den Himmel von der blockierenden Finsternis entfernte. Danach erst konnte sie sich auf den Propheten legen, so dass er die Strategie des HERRN den betreffenden Königen prophezeien konnte (vgl. 2.Könige 3,15-16a).
 
2.Könige 3,15-16a:
15 So bringt mir nun einen Spielmann!
Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des HERRN auf Elisa 16a und er sprach (Anm.: prophezeite) …
 
Der Ewigkeitsplan Gottes und das Hinaufziehen in den neuen geistlichen Bereich
 
Gott dient aus dem Ewigkeitsbereich heraus, und man könnte die Struktur seines Zeitzyklus als einen Kreis beschreiben, der ohne Anfang und Ende ist. Das soll uns als Hinweis dienen, dass Gott nach seinem Ewigkeitsplan der Erneuerung wirkt, der zwar mit einem Ende in der temporären Zeit verbunden ist, aber auch zugleich einen Anfang in sich trägt (vgl. Jesaja 65,17 i.V.m. 2.Petrus 3,13; Offenbarung 21,1).
 
Jesaja 65,17:
17 Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.
 
2.Petrus 3,13:
13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.
 
Offenbarung 21,1:
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
 
Der HERR ist derzeit dabei sein Volk im Königreich auf der Erde in einen neuen geistlichen Bereich der Himmel hinaufziehen, um von dort durch sein Volk im Geistbereich der Erde (Anm.: `äräẓ-Bereich) seine Pläne zu etablieren (vgl. Epheser 2,6; Kolosser 3,1-3).
 
Epheser 2,6:
… 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Kolosser 3,1-3:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
 
Hierbei bleibt es nicht aus, dass wir auf unserem Weg tiefer in die Verheißung eine „ausgediente Art“ von Führung gehen lassen müssen, so wie es auch das Volk Israel zu unterschiedlichen Zeitphasen erlebte (vgl. Richter 1,1).
 
Richter 1,1:
1 Nach dem Tod Josuas befragten die Israeliten den HERRN und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinaufziehen, Krieg zu führen gegen die Kanaaniter?
 
Um tiefer in die von Gott vorherbestimmte Verheißung des Königreichs einzutreten, bedarf es eine geistliche „Dimension des Wassers“ zu durchqueren, was mit der „Region des Jordans“ im Zusammenhang steht und das Ablegen des Alten und die Aufnahme des Neuen umfasst.
 
Das wird daran deutlich, dass das Volk Israel in das Land ihrer Verheißung durch den Jordan gehen musste, während die alte Generation in der Wüste verstarb. Darüber hinaus wurde auch die Taufe Jesu durch Johannes, dem Täufer im Wasser des Jordan vollzogen (vgl. Josua 3,14 i.V.m. Josua 5,4; Matthäus 3,13).
 
Josua 3,14:
14 Als nun das Volk aus seinen Zelten auszog, um durch den Jordan zu gehen, und als die Priester die Bundeslade vor dem Volk hertrugen …
 
Josua 5,4:
4 Und das ist der Grund, warum Josua sie beschnitten hat: Das ganze Volk, das aus Ägypten gezogen war, die Männer, alle Kriegsleute, waren unterwegs in der Wüste gestorben, als sie aus Ägypten zogen.
 
Matthäus 3,13:
13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.
 
Die Entrückung Elijas und eine neue prophetische Dimension des Himmels
 
Man kann diesen Prozess von dem neuen von Gott eröffneten Bereich des Himmels mit dem Leben von Elija gleichsetzen zu dem Zeitpunkt als Elischa ihm folgte und auf dem Weg war, die doppelte Salbung von Elija zu erhalten.
 
In diesem Zusammenhang kommt zwei Attributen eine bedeutende Rolle zu, bei denen es sich um die Bewegung und den Klang handelt (vgl. 2.Könige 2,11).
 
2.Könige 2,11:
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.
 
Der feurige Wagen mit den feurigen Pferden ist die Trennlinie zwischen dem Fleisch und dem Geist, zwischen dem natürlichen und übernatürlichen Bereich. Er entspricht auch der Richtlinie und dem Maßstab des Wortes Gottes in Verbindung mit seinem Plan für die Erde und Menschen.
 
Darüber hinaus spielte bei der Überquerung des Jordans der Mantel, der die prophetische Dimension/Salbung von Elija repräsentiert, eine wichtige Rolle.
 
Als Elija mit Elischa auf dem Weg zu dem Ort der Entrückung war, mussten sie zuerst den Jordan überqueren und das geschah, indem Elija seinen Mantel zusammenfaltete. Er schlug damit auf das Wasser des Jordans, so dass dieser sich öffnete und sie gemeinsam zur anderen Seite auf trockenem Boden hinüber gehen konnten (vgl. 2.Könige 2,8).
 
2.Könige 2,8:
8 Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug ins Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, sodass die beiden auf trockenem Boden hinübergingen.
 
Elija schloss gewissermaßen einen prophetischen Bereich in den Himmeln, so dass Elischa einen neuen prophetischen Bereich eröffnete.
 
Das wird dadurch deutlich, dass nachdem Elija von Gott durch den Wirbelwind und die Trennung durch den feurigen Wagen mit den feurigen Pferden in den Himmel aufgenommen wurde, Elischa den Mantel von Elija aus einem höheren Bereich empfing.
 
Zu diesem Zeitpunkt war der Mantel nicht eingewickelt sondern entfaltet, was ein Zeichen darauf war, dass sich Elischa in einem Salbungsbereich aufhielt, der das Doppelte von dem trug, in dem sich Elija zuvor bewegte.
 
Elischa überquerte nach der Entrückung von Elija den Jordan und gebrauchte bei seinem Rückweg zur Überquerung des Jordans diesen entfalteten Mantel von Elija (Anm.: neue prophetische Dimension/Salbung), der zugleich zu seiner neuen Bekleidung wurde, da Elischa seine alten Kleider zerrissen hatte (vgl. 2.Könige 2,9-14).
 
2.Könige 2,9-14:
9 Und als sie hinüberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: Dass mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.
10 Er sprach: Du hast Schweres erbeten. Doch wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir genommen werde, so wird es geschehen; wenn nicht, so wird es nicht sein.
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.
12 Elisa aber sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater, du Wagen Israels und sein Gespann!, und sah ihn nicht mehr.
Da fasste er seine Kleider, zerriss sie in zwei Stücke 13 und hob den Mantel auf, der Elia entfallen war, und kehrte um und trat wieder an das Ufer des Jordans.
14 Und er nahm den Mantel, der Elia entfallen war, und schlug ins Wasser und sprach: Wo ist nun der HERR, der Gott Elias?, und schlug ins Wasser. Da teilte es sich nach beiden Seiten, und Elisa ging hindurch.
 
Elischa bewegte sich nach seiner alleinigen Überquerung des Jordans in einem neuen von Gott kreierten Salbungsbereich, den er für diese Zeit auf der Erde festlegte.
 
Gott beendete eine Zeit des Himmels auf der Erde durch eine neue Zeit des Himmels auf der Erde, was die Prophetenjünger, auf die Elischa an der anderen Seite des Jordans traf, erkannten, indem sie die kooperierende doppelte Salbung des HERRN auf seinem Leben ruhen sahen. Selbst wenn sie es noch nicht ganz glauben konnten, dass die Zeit Elijas von Gott auf übernatürliche Weise beendet wurde, erkannten sie diese (vgl. 2.Könige 2,15-18).
 
2.Könige 2,15-18:
15 Und als das die Prophetenjünger sahen, die gegenüber bei Jericho waren, sprachen sie: Der Geist Elias ruht auf Elisa, und sie gingen ihm entgegen und fielen vor ihm nieder zur Erde 16 und sprachen zu ihm: Siehe, es sind unter deinen Knechten fünfzig starke Männer, die lass gehen und deinen Herrn suchen. Vielleicht hat ihn der Geist des HERRN genommen und auf irgendeinen Berg oder in irgendein Tal geworfen. Er aber sprach: Lasst sie nicht gehen!
17 Aber sie nötigten ihn, bis er nachgab und sprach: Lasst sie hingehen! Und sie sandten hin fünfzig Männer und diese suchten Elia drei Tage; aber sie fanden ihn nicht.
18 Und sie kamen zu Elisa zurück, als er noch in Jericho war, und er sprach zu ihnen: Sagte ich euch nicht, ihr solltet nicht hingehen?
 
Das bedeutet für uns als Volk Gottes, dass wenn Gott einen neuen geistlichen Bereich auf der Erde kreiert hat, wir nicht an dem alten Weg und den damit verbundenen Dingen festhalten, sondern uns in der neuen von Gott kreierten Struktur und Salbung bewegen (vgl. Markus 2,22).
 
Markus 2,22:
22 Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man soll neuen Wein in neue Schläuche füllen.
 
Aus der Gnade Gottes empfangen wir im Heiligen Geist die nötige Sensibilität gegenüber dieser neuen Dimension von Offenbarung, die aus uns durch unsere Anbetung und treue Haltung im täglichen Leben gegenüber Gottes Wort herausfließt.
 
Darin treten wir neuen Mutes führend in einer dienenden Haltung auf, um Gerechtigkeit und den Willen Gottes zu verkünden – im Erlassen im Gebet und täglichem Werk zur Ehre des Königs des ganzen Universums.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 13. DEZEMBER 2021 | 09. TEBETH 5782, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die Präsenz von Ruchlosigkeit, die sich über die von Gott gesetzten Grenzen erheben will!
 
Doch der HERR spricht: „Ich habe den Engel Meiner Gegenwart gesandt, um Ruchlosigkeit in ihre Schranken zu weisen und an ihren Ort zurückzustoßen, damit die Last des Maßes ihrer Bosheit, die sie in einem Zeitzyklus hervorgebracht hat, auf sie zurückfällt und ihren Weg verdunkelt!“
 
Das von Gott eingeleitete Zurückstoßen geht einher mit einem großen Knall, der dem Knall des Durchbruchs einer Schallmauer gleicht (vgl. Sacharja 5,5-8)!
 
Wenn das geschieht, kommt es zu einem Rückfall für alle die, die sich im „Körper der Ruchlosigkeit“ aufhalten!
 
In diesem Moment ist der Leib Jesu – die Ekklēsia auf Erden aufgerufen in der übernatürlichen Unterscheidung der Zeiten wie der Stamm Issaschar zu wandeln und nicht passiv zu sein, sondern aktiv im Geist, um in der von Gott gesetzten Zeit voranzugehen und im Glauben zu handeln, spricht der Geist des Propheten (vgl. Sacharja 5,9 i.V.m. Jeremia 8,7a; 1.Chronik 12,33)!
 
Es geht um den Ausspruch von offenbarender Wahrheit, die der Heilige Geist aus dem Wort Gottes im jeweiligen Moment betont, so dass sie von der Ekklēsia im Bereich zwischen Erde und Himmel erlassen wird!
 
Dadurch wird die Ruchlosigkeit für eine bestimmte Zeit orientierungslos und mit der Last ihrer Bosheit an den von Gott vorherbestimmten Ort verschoben!
 
Dort wird sie zwei Angesichtern der Finsternis in Form eines „Löwen“ begegnen! Diese Präsenz der zwei Löwengesichter umfasst eine auf Lüge gegründete Angst!
 
Der „Leib der Ruchlosigkeit“ wird selbst in Lüge und Angst verfallen (vgl. Sprüche 26,27 i.V.m. Prediger 10,8)!
 
Die Verschiebung von Ruchlosigkeit beinhaltet ihre Versetzung in das Land der Ruchlosigkeit, um ihren „Körper“ mit dem Territorium der Bosheit zu verbinden, so dass es zum gerechten Urteil mit gravierender Auswirkung von Gott kommt (vgl. Sacharja 5,10-11)!
 
Durch Gottes Eingreifen wird Ruchlosigkeit aus dem Ort, wo die Gerechten im Zentrum des Friedens Gottes leben entfernt, weil es der Ort ist, wo das „Salz“ nicht fade geworden ist, sondern wie Feuer brennt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Markus 9,49-50)!
 
Zugleich ertönt der Aufruf Gottes an die noch unschlüssigen Gerechten sich aus der Mitte der Ruchlosigkeit zu entfernen (vgl. Offenbarung 18,4)!
 
Der geistliche Kampf, der derzeit tobt, ist ein Kampf der „Frauen“, weil die Braut des Lammes der Hure Babylons und ihrer Ruchlosigkeit gegenübersteht, spricht der Geist des Propheten!
Es ist die Zeit, in der die verschiedenen „Flügel von Vögeln“ eine bedeutende Rolle spielen, mit der die Ekklēsia zu bestimmten Zeitphasen ausgerüstet wird!
 
Hierbei handelt es sich um das Aktivwerden im Glauben in einer bestimmten geistlichen Facette, so dass der Wind des Geistes unter die ausgebreiteten Flügel kommt, um die Ekklēsia in der Bewegung Gottes von einem Ort zum anderen zu bringen (vgl. Sacharja 5,9a; Offenbarung 12,14a i.V.m. Johannes 3,8)!
 
Diese geistliche Aktivität der Ekklēsia bzw. der Frau des Lammes bringt eine neue Art der guten Botschaft hervor! Es handelt sich hierbei um den Erlass des Triumphs, der seinen Ursprung im Sieg Jesu am Kreuz von Golgatha hat!
 
Diese Botschaft geht einher mit der Qualität des letzten Atems Jesu am Kreuz, der bereits den Bösen besiegt hat (vgl. Johannes 19,30b i.V.m. Psalm 68,12-15; Jesaja 11,4; 2.Thessalonicher 2,8b)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Sacharja 5,5-8:
5 Und der Engel, der mit mir redete, trat hervor und sprach zu mir: Hebe deine Augen auf und sieh! Was kommt da hervor?
6 Und ich sprach: Was ist das? Er aber sprach: Das ist eine Tonne, die da hervorkommt – und sprach weiter: Das ist die Sünde im ganzen Lande.
7 Und siehe, es hob sich der Deckel aus Blei und da war eine Frau, die saß in der Tonne.
8 Er aber sprach: Das ist die Gottlosigkeit. Und er stieß sie in die Tonne und warf den Deckel aus Blei oben auf die Öffnung.
 
Sacharja 5,9:
9 Und ich hob meine Augen auf und sah, und siehe, zwei Frauen traten heran und hatten Flügel, die der Wind trieb – es waren aber Flügel wie Storchenflügel –, und sie trugen die Tonne zwischen Erde und Himmel dahin.
 
Jeremia 8,7a:
7a Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen; …
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
Sprüche 26,27:
27 Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.
 
Prediger 10,8:
8 Wer eine Grube gräbt, der kann selbst hineinfallen, und wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.
 
Sacharja 5,10-11:
10 Und ich sprach zum Engel, der mit mir redete: Wo tragen diese die Tonne hin?
11 Er aber sprach zu mir: Dass ihr ein Tempel gebaut werde im Lande Schinar und sie dort aufgestellt werde.
 
Markus 9,49-50:
49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.
50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit wird man es würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
 
Offenbarung 18,4:
4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!
 
Sacharja 5,9a:
9a Und ich hob meine Augen auf und sah, und siehe, zwei Frauen traten heran und hatten Flügel, die der Wind trieb – es waren aber Flügel wie Storchenflügel –, …
 
Offenbarung 12,14a:
14a Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, …
 
Johannes 3,8:
8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.
 
Johannes 19,30b:
… 30b Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied (Anm.: hauchte aus).
 
Psalm 68,12-15:
12 Der Herr gibt ein Wort – der Freudenbotinnen ist eine große Schar –: 13 Die Könige der Heerscharen fliehen, sie fliehen, und die Frauen teilen die Beute aus.
14 Wenn ihr zu Felde liegt, glänzt es wie Flügel der Tauben, die wie Silber und Gold schimmern.
15 Als der Allmächtige dort Könige zerstreute, damals fiel Schnee auf dem Zalmon.
 
Jesaja 11,4:
… 4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
 
2.Thessalonicher 2,8b:
8b Ihn (Anm.: den Bösen) wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Wir befinden uns in einer Zeitphase, in der der HERR einen übernatürlichen Hunger nach der offenbarenden Wahrheit seines Wortes freigesetzt hat (vgl. Amos 8,11 i.V.m. Matthäus 4,4).
 
Amos 8,11:
11 Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott der HERR, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN, es zu hören; …
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Dieser geistliche Hunger geht einher mit der Barmherzigkeit Jesu, die dazu beiträgt, dass die Stimme des HERRN in einer größeren Dynamik wahrgenommen bzw. gehört wird. Diesbezüglich wurde ich zur Bibelstelle aus Matthäus 15,32-37 geführt, wo Jesus die fünf Laibe Brot und ein paar Fische vermehrte, so dass am Ende sieben Körbe Brot übrig blieben.
 
Matthäus 15,32-37:
32 Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Das Volk jammert mich; denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig gehen lassen, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege.
33 Da sprachen seine Jünger zu ihm: Woher sollen wir so viel Brot nehmen in der Wüste, um eine so große Menge zu sättigen?
34 Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben und ein paar Fische.
35 Und er ließ das Volk sich auf die Erde lagern 36 und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk.
37 Und sie aßen alle und wurden satt; und sie sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll.
 
Das in Matthäus 15,32 verwendete griechische Wort für „jammerte“ ist „splanchnịzomai“ und meint unter anderem „von Erbarmen ergriffen zu sein“ oder auch „die mittlere Stimme“, da es sich auf die Eingeweide bzw. das Innere bezieht (Anm.: Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer 4531 und der Strong’s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer G4697).
 
Diese Form von Barmherzigkeit kommt einem goldenen Ring gleich, der in seiner Mitte einen Edelstein eingefasst hat, was verdeutlicht, dass der Hunger im Volk Gottes von der Barmherzigkeit des HERRN abhängig ist, um gestillt zu werden. Hierbei spielt der Glaube im Volk Gottes eine wesentliche Rolle.
 
Es ist der geistliche Hunger nach dem Wort Gottes und der damit verbundene Glaube im Volk Gottes, die dazu beitragen, dass der HERR mit der Freisetzung der offenbarenden Wahrheit seines Wortes diesen „leeren Raum“ füllt, indem er mit der Gegenwart seines Wortes den Hunger stillt.
 
Diese Auswirkung der Barmherzigkeit Gottes mit dem Hunger in seinem Volk geht einher mit der Präsenz des Hohlmaßes in Form von einem „leeren Magen“ und „leeren Körben“, die dazu beitragen, dass es zur Vervielfältigung der offenbarenden Wahrheit kommt. Diese ist mit der Gegenwart seiner Ruhe verbunden, nämlich dem siebenten Tag (Anm.: Shabbat), über den Jesus Christus regiert (vgl. Matthäus 12,8).
 
Matthäus 12,8:
8 Der Menschensohn ist ein Herr über den Sabbat.
 
Es ist das Hohlmaß eines Korbes, das zur Freiheit des Volkes Israel und zur Absicherung der apostolischen Lehre beitrug, indem Mose in einem Kästchen aus Schilfrohr bewahrt als auch der Apostel Paulus in einem Korb in Sicherheit gebracht wurde (vgl. 2.Mose 2,3; Apostelgeschichte 9,25 i.V.m. 2.Korinther 11,32-33).
 
2.Mose 2,3:
3 Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils.
 
Apostelgeschichte 9,25:
25 Da nahmen ihn (Anm.: Paulus) seine Jünger bei Nacht und ließen ihn in einem Korb die Mauer hinab.
 
2.Korinther 11,32-33:
32 In Damaskus bewachte der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener und wollte mich gefangen nehmen, 33 und ich wurde in einem Korb durch ein Fenster die Mauer hinuntergelassen und entrann seinen Händen.
 
Jesu Brotvermehrung und die darin enthaltene offenbarende Wahrheit
 
Der Zusammenhang mit der Brotvermehrung Jesu verdeutlicht uns, dass es Jesus am Herzen lag, offenbarende Wahrheit über die Bedeutung von wahrer Freiheit, über die Lebendigkeit seiner apostolischen Wahrheit sowie den Tag seiner Ruhe zu geben. Das beinhaltet den Zeitraum der Beziehung mit dem himmlischen Vater (vgl. 1.Mose 2,2-3 i.V.m. 2.Mose 20,11).
 
1.Mose 2,2-3:
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
 
2.Mose 20,11:
11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
 
Es ist die Ruhe Gottes, die mit seiner Verheißung verknüpft ist (vgl. Hebräer 4,1).
 
Hebräer 4,1:
1 So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir zu seiner Ruhe kommen.
 
Der Heilige Geist zieht derzeit weltweit viele Gläubige in Christus in den jeweiligen Gemeinschaften zu „einer Menschenmenge“ von Heiligen zusammen, deren Mägen vor Hunger knurren, so wie bei einem Löwen.

Es ist diese Sehnsucht in ihrem Geist nach apostolischer Lehre, die mit der Wahrheit Gottes gefüllt ist, um effektiv und abgesichert im Glauben mit Christus Jesus weiter voranzugehen (vgl. Apostelgeschichte 2,42).
 
Apostelgeschichte 2,42:
42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
 
Aus der Freisetzung der offenbarenden Wahrheit resultiert, dass sich einige anfangs vor dieser Gegenwart fürchten. Der Grund hierfür ist, weil sie diese Dimension von Wahrheit noch nicht kennen. Diese Wahrheit ist die ziehende Kraft des himmlischen Vaters, die die betreffenden Heiligen in das Zentrum von Jesus Christus, dem lebendigen Wort Gottes zieht. Es gilt, seine offenbarende Lehre zu verinnerlichen und darin gesättigt zu werden, während man sich von Halbwahrheiten und unhaltbaren Traditionen kirchlicher Institutionen löst (vgl. Johannes 6,44a).
 
Johannes 6,44a:
44a Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, …
 
Wir können die Geheimnisse in Christus Jesus in Form von Weisheit und Erkenntnis ohne die ziehende Kraft des himmlischen Vaters nicht verstehen, weil er es ist, der uns zu seinem Sohn zieht (vgl. Kolosser 2,2-3).
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Die Botschaft Jesu ist wie das von Tau benetzte Manna, das das Volk Israel in der Wüste aß (vgl. 2.Mose 16,13b-15; Matthäus 4,4).
 
2.Mose 16,13b-15:
… 13b Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.
14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.
15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat.
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Es ist die offenbarende Lehre Jesu, die aus dem verborgenen Bereich seiner Sohnschaft entspringt und dem dunklen Firmament mit seinen funkelnden Sternen entspricht, denn es war das Manna, das über Nacht fiel und zur Fragestellung des Volkes führte (vgl. Hiob 38,7 i.V.m. Johannes 10,34).
 
Hiob 38,7:
… 7 als mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Gottessöhne?
 
Johannes 10,34:
34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (vgl. Psalm 82,6): „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?“
 
Der Tau der Gegenwart Jesu, die Umwandlung und ein größeres Maß an Demut
 
Diese Gegenwart vom Tau Jesu, nämlich seines offenbarenden Wortes, wandelt uns in unserem Königtum in Christus Jesus um, was mit einer höheren Qualität einhergeht. Es verhält sich auf ähnliche Weise wie es dem König Nebukadnezar erging, so dass er begann die Dimension des Angesichtes Gottes in Form des Stiers und des Adlers zu durchlaufen, um die Regierungsgegenwart des himmlischen Vaters zu begreifen (vgl. Daniel 4,30).
 
Daniel 4,30:
30 Im gleichen Augenblick wurde das Wort erfüllt an Nebukadnezar, und er wurde verstoßen aus der Gemeinschaft der Menschen und er fraß Gras wie die Rinder und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels und wurde nass, bis sein Haar wuchs so groß wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelklauen wurden.
 
Dieser Umwandlungsprozess bringt eine größere Demut mit sich, die mit höherer Erkenntnis über die Herrschaft Gottes einhergeht, weil Gott dem Demütigen Gnade gibt und ihn zur rechten Zeit erhöht (vgl. Daniel 4,31-34 i.V.m. 1.Petrus 5,5b-6; Jakobus 4,10).
 
Daniel 4,31-34:
31 Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder und ich lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt, 32 gegen den alle, die auf Erden wohnen, für nichts zu rechnen sind. Er macht es, wie er will, mit den Mächten im Himmel und mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?
33 Zur selben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und meine Herrlichkeit und mein Glanz kamen wieder an mich zur Ehre meines Königreichs. Und meine Räte und Mächtigen suchten mich auf, und ich wurde wieder über mein Königreich eingesetzt und gewann noch größere Herrlichkeit.
34 Darum lobe, ehre und preise ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er demütigen.
 
1.Petrus 5,5b-6:
… 5b Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Jakobus 4,10:
10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.
 
Die Phase der Entwicklung von wahrer Demut von König Nebukadnezar wurde von der lauten Stimme eines übernatürlichen Wächters eingeläutet, was der Qualität der bereits erwähnten „mittleren Stimme“ in Form von Barmherzigkeit entspricht (vgl. Daniel 4,10-11a.28-29).
 
Daniel 4,10-11a.28-29:
10 Und ich sah ein Gesicht auf meinem Bett, und siehe, ein heiliger Wächter fuhr vom Himmel herab.
11a Der rief laut und sprach: …
28 Ehe noch der König diese Worte ausgeredet hatte, kam eine Stimme vom Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Dein Königreich ist dir genommen, 29 man wird dich aus der Gemeinschaft der Menschen verstoßen und du sollst bei den Tieren des Feldes bleiben; Gras wird man dich fressen lassen wie die Rinder, und sieben Zeiten sollen hingehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen und sie gibt, wem er will.
 
Nebukadnezar lernte in dieser Entwicklungsphase von Demut den Bereich der Heiligkeit Gottes kennen, da er von der Gesellschaft der Menschen ausgesondert wurde. Hierbei durchlief der König die Gegenwart von zwei Facetten des Angesichts Gottes, bei denen es sich um den Stier und den Adler handelte (vgl. Offenbarung 4,7).
 
Offenbarung 4,7:
7 Und die erste Gestalt war gleich einem Löwen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier, und die dritte Gestalt hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler.
 
Zuerst verinnerlichte er die regierende Gegenwart des HERRN, da er wie ein Ochse Gras fraß.
 
Es ist der Thron Gottes, der mit einem grün ummantelten Regenbogen bedeckt ist und auch Jesus sprach zu seinen Schafen über die Wichtigkeit des Aufenthalts in der Gegenwart Gottes in Form von Gras (vgl. Offenbarung 4,2-3 i.V.m. Johannes 10,9; Johannes 14,6).
 
Offenbarung 4,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd (Anm.: grünlich in seiner Farbe).
 
Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Der „Stier“ ist mit dem hebräischen Buchstaben „Aleph“ verknüpft und trägt den Zahlenwert „1“, weshalb es kein Zufall ist, dass der König Nebukadnezar sich zuerst wie ein Ochse verhielt, indem er Gras fraß. Das „Aleph“ bedeutet unter anderem „Rind, Führer, Stärke, Meister/HERR“.
 
Bei der piktografischen Darstellung des hebräischen Buchstabens „Aleph“ handelt es sich um einen „Stierkopf“. Das „Aleph“ ist der sogenannte „Vaterbuchstabe“, weil alles mit dem Vater beginnt und das hebräische Wort für „Vater – āb“ mit einem „Aleph“ anfängt (vgl. Offenbarung 1,8).
 
Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
 
Die Verinnerlichung der Regierungsgegenwart Gottes
 
Die Regierungsgegenwart Gottes zu verinnerlichen geht wie bei Nebukadnezar dem voran, dass die Freisetzung von Tau in der Atmosphäre danach folgt, so dass er als König in die Dimension des Wortes Gottes eintreten konnte, da das Manna zur Zeit des Volkes Israel in der Wüste mit Tau verbunden war (vgl. 2.Mose 16,13b-15 i.V.m. Johannes 6,33-35).
 
2.Mose 16,13b-15:
… 13b Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.
14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.
15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat.
 
Johannes 6,33-35:
33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.
34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 
Der Vorgang der Verinnerlichung von Nebukadnezar und die darauf folgende Benetzung seines Körpers mit Tau tragen in sich verborgen die Botschaft im Ausspruch Jesu, der sagte, dass niemand zum ihm kommen kann, es sei denn, dass der Vater ihn zieht (vgl. Johannes 6,44a).
 
Johannes 6,44a:
44a Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, …
 
Erst nachdem König Nebukadnezar diese Phasen durchlaufen hatte, transformierte sich sein Sinn in ein prophetisches Gedankengut. Das wird durch die Beschreibung der Haare, die in ihrer Länge wie Adlerfedern waren deutlich, so dass er eine heilige Beutementalität entwickelte, worauf ebenfalls die Länge der Nägel wie Vogelkrallen hinweisen.
 
Das Vollmachen des „Hohlmaß“ von sieben Zeiten durch König Nebukadnezar sind als die von Jesus sieben gefüllten Körbe mit Brot anzusehen (vgl. Daniel 4,29c i.V.m. Matthäus 15,37).
 
Daniel 4,29c:
… 29c und sieben Zeiten sollen hingehen, bis du erkennst, dass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen und sie gibt, wem er will.
 
Matthäus 15,37:
37 Und sie aßen alle und wurden satt; und sie sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll.
 
Demnach können wir deutlich erkennen, dass die Umwandlung des Königtums von Nebukadnezar in einem prophetischen Kontext folgendes umfasst:
 
Er trat in die Heiligung Gottes ein (Anm.: separiert von der Gesellschaft), um Gott im Wesenszug als Vater zu erkennen (Anm.: Gras wie ein Ochse gefressen; vgl. Hebräer 12,14). Daraus resultierte, dass Nebukadnezar in die Sohnschaft Christi und Qualität seines lebendigen Wortes eintrat (vgl. Johannes 1,14 i.V.m. Johannes 6,33-35), um schließlich in der Kraft des Zeugnisses Jesu, der der Geist der Prophetie ist, aktiv zu sein (vgl. Offenbarung 19,10e).
 
Es ist das prophetische Gedankengut, das mit den „Adlerfedern“ repräsentiert wird, die der Dimension der Vögel (Anm.: Geistbereich) entspricht. Daraus resultiert, dass verführerische Einflüsse von Menschen (Anm.: irdischer Bereich), wie dem von „Delila“ zur Zeit Simsons Einhalt geboten wird (vgl. Richter 16,4 ff.), indem diese nicht aktiv werden können, weil man sich bereits in einer anderen, nämlich höheren Dimension als der der menschlichen Ebene befindet (vgl. Jesaja 40,31).
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm