PROPHEZEIT AM 03. MÄRZ 2020 | 07. ADAR 5780, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
Da ist die Zeit der Stille, die dem „Brüllen“ vorausgeht!
Es ist die Stille, die der Wegbereiter für das Große und Gewaltige ist, spricht der Geist des Propheten!
Da ist ein Klang, der „nach oben geht“ und dazu führt, dass es zu einer neuen Bewegung kommt, die zur kraftvollen Manifestation beiträgt! Es ist der Klang und die Bewegung, die das, was den Weg blockiert zu Fall bringt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 8,1-5)!
Das, was dich im Geistbereich sowie im natürlichen Bereich blockiert hat, wird erschüttert, so dass dir der Weg der Zukunft geöffnet ist!
Nehme das Territorium des Endes ein, um aus dem „Omega“ in Christus nach vorne in das „Alpha“ zu springen (vgl. Offenbarung 22,13)!
Lasse los und erblicke das neue Licht am Horizont!
Es ist die Zeit der extremen Veränderung, die von der Nacht in das plötzliche Licht führt!
Deshalb ist es wichtig, dass du den Westen und den Süden in Besitz nimmst (vgl. 5.Mose 33,23)!
Es ist ein geistlicher Kampf, den du kämpfen musst! Es ist der Kampf, der dich dazu befähigt auf neue Weise und in einem höheren Bereich des Geistes dich der Gegenwart des Wortes Gottes zu nahen!
Achte in dieser Zeit darauf, wer dir die Hand ausstreckt und wo es geschieht, weil darin Offenbarung für deine Zukunft liegt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Matthäus 14,28-31)!
Da ist eine Nation, die dich ruft und für die du keinen Glauben hast aber der HERR zieht dich durch Offenbarung in sie „hinauf“ (vgl. Apostelgeschichte 16,9)!
Du betrittst den Bereich des neuen Klangs, der mit Königsherrschaft und der Furcht des HERRN in Verbindung steht, so dass du von der prophetischen Gegenwart ummantelt bist, um das zu sprechen, was der Heilige Geist dir eingibt zu sprechen!
Erschrick nicht vor der Größe Gottes und der Dynamik Seiner Stimme, weil es mit der Gegenwart Seines Throns in Verbindung steht, die dich aufleben und auf einer höheren Ebene des Geistes agieren lässt (vgl. Hesekiel 1,24 i.V.m. Offenbarung 1,25)!
Dort, wo Menschen keine Sicht über die Dinge haben, die sie berufen sind zu tun, wirst du dazu beitragen, dass sie durch das überbrachte Wort Gottes beginnen die Dinge deutlich zu sehen!
Nicht du wirst dich aufgrund des offenbarenden Wortes bewegen, sondern sie sind dazu berufen, es zu tun (vgl. Johannes 9,1.5-7)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Offenbarung 8,1-5:
1 Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.
2 Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.
3 Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein goldenes Räuchergefäß; und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, dass er es darbringe mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron.
4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.
5 Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete (Anm.: schleuderte) es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
5.Mose 33,23:
23 Und über Naftali sprach er: Naftali hat viel Gnade und ist voll Segens des HERRN; gegen Westen und Süden hat er Besitz.
 
Matthäus 14,28-31:
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir!
31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
 
Apostelgeschichte 16,9:
9 Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!
 
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie (Anm.: Kerubim) gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager.
 
Offenbarung 1,15:
… 15 und seine (Anm.: Jesu) Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Johannes 9,1.5-7:
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. …
5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
7 Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In Anbetracht der weltweiten Lage mit den Auswirkungen zum Coronavirus möchte ich ein Wort der Orientierung an alle Heiligen geben, die sich mit uns verbunden fühlen.
 
Als Leib Jesu ist es in dieser Zeit von hoher Bedeutung, dass wir nicht die Medien zum Anlass nehmen, um wie sie die Zukunft zu „prognostizieren“, sondern wir sollten uns in der Kraft des Zeugnisses Jesu im Glauben voranbewegen. Dieses Zeugnis ist der Geist der Prophetie.
 
Es ist unsere Aufgabe als Leib Jesu Orientierung und Hoffnung zu bringen (vgl. Offenbarung 19,10e i.V.m. Jeremia 29,11).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Jeremia 29,11:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.
 
Die Kraft der Prophetie
 
Prophetie ist ein Licht, dass an einem dunklen bzw. dreckigen Ort scheint, um den Plan des himmlischen Vaters zu offenbaren und Orientierung zu geben (vgl. 2.Petrus 1,19).
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
Es ist demnach nicht in erster Linie der Coronavirus, der gefährlich ist, sondern die damit verbundene „Seuche“ der sich verbreitenden Angst, die damit einhergeht und Menschen lähmt.
 
Die Gegenwart von Angst ist ein Anzeichen der Abwesenheit der Liebe Gottes in den Herzen der Menschen (Anm.: innerhalb der Gesellschaft). Es ist höchste Zeit, dass die Gemeinde Jesu die offenbarende Wahrheit in Liebe spricht, im Glauben vorangeht und dadurch Zuversicht gibt.
 
Denn es ist die Liebe Gottes, die alle Furcht austreibt (vgl. 1.Johannes 4,18a). Diese Liebe ist in unsere Herzen und damit verbunden in unsere Leben ausgegossen (vgl. Römer 5,5).
 
1.Johannes 4,18a:
18a Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; …
 
Römer 5,5:
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
 
Jesus Christus sagte, dass dort, wo wir in der Welt Angst haben, wir dazu aufgefordert sind, uns im Bereich der Zuversicht bzw. des Trostes aufzuhalten, der durch die Gewissheit etabliert wird, dass Jesus diese Welt mit allen Nöten überwunden hat (vgl. Johannes 16,33b).
 
Johannes 16,33b:
… 33b In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
 
Die Finsternis ist durch Christus entkleidet!
 
Auch wenn durch die Mächte der Finsternis in Form von Manipulation/Zauberei und Hexerei, die Erde mit Dunkelheit bedeckt wurde, hat der HERR bereits durch Christus diese Mächte öffentlich am mittleren Kreuz von Golgatha entkleidet und öffentlich zur Schau gestellt, um den wahrhaftigen Triumph über sie zu offenbaren (vgl. Kolosser 2,15)!
 
Kolosser 2,15:
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
 
Es ist an der Zeit, dass wir in der Macht Elijas und Jehus vorangehen und die Kanäle der Zauberei und Hexerei im Geistbereich durch den Triumph Christi am Kreuz eliminieren.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir uns auf den feurigen Wagen mit den angespannten feurigen Pferden der vier Winde (Anm.: Pläne Gottes für die Erde) begeben, die die Richtlinie und den Maßstab des Wortes Gottes in Verbindung mit seinem Plan für die Erde offenbaren (vgl. 2.Könige 9,16-17a).
 
2.Könige 9,16-17a:
16 Und er stieg auf seinen Wagen und fuhr nach Jesreel, denn Joram lag dort. Und Ahasja, der König von Juda, war hinabgezogen, um Joram zu besuchen.
17a Aber der Wächter, der auf dem Turm in Jesreel stand, sah die Staubwolke, als Jehu herankam, und sprach: Ich sehe eine Staubwolke. …
 
Dieser feurige Wagen mit den feurigen Pferden ist die Trennlinie zwischen dem Fleisch und dem Geist, zwischen dem natürlichen und übernatürlichen Bereich (vgl. 2.Könige 2,11).
 
2.Könige 2,11:
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.
 
Die Kraft „Kalebs“ und die Zerstörung von Hexerei
 
Gott hat bereits „Hunde“ (Anm.: die Generation Kalebs) als seine Helfer aktiviert, die jegliches Leben von Zauberei und Hexerei „verschlingen“, so dass aus dem Portal des Erwachens die offenbarende Wahrheit Gottes uneingeschränkt auf die Erde Einfluss nimmt. Die Macht der Zauberei und Hexerei (Anm.: auch Massenmanipulation), die eine Regierung der Finsternis bedeutet, wird abstürzen (vgl. 2.Könige 9,32-37).
 
2.Könige 9,32-37:
32 Und er (Anm.: Jehu) hob sein Angesicht auf zum Fenster und sprach: Wer hält es hier mit mir? Da sahen zwei oder drei Kämmerer zu ihm heraus.
33 Er sprach: Stürzt sie hinab! Und sie stürzten Isebel hinab, sodass die Wand und die Rosse mit ihrem Blut besprengt wurden; und sie wurde zertreten. …
36 Und sie kamen zurück und sagten es Jehu an. Er aber sprach: Das ist es, was der HERR geredet hat durch seinen Knecht Elia, den Tischbiter, als er sprach: Auf dem Acker von Jesreel sollen die Hunde das Fleisch Isebels fressen, 37 und der Leichnam Isebels soll wie Mist auf dem Felde sein im Gefilde von Jesreel, dass man nicht sagen könne: Das ist Isebel.
 
Jetzt ist der Zeitpunkt mit Christus in den neuen Tag und auf die neue Seite hinüberzufahren, die mit dem Wandel im Geist verknüpft ist, die die Förderung des Fleisches unterbindet (vgl. Markus 4,35 i.V.m. Galater 5,16).
 
Markus 4,35:
35 Und am Abend desselben Tages sprach er (Anm.: Jesus Christus) zu ihnen (Anm.: seinen 12 Jüngern): Lasst uns hinüberfahren.
 
Galater 5,16:
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
 
Als Heilige und somit Nachfolger Christi müssen wir uns dessen bewusst sein, dass Personen unseres Umfelds auf uns achten. Und deshalb ist es von höchster Bedeutung darauf bedacht zu sein aus welchem „Horn“ (Anm.: Sprachrohr) man spricht. Ist es das Horn (Anm.: Sprachrohr) der Angst (Anm.: Zauberei/Hexerei) oder das Horn des Heils?
 
Gemäß Markus 4,35 wird für uns deutlich, dass Jesus Christus mit seinen zwölf Jüngern in den neuen Tag und auf die andere Seite des Sees hinüberfuhr. Das wird daran erkennbar, weil der Tag bei Gott mit dem Abend beginnt (vgl. 1.Mose 1,5b).
 
Markus 4,35:
35 Und am Abend desselben Tages sprach er (Anm.: Jesus Christus) zu ihnen (Anm.: seinen 12 Jüngern): Lasst uns hinüberfahren.
 
1.Mose 1,5b:
5b … Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Apostolische Qualität und die Liebe Gottes
 
Weiterhin heißt es in Markus 4, dass Jesus Christus mit seinen Jüngern die Menschenmenge verließ und in einen kleineren Bereich von Gemeinschaft trat, was die apostolische Qualität und die Liebe Gottes umfasst. Das ist es, worauf Jesus Christus mit seinen zwölf Jüngern im Boot hinweist (Anm.: 1+12=13; vgl. Markus 4,36).
 
Markus 4,36:
36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.
 
Diese apostolische Qualität beinhaltet den höheren Weg der Offenbarung, von dem Paulus sprach (vgl. 1.Korinther 12,31b; 1.Korinther 13,1-8a).
 
1.Korinther 12,31b:
… 31b Und ich will euch einen noch besseren (Anm.: höheren) Weg zeigen.
 
1.Korinther 13,1-8a:
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir es nichts nütze.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8a Die Liebe hört niemals auf, …
 
Anhand der Überfahrt Jesu mit seinen Jüngern auf die andere Seite des Sees wird deutlich, dass viele andere kleine Gemeinschaften sich entschieden auf die Liebe Gottes und die apostolische Qualität der Gegenwart Jesu zu fokussieren und diese im Zentrum zu haben sowie sich auf dieselbe Weise in Gemeinschaft voranzubewegen, wie es Jesus Christus tat (Anm.: in einem Boot; vgl. Markus 4,36-41).
 
Markus 4,36-41:
36 Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.
37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.
38 Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?
39 Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
40 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?
41 Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!
 
Während sich Jesus mit seinen Jüngern im Boot befand und auch die anderen Menschen sich in den Booten entschieden in den neuen Tag und an den neuen Ort mit Christus hinüberzuwechseln, nahm die Herausforderung zu. Es wurde dunkler (Anm.: nach dem Abend folgt die Nacht) und ein großer Sturm zog auf, der das Wasser des Sees in große Wallung brachte, so dass die Wellen ins Boot schlugen, während Jesus Christus darin auf einem Kissen ruhig schlief (vgl. Markus 4,37-38a).
 
Markus 4,37-38a:
37 Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.
38a Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. …
 
Da die Menschen in den anderen Booten dem Boot mit Jesus und seinen Jüngern folgten, kamen sie in die gleiche Herausforderung wie Jesus und seine Jünger.
 
Hierdurch lernten die verschiedenen Gemeinschaften (Anm.: Boote), was es bedeutete in der Autorität des Geistes voranzugehen und sich zu entscheiden aus dem Bereich des Glaubens auf der Grundlage des Wortes Gottes zu den Elementen (Anm.: Wind und Wasser) sowie zu den Menschen zu sprechen.
 
Jesus schlafend im hinteren Teil des Bootes
 
Jesus schlief im hinteren Teil des Bootes, wo sich das Ruder befindet, welches dazu bestimmt ist, das Boot zu steuern. Das Ruder ist ein Hinweis auf die Kraft der Zunge (vgl. Jakobus 3,4-5a).
 
Jakobus 3,4-5a:
4 Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt.
5a So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. …
 
Wir sollten es dem Einfluss von Zweifel und Angst nicht erlauben, unsere Worte zu formen, auch wenn es so scheint, dass dieser uns überwältigen will.
 
Es ist unser Auftrag aus dem Zentrum des Friedefürsten Gottes, der Jesus Christus ist zu handeln und unsere Worte bewusst zu sprechen.
 
Das griechische Wurzelwort des Wortes „Ruder“ ist „pedē“ und bedeutet „eine Fußfessel“. (Anm.: Teilauszug zu dem griechischen Wurzelwort von Ruder „pedē“ aus der Strong‘s Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: G3976).
 
Daraus wird deutlich, dass wir uns vollkommen vom Wort Gottes „fesseln“ lassen müssen, um in der Kraft von offenbarender Wahrheit zu den Umständen zu sprechen, selbst wenn unsere Seele sich sorgt oder ängstigt.
 
Die Jünger Jesu im Boot fokussierten inmitten des Sturms mehr auf die Umstände als auf ihren Meister (Anm.: das Wort Gottes; vgl. Johannes 1,1-5 i.V.m. Offenbarung 19,13) und deshalb kommunizierten sie aus Zweifel in der Stimme von Furcht.
 
Es ist wichtig, dass wir keiner Stimme des Zweifels und der Angst, egal wie nahe sie zu sein scheinen mag, erlauben dürfen, Einfluss auf unser Leben zu nehmen, sondern im Geist aufzustehen und mit der Gegenwart des offenbarenden Wortes Gottes zu agieren.
 
Jesus Christus erhob sich und befahl den Elementen (Anm.: Wind und Wellen) sich zu legen, so dass die Gegenwart des „Shaloms – Frieden“ gesichert war.
 
Das hebräische Wort šālôm“ steht im engen Zusammenhang mit JAHWE als „SHALOM“ zur Zeit von Gideon aber auch mit Jesus Christus, dem Fürst des Friedens (vgl. Richter 6,24; Jesaja 9,5).
Shalom bedeutet „Vollständigkeit, einwandfreier Zustand, Wohlergehen, Frieden sowie Frieden in der Beziehung zu Gott und zu den Menschen, Sicherheit, Gesundheit, Erfolg, Ruhe, Zufriedenheit und Übereinstimmung“. (Teilauszug aus der Strong's Konkordanz Nr. H7965).
 
Das ist es, was Jesus Christus in den Herzen seiner Jünger und der Menschen, die ihn in den Booten begleiteten etablierte, so dass sie in der Lage waren mit dem Umstand der Furcht der Menschen auf der anderen Seite des Sees (Anm.: Gegend der Gerasener; vgl. Markus 5,1-20) umzugehen.
 
Gottes Plan des Sich-Nicht-Fürchtens
 
Deshalb lasst uns in der Kraft der Liebe Gottes und der Besonnenheit vorangehen und die offenbarende Wahrheit aussprechen und in Taten Hoffnung leben.
 
2.Timotheus 1,7:
7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Vom Schreibstich von Daniel Glimm:
 
Shalom liebe Heilige,
 
in Anbetracht der geopolitischen Lage möchte ich alle Heiligen, die sich mit uns verbunden fühlen dazu ermutigen, die apostolische Weisung von Chuck D. Pierce zu lesen, mit dessen Dienst wir apostolisch zweckgemäß zusammengeschlossen sind.
Es ist wichtig, dass wir mit apostolischer-prophetischer Orientierung weiter vorangehen und dementsprechend auf die Zukunft einwirken.
 
Gottes Segen und Zuversicht,
 
Daniel Glimm
 
Apostolischer Rat von Chuck D. Pierce
 
Liebe Innehaltende:
 
Der HERR ordnet unsere Zeit und unseren Raum neu, und wir müssen uns dieser Neuordnung unterstellen. Ich nenne es eine Pause … und wir müssen uns ihr fügen. Das wird uns allen helfen, neue Denkweisen, neue Arbeitsweisen und neue Denkprozesse zu entwickeln. Vorhin wurde ich von einem Reporter gefragt, ob das Coronavirus das Ende der Welt signalisiert.
 
Der HERR will nicht, dass wir eine destruktive oder Angst-Mentalität besitzen. Vielmehr will er, dass wir triumphieren! In diesem Jahr der Stimme müssen wir in der Lage sein, zu erkennen, ob die Stimmen, die wir hören, aus der Richtung des HERRN kommen oder ob sie Angst erzeugen. Ich habe zum Beispiel heute Morgen den US Gesundheitsminister in den Nachrichten gehört. Ich fand ihn und die Art und Weise, wie er kommunizierte, sehr gut.
 
Ob ich glaube, dass der Feind dies als große Chance nutzen kann, um die Zeiten und das Gesetz zu ändern? Ja. Aber vergessen wir nicht, dass der HERR ein starkes Volk auf der Erde hat. Du bist ein Teil davon! Ich bete und erlasse, dass wir während dieser Pessachzeit (Anm.: vom Abend des 08. April 2020 – 16. April 2020) vollständig hinübergehen werden!
Gott hat eine Pause eingelegt, bis er sieht, wer bereit ist, durch sein Blut am Pessachfest mit ihm hinüberzugehen.
 
Der Heiler ist hier!
 
Es gibt Zeiten, in denen Gott uns daran hindert, uns zu bewegen, und uns dazu bringt, innezuhalten. Und warum? Weil wir einen HEILER brauchen! Wie ich gestern Morgen während unserer Durchbruchs-Offenbarungsversammlung mitteilte, geht es in der aktuellen Situation nicht um eine Plage oder den Coronavirus. Vielmehr geht es darum, dass Gott uns inne halten lässt, weil wir einen Heiler brauchen und die Dinge in seine Ordnung bringen. Der Feind wird so lange agieren, bis wir innehalten und dem Heiler erlauben, zu wirken. Der Heiler wird offenbaren, was wir brauchen und wie wir in dieser Pause vorgehen sollen, damit die Herrlichkeit hinter diesem Chaos auftaucht und es verdeckt.
 
Hier sind einige Dinge, die ich für uns alle in dieser Zeit vorschlage, in der wir dem HERRN erlauben, unsere Zeit und unsere Grenzen neu zu bestimmen:
 
  1. Findet einen Schabbat in eurem Leben.
    Der HERR verlangt von uns einen Schabbat, um den Kreislauf des Lebens zu durchbrechen, in dem wir uns befinden. Ruht bis Freitagabend in irgendeiner Weise aus, damit ihr wiederhergestellt werdet. Während meines Dienstes in Las Vegas habe ich oft gesagt, dass der HERR einen Schabbat verlangt. Mit der Schließung der Kasinos in dieser Stadt geschieht dies jetzt. Gott braucht einen Schabbat, wenn wir in Gesundheit und Heilung wandeln wollen. Niemand versteht das besser als ich, der zu bestimmten Zeiten den Schabbat verletzt hat.
     
  2. Gebt ein Opfer. Der HERR ehrt und erinnert sich, wenn man ihm einen Teil von sich selbst opfert. Wir wollen immer jemandem etwas geben, der berechtigter ist als wir selbst.
     
  3. Nehmt das Abendmahl. Wir wollen uns immer an die Kraft des zerbrochenen Leibes und des vergossenen Blutes Jeschuas erinnern.
     
  4. Fastet an einem Tag in dieser Woche. Hört den HERRN, wie und wann diese Woche gefastet werden soll.
Gottes Segen,
 
Chuck D. Pierce
 
Übersetzung:
Daniel Glimm