Wir befinden uns in einer Zeit von großer Umwälzung in der es gilt, dass wir als Volk Gottes die Pläne des HERRN in den irdischen Bereich, wo der Heilige Geist bereits über der verborgenen Wahrheit brütet zu prophezeien. Auf diese Weise wird durch das Licht der offenbarenden Wahrheit das Licht von der Finsternis getrennt (vgl. 1.Mose 1,2-5).
 
1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Das hat zur Folge, dass wir in der Gesellschaft eindeutig das Lager der Wahrheit von dem Lager der Lüge unterscheiden.
 
Für manche wird es sehr schockierend sein, die wirkliche Wahrheit zu erkennen, so dass sie in einen inneren Kampf eintreten und eine Entscheidung treffen müssen, welchen Weg sie weiter gehen möchten.
 
Das Tal der Entscheidung und die Bloßstellung von Bosheit
 
Diese Situation kommt dem „Tal der Entscheidung“ gleich, in dem sich die betreffenden Menschen an einem „Tiefpunkt“ (Anm.: emotional) befinden, der aufgrund des Gewichts von offenbarender Wahrheit zustande kommt. Hierbei handelt es sich um das Eingreifen Gottes, das dazu bestimmt ist, dass die betreffenden Menschen vor die Entscheidung gestellt werden, der „Wahrheit“ oder „Lüge“ zu folgen. Jede Entscheidung bringt eine Frucht mit sich, die entweder mit Leben in Form von Freiheit oder Tod in Form von Gebundenheit im Zusammenhang steht (vgl. Johannes 8,31-32; Römer 6,23).
 
Johannes 8,31-32:
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
 
Römer 6,23:
23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
 
Das „Tal der Entscheidung“ geht einher mit der Ernte, die die Pläne der Bosheit offenlegt und diese in ihrer Schande entblößt (vgl. Joel 4,13-14 i.V.m. Jesaja 47,1-4).
 
Joel 4,13-14:
13 Greift zur Sichel, denn die Ernte ist reif! Kommt und tretet, denn die Kelter ist voll, die Kufen laufen über, denn ihre Bosheit ist groß!
14 Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung.
 
Jesaja 47,1-4:
1 Herunter, Jungfrau, du Tochter Babel, setze dich in den Staub! Setze dich auf die Erde, wo kein
Thron ist, du Tochter der Chaldäer. Man wird nicht mehr zu dir sagen: „Du Zarte und Verwöhnte“.
2 Nimm die Mühle und mahle Mehl, decke auf deinen Schleier! Hebe die Schleppe, entblöße den Schenkel, wate durchs Wasser, 3 dass deine Blöße aufgedeckt und deine Schande gesehen werde! Ich will mich rächen, unerbittlich, 4 spricht unser Erlöser; der heißt der HERR Zebaoth, der Heilige Israels.
 
Die Kraft der offenbarenden Wahrheit Gottes deckt die Wildheit der Finsternis durch die bereits im Auftrag des HERRN gesprochenen Prophetien auf, so dass diese sich nicht verbergen kann. Das hat zur Folge, dass die Allianzen, die sich in der Finsternis aufhalten in ihren Beziehungen erschüttert werden, so dass ihre „Schnur“ in Form von Verbindungen gemäß ihrer Agenda, nämlich die Menschen in Armut, Schwachheit und Religion zu binden zu zerreißen (vgl. Jesaja 49,10).
 
Jesaja 49,10:
10 Denn ich habe Esau entblößt und seine Verstecke aufgedeckt, dass er sich nicht verbergen kann. Seine Söhne, seine Brüder und seine Nachbarn sind vernichtet, dass keiner von ihnen mehr da ist.
 
Es sind die gesprochenen Prophetien in Form von offenbarender Wahrheit, die sich in den bereits freigesetzten Worten befindet, die zur Freiheit beitragen (vgl. Matthäus 8,8c).
 
Matthäus 8,8c:
…, 8c sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
 
Das „Gebetsmodell“ des HERRN und die Freisetzung von Offenbarung
 
Chuck D. Pierce schrieb sinngemäß in seinem Buch „The Passover Prophecies – Die Pessach Prophetien“ (Anm.: Seite 48), dass der HERR seine Jünger das Beten lehrte, indem er ihnen ein Gebetsmodell offenbarte, das uns als das „Vaterunser“ bekannt ist (vgl. Matthäus 6,9-13).
 
Matthäus 6,9-13:
9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden, wie im Himmel beschlossen (Anm.: persönliche Paraphrasierung).
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung (Anm.: schwere Prüfungen), sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
 
Indem wir Zugang zum Thronsaal Gottes haben, etablieren wir mit der dort erlangten Offenbarung Triumph im natürlichen Bereich.
 
Auf diese Weise dringt die Regierung des Himmels in unsere Atmosphäre ein und verbindet sich mit der Regierung Gottes auf der Erde, so dass es zur Freisetzung der Armeen Gottes kommt und das Land befreit wird.
 
Gemäß Apostelgeschichte 1,13a i.V.m. Apostelgeschichte 2,17-18 ist es unabdingbar, dass wir das offenbarende Licht Gottes durch die Führung des Heiligen Geistes von dem hohen Ort „der prophetischen Schau“ (Anm.: Obergemach) auf der Erde freisetzen, um Finsternis zurückzudrängen.
 
Apostelgeschichte 1,13a:
13a Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: …
 
Apostelgeschichte 2,17-18:
17 „Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. …“
 
Diese Freisetzung von Offenbarung steht in Verbindung mit der Kraft des Odem Gottes und seinem verzehrenden Wesen, das Feuer ist (vgl. Apostelgeschichte 2,2-4 i.V.m. Johannes 4,24a; Hebräer 12,29).
 
Apostelgeschichte 2,2-4:
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Johannes 4,24a:
24 Gott ist Geist, …
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Lasst uns demnach in der offenbarenden Wahrheit Gottes vorangehen und diese in unserem Leben in den uns zugeteilten Möglichkeiten kühn anwenden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Wenn wir als Volk Gottes in gesellschaftliche Herausforderungen geraten, ist es erforderlich, dass wir uns in der Nüchternheit des Geistes und im Glauben üben, um das Wirken des Widersachers in Form eines „Löwen, der verschlingen will“ zu erkennen (vgl. 1.Petrus 5,8-9).
 
1.Petrus 5,8-9:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
 
Diese Nüchternheit beinhaltet eine innere Separierung von dem betreffenden Umstand, um diesen richtig beurteilen zu können, ohne von Angst oder ähnlichem beeinflusst zu sein.
 
Die Nüchternheit des Geistes und das Hinausgehen Jesu aus dem Tempel
 
Anhand von Matthäus 24,1-3a ist zu entnehmen, dass Jesus aus dem Tempel ging und seine Jünger ihm folgten, worin man eine Separierung erkennen kann.
 
Matthäus 24,1-3a:
1 Und Jesus ging aus dem Tempel fort und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels.
2 Er aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.
3a Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: …
 
Das Hinausgehen Jesu aus dem Tempel war in gewissem Maße eine Separierung, aufgrund der religiösen Widersetzlichkeit der dort anwesenden Schriftgelehrten und Pharisäer.
Jesu Verlassen des Tempels führte dazu, dass er den Tempel von außen sah und seine Jünger über die kommende Zerstörung des Tempels lehrte, obwohl der Tempel vor den Augen der Menschen prachtvoll erschien.
 
Darüber hinaus leitete dieses Separieren durch die darin gewonnene Distanz dazu über, dass Jesus mit seinen Jüngern in einen höheren Bereich der „Salbung“ (Anm.: Ölberg) ging, bei dem es sich zugleich um den Ort des Abschieds, einem Ende einer Zeit und des Kommens sowie dem Beginn einer neuen Zeit handelt, wo er sie das Ende der Zeit in Bezug auf sein zweites Kommen lehrte (vgl. Matthäus 24,3 i.V.m. Apostelgeschichte 1,11-12; Sacharja 14,4).
 
Matthäus 24,3:
3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?
 
Apostelgeschichte 1,11-12:
11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt.
 
Sacharja 14,4:
4 Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird.
 
Daraus wird für uns deutlich, dass es nicht ausbleibt, dass es zu bestimmten Zeiten aufgrund von „Widersetzlichkeit“ bzw. „Widerstand“ gegenüber der Wahrheit zu einer gewissen Art von Zerstörung kommt. Bei dieser hat Gott jedoch in seinem souveränen Plan Hoffnung eingewoben, die es gilt zu verstehen und schließlich darin zu wandeln (vgl. Jeremia 29,11).
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.
 
Dort, wo der Widersacher Chaos verübt hat, ist bereits der Heilige Geist präsent, so dass der HERR durch die Kraft seines offenbarenden Wortes Ordnung hervorbringt, die mit Separierung einhergeht (vgl. 1.Mose 1,2-5).
 
1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Die geistliche Perspektive in herausfordernden Zeiten
 
In herausfordernden Zeiten dürfen und müssen wir als Volk Gottes mit einer geistlichen Perspektive auf die jeweiligen Umstände blicken, um uns vom Heiligen Geist in der Wahrheit unterweisen zu lassen, die allein von Jesus Christus kommt (vgl. Johannes 16,13-15).
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Jesus trainierte seine Jünger aus der geistlichen Perspektive auf die irdischen Umstände zu schauen, um die offenbarende Wahrheit und Weisheit des Plans Gottes zu verstehen und dadurch in großer Zuversicht zu bleiben.
 
Das wird unter anderem anhand der Aussage deutlich, die Jesus in Bezug auf seinen Tod und seine Auferstehung gegenüber den Juden machte, indem er den Begriff des Tempels verwendete, worauf seine Adressaten lediglich aus einem irdischen Blickwinkel schauten und somit Jesu Aussage in einem temporären Kontext beurteilten. Das hatte zur Folge, dass die Juden den souveränen Plan Gottes, nämlich das Geheimnis über den kommenden ewigen Sieg und Triumph Jesu nicht verstehen konnten (vgl. Johannes 2,19-22).
 
Johannes 2,19-22:
19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.
20 Da sprachen die Juden: Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?
21 Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.
22 Als er nun auferstanden war von den Toten, dachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte.
 
Um den souveränen Plan Gottes in herausfordernden persönlichen oder gesellschaftlichen Umständen zu erkennen, ist es erforderlich, dass wir uns in der Nüchternheit des Geistes üben und es dem Heiligen Geist erlauben, uns die offenbarende Wahrheit des Sohnes Gottes für diese und die kommende Zeit kundzutun.
 
Das Aufstehen der „Esthers“ in den Nationen und die Implementierung des Samens Gottes in die Gebärmutter der Braut Jesu
 
Da das Zeugnis Jesu der Geist der Prophetie ist (vgl. Offenbarung 19,10e), möchte ich auf eine prophetische Aussage eingehen, die Chuck D. Pierce am 25.02.2022 in Bezug auf die derzeitige gesellschaftliche Lage in einem Interview machte, indem er unter anderem in einem apostolischen-prophetischen Erlass, davon sprach, dass in den nächsten neun Monaten, gezählt ab ungefähr dem biblischen Zeitfenster von Purim des biblischen Jahres 5782 (Anm.: 2022), der HERR einige Dinge verändert, die dazu führen, dass sich Nationen neu zusammenschließen.
 
Darüber hinaus kommt es zu einem Aufstehen der „Esthers“, die Gunst bekommen und innerhalb der genannten neun Monate Strategien erhalten, um Dinge zu beenden und Strukturen, die sich der nächsten Bewegung Gottes und der Ernte in den Nationen entgegengestellt haben, umzustürzen.
 
Weiterhin wurde erlassen, dass in dem Zeitfenster der neun Monate ein Aufstehen des Glaubens innerhalb des Volkes Gottes, besonders im Iran, in Russland und in der Ukraine stattfindet.

Hierbei kommt es besonders zu einem Zusammenschluss des Volkes Gottes innerhalb des Königreichs in den zuvor genannten Ländern.
 
Während ich über diesen apostolischen-prophetischen Erlass meditierte, offenbarte mir der Heilige Geist ein bestimmtes Stückwerk von offenbarender Wahrheit, die ebenfalls die Zukunft betrifft.
 
Er ließ mich wissen, dass ab ungefähr dem Zeitfenster von Purim (Anm.: beginnend am Abend des 16.03.2022) eine Saat in Form des Wortes Gottes in die Gebärmutter der Braut Jesu implantiert wird, das im Zeitfenster von Chanukka zur Geburt führt.
 
Daraufhin hörte ich, wie der HERR sagte:
 
„Diese Geburt trägt zwei in Einem! Es geht um MEIN Volk in den Heidenvölkern und MEIN Volk in Israel!
ICH wälze die Völker und auch MEIN Volk um, weil eine Zeit MEINER Ernte und die Zunahme von Salbung gekommen ist!
Die Erschütterung in der Ukraine findet statt, weil es um MEINEN Ernteplan geht, auch wenn der Widersacher diesen aufhalten will!
 
Da sind vereinte Nationen gegenüber einer Nation, die sich im „Kornspeicher“ treffen, wo ICH auf das Geheimnis des Potentials von „Purim“ und Chanukka“ aufmerksam mache!
 
Es sind die Feste, die MEIN Volk MIR gegenüber etabliert hat, wo ICH zuvor die drei Feste „Pessach, Schawuot“ und „Sukkot“ gegenüber MEINEM Volk angeordnet habe!
 
Da ist der Ruf MEINES Volkes aus den Heidenvölkern und der Ruf MEINES Volkes aus Israel, weil dem Zerbruch die Gunst folgt, so dass sich viele Menschen MEINEM Sohn gegenüber neu hingeben und positionieren, spricht der HERR!
 
Es ist ein Konflikt zur Bewahrung und ein Konflikt zur Weihung!
Die Gegenwart MEINES Schutzes wird den Weg zur Weihung ebnen!
 
Da sind Dinge, die in Stücke zerbrechen, so dass MEINE Entscheidung auf das liebliche Land fällt!
 
Menschen sehen Zerstörung aber ICH sehe den Beginn MEINER souveränen Entscheidung aus der Ewigkeit, die Gunst für MEIN Volk hervorbringt, spricht der HERR!“
 
Das Zeitfenster zwischen Purim und Chanukka
 
Darüber hinaus erfolgte eine geistliche Entschlüsselung von Offenbarung, bei der der HERR mich auf den jeweils ersten Buchstaben des Festes von „Purim“ und „Chanukka“ aufmerksam machte, da bei Gott das „Erste“ eine besondere Stellung hat.
 
Wenn man die zwei ersten hebräischen Buchstaben der genannten Feste zusammenführt, erhalten wir das hebräische Wort „paḥ“, was unter anderem „Klappnetz, Vogelfalle, Schlinge, Falle, Netz“ bedeutet.
 
Darüber hinaus steht es mit dem Wort „pāḥad“ in Verbindung, was soviel wie „zittern, beben, erschrecken, fürchten“ meint. (Anm.: Worterklärung zu den Worten „paḥ“ und „pāḥad“ entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 6473*, 6474)
 
Anhand der Worterklärung wird deutlich, dass der Samen Gottes, den der HERR in den Geist bzw. der Gebärmutter der Braut Jesu in einer Phase des geistlichen Kampfes einpflanzt dazu bestimmt ist, dass wir mit der Ewigkeitsperspektive Gottes, also seinem Plan auf einer höheren geistlichen Ebene agieren.
 
Daraus resultiert, dass wir mit der erlangten göttlichen Strategie die Bestimmung der Falle des Feindes umwandeln, so dass er sich selbst darin verfängt und die mit ihm verbündeten „Könige“ (Anm.: politischer Bereich) und „Richter“ (Anm.: judikative Bereich) auf Erden erzittern, um die Möglichkeit zu erhalten, Christus Jesus zu folgen und ihn zu ehren (vgl. Psalm 141,8-10 i.V.m. 2.Samuel 22,46-49; Psalm 2,10-12).
 
Psalm 141,8-10:
8 Ja, auf dich, HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich, gib mich nicht in den Tod dahin.
9 Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben, und vor der Falle der Übeltäter.
10 Die Gottlosen sollen miteinander in ihr eigenes Netz fallen; mich aber lass entrinnen.
 
2.Samuel 22,46-49:
46 Die Söhne der Fremde verschmachten und kommen mit Zittern aus ihren Burgen.
47 Der HERR lebt, und gelobt sei mein Fels, und Gott, der Fels meines Heils, sei hoch erhoben, 48 der Gott, der mir Vergeltung schafft und mir die Völker unterwirft.
49 Er hilft mir aus von meinen Feinden. Du erhöhst mich über die, die sich gegen mich erheben, vor dem Mann der Gewalttat rettest du mich.
 
Psalm 2,10-12:
10 So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden!
11 Dienet dem HERRN mit Furcht und küsst seine Füße mit Zittern, 12 dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!
 
Die Frucht, die der HERR aus seiner Braut innerhalb der neun Monate hervorbringt, ist ein „lebendiger Leib“, der die bereits erwähnten o.g. zwei biblischen Feste sowie die zwei biblischen Jahre innerhalb des Segenszyklus (Anm.: „Pe-Beth“ und „Pe-Gimel“) und der „Pe-Dekade“ in sich trägt.
 
Dieser „lebendige Leib“, der die Berufung Gottes für die kommende Zeit darstellt, trägt den Aufruf „Beute zu machen“.
 
Die Begründung liegt darin verborgen, weil die zwei hebräischen Buchstaben „Beth“ und „Gimel“, das hebräische bzw. persische Wort „bāḡ“ ergeben, was „Beute“ bedeutet. (Anm.: Worterklärung zu dem Wort „bāḡ“ entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 920)
 
Hierbei ist es kein Zufall, dass der gregorianische Monat Dezember in den biblischen Monat „Kislew“ fällt, welcher mit dem israelischen Stamm „Benjamin“ verknüpft ist, der als alleiniger Sohn Jakobs in Israel geboren wurde und dessen Berufung es war, wie ein Wolf Beute zu machen und diese auszuteilen (vgl. 1.Mose 49,27).
 
1.Mose 49,27:
27 Benjamin ist ein reißender Wolf; des Morgens wird er Raub fressen und des Abends wird er Beute austeilen.
 
Auch Petrus wurde vom HERRN in einer Trance dazu aufgerufen „Beute zu machen“, die einer Seelenernte aus den Heidenvölkern vorausging und bereits ein Hinweis darauf war (vgl. Apostelgeschichte 10,13.19-20).
 
Apostelgeschichte 10,13.19-20:
13 Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! …
19 Während aber Petrus nachsann über die Erscheinung, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; 20 so steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.
 
Es ist erforderlich, dass wir die kommende Frucht „bāḡ – Beute“ in die Reife bringen, um effektiv gemäß dem Auftrag Gottes auf allen den uns vom himmlischen Vater zugeteilten Ebenen „Beute“ zu machen.
 
Dazu zählt auch unsere Freiheit unabhängig vom gesellschaftlichen Einfluss der Ausgrenzung und falscher Bewertung von Situationen zu der Wahrheit zu stehen, die uns Gott aufzeigt. Es geht nicht um Parteilichkeit, Spaltung und falsch verstandene Verantwortung, wenn wir vielmehr bereit sein wollen, die „Beute“ zu machen, die der König der Könige für uns als Gemeinde Jesu – der Ekklēsia vorgesehen hat.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Das Volk Gottes bewegt sich weiter mit Jesus Christus und im Zentrum des Willens Gottes sowie der darin befindlichen Ernte voran. Währenddessen dürfen wir zuversichtlich sein, dass der HERR uns mit der Gegenwart seiner Engel, die die „Anderen“ genannt werden in Berührung bringt. Diese Engel sind aus verschiedenen Ebenen des Geistes ausgesandt, um den Willen Gottes zu vollziehen (vgl. Offenbarung 14,6a.8a.9a.15a.17a.18a).
 
Offenbarung 14,6a.8a.9a.15a.17a.18a:
6a Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, …
8a Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: …
9a Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: …
15a Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: …
17a Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, …
18a Und ein andrer Engel kam vom Altar, …
 
Die Begründung liegt darin, dass der Prozess der geistlichen Ernte mit dem Wirken der von Gott gesandten Engel einhergeht, da Gott Geist ist und deren Gegenwart Winde sind. Diese werden von Gott ausgesandt für diejenigen, die das Heil ererben sollen (vgl. Matthäus 13,39b i.V.m. Offenbarung 14,15; Hebräer 1,7.14).
 
Matthäus 13,39b:
… 39b Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.
 
Offenbarung 14,15:
15 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden.
 
Hebräer 1,7.14:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …
14 Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?
 
Die Engel in der Dynamik des Klangs der „siebenten Posaune“
 
Diese Engel stehen im Zusammenhang mit der Dynamik des Klangs „der siebenten Posaune“, die einen vorherigen Zeitzyklus abschließt und in einen neuen Zeitzyklus überleitet (vgl. Offenbarung 11,15a).
 
Offenbarung 11,15a:
15a Und der siebente Engel blies seine Posaune; …
 
Um dies zu verstehen, ist es wichtig, dass wir die biblischen Zeitzyklen des Segens und der Erlösung anerkennen. Der Erlösungszyklus beginnt mit dem biblischen Monat Abib/Nissan und der siebente biblische Monat ist darin Tischri/Ethanim, der gleichsam das neue biblische Jahr innerhalb des Segenszyklus Gottes einleitet.
 
In diesem siebenten Monat liegt der Tag des Lärm- und Trompetenblasens, um den beginnenden Segenszyklus feierlich einzuläuten, was demnach eine besondere Bedeutung bezüglich der neuen Zeitphase aufzeigt (vgl. 3.Mose 23,24).
 
3.Mose 23,24:
24 Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung.
 
Diese neue Zeitphase geht einher mit der Furcht des HERRN, da der Tag des Lärmblasens in die Zeit der „Tage der Ehrfrucht Gottes“ überleitet. Darüber hinaus ist diese Zeitphase eng verbunden mit der Kraft des Wortes Gottes, das wie ein lebendiges, scharfes und zweischneidiges Schwert ist, dessen Zweischneidigkeit ihren Sitz in den Schätzen des Gesalbten, Christus, also seiner tiefen Weisheit und Erkenntnis hat (vgl. Hebräer 4,12; Epheser 7,17 i.V.m. Kolosser 2,3)
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Epheser 6,17:
… 17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
 
Kolosser 2,3:
...3 in welchem (Anm.: Christus) verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Innerhalb dieses siebenten Klangs manifestiert sich die Bewegung des „ewigen Evangeliums“, das sich im mittleren Himmel zwischen Himmel und Erde abspielt, wo sich Satan der Prinz der Lüfte befindet (vgl. Epheser 2,2).
 
Epheser 2,2:
… 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.
 
Dieser siebente Klang dient dazu, um den Bereich des Widersachers mit der ewigen Wahrheit des Evangeliums zu erschüttern, indem er die Bewohner der Erde mit der Kraft dieser Wahrheit in Berührung bringt. Dabei geht es Gott darum, diesen Bewohnern die Möglichkeit zu eröffnen zu einem Anbeter des Vaters im Geist und in der Wahrheit zu werden (vgl. Offenbarung 14,6-7 i.V.m. Johannes 4,23).
 
Offenbarung 14,6-7:
6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern.
7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!
 
Johannes 4,23:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
 
Der Engel und das ewige Evangelium
 
Der Ausdruck „ewiges Evangelium“ beinhaltet, dass das Evangelium der Gnade Gottes kein Instrument ist, das dazu bestimmt wäre, ein Programm zu ersetzen, das durch die falsch gepredigte, billige Gnade pervertiert wurde. Vielmehr ist es ewig existent so wie die Ewigkeit selbst und bringt den Menschen durch göttliche Gerechtigkeit ewige Freude, Frieden und Hoffnung.
 
Da Satan der Fürst ist, der in der Luft herrscht und der erste „andere“ Engel in diesem Geistbereich im mittleren Himmel präsent ist, um das ewige Evangelium zu verkünden, folgt aus seiner Verkündigung die Konsequenz, dass Satan mit seinen Kräften in seiner Position erschüttert wird, so wie es der Prophet Haggai prophezeite (vgl. Haggai 2,6 i.V.m. Hebräer 12,26-27).
 
Haggai 2,6:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
 
Hebräer 12,26-27:
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
27 Dieses „Noch einmal“ aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
 
Der Aufruf dieses Engels ist der, Gott zu fürchten und ihm die Ehre zu geben, der Himmel, Erde, Meer und die Wasserquellen gemacht hat, was nochmals die Auswirkung des Klangs der siebenten Posaune verbunden mit der Zeitphase der „Tage der Ehrfurcht“ verdeutlicht.
 
Darüber hinaus ruft der Engel in einen Regierungsbereich von Anbetung, wo es um:
 
1. den Regierungsbereich Gottes, dem Himmel,
2. den Regierungsbereich der Ekklēsia auf der Erde,
3. die Königreichsregierung und Herrlichkeit in der Endzeit, dem Meer (vgl. Habakuk 2,14),
4. den Regierungsbereich innerhalb der Schätze und Geheimnisse in Christus in Form von Weisheit und Erkenntnis, den Wasserquellen (vgl. Kolosser 2,3)
 
geht. Dieser Anbetungsbereich kommt einer geöffneten Tür gleich, der mit dem Klang der Urteile Gottes über das „babylonische System“ auf der Erde verknüpft ist. Darüber hinaus trägt er für uns ein tieferes Verständnis über die Zusammenarbeit von neuen Engelseinheiten, die Gott bereithält, um mit der Ekklēsia bzw. dem Leib Jesu auf der Erde zusammenzuwirken. (vgl. Offenbarung 14,8).
 
Offenbarung 14,8:
8 Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.
 
Dieses Zusammenwirken zwischen dem Leib Jesu und dem „anderen“ Engel sowie den darauffolgenden „anderen“ Engeln in den verschiedenen Ebenen des Geistes gründet auf der Intensität der Nähe Gottes.
 
Je näher sich die Engel zu Gott befinden, umso höher sind sie geistlich positioniert und wirken durch die Befehle Gottes auf eine untergeordnete Ebene des Geistes ein, so dass es zur Umsetzung des Befehls Gottes in der jeweiligen Ebene kommt (Anm.: Tempel, Altar, …; vgl. Offenbarung 14,15-19a).
 
Offenbarung 14,14-19a:
14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke (Anm.: Dimension des Glaubens; vgl. Hebräer 12,1). Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn (Anm.: im Glauben wandelnder Leib Jesu auf Erden); der hatte eine goldene Krone (Anm.: Siegeskranz => Überwinder) auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.
15 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel (Anm.: Beziehungsebene mit Gott) und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden.
16 Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde und die Erde wurde abgeerntet.
17 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes Winzermesser.
18 Und ein andrer Engel kam vom Altar (Anm.: Bereich des Herzens Gottes), der hatte Macht über das Feuer und rief dem, der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif!
19a Und der Engel setzte sein Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde …
 
Die Transformation des Wortes Gottes und die scharfe Sichel
 
Innerhalb dieses Klangs der „Vervollständigung“, der siebenten Posaune, der die neue Phase ankündigt und die alte Zeitphase abschließt, kommt es zur Umwandlung des Wortes Gottes von einer Waffe zu einem scharfen Erntegerät. Das beinhaltet die Transformation von einem scharfen Schwert in eine scharfe Sichel, die zur Ernte bestimmt ist (vgl. Offenbarung 14,14-15.18).
 
Offenbarung 14,14-15.18 (Rev. Elberfelder Bibel):
14 Und ich sah: Und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn, der auf seinem Haupt einen goldenen Siegeskranz und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.
15 Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte! Denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden. …
18 Und ein anderer Engel, der Macht über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde! Denn seine Beeren sind reif geworden.
 
Dieser Umwandlungsprozess entspricht der Aussage aus Jesaja 2,4a, worin es deutlich heißt:
 
„Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen … „
 
Das bedeutet nicht, dass sich die Wahrheit des Wortes Gottes ändert, sondern vielmehr von einer singulären in eine plurale Dynamik wechselt, was den Einwirkungsbereich der Wahrheit des Wortes Gottes auf eine Person hinzu den Einwirkungsbereichen über Nationen umfasst.
 
Somit gleicht der damit verbundene Erntevorgang dem Wurf einer Sichel, die sich wie ein Bumerang im Geistbereich über der Erde bewegt und zu ihrem jeweiligen „Werfer“ in die Hand zurückkommt.
 
Es ist eine Dynamik von Konfrontation, Dienerschaft und Kampf, so wie die Hand des Werfers zuerst den Bumerang umschließt, um sich dann zu öffnen und beim Fang wieder zu schließen.
 
Dieser geistliche Erntevorgang geht einher mit der Kraft der Urteile des HERRN, die sich auf dem Fundament der Gnade Gottes gründet und Gerechtigkeit auf der Erde hervorbringt (vgl. Jesaja 26,9b).
 
Jesaja 26,9b:
… 9b Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
 
Diese zwei scharfen „Sicheln“, so wie sie in Offenbarung 14,14-15.18 genannt werden, kommen dem Beginn sowie dem Ende der Mondphase gleich, die auf die Bedeutung von Christus und den Vater als dem Alpha und Omega sowie Beginn und Ende hinweisen.
 
Darüber hinaus rufen diese „Sichelphasen“ dazu auf, das Ziel richtig zu setzen und die Reflexion der jeweiligen abgeschlossenen Phase zu integrieren. Somit geht es um den Aufruf einer Strategieentwicklung zur Frucht sowie die Entwicklung einer Erntestrategie.
 
Anhand dieser zwei „Sichelphasen“ erkennen wir als Heilige das Königtum Gottes in Form des Angesichts des Löwen und das Priestertum Gottes in Form des Angesichts des Stiers, indem wir diese mit der rechten und linken Seite in Verbindung bringen können (vgl. Hesekiel 1,10).
 
Hesekiel 1,10:
10 Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen vieren und zur linken Seite gleich einem Stier bei allen vieren und hinten gleich einem Adler bei allen vieren.
 
Hierbei geht es unter anderem um die vollständige Gegenwart der Herrlichkeit Gottes, repräsentiert zum einen durch die rechte Seite, dem Süden als höchsten Stand der Sonne, und zum anderen seine Geheimnisse, repräsentiert durch die linke Seite, dem Norden als der Sitz der „Dunkelheit“, die im Sohn Gottes verborgen liegen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm