Als Volk Gottes sollten wir in der Lage sein, in allen Umständen durch den Heiligen Geist in der Kraft der Selbstbeherrschung über unsere Zunge zu herrschen. Dies tun wir, indem wir darauf achten, dass alles, was wir aussprechen in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes und seinem Wesen ist.
 
Jakobus schrieb an die zerstreuten Stämme Israels in Kapitel 3,1-12 über die Macht der Zunge, die er als Zaum bei einem Pferd, als Ruder bei einem Schiff oder als Feuer in einem Wald verglich.
In diesem Zusammenhang deutete der Apostel auf die Kraft hin, die Gott auf die Zunge gelegt hat.
 
Die Zunge kann in guter Weise oder auch in schlechter Weise enorme Auswirkungen haben.
Entweder kann sie einen „Wald“ (Anm.: Gesellschaft von Menschen) in Brand setzen, um zu vernichten oder auch eine Quelle süß bzw. bitter werden lassen.
 
Jakobus 3,3-6:
3 Wenn wir den Pferden den Zaum ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir ihren ganzen Leib.
4 Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt.
5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet es an!
6 Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet.
 
Die Wachsamkeit gegenüber Bitterkeit
 
=> In 2.Mose 23,20-21 heißt es, dass Gott seinen Engel vor dem Volk Israel her sandte, um es zu behüten und an den von ihm vorherbestimmten Ort zu bringen, den er bereits vorbereitet hatte. Damit in Verbindung wurde das Volk Israel dazu ermahnt auf den Engel des HERRN zu achten und auf seine Weisung zu hören, ohne ihm gegenüber widerspenstig zu werden.
 
2.Mose 23,20-21:
20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.
21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist.
 
Der Engel, der von Gott für das Volk Israel bestimmt worden war, trug Gottes Ehre, Autorität und Charakter. Darüber hinaus beschreibt die o.g. Bibelstelle den ganzen Sieg Israels, wenn sie diesen Anweisungen Folge leisten würden.
 
Das Wort, „widerspenstig“ kommt im Hebräischen aus dem Wort „marar“. Es bedeutet: „wie ein Wasserhahn vor Bitterkeit zu tropfen.“ aber auch, „andere zu erbittern, oder sich zu beklagen und dadurch der Grund für Kummer und Ärger/Verdruss zu werden.“
 
„Marar“ heißt im übertragenen Sinne demnach: „Dinge auszusprechen oder auszuleben, die den Engel Gottes provozieren, der ausgesandt wurde, um Gottes Pläne in unserem Leben durchzuführen.“
 
Deshalb ist es so überaus wichtig, dass wir nicht durch eine falsche bzw. böse Art von Kommunikation die Gegenwart der Engel für unser Leben einschränken, sondern uns in Wachsamkeit und Selbstbeherrschung üben, um an das von Gott vorherbestimmte Ziel zu gelangen.
 
In 4.Mose 13 und 14 verbanden sich die Kinder Israel mit den einschüchternden Mächten über ihrem verheißenen Land, indem sie mit ihnen übereinstimmten und sich einschüchtern ließen. Sie weinten, beklagten sich, waren bekümmert und trauerten. Sie tropften wie ein undichter Wasserhahn vor Bitterkeit und Unglauben.
 
Dadurch verärgerten sie die von Gott zugeteilten Engelsmächte, die um ihretwillen schon versammelt und angetreten waren, nämlich jene, die den Namen Gottes in sich trugen. Das führte dazu, dass das Volk Israel seinen Zugang ins verheißene Land blockierte.
 
Genaugenommen hatten sie die ganze Nacht hindurch Proklamationen und Flüche gegen sich selbst ausgesprochen, was beinhaltete, dass sie sich darüber äußerten nicht imstande zu sein, das zu tun, was in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes für ihr Leben war und darin zu agieren sowie zu handeln. Dadurch machten sie ihre eigene Verheißung unfruchtbar, so dass aufgrund dessen die Tür dem Widersacher offenstand, um sie zu verführen. <= (Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Aussage von Anne Tate, GZI aus dem Gebetsbrief vom 24.07.2011.)
 
In 5.Mose 9,2-3 offenbart der HERR gegenüber dem Volk Israel den Einfluss des Widersachers in der Präsenz der Anakiter, die eine Kraft in ihrer Redensart trugen, was man als eine gewisse Art von bösem Feuer beschreiben kann, das sich schnell unter den Menschen ausbreitet bzw. sie stark beeinflusst, um sie in ihrem Vorhaben einzuschüchtern.
 
5.Mose 9,2-3 (Neue Jerusalemer):
…, 2 zu einem großen, hochgewachsenen Volk, den Anakitern – du kennst ja die Redensart und hast sie oft gehört: Wer kann den Söhnen Anaks widerstehen? 3 Heute wirst du erkennen, dass der Herr dein Gott, wie ein verzehrendes Feuer selbst vor dir hinüberzieht. Er wird sie vernichten, und er wird sie dir unterwerfen, so dass du sie unverzüglich vertreiben und austilgen kannst, wie es der Herr dir zugesagt hat.
 
In diesem Zusammenhang offenbarte der Heilige Geist das Wort „Sibilus“, was mit der Bezeichnung eines „kleinen Königs“ einhergeht und auf den Einfluss des Widersachers in Form des „Basilisken“ hinweist.
 
=> Der Basilisk (griechisch: basiliskos lat. regulus = „kleiner König“; auch Sibilus) ist ein mythisches Tier. Er gilt als „König der Schlangen“. In mittelalterlichen Tierbüchern werden Basilisken oft als Mischwesen mit dem Oberkörper eines Hahns, auf dem Kopf eine Krone, und dem Unterleib einer Schlange, dargestellt (Anm.: Hinweis auf Stolz, falsches Herrschen und Hinterhältigkeit). Sein Blick versteinert oder tötet. Sein Atem ist tödlich giftig. <= (Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Erklärung aus https://de.wikipedia.org/wiki/Basilisk_(Mythologie))
 
=> Darüber hinaus kommt das Wort „Basilisk” von „basilsikos“ und meint „königlich“ und ist ein mythisches Reptil, das von einer Schlange (Anm.: List, Lüge) vom Ei eines Hahns (Anm.: Stolz; Narzissmus, Eitelkeit) ausgebrütet wird. In der Bibel ist der „Basilisk“ manchmal als „Natter“ oder „Viper“ übersetzt (vgl. Psalm 91,13; Sprüche 23,32; Jesaja 11,8; Jesaja 14,29; Jesaja 59,5; Jeremia 8,17).
 
Der Basilisk ist die Veranschaulichung vom Teufel selbst, dessen primärer Zweck Tod und Zerstörung ist. Er ist darauf aus durch falsche Anschuldigungen die Beziehung unter Heiligen zu zerstören, was dem Bereich des Verklägers der Brüder entspricht (vgl. Offenbarung 12,10). <= (Der in „=>“ gesetzte Text beruht auf einer Erklärung aus einem prophetischen Wort von Paul Keith Davis und Bob Jones.)
 
Anhand der Bibelstelle aus 5.Mose 9,2-3 wird deutlich, dass sich der HERR selbst den Anakitern als ein verzehrendes Feuer entgegenstellte, um sie in ihrer Kraft zu minimieren, so dass das Volk Gottes die Möglichkeit erhielt über die Anakiter souverän zu herrschen, sie zu vertreiben und vollständig auszutilgen.
 
Die Redensart der Anakiter hat wie bereits erwähnt einen dämonischen Ursprung (Anm.: wie dem des Basilisken) und kann anfangs für Heilige, die weiter auf ihrem Weg mit Christus tiefer in ihre Verheißung hineingehen in der Konfrontation überwältigend erscheinen. Deshalb ist es erforderlich, dass wir im Zentrum der Liebe und des Willens des himmlischen Vaters positioniert sind. Sofern wir uns in diesem Zentrum Gottes befinden, wird sein Wesen in Form des verzehrenden Feuers aktiv, der seinen Eifer für uns als sein Volk umfasst (vgl. 5.Mose 4,24).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Es ist das Feuer Gottes, das wie eine schützende Mauer um uns herum wirkt, wenn wir uns in der Struktur der Braut Jesu, die das himmlische Jerusalem ist, erkennen und seine erste Liebe zu uns ihm gegenüber erwidern (vgl. Sacharja 2,9 i.V.m. Offenbarung 21,2.9-10).
 
Sacharja 2,9:
9 Doch ich will, spricht der HERR, eine feurige Mauer rings um sie her sein und will mich herrlich darin erweisen.
 
Offenbarung 21,2.9-10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Die Kommunikation Jesu und die Zerstörung des Bösen
 
Es ist kein Zufall, dass im Buch der Offenbarung die Zunge von Jesus als ein scharfes, zweischneidiges Schwert beschrieben wird, das aus seinem Mund hervorschnellt (vgl. Offenbarung 1,16).
 
Offenbarung 1,16:
… 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
 
Diese eben genannte Bibelstelle offenbart uns, dass Jesus in einer Lebendigkeit, Kraft und Schärfe das Wort Gottes spricht, das durch seine Zunge geformt wird (vgl. Hebräer 4,12-13).
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Anhand der Prophetie aus Jesaja 11,4 ist erkennbar, dass Jesus Christus mit der Lebendigkeit seines Wortes göttliche Gerechtigkeit etabliert und alles Böse zerstört (vgl. Jesaja 11,4 i.V.m. 2.Thessalonicher 2,8).
 
Jesaja 11,4:
… 4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
 
2.Thessalonicher 2,7-8:
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
 
Ein Umgang mit Menschen, die unter diesem dämonischen Einfluss von „Sibilus“ stehen, kann sich demnach aufwühlend, heftig und teilweise verwirrend anfühlen, indem die geäußerten Anschuldigungen öfters mit dem Motiv von „offener und direkter Ansprache“, „höheren Ansprüchen“ sowie „Wahrhaftigkeit“ erklärt werden.
 
Dieses stellt lediglich eine Falle der Täuschung dar, die der Feind aufstellt, um uns zu lähmen. Wir sollen über den Wahrheitsgehalt nachdenken und die Plausibilität der Aussagen anerkennen, während das Gift der grausamen Herabwürdigung von anderen oder dem Werk Gottes, was darin angezweifelt wird, selbst, langsam seine Wirksamkeit in unseren Herzen entfalten soll.
 
Wir dürfen fokussiert bleiben, dass selbst Heilige im Leib Jesu, die sich im Heiligen Geist über etwas offen und ehrlich äußern, niemals grausam, anklagend und herabwürdigend (Anm.: im weiteren Sinne auch undankbar, überheblich, missbilligend) klingen können.
 
Wahrheit, die aus Gottes Geist gewirkt ist, bleibt in allem nüchtern, liebevoll in jeder Zurechtweisung und fürsorglich. Sie wird außerdem aus Ehrbarkeit den betreffenden Personen mitgeteilt und nicht mehreren Personenkreisen zuvor, um gemäß Matthäus 18,15 ff. eine Ordnung innerhalb einer Gemeinschaft zu wahren.
 
Wir erinnern uns an Jakobus offenbarende Worte zur Weisheit, die im Anschluss an die Verse zum Umgang mit der Zunge stehen, die sich auch in zwei Dimensionen offenbart und charakteristische Unterschiede in ihrer Auswirkung zeigt (vgl. Jakobus 3,15-17).
 
Jakobus 3,15-17:
15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie ist irdisch, menschlich und teuflisch.
16 Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse Dinge.
17 Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei.
 
Deshalb lasst uns im Zentrum des verzehrenden Wesens Gottes zentriert sein und in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes vorangehen, um tiefer in unsere Verheißung in Christus Jesus einzutreten.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In Hohelied 8,6 wird uns von der Flamme des HERRN (Anm.: JAHS) in Verbindung mit der Stärke der Liebe berichtet.
 
Hohelied 8,6:
6 Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN (Anm.: JAHS), …
 
Die Kraft der Liebe in Form der Flamme JAHS geht einher mit dem Eifer bzw. der Leidenschaft Gottes, die wie ein verzehrendes Feuer sind (vgl. 5.Mose 4,24).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Die Kraft der Liebe wird mit der Stärke des Todes und der Einfluss der Leidenschaft im Zusammenhang mit der Kraft der Scheol bzw. dem Totenreich verglichen, was uns ein Prinzip verdeutlicht, dass Leben und Tod dicht beieinander liegen. Wenn wir uns dem HERRN nähern und ihm nachfolgen möchten, bedarf es auch einem Opfer, was die Niederlegung des eigenen „ICHS“ bedeutet (vgl. Matthäus 16,24-25 i.V.m. Galater 2,20).
 
Matthäus 16,24-25:
24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Die verschiedenen Arten der Flamme des HERRN
 
Es existieren verschiedene Arten der Flamme des HERRN in Bezug auf die Gegenwart Gottes, was anhand der verschiedenen „Feuerquellen“ in der Stiftshütte sowie im Tempel verständlich wird.
 
Bei der ersten Feuerquelle handelt es sich um den Brandopferaltar, der im Freien im Vorhof stand, wo das Leben eines Tieres geopfert wurde und unter anderem mit dem Bekenntnis der Sünde eines jeweiligen Israeliten einherging, der zum Priester kam.
 
Die zweite Feuerquelle ist die brennende Menora, die sich auf der Südseite im abgedeckten Bereich des Heiligtums befand.
 
Bei der dritten Feuerquelle handelt es sich um den Räucheraltar, der sich vor dem Allerheiligsten befand und auf dem eine besondere Weihrauchmischung für Gott dargebracht wurde.
 
Diese drei eben genannten Feuerquellen entsprechen den folgenden geistlichen Bereichen:
 
  1. Bereich des Bekenntnisses und der Vergebung => Bereich des Lammes
  2. Bereich des Geistes Gottes => Bereich der Taube bzw. des Heiligen Geistes
  3. Bereich der Ehrerbietung und Anbetung => Bereich des ewigen Königtums
 
Der zweite und der dritte Bereich innerhalb des Heiligtums weisen auf die Aussage Jesu hin, der von der Bedeutung der Anbetung des Vaters im Geist und in der Wahrheit sprach (vgl. Johannes 4,23-24).
 
Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Es ist der Heilige Geist, in dem wir rufen: „Abba!“ und es ist der Heilige Geist, der uns in alle Wahrheit führt, da es uns ohne ihm nicht möglich ist (vgl. Johannes 16,13-15 i.V.m. Römer 8,15).
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Römer 8,15:
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
 
Darüber hinaus umfasst der Vorhof das Wohlgefallen des Vaters derer, die sich in der Sohnschaft Christi mit einem bußfertigen Herzen voran bewegen (vgl. Matthäus 3,16-17).
 
Matthäus 3,16-17:
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
 
Der Bereich des abgedeckten Heiligtums trägt unter anderem die Bedeutung des Wandels im Gehorsam Gottes und ist mit der Präsenz des Heiligen Geistes (Anm.: symbolisiert durch die Menora) verknüpft, der im Wort Gottes auch als Taube erscheint (vgl. Matthäus 17,5).
 
Matthäus 17,5:
5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
 
Es ist die souveräne Führung des Heiligen Geistes, der uns das Angesicht des Vaters schmecken und sehen lässt (vgl. Psalm 34,9), so wie das Licht der Menora dazu beitrug nach vorne zu dem Schaubrottisch mit den darauf liegenden zwölf Schaubroten zu leuchten, die auch als „Brot seines Angesichts“ bezeichnet werden (vgl. 2.Mose 25,37 i.V.m. 2.Mose 26,35; 3.Mose 24,5-9).
 
Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
 
2.Mose 25,37:
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, …
 
2.Mose 26,35:
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
 
3.Mose 24,5-9:
5 Und du sollst feinstes Mehl nehmen und davon zwölf Brote backen – zwei Zehntel soll ein Brot haben – 6 und sollst sie legen in zwei Reihen, je sechs in einer Reihe, auf den Tisch von feinem Gold vor dem HERRN.
7 Und sollst auf sie legen reinen Weihrauch, dass er als Gedenkopfer bei den Broten sei, ein Feueropfer für den HERRN.
8 An jedem Sabbat soll er sie zurichten vor dem HERRN als beständige Gabe der Israeliten, eine Ordnung für immer, 9 und sie sollen Aaron und seinen Söhnen gehören. Die sollen sie essen an heiliger Stätte; denn als ein Hochheiliges von den Opfern des HERRN gehören sie Aaron als ewiges Recht.
 
Der „Ost-West-Wandel“ des Hohenpriesters
 
Alle drei Bereiche wurden durch den Hohenpriester von Osten nach Westen beschritten, deren Verlauf die Bewegung der Sonne sowie die Kraft der Wiederkunft Jesu offenbart (vgl. Matthäus 24,27).
 
Matthäus 24,27:
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
 
In einem geistlichen Kontext gesprochen, hat der Hohepriester mit seinem „Ost-West-Wandel“ in der Gegenwart Gottes eine sogenannte Lichtbogenbildung kreiert, so ähnlich, wie auch Gott im Thronsaal von einem smaragdfarbenen Regenbogen abgedeckt ist (vgl. Offenbarung 4,2-3).
 
Offenbarung 4,2-3:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.
 
Diese „Lichtbogenbildung“ ist mit der Verheißung Gottes sowie seiner ewigen Regentschaft verbunden.
 
Wenn man den Bereich des Lammes, der durch den Vorhof repräsentiert wird, mit dem Bereich der Taube, repräsentiert durch das Heiligtum, im hebräischen betrachtet und die beiden ersten hebräischen Buchstaben des Wortes „Lamm – śäh“ und „Taube – jônāh“ zusammenfügt, erhält man gemäß der Strong’s Konkordanz (Wortschlüsselnummer: H7716) das hebräische Wort für „Lamm – śäh“.
 
Anhand dessen wird deutlich, dass die Gegenwart des Lammes auf eine bestimmte Weise immer präsent ist, so wie es Jesus sagte, dass der Geist der Wahrheit nicht aus sich selber redet; sondern das spricht, was er hören wird und was zukünftig ist, verkündigt. Denn er verherrlicht Jesus und nimmt von ihm, um es uns zu verkündigen.
 
Die Flamme des HERRN und das blinkende scharfe Schwert
 
Um auf die Flamme des HERRN aus Hohelied 8,6 zurückzukommen, wird diese im hebräischen mit dem Wort „šalhäbät“ übersetzt, was vom hebräischen Wurzelwort „lahab“ abgeleitet ist und einen vorangestellten Zischlaut trägt. Darüber hinaus meint es „ein Aufflackern von Feuer, eine Flamme.“ (Teilauszug aus der Strong’s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H7957 sowie aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 8226*)
 
Das Wurzelwort „lahab“ bedeutet „Flamme, blitzen, glänzende bzw. scharfe Klinge, Spitze einer Waffe bzw. eines Speers.“ (Teilauszug aus der Strong’s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H3851 sowie aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 3933)
 
Somit wird deutlich, dass die Flamme des HERRN, die mit der Kraft seiner Liebe einhergeht in sich seine Kommunikation also sein lebendiges, kraftvolles und scharfes Wort trägt, das schärfer ist als jedes zweischneidige Schwert (vgl. Hebräer 4,12).
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Die Flamme des HERRN kommt der kerubischen wachenden Gegenwart gleich, die den Zugang zum Baum des Lebens bewachen und nur denen Zutritt gewähren, die ein legales Recht haben, weil sie sich in Christus Jesus gestorben sind und nun in ihm leben (vgl. 1.Mose 3,24).
 
1.Mose 3,24:
24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
 
Gott verlangt danach, dass wir uns in seiner Flamme und somit im Zentrum seiner geistlichen Kommunikation aufhalten, so dass wir uns wie eine Fackel des Heils (hebr. יְשׁוּעָה – „jěšû’āh“) in unserer von Gott gegebenen Identität in Christus Jesus voran bewegen, um die „Erntefelder“ des Feindes mit dem Maßstab der Gerechtigkeit Gottes zu zerstören (vgl. Richter 15,4-5 i.V.m. Jesaja 62,1-2).
 
Richter 15,4-5:
4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse, nahm Fackeln und kehrte je einen Schwanz zum andern und tat eine Fackel je zwischen zwei Schwänze 5 und zündete die Fackeln an und ließ die Füchse in das Korn der Philister laufen und zündete so die Garben samt dem stehenden Korn an und Weinberge und Ölbäume.
 
Jesaja 62,1-2:
1 Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil (hebr. יְשׁוּעָה – „jěšû’āh“) brenne wie eine Fackel, 2 dass die Heiden sehen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Und du sollst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen des HERRN Mund nennen wird.
 
Lasst uns wie der Dornbusch in der Wüste zur Zeit von Mose sein, der von der „Kommunikation Gottes“ ummantelt war und Mose den Weg wies (vgl. 2.Mose 3,2-4).

2.Mose 3,2-4:
2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.
3 Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt.
4 Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.
 
Da Jesus wie die Schlange durch Mose in der Wüste erhöht werden musste, können wir einen Zusammenhang mit dem vorangestellten und zischenden Klang des hebräischen Wortes „šalhäbät“ für „Flamme des HERRN“ erkennen (vgl. Johannes 3,14-15).
 
Johannes 3,14-15:
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat (vgl. 4.Mose 21,8-9), so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
 
Dort, wo die Gegenwart der Flamme des HERRN auftaucht, beginnt die Kommunikation des Geistes, auf ähnliche Weise wie es zu Schawuot/Pfingsten im Obergemach in Jerusalem unter den zirka einhundertzwanzig Heiligen geschah (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4).
 
Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.. Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
 
Und wenn es eine vereinte Feuerquelle des Geistes gibt und sich der Feind als listiger Beobachter an dem jeweiligen Ort versteckt hat, um zu Fall zu bringen, wird er durch die apostolische Kraft Gottes, ergriffen. Selbst wenn das apostolische Ergreifen unbewusst geschieht, wird der Widersacher dadurch ins Feuer der Liebe der Heiligen, die sie zueinander haben, geworfen werden, so dass er in Furcht fliehen muss (vgl. Apostelgeschichte 28,2-3.5 i.V.m. 1.Johannes 4,18a; Jakobus 4,7).
 
Apostelgeschichte 28,2-3.5:
2 Die Leute aber erwiesen uns nicht geringe Freundlichkeit, zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle auf wegen des Regens, der über uns gekommen war, und wegen der Kälte.
3 Als nun Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und aufs Feuer legte, fuhr wegen der Hitze eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest. …
5 Er aber schlenkerte das Tier ins Feuer und es widerfuhr ihm nichts Übles.
 
1.Johannes 4,18a:
18a Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; …
 
Jakobus 4,7:
7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 30. AUGUST 2022 | 03. ELUL 5782, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist die Kraft der Morgenstunden, die dazu beitragen, dass du den HERRN auf neue Weise hörst, weil Er dein Gehör auf Seine Stimme sensibilisiert! Das, was du von Ihm hörst, lässt dich in eine stärkere Widerstandsfähigkeit gegen die Finsternis und ihre Machenschaften treten (vgl. Jesaja 50,4-5)!
 
Du befindest dich in einer Phase, in der das Gesehene dazu überleitet, dass du mit geöffneten Ohren die Stimme Gottes vernimmst, ähnlich wie es Jeremia erlebte als er den Mandelbaumzweig sah, spricht der Geist des Propheten (vgl. Jeremia 1,11-12)!
 
Da ist das übernatürliche Ereignis inmitten von Zeit, die dich zur Erleuchtung führt, um das Wesen Gottes auf neue Weise zu schmecken und Seine Präsenz zu sehen (vgl. Psalm 34,9)!
 
Dieser Vorgang der Erleuchtung geht einher mit der königlichen Präsenz des Wortes Gottes, das den Bereich der Wahrhaftigkeit und Transparenz öffnet, um mit dem gesalbten Kleid der Freude bekleidet zu werden (vgl. Hebräer 4,12-13 i.V.m. Jesaja 61,3)!
 
Da ist die gerechte Zurechtweisung des HERRN gegenüber dem Widersacher aufgrund der königlichen Gegenwart Gottes! Deshalb sei nicht eingeschüchtert, wenn du von Anklage umgeben bist, weil bereits der Plan Gottes für dich festgelegt ist, um dich mit dem Schmuck der Ehre und den Kleidern der Freude zu bekleiden!
 
Achte darauf, dass du das befolgst, was der HERR zu dir sprechen wird, weil darin die Regierungsherrschaft für die Zukunft verborgen ist (vgl. Sacharja 3,1-7)!
 
Da ist deine Hingabe zu Führungskräften im „Haus“, in dem du dich aufhältst und denen du dich in Christus Jesus treu gegenüber verpflichtet hast zu dienen! Deine Hingabe hat zum Ergebnis, dass du Christus in Form „der Tür“ erlebst und verstärkter die geistlichen Bewegungen erkennst sowie auf beschleunigte Weise mit Personen in Kontakt kommst, die du noch nicht kennst (vgl. 2.Mose 21,5-6 i.V.m. Johannes 10,9)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Jesaja 50,4-5:
4 Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück.
 
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig.
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
 
Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Jesaja 61,3:
… 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden „Bäume der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise.
 
Sacharja 3,1-7:
1 Und er ließ mich sehen den Hohenpriester Jeschua, wie er vor dem Engel des HERRN stand, und der Satan stand zu seiner Rechten, um ihn zu verklagen.
2 Und der Engel des HERRN sprach zu dem Satan: Der HERR schelte dich, du Satan! Ja, der HERR, der Jerusalem erwählt hat, schelte dich! Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerettet ist?
3 Jeschua aber hatte unreine Kleider an und stand vor dem Engel, 4 der anhob und sprach zu denen, die vor ihm standen: Tut die unreinen Kleider von ihm! Und er sprach zu ihm: Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen.
5 Und er sprach: Setzt ihm einen reinen Kopfbund auf das Haupt! Und sie setzten ihm einen reinen Kopfbund auf das Haupt und zogen ihm reine Kleider an, und der Engel des HERRN stand dabei.
6 Und der Engel des HERRN bezeugte es Jeschua und sprach: 7 So spricht der HERR Zebaoth: Wirst du in meinen Wegen wandeln und meinen Dienst recht versehen, so sollst du mein Haus regieren und meine Vorhöfe bewahren. Und ich will dir Zugang zu mir geben mit diesen, die hier stehen.
 
2.Mose 21,5-6:
5 Spricht aber der Sklave: Ich habe meinen Herrn lieb und meine Frau und Kind, ich will nicht frei werden, 6 so bringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr und er sei sein Sklave für immer.
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm