Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der erste Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht und in der Fortsetzung demnächst weiter veröffentlicht wird.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.

Die zwei Losorakel „Urim“ und „Tummim“

Im Wort Gottes wird uns von den zwei Losorakeln Urim (Anm.: bedeutet „Lichter“) und Tummim (Anm.: bedeutet „Vollkommenheiten, auch Heiligkeit, Wahrheit, Recht“) berichtet, die sich erstmalig in der Lostasche des Hohenpriesters Aaron auf seiner Brust über seinem Herzen hinter der quadratischen Brustplatte (Anm.: Choschen) mit den Edelsteinen, der zwölf Söhne Israels befanden (vgl. 2.Mose 28,15-21.29-30).

2.Mose 28,15-21.29-30:
15 Die Brusttasche für die Losentscheidungen sollst du wie den Priesterschurz machen, kunstreich gewirkt, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand.
16 Viereckig soll sie sein und doppelt gelegt; eine Spanne soll ihre Länge sein und eine Spanne ihre Breite.
17 Und du sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd, 18 die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, 19 die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, 20 die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefasst sein.
21 Zwölf sollen es sein in Siegelstecherarbeit nach den Namen der Söhne Israels, dass auf jedem ein Name stehe nach den zwölf Stämmen. …
29 So soll Aaron die Namen der Söhne Israels in der Brusttasche auf seinem Herzen tragen, wenn er in das Heiligtum geht, zum gnädigen Gedenken vor dem HERRN allezeit.
30 Und du sollst in die Brusttasche tun die Lose „Licht und Recht“, sodass sie auf dem Herzen Aarons seien, wenn er hineingeht vor den HERRN, dass er die Entscheidungen für die Israeliten auf seinem Herzen trage vor dem HERRN allezeit.

An dieser Stelle ist es wertvoll festzuhalten, dass die Worte „Urim“ und „Tummim“, die Mitte der Thora (Anm.: bedeutet „Lehre, Weisung“; die fünf Bücher Mose) bilden (vgl. 3.Mose 8,8).

3.Mose 8,8:
8 Dann tat er ihm die Brusttasche an und legte in die Tasche die Lose „Licht und Recht“ …

Um zu verstehen, wann die zwei Losorakel vom Hohenpriester zur Hilfe genommen wurden, ist es gut zu wissen, was ein Orakel im biblischen Sinne ist und zu welcher Aufgabe es bestimmt ist.

Was ist ein Orakel?

=> Ein Orakel ist eine göttliche Nachricht, die von Gott als Antwort auf eine Bitte zur Führung von Verhalten, Verordnungen oder des täglichen Lebens gegeben wird.

Orakel werden normalerweise auf dem Weg durch die Übermittlung eines Priesters empfangen. Normalerweise sind der Prophet und der Priester diejenigen, die die Orakel empfangen.

Die Anfrage der Priester im Tenach (Anm.: Altes Testament) von Urim (Anm.: Lichter) und Tummim (Anm.: Vollkommenheiten, auch Heiligkeit, Wahrheit, Recht) ist ein Beispiel für die Antwort auf ein ersuchtes Orakel (vgl. 2.Mose 28,30; 3.Mose 8,8). Das priesterliche Losorakel wurde meistens bei militärischen Anliegen zur Rate gezogen.

Urim steht in Verbindung mit der Urquelle des Lichts (Anm.: „'ôr“) und dem Licht des Feuers (Anm.: „'ûr“), weil man davon ausgeht, dass sich das hebräische Wort „'ûrim“ von den Worten „'ôr“ und „'ûr“ ableitet.

Die Aufgabe der beiden Lose (Anm.: Offenbarung und Wahrheit) übernimmt heutzutage der Heilige Geist, der in unsere Herzen ausgegossen ist (vgl. Johannes 16,13 i.V.m. Römer 5,5).

Die Antworten durch die zwei Lose wurden durch die Weisung (Anm.: Thora) Gottes hervorgerufen und gewährt. Durch die Antwort der Lose setzte Gott seine Befehle frei oder erläuterte diese seinen Dienern.

Orakel unterscheiden sich von Prophetie, indem sie erbeten und auf die Antwort von Fürbitte oder eines Ersuchens gegeben werden.
Prophetie kommt als direkte Initiative von Gott unabhängig davon, ob der Prophet oder der Empfänger nach dem Wort Ausschau hält.

Salomos Tempel beinhaltete einen Bereich für Orakel (vgl. 1.Könige 6,31= KJV übersetzt hier das Wort Orakel => „dĕbîr“ = das Hintere, der Hinterraum im Tempel, Allerheiligstes, Rücken oder auch Sprecher), der auch als Hinterraum beschrieben wird. Orakel wurden durch das Ersuchen hervorgebracht.

Weiterhin sind sie oft lehrreich und in der Natur präskriptiv (Anm.: vorschreibend), aber können auch ein Diskurs (Anm.: aufgebaute Handlung) von einem speziellen Reden des HERRN sein. Das griechische Wort für Orakel ist „logion“. Es bezieht sich auf „ein Reden oder die Last vom Reden des HERRN“.

In alten Zeiten waren Orakel sowohl der Standort des Gesprächs als auch die Äußerung der Rede, die der Priester bzw. Prophet als Bote von Gott erhielt.

Orakel beinhalten die Gebote und die Führung, welche nicht unbedingt voraussagend oder offenbarend in ihrer Natur sind. Das hebräische Wort für Orakel ist „dābar” (sprechen) und dessen Grundwort ist „dĕbîr“. Es bezieht sich auf die Führung, die jemand von Gott empfängt als Antwort auf eine Frage (vgl. Richter 6,36-40: Auslegung eines Fließ/Orakel durch Gideon). <= (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 367 und 368 sowie aus der Elberfelder Studienbibel zu den Worten „dĕbîr“ und „dābar“ mit der Wortschlüsselnummer 1719, 1728)

Das königliche Priestertum in der ewigen Ordnung Melchisedeks

Erstmalig wird Melchisedek in 1.Mose 14,17-20 erwähnt, wo sich Abraham nach seinem Sieg über die vier Könige im Schawetal – dem Königstal aufhielt.

1.Mose 14,17-20:
17 Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal.
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

In dieser Region kam ihm Melchisedek (Anm.: bedeutet „König der Gerechtigkeit“) aus Salem (Anm.: bedeutet „Frieden“) entgegen, der ihm zuerst in der Autorität als König erschien und nachdem er Abraham Brot und Wein überreicht hatte (Anm.: die Attribute des Abendmahls => ein Hinweis auf die gegebene Liebe des Vaters zu den Menschen; vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Johannes 6,53-56) als Priester des Höchsten Gottes offenbart wurde, der ihn segnete.
Das führte dazu, dass Abraham dem König und Priester Melchisedek seinen Zehnten von allem gab.

Auch wenn es in der o.g. Bibelstelle nicht eindeutig beschrieben wird, kann man davon ausgehen, dass Abraham das Brot und den Wein Melchisedeks zu sich nahm.

Durch das Zusichnehmen der zwei Attribute des zu seiner Zeit noch in der Zukunft liegenden Abendmahls, erhielt Abraham Offenbarungserkenntnis über das wahrhaftige Opfer.
Das wird deutlich durch die Dankbarkeit Abrahams Melchisedek gegenüber, indem er ihm den Zehnten von allem gab (vgl. Psalm 34,9).

Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!

Es war Melchisedek, der Abraham nachdem er die Könige besiegt hatte im Königstal begegnete.

Diese Begegnung ist für uns in dieser Zeit ein Hinweis, dass wir ein demütiges Herz haben sollten und uns des geistlichen Kampfes bewusst sind, der sich nicht gegen Fleisch und Blut richtet, sondern gegen die Mächtigen, Gewaltigen, den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel (vgl. Epheser 6,12 i.V.m. 1.Petrus 5,5b).

Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

1.Petrus 5,5b:
… 5b Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Wenn wir mit einem demütigen Herzen in Christus vorangehen und uns des geistlichen Kampfes bewusst sind, folgt daraus, dass wir uns im Triumph Jesu aufhalten und bewegen (vgl. Kolosser 2,14-15).

Kolosser 2,14-15:
14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Da wie bereits am Anfang der Botschaft erwähnt, der Hohepriester Aaron die zwei Losorakel Urim und Tummim auf der Brust über seinem Herzen trug und auch Melchisedek zwei Attribute, nämlich Brot und Wein bei sich führte, kann man davon ausgehen, dass die beiden Losorakel mit den zwei Attributen Melchisedeks im engen Zusammenhang stehen.

Da uns Jesus Christus durch sein Blut in die Struktur und Position seines königlichen Priestertums nach der ewigen Ordnung Melchisedeks gestellt hat, möchte ich auf den Heiligen Geist in Form der zwei Losorakel von Urim und Tummim eingehen und wie er in Verbindung mit dem ewigen und verzehrenden Licht des himmlischen Vaters dient (vgl. Offenbarung 1,5-6 i.V.m. Hebräer 5,5-6).

Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Hebräer 5,5-6:
5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (vgl. Psalm 2,7): „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
6 Wie er auch an anderer Stelle spricht (vgl. Psalm 110,4): „Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“

Es ist der Heilige Geist, der in unsere Herzen ausgegossen ist und sich somit in der ähnlichen Position wie die Losorakel Urim und Tummim befindet (vgl. Römer 5,5 i.V.m. 2.Mose 28,29).

Römer 5,5:
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

2.Mose 28,29:
29 So soll Aaron die Namen der Söhne Israels in der Brusttasche auf seinem Herzen tragen, wenn er in das Heiligtum geht, zum gnädigen Gedenken vor dem HERRN allezeit.

Durch den Heiligen Geist in unseren Herzen rufen wir als Söhne Gottes zum himmlischen Vater (vgl. Galater 4,6).

Galater 4,6:
6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Die Verbindung zwischen den zwei Losorakel (Anm.: Urim und Tummim) und dem Brot sowie dem Wein Melchisedeks, der der König und Priester des höchsten Gottes ist, verdeutlicht, dass sich der Heilige Geist nur dann in uns aktiv bewegen kann, wenn wir uns vollkommen im Zentrum des Opfers von Jesus Christus befinden und ihm gegenüber die von ihm geforderte Opferbereitschaft in uns haben.
Nur dann kann uns der Heilige Geist in alle Wahrheit führen (vgl. Matthäus 11,29 i.V.m. Johannes 16,7.13)!

Matthäus 11,29:
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Johannes 16,7.13:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Der erste Hohepriester Aaron

Da alles Erste aus Gottes Sicht besonders geachtet wird (vgl. 2.Mose 13,2; 2.Mose 23,19; 5.Mose 26,2; Nehemia 10,36-37), ist es gut auf den ersten Hohenpriester zur Zeit des Volkes Israel einzugehen, bei dem es sich um Aaron handelte, der als erstes mit den Losorakeln von Urim und Tummim in Berührung kam. Der Name „Aaron“ bedeutet übersetzt „Lichtberg, Erleuchtung“ und ist ein Hinweis auf die leuchtende Gegenwart Gottes, bei dem es keine Finsternis gibt (vgl. Jakobus 1,17; 1.Johannes 1,5).

Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.

1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

Die genannte Namenserklärung zu Aaron macht deutlich, dass die Aktivierung der zwei Losorakel auf dem Herzen des Hohenpriesters nur in Verbindung mit dem reinen bzw. heiligen Licht der Gegenwart Gottes funktionieren konnte, wenn der Priester vollkommen bzw. dem HERRN geweiht war, was durch das goldene Stirnblatt mit der Aufschrift „Heilig dem HERRN“, welches der Priester trug, verdeutlicht wurde (vgl. 2.Mose 28,36).

2.Mose 28,36:
36 Du sollst auch ein Stirnblatt machen aus feinem Golde und darauf eingraben, wie man Siegel eingräbt: „Heilig dem HERRN“.

Das gleißende Licht aus dem Thronsaal Gottes

Da uns Jesus Christus durch sein Blut gereinigt und dadurch befähigt hat in der Sohnschaft Gottes als Könige und Priester in der ewigen Ordnung Melchisedeks mit ihm gemeinsam vor dem himmlischen Vater zu wandeln, sind wir durch den Heiligen Geist dazu befähigt, das vom Thronsaal Gottes kommende gleißende Licht wie einen Blitz in unseren Herzen zu empfangen.

Der Blitz trägt die Bewegung eines Wesenszugs Gottes, den er situativ zu einer bestimmten Zeit offenbaren möchte und bei dem es sich um den Löwen, den Stier, den Menschen und den fliegenden Adler handeln kann (vgl. Hesekiel 1,10-11.13-14).

Hesekiel 1,10-11.13-14:
10 Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen vieren und zur linken Seite gleich einem Stier bei allen vieren und hinten gleich einem Adler bei allen vieren. 11 Und ihre Flügel waren nach oben hin ausgebreitet; je zwei Flügel berührten einander und mit zwei Flügeln bedeckten sie ihren Leib.
13 Und in der Mitte zwischen den Gestalten sah es aus, wie wenn feurige Kohlen brennen, und wie Fackeln, die zwischen den Gestalten hin und her fuhren. Das Feuer leuchtete und aus dem Feuer kamen Blitze.
14 Und die Gestalten liefen hin und her, dass es aussah wie Blitze.

Die Kerubim und die Charakterzüge Gottes

Es sind die Kerubim (Anm.: bedeutet „Glanzerscheinung, Blitzesleuchten“), die den jeweiligen Charakterzug Gottes tragen und mit seiner Gegenwart verbunden sind.

Es war die Bundeslade, die im Allerheiligsten stand und auf deren Goldplatte im Auftrag Gottes zwei Kerubim herausgearbeitet wurden.
Die Bundeslade repräsentiert die Gegenwart Gottes, wo sich die wegweisende Stimme des Vaters befindet (vgl. 2.Mose 25,18-22).

2.Mose 25,18-22:
18 Und du sollst zwei Kerubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, 19 sodass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem, dass also zwei Cherubim seien an den Enden des Gnadenthrones.
20 Und die Kerubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines jeden Antlitz gegen das des andern stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenthron gerichtet sein.
21 Und du sollst den Gnadenthron oben auf die Lade tun und in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde.
22 Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Zum Teil II der Botschaft bitte hier klicken.

Hinweis:
Die folgende Botschaft ist der letzte Teil von einer Lehre, die aus zwei Teilen besteht.
Es wird demnach empfohlen, die Botschaft chronologisch zu lesen.

Die ewige Ordnung Melchisedeks und das Blut von Jesus Christus

Deshalb ist es auch kein Zufall, dass die ewige Ordnung Melchisedeks (Anm.: König-/ und Priestertum) mit dem Vater und dem Sohn verknüpft ist.
Das bedeutet, dass jeder Gläubige, der sich im Blut von Jesus Christus (Anm.: der Vergebung und Erlösung) bewegt in der Lage ist, in der Sohnschaft Gottes als König und Priester vor Gott in der ewigen Ordnung Melchisedeks zu dienen (vgl. Offenbarung 1,5-6 i.V.m. Hebräer 5,5-6).

Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Hebräer 5,5-6:
5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (vgl. Psalm 2,7): „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“
6 Wie er auch an anderer Stelle spricht (vgl. Psalm 110,4): „Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“

Die Bewegung der Ordnung Melchisedeks

Die Ordnung Melchisedeks bewegt sich nicht linear, weil sie nicht der temporären Zeit unterliegt; sondern sie bewegt sich kreisförmig (Anm.: ewig), was dem Rotieren der Räder der vier himmlischen Wesen vor dem Thron Gottes gleichkommt (vgl. Hesekiel 1,15-21).

Hesekiel 1,15-21:
15 Als ich die Gestalten sah, siehe, da stand je ein Rad auf der Erde bei den vier Gestalten, bei ihren vier Angesichtern.
16 Die Räder waren anzuschauen wie ein Türkis und waren alle vier gleich, und sie waren so gemacht, dass ein Rad im andern war.
17 Nach allen vier Seiten konnten sie gehen; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden.
18 Und sie hatten Felgen, und ich sah, ihre Felgen waren voller Augen ringsum bei allen vier Rädern.
19 Und wenn die Gestalten gingen, so gingen auch die Räder mit, und wenn die Gestalten sich von der Erde emporhoben, so hoben die Räder sich auch empor.
20 Wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie, und die Räder hoben sich mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.
21 Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die Räder mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.

Die Ordnung des ewigen Priestertums von Melchisedek trägt die vier Angesichter Gottes, bei denen es sich um den Charakter des Königs-Löwe, des Priesters-Stier, des Gesetzgebers-Menschensohn und des Orakels-fliegender Adler handelt.

Die ewige Sohnschaft und das größere Gewicht

Wenn man sich als Gläubiger in Jesus Christus durch sein vergossenes Blut in der ewigen Ordnung Melchisedeks bewegt, beginnt man in der ewigen Sohnschaft als König und Priester mit dem himmlischen Vater zusammenzuarbeiten und in seiner heiligen Gegenwart zu stehen, so dass man als Geistwesen ein größeres Gewicht der Weisung Gottes im Herzen erhält, was sich durch gewichtige Worte (Anm.: wichtig) auf der Erde auszeichnet (vgl. Jeremia 31,33b i.V.m. Hesekiel 11,19).

Jeremia 31,33b:
… 33b Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

Hesekiel 11,19:
19 Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, …

Das fleischerne Herz und der Atem Gottes

Das fleischerne Herz, so wie es in Hebräer 11,19 erwähnt wird, trägt nicht allein die Kraft des geschriebenen Buchstabens, sondern die des durch den Atem Gottes eingehauchten Buchstabens (vgl. 2.Korinther 3,6).

2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Das „Orakel der Ewigkeit“

Wenn wir uns der Gegenwart des Heiligen Geistes bewusst sind, der in unseren Herzen von Jesus Christus platziert wurde, dann beginnen wir durch den Einfluss seines Lichts als „Orakel der Ewigkeit“ vor Gott und den Menschen zu fungieren (vgl. Johannes 16,7.13-15).

Johannes 16,7.13-15:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Das bedeutet, dass wir das Licht der Herrlichkeit vom Angesicht des Vaters um uns herum und durch uns hindurch vor den Menschen leuchten lassen. Das herrliche Licht kann nicht von den Menschen durch die Abwägung des Verstandes ergriffen bzw. begriffen werden, weil es das offenbarende Licht ist, welches mit der Zeit der Ewigkeit verwoben ist (vgl. Johannes 1,5 i.V.m. Jesaja 60,19; Offenbarung 21,23).

Johannes 1,5:
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

Jesaja 60,19:
19 Die Sonne soll nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes soll dir nicht mehr leuchten, sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein.

Offenbarung 21,23:
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Wenn Gottes offenbarendes Licht durch seine Thronraumbewegung auf die Erde in das Herz des jeweiligen Gläubigen, der sich in der ewigen Ordnung Melchisedeks bewegt einwirkt, hat das zur Folge, dass das Licht durch die bereits im Herzen des Gläubigen etablierte Offenbarungserkenntnis und Wahrheit fließt, so dass es zur Illumination des Brustschilds kommt, indem die jeweiligen Buchstaben der Söhne Israels auf den von Gott bestimmten Edelsteinen beleuchtet werden.
Das führt dazu, dass das weiße Licht der Offenbarung aus dem Thronsaal Gottes durch die Gegenwart des Heiligen Geistes in die Position der Söhne Gottes eintritt, so dass eine Farbkombination bzw. Mischung zustande kommt.
Diese Farbkombination setzt sich aus verschiedenen hebräischen Buchstaben zusammen, die ein Wort bzw. einen Satz der Weisung in einer bestimmten Charaktere (Anm.: der Söhne Israels) an das Volk Gottes ergeben und zugleich einen besonderen Wert tragen.
Dieses Licht kann getrennt und gemischt erscheinen, so ähnlich wie die Farben des Regenbogens, der sich aus jeweils sieben Farben zusammensetzt und bei dem es Farbübergänge an den Farbrändern gibt.

Das Geringe und die Perspektive Gottes

Um am Ort hinter dem zerrissenen Vorhang als Priester in der Ordnung Melchisedeks stehen zu können, ist es notwendig, das Geringe inmitten von Raum und Zeit aus der Perspektive Gottes zu sehen. Der Grund hierfür ist, weil das Allerheiligste der kleinste Raum im Heiligtum Gottes ist und von keinem irdischen Licht durchflutet wird.

Es ist der vom himmlischen Vater festgelegte Ort von Raum und Zeit, der das Große offenbart, welches die Beziehung mit ihm bedeutet, in der man nur durch das Opfer seines Sohnes eintreten kann (vgl. Matthäus 25,40; Lukas 16,10a; Lukas 19,17 i.V.m. Johannes 14,6; 1.Korinther 1,18).

Matthäus 25,40:
40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Lukas 16,10a:
10a Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; …

Lukas 19,17:
17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger Knecht; weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

1.Korinther 1,18:
18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.

Nur durch das von Gott erwählte Geringe erwächst geistliche Autorität (vgl. 1.Korinther 1,27-28).

1.Korinther 1,27-28:
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; 28 und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, …

Das offenbarende Licht der Herrlichkeit des Vaters

Die Offenbarung, die Gott in dieser und der kommenden Zeit auf die Erde bringt, kann wie bereits erwähnt nicht durch die Vernunft des Verstandes begriffen werden, weil sie weit darüber hinausgeht.

Das offenbarende Licht von der Herrlichkeit des Vaters hat seinen Sitz im Land der Lebenden und bezeugt das kommende Geschehen, auch wenn es durch die gegenwärtigen Glaubenssysteme nicht verstanden wird.
Der Einfluss des offenbarenden Lichts Gottes ist die Bewegung, die aus seinem Thronsaal kommt.
Es ist die Bewegung der Kerubim, die Blitzen entspricht und die aus dem Geistbereich in den Geist derer einwirkt, die sich in der ewigen Ordnung Melchisedeks bewegen (vgl. Psalm 36,10).

Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Melchisedek und die Stadt des Friedens

Melchisedek ist Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes in der ewigen Regierungsautorität als König der Gerechtigkeit und Hoherpriester. Sein Regierungssitz ist die ewige Stadt des Friedens (Anm.: Shalom), bei der es sich um die Braut bzw. Frau des Lammes Gottes handelt (vgl. 1.Mose 14,18 i.V.m. Offenbarung 21,2.9-11).

1.Mose 14,18:
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten …

Offenbarung 21,2.9-11:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; …

Recht und Gerechtigkeit

Nur durch die Gegenwart von Gottes Recht und Gerechtigkeit in unserem Leben, kommt es zur Erhörung durch den himmlischen Vater, so dass sein Licht durch uns wie ein gleißender Strom fließen kann (vgl. Amos 5,24).

Amos 5,24:
24 Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 03. DEZEMBER 2019 | 05. KISLEW 5780, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
„Da ist das Potential des prophetischen Wortes, das die Verheißung Gottes durch die dir zugeteilte Herrlichkeit kommuniziert, so dass du daraufhin im Glauben handelst!
Es geht um das Licht, das in sich die Worte der Verheißung trägt (vgl. Johannes 1,1.4; Offenbarung 19,13 i.V.m. Johannes 8,12; Matthäus 5,14a)!

Da ist die Kraft Gottes, die wie ein Lasso fungiert, so dass es zu einem plötzlichen Stoppen kommt, um die Verheißung heranzuziehen, spricht der Geist des Propheten!
Achte in dieser Zeit darauf, dass du dem Feind vollständig widerstehst, weil es sein Plan ist, dich durch Sündhaftigkeit in deiner Zeit zu blockieren!

Dein deutliches „Nein!“ gegenüber dem verführerischen Einfluss des Widersachers ist in dieser Zeit ausschlaggebend, weil er es geplant hat, dich in Zeit gefangenzunehmen, um plötzlich deine Gegenwart zur Vergangenheit zu machen (vgl. Matthäus 5,37)!

Achte auf die vor dir liegende Freude des Vaters, in die dich der Heilige Geist hineinführt, indem Er die Worte des himmlischen Vaters in deinem dir zugeteilten Maß von Herrlichkeit ertönen lässt!

Diese Worte sind wie ein Echo, weil es um den Plan des Himmels für dich auf der Erde geht, spricht der Geist des Propheten (vgl. Matthäus 6,10)!
Du befindest dich in der Zeitspanne des rechtlichen Anspruchs, weil Menschen in deinem Leben die Zeiten nicht richtig erkannt haben und du an der Verheißung Gottes treu festgehalten hast (vgl. 1.Mose 25,23.30-34 i.V.m. 1.Mose 27,5-10)!
Das ist der Grund, warum du in den Zeitpunkt der Verheißung eintrittst!

Es ist der Augenblick, den Gott herbeiführt, weil du den rechtlichen geistlichen Anspruch hast, so dass es zur Synchronisation von Himmel und Erde über deinem Leben kommt!
Das hat zur Folge, dass das „Öl“ in Transparenz zu dir und an den von Gott vorherbestimmten Ort fließt (vgl. Sacharja 4,12 i.V.m. Matthäus 3,16-17)!
Es geht um die Versorgung, die alle Bereiche deines Lebens berührt!

Da ist ein „wilder“ Umstand, den Gott aufgrund der dir zugeteilten Herrlichkeit gebrauchen wird, um dich näher in Seine Gegenwart zu ziehen und den Segen zu offenbaren!
Dort wo Lüge ist, wird es plötzlich zur Umwandlung kommen, so dass die Wahrheit der Verheißung Gottes offenbar wird, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 27,21-23)!
 
Während du in deiner Kommunikation auf alte Weise interagierst, wird dich der HERR aufgrund der dir zugeteilten Verheißung näher in Seine väterliche Gegenwart ziehen!
Da ist eine Investition, die du vollziehst und die für dich ein lebendiges Opfer ist (vgl. 1.Mose 27,24-25)!

Dieses „Opfer“ führt dazu, dass dich die Verheißung Gottes einnimmt, so dass du beginnst, dich mit ihr zu identifizieren, auch wenn es für dich zuerst fremd erscheint!

Durch deinen rechtlichen Anspruch und deine Identifikation mit der Verheißung Gottes wirst du immer näher in die Gegenwart des himmlischen Vaters gezogen!
Hierbei kommt es zur göttlichen Berührung in deinem Leben, so dass du in eine größere geistliche Intimität mit dem himmlischen Vater eintrittst (vgl. 1.Mose 27,26-27)!
Das hat zur Folge, dass du beginnst in Seinem Licht die Worte der Verheißung zu sehen (vgl. Psalm 36,10)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Johannes 1,1.4:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. …
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er (Anm.: Jesus Christus) war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Johannes 8,12:
12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
 
Matthäus 5,14a:
14a Ihr seid das Licht der Welt. …
 
Matthäus 5,37:
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
 
Matthäus 6,10 (Das Jüdische Neue Testament von David H. Stern):
10 Dein Reich komme, dein Wille werde getan auf Erden wie im Himmel.
 
1.Mose 25,23.30-34:
23 Und der HERR sprach zu ihr (Anm.: Rebekka): Zwei Völker sind in deinem Leibe, und zweierlei Volk wird sich scheiden aus deinem Leibe; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere (Anm.: Esau) wird dem Jüngeren (Anm.: Jakob) dienen. …
… 30 und sprach zu Jakob: Lass mich essen das rote Gericht; denn ich bin müde. Daher heißt er Edom.
31 Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt.
32 Esau antwortete: Siehe, ich muss doch sterben; was soll mir da die Erstgeburt?
33 Jakob sprach: So schwöre mir zuvor. Und er schwor ihm und verkaufte so Jakob seine Erstgeburt.
34 Da gab ihm Jakob Brot und das Linsengericht, und er aß und trank und stand auf und ging davon. So verachtete Esau seine Erstgeburt.
 
1.Mose 27,5-10:
5 Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, dass er ein Wildbret jagte und heimbrächte.
6 Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören: 7 Bringe mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, dass ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe.
8 So höre nun, mein Sohn, auf mich und tu, was ich dich heiße.
9 Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er es gerne hat.
10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse, auf dass er dich segne vor seinem Tod.
 
Sacharja 4,12:
12 Und ich sprach weiter zu ihm: Was sind die beiden Zweige der Ölbäume bei den zwei goldenen Röhren, aus denen das goldene Öl herabfließt?
 
Matthäus 3,16-17:
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

1.Mose 27,21-23:
21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht.
22 So trat Jakob zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.
23 Und er erkannte ihn nicht; denn seine Hände waren rau wie Esaus, seines Bruders, Hände.
Und er segnete ihn …
 
1.Mose 27,24-25:
… 24 und sprach: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin es.
25 Da sprach er: So bringe mir her, mein Sohn, zu essen von deinem Wildbret, dass dich meine Seele segne. Da brachte er es ihm und er aß; und er trug ihm auch Wein hinein und er trank.
 
1.Mose 27,26-27:
26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn!
27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat.
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm