Einleitung

Während einer Anbetungszeit führte mich der Heilige Geist zu der Bibelstelle aus Offenbarung 13,16-17 und legte anhand dieser Verse seinen Schwerpunkt auf die Aussage „kaufen- verkaufen“, was mit der ausgestreckten Hand einer Person im Zusammenhang steht, die entweder durch einen Kauf empfängt oder durch einen Verkauf weggibt.

Offenbarung 13,16-17:
16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

Es entspricht der Tatsache, dass die o.g. Bibelstelle mit dem Zeichen des Tieres zu tun hat, jedoch liegt bei dieser Botschaft nicht der Schwerpunkt auf dem Zeichen des Tieres, sondern auf der Aussage „weder kaufen noch verkaufen“.

Das Siegel des Sohnes/Lammes und des Vaters

Da wir als Heilige nicht mit dem Siegel des Tieres, sondern mit dem Namen des Sohnes und des Vaters durch den Heiligen Geist versiegelt sind, so ähnlich wie die 144.000, die in Offenbarung 7,4 und Offenbarung 14,1 erwähnt werden, möchte ich anhand dieses Siegels unsere Dienerschaft im Königreich Gottes näher beleuchten und Bezug auf die Aussage von Jesus nehmen, der sinngemäß sagte, dass wir nicht das Ehrbare denen anvertrauen sollten, die den Wert, den wir austeilen nicht achten (vgl. Matthäus 7,6).

Offenbarung 7,1:
4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels: …

Offenbarung 14,1:
1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.

Matthäus 7,6:
6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.

Das Siegel Elijas und der Gemeinde von Philadelphia

Ich würde das Siegel der 144.000, das auch auf ähnliche Weise denen gegeben ist, die sich in der Struktur der Gemeinde von Philadelphia (Anm.: bedeutet „Bruderliebe“ gemäß Johannes 13,34-35 i.V.m. Römer 12,10) aufhalten (vgl. Offenbarung 3,12.), das Siegel „Elijas“ nennen.

Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Römer 12,10:
10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Offenbarung 3,12:
12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel hernieder kommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.

Das bedeutet, dass es sich bei den Trägern des himmlischen Siegels um die Heiligen handelt, die die Gebetserhörung von Jesu hohepriesterlichen Gebet sind und sich zugleich unter dem Geist des Elijas (Anm.: Heiliger Geist) bewegen, der das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu den Vätern wendet (vgl. Maleachi 3,23-24 i.V.m. Johannes 17,20-23).

Johannes 17,20-23:
20 Ich (Anm.: Jesus) bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Die Zahl „888“

Das himmlische Siegel ist ein Siegel, das ich ebenfalls auch als die Zahl „888“ beschreiben würde, welche die Liebe des Vaters in Übereinstimmung mit seinem Sohn widerspiegelt, da die Zahl „888“ der Zahlenwert für den Namen „Jeschua“ (Anm.: Jesus) ist (vgl. Johannes 3,16).

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn (Anm.: Jesus) gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Das himmlische Siegel des Vaters und des Sohnes ist somit das göttliche Siegel der Generationen und steht in Verbindung mit dem Licht des neuen zunehmen Tages, weil es durch den Engel verliehen wird, der aus dem „Osten“ kommt und welcher gegenüber den Engeln der vier Winde weisungsbefugt ist (vgl. Offenbarung 7,1-8).

Offenbarung 7,1-3:
1 Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum.
2 Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne (Anm.: Osten) her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun: 3 Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.

Das Ergebnis des göttlichen Siegels

Dieses lebendige Siegel Gottes beinhaltet die Salbung des Vaters, so dass die Versiegelten auch in dürren Zeiten zuversichtlich auf der Erde himmlisch-königlich regieren und dadurch Hoffnung unter den verzweifelten bzw. durstigen Menschen hervorbringen (vgl. Offenbarung 22,17).

Offenbarung 22,17:
17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Die Versiegelten sehen die hohen Gedanken Gottes und erkennen sie richtig; sie hören die hohen Pläne Gottes und verstehen sie richtig.
Weiterhin sind es reife Heilige, die die Autoritätsebenen der Engel verstehen und nur das aussprechen, was im Einklang mit dem Plan des Vaters und des Sohnes steht.

Elija und die Engel der vier Winde

Auch der Prophet Elija kooperierte zu seiner Zeit mit den Engeln der vier Winde, die für die Dürre auf der Erde zuständig waren, um einen „stärkeren Durst nach der Gegenwart Gottes“ im Land und in den Herzen der Menschen hervorzurufen (vgl. 1.Könige 17,1 i.V.m. Jakobus 5,17-18).

1.Könige 17,1:
1 Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

Jakobus 5,17-18:
17 Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate.
18 Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen und die Erde brachte ihre Frucht.

Die Zahl 666- nicht nur die Zahl des Tieres

Um nun mit dem Wissen über das lebendige Siegel Gottes auf die Wichtigkeit des Empfangens und Austeilens eines himmlischen Wertes (Anm.: „kaufen- verkaufen“) von einer Person einzugehen, wie ich es zu Beginn des Wortes erwähnt habe, ist es notwendig zu wissen, dass die Zahl „666“ nicht nur die Zahl des Tieres ist.
Sie ist auch die Zahl, die den Reichtum des Königreiches Gottes auf der Erde widerspiegelt.
Die Begründung liegt darin, weil die Zahl „666“ erstmalig im Wort Gottes in 1.Könige 10,14 erscheint und an dieser Stelle mit dem Reichtum Salomos verbunden ist.

1.Könige 10,14:
14 Und das Gewicht des Goldes, das für Salomo in einem Jahr einkam, war sechshundertsechsundsechzig Zentner (Anm.: Talente), …

König Salomo und der Leib Jesu auf der Erde


Der Name „Salomo“ bedeutet „Der Friedreiche, Mann der Ruhe“ und ist ein Hinweis auf den Leib Jesu im irdischen Bereich. Jesus ist der Friedefürst, der in dieser Zeit in seinem Leib auf der Erde regiert und den Menschen Ruhe bringt (vgl. Jesaja 9,5-6).

Jesaja 9,5-6:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; 6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er es stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

Der Reichtum der Nationen

Die Zahl „666“ ist somit auch ein Hinweis auf den Reichtum der Nationen (Anm.: der Welt), der durch die Kraft der ausgeübten Weisheit des Leibes Jesu auf der Erde ins Königreich Gottes kommen wird, so ähnlich wie in der Zeit von König Salomo als die Königin von Saba ihn in seiner Weisheit prüfte sowie von der aufgerichteten Ordnung in seinem Königreich beeindruckt war, so dass sie viele wertvolle Geschenke dem König Salomo überreichte (vgl. 1.Könige 10,1-7., i.V.m. Jesaja 60,1-5; Haggai 2,6-9).

1.Könige 10,1-7.9-10:
1 Und als die Königin von Saba die Kunde von Salomo vernahm, kam sie, um Salomo mit Rätselfragen zu prüfen.
2 Und sie kam nach Jerusalem mit einem sehr großen Gefolge, mit Kamelen, die Spezerei trugen und viel Gold und Edelsteine. Und als sie zum König Salomo kam, redete sie mit ihm alles, was sie sich vorgenommen hatte.
3 Und Salomo gab ihr Antwort auf alles und es war dem König nichts verborgen, was er ihr nicht hätte sagen können.
4 Als aber die Königin von Saba alle Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut hatte, 5 und die Speisen für seinen Tisch und die Rangordnung seiner Großen und das Aufwarten seiner Diener und ihre Kleider und seine Mundschenken und seine Brandopfer, die er in dem Hause des HERRN opferte, geriet sie vor Staunen außer sich 6 und sprach zum König: Es ist wahr, was ich in meinem Lande von deinen Taten und von deiner Weisheit gehört habe.
7 Und ich habe es nicht glauben wollen, bis ich gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und siehe, nicht die Hälfte hat man mir gesagt. Du hast mehr Weisheit und Güter, als die Kunde sagte, die ich vernommen habe.
9 Gelobt sei der HERR, dein Gott, der an dir Wohlgefallen hat, sodass er dich auf den Thron Israels gesetzt hat! Weil der HERR Israel lieb hat ewiglich, hat er dich zum König gesetzt, dass du Recht und Gerechtigkeit übst.
10 Und sie gab dem König hundertundzwanzig Zentner Gold und sehr viel Spezerei und Edelsteine. Es kam nie mehr so viel Spezerei ins Land, wie die Königin von Saba dem König Salomo gab.

Jesaja 60,1-5:
1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
4 Hebe deine Augen auf und sieh umher: Diese alle sind versammelt und kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arme hergetragen werden.
5 Dann wirst du deine Lust sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden, wenn sich die Schätze der Völker am Meer zu dir kehren und der Reichtum der Völker zu dir kommt.

Haggai 2,6-9:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.

Fürchte dich nicht vor „Mammon“, sondern setze ihn effektiv ein!

Der irdische Reichtum, der aus der Welt ins Königreich Gottes fließt ist das Potential, das Freunde hervorbringt, von denen einige zu Nachfolgern Jesu werden (vgl. Lukas 16,9 i.V.m. Sprüche 18,16; Sprüche 21,14).

Lukas 16,9:
9 Und ich (Anm.: Jesus) sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.

Sprüche 18,16:
16 Das Geschenk des Menschen schafft ihm Raum und bringt ihn zu den großen Herren.

Sprüche 21,14:
14 Eine heimliche Gabe stillt den Zorn und ein Geschenk im Verborgenen den heftigen Grimm.

Der „Wert“ und seine Bedeutung

Als Volk Gottes ist es notwendig, dass wir ein richtiges biblisches Verständnis über das Thema „des Wertes“ besitzen. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen buchstäblichen Kauf oder Verkauf von einer Sache handelt oder um das Empfangen und Austeilen von hohen geistlichen Werten.
Um zu kaufen bzw. zu verkaufen, bedarf es mindestens zwei Personen, von der eine Person „austeilt“ und die andere „empfängt“.
Ein Kauf oder auch ein Verkauf ist mit einem Preis verbunden, der von beiden Seiten (Anm.: dem Käufer sowie des Verkäufers) geachtet und anerkannt werden muss. Wenn dies nicht der Fall ist, kommt es auch nicht zu einem Kauf/ Verkauf.
Das bedeutet, dass der jeweilige Verkäufer, der eine Sache veräußert für sich einen ganz bestimmten Wert in der Sache sieht, der sich in dem von ihm festgelegten Preis widerspiegelt.
Wenn es zu dem Kauf der angebotenen Sache kommt, zeigt es die Achtung des Wertes durch den Käufer gegenüber dem Verkäufer an, was zugleich eine prozentuale Abgabe (Anm.: Steuer) durch die Höhe des Preises beinhaltet, die zum Wohl der Gesellschaft beiträgt.
In der Zeit in der wir leben, sind leider die meisten Menschen nach dem besten „Angebot“ aus, was nicht immer den wahren Wert der Sache offenbart.
Es geht größerenteils darum, wie wir am besten bei dem Kauf einer Sache abschneiden als gegenüber demjenigen, der eine Sache verkauft.
Wenn wir jedoch als Käufer mit der Erkenntnis über den wahren Wert einer jeweiligen Sache, die wir einkaufen möchten, einkaufen gehen, treten wir in erster Linie in eine dienende Haltung ein und nicht in eine Konsum- bzw. Überlebenshaltung.
Wenn ich an dieser Stelle das genannte Prinzip auf das Königreich Gottes anwende, bedeutet das, dass ich auf die Weise in das Königreich Gottes investiere, wie ich den Wert der jeweiligen Person (Anm.: des Dienstes), die mir dient in meinem Herzen honoriere (Anm.: ehre und achte).
Solch eine Vorgehensweise würde zu großartigen Segnungen im Königreich Gottes beitragen, die wiederum zu einem persönlichen Segen führen.
Es ist wichtig, dass wir als Jünger Jesu besonders darauf achten, wem wir die Wohltaten bzw. Schätze/ Perlen des Königreiches Gottes anvertrauen (vgl. Matthäus 7,6).

Matthäus 7,6:
6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.

Es muss auf der Seite des Gebers wie auch auf der Seite des Empfängers, die nötige Achtung vorhanden sein, um zu einem guten Ergebnis kommen zu können, was den Frieden Gottes in den Herzen der beteiligten Personen beinhaltet.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Ajin Daleth 5774
(Bild von Simon Glimm)
 
Geliebtes Volk Gottes,

dieses prophetische Wort soll uns als Stückwerk und Hinweis auf das nächste biblische Jahr (Anm.: 5774/ 2014) dienen.
Ich ermutige jeden Leser über diesem Wort zu beten und den Plan des Vaters über das kommende Jahr zu proklamieren.

Der 04. September 2013 und das neue biblische Jahr 5774

Am Abend des 04.09.2013 tritt das jüdische Volk in das neue biblische Jahr 5774 ein, das für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum ebenfalls von Bedeutung ist, da wir Anteil an der Fettigkeit (Anm.: Salbung) der Wurzel haben (vgl. Römer 11,17-18).

Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Der Augapfel Gottes

Weiterhin besitzt Israel gemäß Sacharja 2,12b die Stellung des Augapfels Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Heidenchristen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen, um mit erleuchteten Augen zuversichtlich in unsere Zukunft mit Jesus zu gehen.

Sacharja 2,12b:
12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.

Die Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten strategische Maßnahmen, die uns dabei behilflich sind, dass wir unser Leben in dem Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).

Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.

Die Zahl “4”

Da dieses Jahr mit dem hebräischen Buchstaben “Daleth” im Zusammenhang steht, der ebenfalls den Zahlenwert “4” trägt, möchte ich auf die Bedeutung der Zahl eingehen, die erstmalig in 1.Mose 1,14-19 genannt wird und mit den Lichtern des Himmels in Verbindung steht, die von Gott dazu erschaffen wurden, um uns die Zeiten zu offenbaren und diese richtig zu erkennen (vgl. 1.Mose 1,14-19).

1.Mose 1,14-19:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Der Stamm Issaschar- Das “dienende Auge” im Volk Israel

Der Stamm Issaschar war darin geschult die Zeiten Gottes richtig zu erkennen, um dem Volk Israel mitzuteilen, was in den jeweiligen Zeiten zu tun war (vgl. 1.Chronik 12,33).

1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issachar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …

Es ist auch kein Zufall, dass die Sterne im Zusammenhang mit der Verheißung unseres Glaubensvaters Abraham stehen (vgl. 1.Mose 15,5-6).

1.Mose 15,5-6:
5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! 6 Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Issaschar war der Stamm, der es verstand die Zeit des Schofarklangs zu offenbaren, der mit dem Zusammenrufen, dem Feiern, dem Ausziehen in den Kampf aber auch der Verheißung des Volkes Israels zu tun hatte.
Das wird deutlich, wenn man 4.Mose 10,1-10 im Zusammenhang mit 1.Chronik 12,33 und 1.Mose 15,5-6 näher betrachtet.

4.Mose 10,1-10:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Mache dir zwei Trompeten von getriebenem Silber und gebrauche sie, um die Gemeinde zusammenzurufen und wenn das Heer aufbrechen soll.
3 Wenn man mit beiden bläst, soll sich bei dir versammeln die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte.
4 Wenn man nur mit einer bläst, so sollen sich bei dir versammeln die Fürsten, die Häupter über die Tausende in Israel.
5 Wenn ihr aber laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Osten zu liegen.
6 Und wenn ihr zum zweiten Mal laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Süden zu liegen. Denn wenn sie weiterziehen sollen, so sollt ihr laut trompeten.
7 Wenn aber die Gemeinde zu versammeln ist, sollt ihr nur blasen und nicht laut trompeten.
8 Es sollen aber blasen mit den Trompeten die Söhne Aarons, die Priester; und das soll eine ewige Ordnung sein für euch und eure Nachkommen.
9 Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten, dass euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr errettet werdet vor euren Feinden.
10 Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der HERR, euer Gott.

Die geöffnete Tür im Himmel

In dem biblischen Jahr 5774/ 2014 dürfen wir erwarten, dass Gott uns durch seinen Ruf in Bewegung setzt, so dass wir an den Ort gelangen, der mit neuen, frischen, übernatürlichen Möglichkeiten in der unsichtbaren Welt angefüllt ist. Es ist der Ort, wo wir unsere Gedanken durch das Blut Jesu erneuern lassen und Jesus dort an die erste Stelle setzen, wo wir es in der Vergangenheit nicht richtig erkannt haben (vgl. 1.Mose 28,10-13a.16-19 i.V.m. Hebräer 9,14).
 
1.Mose 28,10-13a.16-19:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.
13a Und der HERR stand oben darauf und sprach: …
16 Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!
17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel; vorher aber hieß die Stadt Lus.

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Das Unmögliche wird “Möglich” genannt!

Es ist hierbei egal, ob der neue Ort eine Region ist, die uns wie eine Wüste oder Gefangenschaft erscheint.
Gott wird aufgrund der Liebe, die wir in unserem Herzen zu ihm tragen trotzdem durchbrechen, so dass plötzlich der Ort des Unmöglichen, die Region des Möglichen genannt wird und wir den Himmel offen sehen (vgl. Hesekiel 1,1-4; Offenbarung 1,9-10; Offenbarung 4,1-2).

Hesekiel 1,1-4:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer.

Offenbarung 1,9-10:
9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus.
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …

Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.

Die Tür “Jesus Christus”

Fernerhin wird ebenfalls die “vertikale übernatürliche Tür” auf der natürlichen Ebene eine hohe Bedeutung im Bereich der Beziehung der Heiligen untereinander sowie im Feld der Versorgung haben (Anm.: für Geist, Seele und Leib).
Dadurch wird Jesus Christus immer stärker in der Welt gesehen (vgl. Johannes 10,7.9 i.V.m. Galater 6,10).

Galater 6,10:
10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Johannes 10,7.9:
7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Die “Faust Gottes”

Zu alledem wird der HERR die Kraft seiner “Faust” offenbaren, indem er durch die Amtsträger des fünffältigen Dienstes deutlich an unsere Türen klopft, um uns mit seiner Gegenwart heimzusuchen.
Hierbei wird es verstärkt um die Sohn- und Vaterschaft Gottes gehen (vgl. Offenbarung 3,20 i.V.m. Johannes 14,23).

Offenbarung 3,20:
20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Johannes 14,23:
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Erwartet im Glauben übernatürliche Begegnungen!

In diesem Jahr ist es wichtig, dass wir uns an den Ort der Möglichkeit begeben und in Geduld nach Gottes Verabredung Ausschau halten, auch wenn wir uns ausgetrocknet oder verzweifelt fühlen.
Positioniert euch wie Abraham und Lot am offenen Eingang und empfangt Gottes Verheißung für eure nahe Zukunft. Seid bereit zu gehen, wenn er euch ruft und lasst euch nicht durch eure Vergangenheit aufhalten (vgl. 1.Mose 18,1-3; 1.Mose 19,1-3 i.V.m. Lukas 11,9).

1.Mose 18,1-3:
1 Und der HERR erschien ihm (Anm.: Abraham) im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.

1.Mose 19,1-3:
1 Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde 2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts und bleibt über Nacht; lasst eure Füße waschen und brecht frühmorgens auf und zieht eure Straße. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben.
3 Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Kuchen und sie aßen.

Lukas 11,9:

9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet (Anm.: Ausschau halten), so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan

Schützt das, was ihr von Gott empfangen habt!

In dem Jahr 5774/ 2014 ist es wichtig, dass wir den Wert, den Gott uns zugeteilt hat vor falschen Einflüssen schützen, in dem wir die Tür vor den unerwünschten Gästen schließen und wachsam bleiben.
Hierbei sah ich im Geist ein geöffnetes Gurkenglas, wo der HERR sprach:
“Es muss wieder mit dem Deckel verschlossen werden, um vor Verunreinigung geschützt zu bleiben.”
Das hebräische Wort für “Gurke” ist “paqqu`ah “ und kommt von dem Wurzelwort “peqa`”, das auch die Form eines “Ornaments“ meint, was auf den Wert bzw. die Krönung einer Sache hindeutet.  

Jakob und der Brunnen auf dem freien Feld

Wenn Gott auf neue Weise vorgehen will, ist es notwendig, dass wir für sein Vorgehen offen sind.
Die Begründung für solch eine Veränderung ist meistens eine bevorstehende Erweiterung, die mit der Etablierung von neuen Beziehungen zu tun hat.
Um diese Aussage auf dem Wort Gottes zu gründen, soll uns die Vorgehensweise Jakobs dienen, der sich zu seiner Zeit Zugang zu dem Brunnen trotz der aufgestellten Regeln durch die Hirten verschaffte, um die neue Verabredung mit Rahel zu pflegen (vgl. 1.Mose 29,1-3.6b-10).

1.Mose 29,1-3.6b-10:
1 Da machte sich Jakob auf den Weg und ging in das Land, das im Osten liegt, 2 und sah sich um, und siehe, da war ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, drei Herden Schafe lagen dabei, denn von dem Brunnen pflegten sie die Herden zu tränken. Und ein großer Stein lag vor dem Loch des Brunnens.
3 Und sie pflegten die Herden alle dort zu versammeln und den Stein von dem Brunnenloch zu wälzen und die Schafe zu tränken und taten alsdann den Stein wieder vor das Loch an seine Stelle.
6b … siehe, da kommt seine (Anm.: Labans) Tochter Rahel mit den Schafen.
7 Er sprach: Es ist noch hoher Tag und ist noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und geht hin und weidet sie.
8 Sie antworteten: Wir können es nicht, bis alle Herden zusammengebracht sind und wir den Stein von des Brunnens Loch wälzen und dann die Schafe tränken.
9 Als er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen ihres Vaters, denn sie hütete die Schafe.
10 Als Jakob aber Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, trat er hinzu und wälzte den Stein von dem Loch des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter.

Es kommt immer wieder vor, dass wir unsere traditionellen Vorgehensweisen für das neue Vorgehen Gottes zur Seite legen müssen, um auf diese Weise in eine tiefere Beziehung mit Jesus einzutreten und dadurch neue Frische erhalten zu können. Tradition oder ein religiöses Gedankengut kann uns davon abhalten in die Frische Christi für diese Zeit hineinzugehen (vgl. Matthäus 23,13).

Matthäus 23,13:
13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.

Vorsicht vor Lässigkeit!

In dem Jahr 5774/ 2014 sind wir gut beraten, wenn wir Gottes Werk nicht lässig betreiben und uns nicht vom Feind dazu verführen lassen in einen Status von Lässigkeit oder Faulheit einzutreten.
Der Prophet Jeremia gab diesbezüglich einen deutlichen Hinweis (vgl. Jeremia 48,10).

Jeremia 48,10:
10 Verflucht sei, wer des HERRN Werk lässig tut; verflucht sei, wer sein Schwert aufhält, dass es nicht Blut vergießt!

Diese Bibelstelle bedeutet nichts anderes, als dass wir als Volk Gottes dazu aufgerufen sind, sein Wort (vgl. Hebräer 4,12-13) zu leben bzw. auch Gemeinschaft mit ihm zu haben.

Kein neuer Flicken auf ein altes Kleid!

Es ist wichtig, dass wir unsere Struktur der Vergangenheit nicht mit dem verbinden, was Gott jetzt in dieser Zeit tut, weil es sonst zu einer herausfordernden Zerreißprobe kommt, die zu keinem guten Ergebnis führen würde, so wie es uns Markus 2,21 offenbart.

Markus 2,21:
21 Niemand flickt einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid; sonst reißt der neue Lappen vom alten ab und der Riss wird ärger.

Wenn wir uns vom Vater der Lüge dazu verführen lassen in der Vergangenheit zu leben und uns nicht verändern wollen, hat dies zur Folge, dass wir in unserem Vorangehen mit Jesus blockiert werden und das verhält sich so ähnlich wie bei der Frau von Lot als sie zu einer Salzsäule erstarrte (vgl. 1.Mose 19,26 i.V.m. Lukas 9,62; Philipper 3,13)

1.Mose 19,26:
26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule.

Lukas 9,62:
62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.

Philipper 3,13:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, …

Der wichtige Faden- nicht den Faden verlieren

In diesem Jahr 5774/ 2014 ist es von Bedeutung, dass wir nicht den wahren roten Faden verlieren, der Jesus Christus ist und uns durch seinen Heiligen Geist dazu befähigt mit einem demütigen Herzen tiefer in das Reich Gottes einzutreten, um noch besser die Verwaltung in seinem Reich zu verstehen.
Der Eintritt führt dazu, dass wir neue Menschen kennenlernen und heilige Beziehungen knüpfen, die vor Gott Bestand haben (vgl. Matthäus 19,24).

Matthäus 19,24:
24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

Diese Bewegung durch das Nadelöhr ist eine Bewegung von Menschen, die sich im roten Faden Gottes (Anm.: Jesus Christus, der Löwe von Juda) bewegen und zur Befestigung, Verbindung und Befreiung beitragen (vgl. 2.Mose 13,16 i.V.m. 1.Mose 38,27-30; Johannes 1,30; Johannes 8,58)

2.Mose 13,16:
16 Und das soll dir wie ein Zeichen auf deiner Hand sein und wie ein Merkzeichen zwischen deinen Augen; denn der HERR hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten geführt (Anm.: im Blut des Lammes).

1.Mose 38,27-30:
27 Und als sie (Anm.: Tamar) gebären sollte, wurden Zwillinge in ihrem Leibe gefunden.
28 Und als sie gebar, tat sich eine Hand heraus. Da nahm die Wehmutter einen roten Faden und band ihn darum und sprach: Der ist zuerst herausgekommen.
29 Als aber der seine Hand wieder hineinzog, kam sein Bruder heraus, und sie sprach: Warum hast du um deinetwillen solchen Riss gerissen? Und man nannte ihn Perez.
30 Danach kam sein Bruder heraus, der den roten Faden um seine Hand hatte. Und man nannte ihn Serach.

Johannes 1,30:
30 Dieser (Anm.: Jesus Christus) ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist, denn er war eher als ich.

Johannes 8,58:
58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.

Das geöffnete Haar der Braut Jesu

Der himmlische Vater möchte in dieser Zeitphase durch die Führung seines Heiligen Geistes noch stärker die Schönheit der Braut Jesu auf Erden ausweiten, indem er durch sie seine Kraft offenbart, wobei die prophetische Salbung in diesem Zusammenhang eine hohe Bedeutung trägt und zu größerer Intimität mit Jesus führt (vgl. Hohelied 4,1; Hohelied 7,6 i.V.m. 2.Mose 36,14; 2.Könige 1,8; Hebräer 11,37).

Hohelied 4,1:
1 Siehe, meine Freundin, du bist schön! Siehe, schön bist du! Deine Augen sind wie Taubenaugen hinter deinem Schleier. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die herabsteigen vom Gebirge Gilead.

Hohelied 7,6:
6 Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel. Das Haar auf deinem Haupt ist wie Purpur; ein König liegt in deinen Locken gefangen.

2.Mose 36,14:
14 Und er machte elf Teppiche von Ziegenhaaren zum Zelte über die Wohnung, …

2.Könige 1,8 (Neue Jerusalemer Bibel):
8 Sie erwiderten: Er trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und hatte einen ledernen Gurt um die Hüften. Da sagte er: Das war Elija aus Tischbe.

Hebräer 11,37:
37 Sie (Anm.: Vorväter des Glaubens) sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet.

Achtet auf die Armen unter euch!

In diesem Jahr 5774/ 2014 ist es gut noch deutlicher das Geheimnis des Gebens von Almosen und das Investieren in das Leben von Glaubensgeschwistern zu verstehen, wobei beides eng mit der Kraft des Gebets einhergeht.
Solch eine Art des Aussäens ist unter anderem der Schlüssel für übernatürliche Heimsuchungen (vgl. Apostelgeschichte 10,1-4 i.V.m. Galater 6,10).

Apostelgeschichte 10,1-4:
1 Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde.
2 Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.
3 Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten; der sprach zu ihm: Kornelius!
4 Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind vor Gott gekommen und er hat ihrer gedacht.

Galater 6,10:
10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Lasst trübe Umstände verwehen und empfangt den frischen Tagwind!

Da Jesus sagte, dass das Auge das Licht des Leibes ist, sollten wir es dem Heiligen Geist erlauben alles, was unseren Blick trübt aus unserem Herzen durch seine Offenbarungskraft und den frischen Wind wegwehen zu lassen (vgl. Lukas 11,34 i.V.m. 1.Samuel 3,15a).

Lukas 11,34:

34 Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.

1.Samuel 3,15a:
15a Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN.

Dieser Reinigungsprozess ist wie das Hochschleudern durch die Worfschaufel Jesu, die dabei behilflich ist den Weizen von der Spreu zu trennen.
Sein Worfeln ist der Vorgang der dazu dient, dass wir in Jesus Christus noch höher kommen und den Vater sowie seine Liebe zu uns noch deutlicher erkennen (vgl. Lukas 3,17).

Lukas 3,17:
17 In seiner Hand ist die Worfschaufel, und er wird seine Tenne fegen und wird den Weizen in seine Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.

Ehrt die von Gott festgesetzten Grenzen!

Weiterhin sollten wir darauf achten, dass wir nicht die Grenze zu unserem Nächsten aber auch unseres Bestimmungsfeldes übertreten.
Wenn wir die Grenzen, die Gott gesetzt hat, bewusst nicht beachten, bewegen wir uns unter einem Fluch (vgl. 5.Mose 19,14; 5.Mose 27,17).

5.Mose 19,14:
14 Du sollst deines Nächsten Grenze, die die Vorfahren festgesetzt haben, nicht verrücken in deinem Erbteil, das du erbst, im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, es einzunehmen.

5.Mose 27,17:
17 Verflucht sei, wer seines Nächsten Grenze verrückt! Und alles Volk soll sagen: Amen.
Es ist unabdingbar, dass wir das Persönlichkeits- sowie Bestimmungsfeld unseres Nächsten ehren, indem wir ihn nicht in unser Schema bzw. unsere Vorstellung hineinpressen.
Wenn wir das tun, ist eine besondere Einheit im Volk Gottes vorhanden, und es kommt zu Möglichkeiten, die befreiende Wahrheit zu sprechen (vgl. Joel 2,8 i.V.m. Lukas 14,23).

Joel 2,8:
8 Keiner wird den andern drängen, sondern ein jeder zieht auf seinem Weg daher; sie durchbrechen die feindlichen Waffen und dabei reißt ihr Zug nicht ab.

Lukas 14,23:
23 Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde.

Die Jahreslosung für das Jahr 2014

Die Herrenhuter Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2014 ist aus dem Psalm 73, der von Aspah geschrieben wurde, in dem es heißt:

“Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.” Psalm 73,28

Der oben genannte Vers aus Psalm 73 ist ein Aufruf an uns als Volk Gottes eng an der Seite des HERRN zu bleiben, was bedeutet, dass wir sein Wort studieren und darüber nachsinnen. Daraus resultiert Glauben und Hoffnung bzw. Zuversicht, die uns direkt in den Missionsbefehl Jesu hineinkatapultieren und zwar auf die Weise, wie jeder einzelne von Gott mit seiner Gabe und Salbung berufen ist (vgl. Matthäus 28,18-20; Markus 16,20).

Matthäus 28,18-20:
18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker (Anm.: Nationen): Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Markus 16,20:
20 Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.

Möge der Heilige Geist durch jeden von euch in dem Jahr 5774/ 2014 sein Wort mit mitfolgenden Zeichen und Wundern bestätigen.

Amen und Amen.

Ein lebendiges und süßes Jahr 5774,

Daniel Glimm

Einleitung

Da wir als deutsches Volk kurz vor der Bundestagswahl stehen, möchte ich uns einige wichtige Punkte nennen, warum es notwendig ist, dass jeder, der wahlberechtigt ist, wählen gehen sollte.

Die Obrigkeit und ihre Autorität

Gott hat auf der Erde den Autoritätsbereich von Obrigkeit gewollt und es ist ihm wichtig, dass wir diesen Bereich richtig verstehen.
Um das tun zu können, ist es notwendig, dieses Thema anhand der Lehre des Apostels Paulus und Petrus zu beleuchten (vgl. Römer 13,1-7; Titus 3,1 i.V.m. 1.Petrus 2,13-17).

Römer 13,1-7 (Unterordnung der staatlichen Gewalt):
1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit (Anm.: „exousia“= meist die exekutive Gewalt gemeint), die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.
2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu.
3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten.
4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.
5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.
6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht.
7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.

Titus 3,1:
1 Erinnere sie daran, dass sie der Gewalt der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit, …

1.Petrus 2,13-17 (Rev. Elberfelder):
13 Ordnet euch aller menschlichen Einrichtung unter um des Herrn willen; sei es dem König als Oberherrn 14 oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lob derer, die Gutes tun!
15 Denn so ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt - 16 als Freie und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit haben, sondern als Sklaven Gottes.
17 Erweist allen Ehre; liebt die Bruderschaft; fürchtet Gott; ehrt den König!

Das griechische verwendete Wort für „Obrigkeit“ in den oben genannten Bibelstellen ist „exousia“ und bedeutet „Erlaubnis, Autorität, Recht, Freiheit, Macht; Vollmacht etwas zu tun, was durch das Recht/ Gesetz erlaubt ist.
„exousia“ meint die exekutive/ ausführende Gewalt (z.B. Staatsanwaltschaft, Justizvollzugsanstalt, Finanzamt, Polizei, …; die berechtigt ist nach dem Gesetz sowie der Form- und Verfahrensvorschriften einzuschreiten. Hierbei ist es nicht so stark von Bedeutung, welche politische Partei an der Macht ist, denn die exekutive Obrigkeit schreitet nach dem bestehenden Recht ein.“ (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel- Sprachschlüssel 1831)

Gebet für die Menschen in der Gesellschaft und die Obrigkeit

Der Apostel Paulus machte dem jungen Apostel Timotheus, der sein geistlicher Sohn war deutlich, dass es notwendig war und es auch heute noch ist, dass wir als Volk Gottes für die Menschen in unserer Gesellschaft und zugleich für unsere Obrigkeit beten, was bedeutet, dass wir für die Personen beten, die unter anderem Hoheitsämter bekleiden, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Gesellschaft zu schützen.
Das Ergebnis, das sich hinter dem Gebet verbirgt ist das Verlangen Gottes, dass die Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und wahre Hilfe erfahren (vgl. 1.Timotheus 2,1-4).

1.Timotheus 2,1-4 (Gebet für die Menschen und die Obrigkeit):
1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.
3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Es ist von großer Bedeutung, dass wir als Volk Gottes die eingesetzten, führenden Politiker und auch die Menschen in den jeweiligen Gewalten (Anm.: legislative, exekutive und judikative Gewalt) achten und uns ihnen unterordnen.
Die Begründung liegt darin verborgen, weil jede natürliche Gewalt über sich eine übernatürliche Gewalt trägt, die sie abdeckt. Es ist so ähnlich zu verstehen wie ein Polizist, der seine Dienstmütze trägt, weil die Kopfbedeckung seine volle Autorität dem Bürger gegenüber repräsentiert.
Das verwendete griechische Wort für die natürliche Gewalt und der dahinter für das natürliche Auge nicht sichtbar stehenden übernatürlichen Gewalt ist „kyriotes“, was „Herrschaft, Mächte in der Engels- oder Dämonenwelt, die auch hinter den Herrschaftsbereichen dieser Welt stehen“ meint (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel- Sprachschlüssel 2339).
Das bedeutet, wenn wir uns als Volk Gottes in irgendeiner Weise der Obrigkeit bewusst widersetzen, wird es zu Schwierigkeiten in unserem Leben im natürlichen und geistlichen Bereich kommen und zwar durch die Mächte, die sich hinter den jeweiligen Regierenden bzw. der Obrigkeit bewegen.
Wenn z.B. ausführende Politiker bzw. Personen, die in den Bereichen der Obrigkeit eingesetzt sind nicht nach den Regeln des Wortes Gottes leben, ist es als Volk Gottes nicht unsere Aufgabe, dass wir uns ihnen widersetzen, sondern für sie beten.
Gott wird früher oder später von ihnen für ihre Führung und ihren Lebensstil, wenn sie nicht umkehren Rechenschaft fordern (vgl. Lukas 12,48b).

Lukas 12,48b:
48b Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.

Das heißt jedoch nicht, dass wir nicht auf Missstände, wenn diese vorhanden sind aufmerksam machen dürfen.

Die Achtung der Obrigkeit durch Johannes den Täufer und die Apostel

Auch Johannes der Täufer machte den Landesfürsten Herodes auf seinen frevelhaften Lebensstil aufmerksam (vgl. Markus 6,17-18).

Markus 6,17-18:
17 Denn er, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes ergriffen und ins Gefängnis geworfen um der Herodias willen, der Frau seines Bruders Philippus; denn er hatte sie geheiratet.
18 Johannes hatte nämlich zu Herodes gesagt: Es ist nicht recht, dass du die Frau deines Bruders hast.

Trotz der Zurechtweisung und des Urteils gegen ihn ging Johannes nicht gegen die Obrigkeit vor, sondern ließ die Gefängnisstrafe, die ihn betraf zu.
Das macht deutlich, dass er die Obrigkeit achtete und das Prinzip Gottes verstand.
Auch die Apostel zur Zeit der Apostelgeschichte (Anm.: z.B. Petrus, Johannes, Paulus, Silas) unterstellten sich der Obrigkeit, was darin deutlich wird, dass sie sich haben gefangen nehmen und unter anderem auch auspeitschen lassen, jedoch in alledem das Wort Gottes und seine Weisung höher achteten (vgl. Apostelgeschichte 4,3.18-20; Apostelgeschichte 16,22-26).

Apostelgeschichte 4,3.18-20 (Petrus und Johannes im Gefängnis):
3 Und sie legten Hand an sie (Anm.: Petrus und Johannes) und setzten sie gefangen bis zum Morgen; denn es war schon Abend.
18 Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu.
19 Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott.
20 Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.

Apostelgeschichte 16,22-26 (Paulus und Silas im Gefängnis):
22 Und das Volk wandte sich gegen sie (Anm.: Paulus und Silas); und die Stadtrichter ließen ihnen die Kleider herunterreißen und befahlen, sie mit Stöcken zu schlagen.
23 Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gefängnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen.
24 Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block.
25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie.
26 Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab.

Das Offenbarwerden der mannigfaltigen Weisheit Gottes

Gottes Verlangen ist es, dass wir als sein Volk seine Weisheit vor den Mächten und Gewalten durch Jesus Christus im Himmel offenbaren, indem wir die Obrigkeit achten sowie uns vollkommen der Weisung des Wortes Gottes unterstellen (vgl. Epheser 3,10 i.V.m. Kolosser 1,16; Kolosser 2,15).

Epheser 3,10:
… 10 damit jetzt kund werde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.

Kolosser 2,15:
15 Er (Anm.: Gott) hat die Mächte und Gewalten* ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

* böse Mächte und Gewalten

Kolosser 1,16:
16 Denn in ihm (Anm.: Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne (Anm.: „thronos“ = „Thron, Sitz des Herrschers/ Regierenden“; vgl. Elberfelder Studienbibel- Sprachschlüssel 2335) oder Herrschaften (Anm.: „kyriotes“= „Herrschaft, Mächte in der Engels- oder Dämonenwelt, die auch hinter den Herrschaftsbereichen dieser Welt stehen; Es steht ebenfalls für die Menschen unvorstellbaren Herrschaftsbereiche und deren Gebieter.“; vgl. Elberfelder Studienbibel- Sprachschlüssel 2939) oder Mächte (Anm.: „exousia“= „Erlaubnis, Autorität, Recht, Freiheit, Macht, Vollmacht etwas zu tun- meint durch das Recht erlaubt= exekutive/ ausführende Gewalt (z.B. Staatsanwaltschaft, Justizvollzugsanstalt, Finanzamt, Polizei, …; kann nach dem Recht einschreiten, egal welche politische Partei an der Macht ist“; vgl. Elberfelder Studienbibel- Sprachschlüssel 1831) oder Gewalten ( Anm.: „arche“ = „Anfang, Ursache, Ursprung; bedeutet auch „Ende“ verstanden als äußerster Punkt sowie Macht, Regierung, Herrschaft, Autorität“ z.B. wie Theokratie, Monarchie, Demokratie, Diktatur, …“; vgl. Elberfelder Studienbibel- Sprachschlüssel 738); es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

Fazit:
Wir bestimmen mit unserer Wahl hinter welche Macht wir uns stellen und welchem geistlichen Einfluss wir es erlauben in unserem Land Einfluss zu nehmen.
Unsere Wahl bedeutet nicht, dass wir mit allen Punkten der jeweiligen politischen Partei übereinstimmen müssen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm