Viele haben dieses neue hebräische Jahr 5774 als das „Jahr der offenen Türen” bezeichnet. Ich stimme dem zu, doch oft betrachte ich die Dinge von einem anderen Blickwinkel aus, der sich nicht nur mit der „Offenbarung des Heiligen Geistes“ beschäftigt, sondern auch die „Wege Gottes“ mit einbezieht. Wenn dies also ein „Jahr der offenen Türen“ ist, dann ist es hilfreich zu fragen:„Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit wir von einem Abschnitt zum nächsten gelangen können?“
Wir müssen prüfen, ob wir nicht etwa, „um durch eine offene Tür hindurchgehen zu können, zuvor einige alte Türen schließen müssen?“


Ich persönlich glaube, dass wir uns in einer Zeit des Umbruchs, der Aufruhr und des Kampfes befinden – was Veränderung zur Folge haben wird.
Wir stehen an einem Scheideweg der Veränderung. Das trifft politisch gesehen auf den Nahen Osten, auf die Vereinigten Staaten und auf viele andere Nationen zu. Es geht um Themen wie die globale Wirtschaftslage, das moralische Fundament dieser Generation, Fragen der sozialen Gerechtigkeit, notwendige Veränderungen im Leib Christi und all die Auswirkungen, die dies alles auf unser persönliches Leben und unsere Familie hat.
In dieser Zeit des Umbruchs haben wir Gottes Gnade wirklich dringend notwendig!
Machen wir uns also gemeinsam auf den Weg, um die Prinzipien herauszufinden, die uns dabei helfen können, von den „offenbarten Verheißungen“ zu den „erfüllten Verheißungen“ zu gelangen.

Von Enge – über Umbruch – zur Weite

Wir befinden uns in einem Prozess der Veränderung. Die Kirchenführung ändert sich. Unser Einflussbereich und unser Maß an Autorität verändern sich. Unsere Gaben werden aus uns „herausgezogen“ und nehmen herausfordernde Dimensionen an. Als Leib Christi gingen und gehen wir durch Zeiten der Prüfung und der Beengtheit, was auch als „Engstelle“ bezeichnet wird.

Worin besteht diese „Engstelle”?

Es handelt sich dabei um einen Zustand oder einen Ort, der weniger geräumig ist, als wir es gewohnt waren oder wir es uns vorgestellt haben.
Wenn wir auf richtige Art und Weise auf diesen „Ort der Enge und Einschränkung“ reagieren, werden wir in die Übergangsphase eintreten, was uns schlussendlich geistlich gesehen auf „weiten Raum“ stellen wird.
Dieser neue Zustand ist wie das Kamel, das durch das Nadelöhr geht. Eine Lehrmeinung besagt, dass es sich dabei um ein schmales Tor handelte. Nur das unbeladene Kamel konnte hindurchgehen.

Das ist das Nadelöhr – dieses schmale Tor.

Dies ist der Ort, an dem die Lasten der Vergangenheit abgeladen werden müssen, und auch der Ort, an dem wir uns erneut dem Kreuz hingeben und aufs Neue dem Selbst absterben.
Diese „Engstelle“ kann uns aus Gebundenheit heraus in ein neues weites Gebiet hinein führen.

Wie können wir diesen Übergang schaffen?

Übergang bedeutet, von einem Zustand zu einem anderen hinüber zu wechseln. Übergangszeiten, Zeiten des Umbruchs, gibt es immer dann, wenn der Herr etwas neu definiert und die notwendigen Anpassungen vornimmt, damit wir vorwärts gehen können. Er zeigt uns, worauf wir unseren Blick gerichtet halten sollen, und gibt die Richtung vor.
Er lehrt uns und offenbart sich uns auf neue Art und Weise.
Eine Überleitung im literarischen Sinn ist ein Satz, der den letzten Gedanken oder Absatz mit einem kommenden verbindet.
Wir müssen den Herrn sowohl um Offenbarung bitten als auch darum, dass wir in diesen Zeiten der Veränderung die Wege Gottes erkennen können.
Die Perspektive, die Er uns offenbart, ist die Brücke zwischen dem vergangenen Zeitabschnitt und der neuen Zeit.
Ohne klare Offenbarung und Kommunikation können wir in dieser Übergangszeit die Kraft und die Weisheit, die wir durch vergangene Siege erlangt haben, verlieren. Doch benötigen wir Seine Stärke so sehr, um von Herrlichkeit zu Herrlichkeit gelangen zu können.
Bei einer Geburt ist diese Übergangsphase die schwierigste Phase. Dies ist der Zeitpunkt, wo die Frau das Gefühl hat „Ich kann nicht mehr!“ Nur der Blick auf das Kind, das kommt, schenkt die Ausdauer und das Durchhaltevermögen auf dieses letztendliche Ziel hin, dass die Familie erhalten und das Erbe gesichert wird.
Nicht das Neue, das im Kommen ist, ist so schwierig zu handhaben – der Übergang vom alten zum neuen Zustand – das ist das Schwierige.
Wie wir auf diese Übergangszeit reagieren, bevor das Neue auf die Welt kommt, das macht den entscheidenden Unterschied.
In dieser jetzigen Zeit der Geburtswehen müssen wir Gott bitten, uns Strategien zu geben, um unsere Vision zu schützen.
Denkt daran, dass der Drache versuchte, das Neugeborene zu rauben (siehe Offenbarung 12,4).
Presst weiter! Betet um noch größere Gnade, sodass wir weiter vorwärts gehen können.
Wenn die Veränderungen sichtbar werden, wird eine Erweiterung stattfinden. „Erweitern“ bedeutet, sich ausdehnen, freisetzen, größer werden, sowohl an Ausmaß als auch an Intensität zunehmen.
Erweiterung – oder durch eine neue offene Türe gehen – ist ein Prozess und nicht bloß eine Erklärung. Presst euch durch die Enge hindurch, haltet stand in der Übergangsphase und empfangt Erweiterung.

Der Prozess der Veränderung

Hier einige Gedanken zu diesem Veränderungsprozess:

1. Es wird ein neuer Grad an Offenbarung freigesetzt.

2. Deine gegenwärtige Sicht der Dinge beginnt sich zu verändern und sich damit in Übereinstimmung zu bringen.

3. Neue Vision wird erworben und gefestigt.

4. Du wirst mit einem Mantel der Wiederherstellung umhüllt.

5. Du gehst durch den Heilungsprozess, was die Dinge der Vergangenheit betrifft.

6. Die neue Identität nimmt in dir Gestalt an.

7. Neue Strategien werden dir offenbart.

8. Du kannst dein Erbe in größerem Ausmaß erkennen.

9. Du hast die Kraft, deine Feinde zu besiegen.

10. Du ergreifst dein neues Erbe.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn du dich gerade an so einer „Engstelle“ befindest oder das Gefühl hast, in einer Umbruchszeit zu sein, kannst du sicher sein, dass Er dich in Kürze mit einem neuen Erweis Seines Geistes heimsuchen wird. Mögen deine Ressourcen sich vermehren und die Schwierigkeiten zu Sprungbrettern hin zu neuer Kraft und Offenbarung werden.
Und noch etwas sollst du wissen: Wenn du durch eine „neue Tür” gegangen bist, gibt es viele, die dich bei deiner Pilgerreise beobachtet haben. Wenn du gestärkt wirst, wird sich dein Gebiet vergrößern und du wirst in der Lage sein, andere in Jesu Namen zu stärken!

Viel Segen auf diesem Weg des Werdens!

Dr. James W. Goll
Founder of Encounters Network • Prayer Storm • God Encounters Training e-School

Übersetzung:
Karin Meitz

Einleitung

Ich möchte dieses Wort mit der Aussage von Paulus einleiten, die er der Gemeinde zu Korinth schrieb, wo er sagte:

„… Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 1.Korinther 15,55

In erster Linie ist es mir wichtig, den Sieg von Jesus Christus innerhalb von herausfordernden Umständen, die mit „Tod“ zu tun haben hervorzuheben, weil alle Dinge denen zum Besten dienen müssen, die Gott lieben und nach seinem Ratschluss berufen sind (vgl. Römer 8,28).

Römer 8,28:
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Der Tod von Sara

In diesem Zusammenhang möchte ich im Laufe der Botschaft auf den Tod und das Begräbnis von Sara eingehen, die die Ehefrau unseres Vorvaters des Glaubens Abraham war und auch als Brunnenschacht im Wort Gottes genannt wurde (vgl. Jesaja 51,1-2).

Jesaja 51,1-2:
1 Hört mir zu, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht: Schaut den Fels an, aus dem ihr gehauen seid, und des Brunnens Schacht, aus dem ihr gegraben seid.
2 Schaut Abraham an, euren Vater, und Sara, von der ihr geboren seid. Denn als einen Einzelnen berief ich ihn, um ihn zu segnen und zu mehren.

Ein Brunnen ist eine Konstruktion, die die tiefen Wasser Gottes enthält und mit seinen Schätzen, die in Jesus Christus verborgen liegen, zu tun hat (vgl. Kolosser 2,2-3).

Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Der Brunnenschacht als Übergangsort

Weiterhin war der Brunnenschacht unter anderem auch der sogenannte „Brücken- Übergangsort für Joseph, der sich auf dem Weg in die Position von königlicher Verwaltung befand aber auch für den Propheten Jeremia, der kurze Zeit später nach seinem Aufenthalt im „Brunnenschacht“ als Wächter im Wachthof fungierte (vgl. 1.Mose 37,23-24 i.V.m. Jeremia 38,6.13)

1.Mose 37,23-24:
23 Als nun Josef zu seinen Brüdern kam, zogen sie ihm seinen Rock aus, den bunten Rock, den er anhatte, 24 und nahmen ihn und warfen ihn in die Grube; aber die Grube war leer und kein Wasser darin.

Jeremia 38,6.13:
6 Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne Malkijas, des Königssohnes, die im Wachthof war, und ließen ihn an Seilen hinab. In der Zisterne aber war kein Wasser, sondern Schlamm und Jeremia sank in den Schlamm. ...
13 Und sie zogen Jeremia herauf aus der Zisterne an den Stricken. Und so blieb Jeremia im Wachthof.

Diese Erklärung macht deutlich, dass der göttliche „Brunnenschacht“ mit einflussreichen Positionen im Zusammenhang steht.

Saras Sterbeort und Beerdigungsort

Um das richtige, siegreiche Bild in Bezug auf den Tod Saras vor Augen zu haben, ist es gut an dieser Stelle die Bedeutung ihres Namens sowie die der genannten Ortsnamen zu kennen (vgl. 1.Mose 23,1-2).

1.Mose 23,1-2:
1 Sara wurde hundertsiebenundzwanzig Jahre alt 2 und starb in Kirjat-Arba – das ist Hebron – im Lande Kanaan. Da kam Abraham, dass er sie beklagte und beweinte.

Der Name
„Sara“ bedeutet „Fürstin, Magnatin“ und der Name ihres Sterbeortes war „Kirjat-Arba“- das „Hebron“ ist, welches „viereckige Stadt - Verbindung, Gesellschaft oder Bundesort“ bedeutet.
„Kanaan“
meint „Niederung, Niederland“ und war später das Land der Verheißung, in das das Volk Israel eintrat (vgl. 4.Mose 13,1ff.).

Abrahams Einpflanzung

Abraham war zwar in seiner Seele über den Tod seiner Ehefrau betrübt, jedoch verlor er nicht die Fassung, um siegreich das „Saatgut- Sara“ an den richtigen Ort „einzupflanzen“.
Da wir das gesamte Wort Gottes in unserer heutigen Zeit anwenden dürfen, können wir uns auch im gesamten Potential des Wortes Gottes bewegen, so dass ich auf die Wichtigkeit der Tränen Abrahams, auf Abrahams Weggang vom toten Körper Saras und auch auf die Versetzung ihres toten Leibes eingehen möchte, der durch Abraham von ihrem Sterbeort zum Beerdigungsort gebracht wurde, bei der es sich um die Höhle
„Machpela- Verdopplung, Doppelhöhle gegenüber von „Mamre- Fettigkeit, Stärke, Männlichkeit“ handelte.
Abraham erwarb diese Höhle von dem Hetiter Efron, indem er diese von ihm für 400 Silberstücke erwarb (vgl. 1.Mose 23,2-3.7-9.16.19).

1.Mose 23,2-3.7-9.16.19:
… 2 und starb in Kirjat-Arba – das ist Hebron – im Lande Kanaan. Da kam Abraham, dass er sie beklagte und beweinte.
3 Danach stand er auf von seiner Toten und redete mit den Hetitern und sprach: …
7 Da stand Abraham auf und verneigte sich vor dem Volk des Landes, vor den Hetitern.
8 Und er redete mit ihnen und sprach: Gefällt es euch, dass ich meine Tote hinaustrage und begrabe, so höret mich und bittet für mich Efron, den Sohn Zohars, 9 dass er mir gebe seine Höhle in Machpela, die am Ende seines Ackers liegt; er gebe sie mir um Geld, soviel sie wert ist, zum Erbbegräbnis unter euch.
16 Abraham gehorchte Efron und wog ihm die Summe dar, die er genannt hatte vor den Ohren der Hetiter, vierhundert Lot Silber nach dem Gewicht, das im Kauf gang und gäbe war. ...
19 Danach begrub Abraham Sara, seine Frau, in der Höhle des Ackers in Machpela östlich von Mamre, das ist Hebron, im Lande Kanaan.

Die geistliche DNA des Saatgutes „Sara“


Die Charaktere des Saatguts von Sara und ihres Sterbeortes beinhaltete die Struktur der Braut Jesu, die der viereckige Gebäudekomplex und zugleich auch das gesalbte, geistliche Jerusalem ist (vgl. Offenbarung 21,9.16).

Offenbarung 21,9.16:
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes. ...
16 Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.

Die Frau und Braut des Lammes


Die Struktur und das Zeugnis des Engels über den „Gebäudekomplex“, dass dieser eine Stadt ist, die zugleich Frau und auch die Braut des Lammes ist, bedeutet, dass sie sich in der ersten Bundesliebe bewegt und die Reife einer Fürstin bzw. Königin hat, die in der Atmosphäre- dem Geistbereich kraftvoll durch das geschlachtete Lamm Gottes vom Himmel auf die Erde regiert (vgl. Offenbarung 21,10).

Offenbarung 21,10:
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott, …

Diese göttliche Regierungsherrschaft meint die Anwendung des Opfertodes Jesu (Anm.: den endgültigen Sieg von Jesus Christus am Kreuz; vgl. Johannes 19,30) über die Finsternis im Himmel und auf der Erde, da Satan der Fürst der Lüfte ist (vgl. Epheser 2,2 i.V.m. Epheser 3,8-10).

Epheser 2,2:
… 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Epheser 3,8-10:
8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi 9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat; 10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.

Es ist deshalb auch kein Zufall, dass die Braut von Jesus aus seiner Seite heraus geboren wurde, während er sich mit seinem Leib in der „Atmosphäre“ befand, weil er am Kreuz hing (vgl. Johannes 19,31.33-35)!

Johannes 19,31.33-35:
31 Weil es aber Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz bleiben sollten den Sabbat über – denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag –, baten die Juden Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen würden. ...
33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.
35 Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.

Somit war der Sterbeort von Sara ein prophetisches Zeichen auf das demütige Verhalten (Anm.: Kanaan) von Jesus seinem himmlischen Vater gegenüber und seinen Tod, aus dem er seine Braut durch sein Blut in seinen Liebesbund und die damit verbundene Regierungsherrschaft hineinführte (Anm.: „Kirjat-Arba – Hebron“).
Das bedeutet, dass nur die Menschen, die Jesus Christus wirklich von ganzem Herzen lieben (Anm.: bedeutet ihm gehorsam zu sein und zu folgen; vgl. Johannes 14,21), auch die Regierungsautorität in ihrem von Gott zugeteilten Autoritätsbereich besitzen.
Wenn wir als Braut Jesu das Lamm Gottes nicht wahrhaftig lieben, sind wir nicht in der Lage effektiv im Geistbereich zu regieren.
Diese Regierungsherrschaft hat zur Folge, dass sich die Salbung des Königs der Könige, der Jesus Christus ist in seiner vollen Manneskraft aus seiner Braut ergießt, so dass bereitwillige Menschen durch sein Blut gereinigt werden und seine Kraft sowie Heilung empfangen können.
Dort, wo doppelte Scham war, kommt es zur doppelten Ehre (Anm.: „Machpela“ und „Mamre“; vgl. Jesaja 61,7)!

Jesaja 61,7:
7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben.

Die 400 Silberstücke

Dort, wo Abraham unser Vorvater des Glaubens in Tränen gesät und einen großartigen Preis von 400 Silberstücken bezahlt hat, dürfen wir als seine Nachkommen des Glaubens in Freude ernten (vgl. Psalm 126,5 i.V.m. Johannes 12,24).

Psalm 126,5:
5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.

Johannes 12,24:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Die 400 Silberstücke sind ein Hinweis auf die befreiende Kraft Gottes, die aus Unterdrückung, Bedrückung, Traurigkeit, … befreit und die Menschen, die an die Kraft von Jesus Christus glauben in die wahre Freiheit führt.
Die Zahl 400 kommt erstmalig im Wort Gottes in 1.Mose 15,13.16a vor, wo Gott Abraham mitteilte, dass nach 400 Jahren Knechtschaft, die vierte Generation in die Freiheit treten würde.

1.Mose 15,13.16a:
13 Da sprach der HERR zu Abram: Das sollst du wissen, dass deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem Lande, das nicht das ihre ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und plagen vierhundert Jahre. ...
16a Sie aber sollen erst nach vier Menschenaltern wieder hierher kommen; …

Weiterhin steht die Zahl
„400“ mit dem letzten Buchstaben des hebräischen Alphabets in Verbindung, der das „Taw“ ist und den Zahlenwert „400“ trägt sowie unter anderem „Verlangen, Begehren und Wunsch“ bedeutet. Das „Taw“ hat die piktografische Darstellung „eines Markierungszeichens in der Form eines Kreuzes (Anm.: Im Buch Hiob 31,35 wird es als „Begehren“ bezeichnet und in Hesekiel 9,6 wird es als Markierungszeichen zum Schutz inmitten von Gericht verwendet.).“
Das bedeutet, dass die Zahl „400“ das Ende einer Bedrückungsphase (Anm.: Schulungsphase) im Plan Gottes beinhaltet, die durch die Kraft des Lammes Gottes zu einem offenen Tor der Befreiung, des Schutzes, der Freiheit und der zunehmenden Liebe zu Jesus Christus wird.

Letztendlich würde ich den von Abraham durchgeführten Beerdigungsprozess wie das Essen einer Grapefruit vergleichen, die einen bitteren Geschmack in sich hat aber trotzdem zur Erfrischung beiträgt.

Lass die Toten ihre Toten begraben!

Abschließend möchte ich zu diesem Wort anmerken, dass wir wie Abraham auf herausfordernde Umstände reagieren sollten, indem wir den Ort des Schmerzes/ Verlustes verlassen, um den Ort der Einpflanzung zu finden, so dass sich der Schmerz in unsagbare große Freude verwandelt (vgl. 1.Mose 23,3 i.V.m. Lukas 9,59-60).

1.Mose 23,3:
3 Dann stand Abraham auf und ging weg von seiner Toten und redete zu den Söhnen Het: …

Lukas 9,59-60:
59 Und er (Anm.: Jesus Christus) sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
60 Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!

Hiermit meine ich nicht, dass wir den Zeitabschnitt der herausfordernden Veränderung vergessen, jedoch sollten wir siegreich auf die Veränderung und den Befehl Gottes reagieren, um neues Leben aktiviert zu sehen, so ähnlich wie es auch die Schunemiterin erfuhr als sie von ihrem verstorbenen Sohn wegging, um ihn wieder zu erhalten (vgl. 2.Könige 4,21-25.35).

2.Könige 4,21-25.35
21 Und sie ging hinauf und legte ihn aufs Bett des Mannes Gottes, schloss zu und ging hinaus 22 und rief ihren Mann und sprach: Schicke mir einen der Knechte und eine Eselin; ich will eilends zu dem Mann Gottes (Anm.: Prophet Elischa) und bald zurückkommen.
23 Er sprach: Warum willst du zu ihm? Ist doch heute weder Neumond noch Sabbat. Sie sprach: Lass es gut sein!
24 Und sie sattelte die Eselin und sprach zum Knecht: Treib an und halte mich nicht auf beim Reiten, bis ich dir es sage!
25 So zog sie hin und kam zu dem Mann Gottes auf den Berg Karmel. ...
35 Er aber stand wieder auf und ging im Haus einmal hierhin und dahin und stieg wieder aufs Bett und breitete sich über ihn. Da nieste der Knabe sieben Mal; danach tat der Knabe seine Augen auf.

Durch das Weggehen aus der Zeit des Verlustes, um diesen von „außen“ zu betrachten, eröffnete die Schunemiterin eine neue Zeitphase des Segens für ihr Leben als würde es sich um den Beginn eines neuen Monats oder eines Festtages gehandelt haben (vgl. 2.Könige 4,23).
Sie entschied sich in das Zentrum des Zeugnisses Jesu einzutreten, um neue Hoffnung und Zuversicht zu erhalten (vgl. 2.Könige 4,25 i.V.m. Offenbarung 19,10e).

2.Könige 4,25:
25 So zog sie hin und kam zu dem Mann Gottes (Anm.: Prophet Elischa) auf den Berg Karmel.

Offenbarung 19,10e:
... 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Auch die Person, die zur Zeit Jesu seinen Vater verlor (vgl. Lukas 9,59-60), wurde von Jesus angesprochen und erhielt von ihm einen Auftrag und zwar das Reich Gottes zu predigen, was nichts anderes bedeutet als die Kraft des Heiligen Geistes in dem Leben eines Menschen, der kraftvolle Auswirkungen im Auftrag des himmlischen Vaters offenbart.
Es war die einzige Person von den zwei weiteren in dieser Bibelstelle genannten Personen, die nicht von sich selbst aus Jesus ansprach, sondern die von Jesus angesprochen wurde (vgl. Lukas 9,57-62).
Das bedeutet, dass Jesus unseren Schmerz im Leben erkennt und ihn in Leben verwandelt, indem er uns mit dem Plan seines himmlischen Vaters vertraut macht.
 
Die Kraft des Verlustes
 
Abschließend möchte ich auf die Kraft des Verlustes eingehen, die, wenn mit ihr richtig gemäß dem Wort Gottes umgegangen wird zum Segen führt. Wenn das nicht geschieht, führt es zu Schwierigkeiten.
 
=> Die oberste Herausforderung für jeden, der sich mit einem katastrophalen Verlust auseinandersetzt, besteht darin, der Dunkelheit des Verlustes einerseits zu begegnen und andererseits mit erneuerter Vitalität und Dankbarkeit zu leben. Diese Herausforderung wird erfüllt, wenn wir es lernen, mit dem Verlust in uns selbst richtig umzugehen, um von ihm vergrößert zu werden, so dass unsere Fähigkeit, das Leben gut zu leben und Gott genau zu kennen, zunehmend wächst. … Verlust kann uns vermindern, aber er kann uns auch erweitern. Es hängt jedoch von den Entscheidungen ab, die wir machen und die Gnade, die wir erhalten. Verlust kann als Katalysator fungieren, um uns zu verändern. Er kann uns zu Gott führen, der der Einzige ist, der das Verlangen und die Kraft hat, uns das Leben zu geben. <= (Anm.: Teilauszug aus dem Buch “Grace Disguised – Verdeckte Gnade” von Gerald L. Sittser Zondervan Publishing, 1996; Seite 180-181)
 
=> Wenn wir uns auf die wunderbare Gnade Gottes verlassen, kann unser Verlust tatsächlich ein bittersüßer Segen werden, der uns dazu bringt, Gott auf einer tieferen und intimeren Ebene zu kennen. Obwohl wir den Verlust betrauern, gewinnen wir eine neue Reife im Leben und ein tieferes Verständnis von Gottes ehrfürchtiger Gnade und Hoffnung. <= (Anm.: Der in „=>“ im zweiten Absatz gesetzte Text ist ein Auszug aus dem prophetischen 21-Tage-Gebetsfokus vom 21. Mai 2017 von Chuck D. Pierce.)

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Das folgende prophetische Wort, ist eine Zusammenfassung von strategischen Hinweisen aus einer Zusammenkunft von Fürbittern vom 27.10.2013 vom Dienst Glory of Zion Ministries, der unter der apostolischen Führung von Chuck D. Pierce steht.
Die Offenbarungen stehen im engen Zusammenhang mit den derzeitigen politischen Ereignissen in Deutschland und deren Verbindung zu anderen Nationen.
In der Gebetszeit zeigte Gott einer der anwesenden Fürbitterinnen der genannten Zusammenkunft, dass es von Bedeutung ist auf Angela Merkels Stellung gegenüber denen zu achten, die sie ausspionieren und wie sie mit ihnen umgeht.
Weiterhin wurde am 17.10.2013 das Ergebnis, dass Gott existent ist von Wissenschaftlern der „Freien Universität Berlin“ und der „Technischen Universität in Wien“ in einigen deutschen Zeitungen deutlich gemacht und mathematisch bestätigt.
Daraufhin wurde folgendes prophetisches Wort und Gebet von mehreren Fürbittern der genannten Gemeinschaft für Deutschland freigesetzt:


„Ich deklariere Vater in dem Namen von Jesus über Deutschland, dass so wie du die Tür der Hoffnung in unseren Herzen geöffnet hast, den HERRN zu sehen, so hast du unsere Augen für das Erbe in Deutschland geöffnet.
Ich erlasse, dass die Tür der Hoffnung über Deutschland geöffnet ist.
Der HERR sagt: „Ich rufe das Gold hervor, das Ich beabsichtigt habe hervorzukommen, weil dein Glaube im Feuer geprüft wurde!
Ich deklariere, dass er wie Gold hervorkommt! Ich deklariere vor dir, dass dein Glaube kostbar vor meinen Augen ist. Ich deklariere, dass Goldstaub von Mir ausgeht und vor dich fällt, den du siehst.
Das Gold und Meine Herrlichkeit werden auf dir gesehen werden!
Ich deklariere, dass deine Straßen mit Gold bemalt sind!
Das Silber ist Mein und das Gold ist Mein!“
Der HERR DER HEERSCHAREN kommt und holt Sein Gold! Du wirst Herrlichkeit für das Gold empfangen!

Vater, gerade jetzt deklariere ich über Deutschland, dass so wie die Berliner Mauer 1989 fiel, die Mauer der geistlichen Dunkelheit in dem Namen von Jesus Christus über Deutschland fällt!
Sie haben eine neue Offenbarung über wer sie sind!
Die Feuer Gottes beginnen in kleinen Städten zu brennen und breiten sich über das ganze Land aus!
Und ich sage: „Deutschland wird nicht mehr so sein, wie es war, sondern es wird durch die Offenbarung des HÖCHSTEN GOTTES eine vollkommen neue Schöpfung sein, in dem Namen von Jesus!“

Ich nehme das griechische Gedankengut und werde es überschatten! Ich werde das griechische Gedankengut versetzen und es wird mit dem hebräischen Gedankengut in Einklang kommen!
Der HERR sagt: „Deutschland wird nicht mehr von Dingen der Welt getrieben werden, sondern von den Dingen Meines Geistes, so dass die Wissenschaft und das Übernatürliche sich in Mir küssen und vorwärts gehen! Das ist die Tür der Hoffnung! Das ist die Tür der Hoffnung für Deutschland!
Ich überschatte Deutschland, so wie Ich es mit Maria tat!“
Eine neue Erfindung von neuen Dingen wird geboren, die auf den Markt für Seine Herrlichkeit kommt, in dem Namen von Jesus.
Deutschland setzt Anbetung gegenüber dem HERRN frei! Und das ist so, weil sie ihr Wissen niedergelegt und gesagt haben: „HERR, du bist GOTT!“
Sie haben ihren Götzen von Wissen niedergelegt! Sie sind erfinderische Denker, die viele Technologien hervorgebracht haben!
Deutschland ist die Speerspitze!
In dieser Stunde und in dieser Zeit, sagen sie: „HERR, wir legen alles nieder und sagen, dass du GOTT bist! Du bist GOTT über die ganze Erde und wir werden das belegen!
Deutschland ist der Mund vor der Welt und jetzt beugt es seine Knie vor dem wahren und allmächtigen GOTT, den GOTT ISRAELS, den GOTT ABRAHAMS, ISAAKS UND JAKOBS!

So danken wir dir Vater für die Veränderung des Gedankenguts; selbst weltweit Vater, um sich dir unterzuordnen und das vor dich hinzulegen, was sie kennen!
Und Vater, du lässt uns durch Deine Offenbarung, dass du GOTT bist, vorangehen.
Vater, wir danken Dir, dass wir uns Dir in dieser Zeit und Phase unterstellen als Leib an diesem Ort und als Leib über das Internet. Wir sagen, dass wir uns Dir, Deinen Plänen und Deinen Zielen unterstellen, so dass Dein Königreich etabliert wird.
Vater, wir sagen: „Lasse Deine Herrlichkeit in Deutschland fallen! Lasse Deine Salbung in Deutschland fallen, so wie sie noch nie gefallen ist!
HERR, du besuchst Deutschland in dieser Zeit noch einmal!
Und dort, wo gegen Dein Volk vorgegangen wird, gegen Dein erwähltes Volk, kommst Du mit dem Blut von Jeschua (Anm.: Jesus) über den Ort und erlöst die Zeit in diesem Zeitabschnitt, so dass Du durch Deutschland wieder auf der Erde aufgerichtet wirst!“
Wir sagen: „Bewege Dich durch Deutschland zu den Nationen in dem Namen von Jesus!“

Der HERR sagt weiterhin: „Die verschlossene Tür, die Tür von Unterdrückung innerhalb von den Menschen in Deutschland und denen, die deutsche Vorfahren haben, wird jetzt geöffnet und zu einer Tür der Hoffnung verwandelt an den Plätzen, wo Menschen unterdrückt wurden!
Aus dieser Unterdrückung kommen neue Lieder und neue Erfindungen hervor!
So deklariere ich gerade jetzt in dem Namen von Jesus weltweit, dass wir von diesem Ort der Unterdrückung die neue Freude, die neue Liebe des HERRN sehen werden, die zu all denen geht, die körperlich durch diesen Ort gegangen sind.“

Was ich den HERRN sagen höre ist: „Deutschland wird nicht erschrocken sein, vom dem, was es sieht! Du wirst noch einmal aufstehen, spricht der Geist des HERRN!“
Es mag gesagt werden, dass du dich in einem Tal befunden hast aber der HERR hat heute diese Tür der Hoffnung über dir platziert und diese Tür ist geöffnet!
Du wirst darin aufstehen! Du wirst in der Furcht und dem Erzittern des HERRN aufstehen!
Wir sagen, dass Deutschland in dem aufsteht, in dem es schon immer berufen war, und wir fürchten uns nicht davor, dass Deutschland in der Kraft und Ermahnung des HERRN aufsteht!
Es wird in all dem aufstehen, zu dem es berufen und bestimmt ist in dieser Zeit in der Kraft des HERRN!“

So sagt Gott zu dir Deutschland: „Guten Tag, wie geht es dir? Es ist ein guter Tag; wie geht es dir?“
Das ist dein guter Tag! Das ist dein Verlassen von Zeit!
Du trittst aus der Vergangenheit heraus und trittst in die Zukunft ein! Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag! Guten Tag, Deutschland!
Es wird nicht länger ein böser Tag sein! Sei auferweckt und stehe auf in dem guten Tag! Er liegt in deinem Mund!
Beginne das zu sprechen, was Ich sage! Fange an, das zu reden, was Ich spreche!
Es ist dein guter Tag!
Du bewegst dich heraus zur Linken und du bewegst dich heraus zur Rechten und du wirst es mit den Armeen der himmlischen Heerscharen tun!
Zebaoth kommt und tritt in deine Mitte!
Du hast auf eine Weise Krieg geführt, doch jetzt wirst du auf die neue Weise den Kampf führen!
Hilf Meinem Königreich zu kommen und trage dazu bei, dass Mein Wille geschieht inmitten deines Landes, so sagt der HERR: „Guten Tag, Deutschland!“


zusammengestellt und sinngemäß übersetzt von:

Daniel Glimm