In 1.Mose 49,20 wird uns von Ascher, einem der Söhne Jakobs berichtet, der von seinem Vater den spezifischen Segen erhielt, königliche Speise auszuteilen.
 
1.Mose 49,20:
20 Assers Brot wird fett sein, und er wird leckere Speise wie für Könige geben.
 
Da es Königen obliegt zu regieren und das Wort Gottes eine Speise ist (vgl. Matthäus 4,4 i.V.m. Johannes 6,35), möchte ich diese Botschaft dazu gebrauchen, um auf das königliche Wesen Jesu und den Regierungssitz Gottes einzugehen.
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Johannes 6,35:
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
 
Die höhere Autoritätsebene in Christus
 
Zu bestimmten Zeitfenstern treten wir als Volk Gottes mit Jesus Christus in Bereiche ein, in der sich Jesus Christus in einer höheren Autoritätsebene offenbart. Diese Offenbarung erfordert von uns verantwortlichen Umgang mit den Dingen, die uns offenbart werden. Daraus resultiert, dass wir uns verantwortlich entsprechend der gemachten Offenbarung über Christus Jesus voranbewegen.
 
Ich persönlich bin überzeugt, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der Jesus Christus uns auf einer höheren Autoritätsebene begegnet, was beinhaltet, dass er sich in der Autorität als Wort Gottes in der Facette des Königs der Könige und HERR der Herren offenbart (vgl. Offenbarung 19,13.16).
 
Offenbarung 19,13.16:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. …
… 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Diese Dimension des Wortes Gottes befindet sich auf einer höheren geistlichen Ebene, weshalb es erforderlich ist, dass man sich Jesus Christus in diesen Autoritätsbereich genähert hat, um seine königliche Regierungsherrschaft im richtigen Licht zu erkennen und zu verstehen.
 
Jeder, der Christus in dieser königlichen Facette der Regierung aus einer unteren geistlichen Ebene betrachtet, würde sich fürchten und ihn deshalb womöglich als lieblos richtend sehen, was jedoch nicht der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes und dessen Autorität entspricht.
 
Es ist das Verlangen Gottes, dass wir als Heilige in diese königliche Struktur Jesu eintreten und uns vollkommen mit seiner königlichen Bewegung sowie königlichen Identität identifizieren, indem wir eins mit ihr werden. Das hat zur Folge, dass wir Jesus Christus als ewigen König richtig auf der Erde in dieser Zeit reflektieren.
 
Um in die Ebene des „Leibes Jesu“ als König der Könige zu gelangen, bedarf es verschiedener geistlicher Ebenen, die es gilt als Gläubiger in Christus zu durchlaufen und darauf aufzubauen.
 
Hierbei handelt es sich um:
 
  1. das weiße Pferd,
  2. Christus in Treue,
  3. Christus in Wahrhaftigkeit,
  4. Christus als der gerechte Streiter,
  5. Christus als der Verborgene,
  6. Christus als das Wort Gottes,
  7. Christus als König der Könige und HERR der Herren (vgl. Offenbarung 19,11-16).
Offenbarung 19,11-16:
11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.
15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.
 
Das Prachtross Juda
 
Damit Christus in seiner ewigen Königsherrschaft dem Wort Gottes gemäß repräsentiert werden kann, ist es zuvor erforderlich sich als Heiliger in der einheitlichen Struktur des weißen, geschmückten Kampfpferdes zu bewegen, bei dem es sich um das Prachtross von Juda (Anm.: bedeutet „Lob, Preis“) handelt, weil Jesus Christus der Löwe aus dem Stamm Juda ist (vgl. Sacharja 10,3b-5 i.V.m. Offenbarung 5,5a).
 
Sacharja 10,3b-5:
… 3b denn der HERR Zebaoth wird seine Herde heimsuchen, nämlich das Haus Juda, und wird sie zurichten wie ein Ross, das geschmückt ist zum Kampf.
4 Die Ecksteine, Pflöcke, Kriegsbogen, alle Mächtigen sollen aus ihr hervorgehen.
5 Und sie sollen sein wie Riesen, die im Kampf den Feind niedertreten in den Dreck auf der Gasse, und sie sollen kämpfen, denn der HERR wird mit ihnen sein, dass die Reiter zuschanden werden.
 
Offenbarung 5,5a:
5a Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, …
 
Der Aufenthalt in der Struktur des weißen Prachtrosses von Juda beinhaltet den Lebensstil in wahrhaftiger Anbetung und Einheit mit den jeweiligen Heiligen, die uneingeschränkt bereit sind, sich vom Heiligen Geist von einer Schafherde in diese Ebene des Prachtrosses umwandeln zu lassen, um Jesus Christus in den oben genannten Facetten zu tragen und zu reflektieren.
 
Diese oben genannten Facetten bedeuten, den Wandel in:
 
  • Anbetung gemäß der himmlischen Maßstäbe Gottes,
  • Treue zu Christus als dem Wort Gottes,
  • Wahrhaftigkeit (Anm.: Transparenz) zu Christus als dem Wort Gottes und zu den Heiligen,
  • der höheren Ebene der geistlichen Kampfführung, die eine kooperative, apostolische, geistliche Kampfführung beinhaltet (Anm.: Das Wort Gottes kommt aus dem Mund des Christus und wird von ihm nicht an der Hüfte oder in der Hand geführt.; vgl. Offenbarung 19,15a i.V.m. Hebräer 4,12-13),
  • dem Mysterium Christi in Form von Weisheit und Erkenntnis, die in ihm verborgen liegen (vgl. Kolosser 2,2-3),
  • Christus als dem lebendigen Wort Gottes, das offenbarende Wahrheit umfasst,
  • der Königs- und Regierungsherrschaft Christi.
Wenn wir uns als Gläubige in Christus nicht durch diese verschiedenen Ebenen bewegen und darin leben, sind wir nicht in der Lage die Königsherrschaft Christi richtig zu verstehen, um gemäß dem Willen Gottes aus ihr zu agieren. Es ist jedoch das Blut Jesu, mit dem er uns erkauft hat, um in dieser Regierungsherrschaft zu dienen (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Die Verwandlung von der Schafherde in das prachtvoll geschmückte Kriegspferd setzt eine
Gedankenerneuerung voraus, die zur Folge hat, dass wir aus dem Lebensstil einer Schafherde (Anm.: symbolisiert das Leben in Errettung, Gehorsam und das Suchen nach eigener Versorgung (frisst Gras), ohne in einem einheitlichen Autoritätsmandat zu stehen; vgl. Johannes 10,9.27-28), die sich auf der Weide befindet in die einheitliche Struktur des weißen Kampfpferdes des Löwen von Juda eintreten.
 
Diese Gedankenerneuerung unserer Vorstellungen und Überzeugungen lässt uns in die einheitliche Struktur des weißen Kampfpferdes des Löwen von Juda eintreten, so wie es der Prophet Sacharja prophezeite, indem wir in der Lage sind, nicht „nur“ Jesus Christus als Hirten zu folgen, sondern ihn als König der Könige und HERR der Herren im geistlichen Kampf in Ehren zu tragen, wo auch immer er sich hinbewegen möchte.
 
Hierbei führt uns Jesus Christus nicht im Stehen, wie ein Hirte die Schafherde leitet, sondern im Sitzen. Das deutet darauf hin, dass Jesus Christus im übernatürlichen Bereich aufgrund der Erkenntnis und geistlichen Reife in seinem Volk in eine höhere Ebene aufsteigt, die mit Demut, seiner Königsherrschaft und abdeckenden Salbung verbunden ist (vgl. Lukas 22,69 i.V.m. Kolosser 3,1-2).
 
Lukas 22,69:
69 Aber von nun an wird der Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft Gottes.
 
Kolosser 3,1-2:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
 
Wenn Jesus Christus auf seinem weißen Pferd sitzt und reitet, manifestiert sich das Wort Gottes in Kraft! Weiterhin werden wir diesbezüglich von seiner Hand geführt und erleben die abdeckende Gegenwart seiner Treue und Wahrhaftigkeit aber auch die Stärke der göttlichen Gerechtigkeit, die von ihm ausgeht, indem er das Wort der Wahrheit spricht, damit alles Widrige, was abgetrennt werden muss, abgetrennt wird und alles, was aufgedeckt werden muss, aufgedeckt wird.
 
Uneingeschränkte Nachfolge und die Dimensionen des Himmels
 
Die uneingeschränkte Nachfolge gegenüber Jesus veranlasst den himmlischen Vater dazu, dass wir berechtigt sind in geistliche Dimensionen vorzustoßen, was bedeutet, den Himmel wie Johannes geöffnet zu sehen (vgl. Offenbarung 19,11a).
 
Offenbarung 19,11a:
11a Und ich sah den Himmel aufgetan; …
 
Diese Dimensionen sind Bereiche, wo der HERR uns seine Königsreichsprinzipien lehrt, so dass wir durch Erkenntnis darin wandeln und dienen.
 
Es ist deshalb unabdingbar, dass wir als Gläubige zu Heiligen heranreifen, die in der Lage sind in den Dimensionen des Königs der Könige und HERR der Herren zu wandeln, um gemäß dem Willen Gottes Gerechtigkeit zu etablieren.
 
Anhand von Offenbarung 5,1-7 wird deutlich, dass es unterschiedliche Ebenen in den Himmeln gibt, die mit verschiedenen Aufgaben und Berechtigungen verbunden sind.
 
Offenbarung 5,1-7:
1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.
2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?
3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen.
4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
 
Wenn wir als Heilige in den Bereich eintreten möchten, der mit dem verborgenen Plan (Anm.: Rastschluss) Gottes einhergeht, dürfen wir uns geistlich zunächst weiterentwickeln, um in der vollen Mannesreife der Fülle Christi zu stehen (vgl. Epheser 4,13).
 
Epheser 4,13:
… 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, …
 
Damit im Zusammenhang steht das Prinzip von der Treue im Kleinen, die mit dem Großen verbunden ist (vgl. Matthäus 25,21 i.V.m. Lukas 16,10a).
 
Matthäus 25,21:
21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
 
Lukas 16,10a:
10a Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; …
 
Das bedeutet im Klartext, wir können Großes von Gott nicht erhalten, wenn wir nicht treu in den kleinen Dingen sind.
 
Es ist wichtig, dass wir Schritt für Schritt den Weg in die Dimensionen Gottes gehen, in die uns der Heilige Geist führt, um uns darin zu lehren, so dass wir an geistlicher Reife zunehmen.
 
Es heißt in Offenbarung Kapitel 5 das keiner im Himmel, auf der Erde und unter der Erde (Anm.: Scheol) für würdig befunden wurde die Schriftrolle (Anm.: Offenbarung der Zukunft) mit den sieben Siegeln zu öffnen.
 
Diese Aussage des starken Engels kann irritierend klingen, da sich Johannes bereits in seinem Geistwesen im Himmel aufhielt, jedoch der Engel sagte, dass keiner für würdig im Himmel, auf der Erde und unter der Erde gefunden wurde, die Schriftrolle zu öffnen.
 
Nachdem Johannes die Konversation mit dem starken Engel und danach mit einem der vierundzwanzig Ältesten hatte, dessen Aufenthalt normalerweise im Thronsaal ist, wird deutlich, dass eine höhere geistliche Ebene in den geistlichen Bereich des Himmels, wo sich Johannes aufhielt eintrat, um das Prinzip von geistlichen territorialen Autoritätsebenen zu offenbaren.
 
Die Aussage des Ältesten hatte zur Folge, dass sich der Geist von Johannes auf einen höheren geistlichen Bereich ausrichtete, bei dem es sich nicht buchstäblich um „den Himmel“ handelte, sondern um den Thronsaal Gottes. Der Thronsaal ist der Regierungsbereich des himmlischen Vaters und des Sohnes, wo Gott seine verborgene Offenbarung verwahrt und wenn er es möchte, diese offenbart.
 
Die Worte des Ältesten weisen auf die Königsherrschaft und Autorität Jesu hin, da er von dem Löwen von Juda und der Wurzel Davids sprach. Der Löwe ist der König der Landtiere und David war König von Israel.
 
Nachdem Johannes die offenbarende Wahrheit des Ältesten hörte, begann er in eine höhere Ebene des Geistes zu schauen, so dass er nun in den Thronraum sah und das Lamm Gottes erblickte, das von Gott berechtigt war die Schriftrolle mit den sieben Siegeln von ihm entgegenzunehmen und zu öffnen.
 
Der Empfang der Geheimnisse Gottes und die Bedeutung des Thronraums
 
Das bedeutet, um die Geheimnisse Gottes in Empfang nehmen zu können, ist es erforderlich, sich im Opfer (Anm.: Triumph) Jesu sowie im Thronsaal Gottes aufzuhalten (vgl. Kolosser 3,1-2 i.V.m. Offenbarung 5,6-7).
 
Kolosser 3,1-2:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
 
Offenbarung 5,6-7:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
 
Ein Empfangen der Geheimnisse Gottes ist nur durch den Einfluss von offenbarender Wahrheit möglich, die einem zuvor gepredigt wurde (Anm.: entweder durch den Heiligen Geist oder einen Gläubigen in Christus), so dass man im Glauben zunimmt und plötzlich die Berechtigung erhält in höhere Bereiche des Geistes Einblick zu erhalten (vgl. Römer 10,17 i.V.m. Johannes 16,13-15).
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Der Geistbereich des Thronraums Gottes beinhaltet ein Verständnis von übergeordneter Autorität sowie dem Wandel unter dem richtigen geistlichen Salbungsmantel. Das wird uns anhand der Worterklärung zum dem hebräischen Wort für „Thron“ deutlich.
 
=> Ein Thron ist der Sitz eines Hohenpriesters, Militärchefs oder Königs. Weiterhin ist er der Sitz der königlichen Macht und Autorität (vgl. 2.Samuel 7,13; Psalm 45,7; Psalm 89,15; Hesekiel 1,26; Daniel 7,9-10; Offenbarung 4,2-3; Offenbarung 20,4a.12).
 
Das hebräische Wort für „Thron“ ist „kiśśē'“ und meint auch die Königsherrschaft Gottes in Form des Sitzens auf dem Thron, der im Himmel mit der Erde als Schemel oder im Tempel in Jerusalem steht (vgl. Hiob 26,9; Psalm 11,4; Psalm 97,2; Jesaja 66,1; Jesaja 6,1).
Das hebräische Wurzelwort des Wortes „Thron“ ist „kāśāh“ und bedeutet „ordnungsgemäß zu bedecken“ bzw. „abzudecken“. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text ist ein Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 558 und der Elberfelder Studienbibel zum Wort „Thron-kiśśē'“ und „abdecken-kāśāh“; Wortschlüsselnummer: H3749, H3750)
 
Diese Art von ordnungsgemäßer Abdeckung finden wir anhand der Einberufung Elischas durch Elijah verdeutlicht, der Elischa zum richtigen Zeitpunkt auf richtige Weise gemäß der Ordnung Gottes unter seinen Salbungsmantel als Prophet platzierte.
 
Es war nicht Elischa, der sich willkürlich entschied in ein neues Aufgaben- bzw. Autoritätsfeld einzutreten, sondern Gottes perfekter erwählter Zeitpunkt der Nachfolge (Anm.: Elischa pflügte mit zwölf Gespannen von Rindern.) und die von Gott erwählte Präsenz einer höheren geistlichen Autorität (Anm.: repräsentiert durch den Propheten Elijah) in dem Territorium von Elischa (vgl. 1.Könige 19,19-20a).
 
1.Könige 19,19-20a:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20a Und er verließ die Rinder und lief Elia nach …
 
Die Begegnung zwischen dem Propheten Elijah und seinem werdenden Jünger Elischa verhält sich ähnlich wie bei der Begegnung des Johannes mit dem starken Engel und einem der vierundzwanzig Ältesten (vgl. Offenbarung 5,2a.5a).
 
Offenbarung 5,2a:
2a Und ich sah einen starken Engel, …
5a Und einer von den Ältesten spricht zu mir: …
 
Durch die Aussage des betreffenden Ältesten entschied sich Johannes in den „Klangrahmen“ des Löwen von Juda einzutreten. Der Löwe von Juda ist nicht buchstäblich im sichtbaren Bereich im Buch der Offenbarung erwähnt. Dieser „Eintritt“ von Johannes beinhaltete die Autorität, mit der er ummantelt wurde und sich eins machte.
 
Daraus folgte, dass Johannes durch diesen Klang berechtigt war in den geistlichen Regierungsbereich des HERRN zu schauen, um das Lamm Gottes in Aktion zu sehen und auf diese Weise mit den Geheimnissen Gottes (Anm.: versiegelte Offenbarung) vertraut zu werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Wir wissen, dass Jesus Christus uns mit seinem Blut zu Königen und Priestern erkauft hat. Aus diesem Grund gilt es in die Reife des Königs und Priesters zu gelangen, was mit Verantwortlichkeit verbunden ist (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Als Volk Gottes befinden wir uns unter anderem in einer Zeit, die der Bewegung von Jesus Christus als dem Hohepriester nach der Ordnung Melchisedek gleichkommt, der sich in königlicher Priesterschaft in Kraft im Geistbereich bewegt. Während er sich darin bewegt, nimmt er die Heiligen in die Tiefen Gottes mit hinein, die sich im Wandel von Heiligkeit bewegen (vgl. Matthäus 24,27 i.V.m. Hebräer 12,14)
 
Matthäus 24,27:
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
 
Hebräer 12,14:
14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, …
 
Die Aussage Jesu, dass sein Kommen wie der Blitz ist, der sich vom Osten nach Westen entlädt, reflektiert den Dienstweg des Hohenpriesters als er im Tempel oder auch in der Stiftshütte seinen Dienst verrichtete. Er ging hierbei von Osten nach Westen, wo sich das Allerheiligste befand.
 
Die Bibelstelle aus Matthäus 24,27 beinhaltet nicht nur die Offenbarung über die Wiederkunft Jesu, sondern ist zugleich ein offenbarender Aufruf an uns als Heilige in der geistlichen Dimension des Leibes Jesu in der Struktur der königlichen Priesterschaft (Anm.: von Gott übertragene apostolische Autorität) als auch im Geistbereich zu wandeln. Allein in diesem Wandel wird uns möglich, in der Offenbarungskraft den Mächten und Gewalten die mannigfaltige Weisheit Gottes zu offenbaren (vgl. Epheser 3,8-12).
 
Epheser 3,8-12:
8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi 9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat; 10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.
11 Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn, 12 durch den wir Freimut und Zugang haben in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.
 
Da sich ein Blitz meistens in der Atmosphäre entlädt und Jesu Aussage von der Entladung eines horizontalen Blitzes spricht, ist hierin deutlich der Aufruf Gottes an uns als sein Volk zu erkennen, im Geistbereich in Christus auf einer höheren Beziehungsebene zu wandeln, um von seinem Thron in Kraft ausgesandt zu sein, so ähnlich wie die Blitze, die vom Thron Gottes ausgehen (vgl. Epheser 2,6 i.V.m. Offenbarung 4,5a).
 
Epheser 2,6:
… 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, …
 
Offenbarung 4,5a:
5a Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; …
 
Die ausgehenden Blitze vom Thron Gottes und die königlich-priesterliche Bewegung
 
Da die Blitze vom Thron Gottes ausgehen, ist darin eine apostolische Kraft zu erkennen, die von dort ausgesandt ist, weil das „Apostolische“ mit dem „Ausgesandtsein“ in Verbindung steht. Das griechische Wort, das diesen Vorgang des Aussendens beschreibt, ist „apọstolos“ bzw. „apostẹllō“. (Anm.: entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 641 und 644)
 
Jesus Christus bewegt sich immer im Einklang mit dem Willen des himmlischen Vaters, weshalb in der „blitzartigen Bewegung“ des Menschensohnes die Aussendung Gottes verborgen liegt (vgl. Johannes 5,19).
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Es ist Gottes Verlangen, uns als sein Volk mit dem Voranschreiten des „Leibes Jesu“ im Geistbereich vereinigt zu sehen, um Teil dieser blitzartigen königlich-priesterlichen Bewegung zu sein. Diese Bewegung trägt übernatürliche Beschleunigung und Kraft in sich, deren Bestimmungsziel die Tiefen Gottes sind, was dem Bereich des Allerheiligsten (Anm.: befindet sich im Westen) entspricht.
 
Jeder Heilige, der sich konsequent in Hingabe und in einem uneingeschränkten Wandel in der Heiligung bewegt sowie von Christus Jesus berechtigt ist in dieser übernatürlichen Form zu leben, kündigt einiges an.
 
Unter anderem kündigt man einen neuen Tag der Wirtschaft Gottes auf Erden an, da sich die Bewegung des Menschensohns von Osten nach Westen erstreckt, welche die Richtung ist, die das Licht des Tages trägt. Es ist der Tag an dem normalerweise Menschen Geschäften nachgehen.
 
Gottes „Geschäft“ in Form seines Anliegens ist es, dass die Gläubigen in Christus, die sich im erweckten „Leib Jesu“ aufhalten dazu beitragen ihre Mitmenschen, die sich in einem irdischen Lebenswandel befinden, aufzuwecken. Mit diesem Aufwecken sollen sie dazu aufgerufen sein in den Bereich des Geistes einzutreten mit dem Ziel, Gottes Pläne für diese Zeit zu erlassen, damit sie sich auf der Erde manifestieren (vgl. Matthäus 6,10).
 
Matthäus 6,10:
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
 
Als Gläubige in Christus sollte es uns nicht ausreichen nur an dem „Ort“ zu verbleiben, von wo Jesus Christus auferweckt oder auch in den Himmel emporgehoben wurde.
 
Es ist unabdingbar, dass wir uns in der himmlischen Stadt Jerusalem aufhalten, die ein regierendes Fürstentum in der Atmosphäre über der Erde ist und den Maßstab des Himmels auf die Erde transferiert (vgl. Lukas 24,4-6a; Apostelgeschichte 1,10-11; Lukas 24,49b i.V.m. Offenbarung 21,2.10).
 
Lukas 24,4-6a:
4 Und als sie darüber bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern.
5 Sie aber erschraken und neigten ihr Angesicht zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
6a Er ist nicht hier, er ist auferstanden. …
 
Apostelgeschichte 1,10-11:
10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern.
11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
 
Lukas 4,49b:
… Ihr aber sollt in der Stadt (Anm.: Jerusalem) bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.
 
Offenbarung 21,2.10:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. ...
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
 
Jeder, der von Gott, dem himmlischen Vater ausgeht, bewegt sich in der Kraft Gottes voran, die die Atmosphäre über der Erde durch die Präsenz des Heiligen Geistes „energetisiert“ und unter anderem das innere Wesen der Menschen (Anm.: Geist und Seele) berührt. Diese Gegenwart ist dabei behilflich in die Beziehung mit Gott, dem Vater zu treten – durch den Sohn (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Wenn man als reifer Heiliger den Ort des Kreuzes Jesu (Anm.: sein errungener Sieg über die Sünde in Ewigkeit), sein Grab (Anm.: der ewige Triumph Jesu über den Tod) und seinen Aufenthalt nach der Auferstehung auf dem Ölberg (Anm.: Auferstehungskraft, die dazu aufruft, in Ewigkeit in der Gegenwart des himmlischen Vaters zu regieren) im geistlichen Reifeprozess durchlaufen hat, lebt man in den von Jesus Christus etablierten Resultaten. In dieser Reife ist man entsprechend dazu aufgerufen auf dieser unerschütterlichen Grundlage im geistlichen Bereich der Autorität Jesu zu wandeln und darin zu handeln (vgl. 1.Korinther 3,11).
 
1.Korinther 3,11:
11 Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
 
Dieser Wandel umfasst ein richtiges Verständnis über die Kraft der heilsamen Gnade Gottes in Verbindung mit dem richtigen Sündenverständnis (vgl. Titus 2,11-14; Jakobus 1,14-15).
 
Titus 2,11-14:
11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
 
Jakobus 1,14-15:
14 Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt.
15 Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.
 
Mit diesem Verständnis über Gnade und Sünde gilt es in der Struktur des „erweckten Leibes Jesu“ gemäß Matthäus 24,27 zu wandeln.
 
Daraus resultiert, dass man die Gläubigen in der Liebe auf die Wahrheit des Wortes Gottes und dessen Prinzipien aufmerksam macht, indem man Gläubige, die in sündhaften Mustern leben in die Freiheit führt. Hierbei kann uns das Voranschreiten des Hohenpriesters vom Vorhof bis ins Allerheiligste als Hilfe dienen.
 
Der Aufruf sich Gott zu nahen und das Feuer Gottes
 
Da Sünde von Gott trennt, was bedeutet, dass man sich aus dem Bereich der Gegenwart Gottes entfernt, ist es erforderlich, sich Gott wieder zu nahen, um dort zu sein, wo er ist. Das wird anhand der Aussage von Jakobus deutlich, der von der Notwendigkeit sprach, sich Gott zu nahen und die Hände zu reinigen sowie das Herz zu heiligen (vgl. Jakobus 4,8).
 
Jakobus 4,8:
8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.
 
Wir können uns demnach nicht lässig in der Gegenwart Gottes aufhalten, indem wir nicht ehrbar mit der heilsame Gnade Gottes, die Jesus Christus ist, umgehen.
 
Deshalb ist es angebracht den Weg des Hohenpriesters bis ins Allerheiligste zu kennen, um den Wert des Aufenthalts in der Gegenwart Gottes zu schätzen und zu bewahren. Da Gottes Wesen ein verzehrendes Feuer ist, kommt dem Feuer Gottes eine wichtige Bedeutung zu, um in diese Gegenwart Gottes einzutreten (vgl. 5.Mose 4,24 i.V.m. Hebräer 12,28-29).
 
5.Mose 4,24:
24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
 
Hebräer 12,28-29:
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Je näher wir dem HERRN kommen, desto mehr gelangen wir mit unterschiedlichen Eigenschaften des Feuers Gottes in Berührung.
 
Es ist kein Zufall, dass zum Beispiel Abraham als Gott einen Bund mit ihm schloss, nicht mit leeren Händen vor ihn trat, und Gott ihm in der Präsenz des feurigen Ofens und der brennenden Fackel erschien. Diese Erscheinung offenbart unter anderem die Vater- und Sohnschaft Gottes als verzehrendes Feuer (vgl. 1.Mose 15,12.17-21).
 
1.Mose 15,12.17-21:
12 Als nun die Sonne am Untergehen war, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe, Schrecken und große Finsternis überfiel ihn. …
17 Als nun die Sonne untergegangen und es finster geworden war, siehe, da war ein rauchender Ofen, und eine Feuerflamme (Anm.: brennende Fackel) fuhr zwischen den Stücken hin.
18 An dem Tage schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat: 19 die Keniter, die Kenasiter, die Kadmoniter, 20 die Hetiter, die Perisiter, die Refaïter, 21 die Amoriter, die Kanaaniter, die Girgaschiter, die Jebusiter.
 
Über das verzehrende Feuer Gottes in der Erscheinung als Feuer- bzw. Opferherd/Brandopferaltar zu studieren, so wie er in Hesekiel 43,15-16 beschrieben ist, führt einem zu dem Ergebnis, dass dieser eng mit der Präsenz des Löwen Gottes (Anm.: Löwe von Juda) verbunden ist. Das hebräische Wort für „Opferherd – `ărî`ēl“ bedeutet auch „Kriegsheld“ oder „Gotteslöwe“. Das Wort wird weiterhin als dichterischer Name für Jerusalem verwendet (vgl. Jesaja 29,1.7). (Anm.: Die Erklärung zu dem hebräischen Wort „Opferherd – `ărî`ēl“ mit der Wortschlüsselnummer 759*, 760*, 761* wurde aus der Elberfelder Studienbibel entnommen.)
 
Das macht uns deutlich, dass wenn man sich in Christus dem Feuer Gottes nähert als Gläubiger mit seinem königlichen Regierungsmaßstab in Berührung kommt.
 
Auch Jesus Christus, der sich am Kreuz im „Feuerofen Gottes“ befand, trug als Hinweis das Schild seines Regierungsmandats in dreifacher sprachlicher Ausführung über seinem Haupt, nämlich König der Juden (vgl. Johannes 19,19-20).
 
Johannes 19,19-20:
19 Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden.
20 Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache.
 
Wenn sich ein Gläubiger bewusst in einem sündhaften Muster bewegt, wird dieser in den Augen Gottes, so wie es Jakobus 4,8 beschreibt als Sünder betrachtet. Jakobus schrieb hier an den messianischen Leib in den Nationen, an die Stämme Israels in der Zerstreuung (vgl. Jakobus 1,1). Er ist deshalb als Sünder zu betrachten, da er sich im geistlichen Kontext gesprochen in einem „lauwarmen“ Zustand befindet (Anm.: in Kompromissen leben), was dazu führt, außerhalb von Jesus Christus zu sein (vgl. Offenbarung 3,16).
 
Offenbarung 3,16:
16 Weil du aber lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
 
Daraus wird deutlich, dass nur ein bußfertiges Herz allein die Grundlage bildet, um sich Gott wieder nahen zu können mit dem Ziel in seiner Regierungsgegenwart zu stehen und darin ehrbar zu agieren.
 
Hiermit meine ich nicht den Bereich vom Thron der Gnade, zu dem wir mit Zuversicht hinzutreten können (vgl. Hebräer 4,16), sondern den Bereich der Regierungsgegenwart Gottes, die aus 26 Thronen besteht (Anm.: Thron Gottes, Thron des Lammes, Throne der 24 Ältesten; vgl. Offenbarung 4,2; Offenbarung 7,17 i.V.m. Markus 16,19; Offenbarung 4,4).
 
Offenbarung 4,2:
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.
 
Offenbarung 7,17:
… 17 denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
 
Markus 16,19:
19 Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.
 
Offenbarung 4,4:
4 Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.
 
Die 26 Throne tragen gemeinsam den Zahlenwert des Gottes Israels (Anm.: יְהֹוָה – ‚JHWH‘, JAHWE => Jod (10), He (5), Waw (6), He (5), was „26“ ergibt).
 
Das macht deutlich, dass Gott, der himmlische Vater sich vollkommen mit seinem Sohn und seinem Volk identifiziert und es deshalb auch unsere Aufgabe ist durch Jesus Christus in seiner königlichen Priesterschaft den himmlischen Vater zu reflektieren. Das ist der Grund, warum Jesus zu Philippus sprach, dass wer ihn sehe, den Vater sieht (vgl. Johannes 14,9).
 
Johannes 14,9:
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
 
Die „erweckte Struktur“ des Leibes Jesu und das verzehrende Feuer Gottes
 
Die Aufgabe von reifen Heiligen, die sich in der erweckten Struktur des Leibes Jesu (Anm.: wie ein Blitz, der sich von Osten nach Westen erstreckt) voranbewegen, ist es, Gläubige, die sich durch einen sündhaften Lebensstil von Gott entfernt haben mit dem Feuer Gottes in den verschiedenen Geistbereichen in Berührung zu bringen.
 
Hierbei handelt es sich um:
 
  1. das Feuer des Brandopferaltars,
  2. das siebenfältige Feuer der Menora und
  3. das Feuer des Räucheraltars.
Das Feuer des Brandopferaltars erfordert, dass man seine Sünde vor Gott bekennt, was bedeutet, dass man vor Gott schuldig geworden ist.
Dieser Bereich ist das Areal des Kreuzes und der „Geburt“, weil diese mit den Elementen des Blutes und Wassers im Zusammenhang stehen (vgl. Johannes 19,34). Es ist der Ort, wo die Tiere als Sündopfer von den Priestern geopfert wurden.
 
Johannes 19,34:
… 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine (Anm.: Jesu) Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.
 
Wenn man diesen Bereich im Vorhof durchlaufen hat, gilt es als nächstes, seine Taten im Glauben in der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes zu reflektieren und sich im inneren Wesen von den ungerechten Taten zu reinigen. Das entspricht dem Wasser des bronzenen Beckens, das auch das des ehernen Meeres repräsentiert (vgl. Jakobus 4,8 i.V.m. 2.Mose 30,17-21 i.V.m. 2.Mose 38,8).
 
Jakobus 4,8:
8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.
 
2.Mose 30,17-21:
17 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 18 Du sollst auch ein Becken aus Kupfer machen mit einem Gestell aus Kupfer zum Waschen und sollst es setzen zwischen die Stiftshütte und den Altar und Wasser hineintun, 19 dass Aaron und seine Söhne ihre Hände und Füße darin waschen, 20 wenn sie in die Stiftshütte gehen oder zum Altar, um zu dienen und Feueropfer zu verbrennen für den HERRN, 21 auf dass sie nicht sterben. Das soll eine ewige Ordnung sein für ihn und sein Geschlecht bei ihren Nachkommen.
 
2.Mose 38,8:
8 Und er machte das Becken aus Kupfer und sein Gestell auch aus Kupfer von den Spiegeln der Frauen (Anm.: Spiegel => Glauben; vgl. 1.Korinther 13,12), die vor der Tür der Stiftshütte Dienst taten.
 
Diese Reinigung hat zur Folge, dass man sich an diesem geistlichen Aufenthaltsort in der Wahrheit des Wortes Gottes reflektiert, woraus eine Bewegung im Geist erfolgt, die Veränderung bringt.
 
Wir sollten uns auch bewusst sein, dass jeder „Himmel“ mit einem Wasserkörper in Verbindung steht, da sich auch vor dem Thron Gottes ein gläsernes Meer befindet (vgl. Offenbarung 4,6a).
 
Offenbarung 4,6a:
6a Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, …
 
Wenn man sich aufrichtig dem verzehrenden Feuer Gottes naht, ist es erforderlich, dass man nicht mit leeren Händen vor Gott erscheint.
 
Jede Art des verzehrenden Feuer Gottes ist mit seiner Königsherrschaft (Anm.: Opferherd/ Gotteslöwe – rî`ēl) verbunden, weshalb wir in Ehrfurcht vor Gott treten sollten (vgl. Hebräer 12,28-29).
 
Hebräer 12,28-29:
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
 
Wenn man den Geistbereich des Brandopferaltars und des ehernen „Meeres“ durchlaufen hat, tritt man von einem offenen Himmel (Anm.: Vorhof) in einen engeren Bereich der Gegenwart des Feuers ein, das sich in Verborgenheit (Anm.: im Heiligtum) befindet, der Menora.
 
Dieses Feuer ist das Feuer des siebenfältigen Geistes Gottes, das nach vorne scheint und das Brot seines Angesichts, die zwölf Schaubrote, umstrahlt (vgl. 2.Mose 25,31-33; 2.Mose 26,35; 4.Mose 8,2-3 i.V.m. Jesaja 11,2).
 
2.Mose 25,31-33:
31 Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit, mit Kelchen, Knäufen und Blumen.
32 Sechs Arme sollen von dem Leuchter nach beiden Seiten ausgehen, nach jeder Seite drei Arme.
33 Jeder Arm soll drei Kelche wie Mandelblüten haben mit Knäufen und Blumen. So soll es sein bei den sechs Armen an dem Leuchter.
 
2.Mose 26,35:
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch (Anm.: Schaubrottisch) gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
 
4.Mose 8,2-3:
2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen (Anm.: in diesem Fall schien das Licht Richtung Norden).
3 Und Aaron tat so und setzte die Lampen auf, dass sie von dem Leuchter nach vorwärts schienen, wie der HERR es Mose geboten hatte.
 
Jesaja 11,2:
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Bei der Menora, dem Leuchter mit den sieben Lampen geht es um die Führung des Heiligen Geistes als Ratgeber und Tröster, der den jeweiligen Gläubigen dazu anleitet, das Wort Gottes und dessen Maßstab sowie Ordnung zu verinnerlichen, was beinhaltet, dass er in alle Wahrheit führt und Zukunft offenbart (vgl. Johannes 16,8-11.13).
 
Johannes 16,8-11.13:
8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; 9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; 11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
 
Wenn man den Geistbereich der Menora durchlaufen hat, gelangt man in die Gegenwart des verzehrenden Feuer Gottes auf dem Räucheraltar, der es erfordert dem HERRN Räucherwerk (Anm.: Weihrauch) zu geben, was wahrhaftiger Anbetung im Geist und in der Wahrheit gegenüber dem himmlischen Vater entspricht (vgl. 2.Mose 30,1-8 i.V.m. Johannes 4,23-24).
 
2.Mose 30,1-8:
1 Du sollst auch einen Räucheraltar machen aus Akazienholz, 2 eine Elle lang und ebenso breit, viereckig, und zwei Ellen hoch mit seinen Hörnern.
3 Und du sollst ihn mit feinem Golde überziehen, seine Platte und seine Wände ringsherum und seine Hörner. Und sollst einen Kranz von Gold ringsherum machen 4 und zwei goldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, dass man Stangen hineintue und ihn damit trage.
5 Die Stangen sollst du auch aus Akazienholz machen und mit Gold überziehen.
6 Und du sollst ihn setzen vor den Vorhang, der vor der Lade mit dem Gesetz hängt, und vor den Gnadenthron, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, wo ich dir begegnen werde.
7 Und Aaron soll darauf verbrennen gutes Räucherwerk jeden Morgen, wenn er die Lampen zurichtet.
8 Desgleichen wenn er die Lampen anzündet gegen Abend, soll er solches Räucherwerk auch verbrennen. Das soll das tägliche Räucheropfer sein vor dem HERRN bei euren Nachkommen.
 
Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Dieses verzehrende Feuer der wahrhaftigen Anbetung ist eng mit dem verzehrenden Feuer der Menora als auch mit der kerubischen Gegenwart verbunden, die mit Blitzen im Zusammenhang steht (Anm.: „Kerubim“ bedeutet „Glanzerscheinung, Blitzesleuchten“).
Die wahrhaftige Anbetung bewirkt, dass sich weißer Rauch in der abdeckenden Atmosphäre des Geistes bildet, der von dem nach vorne scheinenden Licht der Menora durchflutet wird und von der kerubischen Gegenwart Gottes, die mit dem Geist der Furcht des HERRN einhergeht, energetisiert ist (vgl. 2.Mose 26,31.33).
 
2.Mose 26,31.33:
31 Du sollst einen Vorhang machen aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand und sollst Cherubim einweben in kunstreicher Arbeit …
33 Und du sollst den Vorhang an die Haken hängen und die Lade mit dem Gesetz hinter den Vorhang setzen, dass er euch eine Scheidewand sei zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten.
 
Das bedeutet, dass sich die Anbetung mit der Gegenwart des Geistes der Wahrheit vermischt, so dass sich der weiße Rauch in eine goldfarbene Präsenz verwandelt, die mit der Kraft Gottes angereichert ist.
 
Während man sich in diesem Bereich des Geistes aufhält, ist es erforderlich mit dem von Gott wichtigsten „Zeitpunkt“ zu interagieren, bei dem es sich um Jesus Christus als Alpha und Omega handelt, der unser „Jom Kippur – der große Versöhnungstag“ ist.
 
Das bedeutet vollkommen eins mit Jesus Christus zu sein, um in der „dunklen Kammer“ des Allerheiligsten zu stehen, wo Gott, der himmlische Vater leuchtet (vgl. Johannes 17,20-26).
 
Johannes 17,20-26:
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.
24 Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war.
25 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.
 
Das Herauskatapultieren Gottes
 
Wenn man nun als Gläubiger in Christus an diesem Ort steht und sich schließlich bewusst in einen sündhaften Lebensstil begibt und darin lebt, wird man aus diesem intimen geistlichen Bereich durch die Kraft Gottes herauskatapultiert, so dass man sich außerhalb der Gegenwart Gottes befindet (vgl. Offenbarung 3,16).
 
Offenbarung 3,16:
16 Weil du aber lau bist und weder heiß noch kalt (Anm.: konsequent, ohne widersprüchlich zu sein), werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
 
Wenn man sich diesem Wert der Nähe Gottes bewusst ist, gilt es, diesen kostbaren Schatz von Beziehung zu bewahren und sich nicht wieder vom Widersacher verführen zu lassen in irgendein sündhaftes Lebensmuster einzutreten.
 
Jeder Gläubige, der erkannt hat, dass er von Gottes Nähe entfernt lebt, ist gemäß Jakobus 4,8 dazu aufgerufen sich Gott wieder zu nahen und sich in der Wahrheit des Wortes Gottes zu reinigen, um wieder an dem Ort der intimen Gemeinschaft mit Gott, dem Vater zu sein (vgl. Epheser 5,26b-27).
 
Epheser 5,26b-27:
… 26b Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.
 
Die Tatsache anzuerkennen und nicht zu zweifeln, das sich Gott, JAHWE, in seinem heiligen Wesen nahen lässt und sich niemals mit Sünde, Tod und Lüge vermischt, sondern konsequent treu seiner selbst ist, entspricht dem Wandel in der Furcht des HERRN.
 
Erst das Leben in der beständigen Anerkennung seiner selbst, in der Furcht des HERRN, was mit der Ehrerbietung dieser drei Bereiche vom Feuer Gottes verknüpft ist, bewirkt schließlich Reife in der Priesterschaft und Königsherrschaft Gottes und reicht weit über das persönliche Leben und Umfeld hinaus.
 
Die verschiedenen Charaktereigenschaften des Feuer Gottes zu erfahren und anzuerkennen, führt zu einem höheren Bereich von Verantwortlichkeit, der mit der Gunst Gottes zu einer Zunahme in der Erkenntnis und der Erfüllung unserer Bestimmung als Volk Gottes in der Endzeit führt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 14. FEBRUAR 2020 | 19. SCHEBAT 5780, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
Da ist die Bewegung von Engeln, die die triumphierende Gegenwart Gottes mit sich bringt!
Es ist die Bewegung, die auf die Bäume der Gerechtigkeit trifft, deren Wurzeln mit der regierenden Präsenz Gottes verbunden ist (vgl. Psalm 1,1-3; Jeremia 17,7-8 i.V.m. Offenbarung 22,1-2)!
Es handelt sich um die Kommunikation des Geistes, die mit der Strategie des göttlichen Triumphs einhergeht!
Das bewirkt, dass die Strategie auf Erden inmitten der Gemeinschaft von Heiligen geteilt wird und zum Durchbruch führt, spricht der Geist des Propheten!
Da ist Rat, der aus einem unerleuchteten Bereich kommt, den du ablehnst und dich nach dem ausrichtest, was dem Willen Gottes entspricht!
Deine getroffene Entscheidung, auf die Strategie des Triumphes zu bauen, scheint für einige Außenstehende als töricht!
Doch der HERR spricht: „Es ist die Offenbarung Meines Hinterhalts, den Ich lege, um den Triumph zu manifestieren, den Ich für dich bereitet habe (vgl. 2.Samuel 5,22-25)!“
Das, was derzeit entkräftet und schlaff erscheint, wird sich plötzlich als kraftvoll erweisen, weil der Ort, an dem du dich befindest, der Ort ist, an dem das „Schwache“ auf das „Starke“ trifft!
Da sind „Seelen“, die in der „Scheol der Lebenden“ gefangenen sind und aus dem Bereich der Unterdrückung in die Freiheit gebracht werden (vgl. Psalm 30,3-4)!
Dort wo Verzweiflung, Müdigkeit und Entmutigung war, kommt plötzlich Kraft und Stärke zurück, weil du deine Hoffnung auf den HERRN gesetzt hast!
Das hat zum Ergebnis, dass du in einen neuen Bereich des Geistes eintrittst, der mit Beschleunigung und Überblick verbunden ist (vgl. Jesaja 40,29-31)!
Da ist die neue unberührte Zeit, die ein hohes „Gewicht“ trägt, weil sich darin deine Verheißung der Zukunft befindet! Es ist die Zeit, die mit größerer Verantwortung einhergeht und darauf ausgerichtet ist zu deinen Gunsten zu „schlagen“!
Trete in die neue Phase deiner Verheißung ein, indem du die Dinge, die vor dich gebracht werden annimmst und nicht ablehnst!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Psalm 1,1-3:
1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
 
Jeremia 17,7-8:
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
 
Offenbarung 22,1-2:
1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; 2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
 
2.Samuel 5,22-25:
22 Die Philister aber zogen abermals herauf und breiteten sich aus in der Ebene Refaïm.
23 Und David befragte den HERRN; der sprach: Du sollst nicht hinaufziehen ihnen entgegen, sondern komm von hinten über sie, dass du sie angreifst vom Bakawalde her.
24 Und wenn du hörst, wie das Rauschen in den Wipfeln der Bakabäume einhergeht, so eile; denn dann ist der HERR ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.
25 David tat, wie der HERR ihm geboten hatte, und schlug die Philister von Gibeon an bis hin nach Geser.
 
Psalm 30,3-4:
3 HERR, mein Gott, als ich schrie zu dir, da machtest du mich gesund.
4 HERR, du hast mich von den Toten heraufgeholt; du hast mich am Leben erhalten, aber sie mussten in die Grube fahren.
 
Jesaja 40,29-31:
29 Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden.
30 Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm