Einleitung

Ich möchte die Botschaft zum Anlass nehmen, um dazu beizutragen mehr Verständnis über das Leben der Menschen zu geben, die von Gott als Propheten im Leib Jesu eingesetzt sind (vgl. 1.Korinther 12,28).

1.Korinther 12,28:
28 Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.

Die von Gott übertragenen Lasten

Die Personen, egal ob Mann oder Frau, die sich von Gott in dem prophetischen Amt bewegen, haben es nicht immer leicht, da Gott seine „Lasten“, die er auf dem Herzen trägt mit ihnen auf eine besondere Weise teilt und es deshalb dazu kommt, dass sie diese meistens stärker spüren als andere Menschen im Leib Jesu, weil sie sich in einer spezifischen Nähe zu Gott befinden, die sich aus dem prophetischen Amt ergibt (vgl. Lukas 12,48b).

Lukas 12,48b:
... 48b Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.

Das Ziel der übernatürlichen „Lastenübertragung“ ist von Gott gewollt, weil er möchte, dass die Menschen, die er erschaffen hat wieder zu ihm finden.
Gott weiß, dass er seinen Propheten eine besondere Fähigkeit zugeteilt hat, um die Lasten tragen zu können.

Hesekiel, ein „Lastenträger“ Gottes

Ich möchte anhand des Beispiels vom Leben des Propheten Hesekiel die Lastenübertragung Gottes erklären, die eine ähnliche Last war, wie sie auch Simon von Kyrene trug, der dazu verhalf, dass das Kreuz von Jesus Christus auf der richtigen Anhöhe in der Mitte vor aller Öffentlichkeit aufgerichtet wurde, um bis in unsere heutige Zeit die Liebe Gottes zu den Menschen zu prophezeien (vgl. Lukas 23,26 i.V.m. Johannes 3,16).

Lukas 23,26:
26 Und als sie ihn (Anm.: Jesus Christus) abführten, ergriffen sie einen Mann, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, dass er es Jesus nachtrüge.

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Hesekiel befand sich mit dem Volk Israel in babylonischer Gefangenschaft, was Gott jedoch nicht davon abhielt seinem Propheten mit seiner herrlichen Gegenwart zu begegnen, so dass Hesekiel in der Lage war, dem Volk Israel auch in der Gefangenschaft die Worte Gottes mitzuteilen (vgl. Hesekiel 1,1-3).

Hesekiel 1,1-3:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.

Hesekiel war geistlich und charakterlich von Gott auf die Weise ausgerüstet, so dass er in der Lage war, die Offenbarungen Gottes zu empfangen und damit richtig umzugehen.
Er war nicht darüber verärgert, dass er in babylonischer Gefangenschaft war und dort sogar von Gott für einen gewissen Zeitraum gefangengenommen wurde.
Hesekiel verstand die „Gefangenschaft Gottes“ inmitten der Gefangenschaft von Babylon, was darin deutlich wird, dass Hesekiel mit göttlichen Stricken gebunden wurde, so dass er wie eine Art übernatürlichen „Stubenarrest“ erlebte, der ihn weiterhin zum Schweigen brachte, indem Gott die Zunge des Propheten über einen gewissen Zeitraum an seinem Gaumen hatte „kleben“ lassen (vgl. Hesekiel 3,22-27).

Hesekiel 3,22-27:
22 Und dort kam des HERRN Hand über mich und er sprach zu mir: Mach dich auf und geh hinaus in die Ebene; da will ich mit dir reden.
23 Und ich machte mich auf und ging hinaus in die Ebene; und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN, wie ich sie am Fluss Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Angesicht.
24 Und der Geist kam in mich und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh hin und schließ dich ein in deinem Hause!
25 Und du, Menschenkind, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, dass du nicht unter die Leute gehen kannst.
26 Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, dass du stumm wirst und sie nicht mehr zurechtweisen kannst; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
27 Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, dass du zu ihnen sagen sollst: „So spricht Gott der HERR!“ Wer es hört, der höre es; wer es lässt, der lasse es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.

Hesekiels übernatürliche „Unfähigkeit“ unter die Menschen in der Öffentlichkeit zu treten, diente als Hinweis an die Personen seines direkten Umfelds, dass zuerst die Gemeinschaft mit Gott im Vordergrund stehen musste, um später fähig sein zu können, die Worte Gottes in der Öffentlichkeit in Kühnheit auszusprechen.
Jesus Christus sprach ebenfalls von der Notwendigkeit des gesalbten Alleinseins, um mit Gott richtig kommunizieren zu können, was in erster Linie das Reden Gottes an uns beinhaltet (vgl. Matthäus 6,6.17-18).

Matthäus 6,6.17-18:
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir es vergelten. ...
17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir es vergelten.

Die Zunahme des Gewichts in den Worten

In der Zeit des „göttlichen Arrestes“ erhielt die „Waffe“ von Hesekiel, die seine Zunge war (vgl. Hebräer 4,12 i.V.m. Offenbarung 19,15), mit der der Prophet die Worte Gottes zu den Menschen sprach, eine besondere Ausrüstung, die ihn zu einem Mann mit gewichtigen Worten machte.
Hesekiel erhielt während seines Verstummens die Worte Gottes direkt auf seine Zunge, die wie auf einer Rutsche in seinen Geist hinunterrutschten, um diese zur richtigen Zeit in Fülle auszusprechen.
Der Gaumen des Propheten repräsentierte bei diesem Geschehen den Himmel, was bedeutete, das immer dann, wenn Hesekiel die Worte Gottes laut und deutlich zum Volk sprechen sollte, er den Himmel auf der Erde manifestierte.

Die Fesselung von Simson

Ebenfalls erlebte der Richter Simson zu seiner Zeit eine ähnliche Fesselung an die möglicherweise auch Hesekiel erinnert wurde und dadurch Zuversicht in seiner Gefangenschaft erhielt (vgl. Richter 15,9-20).
Während sich Simson in der Felsenhöhle von Etam (Anm.: bedeutet „Ort der Raubvögel“) aufhielt, besetzten die Philister die Region Lehi (Anm.: bedeutet „Kinnbacken, Kinnladen“) im Land Juda, so dass das Volk des Lobpreises (Anm.: „Juda“ bedeutet „Lob, Preis“) Angst bekam.
Aufgrund der Angst begannen die Männer von Juda Simson zu bedrängen, indem sie ihn nach gemeinsamer Absprache mit zwei neuen Stricken fesselten.
Simson war sich während dieser ganzen Zeit der Gegenwart Gottes bewusst und im Klaren darüber, dass er die Philister als Beute aus der Hand Gottes erhalten würde, weil er sich in der Region des „heiligen Raubes“ (Anm.: Etam) aufhielt.

Als er durch die Männer von Juda aus Etam in die Gegend von Lehi gefangen hinausgeführt wurde, verstärkte sich die Bedrängnis durch die Philister, was Simson jedoch nicht einschüchterte, weil er sich der Kraft Gottes (Anm.: Salbung) auf seinen Schultern (Anm.: Simson trug als Nasiräer langes Haar) bewusst war.

Während die Philister sich mit ihrem Triumphgeschrei auf Simson zubewegten, aktivierte sich die Salbung des Heiligen Geistes über Simson, so dass alle Worte des Unglaubens und der Anklage mit dem ihn seine eigenen Geschwister im Glauben (Anm.: Männer von Juda) banden von ihm abfielen, so dass die Kraft des Zeugnisses Jesu in der Situation ertönte und die wahre Zeit offenbarte (vgl. Richter 15,14-16 i.V.m. Offenbarung 12,11; Offenbarung 19,10e).

Richter 15,14-16:
14 Und als er nach Lehi kam, jauchzten die Philister ihm entgegen. Aber der Geist des HERRN geriet über ihn, und die Stricke an seinen Armen wurden wie Fäden, die das Feuer versengt hat, sodass die Fesseln an seinen Händen zerschmolzen.
15 Und er fand einen frischen (Anm.: blutigen) Eselskinnbacken. Da streckte er seine Hand aus und nahm ihn und erschlug damit tausend Mann.
16 Und Simson sprach: Mit eines Esels Kinnbacken hab ich sie geschunden; mit eines Esels Kinnbacken hab ich tausend Mann erschlagen.

Offenbarung 12,11:

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.

Offenbarung 19,10e:
... 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Ohne den prophetischen „Unterkiefer“ (Anm.: die Propheten des HERRN auf der Erde), ist es uns als Volk Gottes nicht möglich effektiv auf der Erde zu leben, weil der Unterkiefer im natürlichen Bereich zum Essen und zum deutlichen Sprechen notwendig ist.
Simson offenbarte aufgrund seiner Salbung und Nähe zu Gott, dass nicht die Philister im Triumph waren, sondern das Volk Gottes!
Dieser triumphale Sieg von Simson führte dazu, dass die Region zu einem Sprachrohr der Stimme Gottes wurde, dessen Klang wie das Rauschen vieler Wasser ist (vgl. Richter 15,19 i.V.m. Hesekiel 1,24; Offenbarung 1,15).

Richter 15,19:
19 Da spaltete Gott die Höhlung im Kinnbacken, dass Wasser herausfloss. Und als er trank, kehrte sein Geist zurück und er lebte wieder auf. Darum heißt der Ort „Quelle des Rufenden“; die ist in Lehi bis auf den heutigen Tag.

Hesekiel 1,24:
24 Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager. Wenn sie aber stillstanden, ließen sie die Flügel herabhängen …

Offenbarung 1,15:
… 15 und seine (Anm.: Jesus Christus) Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …

Verschiedene prophetische Charakterzüge

Wir sollten uns als Volk Gottes dessen bewusst sein, dass es unterschiedliche Charakterzüge von Propheten im Leib Jesu gibt, die Gott mit ihren verschiedenen Aufgabenfeldern, in denen sie dienen, abgestimmt hat.
Deshalb ist es auch kein Zufall, dass das Wort Gottes im Buch des Propheten Maleachi von dem Geist Elijas spricht und im Buch der Offenbarung die zwei Zeugen bzw. Propheten erwähnt werden, die die gleichen Zeichen tun werden, so wie es Mose und Elija in der Vergangenheit im Auftrag Gottes taten (vgl. Maleachi 3,23-24; Offenbarung 11,3-6).

Maleachi 3,23-24:
23 Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
24 Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

Offenbarung 11,3-6:
3 Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern.
4 Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.
5 Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden.
6 Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen.

Die zwei Zeugen

Diese zwei Zeugen haben eine solche charakterliche geistliche Reife und Hingabe Gott gegenüber, dass sie den Menschen wie Mose und Elija erscheinen.
Es ist kein Zufall, dass sich Gott gerade diese beiden Geister (Anm.: Kraft des Heiligen Geistes in Mose und Elija) der kraftvollen Propheten für die letzte Zeit erwählt hat und keine anderen Propheten.
Ich denke, dass der Grund darin liegt, weil Gott ein Gott der Generationen ist und Mose sowie auch Elija eine neue Generation von Männern bzw. Propheten Gottes auf der Erde hervorgebracht haben (Anm.: Josua und Elischa; vgl. 5.Mose 31,7-8 i.V.m. 1.Könige 19,19-21).

5.Mose 31,7-8:
7 Und Mose rief Josua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: Sei getrost und unverzagt; denn du wirst dies Volk in das Land bringen, das der HERR ihren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, und du wirst es unter sie austeilen.

1.Könige 19,19-21:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.
 
Im Zusammenhang mit dieser Botschaft möchte ich an dieser Stelle zwei prophetische Worte erwähnen, die der HERR mir vor einigen Jahren gab.:

1. prophetisches Wort „Die Ebene und das prophetische Schweigen“

PROPHEZEIT AM 26. APRIL 2010, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

“Da ist die Kammer der Propheten im Tal, die sich verschließt, um die fürchterliche Herrlichkeit zu sehen, spricht der Geist des Propheten!
Da ist ein gleißendes Licht, das die Propheten in dieser Zeit heimsucht, um ihre alte Vorgehensweise des Prophezeiens zu beenden!
Und das Zeichen ist, das sich viele Propheten einschließen, weil sie in einen transformierenden Umstand eintreten, der ein größeres Gewicht der Autorität auf ihre Worte legt!
Da ist die Zunge der Propheten, die am Gaumen klebt, um die Worte des HERRN zu empfangen und erst dann zu reden!
Da sind Menschen, die auf den Klang der silbernen Posaunen verlangend warten!
Und der Geist des HERRN spricht: “Seid geduldig und betet für die Propheten! Sie sind an einem Ort der Geburt und Umwandlung!”
Da sind Geburtsschmerzen, die über sie kommen, um das, was Ich ihnen sage zu empfangen und auszusprechen, spricht der HERR!
Da ist das Tal und das “Tiefer-Gehen” der Propheten, um mit Meiner frischen Kraft der Kühnheit gefüllt zu werden (vgl. Hesekiel 3,22-24)!
Da ist ein Stehenbleiben und Verstummen, weil Ich ein starkes und leidenschaftliches Feuer Meiner Worte in ihren Herzen und Knochen aufsteigen lasse, um die Stricke zu verbrennen, damit sie in frischer prophetischer Kraft auf den Anhöhen stehen und weissagen (vgl. Hesekiel 3,25-27; Jeremia 20,9; Richter 15,14-15)!
Ihr werdet in der nächsten Zeit viel Durst haben, weil ein neues Verlangen nach dem Wasser aus der Mundhöhle Christi freigesetzt wird, spricht der Geist des Propheten (vgl. Hesekiel 1,24; Offenbarung 1,15)!
Es ist der Felsen, aus dem die frischen Worte Gottes kommen, um die Geister der Propheten zu beleben, damit sie in Frische die Offenbarungen Gottes für diese Zeit prophezeien (vgl. Richter 15,18-19)!”


2. prophetisches Wort „Verhelfe zum Durchbruch im Feld der prophetischen Anbetung!“

PROPHEZEIT AM 04. APRIL 2011, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

“Da ist die Zeit deines Kampfes, die zu Ende gegangen ist!
Du bist in ein neues Feld der Anbetung eingetreten, wo du den königlichen Eigenschaften des Raubes begegnest! Es geht um den Löwen und den Adler! Es geht um deine Ernte im natürlichen und geistlichen Bereich, spricht der Geist des Propheten!
Weil du einen großen Schlag gegen die Horde der Finsternis durchgeführt hast, ergeht jetzt Mein Befehl an dich, das eingenommene Feld der prophetischen Anbetung zu sichern!
Fürchte dich nicht vor deinen eigenen Hausgenossen, die deine Vorgehensweise nicht verstanden haben und deshalb vor der aufstehenden Bedrängnis des Feindes flüchten, um dir in den Rücken zu fallen!
Fürchte dich nicht, spricht der HERR! Ich habe in dein Leben, die Kraft Meines Heiligen Geistes hineingelegt und das ist der Grund, warum du deinen in Angst stehenden Hausgenossen überraschend in Kühnheit antwortest, dich mit ihrer Bedrängnis zu konfrontieren, um die Kraft des prophetischen Schattens zu offenbaren!
Es geht um den schützenden Schatten des GROßEN ADLERS (vgl. Psalm 91,1-2.4 i.V.m. Offenbarung 12,14)!
Menschen sagen von dir, dass du jetzt gefangen bist, doch der HERR spricht: “Es ist die Situation, in der Ich die Kraft des Löwen von Juda in dir aufstehen lasse und Verrat in deinem Umfeld zerreiße (vgl. Richter 15,9-17)!”
Weil sich deine Hände von der Faust im horizontalen Bereich geöffnet und sich nach oben zum Lobpreis und Empfang ausgestreckt haben, verlässt jetzt die Kraft des Verrats und der Einschüchterung das Feld des hohen Lobpreises, was dazu führt, dass deine Hausgenossen, die dich überliefert haben, nun erkennen und in den Einklang mit dem hohen Lobpreis kommen, den Ich aus dir ertönen lasse!
Sie singen gemeinsam mit dir in der Kraft des blutigen Eselskinnbacken, spricht der Geist des HERRN!
Kühner Befreier, da ist ein Felsen, der mitten in deinem Weg steht aber kein Hindernis ist! Es ist der Fels der Zeitalter, der vor dir und auf deinem Weg zu einem großen Segen wird!
Da ist die Zunahme der Kraft Gottes in dir, die nach deiner Handlung zur Befreiung auf dich zufließt, weil du das Beste für deine Hausgenossen gegeben und dich für sie vollkommen ausgegossen hast!
Jetzt sollst du erleben, wie Ich deine entleerten Kammern noch mehr mit Meiner Kraft fülle, spricht der Geist des HERRN (vgl. Richter 15,18-19; Philipper 2,17)!”


Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Während eines Dienstes in Wildenfels/ Sachsen begann der Heilige Geist zu mir über den kraftvollen, auftretenden Leib Jesu auf der Erde in der kommenden Zeit zu sprechen, der sich bereits begonnen hat mehr und mehr aufzurichten.

Die Herrlichkeit und Offenbarung Gottes in der Zeit von Schwierigkeiten

In diesem Zusammenhang wurde ich zu der Bibelstelle aus Offenbarung 1,9-16 geführt, wo Johannes die Eingangsvision des Buches der Offenbarung empfing, die er auf der Insel Patmos während seiner Zeit der Deportation hatte.

Offenbarung 1,9-16:
9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus.
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, 11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea.
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.
14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.

An dieser Stelle ist es von Bedeutung anzumerken, dass auch der Prophet Hesekiel während einer herausfordernden Zeitphase und zwar als er sich in der Gefangenschaft in Babylon aufhielt, immer wieder zu bestimmten Zeitpunkten begann, die Gegenwart Gottes und sein Thronsaal zu sehen.
Ich bin überzeugt, dass Hesekiel die frischen Offenbarungen auch dem gefangenen Volk Israel in Babylon mitteilte bzw. das Volk in den Augen des Propheten, das offenbarende Licht der übernatürlichen Heimsuchung Gottes erkannte (vgl. Hesekiel 1,1-4ff.; Hesekiel 10,1ff.; Hesekiel 43,1-4ff.).

Hesekiel 1,1-4:
1 Im dreißigsten Jahr am fünften Tage des vierten Monats, als ich unter den Weggeführten am Fluss Kebar war, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte.
2 Am fünften Tag des Monats – es war das fünfte Jahr, nachdem der König Jojachin gefangen weggeführt war –, 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer.

Hesekiel 10,1:
1 Und ich sah, und siehe, an der Himmelsfeste über dem Haupt der Cherubim glänzte es wie ein Saphir, und über ihnen war etwas zu sehen wie ein Thron.

Hesekiel 43,1-3:
1 Und er führte mich wieder zum Tor im Osten.
2 Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam von Osten und brauste, wie ein großes Wasser braust, und es ward sehr licht auf der Erde von seiner Herrlichkeit.
3 Und es war ganz so wie das Gesicht, das ich geschaut hatte, als der Herr kam, um die Stadt zu zerstören, und wie das Gesicht, das ich gesehen hatte am Fluss Kebar. Da fiel ich nieder auf mein Angesicht.

Die Propheten im Leib Jesu in der heutigen Zeit und ihre Aufgabe

Auch die Propheten in unser heutigen Zeit gehen gemeinsam mit dem Leib Jesu durch herausfordernde Perioden und sind von Gott dazu eingesetzt, den Menschen im Volk Gottes Hoffnung inmitten der Herausforderung zu geben, indem sie ihnen die herrliche Gegenwart Gottes näher bringen

Die Harfen, die in den Bäumen hängen

Alle Heiligen sind von Gott mit wunderbaren Geistesgaben und Fähigkeiten ausgestattet worden, die einige jedoch aufgrund der herausfordernden Zeiten aufgrund von Hoffnungslosigkeit wie „Harfen“ in die Bäume gehängt haben, so dass für einen gewissen Zeitraum keine Gegenwart des Lobes Gott gegenüber auf der Erde hervorgebracht wurde (vgl. Psalm 137,1-2).

Psalm 137,1-2:
1 An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten.
2 Unsere Harfen hängten wir an die Weiden dort im Lande.

Abraham und die Überlassung seiner von Gott gegebenen Gabe- Sara

Ebenfalls reagierte auf ähnliche Weise unser Vorvater des Glaubens Abraham, indem er in Ägypten seine schöne Ehefrau Sara (Anm.: Verheißung) in beidseitiger Absprache mit ihr, dem Pharao aufgrund von Angst überließ, die aus einer falschen Vorstellung seinerseits entstand.
Abraham verließ zuvor aufgrund einer herausfordernden Situation (Anm.: Hungersnot) mit seiner Frau Sara sein gegenwärtiges Umfeld und begab sich nach Ägypten, wo er Sara dem Pharao überließ (vgl. 1.Mose 12,10-20).

1.Mose 12,10-20:
10 Es kam aber eine Hungersnot in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, dass er sich dort als ein Fremdling aufhielte; denn der Hunger war groß im Lande.
11 Und als er nahe an Ägypten war, sprach er zu Sarai, seiner Frau: Siehe, ich weiß, dass du eine schöne Frau bist.
12 Wenn dich nun die Ägypter sehen, so werden sie sagen: Das ist seine Frau, und werden mich umbringen und dich leben lassen.
13 So sage doch, du seist meine Schwester, auf dass mir es wohlgehe um deinetwillen und ich am Leben bleibe um deinetwillen.
14 Als nun Abram nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass seine Frau sehr schön war.
15 Und die Großen des Pharao sahen sie und priesen sie vor ihm. Da wurde sie in das Haus des Pharao gebracht.
16 Und er tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.
17 Aber der HERR plagte den Pharao und sein Haus mit großen Plagen um Sarais, Abrams Frau, willen.
18 Da rief der Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: Warum hast du mir das angetan? Warum sagtest du mir nicht, dass sie deine Frau ist?
19 Warum sprachst du denn: Sie ist meine Schwester –, sodass ich sie mir zur Frau nahm? Und nun siehe, da hast du deine Frau; nimm sie und zieh hin.
20 Und der Pharao bestellte Leute um seinetwillen, dass sie ihn geleiteten und seine Frau und alles, was er hatte.

Dieses Vorgehen der Weggabe von Sara wiederholte Abraham als er sich in Gerar aufhielt und sie dem König Abimelech überließ (vgl. 1.Mose 20,1-7).

1.Mose 20,1-7:
1 Abraham aber zog von dannen ins Südland und wohnte zwischen Kadesch und Schur und lebte nun als ein Fremdling zu Gerar.
2 Er sagte aber von Sara, seiner Frau: Sie ist meine Schwester. Da sandte Abimelech, der König von Gerar, hin und ließ sie holen.
3 Aber Gott kam zu Abimelech des Nachts im Traum und sprach zu ihm: Siehe, du bist des Todes um der Frau willen, die du genommen hast; denn sie ist eines Mannes Ehefrau.
4 Abimelech aber hatte sie nicht berührt und sprach: Herr, willst du denn auch ein gerechtes Volk umbringen?
5 Hat er nicht zu mir gesagt: Sie ist meine Schwester? Und sie hat auch gesagt: Er ist mein Bruder. Hab ich das doch getan mit einfältigem Herzen und unschuldigen Händen.
6 Und Gott sprach zu ihm im Traum: Ich weiß auch, dass du das mit einfältigem Herzen getan hast. Darum habe ich dich auch behütet, dass du nicht wider mich sündigtest, und habe es nicht zugelassen, dass du sie berührtest.
7 So gib nun dem Mann seine Frau wieder, denn er ist ein Prophet, und lass ihn für dich bitten, so wirst du am Leben bleiben. Wenn du sie aber nicht wiedergibst, so wisse, dass du des Todes sterben musst und alles, was dein ist.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass Gott zu keinem Zeitpunkt Abraham aufgrund seines Fehltritts anklagte, sondern es war sein Fehlverhalten durch das Gott Abrahams Gegenüber in Schwierigkeiten brachte, vor dem Abraham eigentlich Angst hatte.
Gott verurteilte Abraham nicht für sein Fehlverhalten, sondern machte ihm die Konsequenz an der Person deutlich, die er fürchtete und das war in seinem Fall zuerst der Pharao und später der König von Gerar.
Abraham verstand Gottes Wesen und bewegte sich in der Kraft des Glaubens voran, da es zu seiner Zeit noch nicht das Gesetz gab, wie es unter Mose herrschte, welches dazu bestimmt war, die Kraft der Sünde zu offenbaren (vgl. Römer 7,7-13).

Römer 7,7-13:
7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (vgl. 2.Mose 20,17): „Du sollst nicht begehren!“
8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, 10 ich aber starb. Und so fand sich es, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.
11 Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot.
12 So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, damit die Sünde überaus sündig werde durchs Gebot.

Abraham erkannte immer wieder das barmherzige Wesen Gottes aber auch die Konsequenz von Sünde, wenn der Mensch nicht nach dem Maßstab Gottes lebte. Das wird unter anderem aus dem Gespräch zwischen Gott und Abraham deutlich als es um die Vernichtung von Sodom und Gomorra ging, wo Abraham mit Gott verhandelte und ihn bat, die Städte zu verschonen (vgl. 1.Mose 18,20-33).

Die Falle der Anklage und des Schuldgefühls

In der bisherigen Zeit meines Dienstes habe ich des Öfteren im Leib Jesu feststellen müssen, dass viele Kinder Gottes aufgrund ihres Fehlverhaltens durch den Feind immer wieder in die Falle der Anklage und des Schuldgefühls hineingepresst wurden und sich mit Scham und Schande vereinten, anstatt durch die Vergebungskraft des Blut des Lammes weiter mit Zuversicht voranzugehen.
Das Grundproblem des Hineintappens in die o.g. Falle des Teufels liegt eigentlich darin, dass die betreffenden Personen Jesus Christus nicht wirklich in ihrem Lebenszentrum haben, so wie es der Apostel Johannes in der Eingangsvision im Buch der Offenbarung sah (vgl. Offenbarung 1,12-13).
Auch Abrahams Aufenthalt in Gerar offenbart die Wichtigkeit im Zentrum vom Blut des Lammes Gottes zu sein (vgl. 1.Mose 20,2).

1.Mose 20,2:
1 Abraham aber zog von dannen ins Südland und wohnte zwischen Kadesch und Schur und lebte nun als ein Fremdling zu Gerar.

Gerar  (Anm.: bedeutet „Aufenthalt, wohnen“ ) stand in Verbindung mit Kadesch (Anm.: bedeutet „Heilgtum“) und Schur (Anm.: bedeutet „Mauer“), was für uns in unserer Zeit, wenn wir die Namenserklärungen mit der Struktur der Stiftshütte oder die des Tempels betrachten, bedeutet, dass Abraham sich dort aufhielt, wo der Brandopferaltar und das eherne Becken war, das aus den Spiegeln der Frauen bestand (vgl. 2.Mose 30,36-37; 2.Mose 30,17-21 i.V.m. 2.Mose 38,1-8).
Ich persönlich sehe den Aufenthaltsort Abrahams als einen Hinweis auf das Verweilen im Zentrum des geschlachteten Lammes Gottes, weil es der Brandopferaltar war, wo das Blut der Opfertiere floss und das eherne Becken, wo sich die Priester die Hände und Füße wuschen.

Die sieben goldenen Leuchter und der Menschensohn

Um nochmals auf die Eingangsvision von Johannes einzugehen, sah er zuerst die sieben goldenen Leuchter (Anm.: die siebenfältigen guten Charakteren der Gemeinde Jesu) wie einen „Kreis“ und Jesus in der Mitte der sieben goldenen Leuchter stehen, was ein Hinweis auf die wahre Reinheit und den Wert des Glaubens der Heiligen ist sowie die Einheit im Leib Jesu symbolisiert, von dem Jesus Christus das Zentrum ist.
Das wird die Struktur und die Bewegung des Leibes Jesu in der kommenden Zeit auf der Erde sein.
Der Leib Jesu auf Erden wird Jesus Christus in der Vollmacht offenbaren, so wie er auch dem Apostel Johannes erstmalig im Buch der Offenbarung erschienen ist.
Aufgrund dieser Erscheinungskraft werden manche Gläubige zurückschrecken und andere werden Jesus nicht eindeutig erkennen, sondern ihn als ein „Gespenst“ betiteln.
Trotz dieser ganzen herausfordernden Umstände wird Gott das Herz von Petrus im Leib Jesu auf Erden aktivieren, was dazu führt, dass viele Heilige ihre gegenwärtige Struktur bzw. ihr vertrautes Umfeld verlassen, um in die direkte Berührung mit dem Lamm Gottes zu treten, die zu einer neuen Gebetskraft und Gebetsumsetzung führt (vgl. Matthäus 14,23-29 i.V.m. Johannes 6,16-21).

Matthäus 14,23-29:
23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.
24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen.
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.

Johannes 6,16-21:
16 Am Abend aber gingen seine Jünger hinab an den See, 17 stiegen in ein Boot und fuhren über den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.
18 Und der See wurde aufgewühlt von einem starken Wind.
19 Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich.
20 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.

Bei den Heiligen, in denen das „Herz von Petrus“ aufsteht, handelt es sich nicht um Menschen, die sich vor der kraftvollen Erscheinungsform Jesu fürchten, sondern sie treten in die Beziehung mit DEM EINEN ein, DER sich auf dem „Wasser“ bewegt, indem sie ein Gespräch mit IHM beginnen, um die Stimme des GROßEN HIRTEN zu hören und ihr dann zu folgen (vgl. Johannes 10,27).

Johannes 10,27:
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich (Anm.: Jesus) kenne sie und sie folgen mir; …

ER- JESUS CHRISTUS ist das ausgesprochene Wort und Licht Gottes! ER ist DER NEUE TAG auf der Erde  (vgl. 1.Mose 1,2-5 i.V.m. Johannes 1,1-4)!

1.Mose 1,2-5:
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Johannes 1,1-4:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Das Ergebnis daraus wird sein, das es zu einer übernatürlichen Annäherung von Jesus kommt, der seine Gemeinde in einen Zeitsprung hineinführt, damit sie am Bestimmungsort des Vaters steht, den er für die Gemeinde festgelegt hat (vgl. Johannes 6,21).

Johannes 6,21:
21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.

Schenke der Lüge keinen Glauben!

Wenn wir uns als Leib Jesu in herausfordernden Zeiten befinden, in denen uns Gott z.B. an einen neuen Bestimmungsort führen möchte, kommt es vor, dass wir uns vor der Veränderung fürchten, so dass wir unsere übernatürliche Ausstattung, die Gott uns durch seinen Geist zugeteilt hat, plötzlich vergessen oder uns von ihr wie Abraham bewusst entfernen, weil wir einer einschüchternden Lüge glauben schenken.
Und genau an diesem Punkt setzen die Propheten mit ihrer Aufgabe ein, Mut und Hoffnung durch Offenbarung sowie das Wort Gottes den Menschen zu übermitteln, so dass sie von Angst und Hoffnungslosigkeit befreit werden, um in ihrer Fülle der Berufung zu stehen.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass Gott zu keinem Zeitpunkt Abraham aufgrund seines Fehlverhaltens gegenüber Sara verurteilte, sondern er ließ es zu, dass die involvierten Regierenden (Anm.: der Pharao von Ägypten und Abimelech, der König von Gerar) mit seinen Konsequenzen aufgrund der Beziehung mit Sara in Berührung kamen, weil Sara sich nicht am richtigen Ort bzw. im ordnungsgemäßen Zusammenschluss befand.
Das Fehlverhalten Abrahams führte sogar dazu, dass Gott anfing mit dem König Abimelech während eines Traumes zu sprechen, was bedeutete, dass Abimelech begann den Gott Abrahams näher kennenzulernen und auf Abraham zuging, um Weisung von ihm zu erhalten (vgl. 1.Mose 20,7).

1.Mose 20,7:
7 So gib nun dem Mann seine Frau wieder, denn er ist ein Prophet, und lass ihn für dich bitten, so wirst du am Leben bleiben. Wenn du sie aber nicht wiedergibst, so wisse, dass du des Todes sterben musst und alles, was dein ist.

Wenn Gott das Fehlverhalten Abrahams aufdeckte bzw. auf Fehler aufmerksam machte, reagierte Abraham ehrbar auf Gottes Hinweis, so dass er immer tiefer in seine Verheißung eintrat.
Das bedeutet für uns in dieser Zeit, dass es nicht Gottes Ziel ist uns aufgrund von Fehlern oder begangener Sünde anzuklagen, sondern uns in Liebe darauf aufmerksam zu machen, damit wir eine Veränderung in unserem Leben wie Abraham veranlassen, so dass wir immer tiefer in unsere von Gott gegebene Verheißung eintreten.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Damit wir in eine größere Einheit im Leib Jesu auf der Erde eintreten können, sehe ich es als wichtig an, dass wir aus der Perspektive unseres Schöpfers und himmlischen Vaters die Sicht des Mannes und der Frau richtig verstehen, so dass wir in der Lage sind uns gegenseitig aus diesem Verständnis heraus ordnungsgemäß zu achten und auch zu ergänzen.

Kinder Gottes

Der Apostel Paulus nahm Bezug auf den geistlichen Leib in Jesus Christus, in dem weder die Nationalität oder das Geschlecht die Hauptrolle spielt, sondern die erste Grundvoraussetzung eines wiedergeborenen Christen sollte es sein zu wissen, dass er ein Kind Gottes ist (vgl. Galater 3,26-28).

Galater 3,26-29:
26 Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.
27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
28 Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.
29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben.

Söhne Gottes und Braut Jesu

Es mag paradox klingen aber im Leib Jesu sind wir auf der einen Seite Söhne Gottes und auf der anderen Seite die Braut Jesu, was bedeutet, dass sich der Mann mit der Struktur der Frau und die Frau mit der Struktur des Mannes beschäftigen sollte, um im irdischen Bereich ein richtiges Verständnis vom Leib Jesu und die nötige Ehrerbietung dem anderen Geschlecht gegenüber zu haben (vgl. Römer 8,14-16; 2.Korinther 11,2 i.V.m. Offenbarung 19,7).

Römer 8,14-16 (Rev. Elberfelder):
14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
16 Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

2.Korinther 11,2:
2 Denn ich (Anm.: Paulus) eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte.

Offenbarung 19,7:
7 Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.

Das richtige Verständnis über Mann und Frau

Es ist notwendig, dass die Männer gemäß dem Wort Gottes ein wahres Verständnis über die Grundstruktur der Frau (Anm.: Eva) und die Frauen über die Grundstruktur des Mannes (Anm.: Adam) haben, um auf diese Weise in der Lage zu sein, eine größere Herrlichkeit auf der Erde vor den Menschen in der Welt zu reflektieren.

Ich bin überzeugt, dass in den kommenden Zeiten gemäß dem Wort Gottes die Einheit zwischen Mann und Frau ein große Rolle spielt, so dass eine größere Herrlichkeit offenbart und in der Welt widergespiegelt wird (vgl. Sprüche 12,4a).

Sprüche 12,4a:
4a Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone; …

Ich entnehme für mich persönlich aus der von Gott kreierten Grundstruktur der Beziehung zwischen Mann und Frau folgende Strategie:

Der Mann sollte zuerst die Offenbarung von der Hand und dem Atem des Vaters in Empfang nehmen, um auf diese Weise in der Lage zu sein, ein göttliches Verständnis von Aufrichtung und Einfühlsamkeit zu besitzen (Anm.: zuerst etablierte sich der Tau/Nebel, dann formte Gottes Hand die irdische Substanz, um sie danach mit seinem Atem zu füllen).
Das heißt, dass der Mann zuerst ein Verständnis von der Struktur der Frau besitzen muss, um sie richtig zu erkennen bzw. zu beurteilen.

In der Grundstruktur wurde Eva von Gott aus Adams Seite/Rippe (Anm.: Das hebräische Wort für „Seite“ heißt „ȥēla`“ und bedeutet „Brett, Rippe; es bezeichnet auch einen Berghang, die längere Seite der Bundeslade und des Zeltes der Begegnung; die Seite des Altars oder Seiten(stockwerke) am Tempel, Bretter, Tragbalken“) herausgelöst, so dass Adam ihre Knochen (Anm.: auch Empfindungen gemeint) und ihr Fleisch (Anm.: auch ein menschliches Gott zugewandtes Herz gemeint; vgl. Hesekiel 11,19; Hesekiel 36,26= im Sinne eines fleischernen Herzens; das hebräische Wort für „Fleisch“ ist „bāsār“ und meint unter anderem „eine gute Nachricht zu überbringen, zu verkündigen und auch eine neutrale oder gute Nachricht zu überbringen".) erkannte.
Das bedeutet, dass die dem Mann von Gott zugeteilte Frau sozusagen zur Sehne eines Bogens (Anm.: Rippe) wird, von dem Gott seine Offenbarungspfeile abschießt.
Die zugeteilte Frau besitzt das Potential einer tragenden Weite (vgl. Epheser 3,18-19), die Verständnis über Gottes Größe (Anm.: Berghang), das Wesen Jesu (Anm.: die längere Seite der Bundeslade), seine Gegenwart (Anm.: die längere Seite des Begegnungszeltes) und auch sein Herz (Anm.: der Altar) hat.

Diese Weite/Länge trägt ebenfalls die Erkenntnis der priesterlichen Bewegung von Jesus, die sich von Osten nach Westen bewegt, so wie sich der Priester im Wort Gottes von Osten nach Westen ins Allerheiligste begab, was weiterhin mit der Offenbarungskraft und dem Kommen von Jesus im Zusammenhang steht (vgl. Matthäus 24,27).

Matthäus 24,27:
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.

Diese Erklärung offenbart uns, dass die Frau eine ähnliche Vision bzw. Dienstcharaktere wie ihr Mann tragen sollte, da die Verheißung aus dem „Boden“ in den Mann von Gottes Hand hinein gewoben wurde, aus dem Eva heraus entstand (vgl. 1.Mose 2,6-7.21-22).

1.Mose 2,6-7.21-22:
… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. …
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte
sie zu ihm.

Visionsträger und beschleunigte Gebetserhöhrungen

Das Tragen der ähnlichen Vision von Mann und Frau (Anm.: in Bezug auf die Ehe) ist nach meiner Ansicht notwendig, damit die Frau die richtige Ergänzung sein kann, so wie es Sprüche 12,4a beschreibt.

Das wiederum bedeutet, dass der Mann durch solch eine Übereinstimmung der Frau erlaubt, den höheren Platz einzunehmen, was nicht die höhere Autorität in der Ehe meint, sondern die ihr zustehende Position vor Gott.

Der Mann wird erst durch die Frau „veredelt“ und die Frau benötigt den Mann, um zur „Veredelung“ beizutragen, was bedeutet, dass sie nur gemeinsam die Herrlichkeit Gottes auf der Erde vor der Welt offenbaren können (vgl. Sprüche 12,4a i.V.m. Epheser 5,25).

Sprüche 12,4a:
4a Eine tüchtige Frau ist ihres Mannes Krone; …

Epheser 5,25:
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, …

Wenn diese Anerkennung und Achtung der Ehemänner gegenüber ihren Frauen besteht und auch umgekehrt, führt dies zu beschleunigten Gebetserhörungen (vgl. 1.Petrus 3,7).

1.Petrus 3,7 (Rev. Elberfelder):
7 Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden!

Adams Unwissenheit von Geburt und Tod

Um noch tiefer die Gefühlswelt des Mannes und der Frau zu beschreiben, möchte ich an dieser Stelle auf die Erschaffung von Adam und Eva eingehen.

Der erste Mann (Anm.: Adam) auf der Erde kannte keinen irdischen Vater und keine irdische Mutter. Weiterhin besaß er ebenfalls keine Erfahrung von einer irdischen Geburt, dem Tod oder dem Wetteifer unter den Menschen.

Adam war vollkommen unbefangen das Leben Gottes richtig zu verstehen, da er von Gott durch den Tau, seiner Hand und seinen Atem zu einem lebendigen Wesen aus der Erde heraus kreiert wurde (vgl. 1.Mose 2,6-7).

1.Mose 2,6-7:
… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Adam hatte vor dem Sündenfall keine natürliche Regung ums Überleben zu kämpfen, da er von Gott in die ganze Fülle der Wonne hineingesetzt wurde (Anm.: „Eden“ bedeutet „Wonne“; vgl. 1.Mose 2,8).

1.Mose 2,8:
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.

Adam und auch später Eva wussten nicht, was es bedeutete tot zu sein, was möglicherweise auch ein Grund für die Neugier Evas und auch Adams gewesen sein könnte.
Den ersten natürlichen menschlichen Tod und damit verbundenen Schmerz, den sie miterleben mussten, war als ihr gemeinsamer Sohn Abel von Kain ermordet wurde (vgl. 1.Mose 4,8).

1.Mose 4,8:
8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

Gott jedoch erlebte den Schmerz von Tod früher, da er ein „Lamm“ für Adam und Eva schlachtete, um ihre Scham bzw. ihren Fehltritt zu bedecken (vgl. 1.Mose 3,21).

1.Mose 3,21:
21 Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. (Anm.: Um Röcke aus Fellen herzustellen, war es notwendig, dass ein Tier sterben musste.)

Der Sündenfall und das damit geöffnete Portal für den natürlichen Tod, begann Angst in Adam zu schüren, da er sich nun im Klaren darüber war, was es bedeutete zu sterben, weil Gott ihm deutlich machte, dass er wieder zu Staub werden würde (vgl. 1.Mose 3,19 i.V.m. Römer 5,12).

1.Mose 3,19:
19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

Römer 5,12:
12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Die o.g. Festlegung Gottes für den Menschen zu sterben, setzte eine gewisse Art von Furcht in Adam frei, da Gott in diesem Zusammenhang in erster Linie mit ihm sprach.
Diese Angst ist bis heute in den Menschen gegenwärtig, die Jesus Christus nicht richtig kennen, was zur Folge hat, dass sie Angst haben Dinge zu verlieren.
Deshalb tragen besonders die Männer eine gesteigerte Form der Angst vor Verlust, der ihnen wenn dieser eintritt wie „Staub“ erscheint und durch die sie sich plötzlich wertlos fühlen.
Das ist der Grund, warum die Männer, die Jesus Christus nicht richtig erkannt haben mit aller Macht versuchen sich nach außen über den Besitz oder ihre Arbeit zu präsentieren.
Im Gegensatz tragen die Frauen diese Verlustangst nicht so verstärkt, da sie von Gott auf eine andere Weise nach dem Sündenfall adressiert wurden (vgl. 1.Mose 3,16).

1.Mose 3,16:
16 Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.

Die Frauen, die Jesus Christus nicht richtig erkannt haben, tragen mehr eine innere Angst vor Schmerz und sehnen sich nach wahrem Schutz.
Frauen fürchten sich nicht so sehr wie Männer davor nicht gesehen zu werden, da sie aus der Seite des Mannes heraus entstanden sind und deshalb nicht in direktem Zusammenhang mit der Erde stehen.
Sie können nicht tiefer fallen als in die Arme eines Mannes. Diese Gewissheit tragen sie tief in ihrem Herzen. Auch wenn das einige Frauen vielleicht nicht zugeben möchten, ist das ein tiefes Verlangen in dem Wesen einer Frau von einem Mann wertgeschätzt zu werden, weil Gott es auf diese Weise festgelegt hat (vgl. Epheser 5,25-29).

Epheser 5,25-29:
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, 26 um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.
28 So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.
29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde.

Das Wissen bzw. die Erkenntnis über dieses Grundprinzip sollten auch wir als Braut Jesu tragen und uns sicher sein, dass wir in der Seite von Jesus Christus unsere Sicherheit und Wertschätzung haben, so ähnlich wie sich Mose sicher in der Felsspalte fühlte als er die Herrlichkeit Gottes sah (vgl. 2.Mose 33,21-22).

2.Mose 33,21-22:
21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.
22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.

Jesus Christus, der der Löwe von Juda ist, versteht die Männer (Anm.: Löwen) und auch die Frauen (Anm.: Löwinnen) in seinem Leib, da er die Charaktere eines männlichen und weiblichen Löwen trägt (vgl. Offenbarung 5,5 i.V.m. 1.Mose 49,8-12).

Offenbarung 5,5:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.

1.Mose 49,8-12:
8 Juda, du bist es! Dich werden deine Brüder preisen. Deine Hand wird deinen Feinden auf dem Nacken sein, vor dir werden deines Vaters Söhne sich verneigen.
9 Juda ist ein junger Löwe. Du bist hochgekommen, mein Sohn, vom Raube. Wie ein Löwe hat er sich hingestreckt und wie eine Löwin sich gelagert. Wer will ihn aufstören?
10 Es wird das Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis dass der Held komme, und ihm werden die Völker anhangen.
11 Er wird seinen Esel an den Weinstock binden und seiner Eselin Füllen an die edle Rebe. Er wird sein Kleid in Wein waschen und seinen Mantel in Traubenblut.
12 Seine Augen sind dunkel von Wein und seine Zähne weiß von Milch.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm