Wir leben in einer stark beschleunigten Zeit dieser Endzeit, in der wir derzeit zahlreichen Entwicklungen gegenüber stehen, die für die Menschen in der Gesellschaft als auch für uns als Volk Gottes stark herausfordernd sind. Von den aktuellen Krisen rundum die Energieversorgung, Kriegsgebieten, Bürgeraufständen, Plagen und Krankheiten einmal abgesehen, führte uns der Heilige Geist zu einem prophetischen Traum, den Daniel vom HERRN im Dezember (Anm.: Kislew 5777) vor einigen Jahren empfing, und den wir aktuell gesellschaftlich relevant einordnen.
 
Dieser Traum offenbart eine Zeit, in der eine elitäre Bewegung herangereift ist, um sich in der finsteren Krafteinwirkung unerwartet schnell zu manifestieren. Sie erhebt sich gegen die Schöpfung Gottes und ist von globaler Auswirkung. Ihre trügerische Gefahr liegt in der Verachtung der Schöpfung des Menschen nach dem Ebenbild Gottes, um diese im sichtbaren und unsichtbaren Bereich des Lebens zu versklaven, degradieren und vollständig in der Identität kontrollieren zu können.
 
Traum: Der Affenmensch und der Panther
 
In der Nacht vom 03./04.12.2016 | 03./04. Kislew 5777 hatte ich einen Traum, in dem ich als Beobachter den Wachstumsprozess eines Mannes betrachtete, der im Alter zwischen vierzig und fünfzig Jahren war. Die Hautfarbe des Mannes war bleich wie der Mond und sein Haar hatte dieselbe Farbe.
 
Ich erkannte, dass der Wachstumsprozess auf eine beschleunigte und übernatürliche Weise von statten ging, da seine Größe über die der Bäume emporwuchs. Während des Wachstumsprozesses nahm der Menschenkörper die Facetten eines Gorillas bzw. Schimpansen an, was deutlich in den Gesichtszügen zu erkennen war. Der Wachstumsprozess endete mit der Größe des Mannes als dieser mit seinem Kopf bis in den Himmel bzw. die Atmosphäre hineinreichte.
 
Plötzlich sah ich am dunklen Nachthimmel von der linken Seite einen Blitz auftauchen, der sich über die rechte Seite entlud und die Form einer Hand mit fünf Fingern hatte.
In diesem Moment der Entladung verwandelte sich der Manneskörper in den Körper eines Panthers/Pumas, der Teil des Blitzes war und auf der Linie des Blitzes entlanglief.
Der Pantherkörper setzte sich aus dem Blitzlicht zusammen, so dass der Umriss des Körpers aus hellem Licht bestand, wobei das innere des Korpus den Nachthimmel widerspiegelte.
 
Dann wechselte die Traumszene.
 
Ich sah eine junge Frau im Alter von Anfang zwanzig Jahren. Sie wirkte auf mich wie eine Patientin, die sich in einem Patientenzimmer eines Forschungsinstituts befand.
 
Plötzlich verwandelte sich auch der Körper der Frau, ohne an Größe zuzunehmen und ich erkannte, dass ihr Gesicht, die Gesichtszüge eines Affen annahm. Als sie das bemerkte, wirkte sie irritiert und wollte ihren Zustand verbergen.
 
Ihr wurde eine Art Gesichtsmaske von einer mir nicht erkennbaren männlichen Person überreicht, die ihr Gesicht von der Stirn bis zur Nasenpartie abdeckte.
Trotz ihres maskierten Zustands konnte man den Verwandlungsprozess der jungen Frau erkennen. Dann endete der Traum.
 
Interpretation des Traums
 
Es kann sich hierbei um ein politisches System handeln, das die Gesellschaft mit seinen stolzen Gedanken energetisiert und infiltriert.
 
Der Panther steht im biblischen Zusammenhang mit dem Urteilsspruch Gottes, der über Menschen ergeht, die sich in Rebellion gegen Gott erheben (vgl. Jeremia 5,6 => Gericht über das sündige Volk in Jerusalem; Jeremia 13,23 => Gericht über Jerusalem; Hosea 13,7 => Gericht über Ephraim).
 
=> A) Der Panther/Leopard ist ein Symbol für grausame, rücksichtslose und mächtige Taten sowie Eroberungen.
 
B) Er ist Indikator für bösartigen Stolz in der Gestalt von menschlichem Mut.
 
C) Weiterhin ist er ein Zeichen für Schnelligkeit und Heimlichkeit, die für den Angriff bestimmt sind.
 
Der Leopard war ein altes Symbol für Schamanismus und das „heilige“ Tier von Set, des ägyptischen Götzen (Anm.: Götze der Wüste => Satan). Sein Charakter war auch mit den Attributen von Dionysos, nämlich Perversion und Trunkenheit.
 
Der Leopard ist ein Geist, der das Wort Gottes und Prophetie durch Seelenkraft korrumpiert, da von ihm gesagt wird, dass er unter anderem Milch und Honig aus der Natur hervorbrachte (vgl. 1.Petrus 2,2; 1.Samuel 14,29).
 
Leopardenflecken wurden auch als die vielseitigen Augen von dem Götzen Argos, der als Riese dargestellt wurde, identifiziert. Er wird auch Puma genannt.
Aufgrund dieser Tatsache wurde von dem schwarzen Leopard geglaubt, das er durch eine gekreuzte Brut von einem Löwen und Panther geboren wurde.
 
Der Leopard steht auch für den Fürsten von Griechenland (Anm.: humanistisches, intellektuelles Gedankengut; Es ist der Geist, der den Verstand kontrolliert), der in Daniel 7,6 und Daniel 10,20 erwähnt wird. <= (Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus dem „Prophet’s Dictionary“ von Dr. Paula Price; Seite 307.)
 
Für uns ist dieser Traum in der Interpretation ein klarer Hinweis auf ein aktuelles Thema, das wir höchst alarmierend und verstörend finden, während es von den verantwortlichen Akteuren seit einigen Jahren nicht länger geheim, sondern öffentlich angekündigt wird. Es scheint vielen Christen hingegen noch wenig bekannt zu sein: Transhumanismus.
 
Der Transhumanismus beinhaltet zunächst die Vorhaben und internationale Bewegung einer ideologischen Ausrichtung (Anm.: Denkrichtung), die nach Möglichkeiten sucht, die biologischen Grenzen der Menschen durch den Einsatz von Technologie sowie Wissenschaft zu verändern und darin zu überwinden.
 
Diese Bewegung ist nun so weit entwickelt (Anm.: Reife, Wachstum), dass sie sich global vernetzt, vor unseren Augen im gesellschaftlichen Leben zu einem riesigen Schatten ausgebreitet hat, der uns auf jeden Schritt und Tritt verfolgen will.
 
Ist dies bei uns in den Gemeinschaften, Gemeinden und Diensten im Leib Jesu schon bekannt, wie weit diese Ideologie auf dem Vormarsch ist und mithilfe der aktuellen Krisen die Verschmelzung von Mikro- und Nanochipbasierter „Künstlicher Intelligenz“ (KI) und unseren Kindern herbeiführen oder vorantreiben wird?
 
Appell zum Aufwachen, um dem Feind entgegenzustehen
 
Es ist an der Zeit, anderen aus dem schlummernden Zustand beim Aufwachen behilflich zu sein und sich persönlich den Entwicklungen dieser globalen „Turmbau zu Babel“-Bewegung entgegenzustellen, so wie es David gegen Goliath tat, während Goliath sich mit seinen Lästerungen gegen den Gott Israels stellte (1.Samuel 17,1-57). Markant ist die Klarheit in der Situation, die sich in Davids Haltung und Worten ausdrückt, die wir in dieser finsteren Zeit von menschenverachtend pervertierten Einflüssen benötigen (vgl. 1.Samuel 17,45-47).
 
1.Samuel 17,45-47:
45 David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Spieß, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes des Heeres Israels, den du verhöhnt hast.
46 Heute wird dich der HERR in meine Hand geben, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat, 47 und damit diese ganze Gemeinde innewerde, dass der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN und er wird euch in unsere Hände geben.
 
Die stellvertretenden Persönlichkeiten, die diese Agenda des Transhumanismus vorantreiben (Anm.: wie z.B. Yuval N. Harari, Jared Cohen oder Klaus Schwab), sprechen offen von der drohenden Masse „wertloser Menschen“, die in ihren Augen in der Zukunft überflüssig auf diesem Planeten seien. Sie können das inzwischen so deutlich auf ihren internationalen Konferenzen oder in Fernsehinterviews sagen, weil die Forschung und informationstechnologische Entwicklung (IT) bereits alles parat hat, was zu ihrer neuen Weltordnung – auch moderner ausgedrückt – zu ihrer „nächsten Evolutionsstufe der Menschheit“ gehören soll. Die Frage, die wir uns stellen dürfen ist:
 
Wollen wir die von ihnen hierzu erforderliche Entwicklung der Cyborgisierung unserer Kinder und uns in naher Zukunft? „Cyborgs“ sind Mischwesen, die als Menschen mit Maschinen bzw. IT Komponenten zusammengeführt sind. Diese sogenannte „Cyborgisierung“ ähnelt dem Einfluss der „Nephilim“ aus der Zeit von Noach (vgl. 1.Mose 6,4 i.V.m. Lukas 17,26).
 
1.Mose 6,4:
4 Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.
 
Lukas 17,26:
26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: …
 
=> In der Schriftstelle von 1.Mose 6,1-4 wird der Begriff „Gottessöhne“ verwendet, der die Hybris (Anm.: Übermut, Anmaßung) des Menschen auf der Erde offenbart.
Es handelt sich hierbei um stolze Menschen, die ihre Grenzen überschreiten und gegen jegliche Ordnung Gottes rebellieren.
 
Sie sind eine tatkräftige, mächtige Gesellschaftsgruppe, die nach Ruhm und Reichtum strebt. Möglicherweise sind es mächtige Herrscher, die von gefallenen Engeln unter Kontrolle gehalten werden. Es kann auch zutreffen, dass gefallene Engel ihre Wohnstatt verlassen und in den Körpern von menschlichen Tyrannen, Kriegern und Mächtigen der Erde Wohnung nehmen.
 
Die „Gottessöhne“ sind nicht von göttlicher Natur; sondern stehen unter der Herrschaft der Dämonen.
 
Der dämonische Einfluss hat zur Folge, dass diese Menschen großes Ansehen bei anderen Menschen genießen und dadurch größeren Einfluss auf hübsche Frauen haben, um sie für die Befriedigung ihrer niederen Instinkte zu verführen.
 
Aufgrund des großen dämonischen Einflusses haben die Kinder, die aus diesen Ehen hervorgehen, einen „Heldenstatus“ (Anm.: „berühmte Männer“).
 
Da sie aus „Fleisch“ sind; werden auch sie gemäß des Fluches, wie alle Angehörigen der menschlichen Rasse sterben. Wenn Gott die Welt richtet – und er wird dies zu seiner Zeit tun – kann kein Riese, keine Gottheit und kein menschliches Wesen ihm irgendwelche Macht entgegenhalten. Gott bestimmt souverän die Tage jedes Einzelnen, wie sie „gezählt“ sind. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist eine Zusammenstellung aus dem Walvoord Bibelkommentar zu 1.Mose 6,1-4, Seite 29.)
 
Die Nephilim sind das Produkt von einem kommenden dämonischen Gedankengut, das auf die Erde aufgrund der Bosheit der Erdbewohner zugelassen wird, so dass die betreffenden Menschen ihren schändlichen Begierden hingegeben werden (vgl. Römer 1,18-32).
 
Das hat zur Folge, dass man von sogenannten „Außerirdischen“ sprechen wird, die auf die Erde kommen. Hierbei handelt es sich um von Menschen kreierte Mischwesen, die durch das Militär, die Wissenschaft, Technik oder auch andere Bereiche ins „Leben“ gerufen werden.
 
Die Handlung der betreffenden Personen (Anm.: elitäre Mächte) basiert auf einem dämonischen Gedankengut, mit dem sie sich vereinigt haben, was zur Folge hat, dass sie sich gemäß der dämonischen Anweisung multiplizieren bzw. die genannten Dinge kreieren. Das tun sie, indem sie sich der Wissenschaft, der Technik, des Militärs, … bemächtigen, um ihre Hybrid-dämonische Schöpfung zu etablieren.
 
Diese elitären Mächte agieren gemäß der Lehre von Dämonen, so ähnlich wie es in 1.Timotheus 4,1 und 2.Timotheus 4,3-4 geschrieben steht.
 
1.Timotheus 4,1:
1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen, …
 
2.Timotheus 4,3-4:
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.
 
Die Implementierung von Nanotechnologie im menschlichen Körper
 
Von implantierten computer- und nanotechnologischen Elementen im menschlichen Körper sollen die verschiedenen Funktionen sowie Einschränkungen oder spezifische Eigenschaften aufgehoben oder beliebig eingefügt werden, bis zur angestrebten Unsterblichkeit. Diese Implantationen sind aufgrund der fortgeschritten hochwertigen Nanotechnologie inzwischen per Injektion vereinfacht durchführbar.
 
Die Würde des menschlichen Lebens, an die wir gemäß dem Wort Gottes glauben, ist nach transhumanistischer Ansicht dabei keinerlei Hindernis, da es sie in ihrer nächsten „Evolutionsstufe“ nicht gibt, in der erst die wahre Intelligenz von künstlicher, und damit „vollkommenerer Art“ ist.
 
Hierzu gibt es die Beweise in zahlreichen Artikeln zu den globalen, industriellen Anpreisungen von medizinischen Fortschritten in der Anwendung von implantierten Nanochips und auch die philosophische Anpreisung der „Überwindung von Begrenzungen“ bei Menschen generell. So sollen zukünftig Menschen mit Behinderung und weniger intelligente Personen „vermieden“ oder „modifiziert“ werden können, um die gesellschaftliche Verbesserung von Lebensqualität zu ermöglichen. Sie lehnen die Wahrheit ab, die Gott im Schöpfungsbericht für alle Zeiten festgelegt hat, um uns in unserer Identität als Menschen zu definieren (vgl. 1.Mose 1,26-27).
 
1.Mose 1,26-27:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
 
Gott sei Dank gibt es weltweit eine wachsende Bewegung von aufgeweckten Bürgern und bestürzten Eltern, die diesen Entwicklungen der transhumanistischen globalen Konzerne und den von ihnen in Milliardenhöhe finanzierten Organisationen berechtigterweise kritisch gegenüber stehen. Auch die Förderung der LGBTQ+ Bewegung gehört zur Ebnung der Zukunft nach ideologischer Orientierung transhumanistischer Entwicklung sowie auch die fortschreitende Anpreisung neuer Sensoren und Kameras, die überall installiert den Menschen ersetzen können, wie z.B. selbstfahrende Fahrzeuge, usw. von denen sich Christen bekennend distanzieren.
 
Es ist eine Tatsache, dass wenn man sich damit beschäftigt, feststellt, dass dieser Hochmut elitärer Personenkreise mit weltweit höchster finanzieller Einflussnahme (Anm.: die größten Unternehmen in der pharmazeutischen, IT und finanzwirtschaftlichen Industrie wird von ihnen geführt) die größere Bedrohung für unsere Zukunft als Menschheit ist, als wie behauptet der „Klimawandel“.
 
Satans Hass und Verachtung für die menschliche Spezies offenbart sich auch in ihrer transhumanistischen Gesinnung „Götter“ zu sein, die am Ende per Selektion entscheiden, welches Leben innerhalb einer Gesellschaft leben darf und welches nicht.
 
Da man sie in ihrem Vorhaben stoppen muss, wofür uns als Leib Jesu Vollmacht gegeben wurde auf Schlangen und Skorpione zu treten, können wir sie in ihrem bösen Treiben nicht fatalistisch abtun als eine Art „Science-Fiction“-Theorie (vgl. Lukas 10,19).
 
Lukas 10,19:
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.

Denn die weiteren Einflüsse der Werbung in sozialen Medien, Erziehungs- und Bildungsprogramme in Schulen und Kindergärten, Zunahme von staatlich geförderten Geschlechtsumwandlungen von Teenagern, hohe Zahlen austretender Kirchenmitglieder, Zensur und Desinformation in den verbreiteten Medien, politische Bestrebungen digitaler Totalüberwachung (Anm.: Ausweitung des Sozialkredit-Systems) und von den transhumanistischen Gruppen begünstigten Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Unterhaltung werden nicht dazu beitragen, dass sie mit den Werken der Finsternis aufhören, wenn wir sie darin nicht aufhalten (vgl. Epheser 5,11).
 
Epheser 5,11:
… 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.
 
Unser Gebet ist demnach, dass die Heiligen als Ekklēsia in Europa verstehen, inwieweit sich diese stark beschleunigten Entwicklungen gesellschaftlich bereits auswirken (!) und der himmlische Vater uns davor entscheidend warnt.
 
Nicht weil man uns nach unserer persönlichen Ansicht fragt, was der Mensch ist, und ob Mann und Frau als beide Geschlechter von Gott als Schöpfer mit Geburt festgelegt zu unserem Glauben gehören, sondern weil wir für die unteilbare Wahrheit des Wortes Gottes in täglichen Gebeten, unserer Initiative im Alltag und gesellschaftlichen Lebensbereichen eintreten müssen, bevor es zu spät ist (vgl. Jeremia 21,12 i.V.m. Psalm 149,6-9).
 
Jeremia 21,12:
… 12 ihr vom Hause David! So spricht der HERR: Haltet alle Morgen gerechtes Gericht und errettet den Bedrückten aus des Frevlers Hand, auf dass nicht mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, ohne dass jemand löschen kann, um eurer bösen Taten willen.
 
Psalm 149,6-9:
6 Ihr Mund soll Gott erheben; sie sollen scharfe Schwerter in ihren Händen halten, 7 dass sie Vergeltung üben unter den Heiden, Strafe unter den Völkern, 8 ihre Könige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, 9 dass sie an ihnen vollziehen das Gericht, wie geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
 
Es gilt, dass wir JETZT tätig werden. Der lebendige Gott, unser HERR und König des Universums will uns, seine Braut, im Glauben stehen und Werke der Gerechtigkeit hervorbringen sehen (vgl. Offenbarung 19,8).
 
Offenbarung 19,8:
8 Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Tina & Daniel Glimm

Für uns als Volk Gottes hat das richtige Verständnis von Wohlstand auf der Grundlage des Wortes Gottes eine große Bedeutung in Zeiten von existenziellen Sorgen, denen wir entgegenstehen.
 
Anhand des Wortes Gottes wird deutlich, dass das Silber und das Gold unserem Gott, dem HERRN gehört (vgl. Haggai 2,8).
 
Haggai 2,8:
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
 
Da Gott Geist ist, ist hierin zuallererst ein geistliches Prinzip zu erkennen, dass die Wichtigkeit der Gegenwart des Wortes Gottes als dem Silber und dem daraus resultierenden Gold als Reichtum des Glaubens umfasst. Es ist der Glaube, der aus dem Hören des Wortes Gottes entspringt (vgl. Psalm 12,7 i.V.m. Römer 10,17).
 
Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Die praktische Anwendung dieses Prinzips bildet den anbetenden Lebensstil der Söhne Gottes in Christus Jesus, so dass der himmlische Vater geehrt wird, und man im Heiligen Geist der Wahrheit Lob bringt (vgl. Johannes 4,23-24).
 
Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Das bedeutet für uns, dass wir Zeit im Wort Gottes verbringen, aus dem unser Glaube erwächst.
Diese Investition von Zeit im Wort Gottes hat einen größeren Wert zur Folge, der Glauben sowie die Präsenz seiner Herrlichkeit beinhaltet. Die Herrlichkeit Gottes ist unter anderem damit verbunden, automatisch eine Zunahme in jedem Bereich hervorzubringen, weil irdischer Reichtum und Wohlstand ihren Sitz in der geistlichen Welt haben.
 
=> Der Begriff „Herrlichkeit“ umfasst die wahrnehmbare Gegenwart, zusammenarbeitende Kraft und den Glanz Gottes, der sich manifestiert durch seine Erscheinung. Es ist die Gegenwart des Vaters, des Sohnes oder des Heiligen Geistes in unterschiedlichen Facetten und Eigenschaften.
 
Die Herrlichkeit war mehr als eine glänzende Erscheinung. Sie beinhaltet auch ein Zeugnis von der Gunst und Gnade des HERRN. Sie ist ein Zeichen seiner Ehre sowie die Entgegennahme der Opfer des Lobpreises seines anbetenden Volkes. Das hebräische Wort für Herrlichkeit ist „kābôd“ oder „kavod“. Wörtlich ist „kābôd“ das „Gewichtige, Lastende, Respektable“.
 
Das griechische Wort ist „doxa“, von dem wir den Begriff „Doxologie“ (Anm.: Verherrlichung Gottes) erhalten haben.
 
Herrlichkeit beinhaltet in Bezug auf seine Erscheinung, Ehre, Ansehen, Kraft und Segen. Bezüglich aller Definitionen von Herrlichkeit, ist ihr Ziel jemanden im geistlichen Bereich zu einer wichtigen Person „mit Gewicht“ zu machen bzw. zu etablieren.
 
Die Herrlichkeit ist ein automatischer Aufbewahrungsort der Salbung. <= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung zu dem Wort „Herrlichkeit“ aus dem „Prophet’s Dictionary“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 237).
 
Der richtige Umgang mit Wohlstand
 
Wenn uns durch die Gnade Gottes irdischer Wohlstand zuteil wird, ist es entscheidend, dass wir auf der Grundlage der Wahrheit des Wortes Gottes mit dem von ihm uns anvertrauten „Gold“ in Form von Wohlstand richtig umgehen.
 
Der richtige Umgang mit Wohlstand umfasst demnach die aufrichtige Verherrlichung Gottes. Es verhält sich ähnlich wie die goldenen Gegenstände bzw. die Geräte in der Stiftshütte und des Tempels, die mit Gold überzogen und zur Verherrlichung Gottes verwendet wurden (vgl. 2.Mose 25,10-13.31; 2.Mose 26,29-30.32.37).
 
2.Mose 25,10-13:
10 Macht eine Lade aus Akazienholz; zwei und eine halbe Elle soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.
11 Du sollst sie mit feinem Gold überziehen innen und außen und einen goldenen Kranz an ihr ringsherum machen.
12 Und gieß vier goldene Ringe und tu sie an ihre vier Ecken, sodass zwei Ringe auf der einen Seite und zwei auf der andern seien.
13 Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Gold …
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
 
2.Mose 26,29-30.32.37
29 Und du sollst die Bretter mit Gold überziehen und ihre Ringe aus Gold machen, in die man die Riegel hineintut.
30 Und die Riegel sollst du mit Gold überziehen. So sollst du die Wohnung in der Weise aufrichten, wie du sie auf dem Berge gesehen hast. …
… 32 und sollst ihn (Anm.: den Vorhang) aufhängen an vier Säulen von Akazienholz, die mit Gold überzogen sind und goldene Nägel und vier silberne Füße haben.
… 37 und für die Decke fünf Säulen aus Akazienholz, mit Gold überzogen, mit goldenen Nägeln, und sollst für sie fünf Füße aus Kupfer gießen.
 
Wenn unser Wohlstand keine Struktur der Ehrerbietung gegenüber Gott, dem himmlischen Vater trägt, kann dieser schnell zu Fall führen, weil wir uns sonst über uns selbst bzw. durch unsere eigenen etablierten Strukturen definieren. Indem wir diese mit unserem „Gold“ bzw. Reichtum bedecken, verfehlen wir die Maßstäbe Gottes und sündigen (vgl. 1.Timotheus 6,10).
 
1.Timotheus 6,10:
10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.
 
Die Gier nach Geld bzw. Wohlstand ist eine gefallene Art von Anbetung, da diese Geld im Zentrum der Anbetung und Fokus hat, anstelle von Gott, von dem aller Segen (Anm.: immateriell und materiell) kommt.
Das bedeutet, dass man im Geistbereich durch eine falsche Herzenshaltung unheilige Finanzverwaltung betreiben kann. Diese hat zur Folge, dass man aus dem himmlischen „Handelsbereich“, einen Bereich von Anbetung, entfernt wird, so wie es mit Satan geschah als er aus dem Himmel verbannt wurde.
 
Dieser Absturz wird repräsentiert durch den Fall des Königs Tyrus und Babels und auf die Weise, wie die Händler bei der Reinigung des Tempels durch Jesus Christus als er auf der Erde lebte, aus diesem herausgeworfen wurden (vgl. Hesekiel 28,13-18; Jesaja 14,11-15 i.V.m. Matthäus 21,12-13).
 
Hesekiel 28,13-18 (Anm.: Der Fall des Königs von Tyrus):
13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine.
15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde.
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.
18 Weil du mit deiner großen Missetat durch unrechten Handel dein Heiligtum entweiht hast, darum habe ich ein Feuer aus dir hervorbrechen lassen, das dich verzehrte und zu Asche gemacht hat auf der Erde vor aller Augen.
 
Jesaja 14,11-15 (Anm.: Der Fall des Königs von Babel):
„ … 11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.“
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst!
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: „Ich will in den Himmel steigen (Anm.: definieren über eigene Taten) und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen (Anm.: falscher Eifer), ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden (Anm.: Verlangen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen).
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken (Anm.: geistliche Unabhängigkeit durch Flucht vor Umständen) und gleich sein dem Allerhöchsten (Anm.: aufgrund von Stolz den Trieb nur zu gewinnen).“
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!

Matthäus 21,12-13:
12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (vgl. Jesaja 56,7): „Mein Haus soll ein Bethaus heißen“; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.
 
Als Jesus den Tempel in Jerusalem mit dem Eifer Gottes von den unaufrichtigen Händlern und Käufern (Anm.: unaufrichtige Anbeter) reinigte, machte er auf den wahren Handel als „das wahre Tauschgeschäft“ im Himmel aufmerksam, der nur mit einem aufrichtigen Herzen durch die Beziehung zum himmlischen Vater erfolgen kann. Darauf weisen die von Jesus Christus umgeworfenen Tische (Anm.: Symbol für Gemeinschaft) hin, bei denen die Tischbeine wie Zeigefinger nach oben in den Himmel zeigten und auf den wahrhaftigen himmlischen Handel in der Beziehung mit dem himmlischen Vater durch Jesus Christus hinwiesen.
 
Das auf Fels gebaute Haus
 
Gott möchte, dass wir unser Haus auf Fels bauen, was unsere Gemeinschaft mit ihm, in dem von ihm uns zugeteilten geistlichen Mandatsbereich umfasst. Hierfür haben wir die Verantwortung, dass wir alle „Materialien“ (Anm.: Ressourcen) unseres Hauses, was gemachte Erfahrungen mit dem Wort Gottes repräsentiert, nach oben auf den Fels bzw. Berg bringen (vgl. Jesaja 2,2 i.V.m. Matthäus 7,24).
 
Jesaja 2,2:
2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, …
 
Matthäus 7,24:
24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
 
Daraus resultiert, dass sich das Haus der Weisheit etabliert, die in sich die siebenfältige feurige stützende Präsenz des Geistes Gottes trägt. Aus diesem Grund sprach Jesus in dem Gleichnis mit dem Haus, das auf den Felsen gebaut ist von einem klugen Mann (vgl. Sprüche 9,1 i.V.m. 2.Mose 25,31-33.37; Jesaja 11,2; Offenbarung 4,5).
 
Sprüche 9,1:
1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut und ihre sieben Säulen behauen.
 
2.Mose 25,31-33.37:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter. …
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, …
 
Jesaja 11,2:
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Offenbarung 4,5:
5 Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes.
 
Während wir auf den Fels hinaufgehen, um unser Haus dort aufzurichten, bleibt es nicht aus, dass wir Erfahrungen mit geistlichen Widerständen von Seiten des Feindes machen, die uns dazu dienen, Standhaftigkeit im Glauben zu entwickeln (vgl. Römer 8,28 i.V.m. Jakobus 1,2-4).
 
Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Jakobus 1,2-4:
2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.
 
Nachdem wir Standhaftigkeit im Glauben entwickelt haben, sind wir dazu ermutigt, diesen Wert in unsere Beziehung mit dem HERRN und unserem Nächsten zu implementieren, was Liebe zu Gott und unserem Nächsten beinhaltet (vgl. Markus 12,29-31).
 
Markus 12,29-31:
29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: „Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist der HERR allein, 30 und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften (vgl. 5.Mose 6,4-5).“
31 Das andre ist dies: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“ Es ist kein anderes Gebot größer als diese.“
 
Das Hinaufgehen auf den Berg und der Weinstock
 
Indem wir den Berg hinaufgehen, was in einem geistlichen Kontext spiralförmig verläuft, beginnen wir intensiver unser von Gott gegebenes geistliches Mandat zu verstehen, um darin souverän zu dienen und in gesunder zwischenmenschlicher Beziehung zu leben.
 
Die Begründung des spiralförmigen Hinaufgehens ist darin zu finden, weil Jesus Christus von sich sagt, dass er der Weinstock ist, und wir die Reben sind (vgl. Johannes 15,5).
 
Johannes 15,5:
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
 
Der Weinstock ist in diesem Zusammenhang ein Hinweis auf Fruchtbarkeit und Freude.
 
Das Hinaufgehen entspricht der Phase, in der Gott uns als seine Jünger und Volk lehrt, wie wir verstärkter gedeihen und fruchtbar werden können und auf welche Weise wir die Schätze des Königreiches tragen als auch bewahren können, die er uns für das Königreich anvertraut.
 
Da der Weinstock eine sich nach oben windende Pflanze ist, ruft sie uns in Christus Jesus dazu auf in der königlichen Autorität in den „Geistbereich“ hinaufzusteigen, um die Schätze des Königreiches Gottes auf die Erde zu bringen (vgl. Matthäus 6,10).
 
Matthäus 6,10:
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
 
Der Weinstock als Jesus Christus ist in diesem Zusammenhang der Verbindungsweg zwischen Himmel und Erde, zwischen dem übernatürlichen und dem natürlichen Bereich. Es ist der Weg, der mit Freude, Ruhe, Wahrheit und Leben verbunden ist. Diese Ruhe beinhaltet körperliche Ruhe bzw. Frieden, die innere Ruhe in den Emotionen sowie Ruhe in allen Unternehmungen (vgl. Johannes 14,6.27; Johannes 15,5).
 
Johannes 14,6.27:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. …
27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
 
Johannes 15,5:
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
 
Darüber hinaus umfasst das Hinaufgehen auf den Berg, um dort unser Haus auf dem Fels zu errichten, unser Wachstum im Erkennen und Verstehen des jeweiligen temporären Zeitzyklus Gottes in Form des Alpha und Omega.
 
Dieser jährliche spiralförmige Zyklus kommt einem Berg gleich, der in drei Zeitabschnitte eingeteilt ist, die wie Portale fungieren (vgl. 2.Mose 23,14-17; 5.Mose 16,16). Bei diesen Portalen handelt es sich anhand des Berges von unten nach oben genannt, um:
 
  1. Pessach – Dimension vom Blut des Lammes (Anm.: Zeit des Opfers => sich nicht selbst zu leben sondern Christus; vgl. Galater 2,20 i.V.m. 3.Mose 23,4-8),
  2. Schawuot/Pfingsten – Dimension der Erstlingsfrucht sowie des Wertesystems und des Geistes Gottes (vgl. 3.Mose 23,15-22 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4),
  3. Sukkot – Dimension der Ernte und Herrlichkeit Gottes (vgl. 3.Mose 23,33-36.39-43)
 
Die Dimension des Felsens auf der Spitze des Berges repräsentiert den Beginn eines neuen biblischen Jahres, Rosch ha-Schana – „Kopf oder Spitze des Jahres“ (vgl. 3.Mose 23,23-25) und das Leben im Geist der Furcht des HERRN (Anm.: die zehn Tage der Ehrfurcht) sowie die Kraft der Versöhnung durch Christus Jesus, Jom Kippur – der große Versöhnungstag (3.Mose 23,26-32).
 
Die Spitze des Berges trägt die Kapazität des Shabbat als der „7“ und ist somit eine Ebene von göttlicher Ruhe und Gemeinschaft mit ihm (vgl. 1.Mose 2,2-3 i.V.m. 3.Mose 23,3).
 
1.Mose 2,2-3:
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
 
3.Mose 23,3:
3 Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist ein feierlicher Sabbat, heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr an ihm tun; denn es ist ein Sabbat für den HERRN, überall, wo ihr wohnt.
 
Darüber hinaus weist die Spitze des Felsens auf den siebenten biblischen Monat „Tischri/Ethanim“ im Erlösungszyklus hin, der das neue biblische Jahr im Segenszyklus Gottes einläutet.
 
Anhand der Erklärung des Aufsteigens, um unser Haus auf dem Felsen aufzurichten wird deutlich, dass wir ein richtiges biblisches Zeitverständnis entwickeln und uns darin voran bewegen sollten. Auf diese Weise leben wir die Anbetung in Geist und in Wahrheit und achten die von Gott angeordneten biblischen Feste, die wir im Glauben ehren, um in seiner Gegenwart in Freude zu feiern.
 
Aus dem Verständnis unseres von Gott gegebenen geistlichen Mandats, was durch die Größe des Berges repräsentiert ist und dem biblischen Zeitverständnis, ergibt sich ein höheres Potential von Weisheit, deren Beginn stets die Furcht des HERRN ist (Anm.: in Jesaja 11,2 an siebenter Stelle genannt; vgl. Psalm 111,10 i.V.m. Sprüche 9,10a).
 
Psalm 111,10:
10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Klug sind alle, die danach tun.
Sein Lob bleibet ewiglich.
 
Sprüche 9,10a:
10a Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, …
 
Das offenbart die Klugheit von der Jesus in dem Gleichnis mit dem Haus auf dem Felsen sprach.
 
Gott verlangt danach, dass wir in unserer Beziehung mit ihm in seiner Zeitdimension des Vollkommenen zur Ruhe kommen und daraus resultierend durch Gebet, den Ort der Gemeinschaft mit Gott offenbaren, der kein Raub kennt, sondern das Hervorbringen von wahrem geistlichen Leben (vgl. Jesaja 56,7).
 
Jesaja 56,7:
… 7 die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus, und ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen mir wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker.
 
Der richtige Umgang mit Wohlstand beinhaltet demnach die wahre Anerkennung der Fülle Gottes, dem die Ehre gebührt für die Segnungen, mit denen er uns seine Treue offenbart, die uns allein für alle Zeiten absichert.
 
Unsere Dankbarkeit und Anbetung für diese Treue drücken wir im Glauben in unserer Hingabe aus, dass wir täglich in unseren Entscheidungen zu ihm kommen, um ihn mit unserem Leben ganzheitlich zu verehren, was den Reichtum des Wortes und Glaubens (Anm.: Silber und Gold) zu ihm bringt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In herausfordernden Zeiten tun wir gut daran, die Gegenwart unseres Erlösers Jesus Christus zu suchen, so ähnlich wie es Petrus tat als er im Auftrag Jesu das Boot inmitten des Sturmes verließ. Er ging zu ihm auf das Wasser, um der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes zu begegnen (vgl. Matthäus 14,24-29 i.V.m. Johannes 1,14; Offenbarung 19,13).
 
Matthäus 14,24-29:
24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Diese offenbarende Wahrheit trägt dazu bei, dass wir eine Lösung aus dem Bereich des Erlösers erhalten, so dass wir unser Zelt, also unsere Gemeinschaft mit ihm darin aufrichten, um darin zu leben.
 
Darüber hinaus weist das Zelt auf die Gemeinschaft mit Christus in der temporären Zeit hin, da wir auf der Durchreise zurück in die Ewigkeit zum himmlischen Vater sind (vgl. Hebräer 13,14).
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Das aufgerichtete Zelt auf dem Wasser und das Entgegenstehen des Geistes von Bileam
 
Diese Aufrichtung des Zeltes kommt dem Aufschlagen der Zelte des Volkes Israel in den Steppen von Moab (Anm.: bedeutet „Wasser“), jenseits des Jordan bei Jericho gleich (vgl. 4.Mose 22,1).
 
4.Mose 22,1:
1 Danach zogen die Israeliten weiter und lagerten sich im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho.
 
Es war in der Region von „Moab“, wo Bileam (Anm.: falsche prophetische Stimme; vgl. 2.Petrus 2,15-16 i.V.m. Offenbarung 2,14) gegenüber dem Volk Israel im Auftrag des moabitischen Königs Balak auftrat.
Bileam war der Sohn Beors, was übersetzt „brennende Fackel“ bedeutet. Anhand der Namensbedeutung wird deutlich, dass man sich die Frage stellen sollte, welche Art von geistlicher Kommunikation wir in unserem Leben gewähren lassen. Ist es der Geist der Wahrheit oder der Geist der Lüge?
 
Bileam musste dreimal mit dem lebendigen Wort Gottes also der offenbarenden Wahrheit des Wortes konfrontiert werden bis er die einzige Wahrheit realisierte, die ihm im Weg stand (vgl. 4.Mose 22,23-26.31-34a).
 
4.Mose 22,23-26.31-34a:
23 Und die Eselin sah den Engel des HERRN auf dem Wege stehen mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen.
24 Da trat der Engel des HERRN auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren.
25 Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, und er schlug sie noch mehr.
26 Da ging der Engel des HERRN weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Platz mehr war auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. …
31 Da öffnete der HERR dem Bileam die Augen, dass er den Engel des HERRN auf dem Wege stehen sah mit einem bloßen Schwert in seiner Hand, und er neigte sich und fiel nieder auf sein Angesicht.
32 Und der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn dein Weg ist verkehrt in meinen Augen.
33 Und die Eselin hat mich gesehen und ist mir dreimal ausgewichen. Sonst, wenn sie mir nicht ausgewichen wäre, so hätte ich dich jetzt getötet, aber die Eselin am Leben gelassen.
34a Da sprach Bileam zu dem Engel des HERRN: Ich habe gesündigt; ich hab’s ja nicht gewusst, dass du mir entgegenstandest auf dem Wege. …
 
Somit wird deutlich, dass die Präsenz der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes die Kräfte der Lüge und Widersetzlichkeit in die Enge treibt, um die Menschen, die sich in der Lüge bewegen vor eine Entscheidung zu stellen. Die getroffene Entscheidung kommt der Phase einer Geburt gleich, bei der die Frucht offenbar wird.
 
Es verhält sich ähnlich wie bei der Adressierung der Ekklēsia in der Region von Pergamon, wo Jesus Christus ihr als der Träger des scharfen, zweischneidigen Schwertes (Anm.: offenbarende Wahrheit des Wortes Gottes; vgl. Hebräer 4,12) begegnet und die Irrlehre Bileams anspricht (vgl. Offenbarung 2,12.14).
 
Offenbarung 2,12.14:
12 Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: …
14 Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.
 
Diese Irrlehre umfasst Korruption in Form von Vermischung als eine scheinbare Moral auf heidnischer/humanistischer Grundlage sowie Verrat.
 
Bileam entschied sich den Weg der Bestechlichkeit und der Rebellion gegen die Wahrheit des Wortes Gottes zu gehen, was darin deutlich wird, dass er sich auf drei unterschiedlichen Anhöhen positionierte und ungerechte Opfer mit der Pervertierung des heiligen Maßstabs der „7“ (Anm.: Vollständigkeit Gottes; vgl. 4.Mose 23,4.14.29-30) darbrachte. Hierbei ist es kein Zufall, dass der numerische Zahlenwert „7“ mit dem hebräischen Buchstaben „Sajin“ verbunden ist, was unter anderem „Schwert“ bedeutet. Daraus wird deutlich, dass Bileam bewusst einen falschen Maßstab des Wortes Gottes kultivierte und es für sein Vorhaben verdrehte.
 
Bileam stieg zum Opfern der „7“ (Anm.: 7 Stiere und 7 Widder) zuerst auf die Baalsanhöhen (Anm.: falsche/bösartige Regierung; vgl. 4.Mose 22,41), dann auf den Gipfel des Pisga (Anm.: agieren aus einem zugeteilten Erbe mit einer falschen Herzenshaltung, die dadurch zur Falle wird; ähnlich wie das Gold Ägyptens, das zum goldenen Standbild geführt hat; vgl. 4.Mose 23,14) und danach auf den Gipfel des Peors (Anm.: Bündnisbrecher durch Unzucht/sexuelle Unreinheit; vgl. 4.Mose 23,28).
 
Somit umfasst der Bereich von „Moab“ einen Widerstand bzw. Angriff durch den Feind in Form von falscher Kommunikation, durch die er es versucht, uns auf unserem Weg mit Christus aufzuhalten.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir in der Gemeinschaft mit Christus Jesus über den aufwallenden Wassern im Geist regieren und agieren (vgl. 1.Mose 1,2).
 
1.Mose 1,2:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
 
Es ist der Plan des Feindes unsere Seele in Unruhe zu bringen mit dem Ziel, dass wir uns in dieser Unruhe reflektieren und in Unglauben fallen.
 
Das übergeordnete Herrschen im Geist
 
Deshalb ist es erforderlich, dass wir in unserem Geist übergeordnet mit der Kraft der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes handeln (vgl. Psalm 42,6 i.V.m. Psalm 116,7).
 
Psalm 42,6:
6 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
 
Psalm 116,7:
7 Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.
 
Das Handeln in der Kraft der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes ist eng mit dem Wandel im Geist verbunden, der den Aufenthalt im Regierungsbereich Christi umfasst (vgl. Galater 5,16a i.V.m. Epheser 2,6; Kolosser 3,1).
 
Galater 5,16a:
16a Ich sage aber: Lebt im Geist, …
 
Epheser 2,6:
… 6 und er (Anm.: Gott) hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Kolosser 3,1:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.

Traum: Das gespaltene Wasser und der Wirbelsturm
 
Im Zusammenhang mit dem Aufruf im Geist übergeordnet über die Seele zu regieren, möchte ich einen Traum mitteilen, den ich am 01.04.2010 (Anm.: 3. Tag von Pessach; 17. Nissan/Abib 5770) in den frühen Morgenstunden erhielt.
 
Hierbei sah ich einen Gläubigen in Christus, wie dieser am Strand eines Meeres stand und wahrnahm, wie die Wellen des Meeres vom Wind aufgepeitscht waren, während eine graue Wolkendecke den Himmel bedeckte.
 
Kurze Zeit später entschied sich die Person auf das Wasser zu gehen und bewegte sich zu Fuß circa ein Viertel des Weges von Westen nach Osten auf das Meer. Als sie das tat, spalteten sich die Wasser mit einem lauten Klang, der sich wie ein eingeatmetes „Whooooo!“ in Form von Ehrfurcht anhörte.
 
Danach lief der Gläubige zwischen den zwei Wasserwänden hindurch und sah in einiger Entfernung einen Wirbelwind, der wie eine weiße Wolkensäule aussah, die sich drehte.
 
Während die Person sich der Windsäule näherte, spaltete diese sich in zwei weiße Windsäulen, durch die sie hindurchging.
 
Dann endete die Traumsequenz.
 
Interpretation
 
Es ist im Interesse des HERRN, dass wir uns in unserem von Gott gegebenen Erbe in der Auferstehungskraft Christi (Anm.: 3. Tag von Pessach, Tag der Gabe der Erstlingsfrucht) in den neuen Tag voranbewegen, den er bereits vorbereitet hat. Hierbei kommt dem Wandel im Geist eine besondere Bedeutung zu, die den Wandel in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes umfasst.
 
Zum Beispiel hörte Petrus das Wort Gottes aus der vor ihm liegenden Zukunft zu sich sprechen, so dass er das Boot mit den Jüngern, also die Gegenwart verließ und sich in das Zentrum der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes in die Zukunft bewegte.
 
Durch den Glauben, der aus dem Hören des Wortes Gottes entspringt (vgl. Römer 10,17), fürchten wir uns nicht vor den aufwallenden Wassern der Umstände.
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Die aufwallenden Wasser der Umstände werden unter anderem durch einschüchternde Kommunikation hervorgerufen, denen es gilt mit der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes im Glauben zu begegnen.
 
Dadurch setzt der HERR die Gegenwart seiner Ehrfurcht frei, so dass die widrigen Umstände sich zurückziehen müssen, um den Weg für die Gerechten zu bereiten. Hierbei sollten wir nicht die Realität im irdischen Bereich oder die von Menschen gegebene „Prognose“ als endgültige Wahrheit betrachten, weil Jesus Christus die endgültige Wahrheit, der Weg und das Leben ist (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Wir sollten als Nachfolger Jesu das Unmögliche erwarten, das nur von Gott kommen kann (vgl. Lukas 18,27).
 
Lukas 18,27:
27 Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
 
Durch unser Voranschreiten im Glauben spalten wir die Kommunikation des Widersachers. Das führt dazu, dass wir uns einer neuen Dimension des Geistes nähern, die zur Vervielfältigung der Engelsgegenwart in unserem Leben führt. Dort, wo wir im Glauben voranschreiten, vermehrt sich die Gegenwart der Engel. Hierbei fungiert der Glaube als ein Anziehungspunkt für die dienstbaren Geister Gottes (vgl. Psalm 34,8 i.V.m. Hebräer 1,14).
 
Psalm 34,8:
8 Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
 
Hebräer 1,14:
14 Sind sie (Anm.: Engel) nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?
 
Das, was scheinbar als Hindernis bzw. Widerstand vor uns erscheint, ist lediglich im Weg, um die Kraft Gottes und das Potential des Glaubens, das aus der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes entspringt, zu offenbaren, so dass allein Gott, der himmlische Vater die Ehre bekommt (vgl. Römer 8,28 i.V.m. Psalm 76,8-11; Jesaja 42,8).
 
Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
 
Psalm 76,8-11:
8 Furchtbar bist du! Wer kann vor dir bestehen, wenn du zürnest?
9 Wenn du das Urteil lässest hören vom Himmel, erschrickt das Erdreich und wird still, 10 wenn Gott sich aufmacht zu richten, dass er helfe allen Elenden auf Erden. SELA.
11 Wenn Menschen wider dich wüten, bringt es dir Ehre; und wenn sie noch mehr wüten, bist du auch noch gerüstet.
 
Jesaja 42,8:
8 Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.
 
Der Duft von Beziehungsqualität
 
Wir sollten es dem Hauch Gottes und seinen Winden erlauben, die Qualität, die wir durch die bereits kultivierte enge Beziehung zu ihm besitzen aus dem von ihm uns zugeteilten Beziehungsrahmen hervor strömen zu lassen (vgl. Hebräer 1,7 i.V.m. Hohelied 4,16a).
 
Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …
 
Hohelied 4,16a:
16a Steh auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, dass der Duft seiner Gewürze ströme! …
 
Es ist der Hauch Gottes , der über unseren geistlichen Garten (Anm.: Beziehungsebene) weht, was durch das hebräische Wort für „wehen“ deutlich wird. Bei dem hebräischen Wort handelt es sich um das Wort „pûaḥ“, was auch „hauchen, schnauben, anblasen, anfachen und duften“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem hebräischen Wort „pûaḥ“ mit der Wortschlüsselnummer: 6447)
 
Demnach lasst uns in der Lebendigkeit, der Kraft und Schärfe der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes in der innigen Beziehung zu ihm vorangehen und sein souveränes Eingreifen zum richtigen Zeitpunkt erleben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm