Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der letzte Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.
 
Somit ist es ebenso wenig ein Zufall, dass Jesus Christus einige Jünger, die Fischer waren in die apostolische Nachfolge berief, bei denen es sich unter anderem um zwei Brüderpaare handelte.
 
Diese waren Petrus und sein Bruder Andreas sowie die zwei Söhne des Zebedäus, nämlich Jakobus und Johannes, die als „Donnersöhne“ benannt wurden (vgl. Matthäus 4,18-22).
 
Matthäus 4,18-22:
18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze flickten. Und er rief sie.
22 Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach.
 
Diese beiden Brüderpaare sind bereits ein Hinweis auf die genannten Höhen und Tiefen Gottes, da es sich nach der Namensgebung durch Jesus bei Petrus um den Felsen – aufgrund seiner gemachten Aussage über Christus Jesus – und bei den Söhnen des Zebedäus um wie soeben erwähnt, die Verbindung zum Donner handelt (vgl. Matthäus 6,17-18 i.V.m. Markus 3,17).
 
Matthäus 16,17-18:
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
 
Markus 3,17:
… 17 weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; …
 
Ein Fels befindet sich geographisch auf der Erde und ein Donner ertönt in der Atmosphäre bzw. im Himmel.
 
Es war Jesus Christus, der seine Jünger von Fischern zu Menschenfischern umwandelte, was außerdem bedeutet, dass die genannten Jünger als Fischer mit der „Dimension der Fische“ und dem Fischtor in Jerusalem vertraut waren, um aus dieser Erkenntnis im Auftrag Jesu den großen Fang von Menschen einzuholen (vgl. Lukas 5,9-11 i.V.m. Nehemia 3,3).
 
Lukas 5,9-11:
9 Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, 10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.
11 Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.
 
Nehemia 3,3:
3 Aber das Fischtor bauten die Söhne Senaa; sie deckten es und setzten seine Türen ein, seine Schlösser und Riegel.
 
Das Fischtor und die höhere geistliche Ebene
 
Es war das Fischtor, das durch die Söhne Senaa im Auftrag von Nehemia wiederhergestellt wurde, so dass die Möglichkeit für „den großen Fang“ gesichert werden konnte. Durch das Fischtor wurden die gefangenen Fische in die Stadt Jerusalem gebracht.
 
Anhand des Namens „Senaa“ (Anm.: bedeutet „die gehasste Bevölkerung, zu stechen, dornig“) wird für uns deutlich, dass es sich um wahre Nachfolger Jesu handelt, die die Wahrheit sprechen und nicht schweigen, auch wenn sie von der Gesellschaft aufgrund ihrer Worte gehasst als auch abgelehnt werden (vgl. Matthäus 5,11 i.V.m. Johannes 15,19).
 
Matthäus 5,11:
11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
 
Johannes 15,19:
19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
 
Wir sind nicht dazu berufen uns als Gemeinde Jesu – der ekklēsia attraktiv für die Welt zu machen, sondern wir sollten danach Ausschau halten, einzig und allein attraktiv für unseren HERRN Jesus Christus in Form von wahrhaftiger Nachfolge und authentischer Hingabe zu sein.
 
Nachdem Jesus von den Toten auferstanden war, erschien er unter anderem sieben Jüngern am See von Tiberias, die auf Fischfang waren und sprach sie aus der Facette des Vaters an, da er sie dort als „Kinder“ anredete (vgl. Johannes 21,1-5).
 
Johannes 21,1-5:
1 Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 2 Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger.
3 Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts.
4 Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
5 Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
 
Petrus nahm mit seiner Intention fischen zu gehen, die Führungsrolle ein. Hierbei begleiteten ihn die Söhne des Zebedäus, Thomas, Nathanael und zwei andere Jünger.
 
Jesus sprach aus der Facette des Vaters und auch der See Genezareth an dieser Stelle im Wort als See Tiberias (Anm.: abgeleitet von dem römischen Herrscher Tiberius) betitelt, der auch See von Galiläa genannt wird, zeigt uns, dass es Jesus am Herzen lag, seine Jünger bzw. Apostel auf eine höhere Ebene zu ziehen.
 
Diese höhere Ebene ist verbunden mit seiner Regierung und dem Verständnis über den lebendigen Fang in Form „der Sohnschaft Gottes (Anm.: 153 Fische), der Wahrheit Gottes (Anm.: Petrus), des wahren Glaubens (Anm.: Thomas), der Bewegung von Engeln (Anm.: Nathanael), der Gerechtigkeit Gottes (Anm.: die Söhne des Zebedäus)“ sowie des noch „unbekannten Bereichs (Anm.: zwei nicht mit Namen erwähnte Jünger)“.
 
Der Vater ist die höchste geistliche Autorität und es war Petrus, der in diesem Fall allein die 153 Fische im Auftrag Jesu an Land zog, deren Zahlenwert den Ausdruck „Söhne Gottes“ trägt und es ist Jesus Christus, der als Sohn zur Rechten Gottes sitzt. Daraus wird für uns deutlich erkennbar, dass Jesus die bereits etablierte Wahrheit in Petrus auf eine höhere geistliche Ebene ziehen wollte.
 
Der himmlische Vater wollte, dass sie ihre Weisheit und Erkenntnis in Christus mit seiner gegenwärtigen höheren Weisheit und Erkenntnis vermischen und in sich aufnehmen sollten, da diese sich bereits in Form der Fische auf dem Lagerfeuer befanden (vgl. Johannes 21,9-13 i.V.m. Kolosser 2,2-3).
 
Johannes 21,9-13:
9 Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot.
10 Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
11 Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.
12 Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13 Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch die Fische.
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Der Grund dafür ist dieser, dass bei dieser Bibelstelle zwei verschiedene griechische Worte für „Fisch“ erwähnt sind. Zum einen handelt es sich um das Wort „ichthỵs“, was einen „Fisch“ an sich meint und zum anderen um das zweite Wort „opsạrion“, was einen „zubereiteten Fisch“ im Sinne von einem zubereiteten Essen beschreibt. (Anm.: Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel zu den griechischen Worten für „Fisch – ichthỵs, opsạrion“ mit der Wortschlüsselnummer: 2456, 3647* und der Strong’s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: G2486, G3795)
 
Anhand dieser Worterklärungen wird auffällig, dass es im Interesse Gottes ist, dass wir unsere Erfahrungen in das Zentrum der Auferstehungskraft seines Sohnes bringen und es dem Heiligen Geist erlauben, unsere Erkenntnis auf eine höhere Ebene versetzen zu lassen, um darin zu wandeln.
 
Die richtige Positionierung von gemachten Erfahrungen und die rechte Seite
 
Wenn wir unsere gemachten Erfahrungen mit Christus Jesus in das Licht seiner Erfahrung bringen, beginnen wir die offenbarende Wahrheit für diese und die kommende Zeit zu erkennen und uns dementsprechend auszurichten (vgl. Psalm 36,10).
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
Auffallend ist auch, dass die sieben Jünger von Jesus angewiesen wurden, das Netz zur rechten Seite auszuwerfen. Darin liegt eine tiefere Erkenntnis, bei der es unter anderem um den Bereich der Regierungsherrschaft in der Sohnschaft Gottes und den Wandel in der offenbarenden Wahrheit des Heiligen Geistes sowie der Furcht des HERRN geht.
 
Das Angesicht Gottes in der Facette des Löwen ist im Wort Gottes verbunden mit der rechten Seite und weist auf seine ewige Königsherrschaft hin (vgl. Hesekiel 1,10).

Hesekiel 1,10:
10 Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen vieren und zur linken Seite gleich einem Stier bei allen vieren und hinten gleich einem Adler bei allen vieren.
 
Die rechte Seite steht gemäß dem Wort Gottes im Zusammenhang mit dem Süden und der brennenden Menora sowie den sieben brennenden Fackeln vor dem Thron Gottes (vgl. 2.Mose 40,24 i.V.m. Offenbarung 4,5).
 
2.Mose 40,24:
… 24 und setzte den Leuchter auch hinein gegenüber dem Tisch an die Seite der Wohnung nach Süden …
 
Offenbarung 4,5:
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
 
Hierbei wird deutlich, dass die sieben brennenden Fackeln mit der Dimension des himmlischen Vaters verbunden sind, da Gott ein verzehrendes Feuer ist (vgl. 5.Mose 4,24; Hebräer 12,29).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Hebräer 12,29:
… 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Darüber hinaus ist die rechte Seite mit den wahren Nachfolgern Jesu in Form von Schafen, welche Demut repräsentieren, sowie der Positionierung der Stämme Ruben, Simeon und Gad verbunden, die auf der Südseite um die Stiftshütte lagerten (vgl. Matthäus 25,33a; 4.Mose 2,10a.12a.14a).
 
Matthäus 25,33a:
33a und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen …
 
4.Mose 2,10a.12a.14a:
10a Nach Süden soll sein das Banner des Lagers Ruben mit seinen Heerscharen: …
12a Neben ihm soll sich lagern der Stamm Simeon: …
14a Dazu der Stamm Gad: …
 
Die Dimension der zuvor genannten Stammeseinheit ist unter anderem ein Hinweis auf die Fähigkeit Jesus Christus im Alltag zu erkennen (Anm.: Ruben, bedeutet „Siehe, ein Sohn!“), seine Stimme zu hören (Anm.: Simeon, bedeutet „Erhörung“) und durch seinen Triumph am Kreuz gegen Widerstand in seiner Gerechtigkeit im geistlichen Kampf vorzugehen (Anm.: Gad, bedeutet „Glück“, „Bedrängung“).
 
Der Wind des Südens trägt die Offenbarung des Feuer Gottes (vgl. Hiob 37,17; Lukas 12,55).
 
Hiob 37,17:
17 Du, dem schon die Kleider heiß werden, wenn das Land still liegt unterm Südwind, …
 
Lukas 12,55:
55 Und wenn der Südwind weht, so sagt ihr: Es wird heiß werden. Und es geschieht so.
 
Somit kann auch die rechte Seite (Anm.: Süden) die offenbarenden Worte Gottes in Form von Korrektur und Ermahnung repräsentieren, die sich aus seiner Liebe zur Wahrheit entwickeln.
 
Der Südwind als Symbol für das Feuer und die Hitze gibt die Kühnheit zu predigen, so wie es die Feuerflammen auf den Häuptern der Heiligen zu Pfingsten/Schawuot aufzeigten (vgl. Jesaja 6,6-8 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).
 
Jesaja 6,6-8:
6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
8 Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Wie bereits erwähnt liegt nach biblischem Maßstab der Süden auf der rechten Seite des Ostens und weist auf etwas hin, das in die Fülle von Stärke gelangt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Die Jahreszeit, in der wir uns befinden

Derzeit befinden wir uns in einer Jahreszeit, in der draußen die Stunden der Dunkelheit zunehmen und die Stunden des Tageslichts abnehmen. Diese Tatsache ist kein Grund, ängstlich oder deprimiert zu werden. Gott weist mit dieser Gegebenheit nur auf das zunehmende brennende Licht innerhalb unserer „vier Wände“ hin, das mit mehr Wärme verbunden ist (vgl. Römer 12,11).
 
Römer 12,11:
11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.
 
Als der „eine neue Mensch“ in Christus Jesus (Anm.: das Volk Israel und wir als Gläubige in Christus aus den Heidenvölkern; vgl. Epheser 2,14-15) befinden wir uns in der Jahreszeit von Chanukka und Weihnachten. Diese Zeit ist verbunden mit dem zunehmenden feurigen Licht, weil die Kerzen („1“ + 8 Kerzen) der Chanukkia (Anm.: der spezielle Leuchter für das Chanukka-Fest) jede Nacht über acht Tage eine nach der anderen angezündet werden und auch der Leuchter des Advents mit „vier Kerzen“ Woche für Woche angezündet wird.
 
Aufgrund dessen möchten wir die Lehre von Robert Heidler über das Chanukka-Fest zugänglich machen, die uns helfen wird, die Zeit zu verstehen, in der wir uns befinden.
 
Daniel und Tina Glimm
 
Die sentimentale Zeit des Jahres
 
Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit des Jahres. Es ist die sentimentale Zeit des Jahres, mit der eine Menge emotionaler Dinge verbunden sind und sie sind gut.
Aber Gott möchte uns auch wissen lassen, dass dies eine starke übernatürliche Zeit ist, die den Zeitplan Gottes zeigt, in dem Wunder geschehen.
 
Während wir die Zeit von Chanukka erleben (Anm.: das ist ein hebräisches Wort und bedeutet „Hingabe/Weihung“), genießen wir die Zeit mit Freunden und der Familie, jedoch sollten wir dabei nicht vergessen, dass es eine übernatürliche Zeit ist und sollten erwarten, dass Gott auf übernatürliche Weise einen Durchbruch schafft.
 
Die Zeit in die Chanukka fällt ist der Monat, in dem auch Weihnachten gefeiert wird. Weihnachten ist die Zeit, in der wir uns an die Liebe Gottes erinnern, die er uns durch die Ankunft Jesu vermittelt hat.
 
Einige Gläubige meinen, nur weil wir die biblischen Feste feiern, dürften wir kein Weihnachten feiern. Das stimmt nicht.
 
Weil wir ein neuer Mensch in Jesus Christus sind, ist es uns gestattet, die Feste Gottes auf beiden Seiten zu feiern (vgl. Epheser 2,13-18; die messianischen Juden und die Heidenchristen).
 
Selbst wenn Jesus nicht in der Zeit zwischen dem 24. und 26. Dezember geboren wurde, heißt das noch lange nicht, dass wir kein Weihnachten feiern dürfen. In dieser Zeit erinnern wir uns daran, dass der himmlische Vater Jesus auf die Erde gesandt hat.
 
Jesus wurde eigentlich zur Zeit von Sukkot (Anm.: Laubhüttenfest) geboren.
 
Als wiedergeborene Gläubige sollten wir für jede Gelegenheit, uns an die Liebe Gottes – nämlich JESUS – erinnern, dankbar sein und davon sprechen.
 
Weihnachten ist eine wundervolle Zeit, um Gottes Liebe zu feiern. Es ist eine Zeit, in der wir unseren Freunden, Nachbarn und der Familie in der Liebe Gottes begegnen dürfen und Gott dafür danken, dass er sie so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn sandte!
 
Wie zuvor erwähnt, wird im Dezember nicht nur Weihnachten sondern auch Chanukka gefeiert. Viele Christen wissen nicht viel über Chanukka. Sie halten es einfach für einen weiteren jüdischen Feiertag.
 
Aber wenn wir Chanukka wirklich verstehen, werden wir feststellen, dass es auch für Christen gilt.
Im Feiern von Chanukka liegt großer Segen.
 
Chanukka ist kein alttestamentliches Fest, das von Gott verordnet wurde und wird im Tenach (Anm.: Altes Testament) noch nicht einmal erwähnt, sondern ist im Neuen Testament in Johannes 10 zu finden.
 
In Johannes 10,22-38 verkündete Jesus zu Chanukka – dem Fest der Tempelweihe – eine wichtige Botschaft.
 
Johannes 10,22-38:
22 Es war damals das Fest der Tempelweihe (Anm.: Chanukka) in Jerusalem; es war Winter.
23 Und Jesus ging in dem Tempel umher, in der Säulenhalle Salomos.
24 Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus.
25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; 26 aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.
30 Ich und der Vater sind eins.
31 Da hoben die Juden wieder Steine auf, dass sie ihn steinigten. 32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt. Für welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich?
33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter“ (vgl. Psalm 82,6)? 35 Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden -, 36 sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?
37 Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht!
38 Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und versteht, dass der Vater in mir ist und ich in dem Vater!
 
Diese Schriftstelle zeigt an, dass Chanukka ein besonderes Fest für Jesus war.
Er betrat zu dieser bestimmten Zeit den Tempel, um sich mit Chanukka zu identifizieren.
Das zeigt uns, wenn Jesus Chanukka gefeiert hat, ist es nicht nur ein Fest für die Juden, sondern für alle, die den Gott Israels kennen.
 
Die Geschichte von Chanukka
 
Im Jahre 167 v. Chr. erließ der griechische Herrscher Antiochus Epiphanes ein Dekret, wonach alle seine Untertanen zur griechisch-heidnischen Religion übertreten mussten.
Zu jener Zeit befand sich Israel unter der Herrschaft des Griechischen Reiches, was harte Zeiten für die Juden bedeutete.
 
Antiochus verbot den Judaismus und die Anbetung im Tempel. Durch Folter zwang er das jüdische Volk zu konvertieren und tötete viele von ihnen. Dann schändete er den Tempel, indem er eine Statue von Zeus im Allerheiligsten aufstellte und Schweine auf dem Altar opferte.
 
Schließlich konnte ein jüdischer Priester namens Mattatias es nicht länger ertragen. Ein griechischer Hofbeamter war in seine Stadt gekommen, hatte einen Altar für einen heidnischen Gott errichtet und befahl Mattatias, ein Opfer darauf darzubringen. Mattatias weigerte sich. Er sagte: “Auch wenn alle Völker im Reich des Königs sich seinem Befehl fügen … ich, meine Söhne und meine Brüder bleiben dem Bund treu, den Gott mit unseren Vorfahren geschlossen hat.“ (vgl. 1.Makkabäer 2,19-20).
 
Ein anderer Jude meldete sich freiwillig, das heidnische Opferritual durchzuführen, worauf Mattatias sein Schwert zog und ihn tötete.

Danach attackierten Mattatias und seine Söhne den griechischen Hofbeamten und töteten auch ihn.

Zu Beginn des Aufstandes zog Juda, Sohn des Mattatias, mit einer kleinen Gruppe von Juden gegen die mächtigen griechischen Armeen in den Kampf.
 
Juda hatte einen interessanten Spitznamen: „Makkabäer“ - „der Hammer“. „Makkabäer“ war das Akrostichon (Anm.: Anfangsbuchstaben, -silben oder -wörter der Verszeilen eines Gedichts, die ein Wort oder einen Satz ergeben) aus dem Satz: „Wer ist wie Du unter den Göttern, o HERR.“ Das war ihr Schlachtruf.
 
Erstaunlicherweise besiegten Juda und seine Anhänger die griechischen Armeen im Jahre 165 v. Chr. wie durch ein Wunder.
 
Nachdem sie ihre Unabhängigkeit wiedererlangt hatten, war es Judas Anliegen, als erstes den Tempel instand zu setzen. Als der Tempel instand gesetzt und gereinigt war, riefen sie ein großes Fest aus, um ihn dem HERRN neu zu weihen.
Das Volk Israel versammelte sich in Jerusalem, um zu feiern.
 
Als es Zeit war, die Menora im Tempel zu entzünden, hatten sie nur noch genug Öl für einen Tag. Aber an diesem Fest geschah ein Wunder und das Öl reichte acht Tage lang, ein Vermehrungswunder.

Es war ein Wunder wie zur Zeit Elisas, als sich das Öl der Witwe vermehrte (vgl. 2.Könige 4,1-7).
 
2.Könige 4:1-7:
1 Und eine Frau von den Frauen der Prophetensöhne schrie zu Elisa: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du hast doch selbst erkannt, dass dein Knecht den HERRN fürchtete. Nun aber ist der Gläubiger gekommen, um meine beiden Söhne für sich als Sklaven zu nehmen.
2 Da sagte Elisa zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sag mir, was du im Haus hast! Sie sagte: Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen Krug Öl.
3 Da sagte er: Geh hin, erbitte dir Gefäße von draußen, von all deinen Nachbarinnen, leere Gefäße, aber nicht zu wenige!
4 Dann geh hinein und schließ die Tür hinter dir und hinter deinen Söhnen zu und gieß in all diese Gefäße; und was voll ist, stelle beiseite!
5 Und sie ging von ihm weg und schloss die Tür hinter sich und hinter ihren Söhnen zu. Während sie ihr die Gefäße reichten, goss sie ein.
6 Und es geschah, als die Gefäße voll waren, da sagte sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß! Er aber sagte zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr da. Da kam das Öl zum Stillstand.
7 Und sie kam und berichtete es dem Mann Gottes, und der sagte: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle deine Schulden! Du aber und deine Söhne, ihr könnt von dem restlichen Öl leben.
 
Chanukka ist aus mehreren Gründen ein besonderes Fest:
 
Es ist eine Feier der Wiederherstellung: der Tempel wurde wiederhergestellt.
 
Es bedeutet auch ein Feiern der Wunder Gottes. Chanukka wird ebenfalls das Fest der Lichter genannt, was durch eine spezielle Menora ausgedrückt wird, die man Chanukkia nennt.
Anstatt sieben Arme wie bei der Menora, hat die Chanukkia neun Arme: ein Licht für jeden Tag als Zeichen des Gedenkens an das Wunder der Ölvermehrung. Das neunte Licht heißt „Schamasch“, das bedeutet „Diener“, und wird nicht dazu gezählt, denn es dient den anderen acht Leuchten zur Entzündung der Chanukkia.
 
Was ist die Botschaft von Chanukka?
 
1) Gott beschützt Sein Volk
 
  • Der Feind hatte versucht, Gottes Volk zu zerstören, aber Gott ist ein Gott, der sich um Seine Schafe kümmert.
  • Gott schenkte Juda Makkabäus einen wundersamen Sieg.
  • Der erste Schlüssel von Chanukka ist: Gott schützt diejenigen, die Ihm angehören. Die Botschaft von Jesus zu Chanukka in Johannes 10,22 lautet: „Ich bin der Beschützer meiner Schafe.“ -
    Darum geht es bei Chanukka.
2) Gott möchte Seinen Tempel wiederherstellen
 
  • Juda Makkabäus’ höchste Priorität war es, den Tempel gereinigt und Gottes Gegenwart wieder etabliert zu sehen.
  • Er entfernte alle Götzen und Unreinheit.
  • Er baute alles wieder auf und stellte alles wieder her, was verloren war.
  • Er weihte ihn wieder ganz neu dem HERRN.
  • Er veranlasste ein fröhliches Fest, um die Gegenwart Gottes unter ihnen wieder neu willkommen zu heißen.
  • Gott ehrte das Werk Judas mit einem Erweis seiner Herrlichkeit.
Jesu Eifer für das Haus des Vaters
 
Chanukka ist das Fest der Wiederherstellung Seines Tempels. Das ist ein weiterer Grund, warum Chanukka ein besonderes Fest für Jesus war, denn der Tempel war ein besonderer Ort – er war das Haus des Vaters für Jesus (vgl. Johannes 2,16).
 
Jesus ehrte den Tempel und nannte ihn „Meines Vaters Haus“; das zeigt uns, dass Ihm die Wiederherstellung des Tempels am Herzen lag. Es war die Sehnsucht von Jesus, den Tempel wiederhergestellt zu sehen.
 
Genau diese Sehnsucht können wir am Anfang von Jesu Dienst erkennen – in Johannes 2,14-17 und gegen Ende Seines Dienstes – in Markus 11,15-17. Jesus reinigte den Tempel und trug den Eifer in sich, das Haus des Vaters wiederhergestellt zu sehen. Auch heute eifert Er noch darum, denn als Gläubige sind wir sowohl ein individueller als auch ein gemeinschaftlicher Tempel für den Heiligen Geist (vgl. 1.Korinther 6,19; 1.Korinther 3,16ff.).
 
Es ist eines der Ziele Jesu auf der Erde, aktuell den Tempel Gottes wiederherzustellen und alle Sünde und Unreinheit daraus zu entfernen, sowie Gottes Herrlichkeit wieder in Seinem Tempel zu etablieren.
 
3) Wir dienen einem Gott der Wunder!
 
Als Juda sich entschied, Gott zu ehren, indem er den Tempel wiederherstellte, kam die Herrlichkeit Gottes herab und Wunder geschahen! Lasst uns daran denken, dass Chanukka das Feiern von Gottes Wundern bedeutet.
 
Der Segen von Chanukka lautet folgendermaßen: „Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der Du Wunder unseren Vätern erwiesen hast in jenen Tagen zu dieser Zeit.“
 
Der „Dreidel“ – ein Aufruf zur Umkehr
 
Zu Chanukka spielen die Juden oder jungen jüdischen Kinder mit dem „Dreidel“. Das ist ein Kreisel, der vier hebräische Buchstaben trägt: „Nun (50), Gimel (3), He (5), Schin (300)”, die die Aussage „Ein großes Wunder ist dort/hier geschehen!“ beinhalten (Anm.: Der Zahlenwert der hebräischen Buchstaben beträgt „358“).

Das hebräische Wort „maschiach“ besitzt denselben Zahlenwert von „358“. Es bedeutet Messias - Gesalbter und ist aus den hebräischen Buchstaben Mem-40/ Schin-300/ Jod-10/ Chet-8 zusammengesetzt.
 
Des Weiteren hat auch das Brustschild des Hohepriesters, das im Hebräischen „choschän“ heißt, den gleichen numerischen Wert von „358“.
 
Im Prophetischen ergibt das folgende Erklärung: „Spüre den Herzschlag deines Messias Jesus so wie Johannes und erstrahle mit Seiner Liebe.“ (vgl. Johannes 13,23-25 i.V.m. 2.Mose 28,15-21.28-30; Hebräer 3,1-2)
 
Dass Jesus die Ankläger seinerzeit zum Chanukkafest mit den Werken Seines Vaters konfrontiert hat, sollte ein Aufruf an uns sein, Gottes große Wunder der Vergangenheit zu proklamieren, denn das löst bei dem Hörenden Glauben aus, Gott jetzt für Wunder zu vertrauen (vgl. Johannes 10,25. 32.38).
 
Johannes 10,25.32.38:
25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; …
...32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt. Für welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich?
38 Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und versteht, dass der Vater in mir ist und ich in dem Vater!
 
4) Chanukka – eine Feier des Lichts. Es ist das Fest der Lichter.
 
Die Botschaft von Chanukka sagt aus, dass das Licht die Finsternis überwindet (vgl. Johannes 1). Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis konnte es nicht ergreifen (vgl. Johannes 8,12; Matthäus 5,14).
 
Johannes 8,12:
12 Jesus redete nun wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.
 
Matthäus 5,14:
14 Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein.
 
Chanukka ist die Zeit, wo Gott Sein Licht auf uns scheinen lassen möchte, damit wir noch intensiver und heller strahlen. Die Chanukkia ist ein Bild von Jesus!
Die „erste/neunte“ Kerze wird Diener-Kerze (Anm.: „Schamasch“) genannt; sie weist auf Jesus hin.
 
Bei der siebenarmigen Menora wurde die mittlere Leuchte „Leuchte des HERRN“ genannt, aber bei der neunarmigen Chanukkia wird die mittlere Leuchte „der Diener“ genannt. Das ist Jesus.
Jesus ist der HERR, aber er kam als Knecht oder Diener, um sein Leben hinzugeben und Gottes Segen auf der Erde zu lösen. Das stellt die Chanukkia dar.
Die Diener-Kerze überträgt das Licht auf alle anderen Kerzen!
 
Während Chanukka wird jeden Abend eine weitere Kerze hinzugefügt bis alle angezündet sind. Das stellt Jesus dar als das Licht, das sich auf der ganzen Erde ausbreitet.
 
Der zweite Grund für die Wichtigkeit von Chanukka für wiedergeborene Gläubige
 
Es existiert ein zweiter Grund, warum Chanukka für uns als Christen wichtig ist.
 
Jesus wurde ja eigentlich gar nicht am 25. Dezember geboren, weil die Hirten ihre Herde Ende Dezember nicht mehr draußen weiden.
Zur Zeit von Jesu Geburt hatten die Hirten ihre Schafe jedoch draußen auf der Weide.
 
In Lukas 1,5 steht, dass Zacharias Priester war in den Tagen des Herodes und der priesterlichen Abteilung des Abija angehörte.
 
In 1.Chronik 24,10 steht geschrieben, dass die Priester des Abija vom 12. bis 18. Siwan im Tempel dienten (Anm.: Juni, die Priester dienten einmal im Jahr für ungefähr zwei Wochen).
 
Lukas 1,5:
5 Es war in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Abteilung des Abija; und seine Frau war aus den Töchtern Aarons und ihr Name Elisabeth.
 
1.Chronik 24,10:
...10 für Hakkoz das siebte, für Abija das achte,...
 
Wann wurde Jesus geboren?
 
Der Engel Gabriel erscheint dem Priester Zacharias im Monat Siwan zwischen dem 12. und 18. und Elisabeth wird am 25. Siwan schwanger; und nach 285 Tagen Schwangerschaft wurde Johannes der Täufer am 15. Nisan geboren, an dem das Pessachfest stattfindet. Zum Pessach ist es Teil der jüdischen Tradition, dass man einen Stuhl für den Propheten Elijah aufstellt für den Fall, dass dieser erscheint.
 
Es ist interessant, dass Johannes der Täufer im Geist des Elijah wandelte und am Pessachfest geboren wurde.
 
In Lukas 1,36 befand sich Elizabeth im 6. Monat ihrer Schwangerschaft, das war der 25. Kislew, nämlich der Monat, in dem Chanukka beginnt.
Das zeigt auf, dass dies die Zeit war, wo Jesus von Maria empfangen wurde.
 
Nach einer regulären Schwangerschaft von etwa 285 Tagen wurde Jesus eventuell am 15. Tischri geboren, und das ist Sukkot, das Laubhüttenfest.
Das zeigt auf, dass Jesus wahrscheinlich nicht zu Weihnachten geboren wurde, seine Empfängnis jedoch zu Chanukka stattfand – dem Fest der Lichter und der Tempelweihe. Jesus wurde von Maria inmitten der Feier der Wunder Gottes durch den Heiligen Geist empfangen, damit Maria das LICHT DER WELT zur Geburt bringen konnte!
 
Die Botschaft von Chanukka sagt aus:
 
  1. Gott kümmert sich um sein Volk. Danken wir ihm, dass wir unter seinem Schutz stehen.
  2. Gott möchte seinen Tempel wiederhergestellt sehen. Danken wir ihm, dass wir sein Tempel sind! Danken wir ihm, dass er seine Gemeinde wiederherstellt.
  3. Gott ist ein Gott der Wunder. Danken wir ihm, dass er ein lebendiger Gott ist, der in Kraft handelt. Lasst uns lernen, Wunder zu erwarten!
  4. Jesus ist das Licht der Welt. Chanukka ist eine Zeit, um sein Licht aufleuchten zu lassen.
An Weihnachten feiern wir, dass Jesus kam. An Chanukka feiern wir, warum er kam.
Aus diesem Grund ist Chanukka das Schlüsselfest für die Gemeinde heute.
Chanukka feiert, was Gott jetzt in seiner Gemeinde tut.
 
Gott ist dabei, seinen Tempel wiederherzustellen. Er fordert uns auf, eine Oase für die Nationen zu sein, seine Liebe und Fürsorge zu offenbaren.
Er möchte, dass wir seine Kraft durch die Manifestation von Wundern demonstrieren.
Er ruft uns, mit seinem Licht in eine Welt voller Finsternis hineinzuleuchten.
 
Seid also ermutigt, in diesem Jahr das Fest der Lichter zu feiern. Ihr könnt euch entweder eine Chanukkia besorgen oder einfach neun kleine Kerzenhalter verwenden. Während ihr an jedem Abend die Kerzen anzündet, proklamiert ihr, dass Gottes große Wunder zu Chanukka geschahen und das auch heute noch Wunder geschehen.
 
Lobpreis sei Gott für Jesus, dem Licht der Welt.
 

Der biblische Monat „Tebet“ ist der zehnte Monat im biblischen Kalender und wird mit dem Stamm Dan in Verbindung gebracht. Es ist der Wortbedeutung nach auch ein Monat des „Schlamms, etwas worin man einsinkt“.
 
Dan, die Schlange und der Löwe
 
Dan wurde von seinem Vater Jakob als eine besondere Schlange und von Mose als kraftvoller junger Löwe gesegnet, der aus der „Plötzlichkeit“ Gottes agiert, um den Einfluss von Stolz zu Fall zu bringen (vgl. 1.Mose 49,16-18 i.V.m. Psalm 20,8; Psalm 33,17; 5.Mose 33,22).
 
1.Mose 49,16-18:
16 Dan wird Richter sein in seinem Volk wie nur irgendein Stamm in Israel.
17 Dan wird eine Schlange werden auf dem Wege und eine Otter auf dem Steige und das Pferd in die Fersen beißen, dass sein Reiter zurückfalle.
18 HERR, ich warte auf dein Heil!
 
Psalm 20,8:
8 Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes.
 
Psalm 33,17:
17 Rosse helfen auch nicht; da wäre man betrogen; und ihre große Stärke errettet nicht.
 
5.Mose 33,22:
22 Und über Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, der hervorspringt aus Baschan (Anm.: „fruchtbare steinlose Ebene“).
 
Ebenso trägt Jesus auch die Attribute einer „Schlange“ und eines „Löwen“, u.a. in Form des Sieges bzw. Triumphs über die Sünde und als Zeichen des ewigen Königtums (vgl. Johannes 3,14-18 i.V.m. Offenbarung 5,5).
 
Johannes 3:14-18:
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
 
Offenbarung 5,5:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
 
Worte der Gerechtigkeit und Worte der Weisheit
 
Die Schlange im Zusammenhang mit dem Stamm Dan deutet sowohl auf gerechte Worte als auch auf die Worte von Weisheit hin (vgl. Matthäus 10,16).

Matthäus 10,16:
16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
 
Es ist wichtig, dass wir von einem Ort der Gerechtigkeit aus urteilen und nicht von einem Ort der Bitterkeit, der Eifersucht oder der Habgier.
 
Um in Übereinstimmung mit 1.Korinther 5,12-13 gerecht zu urteilen, ist es erforderlich, dass wir in Gerechtigkeit, Wahrheit und Barmherzigkeit handeln (vgl. 1.Mose 49,16-18).
 
1.Korinther 5,12-13:
12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind?
13 Gott aber wird die draußen sind richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!
 
1.Mose 49,16-18:
16 Dan wird Richter sein in seinem Volk wie nur irgendein Stamm in Israel.
17 Dan wird eine Schlange werden auf dem Wege und eine Otter auf dem Steige und das Pferd in die Fersen beißen, dass sein Reiter zurückfalle.
18 HERR, ich warte auf dein Heil!
 
Der Charakter des Schlamms in diesem biblischen Monat weist auf die Dimension des ersten Menschen Adam hin (vgl. 1.Mose 2,6-7).
 
1.Mose 2,6-7:
… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
Diese Dimension ähnelt der sich drehenden Töpferscheibe als Gottes Ewigkeitszyklus und dem Ton als unsere temporäre Lebenszeit auf Erden, im Haus des Töpfers zur Zeit Jeremias (vgl. Jeremia 18,1-4).
 
Jeremia 18,1-4:
1 Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen.
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
 
Der Prophet Jeremia in der Zisterne und herausfordernde Umstände
 
Im Zusammenhang mit dem Schlamm können wir in Jeremia 38,6 lesen, dass der Prophet von den Beamten des Königs Zedekia in die Zisterne geworfen wurde, wo er im Schlamm versank.
 
Jeremia 38,6:
6 Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne Malkijas, des Königssohnes, die im Wachthof war, und ließen ihn an Seilen hinab. In der Zisterne aber war kein Wasser, sondern Schlamm und Jeremia sank in den Schlamm.
 
Es ist wichtig, dass dort, wo wir in herausfordernde Umstände gelangen, uns gemäß Römer 8,28 dessen bewusst sind, dass die, die Gott lieben, alles zum Besten dienen muss.

Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Durch diese Aussage wird die Zisterne und die herausfordernde Situation, in der sich Jeremia befand, zu einem richtungsweisenden Licht für uns in dieser Zeit.
 
Die Zisterne, in die der Prophet Jeremia geworfen wurde, trug eine göttliche Aussage in sich, in die Gott den Propheten eintreten ließ, um sich darin zu positionieren. Hierbei handelte es sich um die Zisterne von „Malkija“ – „Mein König ist JAHWE!“, die am Boden mit Schlamm gefüllt war.
 
Wie bereits erwähnt, war es feuchte Erde, die Substanz, die Gott bei der Erschaffung des ersten Menschen in Mannesreife verwendete (vgl. 1.Mose 2,6-7).
 
1.Mose 2,6-7:
… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
Auch wenn es die Absicht des Feindes war, Jeremia durch diese Art von Gefangennahme in der Zisterne einzuschüchtern bzw. aufzuhalten, war es im Interesse Gottes, seinen Propheten im „Auge“ seiner ewigen Königsherrschaft zu zentrieren und ihn zum richtigen Zeitpunkt in eine neue Dimension des prophetischen Wachens heraufzuholen.
 
Gemäß Psalm 7,16 und Sprüche 26,27 dürfen wir zuversichtlich sein, dass der HERR die Menschen, die bewusst Böses tun und die Ungerechtigkeit forcieren durch ihre eigenen Pläne zu Fall kommen werden.
 
Psalm 7,16:
16 Er hat eine Grube gegraben und ausgehöhlt – und ist in die Grube gefallen, die er gemacht hat.
 
Sprüche 26,27:
27 Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.
 
Anhand dessen wird deutlich, dass aus herausfordernden Umständen Segen erwächst, der den Feind in seiner scheinbaren Überlegenheit dezimiert.
 
Wenn man diese Situation von Jeremia in der Zisterne im prophetischen Kontext betrachtet, entspricht dies der Phase der Umwandlung in der Gegenwart unseres Königs Jesus Christus, um befähigt zu sein, seinen prophetischen Plan für diese Zeit zu empfangen und umzusetzen.
 
Kühnes Auftreten vor dem Thron der Gnade
 
Gottes prophetischer Plan für unser Leben besteht darin, dass wir uns mutig erheben und in seine königliche „Residenz“ oder vielmehr in seinen Palast vor sein Gnadenthron kommen, um die göttliche Gerechtigkeit in der Welt zu aktivieren (vgl. Esther 2,16 i.V.m. Hebräer 4,16).
 
Esther 2,16-18:
16 Es wurde aber Ester zum König Ahasveros gebracht in den königlichen Palast im zehnten Monat, der da heißt Tebet, im siebenten Jahr seiner Herrschaft.
17 Und der König gewann Ester lieber als alle Frauen und sie fand Gnade und Gunst bei ihm vor allen Jungfrauen. Und er setzte die königliche Krone auf ihr Haupt und machte sie zur Königin an Waschtis statt.
18 Und der König machte ein großes Festmahl für alle seine Fürsten und Großen, das Festmahl Esters, und gewährte den Ländern Steuererlass und teilte königliche Geschenke aus.
 
Hebräer 4,16:
16 Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
 
Göttliche Rechtschaffenheit
 
Die Aktivierung der göttlichen Gerechtigkeit zu erwähnen, liegt darin begründet, weil der biblische Monat Tebet mit dem Stamm Dan – „Richter“ verbunden ist.
 
Dan war der fünfte Sohn Jakobs (bedeutet: „Fersenhalter“) und der erste Sohn Rahels (bedeutet: „Mutterschaf“), der von ihrer Magd Bilha (bedeutet: „Furchtsamkeit, Bescheidenheit“) gezeugt wurde.
 
Anhand von Dan, der als fünfter und auch als erstgeborener Sohn geboren wurde (Anm.: Dan wurde nach Juda geboren), können wir die Hand Gottes und seine Gunst auf Dan erkennen, um die göttliche Gerechtigkeit auszuführen (vgl. 1.Mose 30,4-6).
 
1.Mose 30,4-6:
4 So gab sie ihm Bilha, ihre Leibmagd, zur Frau und Jakob ging zu ihr.
5 Und Bilha ward schwanger und gebar Jakob einen Sohn.
6 Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und mich erhört und mir einen Sohn gegeben. Darum nannte sie ihn Dan.
 
Og, der König der Amoriter
 
Die Region Baschan, aus der der Stamm Dan nach dem Segen des Mose wie ein Löwe hervorging, stand zuvor unter der Herrschaft des Königs Og (vgl. 5.Mose 33,22 i.V.m. 5.Mose 3,11).
 
5.Mose 33,22:
22 Und über Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, der hervorspringt aus Baschan (Anm.: „fruchtbare steinlose Ebene“).
 
5.Mose 3,11:
11 Denn allein der König Og von Baschan war noch übrig von den Riesen. Siehe, in Rabba (Anm.: „die Große“ – weiblich), der Stadt der Ammoniter, ist sein steinerner Sarg, neun Ellen lang und vier Ellen breit nach gewöhnlicher Elle.
 
Der Name „Og“ bedeutet „Er war gekrümmt.“
Er war der König der Amoriter – „derer, die auf den Bergen wohnen“.
 
In einem prophetischen Kontext bedeutet es, dass der Plan des Königs Og darin besteht, Menschen durch Religion zu unterdrücken, mit dem Ziel, sie daran zu hindern in die Fruchtbarkeit und Freiheit in Christus Jesus einzutreten.
 
Der Geist von „Og“ treibt die Menschen dazu, aus eigener Kraft und Selbstgerechtigkeit zu leben. Das wird durch seine „Ruhestätte“ deutlich (vgl. 5.Mose 3,11).
 
Gebeugt zu sein kann in diesem Zusammenhang ein Zeichen dafür sein, dass die Sünde wie eine Last auf einer Person liegt, die durch den Einfluss eines bösen Geistes von Scham und Schuld bedrückt wird.
 
Es kann zum Beispiel ein religiöser Geist sein, der Menschen bedrückt. Es ist jedoch der Glaube an Jesus Christus, der mit Freiheit und Kraft verbunden ist.
 
Die gekrümmte Frau
 
Es ist kein Zufall, dass Jesus an einem Sabbat in einer der Synagogen eine verkrüppelte Frau heilte, die achtzehn Jahre lang verkrümmt war (Anm.: 3 x 6 | 6+6+6 = 18; vgl. Lukas 13,10-13).
 
Lukas 13,10-13:
10 Und er lehrte in einer Synagoge am Sabbat.
11 Und siehe, eine Frau war da, die hatte seit achtzehn Jahren einen Geist, der sie krank machte; und sie war verkrümmt und konnte sich nicht mehr aufrichten.
12 Als aber Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, sei frei von deiner Krankheit!
13 Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott.
 
Da Jesus die Frau an einem Sabbat in der Synagoge heilte, war dies ein Zeichen dafür, dass er durch die Heilung die Herzen der religiösen Menschen konfrontierte, die in Gesetzlichkeit vor Gott lebten, aber keine wahrhaftige Liebesbeziehung zu ihm hatten.
 
Der religiöse Geist ist ein antichristlicher Charakter, weil er sich in seiner subtilen Haltung von Stolz über Werke ohne Glauben definiert und die durch Jesus Christus am Kreuz geschenkte Gerechtigkeit ablehnt oder relativieren will.
 
Deshalb sollten wir ermutigt sein, in Jesus Christus, dem Sohn des lebendigen Gottes zu leben, der auf dem Thron zur Rechten des Vaters sitzt und ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten (vgl. Kolosser 3,1 i.V.m. Johannes 4,23).
 
Kolosser 3,1:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
 
Johannes 4,23:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
 
Indem wir uns aus der Gerechtigkeit von Jesus Christus in der Gnade aufrichten, werden wir in diesem Monat Worte sprechen und Entscheidungen treffen, die den Feind in seinen Strukturen zu Fall bringen und Gott als Richter in der Dimension von Weisheit offenbaren.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Für ein tieferes Verständnis über die biblischen Zeiten und Monate sowie deren Allianz zu den Stämmen Israels empfehlen wir die Bücher „ZEIT, VORWÄRTS ZU GEHEN“ von Chuck D. Pierce mit Robert und Linda Heidler sowie das Buch "Der prophetische Esel Issaschar".