PROPHEZEIT AM 03. NOVEMBER 2013, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist das Klopfen an der Tür und du erwartest, dass eine Person davor steht aber der Geist des HERRN sagt: „Es ist der Klang Meines lebendigen Wortes und der Sieg Meines Sohnes Jesus am Kreuz von Golgatha, die dich heimsuchen!
Ist nicht Mein Wort wie ein Feuer und wie ein Hammer, der Felsen zerbricht (vgl. Jeremia 23,29)?“
Deine Gedanken werden in dieser Zeit erneuert durch das Blut des Lammes Gottes (vgl. Hebräer 9,14)!
Da ist das Klopfen an der Tür deines Herzens, das dich aufruft in den Erneuerungsprozess des HERRN, den Er für dein Leben hat, einzutreten!
Da ist das Feuer Gottes, das in dir aufflammt und dich zurück zur ersten Liebe führt!
Dort, wo du in der Vergangenheit in Geschwindigkeit vom Platz der Zuversicht und des Überblicks heruntergefallen bist, kommt jetzt die Hand Gottes auf dich und positioniert dich in Schnelligkeit wieder in Seinem Haus!
Der Grund des übernatürlichen Eingreifens Gottes ist, weil du zurück zur ersten Liebe gekommen bist (vgl. Offenbarung 2,4-5)!
Du wirst mit großem Verlangen und großer Leidenschaft für Jesus Christus brennen (vgl. Psalm 37,4), so dass du die Herzen von Menschen transformierst und sie dadurch erkennen, was es heißt in der Freiheit des Geistes zu leben, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Korinther 3,17)!
Eine höhere Offenbarungserkenntnis wird dir zuteil, die dir das Verständnis von den sieben Sternen in der rechten Hand von Jesus Christus und die sieben goldenen Leuchter gibt!
Weil du umgekehrt bist, wirst du hören und erkennen (vgl. Offenbarung 1,12.16 i.V.m. Offenbarung 2,1)!
Gott umarmt dich in dieser Zeit und kreuzt deinen Weg, um das heilige Verlangen nach Ihm und Seinen Wegen in deinem Herzen zu entfachen, so dass du in Seine vorbereiteten Werke für dein Leben auf der Erde eintrittst und zu einem guten Werk wirst (vgl. Epheser 2,8-10)!
Da ist die Kühnheit Gottes, die in dir aufsteht und dich zu einem brennenden Licht auf dem Hügel macht, weil du deine schwarze Vergangenheit und die darin aufgetretene Rettung im Licht Gottes mitteilst!
Dein Zeugnis hat drastische Auswirkung, spricht der Geist des Propheten (vgl. Matthäus 5,14-16)!
Verwirrung fällt von Menschen ab, so dass sie den Frieden Gottes erleben (vgl. 1.Korinther 14,33)!
Der HERR spricht: „Strecke deine Hände aus und zeige Mir deinen Nacken, so dass Ich sie mit Meiner prophetischen Kraft umschließen kann, damit du in der Lage bist, dass Unmögliche zu stemmen und den Widerstand zu zerbrechen!
Komme Mir in dieser Zeit näher, damit Ich dich berühren kann, um dich noch stärker zu machen! Bewege dich in Meiner prophetischen Salbung voran, so dass du in der Lage bist, Mich mit dem wahrhaftigen Lob auf deinen Lippen zu berühren (vgl. 1.Mose 27,9.16.18.21-23.26-27 i.V.m. 2.Mose 26,7; 2.Könige 1,8; Matthäus 3,4)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Jeremia 23,29:
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Offenbarung 2,4-5:
4 Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.
5 So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.

Psalm 37,4:
4 Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.

2.Korinther 3,17:
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Offenbarung 1,12.16:
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter ...
… 16 und er (Anm.: Jesus Christus) hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.

Offenbarung 2,1:
1 Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern: …

Epheser 2,8-10:
8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Matthäus 5,14-16:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

1.Korinther 14,33:
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

1.Mose 27,9.16.18.21-23.26-27:
9 Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er es gerne hat.
16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse.
18 Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn?
21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht.
22 So trat Jakob zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.
23 Und er erkannte ihn nicht; denn seine Hände waren rau wie Esaus, seines Bruders, Hände.
26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn!
27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat.

2.Mose 26,7:
7 Du sollst auch Teppiche aus Ziegenhaar machen als Zelt über der Wohnung, elf Teppiche.

2.Könige 1,8 (Neue Jerusalemer):
8 Sie erwiderten: Er trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und hatte einen ledernden Gurt um die Hüften. Da sagte er: Das war Elija aus Tischbe.

Matthäus 3,4:
4 Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 04. NOVEMBER 2013, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist die Zeit des Winters, die eine weiße Lilie in sich trägt, die aufgeht und einen prophetischen Klang ertönen lässt, um Gott in Seiner Regierungsherrschaft zu sehen (vgl. Matthäus 5,8 i.V.m. Offenbarung 4,1-2)!
Da ist Nehemia, Esther und Daniel, die eine dreifältige Schnur in dieser Zeit bilden, die nicht zerreißt und eine weise Strategie inmitten eines wichtigen Übergangs im Hause Gottes offenbart!
Da ist die Gabe der Geisterunterscheidung, die mit deinem Geschmackssinn kooperiert, um die wahren Worte von den falschen Worten zu unterscheiden und eine Grundlage dafür zu bauen, dass du prophetische Wegweisung erhältst, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Korinther 12,10 i.V.m. Hebräer 5,14)!
Es ist die Offenbarung zur Wiederherstellung der Dinge, die aufgebaut und durch den Feind zerstört wurden (vgl. Nehemia 2,7-8 i.V.m. Nehemia 6,15)!
Da ist eine große Transformation in deinem Leben, die dich verwandelt und an einem Platz mit Einfluss stehen lässt!
Deine Substanz verändert sich vom „Baum“ zu einem „Sternhaus“ (vgl. Esther 2,7)!
Es geht um Regierung und die Etablierung von Gerechtigkeit in deinem Feld der Autorität!
Durch deine Regierung wird der böse Einfluss fallen und keine Schaltzentrale der Finsternis mehr sein können (vgl. Esther 7,9-10)!
Dunkle Nester werden aufgedeckt und zerstört, spricht der Geist des Propheten!
Da ist die prophetische Demut Daniels, die in eine doppelte Segnung von Regierung hineinführt (vgl. Daniel 4,30-34)!
Achte auf den reinen Klang der Posaune im Königreich Gottes und du wirst dich bewegen; die Zeit erkennen und sachgerecht handeln (vgl. 4.Mose 10,1-10 i.V.m. Psalm 12,7)!
Da ist ein Austausch von den Engeln Gottes, der sich aufgrund deines Vorangehens in die richtige Richtung manifestiert und zu einem doppelten Maß in der Zeit deiner Herausforderung führt, spricht der Geist des HERRN (vgl. 1.Mose 28,10-12 i.V.m. 1.Mose 32,2-3)!
Es geht um die Reinheit der Braut und ihr kriegerisches Wesen für die Sache ihres Bräutigams (vgl. Hohelied 7,1)!
Es kommt zu einer Vermischung der dienenden Geister Gottes, weil du dich an der Grenze zwischen den zwei Feldern Gottes bewegst!
Baue das neue Haus mit der dir gegebenen Offenbarung, weil sich darin die Leiter des HERRN befindet, spricht der Geist des Propheten!
Du brichst aus alten Mustern aus, um den Brunnen auf dem freien Feld zu sehen (vgl. 1.Mose 29,1-3.10)!
Es geht um die tiefen Wasser Gottes! Es geht um die materielle Versorgung in Jesus Christus für dein Leben!
Da sind Menschen, die sich derzeit noch in Verborgenheit aufhalten und bereits den Plan Gottes in ihrem Herzen tragen, um dich zu segnen und das Königreich Gottes weiter voranzutreiben!
In Kürze treten sie ans Licht, weil du einen neuen Bereich von Offenbarung geöffnet hast, spricht der Geist des Propheten!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Matthäus 5,8:
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.

1.Korinther 12,10:
… 10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.

Hebräer 5,14:
14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Nehemia 2,7-8:
… 7 und sprach zum König: Gefällt es dem König, so gebe man mir Briefe an die Statthalter jenseits des Euphrat, damit sie mir Geleit geben, bis ich nach Juda komme, 8 und auch Briefe an Asaf, den obersten Aufseher über die Wälder des Königs, damit er mir Holz gebe zu Balken für die Pforten der Burg beim Tempel und für die Stadtmauer und für das Haus, in das ich einziehen soll. Und der König gab sie mir, weil die gnädige Hand meines Gottes über mir war.

Nehemia 6,15:
15 Und die Mauer wurde am fünfundzwanzigsten Tage des Monats Elul in zweiundfünfzig Tagen fertig.

Esther 2,7:
7 Und er war der Pflegevater der Hadassa, das ist Ester, einer Tochter seines Oheims; denn sie hatte weder Vater noch Mutter. Und sie war ein schönes und feines Mädchen. Und als ihr Vater und ihre Mutter starben, nahm sie Mordechai als Tochter an.

Esther 7,9-10:
9 Und Harbona, einer der Kämmerer vor dem König, sprach: Siehe, es steht ein Galgen beim Hause Hamans, fünfzig Ellen hoch, den er für Mordechai aufgerichtet hat, der doch zum Wohl des Königs geredet hat. Der König sprach: Hängt ihn daran auf!
10 So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai aufgerichtet hatte. Da legte sich des Königs Zorn.

Daniel 4,30-34:
30 Im gleichen Augenblick wurde das Wort erfüllt an Nebukadnezar, und er wurde verstoßen aus der Gemeinschaft der Menschen und er fraß Gras wie die Rinder und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels und wurde nass, bis sein Haar wuchs so groß wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelklauen wurden.
31 Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder und ich lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt, 32 gegen den alle, die auf Erden wohnen, für nichts zu rechnen sind. Er macht es, wie er will, mit den Mächten im Himmel und mit denen, die auf Erden wohnen. Und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?
33 Zur selben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und meine Herrlichkeit und mein Glanz kamen wieder an mich zur Ehre meines Königreichs. Und meine Räte und Mächtigen suchten mich auf, und ich wurde wieder über mein Königreich eingesetzt und gewann noch größere Herrlichkeit.
34 Darum lobe, ehre und preise ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er demütigen.

4.Mose 10,1-10:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Mache dir zwei Trompeten von getriebenem Silber und gebrauche sie, um die Gemeinde zusammenzurufen und wenn das Heer aufbrechen soll.
3 Wenn man mit beiden bläst, soll sich bei dir versammeln die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte.
4 Wenn man nur mit einer bläst, so sollen sich bei dir versammeln die Fürsten, die Häupter über die Tausende in Israel.
5 Wenn ihr aber laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Osten zu liegen.
6 Und wenn ihr zum zweiten Mal laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Süden zu liegen. Denn wenn sie weiterziehen sollen, so sollt ihr laut trompeten.
7 Wenn aber die Gemeinde zu versammeln ist, sollt ihr nur blasen und nicht laut trompeten.
8 Es sollen aber blasen mit den Trompeten die Söhne Aarons, die Priester; und das soll eine ewige Ordnung sein für euch und eure Nachkommen.
9 Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten, dass euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr errettet werdet vor euren Feinden.
10 Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der HERR, euer Gott.

Psalm 12,7:
7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.

1.Mose 28,10-12:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.

1.Mose 32,2-3:
2 Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.
3 Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim (Anm.: Doppellager).

Hohelied 7,1 (Rev. Elberfelder):
1 Dreh dich um, dreh dich um, Sulamith! Dreh dich um, dreh dich um, dass wir dich anschauen! Was wollt ihr an Sulamith schauen beim Reigen von Mahanajim (Anm.: Doppellager)?

1.Mose 29,1-3.10:
1 Da machte sich Jakob auf den Weg und ging in das Land, das im Osten (Anm.: von den Söhnen des Ostens) liegt, 2 und sah sich um, und siehe, da war ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, drei Herden Schafe lagen dabei, denn von dem Brunnen pflegten sie die Herden zu tränken. Und ein großer Stein lag vor dem Loch des Brunnens.
3 Und sie pflegten die Herden alle dort zu versammeln und den Stein von dem Brunnenloch zu wälzen und die Schafe zu tränken und taten alsdann den Stein wieder vor das Loch an seine Stelle.
10 Als Jakob aber Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, trat er hinzu und wälzte den Stein von dem Loch des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter.
Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Als Jakob auf seinem Weg war und den Ort Beerscheba verließ und nach Haran ging, kam er an einen besonderen Ort, wo Engelskräfte ausgetauscht wurden (vgl. 1.Mose 28,10-13).

1.Mose 28,10-13:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.
13 Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.

Der Wechsel von Engeln

Es wird in der o.g. Bibelstelle in Vers 12 erwähnt, das zuerst die Engel Gottes aufstiegen und andere abstiegen.
Der Grund für diesen Austausch von Engeln war, dass Jakob sich in einer Zeit des Übergangs befand und zwar vom Land der Verheißung (Anm.: Beerscheba) in das Land der „Pioniere“, um das Feld für die zukünftigen Generationen vorzubereiten, die später durch ihn gesegnet werden sollten (vgl. 1.Mose 28,14-15).
Die Engel, die zu dem Land der Verheißung bestimmt waren, stiegen auf und die Engel, die zu der Pionierphase von Gott gesetzt waren, stiegen ab.

Die Pionierengel

Die pionierenden Engel sind Engelsmächte, die uns als Volk Gottes dabei helfen Erfolg im Erdenbereich zu erhalten, um die natürlichen Dinge auf unserem neuen Weg mit Gott zu verwalten, so dass wir die sichtbaren Durchbrüche Gottes vor den Menschen offenbaren können.
Es existieren Engel, die einzig und allein dazu von Gott bestimmt sind in der geistlichen Welt zu kooperieren und es gibt Engel, die dazu von Gott gesetzt sind uns in der natürlichen Welt zu unterstützen, was deutlich aus Hebräer 13,2 wird.

Hebräer 13,2:
2 Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.

Mahanajim- das Doppellager Gottes

Wenn wir als Heilige zu einem Feld gelangen, wo wir als Generationen in eine Herausforderung eintreten, dann beginnt das Doppellager Gottes (Anm.: Mahanajim) mit uns gemeinsam zusammen zu arbeiten, um die Herausforderung, die ich an dieser Stelle „Esau“ (Anm.: bedeutet „Der Behaarte“= ein wilder Geist) nennen möchte, zu meistern, indem man Gunst durch die Generationen freisetzt (vgl. 1.Mose 32,2-5.14-22).

1.Mose 32,2-5.14-22:
2 Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.
3 Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim.
4 Jakob aber schickte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau ins Land Seïr, in das Gebiet von Edom, 5 und befahl ihnen und sprach: So sprecht zu Esau, meinem Herrn: Dein Knecht Jakob lässt dir sagen: Ich bin bisher bei Laban lange in der Fremde gewesen …
14 Und er blieb die Nacht da und nahm von dem, was er erworben hatte, ein Geschenk für seinen Bruder Esau: 15 zweihundert Ziegen, zwanzig Böcke, zweihundert Schafe, zwanzig Widder 16 und dreißig säugende Kamele mit ihren Füllen, vierzig Kühe und zehn junge Stiere, zwanzig Eselinnen und zehn Esel, 17 und tat sie unter die Hand seiner Knechte, je eine Herde besonders, und sprach zu ihnen: Geht vor mir her und lasst Raum zwischen einer Herde und der andern.
18 Und er gebot dem ersten und sprach: Wenn dir mein Bruder Esau begegnet und dich fragt: Wem gehörst du an und wo willst du hin und wessen Eigentum ist das, was du vor dir hertreibst?, 19 sollst du sagen: Es gehört deinem Knechte Jakob, der sendet es als Geschenk seinem Herrn Esau und zieht hinter uns her.
20 Ebenso gebot er auch dem zweiten und dem dritten und allen, die den Herden nachgingen, und sprach: Wie ich euch gesagt habe, so sagt zu Esau, wenn ihr ihm begegnet, 21 und sagt ja auch: Siehe, dein Knecht Jakob kommt hinter uns. Denn er dachte: Ich will ihn versöhnen mit dem Geschenk, das vor mir hergeht. Danach will ich ihn sehen; vielleicht wird er mich annehmen. 22 So ging das Geschenk vor ihm her; er aber blieb diese Nacht im Lager.

Mahanajim ist die Zusammenführung von zwei beauftragten Engelseinheiten Gottes, was bedeutet, dass es sich dabei um die Engel handelt, die für den übernatürlichen Bereich für uns bestimmt sind und die Engel, die für unseren natürlichen Bereich gesetzt sind.
Die Aufgabe der Engel für den natürlichen Bereich ist, dass sie die Gunst Gottes in unserem Leben etablieren, was sich auf vielfältige Weise im sichtbaren Bereich manifestiert, so dass wir strategisch vorgehen, um zu segnen.

Verwandle den Wert deines gegebenen Territoriums vom Baum zum Haus!


Wenn Gott in dein Feld mit seiner Gegenwart durch seine Heimsuchung kommt, erhält dein Territorium einen höherwertigen Charakter.
Die „Substanz/ der Charakter“ deines gegenwärtigen Ortes verwandelt sich dann plötzlich in einen Ort, um im Haus Gottes zu leben, was mehr Intimität mit ihm meint (vgl. 1.Mose 28,17-19).

1.Mose 28,17-19:
17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel (Anm.: bedeutet „Haus Gottes“); vorher aber hieß die Stadt Lus (Anm.: bedeutet „Mandelbaum“).

Lasst uns Jesus Christus, unseren himmlischen „Zimmermann“ durch seine Weisheit einen neuen Raum für uns im Haus des Vaters schaffen, den er uns in dieser Zeit geben möchte (vgl. Markus 6,2-3a-b i.V.m. Johannes 14,2-3a).

Markus 6,2-3a-b:
2 Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er das? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche mächtigen Taten, die durch seine Hände geschehen?
3a-b Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? ...

Johannes 14,2-3:
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

Breche mit dem alten Gedankengut und sei bereit für Veränderung!

In der Zeit von Veränderung ist es unabdingbar mit dem alten Gedankengut abzuschließen und die Veränderung zu umarmen und zwar auf die Weise, wie du in Übereinstimmung auf Gottes Plan der Veränderung antwortest.
Die Umarmung der Veränderung wird deutlich in dem Leben von Jakob als er an dem Brunnen auf einem freien bzw. offenen Feld war, während er sich auf seinem Weg zu den Söhnen des Ostens befand (vgl. 1.Mose 29,1-3.7-10).

1.Mose 29,1-3.7-10:
1 Da machte sich Jakob auf den Weg und ging in das Land, das im Osten liegt, 2 und sah sich um, und siehe, da war ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, drei Herden Schafe lagen dabei, denn von dem Brunnen pflegten sie die Herden zu tränken. Und ein großer Stein lag vor dem Loch des Brunnens.
3 Und sie pflegten die Herden alle dort zu versammeln und den Stein von dem Brunnenloch zu wälzen und die Schafe zu tränken und taten alsdann den Stein wieder vor das Loch an seine Stelle. ...
7 Er sprach: Es ist noch hoher Tag und ist noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und geht hin und weidet sie.
8 Sie antworteten: Wir können es nicht, bis alle Herden zusammengebracht sind und wir den Stein von des Brunnens Loch wälzen und dann die Schafe tränken.
9 Als er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen ihres Vaters, denn sie hütete die Schafe.
10 Als Jakob aber Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, trat er hinzu und wälzte den Stein von dem Loch des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter.

Jakob stimmte nicht mit der gegenwärtigen Vorgehensweise der dortigen Hirten überein zu warten, sondern er sah die Zeit als reif an, den Stein von der Brunnenöffnung für seine kommende erste Liebe -Rahel- zu entfernen.

Die erste Liebe zu Jesus beschleunigt Zeit!

Die erste Liebe veränderte den Zeitplan von Jakob, so dass sich die Zeit darin gefühlsmäßig für ihn beschleunigte!
Das bedeutet, dass die erste Liebe zu Jesus Christus und unsere Erwartung, dass er zu uns kommt, unsere Zeit in den Prüfungsphasen beschleunigt (vgl. 1.Mose 29,20 i.V.m. 2.Petrus 3,12a).

1.Mose 29,20:
20 So diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und es kam ihm vor, als wären es einzelne Tage, so lieb hatte er sie.

2.Petrus 3,12a (Rev. Elberfelder):
… 12a indem ihr die Ankunft des Tages Gottes erwartet und beschleunigt, …

Wunder sind ein Zeichen der Beschleunigung Gottes!

Wunder sind ein Zeichen von Beschleunigung und Heilung ist ein Prozess von Zeit, weil Wunder eine höhere Geschwindigkeit des HERRN tragen als Heilung.
Der Schlüssel, um Beschleunigung zu bringen, ist die Kraft des Glaubens (vgl. Markus 6,5-6a= Es war der Unglauben in Nazareth, der die wunderwirkende „Geschwindigkeit Gottes“ in dem Leben von Menschen minimierte.
Jesus konnte keine Wunder in Nazareth wirken, aufgrund des Unglaubens in den Herzen der dort lebenden Menschen. Trotzdem war Jesus in der Lage einen Prozess von Wiederherstellung durch Heilung zu bringen.).

Markus 6,5-6a:
5 Und er konnte dort nicht eine einzige Tat tun, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte.
6a Und er wunderte sich über ihren Unglauben. …

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm