Pe 5780
(Bild von Simon Glimm)
 

Geliebtes Volk Gottes,

dieses prophetische Wort ist dazu bestimmt, uns als Stückwerk und Hinweis auf das nächste biblische Jahr (Anm.: 5780/2020) zu dienen. Ich ermutige jeden Leser über diesem Wort zu beten und den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.

Der 29. September 2019 und das neue biblische Jahr 5780

Am Abend des 29.09.2019 treten wir als Leib Jesu gemeinsam mit dem jüdischen Volk in das neue biblische Jahr 5780 ein. Dies ist für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum bedeutsam, da wir Anteil an der Fettigkeit (Anm.: Salbung) der Wurzel haben (vgl. Römer 11,17-18).

Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Der Augapfel Gottes

Gemäß Sacharja 2,12b ist Israel der Augapfel Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Christen aus den Völkern von Heiden und Nationen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen. Das führt zu dem Ergebnis, dass wir mit erleuchteten Augen zuversichtlich in unsere Zukunft mit Jesus Christus gehen.

Sacharja 2,12b:
… 12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.

Die Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten Strategien, die uns dabei behilflich sind, dass wir unser Leben in dem Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).

Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.

Aus dem Zeitzyklus des „Einblicks“ in den Zeitzyklus der „Erkenntnis“

Das neue biblische Jahr 5780 beendet den Zehnjahreszyklus des „Ajins – Auges“ und eröffnet zugleich den neuen Zehnjahreszyklus, welcher mit dem hebräischen Buchstaben „Pe – Mund” verbunden ist.

Dieser Wechsel verdeutlicht, dass dem „Auge“ der „Mund“ folgt, was darauf hinweist, dass der Heilige Geist uns als Volk Gottes vom Bereich des „Einblicks“ in den Bereich der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ führt. Denn es ist die Aufgabe des Auges, Dinge zu sehen und die Aufgabe des Mundes, das Gesehene (Anm.: Vision) zu sprechen.
Der Ausdruck von Erkenntnis ist mit den Schätzen verbunden, die in Christus Jesus gemeinsam mit Weisheit verborgen liegen (vgl. Kolosser 2,2-3).

Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Um in der mündlichen „Ausdrucksweise von Erkenntnis“ in Christus zu wandeln, ist es erforderlich, dass man sich einheitlich im Geist in Christus aufhält und sich in der von ihm gegebenen Herrlichkeit bewegt (vgl. Johannes 17,21-23).

Johannes 17,21-23:
… 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

=> Der Wandel in der Herrlichkeit Gottes beinhaltet das Leben in der Kraft und dem Glanz Gottes, die von seiner Gunst und Gnade zeugen. Hierbei geht es um die Ehre des himmlischen Vaters, sein Ansehen, seine Kraft und seinen Segen.

Die von Christus gegebene Herrlichkeit hat zum Ziel, seine Nachfolger im geistlichen Bereich zu bedeutenden Personen “mit Gewicht” zu machen bzw. zu etablieren. Seine Herrlichkeit (Anm.: Gegenwart des Vaters) bringt automatisch eine Zunahme in jedem Bereich, weil irdischer Reichtum und Wohlstand ihren ursprünglichen Sitz in der geistlichen Welt haben.
Weiterhin ist Gottes Herrlichkeit ein automatischer Aufbewahrungsort der Salbung. <= (Anm.: Der in „=>“ gesetzte Text basiert auf einer Erklärung aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 237.)

Die Beauftragung von Mose

Der hebräische Buchstabe „Pe” trägt den Zahlenwert „80”, welcher erstmalig in 2.Mose 7,7 genannt wird, wo Mose im Alter von 80 Jahren mit seinem Bruder Aaron die Beauftragung von Gott erhält vor den Pharao zu treten und ihm die Anweisung Gottes mitzuteilen, das Volk Israel aus Ägypten ausziehen zu lassen.

2.Mose 7,7:
7 Und Mose war achtzig Jahre und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, als sie mit dem Pharao redeten.

Mose sah sich nicht als ein begabter Sprecher an, weshalb er Gott davon überzeugen wollte, ihn für diesen Auftrag nicht auszuwählen.

Auch wenn Mose sich nicht selbst als „begabter Sprecher“ einstufte, war es im Plan Gottes, das Volk Israel durch Mose aus Ägypten zu führen, weil Gott mit dem Mund von Mose war. (vgl. 2.Mose 4,10-12).

2.Mose 4,10-12:
10 Mose aber sprach zu dem HERRN: Ach, mein Herr, ich bin von jeher nicht beredt gewesen, auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht redest; denn ich hab eine schwere Sprache und eine schwere Zunge.
11 Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich es nicht getan, der HERR?
12 So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.

Durch diese Beauftragung Gottes erhielt Mose vor dem Pharao die Stellung eines Gottes und sein Bruder Aaron die eines Propheten (vgl. 2.Mose 7,1).

2.Mose 7,1:
1 Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zum Gott gesetzt für den Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.

Aaron wurde durch die Anweisung Gottes zum Mund von Mose. Und Mose wurde für Aaron sogar in die Position eines Gottes gehoben (vgl. 2.Mose 4,16).

2.Mose 4,16:
16 Und er soll für dich zum Volk reden; er soll dein Mund sein und du sollst für ihn Gott sein.

Worin uns Herausforderungen im Leben begegnen, von denen Gott möchte, dass wir sie mit seiner Anweisung und dem Gehorsam gegenüber seiner Stimme bewältigen, sollten wir nicht davor zurückschrecken, sondern den Plan Gottes gemäß seiner hohen Gedanken umsetzen. Dabei verfolgen wir das Ziel, Menschen in die herrliche Freiheit der Söhne Gottes zu führen (vgl. Jesaja 55,8-9 i.V.m. Römer 8,21).

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Römer 8,21:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder (Anm.: Söhne) Gottes.

Die Schwachheit und Gottes Kraft

Der Plan Gottes ist es, dass wir inmitten unser scheinbar vorhandenen Schwachheit die Kraft seiner Gnade in Anspruch nehmen, um über einen Mund zu verfügen, der mit seiner Offenbarungserkenntnis gefüllt ist (vgl. 2.Korinther 12,9).

2.Korinther 12,9:
9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

Das wird anhand der Anweisung Gottes gegenüber Mose deutlich, die beinhaltete, dass Aaron (Anm.: bedeutet: „Licht-Berg“) zum Mund und Propheten von Mose wurde.

Dort, wo Mose sich selbst als unfähig im Reden sah, füllte Gott den Bereich der Schwachheit mit Stärke. Diese „Erfüllung“ kommt den Schriftrollen gleich, die dem Propheten Hesekiel und dem Apostel Johannes durch einen Engel zu essen gegeben wurden (vgl. Hesekiel 3,1-4; Offenbarung 10,9-11).

Hesekiel 3,1-4:
1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2 Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen 3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hineinessen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.
4 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, geh hin zum Hause Israel und verkündige ihnen meine Worte.

Offenbarung 10,9-11:
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein (Anm.: Schriftrolle)! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird es süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich es gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.
11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

Es ist das von Gott eingegebene Wort, das seinen Plan bzw. seine Realität ins Sichtbare bringt, selbst wenn wir uns als zu unfähig ansehen, die Worte Gottes zu sprechen (vgl. Jeremia 1,6-7.9).

Jeremia 1,6-7.9:
6 Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung.
7 Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: „Ich bin zu jung“, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. …
9 Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.

Die „schwere“ Sprache

Weiterhin ist es als kein Zufall anzusehen, dass Mose gegenüber Gott von einer schweren Sprache und einer schweren Zunge sprach. Mose besaß gemeinsam mit Aaron bereits die beste Voraussetzung, um im Auftrag Gottes in der Öffentlichkeit und vor Königen zu sprechen.

Die von Mose erwähnte „Schwere“ gegenüber Gott war bereits ein Hinweis auf die gewichtigen Worte von Mose und Aaron, die sie gegenüber dem Pharao sprechen würden. Das in 2.Mose 4,10 verwendete hebräische Wort für „schwer“ ist „kābēd“ und steht ebenfalls im Zusammenhang mit dem Wortstamm der gewichtigen Herrlichkeit Gottes, die sich „kābôd“ nennt.
(Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zum dem Wort „schwer – kābēd“ mit der Wortschlüsselnummer: 3588, 3593)

Demzufolge waren die Worte von Mose und Aaron mit der schweren Gegenwart Gottes gefüllt, die mit dem Geist der Furcht des HERRN in Bezug steht und einer dunklen Wolke gleichkommt, die ein hohes Maß an Regen in sich trägt.

Es ist der Regen, der mit der Manifestation des prophetischen Wortes Gottes sowie mit den Worten bzw. der Lehre von Mose verbunden ist (vgl. Jesaja 55,10-11 i.V.m. 5.Mose 32,2).

Jesaja 55,10-11:
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
 
5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras und wie die Tropfen auf das Kraut.

Da der Mund das Portal der Worte ist und Gott mit der Kraft der Sprache die Erde und somit die Realität sowie den Menschen nach seinem Abbild erschuf, ist es die Kraft der Sprache und die von Gott dem Menschen gegebene Intelligenz (Anm.: Verstand, Handlungsspielraum), die die Menschheit von der Schöpfung der Tiere unterscheidet.

Bei der Formung von Worten kommt neben dem Mund ebenfalls der Zunge eine wichtige Bedeutung zu, worin die Quelle der Worte im Herzen des Menschen zu finden ist (vgl. Matthäus 12,34b).

Matthäus 12,34b:
… 34b Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

Das im Hebräischen verwendete Wort für „Herz“ ist „lēb“ und meint unter anderem „Gefühle“, „Wille“, „Verstand“. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zum dem Wort „lēb – Herz“ mit der Wortschlüsselnummer: 3899)

Das Herz ist das Planungszentrum, von dessen Ort aus die Worte eines Menschen entspringen.

Um gewichtige Worte im Auftrag Gottes sprechen zu können, ist es entsprechend von Bedeutung das Herz zu bewahren (vgl. Sprüche 4,23).

Sprüche 4,23:
23 Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.

Die Feuerkohlen Gottes

In diesem biblischen Jahr 5780 kommt den feurigen Kohlen Gottes eine besondere Bedeutung zu, weil es die Gegenwart der Heiligkeit Gottes ist, die die Last von Schuld entfernt und zur Sühnung der Sünde führt, wenn der Betreffende die Fehlhaltung seines Herzens bekannt hat (vgl. 1.Johannes 1,9).

1.Johannes 1,9:
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Dadurch kommt es zu einer neuen Beauftragung, die dazu beiträgt, die gewichtigen Wortes Gottes zu den Menschen zu sprechen, egal ob sie es hören wollen oder nicht (vgl. Jesaja 6,5-8).

Jesaja 6,5-8:
5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
8 Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!

Die Berührung mit der feurigen Kohle Gottes hat zur Folge, dass sich die Zunge in ein feuriges Schwert verwandelt, das die offenbarende Wahrheit spricht, die mit der Kraft der Unterscheidung der Geister das Licht von der Finsternis trennt (vgl. Offenbarung 1,16b i.V.m. Apostelgeschichte 2,3-4; 1.Mose 1,3-5).

Offenbarung 1,16b:
… 16b und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, …

Apostelgeschichte 2,3-4:
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

1.Mose 1,3-5:
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Die offenbarende Wahrheit umfasst lebendige Worte, die das Feuer Gottes tragen und den Worten entsprechen, die mit Salz gewürzt sind (vgl. Kolosser 4,6).

Kolosser 4,6:
6 Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.

Zugangsberechtigung in neue Bereiche und Gottes Standard

Weiterhin erhalten Gläubige in Christus, die ein reines Herz besitzen Zugangsberechtigung in neue Bereiche der Gegenwart Gottes, wobei Personen, die bewusst weiter in Sünde leben wollen, Zugang verwehrt wird (vgl. Hebräer 12,14 i.V.m. 1.Mose 3,24).

Hebräer 12,14:
14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, …

1.Mose 3,24:
24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Die feurigen bzw. gewichtigen gesprochenen Worte der Heiligen, die sich freiwillig im Regierungsbereich Gottes der Wirkung seiner feurigen Kohlen ausgeliefert haben, tragen die Lebendigkeit und Kraft Gottes in sich, die Trennung bringt, damit die Familie des himmlischen Vaters offenbar wird (vgl. Matthäus 10,37; Matthäus 12,50).

Matthäus 10,37:
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

Matthäus 12,50:
50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

Das Resultat der gesprochenen Worte der Heiligen ist, dass diese deutlich erfahrbar werden und zur Erleichterung von Lasten im Leben der adressierten Menschen führen, die mit einem demütigen Herzen auf die Worte der offenbarenden Wahrheit reagieren (vgl. Hebräer 4,12).

Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Durch den Gehorsam gegenüber des offenbarenden Wortes entspringt ein neuer erster Tag, der in sich die Gegenwart Gottes mit seiner für jetzt erschaffenen Realität trägt.

Die Jahreslosung für das Jahr 2020

Die Herrenhuter Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2020 ist aus Markus 9,24b, wo es heißt:

Markus 9,24b:
… 24b Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Es ist kein Zufall, dass der Heilige Geist im Jahreszyklus des „Mundes – Pe“ das Los auf das Wort aus Markus 9,24b hat fallen lassen (vgl. Sprüche 16,33).

Sprüche 16,33:
33 Der Mensch wirft das Los; aber es fällt, wie der HERR will.

Der Vers aus Markus 9,24b steht im Zusammenhang mit der Befreiung eines von einem bösen Geist geplagten Jungen, der in einem prophetischen Kontext gesprochen die Berufung hatte, durch seine Entscheidungen den Willen Gottes zu offenbaren und sich nicht zwischen einem „Ja!“ und einem „Nein!“ zu bewegen.

Das Werfen des Jungen ins Feuer (Anm.: Hitze) und ins Wasser (Anm.: Kälte) durch den bösen Geist (vgl. Markus 9,22a) war bereits ein Hinweis auf die im Jungen befindliche Kraft der klaren Entscheidung, die er mit seinem Mund in der Zukunft treffen würde, um das zu verbieten, was nicht im Einklang mit dem Willen Gottes war und das zu erlauben, was sich im Einklang mit dem Willen Gottes befand (vgl. Matthäus 18,18).

Matthäus 18,18:
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.

Und genau vor diesem Einfluss fürchtete sich der Widersacher, so dass er einen bösen Geist in die „junge Generation“ schickte, um sie starr in Religion gefangenzuhalten und sich in der Lüge der Schlange zu bewegen, die ihnen verdeutlichen sollte, dass ihre Worte keine Macht besitzen (Anm.: auf dem Boden wälzen; vgl. Markus 9,17-18a.20).

Markus 9,17-18a.20:
17 Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist.
18a Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. …
20 Und sie brachten ihn (Anm.: den Jungen) zu ihm (Anm.: Jesus Christus). Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund.

Doch Jesus erkannte den Hunger nach Glauben in der „älteren Generation“, die durch den Vater des Jungen repräsentiert wird (Anm.: Vaterschaft im Geist des Elijas), um eine Wendung in den Herzen der „verlorenen Söhne“ (Anm.: junge Generation; symbolisiert durch den besessenen Jungen) zu bringen.

Diese beinhaltete, dass sie ihre Entscheidungskraft in der herrlichen Freiheit der Söhne Gottes einsetzen und somit gemäß dem Willen des himmlischen Vaters ihre Entscheidung treffen würden, damit der HERR dadurch vor den Menschen verherrlicht wird (vgl. Markus 9,23-27 i.V.m. Maleachi 3,23-24).

Markus 9,23-27:
23 Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst – alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
24 Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
25 Als nun Jesus sah, dass das Volk herbeilief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein!
26 Da schrie er und riss ihn sehr und fuhr aus. Und der Knabe lag da wie tot, sodass die Menge sagte: Er ist tot.
27 Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.

Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Amen und Amen.

Ein lebendiges und süßes Jahr 5780,

Daniel Glimm

Einführung

Aus Gottes Sicht gibt es nur zwei Königreiche. In dem einen Königreich „folgst du Jesus Christus“ und gehorchst seinem Willen und seinen Wegen. In dem anderen Königreich gibt es nur die „Anbetung des Selbst“, die immer in Konkurrenz zu den selbstlosen Wegen Gottes steht.

In dieser Zeit gilt es, sich auf die Kultur des Reiches Gottes einzustellen und nicht den Fehler zu begehen, zu glauben, dass die westliche „christliche“ Kultur und die Königreichskultur zwangsläufig gleich sind.

Höchste Priorität

Während wir in diesen Zeiten voranschreiten, kommt es zu einem monumentalen Konflikt zwischen diesen beiden Königreichen, wenn sie um die Seelen der Menschheit ringen.

Der Konflikt in Form von Rivalität entstand ursprünglich im Himmel, als Luzifer beschloss, sich gegen Gott zu stellen, um der Erste zu werden bzw. die Nummer 1 zu sein. Dieser gleiche kämpferische Geist ist auch heute noch in der Welt existent und animiert Menschen oder Gruppen, miteinander zu konkurrieren, um zu versuchen, an die erste Stelle zu gelangen.

Rivalität in Form von Wettbewerb ist ein integraler Bestandteil des Lebens in den westlichen Kulturen. Es wurde als eine erforderliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben akzeptiert und geschätzt. Der Wettbewerb ist jedoch letztlich selbstsüchtig und beinhaltet Begehren, was zu Neid sowie zu allen Arten von Streit und Krieg führt.

Der erste irdische Wettbewerb fand zwischen Kain und Abel statt. Kain hatte seine eigenen Vorstellungen davon, wie man Opfergaben darbrachte. Doch als Abels Opfer von Gott als akzeptabler gegenüber dem Opfer von Kain angesehen wurde, wurde Kain sehr wütend und ermordete seinen Bruder. Die Konkurrenz von Kain mit Abel war letztendlich seine Konkurrenz mit Gott und zwar darum, wer die Nummer 1 sein würde (vgl. 1.Mose 4,3-8).

1.Mose 4,3-8:
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist es nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

König Nimrod, der die ursprüngliche Stadt und den Turm von Babylon baute, war der Urenkel von Noah. Er hat den Glauben seiner Väter verworfen und sich dem Okkulten zur Verfügung gestellt. Er war der Erste, der in seiner Armee einen Wettkampf veranstaltete, um seine Truppen zu trainieren und zu verstärken. Er lockte und kontrollierte Männer, indem er Unmoral, Konkurrenz und Zauberei einsetzte.

Aus der babylonischen Kultur entstand die griechische Zivilisation, aus der das Römische Reich hervorging, das wiederum den Grundstein für die heutige westliche Zivilisation legte.

Wettbewerb wird in der westlichen Kultur als wertvoll geachtet, weil sie Gier ausgleicht und qualitativ hochwertige Dienstleistungen fördert, da Unternehmen miteinander konkurrieren müssen, um zu überleben. In ähnlicher Weise kann es den Einzelnen zu mehr Leistung motivieren. Wettbewerb wird von vielen auch allgemein als Steigerung der Produktion angesehen, und kurzfristig kann er die Produktion zwischen Einzelpersonen und Gruppen stimulieren. Langfristig und im größeren Zusammenhang nimmt jedoch die Produktion und Effizienz durch den Wettbewerb ab, was auf die daraus resultierende Unvermeidlichkeit von Streitigkeiten und Krieg zurückzuführen ist.

Königreichswirtschaft

„Die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken sind die Wege des Königreiches Gottes.“

Letztendlich werden sich Kooperation und Zusammenarbeit immer als produktiver erweisen als der Wettbewerb. Wettbewerb ist kein Prinzip des Reiches Gottes. Zusammenarbeit und Zusammenwirken sind die Wege seines Reiches. Der Wettbewerb in babylonischen Kulturen ist wie das „Gesetz des Dschungels“! Nur die Starken überleben.

Das Reich Gottes ist keine wettbewerbsorientierte Wirtschaft, die auf Gier basiert, sondern es ist eine dienstleistungsorientierte Wirtschaft, die auf Liebe gegründet ist. Jesus sagte in Matthäus 22,39: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Er sagte den Jüngern, sie sollten einander so lieben, wie er sie geliebt hatte, und dass die Menschen dadurch erkennen würden, dass sie seine Jünger waren (vgl. Johannes 13,34-35).

Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Wettbewerb führt zu unnötigen Konflikten zwischen Individuen, Familien, Stämmen und Nationen. Sie hat ihre Wurzel in der Angst, nicht genug zu haben. Ob es nun nicht genug Land, Nahrung, Arbeitsplätze oder Geschäfte sind, oder ob es nicht genug Lob, Akzeptanz, Zuneigung, Liebe oder ein anderes Bedürfnis ist, letztendlich trägt die Angst folgende Aussage: „Ich werde nicht genug haben, wenn ich nicht gegen dich kämpfe, um mehr zu bekommen.“

Der Glaube, dass es nicht genug für alle gibt, führt zu Kriegen und Auseinandersetzungen aller Art, die danach streben, das Benötigte zu bekommen, bevor es ein anderer bekommt, oder es von anderen zu fordern, wenn man es bereits besitzt (vgl. Jakobus 4,1-2).

Jakobus 4,1-2:
1 Woher kommt der Kampf unter euch, woher der Streit? Kommt es nicht daher, dass in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten?
2 Ihr seid begierig und erlangt es nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet; …

Es ist der Glaube, der der Dünger des Reiches Gottes ist und zu Wachstum führt!

Wettbewerb ist das Streben gegen Gott und gegen andere, die Kontrolle zu haben. Im Lebensstil des Königreichs Gottes gibt es kein ungesundes Streben (vgl. 2.Timotheus 2,24-26).

2.Timotheus 2,24-26:
24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich gegen jedermann, im Lehren geschickt, der Böses ertragen kann 25 und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist, ob ihnen Gott vielleicht Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen 26 und wieder nüchtern zu werden aus der Verstrickung des Teufels, von dem sie gefangen sind, zu tun seinen Willen.

Im Königreich Gottes gibt es keinen Streit oder Wettbewerb zwischen Einzelpersonen oder Gruppen. Jeder wünscht sich, sich und andere gleichberechtigt zu versorgen.

Keine Verlierer

Im Reich Gottes gibt es keine Verlierer. Das „Spiel“ ist zum Spaß, und die Arbeit ist zum Dienen, um die Bedürfnisse anderer zu erfüllen. Niemand darf zum Gespött gemacht oder verspottet werden, damit jemand anderes gewinnt.

Die einzige Herausforderung im Reich Gottes ist der Kampf mit dem Teufel. Jeder Mensch auf Erden ist, ob er es nun weiß oder nicht, in den großen Konflikt zwischen dem Reich Gottes und dem Reich der Finsternis verwickelt. Der einzige Kampf im Königreich Gottes ist direkt oder indirekt gegen Satan und sein Reich der Finsternis gerichtet.

Es sollte nie ein Streit gegen eine Person geführt werden. Es sollte niemals einen Wettbewerb aus irgendeinem Grund mit einer Person geben. Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass es bei Gott kein Ansehen der Person gibt (vgl. 1.Samuel 16,7b-c).

1.Samuel 16,7b-c:
… 7b-c Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, Gott anzuerkennen und das Reich Gottes zu suchen. Der Weg ist offen für alle, zu Christus zu kommen, und es ist nicht Gottes Wille, dass jemand verloren geht (vgl. 2.Petrus 3,9).

2.Petrus 3,9:
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Wer das Reich Gottes sucht, muss sich vom Reich der Finsternis abwenden und es loslassen.

Buße ist keine Entschuldigung; sie ist die Abwendung vom Königreich der Finsternis zum Königreich Gottes.

Die wahre Sünde besteht darin, wenn man immer noch in das Königreich (Anm.: römische Reich) verliebt ist, das Jesus Christus gekreuzigt hat.

„Wir können einem Kind vergeben, das Angst vor der Dunkelheit hat; die wahre Tragödie des Lebens ist, wenn die Menschen Angst vor dem Licht haben.“ – Zitat von Plato

Die Kultur des Königreichs

Während das Reich Gottes in unsere Welt kommt, sehen immer mehr Menschen den Wert, nach den Prinzipien von Gottes Königreich zu leben. Immer mehr suchen das Königreich Gottes, bei dem Jesus Christus die wahre Nummer 1 ist, anstatt danach zu streben, die Nummer 1 zu sein.

„Die Hälfte des Schadens, der in dieser Welt angerichtet wird, ist auf Menschen zurückzuführen, die sich wichtig fühlen wollen. Sie wollen keinen Schaden anrichten, aber der Schaden interessiert sie nicht. Oder sie sehen es nicht bzw. rechtfertigen es, weil sie in den endlosen Kampf verwickelt sind, um gut von sich selbst zu denken.“ – Zitat T. S. Eliot

Gottes Königreich kennt nur eine Richtung, und diese Richtung ist immer vorwärts (vgl. Daniel 4,31b).

Daniel 4:31b:
… 31b dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt, …

Jeff Beacham ♱ 2013, Founder and Director
Firepower Ministries International

Als Volk Gottes bewegen wir uns in der Struktur des Königreiches, das es gilt mit seinen verschiedenen Ebenen der Himmel zu verstehen, die an das Element des Wassers gekoppelt sind.
Das wird anhand des hebräischen Wortes „mamlākāh“, das für den Begriff „Königreich“ verwendet wird deutlich.
 
Dieses hebräische Wort beginnt zweifach mit dem hebräischen Buchstaben „Mem“, der unter anderem mit „Wasser“ verbunden ist sowie den Zahlenwert „40“ trägt. Das im Wort Gottes verwendete hebräische Wort für „Wasser“ ist „Majim“ und wird ausschließlich in der Pluralform benutzt. Es beginnt mit dem hebräischen Buchstaben „Mem“ und schließt zugleich damit ab. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „mamlākāh – Königreich“ mit der Wortschlüsselnummer 4542)
 
Es ist demnach kein Zufall, dass unter anderem der Schöpfungsbericht mit dem Geist Gottes über den Wassern verknüpft ist und sich ebenfalls vor dem Thron Gottes ein gläsernes Meer befindet (vgl. 1.Mose 1,1-2; Offenbarung 4,6).
 
1.Mose 1,1-2:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Das Wasser und der Aufruf zu regieren
 
Jede Ebene des Himmels trägt einen Bereich von Wasser, der mit dem Auftrag in Verbindung steht zu regieren. Um in der Regierung als Sohn Gottes in Christus zu handeln, geht eine bedeutsame Phase der Prüfung sowie diese zu bestehen voran, was mit der Zahl „40“ offenbar wird.
 
Die Begründung liegt darin, weil Jesus Christus, nachdem er im Jordan von Johannes dem Täufer getauft wurde, voll des Geistes in die Wüste ging und sich dort einer 40 tägigen Prüfung unterzog, indem er vom Teufel versucht wurde, jedoch nicht in Sünde fiel und dem Bösen widerstand (vgl. Lukas 4,1-2a i.V.m. Hebräer 4,15).
 
Lukas 4,1-2a:
1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt 2a und vierzig Tage lang von dem Teufel versucht. …
 
Hebräer 4,15:
15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.
 
Die Struktur des Königtums steht in enger Beziehung mit jedem einzelnen der zwölf Stämme Israels, weil Gott ihnen durch Gehorsam die Möglichkeit gab, ein Königreich von Priestern zu sein. Daraus wird deutlich, dass jeder Stamm Israels in sich eine geistliche Dimension des Himmels trägt, die mit einem Bereich von „Wasser“ einhergeht, was geistliche Regierung umfasst, da Gott Geist ist (vgl. 2.Mose 19,5-6 i.V.m. Johannes 4,24a).
 
2.Mose 19,5-6:
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.
 
Johannes 4,24a:
24a Gott ist Geist, …
 
Der Grund, warum Gott Mose und Josua beauftragte das Volk Israel durch verschiedene Bereiche von Wasser zu führen, bei denen es sich zuerst um das Schilfmeer und zuletzt um den Fluss Jordan handelte, legt ein Prinzip offen. Es waren die entgegenstehenden Wasser, die auf die Führung der „Söhne des Wassers“ reagierten, indem sich die Wasser aufrecht stellten, um den Weg für das Volk Gottes in die neue Ebene freizumachen (vgl. 2.Mose 14,16.21-22; Josua 3,13-17).
 
2.Mose 14,16.21-22:
16 Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, sodass die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch das Meer gehen. …
21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich.
22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.
 
Josua 3,13-17:
13 Wenn dann die Fußsohlen der Priester, die die Lade des HERRN, des Herrschers über alle Welt, tragen, in dem Wasser des Jordans stillstehen, so wird das Wasser des Jordans, das von oben herabfließt, nicht weiterlaufen, sondern stehen bleiben wie ein einziger Wall.
14 Als nun das Volk aus seinen Zelten auszog, um durch den Jordan zu gehen, und als die Priester die Bundeslade vor dem Volk hertrugen 15 und an den Jordan kamen und ihre Füße vorn ins Wasser tauchten – der Jordan aber war die ganze Zeit der Ernte über alle seine Ufer getreten –, 16 da stand das Wasser, das von oben herniederkam, aufgerichtet wie ein einziger Wall, sehr fern, bei der Stadt Adam, die zur Seite von Zaretan liegt; aber das Wasser, das zum Meer hinunterlief, zum Salzmeer, das nahm ab und floss ganz weg. So ging das Volk hindurch gegenüber von Jericho.
17 Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, standen still im Trockenen mitten im Jordan. Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war.
 
Der Name „Mose“ bedeutet „Der aus dem Wasser Gezogene“, wobei Josua ein Sohn „Nuns“ war, was „Fisch“ bedeutet, der Mose diente, bevor er den Auftrag übertragen bekam, das Volk Israel letztendlich in die Verheißung zu führen (vgl. 2.Mose 2,10; 2.Mose 33,11b).
 
2.Mose 2,10:
10 Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.
 
2.Mose 33,11b:
… 11b aber sein Diener und Jünger Josua, der Sohn Nuns, wich nicht aus der Stiftshütte.
 
Da gemäß dem Schöpfungsbericht die Wasser und der Geist Gottes bereits im „‘ärätẓ-Bereich“ (Anm.: geistliche Dimension der Erde vor dem Sündenfall des Menschen) gegenwärtig waren, während diese aufgrund der dämonischen Präsenz von „Rahab“, dem Urchaos umgeben war, ist es erforderlich mit dem Geist der Prophetie zusammenzuwirken, um Licht ins Dunkel zu bringen und königlich regierend in Bereichen von Chaos Ordnung zu etablieren (vgl. 1.Mose 1,3-5 i.V.m. 2.Petrus 1,19).
 
1.Mose 1,3-5:
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
Das Wort Gottes macht deutlich, dass es ohne Offenbarung zur Verwilderung bzw. zu Chaos in der Gesellschaft des Volkes kommt (vgl. Sprüche 29,18a).
 
Sprüche 29,18a:
18a Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; …
 
Es ist die Kraft der Offenbarung Gottes in Form des Zeugnisses Jesu, das Trennung zwischen Licht und Finsternis bringt, um einen neuen Tag zu etablieren (vgl. Offenbarung 19,10e)
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Darüber hinaus ist es die Gegenwart des Wortes Gottes als auch die seines Geistes, die einhergehen mit Offenbarungskraft, um den Bereich von offenbarender Wahrheit hervorzubringen, die das Unerleuchtete vom Erleuchteten trennt.
 
Daraus resultiert, dass die widerstehende Macht „Rahab“, welche die „Wasser“ (Anm.: z.B. Gesellschaft, Wirtschaft) der geistlichen Dimension missbrauchen will, um Chaos hervorzubringen, konfrontiert und in die Schranken gewiesen wird.
 
Die geistliche Macht von „Rahab“
 
Rahab ist der Name für das mythische Seeungeheuer als Inbegriff der widergöttlichen Macht und bedeutet „Toben, Ungestüm“ (vgl. Hiob 9,13; Hiob 26,12; Psalm 89,11; Jesaja 51,9). Es wird auch auf Ägypten als den Feind des Gottesvolkes übertragen (vgl. Psalm 87,4; Jesaja 30,7). Rahab ist ein Chaosungeheuer, das als Seeschlange gezeigt wird und auch als eine Art Personifikation des lebensbedrohenden Meeres gedacht ist. (Anm.: Teilauszug aus CD-ROM Bibel Edition, Lutherbibel 1984 Nr. 03/07, Worterklärung 18,12)
 
Rahab beinhaltet den Einfluss von versteckter böser Kraft (Anm.: z.B. aktiviert durch Okkultismus
sowie die Anbetung von Zodiak/aktive Ausübung von Astrologie; vgl. Hiob 3,8), die unter anderem Angst vor Gefahren aus der Vergangenheit, Stolz, Grausamkeit, Brutalität, List, Zerstörung, falsche Religion, Wahnvorstellung und Täuschung verursacht.
 
An dieser Stelle sei angemerkt, dass es die Wasser des Schilfmeeres zur Zeit von Mose waren, die sich der Weisung des ausgestreckten Stabes fügen mussten, wobei die Wasser des Jordans auf die Anwesenheit der priesterlichen Gegenwart Gottes unter der Führung von Josua reagierten.
Der einfache Holzstab ist ein Hinweis auf den Siegestod Jesu am Kreuz, wobei die mit Gold überzogene Bundeslade, die aus Akazienholz bestand, auf die herrliche Gegenwart von Jesus Christus als den Auferstanden hindeutet.
 
Jesus Christus ist das Wort, das Manna und die Führung (vgl. Hebräer 9,4-5a i.V.m. Johannes 1,14; Johannes 6,35a; Johannes 10,27)!
 
Hebräer 9,4-5a:
4 Darin waren das goldene Räuchergefäß und die Bundeslade, ganz mit Gold überzogen; in ihr waren der goldene Krug mit dem Himmelsbrot und der Stab Aarons, der gegrünt hatte, und die Tafeln des Bundes.
5a Oben darüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenthron. …
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Johannes 6,35a:
35a Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. …
 
Johannes 10,27:
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; …
 
Deshalb ist es auch kein Zufall, dass Jesus Christus in verschiedenen Facetten im Thronsaal Gottes erscheint, wo sich das kristallene Meer befindet, z.B. als Lamm Gottes wie geschlachtet stehend mitten zwischen dem Thron, als Sohn Gottes sitzend zur Rechten Gottes (vgl. Offenbarung 5,6; Kolosser 3,1).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Kolosser 3,1:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
 
Es ist demnach bedeutend, dass wir uns in der Sohnschaft Jesu voran bewegen und seine Regierungsherrschaft gegenüber den widerstehenden Kräften der Finsternis, die sich das „Element des Wassers“ für ihre Zwecke zu nutze machen mit der offenbarenden Wahrheit des Wortes Gottes in die Schranken weisen. Zugleich gilt es dem Vater gegenüber den finsteren Mächten, die nur er bändigen kann, zu erlauben für unsere Sache einzugreifen.
 
Das wird anhand der Konversation zwischen Gott und Hiob deutlich, worin der HERR ihn fragte, ob er den Behemot oder auch den Leviathan bändigen könne (vgl. Hiob 40,15.24; Hiob 40,25).
 
Hiob 40,15.24:
15 Siehe da den Behemot, den ich geschaffen habe wie auch dich! Er frisst Gras wie ein Rind. …
24 Kann man ihn fangen Auge in Auge und ihm einen Strick durch seine Nase ziehen?
 
Hiob 40,25:
25 Kannst du den Leviathan fangen mit der Angel und seine Zunge mit einer Fangschnur fassen?
 
Man darf anmerkend sagen, dass Hiob auf diese Fragen mit „Nein!“ geantwortet hätte.
 
Bei den eben genannten Kreaturen handelt es sich um dämonische geistliche Kräfte, die mit „dem Wasser“ (Anm.: eine Ebene des geistlichen Regierungsbereichs in den jeweiligen Himmeln) verbunden und darauf aus sind, das Volk Gottes auf ihrem Weg in die Verheißung zu hindern.
 
Die geistliche Macht von Behemot
 
Behemot ist ein Begriff, der im Hebräischen auf ein riesenhaft gedachtes Untier hinweist. Ägyptisch wird es p-ehe-mau= Wasserochse genannt, welches auf das Fluss- Nilpferd hinweisen soll (vgl. Hiob 40,15). Bei dem Namen „Behemot“ handelt es sich um das Plural des Wortes „Tier, Vieh“. Es weist ebenfalls auf den Büffel hin. In Jesaja 30,6 ist der „Behemot des Südens“ ein Sinnbild des sich dick und breit machenden Ägyptens (Anm.: repräsentiert die Welt mit ihren Einflüssen). Der Name bedeutet nach seiner Wurzel „baham“ => verschlossen, stumm, dumm, im Gegensatz zum vernünftigen, redenden Menschen (vgl. Sprüche 18,2; Prediger 10,3.5; der Dumme/Tor spricht viele Worte, die dazu beitragen sollen, den Heiligen verstummen zu lassen).
 
Wenn der Behemot in prophetischen Kontexten erscheint, weist er auf eine Macht der Finsternis hin, unter der die Menschen stehen, die sich zum Spott gegen die Heiligen oder die Pläne Gottes zusammengeschlossen haben (vgl. Psalm 22,13). Dieser Zusammenschluss der Finsternis geschieht unter dem Einfluss von „Behemot“ (vgl. Hiob 40,15-24), der sich dort aufhält, wo keine klare und eindeutige Heiligung gepredigt wird.
 
Diese finstere Einheit liebt es sich in schlammigen Gewässern (Anm.: Kompromisse mit der Welt, Unreinheit, List) aufzuhalten, um plötzlich spottend aufzutauchen (vgl. Hiob 40,20-21) und einen falschen Blick von Dingen zu geben, der dazu veranlasst spottend über die neuen Pläne, die Gott tut, zu reden. Behemot ist eine einengende Kraft, die Heilige einschüchtern und in Angst halten soll, damit sie nicht in das Feld ihrer Bestimmung eintreten (vgl. Psalm 22,12-16).
 
Die geistliche Macht von Leviathan
 
=> Der Leviathan ist ein wendiges Tier und ein herrschendes Fürstentum der Schlangenfamilie, welches seine geistliche Herrschaft in Verbindung mit dem Drachen hat. Eine drachenähnliche Kreatur des Alten, welches den Teufel repräsentiert und mystische Intelligenz sowie brutales Vorgehen symbolisiert. Der Leviathan des Alten war ein im Wasser lebendes Wesen, das die grausamen und absoluten Kräfte der Natur darstellte. Weiterhin ist er dem Chaos gleichzusetzen und ist geistlich die Zusammenstellung von „Dracos“, welcher als geistliche Autorität über das alte Babylon adoptiert wurde. Auch wurde er in der alten Welt als die „Dame“ des Meeres anerkannt, im Zusammenhang mit Offenbarung 17,1.
 
Im geistlichen Bereich kooperiert Leviathan mit der Region am Wasser (vgl. Hiob 41,23-24; Offenbarung 12,3; Offenbarung 13,1). Die Leviathanabhandlung von Hiob 40,25 – Hiob 41,26 stellt eine Sphäre von geistlicher Kraft und menschlicher Erfahrung da, wo Stolz als Leviathan über die „Kinder des Stolzes“ regiert. Falsche Religion, Illusion und Wahnvorstellung sind mitarbeitende Hilfen von dieser „dämonischen“ Kraftkreatur. Dinosaurier, Eidechsen und Krokodile sind andere Formen von diesem bedrohlichen, verführerischen Wesen.
 
Der Leviathan wurde auch „Lotan“ in Alt-Kanaan genannt, welcher „Tiamet“, die Göttinnenfigur (Dämon) des Chaos widerspiegelte. Die flüchtige Schlange ist in der Schrift auch als Leviathan betitelt. Leviathan war auch ein alter ugaritischer Drache. Er ist das Symbol für Seeungeheuer und Wasserchaos sowie ein Symbol für den tiefen Abgrund. Er ist der Laich des Zodiak (Anm.: „Zodiak“ ist das Wort für die angebeteten zwölf Sterne und der Planeten durch die unerleuchtete Astrologie.).
 
Das hebräische Wort für Schlangenwesen in der Bibel ist „tanniym“ und beschreibt den Drachen.
Krokodile (Alligatoren) können auch Böses aus der Vergangenheit (Anm.: Erbsünde), Gefahr oder Zerstörung symbolisieren. <= (Der in „=>“ Text ist ein Teilauszug aus dem “Prophet`s Dictionary“ von Dr. Paula Price; Seite 308 und 309)
 
Weiterhin kann „Behemot“ auch für ein Finanzsystem stehen, in dem sich die „Kinder des Stolzes“ mit dem Gedankengut des Leviathan bewegen und den Wohlstand der Menschen rauben, um Chaos (Anm.: Rahab) in der Gesellschaft sowie in der Wirtschaft zu kreieren.
 
Über den Wasserebenen herrschen
 
Deshalb ist es essentiell, dass wir als Königsreichsvolk Gottes im Sieg Jesus voranschreiten, diesen anwenden, indem wir durch die Kraft der offenbarenden Wahrheit die Pläne Gottes erlassen, so dass es durch die Hand Gottes zur Bändigung und Zerstreuung dieser Mächte der Finsternis kommt (vgl. Jesaja 27,1; Hiob 26,12; Psalm 89,11; Jesaja 51,9).
 
Jesaja 27,1:
1 Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviathan, die flüchtige Schlange, und den Leviathan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.
 
Hiob 26,12:
12 Durch seine Kraft hat er das Meer erregt, und durch seine Einsicht hat er Rahab zerschmettert.
 
Psalm 89,11:
11 Du hast Rahab zu Tode geschlagen und deine Feinde zerstreut mit deinem starken Arm.
 
Jesaja 51,9:
9 Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat?
 
Prophetisches Wort
 
Im Zusammenhang mit dieser Botschaft wurde ich an die prophetische Rede vom 31.08.2017 erinnert, das ich an dieser Stelle als Erlass wiederveröffentlichen möchte und jeden Heiligen ermutige, der diesbezüglich ein inneres Zeugnis in seinem Herzen trägt, dieses prophetische Wort zu erlassen.
 
PROPHEZEIT AM 31. AUGUST 2017 | 09. ELUL 5777, HOLY PLACE BERLIN-SPANDAU
 
Die Art und Weise der Kommunikation wie der HERR zu dir gesprochen hat, ist dabei sich zu verändern! Da ist eine Transformation; da ist eine Metamorphose, die in deiner Kommunikation stattfindet!
 
Sogar die Kommunikation zwischen dir und anderen Menschen ist dabei sich drastisch zu verändern! Was du sprichst, werden die Menschen verstehen, spricht der Geist des Propheten!
Und der HERR spricht: „Fürchte dich nicht vor dem Behemot, und fürchte dich nicht vor dem Leviathan! Ich erweise Meine Kraft! Ich werde Behemot berühren! Ich berühre ihn! Ich fasse ihn an! Ich berühre seine Augen! Ich fasse ihm ins Auge! Niemand kann das tun aber Ich kann es!
 
Ich tue es durch Meine Kraft! Ich habe Waffen, um Mächte anzufassen und um Mächte und Fürstentümer zu zerstören! Meine Waffen sind geistliche Waffen! Meine Waffen sind nicht von dieser Welt, sondern Meine Waffen sind von Meiner Welt! Sie wirken zerstörerisch auf alle bösen Muster in dieser Welt! Ich berühre Behemot mit Meinem Finger aber Leviathan werde Ich mit Meinen Waffen angreifen!“
 
Der HERR spricht: „Ich habe einen Haken! Ich habe eine Schnur! Ich habe einen Dorn! Ich habe einen Strick! Ich habe eine Harpune! Ich werde diese Macht durchbrechen! Unbezwingbare Kraft für Menschen aber bezwingbare Kraft für Mich!
 
Da ist eine unzerbrechliche Schale aber Ich werde sie zerbrechen! Die Geister der Zeitalter versuchen es aufzuhalten aber Ich komme, um durchzubrechen! Ich werde sogar die Art und Weise, wie es lebt, ändern! Ich werde sogar die Art und Weise, wie es atmet, verändern, weil Ich einen Haken nehmen werde! Ich werde einen Haken nehmen!“
Der HERR spricht: „Ich werde einen Haken nehmen! Ich komme als Gott der Zeitalter durch Meine Gemeinde! Ich werde kommen, und es bei dem Haken nehmen! Ich werde es an der Nase packen (vgl. Hiob 40,15-32)!“
 
Ich werde Meine Herrlichkeit groß zeigen, spricht der HERR (vgl. Haggai 2,9)! Ich werde es anhand Meines Eingreifens an Leviathan und Behemot zeigen! Ich verändere Vision, und Ich verändere Leben!
 
Da ist eine Veränderung in der Sichtweise und eine Veränderung im Lebensstil!
 
Ich durchbreche diesen undurchdringbaren „Schutz“! Ich durchbreche sogar die Schallmauern – die Klänge der uralten bösen Mächte über die Zeiten und Zeitphasen! Es sind Verträge, Flüche und Abmachungen!
 
Ich durchbreche die Decke des Bösen und lasse es wie Glas zerbersten! Und das wird der Anfang Meiner Herrlichkeit auf Erden sein! Was Ich in den Himmeln vollbringe, ist der Durchbruch Meiner Herrlichkeit auf der Erde, spricht der HERR!
 
Der Grund, warum Ich Behemot und Leviathan angreife ist, weil Ich Meine Kraft erweise!
Der GROßE EINE zeigt Seine Kraft, spricht der Geist des Propheten!
 
Ich werde die Kraft Meiner Gemeinde dazu gebrauchen, das durch Mein Wort zu bewirken! Und das ist offenbarende Wahrheit! Sie packt das Auge von Behemot und greift Leviathan an und packt ihn! Es (Behemot/Leviathan) ist die Kraft, die Meinen Klang der Gerechtigkeit, Meine Worte der Gerechtigkeit versucht hat, zu Boden zu reißen! Ich gestatte es ihm nicht, dass er sie in die Tiefen zieht! Die Erde kann es nicht verschlucken! Die Erde wird sie nicht verschlucken! Die Tiefe wird sie nicht verschlingen! Doch Ich spreche zu der Oberfläche und die Oberfläche wird ihren Mund öffnen! Und Ich werde jeglichen Speichel des Bösen entfernen! Ich werde der Erde befehlen, es zu verschlingen! Fluch zu Fluch und Segen zu Segen, spricht der HERR! Und in diesen Tagen wirst du den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten, weil Ich Meine Herrlichkeit GROß zeige (vgl. Maleachi 3,18)!
 
Schaue dir das zerborstene Glas auf der Erde an! Ich werde Meine Herrlichkeit durch die Glasscherben widerspiegeln! Ich werde Meine Herrlichkeit durch die Gemeinschaften zeigen!
 
Menschen sprechen und fragen: „Warum ist das Wasser so zerstörerisch!?“ Und der HERR spricht: „Weil Ich Meine Herrlichkeit GROß zeigen werde! Der Böse versucht zu zerstören!“ Aber Ich sage: „Schaut auf das Wasser und schaut auf die Sonne! Ich werde Meine Herrlichkeit widerspiegeln! Es geht um Meine Herrlichkeit an den Orten, wo sie noch nie zuvor war! Ich werde überschwappen mit Meiner Herrlichkeit!
 
Zuerst etabliere Ich Gerechtigkeit, und dann komme Ich mit Meiner Herrlichkeit!
Verstehe, WER ICH BIN! ICH BIN in Kontrolle! ICH BIN in Kontrolle!“
 
Eine Berührung und dann ein Angriff! Eine Berührung und dann ein Angriff! Das ist die Strategie des Allerhöchsten, um Seine Kraft auf große Weise zu zeigen! Gadol! Diese Kraft ist viel zu groß als das wir sie alleine in uns halten können! Gottes Kapazität ist so viel größer als die Kapazität, die wir haben, um sie zu empfangen! Es ist ein volles gerütteltes Maß, spricht der Geist des Propheten (vgl. Lukas 6,38)!
 
Der HERR spricht zu Seiner Gemeinde: „Ich will nicht sehen, dass du verschiedene Maße hast! Ich möchte nicht, dass du in deinem Herzen ein kleineres und größeres Maß hast!“
Der HERR sagt: „Ich möchte, dass du ein großes Maß hast! Das kleinere Maß ist mit der Vergangenheit verbunden!
 
Bleibe nicht in der Vergangenheit! Nehme sie nicht mit, denn das, was Ich habe, ist größer!
 
Nehme nicht zwei unterschiedliche Maße mit dir!
Habe nicht ein Gewicht, was zu klein ist für Meine Kapazität!
Ich möchte nicht, dass du „ein Kilo“ hast, sondern Ich möchte, dass du „eintausend Kilo“ hast!
Denn die Essenz, die Ich dir geben möchte, wird bei weitem gewichtiger sein als das Gewicht, was du hast, wenn du zu wenig hast! Wenn dein Maß zu klein ist, wird Mein Maß zerstörerisch auf dich einwirken!
 
Es ist wichtig, dass du das richtige Maß an Wahrheit besitzt! Denn was Ich mit Meinem Geist hineinbringe, ist so groß und kostbar! Es ist heilig! Miss das nicht ab mit dem alten Maß aus der Vergangenheit! Sprich nicht aus dem Bereich der Vision der Vergangenheit! Sprich nicht aus dem Blickwinkel der Vergangenheit!
Meine Männer und Frauen Gottes sind gekommen und sie sind wieder gegangen!
 
Da gab es ein Kommen und Gehen! Es ist jetzt die Phase, die Dinge gehen zu lassen! Lass sie gehen, denn das, was Ich bringe, ist größer als das, was zuvor war!
Ich möchte, dass du die richtige Wahrheit hast, was die geisterfüllte Wahrheit ist!
 
Habe nicht den Buchstaben, sondern habe den Geist und den Buchstaben (vgl. 2.Korinther 3,6)! Offenbarende Wahrheit ist dein richtiges und rechtes Gewicht für Meine Essenz, die Ich ausgieße!“
 
Volk des HERRN, ich spreche hier nicht von einer Flüssigkeit, sondern über die Essenz Gottes, spricht der Geist des Propheten!
Das ist die am stärksten konzentrierte Kraft! Diese Kraft ist so groß aber sie gebraucht kleine Dinge! Sie ist so groß, dass es nur eines Tropfens bedarf, um zu vergeben, zu heilen und zu zerstören!
 
Demut und Größe liegen dicht beieinander (vgl. Matthäus 25,23 i.V.m. Jakobus 4,10)!
 
Torheit und Weisheit liegen dicht beieinander! Was für die Welt Torheit ist, ist für Gott Weisheit (vgl. 1.Korinther 1,18)!
 
Er kommt auf große Weise! Ein kleiner Haken und ein gebändigter Leviathan! Nur ein Haken!
 
Nur ein einziger kleiner Fingerstupser auf das Auge von Behemot bewirkt eine große, große Veränderung auf der Erde!
 
Fürchtet euch nicht vor Behemot! Fürchtet euch nicht vor Leviathan! Fürchtet euch nicht vor dem Fluss! Fürchtet euch nicht vor dem Meer! Fürchtet euch nicht vor der Wirtschaft! Fürchtet euch nicht vor der Gesellschaft, weil es da eine Berührung und einen „Angriff“ Gottes gibt!
 
Ich spreche von einer globalen Berührung, der Berührung der sieben Kontinente! Es geht um Nationen! Es geht um Rassen! Es geht um Sprachen! Es geht um Zungen!
Gottes Gegenwart, die Gegenwart des Vaters, die königliche Gegenwart des Vaters schwebt über dem irdischen Bereich! Aus diesem Grund werden Behemot und Leviathan berührt und angegriffen!“
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm