=> Aus Gottes Sicht gibt es nur zwei Königreiche. In dem einen Königreich „folgt man Jesus Christus“ und gehorcht seinem Willen und seinen Wegen. In dem anderen Königreich gibt es nur die „Anbetung des Selbst“, die immer in Konkurrenz zu den selbstlosen Wegen Gottes steht.

In dieser Zeit gilt es, sich auf die Kultur des Reiches Gottes einzustellen und nicht den Fehler zu begehen, zu glauben, dass die westliche „christliche“ Kultur und die Königreichskultur zwangsläufig gleich sind.

Höchste Priorität

Während wir in diesen Zeiten voranschreiten, kommt es zu einem monumentalen Konflikt zwischen diesen beiden Königreichen, wenn diese um die Seelen der Menschheit ringen.

Der Konflikt in Form von Rivalität entstand ursprünglich im Himmel, als „Luzifer“ beschloss, sich gegen Gott zu stellen, um der Erste zu werden bzw. die Nummer 1 zu sein. Dieser gleiche kämpferische Geist ist auch heute noch in der Welt existent und animiert Menschen oder Gruppen, miteinander zu konkurrieren, um zu versuchen, an erster Stelle zu stehen.

Rivalität in Form von Wettbewerb ist ein integraler Bestandteil des Lebens in den westlichen Kulturen. Es wurde als eine erforderliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben akzeptiert und geschätzt. Der Wettbewerb ist jedoch letztlich selbstsüchtig und beinhaltet Begehren, was zu Neid sowie zu allen Arten von Streit und Krieg führt.

Der erste irdische Wettbewerb fand zwischen Kain und Abel statt. Kain hatte seine eigenen Vorstellungen davon, wie man Opfergaben darbrachte. Doch als Abels Opfer von Gott als akzeptabler gegenüber dem Opfer von Kain angesehen wurde, wurde Kain sehr wütend und ermordete seinen Bruder. Die Konkurrenz von Kain mit Abel war letztendlich seine Konkurrenz mit Gott und zwar darum, wer die „Nummer 1“ sein würde (vgl. 1.Mose 4,3-8).

1.Mose 4,3-8:
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist es nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

Ein ähnliches Verhalten ist bei König Nimrod zu erkennen, der die ursprüngliche Stadt und den Turm von Babylon baute. Er war der Urenkel von Noah und hat den Glauben seiner Väter verworfen sowie sich dem Okkulten zur Verfügung gestellt. Er war der Erste, der in seiner Armee einen Wettkampf veranstaltete, um seine Truppen zu trainieren und zu verstärken. Er lockte und kontrollierte Männer, indem er Unmoral, Konkurrenz und Zauberei einsetzte.
 
Wer war Nimrod?
 
»Der Sohn von Kusch und Gründer der vier ältesten Städte der Welt. Diese waren Babel (Babylonien), Erech (Uruk), Akkad und Kalne (Nippur). Sie alle werden in der Bibel in 1.Mose 10,10 als das Land Schinar beschrieben, ein verschlüsselter Name für das alte Babylonien. Nimrod war nicht nur der Enkel von Ham, sondern auch der Urenkel von Noach. Nimrods Herrschaftsgebiet erstreckte sich bis nach Assyrien, einer weiteren antiken Stadt und Zivilisation, die das Volk Gottes beeinflusste und bedrängte. Sein Name weist ihn als tyrannischen Krieger aus, der sein Land mit Grausamkeit und Rebellion gegen den höchsten Gott regierte. Offensichtlich war er bestrebt, sich selbst als Herrscher zu etablieren und religiöse Formen und Anbetung einzuführen, die den HERRN in den Herzen der Menschen verdrängten.
 
Es scheint, dass Nimrods kriegerische Fähigkeiten für seine Zeit beispiellos waren und er damit alles um sich herum kontrollierte und eroberte.
 
Seine militärische Macht und sein Können wurden durch seine industrielle Stärke, sein politisches Geschick und seine architektonische und religiöse Fertigkeit ergänzt. Er war wahrlich ein Mann, der auf die Berufung seines Lebens vorbereitet war, die darin bestand, den Kindern Adams aus dem Geschlecht Kains eine andere Kultur und Religion zu geben als die, die sie von ihrem Vater und dessen Vater geerbt hatten.
 
Nimrod und seine Nachkommen waren frech, gewalttätig und stolz auf ihre Unabhängigkeit von ihrem Schöpfer. Ähnlich wie sein Ersatzvater, der Teufel, nutzte er seine Fähigkeiten, Gaben und Talente, um sich gegen den Allerhöchsten zu wenden und sich selbst zum Gott zu machen.
 
Der Name Merodach (Marduk) ist ein Synonym für Nimrod und bezeichnet damit den wilden, rücksichtslosen Jäger selbst als Gottheit. Die Worte für seine Geschichte, so einfach, wie die Bibel sie darstellt, beziehen sich auf einen, der Gewalt anwandte, um das Heilige und Geweihte zu entweihen, zu verunreinigen und zu schänden. Nimrod tat dies, indem er die Anbetung von Marduk und Ischtar einführte, neben vielen anderen Gottheiten des babylonischen Pantheons. Er führte rituelle Sexualität und Götzendienst in vollem Umfang ein, um die Menschen in dürren Zeiten zu ernähren und zu unterhalten. Seine Vorräte hätten ihn zweifellos schnell in den Augen seiner Gemeinschaft aufgewertet, um schließlich als verführerisches Manöver zur Erlangung der Macht über das Land zu dienen. Seine Vorräte müssen ein mächtiges Verhandlungsinstrument gewesen sein, um eine Armee aufzustellen und eine Anhängerschaft zu gewinnen, die mit den Geschenken und Gefälligkeiten, die er zweifellos diplomatisch verteilte, wuchs.
 
Als bedeutender Nahrungslieferant und zweifellos brillanter Unternehmer wurde der Mann schnell zur Stimme im Land und zur Autorität über die Dörfer. Jeder, der es wagte, sich ihm zu widersetzen, war ohne das enorme politische Gewicht, mit dem er die Gebiete eroberte, die er aushungerte und zerstörte. Sein tyrannischer Geist sorgte dafür, dass diejenigen, die mit ihm und seiner Gerissenheit Erfolg haben wollten, sich ihm unterwarfen und alles mitmachten, was er wollte. Arme Menschen wurden, nachdem sie alles, was sie besaßen, für Nahrung hergegeben hatten, zu Sklaven, und so wuchs das Reich (die Reiche). Die Bibel erkennt an, dass Nimrods Fähigkeiten kein Zufall waren, und sagt, dass er in allem, was er tat, vor dem HERRN bestimmt und bestätigt wurde.
 
Zu dieser Zeit wurde der HERR noch als die Quelle der mächtigen und ausgezeichneten Dinge in der Welt respektiert, auch wenn er nicht für sie verehrt wurde. In diesem Umfeld ist es sehr wahrscheinlich, dass Nimrods Scharfsinn diesen Umstand auch zu seinen Gunsten ausnutzte, indem er erklärte, er sei an der Macht, weil er der Auserwählte sei. All dies trägt zu seinem Nutzen dazu bei, den Eindruck zu erwecken, sich als Gott zu repräsentieren.« (Der in „»«“ beruht auf einer Erklärung zu Nimrod aus dem „Prophet’s Dictionary“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 358-360)

Aus der babylonischen Kultur entstand die griechische Zivilisation, aus der das Römische Reich hervorging, das wiederum den Grundstein für die heutige westliche Zivilisation legte.

Wettbewerb wird in der westlichen Kultur als wertvoll geachtet, weil sie Gier ausgleicht und qualitativ hochwertige Dienstleistungen fördert, da Unternehmen miteinander konkurrieren müssen, um zu überleben. In ähnlicher Weise kann es den Einzelnen zu mehr Leistung motivieren. Wettbewerb wird von vielen auch allgemein als Steigerung der Produktion angesehen und kurzfristig kann er die Produktion zwischen Einzelpersonen und Gruppen stimulieren. Langfristig und im größeren Zusammenhang nimmt jedoch die Produktion und Effizienz durch den Wettbewerb ab, was auf die daraus resultierende Unvermeidlichkeit von Streitigkeiten und Krieg zurückzuführen ist. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist entnommen aus der Botschaft „Der Kampf der Königreiche – Das Reich des Selbst und das Reich Gottes“ von Jeff Beacham, ✝ 2013, veröffentlicht am 04.10.2019 auf CRAZYCHRISTIANS.)

Der Wert von Familie und Regierungsherrschaft

=> Anhand des Schöpfungsauftrages (vgl. 1.Mose 1,28) legt Gott hingegen seinen Wert auf zwei Bereiche, nämlich die Familie („seid fruchtbar und mehrt euch“) und die Herrschaft über die Erde („untertan machen und regieren“).

Die Familie und in der Erweiterung alle Beziehungen steht ununterbrochen unter Beschuss, da Beziehungen ein Spiegelbild Gottes sind. Genauso wird der Herrschaftsbefehl ständig angefochten und in Verruf gebracht durch Machtmissbrauch. Zu oft wird Autorität nicht in dienender Haltung ausgeübt, sondern diktatorisch und unterdrückend.

Eine Stadt zu bauen gehört zu unserem Herrschaftsauftrag. Am sechsten Tag war die Schöpfung beendet, aber sie ist dennoch nicht abgeschlossen; es hat sich nur die Methode geändert. Von da an hat Gott den Menschen als Mitarbeiter eingesetzt und berufen, mit ihm zusammen die Erde zu füllen und sich untertan zu machen. Daher könnte es sein, dass Teile der Schöpfung, besonders solche, die wir in Zusammenarbeit mit Gott gestaltet haben, das Feuer des Gerichts überstehen.

Kain baute die erste Stadt und benannte sie nach seinem Sohn Henoch (vgl. 1.Mose 4,13-17). Diese Stadt ist mehr als nur eine einfache Erfüllung des Schöpfungsgebots. Sie wurde nach dem Sündenfall gebaut und ist somit selbst „sündig“, und dennoch ist sie mehr als „einfach nur sündig“: Sie wurde in der Gottesferne gebaut, das ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass Kain auch weiterhin Gottes Wege verachtete. Er gibt der Stadt den Namen seines Sohnes und scheint sich damit ein ewiges Denkmal setzen zu wollen. Diese Stadt repräsentiert eine Alternative zur Gemeinschaft mit Gott – das ist der Versuch, sich auch ohne Gott sicher und bedeutend zu fühlen.

Falsche Gemeinschaft in der Gottesferne ist immer die Tendenz einer Stadt, es sei denn, sie wird in Schach gehalten durch den Gehorsam des Volkes Gottes.

Der zweite Stadtgründer ist Nimrod (vgl. 1.Mose 10,8-12). Dieser kriegerische König gründete Städte als Zentren militärischer Macht und deshalb werden seine Städte zum Symbol der Unterdrückung. Beide Städtegründungen zeugen von dem Streben nach Unabhängigkeit von Gott und dem Verlangen nach Identität und Macht.

Von da an zentriert sich ein Großteil der biblischen Geschichte auf Städte: Babylon und Ninive, Sodom und Gomorra, Tyrus und Sidon, Rom und Jerusalem, Damaskus, Antiochia, Ephesus und viele mehr.

Die Stadt Babel und Rebellion

Die berühmteste der frühen Städte ist Babel, wo Menschen zusammenkommen mit dem Wunsch, sich selbst einen Namen zu machen und beisammenbleiben zu können (vgl. 1.Mose 11,4). Babel bleibt unvollendet und symbolisiert damit, dass keine von Menschen errichtete Stadt ihr Ziel vollständig erreichen kann, denn nichts kann die verlorene Gegenwart Gottes ersetzen oder den Wunsch der Menschheit nach Gemeinschaft und Bedeutung erfüllen.

Babel ist nicht nur unvollendet, sondern auch durch und durch rebellisch. Sie unterwirft sich nicht unter den Gott, der sich zu den Menschen herabneigt, sondern ist auch Symbol für den vergeblichen Versuch, durch selbsterarbeitete Bedeutung den Himmel zu erstürmen. Die Stadt wird damit zum Ausdruck und Symbol der Rebellion par excellence, der Rebellion, die sich weigert, sich Gott zu unterwerfen und in Unterordnung zu leben.

Das führt uns einmal mehr zu dem Gedanken, dass der Sündenfall eine dreifache Rebellion verursacht hat:

1. Rebellion des Einzelnen,
2. gemeinschaftliche Rebellion der Städte, der gefallenen Strukturen,
3. satanische Rebellion.

Jede Stadt (oder Institution) wird in sich dieses Babylonische haben, das hervortreten und sich selbst groß machen möchte. Das hat in einem solchen Ausmaß Gültigkeit, dass sogar Jerusalem, die „Stadt des Shalom“, also die Stadt des Friedens sein sollte, selbst babylonisch wird (siehe den verurteilenden Kommentar über das irdische Jerusalem in Offenbarung 11,8). Die große prophetische Stadt wird zur Stadt, die die Propheten tötet (vgl. Lukas 13,34). Nur das Neue Jerusalem, das von Gottes Thron herabkommt, kann das babylonische Wesen in dieser Stadt besiegen und sie zu ihrer Bestimmung zurückbringen (vgl. Offenbarung 21,1).

Das gilt nicht nur für Jerusalem – Gott möchte auf jede Stadt herabkommen und die Stadt verändern, damit sie in ihre von Gott geplante Bestimmung hineinkommt. Gleichzeitig wohnt jeder Stadt ein wachsendes babylonisches Element inne.

Der Fortschritt der Transformation zu dem hin, was Gott geplant hat, wird in Teilschritten erfolgen. Vor der „parousia“ werden wir sicher keine Vollkommenheit erreichen, trotzdem müssen unsere Gebete auf eine grundlegende Veränderung unserer Stadt abzielen, so dass Gott Raum bekommt und mit seiner Herrlichkeit gerne bei uns wohnt. Und in diesem Sinne ist jede Stadt eine Mischung aus Babylon und dem Neuem Jerusalem. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist entnommen aus der Botschaft „Herausforderung Transformation, Teil 2“ von Martin Scott, 3 Generations, veröffentlicht am 14.07.2009 auf CRAZYCHRISTIANS.)

Der Geist Nimrods und Torheit

Wie bereits beschrieben war Nimrod ein Jäger und seine Torheit bestand darin, sich wie Satan vor seinem Fall über Gott zu erheben, weshalb wir die Bedeutung des hebräischen Wortes für „Torheit“ erläutern möchten.

Das hebräische Wort für „Torheit“ ist „kesil“ und meint „töricht, Tor, schwerfällig, träge, dumm“ und ist abgeleitet von einer Wortwurzel die „dick, fett“ bedeutet. Torheit meint einen Wandel in Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit.

Das hebräische Wort „kesil“ wird ebenfalls für das Sternbild „Orion“ (Anm.: Wintersternbild- symbolisch steht der Winter in diesem Zusammenhang für eine Zeit der Kälte bzw. Dunkelheit/ nicht klarer Durchblick) verwendet und bedeutet im altgriechischen „der Jäger“.

„Kesil“ ist auch eine Südstadt in Juda (vgl. Josua 15,30), die aber auch „Bethuel“ genannt wird, was „Mann oder Haus Gottes“ bedeutet.

Diese Erklärungen offenbaren uns, dass es eine Möglichkeit gibt, trotz widriger Umstände oder Situationen die Struktur eines ehrbaren Hauses bzw. Tempels Gottes beizubehalten, indem wir uns in der Beziehung zum Vater und in Demut als auch in seiner Salbung, dem Heiligen Geist voran bewegen, um göttliche Beute zu machen.

Somit kann man den Geist Nimrods, dessen Name „sich empören“ bedeutet, als einen „Jäger der Torheit“ bezeichnen, der als anfänglich zugeteiltes Gebiet „Babel“ (Anm.: bedeutet „Verwirrung“) besaß und diese Region verwaltete (vgl. 1.Mose 10,8-10).

1.Mose 10,8-10:
8 Kusch aber zeugte den Nimrod. Der war der Erste, der Macht gewann auf Erden, 9 und war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN. Daher spricht man: Das ist ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wie Nimrod.
10 Und der Anfang seines Reichs war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Schinar (Anm.: „Zweistädteland oder Löwenland“).

Nimrod war ein Mann, der durch Ärger und Zorn getrieben war und mit einem kriegerischen Einfluss sein eigenes Königreich baute, um dort seine Vorgehensweise von Handel umzusetzen, um sich selbst zu erhöhen.

Anhand dessen wird die gleiche Vorgehensweise deutlich, die auch der Prophet Hesekiel über den Fall des Königs von Babel beschrieb (vgl. Hesekiel 28,16-17).

Hesekiel 28,16-17:
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.

Darüber hinaus war Nimrod ein Mann, der sich mit dem Einfluss des „falschen Löwen“ verbunden hat (vgl. 1.Petrus 5,8).

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

Die Gefahr von Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit und Gottes Schutz

Da Gott, der himmlische Vater wusste, dass Menschen, wenn es ihnen gut ergeht dazu neigen in die Gefahr zu gelangen von dem „Geist Nimrods“ beeinflusst zu werden, ließ er eine Warnung für sein Volk niederschreiben, die uns ermutigen soll, Gott als unseren HERRN niemals zu vergessen (vgl. 5.Mose 8,7-20).

5.Mose 8,7-20:
7 Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen, 8 ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, 9 ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust.
10 Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.
11 So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst.
12 Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst 13 und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, 14 dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft, 15 und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen 16 und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewusst haben, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit er dir hernach wohltäte.
17 Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen.
18 Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist es, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.
19 Wirst du aber den HERRN, deinen Gott, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, dass ihr umkommen werdet; 20 eben wie die Heiden, die der HERR umbringt vor eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, weil ihr nicht gehorsam seid der Stimme des HERRN, eures Gottes.

Es ist die verdorbene Natur des Menschen, die sich in Bewegung setzt, wenn wir in Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit leben. Das zeigt sich durch ein falsches Hinabblicken auf andere und weiterführend die Dinge, die Gott uns durch seine Gnade erlaubt hat auf der Erde zu etablieren (vgl. Sprüche 16,17-18; Sprüche 18,12 i.V.m. Daniel 4,25-28).

Sprüche 16,17-18:
17 Der Frommen Weg meidet das Arge; und wer auf seinen Weg achtet, bewahrt sein Leben.
18 Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.

Sprüche 18,12:
12 Wenn einer zugrunde gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; und ehe man zu Ehren kommt, muss man demütig sein.

Daniel 4,25-28:
25 Dies alles widerfuhr dem König Nebukadnezar.
26 Denn nach zwölf Monaten, als der König auf dem Dach des königlichen Palastes in Babel sich erging, 27 hob er an und sprach: Das ist das große Babel, das ich erbaut habe zur Königsstadt durch meine große Macht zu Ehren meiner Herrlichkeit.
28 Ehe noch der König diese Worte ausgeredet hatte, kam eine Stimme vom Himmel: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Dein Königreich ist dir genommen, …

Aus diesem Kontext wird für uns verständlich, wie wir derzeitige Entwicklungen in den Nationen und insbesondere in Bezug auf Konflikte geistlich einordnen und in der Fürbitte anwenden können, um diesem geistlichen Einfluss Nimrods zu widerstehen und Einhalt zu gebieten. Wir müssen uns als Volk Gottes auf die Gnade besinnen, die wir in der Vergangenheit erfahren haben, um in der Danksagung der Buße von Übertretungen von Grenzen und Krieg in unserer geschichtlichen Vergangenheit zu bleiben und die nächsten Generationen vor den Auswirkungen zerstörerischer Selbstgefälligkeit innerhalb unserer Nation zu bewahren.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Als Jesus Christus zur der vom himmlischen Vater festgesetzten Zeit als Mensch auf die Erde kam, begann die Einflussnahme durch die Gegenwart des „großen Lichts“ die Veränderung zu bringen (vgl. Johannes 1,1-5 i.V.m. Jakobus 1,17).
 
Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.
 
Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.

=>„Im Anfang war das Wort.“ Dieser Abschnitt des Verses geht zurück in die Ewigkeit, als Gott alles erschuf, nämlich das, was wir sehen und auch das, was wir nicht sehen. Alles ist durch das Wort geschaffen worden. Nicht durch irgendetwas anderes wurde es hervorgebracht.

„Das Wort war bei Gott.“ Dieser zweite Abschnitt des Verses reicht weiter in eine Zeit zurück, wo noch nichts geschaffen war. Auch zu dieser Zeit war das Wort bei Gott und mit Gott.

„Das Wort war Gott.“ Dieser dritte Abschnitt des Verses reicht noch viel weiter in eine Zeit zurück, als das Wort Gott war, bevor das Wort aus Gott hervorkam, um bei Gott zu sein.

Da das Wort Gottes in Johannes 1,4 als Person („Ihm“) bezeichnet wird, kann man deutlich erkennen, dass das Wort eine Person ist. Und diese Person ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er ist das Leben und das Licht der Menschen (vgl. Johannes 8,12).

Johannes 1,4:
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Johannes 8,12:
12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Jesus Christus ist das Wort, das aus Gott kam, und das Wort, das bei Gott war und das Wort, durch das alles kreiert wurde, sowohl das Sichtbare als auch das Unsichtbare. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, das Ebenbild des Vaters und der Glanz der Herrlichkeit Gottes.
 
An dieser Stelle ist von Jesus die Rede, wie er war, bevor er auf die Erde kam. Diese Person, das Wort, kam in die Welt, die von ihm erschaffen wurde, zu einem Volk, dem er Licht und Leben gab, aber die Menschen erkannten ihn nicht (vgl. Johannes 1,9-10).

Johannes 1,9-10:
9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.
10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.

Dieses Wort wurde Fleisch und nahm die Gestalt menschlichen Fleisches an, um unter uns zu leben.
Dieses Wort wurde von einer Jungfrau geboren, nachdem es vom Heiligen Geist gezeugt wurde und kam als Mensch, um unter uns zu leben (vgl. Johannes 1,14).

Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Dieses Wort offenbarte uns die Herrlichkeit des unsichtbaren Gottes. Dieses Wort ist eine unteilbare Person und sein Name ist Jesus Christus (vgl. Johannes 1,16-18).

Johannes 1,16-18:
16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.<=
(Der Text, der in „=>“ gesetzt ist, basiert auf einem Teilauszug aus dem Buch „Die Rolle des Islam in der Endzeit“ von Faisal Malick, Seite 159-161.)
 
Das Näherkommen der neuen Facette des Geistes
 
Der HERR verlangt danach, dass wir uns ihm in der neuen Facette des Geistes, wie er sich uns in dieser Zeit offenbaren möchte, auf dem Wasser nähern wie Petrus.
 
Das erfordert von uns ein Heraustreten aus dem vertrauten Bereich, um auf der Grundlage der Wahrheit des geschriebenen Wortes Gottes (Anm.: griech. „lọgos“) im Glauben sich seiner Stimme zu nähern, die den Bereich des im Moment gesprochenen Wortes Gottes (Anm.: griech. „rhēma“ => gesprochenes Wort Gottes) bedeutet (vgl. Matthäus 14,26-29).
 
Matthäus 14,26-29:
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
 
Es ist die Dynamik der Stimme von Jesus Christus, nämlich dem Wort Gottes, das im Bereich des Geistes seinen Sitz hat und uns in unsere von ihm vorherbestimmte Zukunft ruft, wo er sich bereits befindet. Daraus folgt der Prozess des Näherkommens und die Umsetzung der guten Werke in Christus Jesus (vgl. Jakobus 4,8a i.V.m. Epheser 2,10).
 
Jakobus 4,8a:
8a Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. …
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Daraus resultiert in Folge, dass sich die Distanz zu dem nächsten Teilziel verkürzt (vgl. Johannes 6,19-21).
 
Johannes 6,19-21:
19 Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich.
20 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.
 
Das Näherkommen in die Gegenwart Gottes, um seine Herrlichkeit zu schauen, setzt ein von Gott vorherbestimmten Ort voraus, so ähnlich wie es Mose erlebte als er Gott darum bat, seine Herrlichkeit sehen zu dürfen.
 
Die von Gott vorherbestimmte „Felsspalte“ und die Heimsuchung Gottes
 
Gott hatte bereits eine Felsspalte ausersehen, den Ort in der Zukunft, die für Mose in diesem Moment in seiner Gegenwart noch nicht erkennbar war, sondern erst durch die Weisung Gottes für ihn sichtbar wurde (vgl. 2.Mose 33,18-23).
 
2.Mose 33,18-23:
18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!
19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.
21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.
22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.
23 Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.
 
Diese Felsspalte trug bereits den durchstochenen Bereich der Seite Jesu, nach der der Apostel Thomas verlangte, diese mit seiner Hand, als eine größere Fläche, und nicht mit seinem Finger als eine kleinere Fläche zu berühren (vgl. Johannes 20,25b.27-28).
 
Johannes 20,25b.27-28:
… 25b Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich es nicht glauben. …
27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
 
Deshalb ist es kein Zufall, dass Gott das Gesicht von Mose mit seiner Hand berührte und den Bereich seiner „fünf prophetischen Sinne“ (Anm.: Fühlen, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken) mit der Gegenwart seiner Herrlichkeit intensivierte.
 
Von Gott eingeleitete geistliche Heimsuchungen haben Beschleunigung zum Ergebnis, weil der Bereich von Gott als dem „ICH BIN – JAHWE“ alle Zeiten des temporären wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft inkludiert. Deshalb kann man im Ausruf Jesu in Johannes 6,20 die Facette von „ICH BIN“ erkennen, der dazu aufruft, sich nicht vor dem Neuen zu fürchten, sondern in das Neue in Christus Jesus hineinzugehen.
 
Wir wissen aus der Wahrheit des Wortes, Gott ist Geist und es ist unsere Verantwortung auf ihn dementsprechend zu reagieren (vgl. Johannes 4,24a).
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Dieser Bereich des Geistes trägt ein hohes Maß an Weisheit und Erkenntnis in Christus, die nur auf der Ebene des Geistes verstanden werden kann (vgl. 1.Korinther 2,6-10.13 i.V.m. Kolosser 2,2b-3).
 
1.Korinther 2,6-10.13:
6 Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen.
7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, 8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.
9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (vgl. Jesaja 64,3): „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“
10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. …
13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
 
Kolosser 2,2b-3:
… 2b zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Die Vision von der gekrönten Herrlichkeit und dem gehörnten Lamm Gottes
 
In diesem Zusammenhang hörte ich das Wort „gekrönte Herrlichkeit“ in meinem Geist, worauf ich den Thronsaal Gottes und das kristallene Meer mit seinen verschiedenen Bewegungen (Anm.: die 24 Ältesten, die Blitze, die sieben brennenden Fackeln, die vier Wesen, das Lamm Gottes, …) sah.
Diese wurden durch das gläserne Meer reflektiert (vgl. Offenbarung 4 und 5).
 
Daraufhin sah ich eine Person am Eingangsbereich des Thronsaals bzw. am „Ufer“ des kristallenen Meeres stehen, die ihre Arme weit ausstreckte und danach verlangte, die reflektierte Gegenwart Gottes im kristallenen Meer zu empfangen.
 
Aufgrund dessen kam eine leichte Welle nach der anderen zu der Person und erfüllte sie mit der Gegenwart Gottes. Es war nicht nur die Reflexion einer geistlichen Bewegung sondern alle Bewegungen und Vibrationen wie hervorgerufen durch die Donner und Stimmen, etc., die geschlossen auf die Person einwirkten.
 
Unabhängig davon sah meine Frau Tina während der zuvor stattgefundenen Anbetungszeit im Holy Place in einer Vision das Lamm Gottes mit Hörnern. Es strahlte in goldgelbem, glitzernden und hellem Licht und aus seinen Hörnern kam Licht in Herrlichkeit hervor (vgl. Offenbarung 5,6 i.V.m. Lukas 11,34a).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Lukas 11,34a:
34a Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; …
 
Dann wechselte die Vision in die Erscheinung eines herrlich schönen und angelegten Gartens, in dem der HERR als Löwe umherging. Er war gekleidet in voller Pracht, Majestät und Frieden, während es eine Sehnsucht in seinem Umherlaufen gab, weil er auf seine Braut wartete.
 
Er hielt neben einem in Blüte stehenden Mandelbaum an, während meine Frau im Geist die Frage verspürte: „Wo ist seine Krone?“ – Der Löwe war unsagbar herrlich anzusehen, aber er trug keine Krone in diesem Garten, während er auf seine Braut wartete. Dann hörte Tina in ihrem Geist den Geist Gottes darauf antworten, indem er sagte: „Sie ist auf dem Weg.“ (vgl. Offenbarung 21,9)
 
Offenbarung 21,9:
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
 
Gemäß Sprüche 12,4a können wir entnehmen, dass eine Braut und dazu werdende Frau für ihren Mann eine Krone darstellt. Hierbei steht sie mit Tüchtigkeit in Verbindung.
 
Sprüche 12,4a:
4a Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone; …
 
Das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „tüchtig“ ist „ḥajil“ und bedeutet „Kraft, Vermögen, Heer“. Darüber hinaus beschreibt es die „Kampfkraft eines Volkes bzw. Heeres“. (Anm.: Worterklärung zu „tüchtig – ḥajil“ mit der Wortschlüsselnummer: 2485 entnommen aus der Elberfelder Studienbibel)
 
Die Bedeutung von der gekrönten Herrlichkeit für uns
 
Somit wird in Verbindung mit dem Begriff der „gekrönten Herrlichkeit“ sowie der zwei zuvor genannten Visionen deutlich, dass es Gottes Verlangen ist, dass wir uns mit seiner für diese Zeit festgelegten Herrlichkeit füllen lassen. Auf diese Weise gehen wir mit Glaubenskraft und Kühnheit in Christus Jesus voran und treten auf die Mächte der Finsternis in seinem etablierten Triumph am Kreuz (vgl. Kolosser 2,15 i.V.m. Lukas 10,19; 1.Timotheus 6,12).
 
Kolosser 2,15:
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
Lukas 10,19:
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
 
1.Timotheus 6,12:
12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
 
Die Braut Christi, die wir sind als Leib Jesu ist als Frau des Lammes, die Krone der Herrlichkeit des Löwen aus dem Stamm Juda, Jesus Christus, indem sie sich als Armee Gottes versteht und seinen Triumph in der jeweils zugeteilten Position als Teil dessen anwendet.
 
Auf diese Weise gelangen wir zu unserer seit jeher im Wort Gottes festgesetzten Bestimmung der Ewigkeit mit und bei Gott zu sein, dem wir allein Ehre bringen, indem wir sein Wort ehren, das er ist. Deshalb lasst uns auf dem Weg sein!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel & Tina Glimm

PROPHEZEIT AM 13. MAI 2022 | 12. IJAR/SIW 5782, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist der Plan der Finsternis, der aus dem Bereich des Widersachers erfolgt, der sich wie ein brüllender Löwe brüstet, um die Menschen auf der Erde einzuschüchtern (vgl. 1.Petrus 5,8)!
 
Es ist eine Gesellschaft von Frevlern, die sich mit den Plänen des Feindes vereint haben, um ein einheitliches „kulturelles Netzwerk“ der Kontrolle über die Weltbevölkerung zu spannen!
 
Da sind Menschen, die zwischen Gut und Böse tändeln und an die die Frage ergeht: „Wie lange wollt ihr noch auf „zwei Hochzeiten“ tanzen?!“
 
Wollt ihr dem HERRN dienen, dann ist es jetzt die Zeit dem HERRN im Königreich Gottes zu folgen! Wollt ihr jedoch dem Widersacher im System der Lüge folgen, dann folgt ihm!
 
Da ist die Stimme der Gerechtigkeit, die sich der vereinten Stimmen des Frevels entgegenstellt, die die Pläne des Widersachers befürworten, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Könige 18,19.21-22)!
 
Das Zeitfenster der heiligen Konfrontation ist geöffnet, weil eine Zeit erfüllt ist!
Es ist die Konfrontation im Bereich des „Gartens“ und der entwickelten Früchte, die die Urheber des Guten und des Schlechten offenbaren (vgl. Matthäus 7,15-20)!
Diese Konfrontation bringt Reinigung von Korruption in den Herzen der Menschen hervor und eine große Erschütterung!
Es ist eine Konfrontation zwischen den Söhnen des himmlischen Vaters und den Söhnen des Vaters der Lüge (vgl. Galater 4,6; Johannes 8,44)!
 
Da ist das Zeugnis Jesu, das den Geist der Prophetie trägt und das Böse zu Fall bringt (vgl. Offenbarung 19,10e)!
 
Den Plan, den die Frevler verdeckt in ihren Herzen mit einem „guten Namen“ benannt haben, wird durch das Eingreifen Gottes umbenannt! Diese Umbenennung trägt den Namen der Intervention Gottes, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 11,9)!
 
ICH komme herab! Ich steige herab! Ich komme herunter, um mir ihr „Projekt“ der Bosheit anzuschauen! ICH schaue mir ihre „Gesellschaft“ und ihre „Kultur“ an!
 
ICH reagiere auf ihren vereinten Plan der Bosheit mit Meiner Bewegung, in dem ICH herabkomme und urteile, spricht der HERR!
 
Sie sind an ihre Grenzen des „Erreichten“ gekommen und deshalb werde ICH in Meiner „Dreidimensionalität“ herabkommen (vgl. 1.Mose 11,7-8)!
Es ist das Potential des Maßstabs der wahren „Familie“, die das Lager der Frevler in ihrer „Gesellschaft“, ihrem globalen „Projekt“ und ihrer „Kultur“ spaltet und große Verwirrung zur Folge hat, so dass sie daran gehindert werden weiterzumachen!
 
ICH habe Meinen Standard in Form Meines Hirtenstabs in die Atmosphäre über der Erde ausgestreckt und bringe Trennung zwischen den „Schafen“ und den „Böcken“, spricht der HERR (vgl. Hesekiel 20,37-38a i.V.m. Matthäus 25,32-33)!

Da ist die große Ausgießung der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes, die aus dem Thronsaal des HERRN ergeht und sich bereits im Geistbereich befindet! Diese Ausgießung geht mit der Kraft des Glaubens einher!
 
Es ist das Potential, das sich bereits in der nahen Zukunft befindet und zur Reformation in vielen Herzen der Menschen beiträgt (vgl. 1.Könige 18,41.44-45; Esra 10,9 i.V.m. Hebräer 8,10; 2.Korinther 3,3)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
 
1.Könige 18,19.21-22:
19 Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel und die vierhundertundfünfzig Propheten Baals, auch die vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tisch Isebels essen. …
21 Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist es aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts.
22 Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übrig geblieben als Prophet des HERRN, aber die Propheten Baals sind vierhundertundfünfzig Mann.
 
Matthäus 7,15-20:
15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
 
Galater 4,6:
6 Weil ihr nun Kinder (Anm.: Söhne) seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
 
Johannes 8,44:
44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
1.Mose 11,9:
9 Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder.
 
1.Mose 11,7-8:
7 Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!
8 So zerstreute sie der HERR von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen.
 
Hesekiel 20,37-38a:
37 Ich will euch unter dem Stabe hindurchgehen lassen und euch genau abzählen 38a und will die Abtrünnigen und die, die von mir abfielen, von euch aussondern. …
 
Matthäus 25,32-33:
… 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.
 
1.Könige 18,41.44-45:
41 Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen. …
44 Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hin und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält!
45 Und ehe man sich es versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind und es kam ein großer Regen. Ahab aber fuhr hinab nach Jesreel.
 
Esra 10,9:
9 Da versammelten sich alle Männer von Juda und Benjamin in Jerusalem auf den dritten Tag, den zwanzigsten im neunten Monat. Und alles Volk saß auf dem Platz vor dem Hause Gottes, zitternd wegen der Sache und des strömenden Regens.
 
Hebräer 8,10:
10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
 
2.Korinther 3,3:
3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm