Einleitung

Im biblischen Kalender existiert eine Zeitphase, in der das Volk Israel und auch wir als Heidenchristen, da wir Anteil an der Salbung der Wurzel des edlen Ölbaums gemäß Römer 11,17-18 haben, das Wort Gottes abschließen, um es wieder neu aufzuschließen.
Es ist die Zeitphase, in der wir als Volk Gottes das Lesen der Lehre bzw. Weisung Gottes, die wie herabfallender Regen ist (vgl. 5.Mose 32,2) beenden, um wieder am Anfang des Wortes Gottes zu beginnen.
Für das Volk Israel bedeutet das, dass sie das letzte Kapitel des fünften Buches von Mose beenden und wieder beim ersten Buch von Mose beginnen.
Diese Zeitphase des Abschlusses und Aufschlusses des Wortes Gottes fällt in den siebenten biblischen Monat „Tischri/ Ethanim“ des heiligen Jahres, der im gregorianischen Kalender den Monat September und teilweise auch den Monat Oktober berührt.

Das Ende und der Anfang von Gottes Lehre/ Weisung (Anm.: Torah)

Die Beendigung des Lesezyklus von der Lehre Gottes beinhaltet nicht, dass das Volk Israel oder auch wir als Heidenchristen für immer das Lesen von Gottes Weisung beenden, sondern wir beginnen in der Beziehung mit Gott zuzunehmen, weil wir vom Ende an den Anfang gehen, um weiter die Weisung Gottes in uns aufzunehmen.
Das Wort Gottes zu wiederholen, meint von ihm zu lernen und es auf eine tiefere Weise zu verstehen, so dass wir die nötige Offenbarung auf unserem Weg besitzen (vgl. Psalm 119,105).

Psalm 119:105:
105 Dein Wort (Anm.: lebendiges Wort) ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Der letzte Teil der Weisung Gottes für das Volk Israel beinhaltet das vierunddreißigste Kapitel des fünften Buchs von Mose, das von dem Tod von Mose berichtet und zu dem Anfang der Weisung Gottes überleitet, was das erste Buch von Mose ist und mit dem Licht inmitten des „Chaos“ beginnt (vgl. 1.Mose 1,1-5).

1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass der Zustand eines Chaos nicht in erste Linie Zerstörung meint, sondern es offenbart einen Status, der aufzeigt, dass die benötigten Dinge gegenwärtig sind, jedoch sich nicht in der richtigen Position befinden.
Das ist auch der Grund, warum der Heilige Geist kein Problem mit der Finsternis oder der Wüste hat, weil er über dem chaotischen Zustand schwebte und um die Kraft des gesprochenen Wortes Gottes im Glauben weiß sowie darauf wartet mit diesem in Aktion zu gehen.

Das Omega leitet zum Alpha über!

Ich würde weiterhin die Zeitphase des Endes und des Beginns des Lesezyklus von der Weisung Gottes als das Omega beschreiben, das zum Alpha überleitet, weil Jesus von sich als das Alpha und das Omega spricht und auch das lebendige Wort Gottes ist (vgl. Offenbarung 21,6; Johannes 1,1-5).

Offenbarung 21,6:
6 Und er (Anm.: Jesus Christus) sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

Das bedeutet, wenn wir uns das gesamte Leben von Jesus Christus als er auf der Erde in seinem natürlichen Leib lebte ansehen, dass der Tod von Jesus Christus zum neugeborenem Leben überleitet (vgl. Offenbarung 21,6 i.V.m. Johannes 19,30.33-34; Johannes 1,1-5; Lukas 1,31-33; Lukas 2,10-14).

Offenbarung 21,6:
6 Und er (Anm.: Jesus Christus) sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Johannes 19,30.33-34:
30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.
33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.

Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

Lukas 1,31-33:
31 Siehe, du (Anm.: Maria) wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.

Lukas 2,10-14:
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Die Augen von Mose und seine apostolische Stärke über den Generationen


Der Tod von Mose ist verbunden mit der Saat der erleuchteten Augen und der beständigen apostolischen Stärke der Generationen, da Mose 120 Jahre alt wurde.
Gott baute die Wichtigkeit des Maßes von seiner feurigen Weisung (Anm.: Die Zehn Gebote wurden mit dem Zeigefinger Gottes geschrieben.) und auch die Stärke von seiner apostolischen Ordnung über die Generationen (Anm.: Jesus erwählte sich zwölf Apostel, deren Maß nach dem Tod von Judas wieder aufgefüllt werden musste, wobei die Zahlen 12 und 120 in dieser Verbindung eine wichtige Rolle für die Ausgießung des Heiligen Geistes spielten.; vgl. Apostelgeschichte 1,15-26) in die Lebensspanne von Mose ein (vgl. 5.Mose 34,7).

5.Mose 34,7:
7 Und Mose war hundertundzwanzig Jahre alt, als er starb. Seine Augen waren nicht schwach geworden und seine Kraft war nicht verfallen.

Der Apostel wird im Hebräischen „Shaliach“ genannt und bedeutet „ein Gesandter vom Gesandten (Anm.: Jesus Christus) mit einem Auftrag zu sein“.
Mose war z.B. die führende Kraft im Volk Israel vor den Augen der Welt (Anm.: Ägypten), die durch den Propheten Aaron begleitet wurde (vgl. 2.Mose 7,1).

2.Mose 7,1:
1 Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zum Gott gesetzt für den Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.

Anhand dieser Bibelstelle können wir die Wichtigkeit von apostolisch- prophetischen Zusammenschlüssen erkennen.
Da wir das Wort Gottes im Vollmaß besitzen, können wir sehen, dass der Tod von Mose in einem engen Zusammenhang mit Jesaja 40,31 steht.

Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Das in die Erde gefallene Saatkorn

Jedes mal wenn ein Heiliger von der Erde durch das Tor des Todes zum HERRN JESUS CHRISTUS geht, setzt solch ein Ereignis ein noch größeres Potential von Multiplikation des Wertes Gottes, den die verstorbene Person (Anm.: als sie noch auf Erden lebte) trug auf der Erde frei. Es verhält sich dabei so ähnlich wie bei der Weitergabe eines Erbes (vgl. Johannes 12,24).

Johannes 12,24:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Und in Bezug auf Mose gesprochen war das Ergebnis des „gestorbenen Saatguts“ seine erleuchteten Augen und die beständige apostolische Kraft.
Für mich persönlich sehe ich ebenfalls darin die Begründung des Kampfes um den Leichnam von Mose zwischen den übernatürlichen Mächten, weil der Teufel den Zuwachs der Erkenntnis im Volk Gottes, so wie es Daniel beschrieb, verhindern wollte (vgl. Judas 9 i.V.m. Daniel 12,4).

Judas 9:
9 Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, über ihn ein Verdammungsurteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!

Daniel 12,4:
4 Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden.

Das göttliche Licht „Josua“

Die „Lichtsaat“, die Mose auf der Erde nach seinem Tod hervorbrachte war „Josua- JAHWE ist Hilfe.“, und das Licht Gottes an Josua befand sich in den Worten Gottes an ihn (vgl. Josua 1,1-9).

Josua 1,1-9:
1 Nachdem Mose, der Knecht des HERRN, gestorben war, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Moses Diener: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben;
so mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gegeben habe.
3
Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.
4 Von der Wüste bis zum Libanon und von dem großen Strom Euphrat bis an das große Meer gegen Sonnenuntergang, das ganze Land der Hetiter, soll euer Gebiet sein.
5 Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang.
Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.
6
Sei getrost und unverzagt; denn du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihnen zum Erbe geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.
7
Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst.
8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und du wirst es recht ausrichten.
9 Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Die zwei hebräischen Buchstaben „Lamed“ und „Beth“- „Durch die Kraft der Lehre Gottes in das Haus geführt!“

Der letzte hebräische Buchstabe von 5.Mose 34 ist der Buchstabe „Lamed“ (Anm.: „Es ist der höchste Buchstabe im hebräischen Alphabet (Anm.: Hinweis auf Jesus Christus, den König der Könige) und befindet sich in diesem im Zentrumsbereich. Weiterhin sieht dieser piktographisch wie ein Hirtenstab aus und die Wurzel des Buchstabens „Lamed“ meint „zu lernen und zu lehren.“ Der Zahlenwert des Buchstabens ist „30“.)
Der erste hebräische Buchstabe von 1.Mose 1 ist der Buchstabe „Beth“ (Anm.: „Er bedeutet „Haus“ und trägt den Zahlenwert „2“.)
Beide hebräischen Buchstaben ergeben zusammen das hebräische Wort „lew“, was „Herz“ bedeutet.
Das hebräische Wort für „Herz“ ist verbunden mit dem Zentrum des menschlichen Körpers oder anderen Dingen (Anm.: z.B.: das Herz des Meeres, …).
Es ist das Organ, das im Wort Gottes im Zusammenhang mit „Einsicht“ und „Weisheit“ steht (vgl. Sprüche 2,2.10; 2.Mose 31,6).

Sprüche 2,2.10:
… 2 sodass dein Ohr auf Weisheit Acht hat, und du dein Herz der Einsicht (Anm.: Verstand) zuneigst, …
10 Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, …

2.Mose 31,6:
6 Und siehe, ich habe ihm beigegeben Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe allen Künstlern die Weisheit ins Herz gegeben, dass sie alles machen können, was ich dir geboten habe …

Einsicht und Weisheit

Da das Herz unter anderem mit Weisheit und Einsicht verknüpft ist, möchte ich darauf aus einem hebräischen Blickwinkel eingehen.
Das hebräische Wort für „Einsicht“ ist "tĕbûnāh" und meint unter anderem „die Fähigkeit zu regieren oder die Fähigkeit zu besitzen etwas auszuarbeiten sowie zu wissen, wie man mit Situationen umgeht“ (Anm.: Teilauszug zum Sprachschlüssel 8589, Elberfelder Studienbibel).
Das hebräische Wort für „Weisheit“ ist "hŏkmāh" und bedeutet „erfahren, weise im Denken, im Wort oder im Handeln zu sein; es weist auch auf eine Person hin, die die Bedeutung und auch Verbindung von Dingen (Anm.: der Wurzel) heraussucht“ (Anm.: Teilauszug zum Sprachschlüssel 2511, Elberfelder Studienbibel).
Das bedeutet, das göttliche Einsicht zuerst benötigt wird, um fähig zu sein, göttliche Weisheit freizusetzen.
Einsicht kommt aus der persönlichen Beziehung mit Jesus Christus im Wort Gottes.
Weisheit auf der anderen Seite wird freigesetzt, wenn Menschen zu der mit Einsicht gefüllten Person kommen und sie um Hilfe bitten. Wenn das geschieht, verwandelt sich die kreierte Einsicht in die Kraft von Weisheit, die Richtungsweisung und Hoffnung den jeweiligen Menschen gibt.

Von der linken zu der rechten Seite

Weiterhin ist die Zeit des Abschlusses und Aufschlusses vom Wort Gottes mit dem Übergang von links nach rechts zu vergleichen, weil es vom 5. Buch von Mose zum 1. Buch von Mose geht und die hebräischen Worte von rechts nach links gelesen werden.
Der Wechsel zur rechten Seite repräsentiert die Zunahme von Gottes Kraft innerhalb des Körpers eines an Jesus Christus gläubigen Menschen sowie die verborgene Fülle, die an die Oberfläche kommt (vgl. Psalm 118,15-16; Johannes 21,6).

Psalm 118,15-16:
15 Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg!
16 Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!

Johannes 21,6:
6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten es nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. (Anm.: Josua, der den Auftrag Gottes nach dem Tod von Mose übernahm war der Sohn „Nuns“ und der Name „Nun“ bedeutet „Fisch“.; vgl. 4.Mose 13,8.16).

Das fleischerne Herz

Der Heilige Geist offenbarte mir weiterhin, dass er die steinernen Herzen in fleischerne Herzen verwandeln möchte, die die Herzen sind, die auf Gott ausgerichtet sind und ihm gehorsam und verehrend nachfolgen (vgl. Hesekiel 36,26-27).

Hesekiel 36,26-27:
26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

Der leidenschaftliche Ausruf von David

Diese Verwandlung des Herzens wird durch den leidenschaftlichen und wahrhaftigen Ausruf von David zu Gott deutlich, der ihn um ein reines Herz und einen neuen, beständigen Geist bat, nachdem er in die Falle des Ehebruchs mit Batseba tappte (vgl. Psalm 51,12).

Psalm 51,12:
12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

David trat in den Prozess der Beschneidung des Herzens ein, die ihm die Fähigkeit gab, Gott richtig zu erkennen (vgl. 5.Mose 30,6 i.V.m. Jeremia 4,4).

5.Mose 30,6:
6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst.

Jeremia 4,4:
4 Beschneidet euch für den HERRN und tut weg die Vorhaut eures Herzens, ihr Männer von Juda und ihr Leute von Jerusalem, auf dass nicht um eurer Bosheit willen mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, sodass niemand löschen kann.

Das positive Ergebnis der inwendigen Beschneidung

Wenn wir unsere Herzen beschneiden lassen, sind wir in der Lage das Licht der Weisheit und der Offenbarung zu empfangen, das unsere Augen des Herzens erleuchtet, so dass es heiß für den Vater und für Jesus Christus brennt (vgl. Epheser 1,17-20).

Epheser 1,17-20:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.

Diese Erleuchtung bringt die Hitze Gottes in unsere Herzen wie eine eingeschaltete 1000 Watt Birne (vgl. Lukas 24,27.32).

Lukas 24,27.32:
27 Und er (Anm.: Jesus Christus) fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift von ihm gesagt war.
32 Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?

Inmitten des Nachsinnens über die Wahrheit durch die zwei Jünger von Emmaus, dass Jesus starb und dem Zeugnis über seine Auferstehung durch die Frauen, veranlasste Jesus dazu, dass er als „Rhema“ (Anm.: Ein in den Zeitpunkt gesprochenes lebendiges Wort.) in den Weg der zwei Jünger trat (vgl. Lukas 24,14-15).

Lukas 24,14-15:
14 Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten (Anm.: der Tod und die Auferstehung von Jesus).
15 Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.

Der lebendige Brief

Weiterhin ist es die Zeitphase der geschriebenen lebendigen Briefe, die mit der „himmlischen Tinte“ geschrieben wurden (vgl. Jeremia 31,33 i.V.m. 2.Korinther 3,3).

Jeremia 31,33:
… 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

2.Korinther 3,3:
3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.

Die höchste Weisung Gottes

Ich möchte diese Botschaft mit dem höchsten Gebot Gottes schließen, das mit dem Herzen im Zusammenhang steht (vgl. Matthäus 22,36-37).

Matthäus 22,36-37:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“

Möge die Liebe Gottes in all unseren Herzen immer stärker in dieser Zeit zunehmen!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
,

Daniel Glimm

Einleitung

Ich möchte diese Botschaft dazu nutzen, um auf die wahre Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater einzugehen, von der Jesus Christus sprach als er sagte:

„Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir es vergelten.“ Matthäus 6,6

Die umkämpfte Zeit mit dem himmlischen Vater

Diese kostbare Zeit, von der Jesus sprach, ist eine Zeit, die sehr stark umkämpft ist, weil der Feind uns daran hindern möchte in eine tiefere Beziehung mit Gott, dem himmlischen Vater einzutreten, die aus der Zeit des Wortes und Gebetes kommt.
Hierbei versucht der Feind unsere Perspektive bezüglich des Wortes und Gebetes zu verdrehen, indem er uns durch das Gefühl, dass Gott nicht gegenwärtig wäre, weismachen will, dass wir keine wahrhaftige Beziehung zu Gott, dem himmlischen Vater besitzen.
Es ist der Plan des Widersachers, uns durch das Gefühl der Gottesabwesenheit in eine Täuschung hineinzubringen, die uns überzeugen soll, dass wir Gott lediglich aufgrund einer religiösen Verpflichtung aufsuchen. Solch eine Empfindung kann zur Folge haben, dass wir beginnen uns allein über das Lesen des Wortes Gottes zu definieren, ohne wirklich das innere Gefühl zu haben, eine lebendige Beziehung mit Gott zu besitzen. Solch ein Vorgehen kann sich auf unser Gebetsleben auswirken, indem wir mehr aus unserem eigenen Willen beten, anstatt aus dem Willen Gottes.
Das Ergebnis aus solchen Zeiten im Wort und Gebet ist wie bereits zuvor erwähnt, ein Gefühl der Pflichterfüllung.
Gott hat uns nicht dazu erschaffen eine Pflicht zu erfüllen, sondern er hat uns einen freien Willen gegeben, den wir zu seiner Ehre nutzen dürfen, was bedeutet, dass man zuerst Gott sucht, um ihm für die Gabe seines Wortes und der Kraft des Gebetes zu danken, so dass man dann mit einem ganz anderen Fokus in die Gegenwart seines Wortes und der Kraft des Gebetes gelangt.
Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel, um in die tiefen „Regierungskammern Gottes“ einzutreten (vgl. Psalm 100,4-5).

Psalm 100,4-5:
4 Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!
5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.

Noach und das Hineingehen in die Arche

An dieser Stelle möchte ich eine Verbindung zu dem Hineingehen von Noach in die Arche knüpfen, die einen ähnlichen Bezug zu dem Kämmerlein hat, von dem Jesus in Matthäus 6,6 sprach.
Noach reagierte freimütig auf die Weisung Gottes und baute eine Arche, die unter anderem nach der Fertigstellung ein ganz besonderer Raum für ihn, seine Familie und die verschiedenen Tierpaare wurde (vgl. 1.Mose 6,17-19).

1.Mose 6,17-19:
17 Denn siehe, ich will eine Sintflut kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin Odem des Lebens ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.
18 Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne.
19 Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.

Er (Anm.: Noach) ging zu dem von Gott festgesetzten Zeitpunkt freiwillig in die Arche, so dass Gott persönlich tätig wurde, indem er die Tür schloss, um mit Noach inmitten des stattfindenden Gerichtes auf der Erde enge Gemeinschaft durch das „Wasserbad seines Wortes“ zu pflegen und ihn höher zu bringen (vgl. 1.Mose 7,1.5.7.16 i.V.m. Epheser 5,26).

1.Mose 7,1.5.7.16-17:
1 Und der HERR sprach zu Noach: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht erfunden vor mir zu dieser Zeit. ...

5 Und Noach tat alles, was ihm der HERR gebot. ...
7 Und er ging in die Arche mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne vor den Wassern der Sintflut. ...
16 Und das waren Männchen und Weibchen von allem Fleisch, und sie gingen hinein, wie denn Gott ihm (Anm.: Noach) geboten hatte. Und der HERR schloss hinter ihm zu.
17 Und die Sintflut war vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben die Arche auf und trugen sie empor über die Erde.

Epheser 5,26:
… 26 um sie zu heiligen. Er (Anm.: Jesus Christus) hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er 27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.

Gott ist für uns!

 
Gott war für und mit Noach. Und er ist auch heute noch für uns und mit uns, so dass wir sein frisches Wort aus der Beziehung zu ihm in unserem Geist in Empfang nehmen dürfen, so ähnlich wie auch Maria das Vorrecht hatte (vgl. Jesaja 7,14 i.V.m. Matthäus 1,23).

Jesaja 7,14:
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.

Matthäus 1,23:
23 „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben“, das heißt übersetzt: Gott mit uns.

Diese Zeit der Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater ist eine Zeit, in der wir das frisch duftende Brot (Anm.: Jesus Christus) aus Bethlehem in Empfang nehmen dürfen, um dem Vater immer näher zu kommen (Anm.: „Bethlehem“ bedeutet „Haus des Brotes“; vgl. Matthäus 2,1 i.V.m. Johannes 14,6).

Matthäus 2,1:
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: …

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Das Ergebnis von eigener Kraft

Wenn wir jedoch versuchen aus unserer eigenen Kraft das Wort Gottes zu lesen und zu beten, ohne zuvor dem GEBER dieser Kostbarkeiten mit einem dankbaren Herzen begegnet zu sein, dann bringt die Zeit im Wort und auch das Gebet nicht das erhoffte Resultat, weil wir aus einer „Ich-Perspektive“ aus der Zeit mit Gott heraus gehen und ihn dementsprechend vor den Menschen repräsentieren.
Diese Repräsentation hat als Ergebnis: Forderung, Ich-zentrierte Gebete und ein ungesundes Verlangen nach Wissen, anstatt wahre Erkenntnis, wahre Liebe und Hingabe zum himmlischen Vater.
Eine gesunde Beziehung zum himmlischen Vater kommt im Vergelich dazu aus einem dankbaren Herzen, das letztendlich an den Ort führt, der erhoben ist, um einflussreich und in Autorität in das „Tal der Welt“ zu leuchten (vgl. 1.Mose 8,4 i.V.m. Matthäus 5,14).

1.Mose 8,4:
4 Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat.

Matthäus 5,14:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 16. OKTOBER 2013, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist der frische Duft Gottes, der nach Lettland kommt und eine große Gegenwart der Priesterschaft von „Melchisedek“ trägt, die den Leib Jesu in Lettland bewegt, so dass das Volk Gottes innerhalb von Lettland auf eine höhere Ebene geht (vgl. Psalm 110)!
Lettland, sei bereit für die Phase der Veränderung, die eng mit Estland verbunden ist!
Es ist so ähnlich wie bei der Einführung des Euros, der zuerst nach Estland kam, um später nach Lettland zu kommen!
Estland, du bist eine Schlüsselnation für Lettland, so dass eine neue Erweckungswelle verursacht wird, die in die nord- östlichen Bereiche von Europa und nach Russland schwappt!
Lettland, sei bereit, spricht der HERR!
Du sitzt am Eingang, um aufzustehen und die frische Manifestation der Gegenwart Gottes in Empfang zu nehmen!
Du wirst dich mit Gott beschleunigen während du Seine Gegenwart unterstützt (vgl. 1.Mose 18,1 2.6-8)!
Lasse dich nicht von dem kurzen Zeitabschnitt der Behinderungsphase irritieren, weil du dich unter der Formung der Hände Gottes befindest, um Seinen frischen Atem zu empfangen, so dass du in Kraft für die zukünftige Zeit, die vor dir liegt, aufstehst (vgl. 1.Mose 2,4b-8)!
Adler kommen zu dir, um sich für eine stärkere prophetische Freisetzung zu versammeln, die die Bewegung der Räder, die sich im Thronraum Gottes drehen offenbart (vgl. Hesekiel 10,8-11.13)!
Da sind zwei übernatürliche Winde, die zusammengebunden sind und die Charakteristik von dem Propheten Hesekiel und dem Apostel Johannes tragen!
Lettland, Gott verändert deinen Platz und befördert dich in die höhere Ebene mit Ihm (vgl. Offenbarung 4,1-2)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Wort

Psalm 110:
1 "Ein Psalm Davids." Der HERR sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.“
2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden!
3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte.
4 Der HERR hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: „Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.“
5 Der Herr zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns.
6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde.
7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

1.Mose 18,1-2.6-8:
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde …
6 Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feinstes Mehl, knete und backe Kuchen.
7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab es dem Knechte; der eilte und bereitete es zu.
8 Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum und sie aßen.

1.Mose 2,4b-8:
4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.

Hesekiel 10,8-11.13:
8 Und es erschien an den Cherubim etwas wie eines Menschen Hand unter ihren Flügeln.
9 Und ich sah, und siehe, vier Räder standen bei den Cherubim, bei jedem Cherub ein Rad, und die Räder sahen aus wie ein Türkis, 10 und alle vier sahen eins wie das andere aus; es war, als wäre ein Rad im andern.
11 Wenn sie gehen sollten, so konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden; sondern wohin das erste ging, da gingen die andern nach, ohne sich im Gehen umzuwenden.
13 Und die Räder wurden vor meinen Ohren „das Räderwerk“ genannt.

Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.

Amen und Amen.

In Seiner Herrlichkeit,

Daniel Glimm