Einleitung

Da wir uns als Volk Gottes in einer Zeit befinden, in der der Heilige Geist uns verstärkter zu den Geheimnissen Gottes führt, die in Jesus Christus verborgen liegen, möchte ich dies zum Anlass nehmen, um über das Brot des Himmels zu schreiben.

Das Fallen des ersten Mannas und das Doppelte

In 2.Mose 16 können wir über die übernatürliche Versorgung Gottes lesen, die beinhaltete, dass Gott Manna für das Volk Israel in der Wüste Sin (Anm.: bedeutet „Kot“) freisetzte, die sich zwischen Elim (Anm.: bedeutet „Bäume“) und dem Sinai (Anm.: bedeutet „der Zackige, Felszacke“) befand.
Hierbei verknüpfte Gott die Zuteilung des ersten Mannas mit dem Doppelten und dem Tag der Ruhe (Anm.: Sabbat), der ab diesem Zeitpunkt vom Volk Israel beachtet werden sollte (vgl. 2.Mose 16,1.4-5).

2.Mose 16,1.4-5:
1 Von Elim zogen sie aus und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, nachdem sie von Ägypten ausgezogen waren.
4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich es prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.
5 Am sechsten Tage aber wird es geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, dass es doppelt so viel sein wird, wie sie sonst täglich sammeln.

Das Umfeld zur klaren Entscheidung

Wir können anhand dieser Bibelstelle entnehmen, dass sich das Volk Israel in einem unreinen Umfeld aufhielt (Anm.: Wüste Sin), wo Gott von seinem Volk eine klare Entscheidung erwartete, entweder sich im Gedankengut Ägyptens weiter voranzubewegen, weil das Volk Israel murrte und sich an die Zeit Ägyptens zurückerinnerte (vgl. 2.Mose 16,2-3) oder sich mit den hohen Gedanken Gottes (Anm.: dem Felsen) zu vereinen.

2.Mose 16,2-3:
2 Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste.
3 Und sie sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, dass ihr diese ganze Gemeinde an Hunger sterben lasst.

Jesus ist die Felszacke oder auch der kostbare Eckstein, der in dieser Zeit zur Rechten Gottes sitzt und in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen (vgl. Apostelgeschichte 4,10-11; Markus 16,19 i.V.m. Kolosser 3,1.

Apostelgeschichte 4,10-11:
… 10 so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser (Anm.: der von Mutterleib an Gelähmte) hier gesund vor euch.
11 Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist.

Markus 16,19:
19 Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.

Kolosser 3,1:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.

Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Die übernatürliche Versorgung

Wenn wir uns für die Seite „Sinais“ entscheiden, dürfen wir uns dessen gewiss sein, dass Gott uns übernatürlich versorgen wird und zwar nach Geist, Seele und Leib, was als allererstes mit dem Eintritt in seine tiefe und innige Gemeinschaft beginnt.
Es war und ist kein Zufall, dass Gott nachdem er den Menschen erschuf ihn zuerst in seine Ruhe eintreten ließ, weil er als Dreieinigkeit (Anm.: Vater, Sohn und Heiliger Geist) danach verlangte Gemeinschaft mit dem Menschen zu haben (vgl. 1.Mose 1,27.31 i.V.m. 2.Mose 1-3).

1.Mose 1,27.31:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

2.Mose 3,1-3:
1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Das ist der Grund, warum Gott das Manna mit dem Tau und dem Tag der Ruhe, welcher ein Tag der Gemeinschaft mit ihm ist, verband.
Es war und ist das Verlangen des Vaters, dass wir ihn zuerst schmecken, um ihn dann auf eine besondere Weise zu sehen (vgl. Psalm 34,9).

Psalm 34,9:
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!

Weiterhin ist es kein Zufall, dass das Manna mit dem Tau und dem Honig im Zusammenhang steht, weil der Tau Gottes seine geheimnisvolle, offenbarende Gegenwart sowie die himmlische Erkenntnis bzw. die Erneuerung der Gedanken repräsentiert und der Honiggeschmack auf die Erlaubnis den übernatürlichen Bereich richtig zu erkennen und zu beurteilen, hinweist (vgl. 2.Mose 16, 13-15.31 i.V.m. Richter 6,36-40; Daniel 4,30-31 i.V.m. 1.Samuel 14,.29-30).

2.Mose 16,13-15.31:
13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.
14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.
15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat.
31 Und das Haus Israel nannte es Manna. Und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig.

Richter 6,36-40 (Anm.: Bestätigung des Kampfauftrags für Gideon):

36 Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand erretten, wie du zugesagt hast, 37 so will ich abgeschorene Wolle auf die Tenne legen: Wird der Tau allein auf der Wolle sein und der ganze Boden umher trocken, so will ich daran erkennen, dass du Israel erretten wirst durch meine Hand, wie du zugesagt hast.
38 Und so geschah es. Und als er am andern Morgen früh aufstand, drückte er den Tau aus der Wolle, eine Schale voll Wasser!
39 Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht gegen mich, wenn ich noch einmal rede. Ich will es nur noch einmal versuchen mit der Wolle: Es sei allein auf der Wolle trocken und Tau auf dem ganzen Boden.
40 Und Gott machte es so in derselben Nacht, dass es trocken war allein auf der Wolle und Tau überall auf dem Boden.

Daniel 4,30-31 (Anm.: Die Erneuerung der Gedanken des Königs Nebukadnezar):
30 Im gleichen Augenblick wurde das Wort erfüllt an Nebukadnezar, und er wurde verstoßen aus der Gemeinschaft der Menschen und er fraß Gras wie die Rinder und sein Leib lag unter dem Tau des Himmels und wurde nass, bis sein Haar wuchs so groß wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelklauen wurden.
31 Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder und ich lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt, …

1.Samuel 14,29-30 (Anm.: Die Erleuchtung der Augen von Jonathan):
29 Da sprach Jonathan: Mein Vater (Anm.: Saul) bringt das Land ins Unglück; seht, wie strahlend sind meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe.
30 Fürwahr, hätte doch das Volk heute gegessen von der Beute seiner Feinde, die es gemacht hat! Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch größer geworden?

Die verborgenen Geheimnisse in Jesus Christus

Als das Manna erstmalig vor den Augen Israels erschien, war es für sie eine geheimnisvolle Speise, da sie die Frage stellten, um was es sich für eine Nahrung handelte (vgl. 2.Mose 16,15a-b).

2.Mose 16,15a-b:
15a Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? (Anm.: Was ist das?) 15b Denn sie wussten nicht, was es war.

Wie oben bereits erwähnt, offenbart uns der Kolosserbrief, dass in Jesus Christus alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen (vgl. Kolosser 2,2-3), die ebenfalls mit etwas Geheimnisvollen zu tun haben, damit wir Gott gegenüber Fragen stellen, so wie es das Volk Israel tat.
Es ist ebenfalls kein Zufall, dass die Propheten und auch die zu ihnen gesandten Engel oft mit Fragestellungen arbeiteten, um die Offenbarung Gottes verständlich zu machen (vgl. z.B.: Sacharja 1,9; Sacharja 4,1-5).

Sacharja 1,9:
9 Und ich (Anm.: Sacharja) sprach: Mein Herr, wer sind diese? Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: Ich will dir zeigen, wer diese sind.

Sacharja 4,1-5:
1 Und der Engel, der mit mir redete, weckte mich abermals auf, wie man vom Schlaf erweckt wird, 2 und sprach zu mir: Was siehst du? Ich aber sprach: Ich sehe, und siehe, da steht ein Leuchter, ganz aus Gold, mit einer Schale oben darauf, auf der sieben Lampen sind und sieben Schnauzen an jeder Lampe, 3 und zwei Ölbäume dabei, einer zu seiner Rechten, der andere zu seiner Linken.
4 Und ich hob an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, was ist das?
5 Und der Engel, der mit mir redete, antwortete und sprach zu mir: Weißt du nicht, was das ist? Ich aber sprach: Nein, mein Herr.

Jesus, das Brot des Himmels

In Johannes 6 sprach Jesus von sich als er sich in der Synagoge von Kapernaum (Anm.: bedeutet „Dorf des Trostreiches“) aufhielt, dass er das Brot des Himmels war, was viele Juden nicht verstanden und annehmen konnten, weil sie nur mit einem irdischen bzw. griechischen Gedankengut Jesus erkannten.
Der Inhalt seiner Lehre jedoch, trug in sich das Geheimnis zum ewigen Leben (vgl. Johannes 6,32-34.41-42. 48-51.59).

Johannes 6,32-34.41-42.48-51.59:
32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.
34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.
41 Da murrten die Juden über ihn, weil er sagte: Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist, 42 und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josefs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wieso spricht er dann: Ich bin vom Himmel gekommen?
48 Ich bin das Brot des Lebens.
49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe.
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
59 Das sagte er in der Synagoge, als er in Kapernaum lehrte.

Jesus offenbarte im Zusammenhang mit dem Manna, die wahre intime Gemeinschaft mit Gott, die wir durch sein Fleisch und sein Blut erhalten (Anm.: Abendmahl).
Diese tiefgreifende Offenbarung von Jesus führte viele seiner Zuhörer an ihre Grenzen, so dass sie sich von Jesus abwandten (vgl. Johannes 6,54-57.60.66).

Johannes 6,54-57.60.66:
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.
55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.
57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen.
60 Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?
66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.

Lasst uns unsere Augen und Ohren des Herzens geöffnet haben, so dass wir in der Lage sind, die Geheimnisse des Vaters für diese Zeit zu erkennen, zu ergreifen und zu uns zu nehmen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
,

Daniel Glimm

Einleitung

Während ich mich am ersten Tag des Schawuotfestes (Anm.: 15.05.2013) mit unserem Hund auf einem Spaziergang in unserer Umgebung befand, passierte ich eine Kreuzung.

Als ich diese überquerte, wurde mein Blick auf das Dach eines Hauses gelenkt, wo ein Felllaken aus dem offenen Fenster eines Zimmers, das sich direkt unter dem Dach befand, ausgebreitet auf dem Dach lag. Es sah so aus als würde das Fell wie eine Flüssigkeit das Dach des Hauses bedecken.

Während ich das sah, wurde ich an den Mantel des Propheten Elija erinnert, den später der Prophet Elisa als ein Zeichen für die doppelte Salbung empfing aber auch an die Zeit von Pfingsten, wo die Apostel mit den 120 Heiligen im Obergemach mit dem Heiligen Geist und Feuer getauft wurden (vgl. 2.Könige 2,6-15 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-13).

Pfingsten und die Zahl „50“

Bevor ich mehr über die übernatürliche Heimsuchung zu Pfingsten schreibe, möchte ich anmerken, dass Pfingsten mit der Zahl „50“ im Zusammenhang steht, was im Griechischen das Wort
„pentekosté - der fünfzigste Tag“ bedeutet.

Es war ebenfalls der fünfzigste Tag, an dem das Volk Israel die Torah-
„Lehre Gottes“ in der Wüste von Gott erhielt als es sich am Berg Sinai/ Horeb aufhielt, was ebenfalls mit dem „Schawuotfest- Dem Fest der Wochen/ 7 Wochen/ 49 Tage“ verbunden ist.

Das Geben der Torah steht im engen Zusammenhang mit dem Feuer und dem hohen Ort, so ähnlich wie es zu Pfingsten im Obergemach geschah (vgl. 2.Mose 19,16-19).

2.Mose 19,16-19:
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.
17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen und es trat unten an den Berg.
18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen und der ganze Berg bebte sehr. 19 Und der Posaune Ton ward immer stärker. Und Mose redete und Gott antwortete ihm laut (Anm.: im Donner).

Der Mantel von Elija

Nun möchte ich das Pfingstfest mit dem Mantel des Propheten Elijas verknüpfen, der zu einem späteren Zeitpunkt auf den Propheten Elisa fiel.
 
Hierzu ist zu sagen, dass dieser Mantel aus Ziegenhaar bestand, was mit der Abdeckung der Stiftshütte in der Wüste im Zusammenhang steht (vgl. 2.Könige 1,8 i.V.m. 2.Mose 26,7).

2.Könige 1,8 (Neue Jerusalemer):
8 Sie erwiderten: Er trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und hatte einen ledernen Gurt um die Hüften. Da sagte er: Das war Elija aus Tischbe.

2.Mose 26,7:
7 Du sollst auch Teppiche aus Ziegenhaar machen als Zelt über der Wohnung, elf Teppiche.

Die Gerschoniter und die Abdeckung der Stiftshütte

Die Verantwortung für die Abdeckung bzw. Decken der Stiftshütte war den Gerschonitern (Anm.: bedeutet
„Vertreibung“) aufgetragen, was auf die Kraft von Gottes Liebe hinweist, die alle Furcht austreibt. Und diese Liebe ist Jesus Christus (vgl. 4.Mose 4,24-26 i.V.m. 1.Johannes 4,18; Johannes 3,16).

4.Mose 4,24-26:
24 Dies soll aber das Amt der Geschlechter der Gerschoniter sein, was sie tun und tragen sollen: 25 Sie sollen die Teppiche der Wohnung, der Stiftshütte, tragen, ihre Decke und die Decke von Dachsfellen, die obendrüber ist, und den Vorhang in der Tür der Stiftshütte 26 und die Umhänge des Vorhofs und den Vorhang in der Tür des Tors am Vorhof, der die Wohnung und den Altar umgibt, und ihre Seile und alle Geräte ihres Dienstes und alles, was zu ihrem Amt gehört.

1.Johannes 4,18:
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Der enge Zusammenhang vom Mantel Elijas zu der Stiftshütte zeigt, dass der Prophet in enger Beziehung mit Gott und seiner Liebe steht. Er trägt eine „große Last“ für das Haus Gottes auf der Erde aber auch die Salbung wie eine Firewall/ Feuermauer eines Computers, um das Haus Gottes vor korrupten Einfluss von außen zu bewahren (vgl. Jesaja 62,6-7).

Jesaja 62,6-7:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!

Es ist kein Zufall, dass die Vorhänge der Stiftshütte zusammen elf ergaben, weil die Zahl
„11“ unter anderem auch die Nummer des Propheten ist.
 
Die Begründung liegt darin, weil die Zahl „12“ die Zahl für den Apostel ist, der das „leitende Amt“ in der Gemeinde Jesu ausfüllt. Um die Zahl des Propheten herauszufinden, ist es notwendig von der Zahl „12“ herunter zu zählen, weil das Amt des Propheten, das zweit genannte Amt in der Gemeinde Jesu ist (vgl. 1.Korinther 12,28a; Epheser 2,20; Epheser 4,11).

1.Korinther 12,28a:
28a Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, ...

Epheser 2,20:
… 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, …

Epheser 4,11:
11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, …

Die prophetische Erkenntnis durch die Prophetenjünger


Bevor der Prophet Elija den Mantel an den Propheten Elisa weitergab, hielt er an verschiedenen Orten an (Anm.: sie verließen Gilgal, stoppten bei Bethel, Jericho und letztendlich in der Jordangegend) und forderte Elisa auf dort zu bleiben, was er jedoch nicht tat, weil er persönlich und auch durch die prophetische Erkenntnis der vor Ort anwesenden Prophetenjünger wusste, dass er die doppelte prophetische Kraft, die auf Elija ruhte, emfangen würde (vgl. 2.Könige 2,3.5).

2.Könige 2,3.4b.5:
3 gingen die Prophetenjünger, die in Bethel waren, heraus zu Elisa und sprachen zu ihm: Weißt du auch, dass der HERR heute deinen Herrn von dir hinwegnehmen wird? Er aber sprach: Auch ich weiß es wohl; schweigt nur still.
... 4b Und als sie nach Jericho kamen, 5 traten die Prophetenjünger, die in Jericho waren, zu Elisa und sprachen zu ihm: Weißt du auch, dass der HERR heute deinen Herrn von dir hinwegnehmen wird? Er aber sprach: Auch ich weiß es wohl; schweigt nur still.

Ich würde diese prophetische Bewegung als eine
„Kreuzungsbewegung“ nennen, die eine Widerspieglung bzw. Offenbarung auf die Zeit der Veränderung war.

Der Mantel Elija`s und das Feuer

Es ist interessant über die Beschreibung der Substanz des Mantels von Elija zu studieren, so wie er in 2.Könige 1,8 beschrieben ist (Anm.: Ziegenhaar).

Diese beschreibende Aussage steht im Zusammenhang mit der Aktivität der Salbung von Elija`s prophetischen Mantel in der Öffentlichkeit und zwar gegenüber den Personen in Regierungsverantwortung, die ebenfalls mit der Zahl
„50“, dem Obergemach sowie dem fallenden Feuer vom Himmel in Verbindung standen.

Darüber können wir in 2.Könige 1 lesen, wo uns vom König Ahasja (Anm.: bedeutet
„JAHWE ergreift, hält.“) berichtet wird, der sich aufgrund einer Verletzung, die er sich durch einen Unfall zuzog, bei dem er durch ein Gitter im Obergemach fiel, dazu entschloss eine böse Quelle (Anm.: Baalzebub- „Herr der Fliegen“, der Gott von Ekron- „Ausrottung, Entwurzelung“) für Wegweisung zu befragen (vgl. 2.Könige 1,1-2).

2.Könige 1,1-2:

1 Es fielen aber die Moabiter ab von Israel, als Ahab tot war.
2 Und Ahasja fiel durch das Gitter in seinem Obergemach in Samaria und wurde krank. Und er sandte Boten und sprach zu ihnen: Geht hin und befragt Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit genesen werde.

Die zwei Hauptmänner und das verzehrende Feuer vom Himmel

Aufgrund der falschen Befragung durch den König Ahasja aktivierte sich die Salbung von Elija, so dass er in dem Amt des Propheten begann gegen den König zu weissagen, was beinhaltete, dass er sterben würde.

Bevor das geschah, sandte der König dreimal seine Hauptmänner und ihre 50 Mann zu Elija, die Elija in seinem Auftrag aufforderten zu ihm zu kommen.

Die ersten zwei ausgesandten Hauptmänner vom König und ihre 50 Mann wurden durch das vom Himmel bestätigende Feuer verzehrt, so wie es der Prophet sagte (vgl. 2.Könige 1,9-12 i.V.m. 5.Mose 4,24; Hebräer 12,28-29).

2.Könige 1,9-12:
9 Und der König sandte zu Elia einen Hauptmann über fünfzig samt seinen fünfzig Mann. Und als der zu ihm hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berge. Er aber sprach zu ihm: Du Mann Gottes, der König sagt: Du sollst herabkommen!
10 Elia antwortete dem Hauptmann über fünfzig: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine fünfzig Mann. Da fiel Feuer vom Himmel und fraß ihn und seine fünfzig Mann.
11 Und der König sandte wiederum einen andern Hauptmann über fünfzig zu ihm samt seinen fünfzig Mann. Der kam zu ihm hinauf und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, so spricht der König: Komm eilends herab!
12 Elia antwortete: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine fünfzig Mann. Da fiel das Feuer Gottes vom Himmel und fraß ihn und seine fünfzig Mann.

5.Mose 4,24:

24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.

Hebräer 12,28-29:
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Die Ehrerbietung des dritten Hauptmanns gegenüber dem Propheten des HERRN

Auf der Grundlage des o.g. verzehrenden Ereignisses ist ersichtlich, dass die ersten zwei ausgesandten Hauptmänner den Prophet Elija und seine Salbung nicht wahrhaftig achteten, weil sie sich in enger Verbindung mit der Befragung ihres Königs Ahasja befanden.
 
Aber der dritte Hauptmann und seine „50“ Mann hatten das richtige Motiv im Herzen.
Er und seine Leute achteten und demütigten sich unter die prophetische Salbung von Elija.
Der dritte Hauptmann sah seine zugeteilten Männer vom König nicht als seine Einheit an, sondern die als dem Propheten zugeteilten (vgl. 2.Könige 1,13).

Aufgrund dieses ehrbaren Verhaltens wurden er und die 50 Mann nicht durch das Feuer vom Himmel verzehrt. Der Hauptmann öffnete auf diese Weise den Weg für die Manifestation des Wortes des Propheten, das er gegenüber Ahsaja (Anm.: bedeutet
„JAHWE hat ergriffen, hält.“- Das ist die offene Hand Gottes, die vom Himmel herunterkommt und Gerechtigkeit etabliert.) geweissagt hatte. Weiterhin öffnete er mit seinen Leuten den Weg für eine neue Regierung, indem Joram (Anm.: bedeutet „JAHWE ist erhaben.“- die offenen Hände des Volkes, die nach oben zu Gott ausgestreckt sind= Lob, Preis und Verehrung; vgl. 2.Könige 1,13-17) nach dem Tod von Ahasja seinen Regierungsplatz einnahm.

2.Könige 1,13-17:
13 Da sandte der König wiederum den dritten Hauptmann über fünfzig samt seinen fünfzig Mann. Als der zu ihm hinaufkam, beugte er seine Knie vor Elia und flehte ihn an und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, lass mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser fünfzig, vor dir etwas gelten!
14 Siehe, Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die ersten zwei Hauptleute über fünfzig mit ihren fünfzig Mann gefressen; nun aber lass mein Leben etwas gelten vor dir.
15 Da sprach der Engel des HERRN zu Elia: Geh mit ihm hinab und fürchte dich nicht vor ihm! Und er machte sich auf und ging mit ihm hinab zum König.
16 Und er sprach zu ihm: So spricht der HERR: Weil du Boten hingesandt hast und hast befragen lassen Baal-Sebub, den Gott von Ekron, als wäre kein Gott in Israel, dessen Wort man erfragen könnte, so sollst du von dem Bett nicht mehr herunterkommen, auf das du dich gelegt hast, sondern sollst des Todes sterben.
17 So starb Ahasja nach dem Wort des HERRN, das Elia geredet hatte. Und Joram wurde König an seiner statt im zweiten Jahr Jorams, des Sohnes Joschafats, des Königs von Juda; denn Ahasja hatte keinen Sohn.

Der hebräische Buchstabe „Tzade“ und der dritte Hauptmann des Königs

Das Verhalten des dritten Hauptmanns und seiner Einheit von
„50“ ist verbunden mit dem 18. Buchstaben des hebräischen Alphabets, der das „Tzade“ ist. Dieser Buchstabe trägt den Zahlenwert „90“ und bedeutet „jagen, feindlich verfolgen, verheert sein, zerstören, Seite, neben, gerecht, schuldlos, Frommer, Gerechter“.

Die Darstellung des
„Tzade“ ist „ein Angelhaken oder eine kniende gerechte Person mit erhobenen Armen“ und ist eng verbunden mit dem „überwinden von Hindernissen, ähnlich wie eine springende Heuschrecke“.

Diese Erklärung offenbart uns in dieser Zeit, dass der dritte Hauptmann des Königs Ahsaja mit seinen „50“ Mann durch seine gerechte Handlung den Geist der Prophetie achtete, welcher das Zeugnis Jesu ist (vgl. Offenbarung 19,10e) und zu einer neuen Bewegung des Heiligen Geistes beitrug.

Er brachte mit dem
„Angelhaken der Gerechtigkeit“ für diese Zeit das „Gold in dem Maul des Fisches“ (vgl. Matthäus 17,27) hervor.

Es ist weiterhin kein Zufall, dass es Petrus war, der zur Zeit von Pfingsten (Anm.: Schawuot) in aufrechter Haltung aus der Schriftrolle des Propheten Joel vor den anwesenden Juden in Jerusalem zitierte (vgl. Apostelgeschichte 2,14-21).

Die Zahl „50“ und die Breite der Arche Noah


Die Zahl
„50“ erscheint erstmalig im Wort Gottes in 1.Mose 6,15-16 und ist dort mit der Breite der Arche von Noah verbunden.
Die Breite ist die tragende Stärke für die Höhe der Arche (vgl. 1.Mose 6,15-16).

1.Mose 6,15-16:
15 Und mache ihn (Anm.: die Arche) so: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Breite und dreißig Ellen die Höhe.
16 Ein Fenster sollst du daran machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Stockwerke haben, eines unten, das zweite in der Mitte, das dritte oben.

Die Breite ist auch ein Hinweis auf die Kraft der ausgebreiteten Arme Gottes durch seine gesandte Liebe, Jesus am mittleren Kreuz von Golgatha und die Erlösung des einen Schwerverbrechers, der an seiner Seite mit ihm gekreuzigt wurde (vgl. Lukas 23,40-43)!

Die
„Breite“ ist weiterhin ein Teil der Kraft, die alle Furcht und Zweifel austreibt (vgl. Johannes 20,24-28).

Die Geschichte des Königs Ahasjas zeigt uns, dass wir nur die Zunahme des Heiligen Geistes empfangen können, wenn wir richtig positioniert und nicht von der ersten Liebe abgefallen sind, weil die erste Liebe mit dem hohen Ort in Verbindung steht (vgl. Offenbarung 2,4-5).

Wenn es jedoch trotzdem in unserem Leben geschehen ist, sollten wir in die Struktur von
„Joram- Lob, Preis, Verehrung“ zurückkommen.

Die Zeit vor Pfingsten

Wenn wir in das Zeitfenster von Schawuot/ Pfingsten blicken, können wir erkennen, dass diese Festzeit mit den
„50 Tagen“ im Zusammenhang steht, die den Weg für das Fallen des Feuers Gottes bereitet haben.

Am Ende des Dienstes von Elija, können wir feststellen, das auch diese Phase eng mit der Zahl
„50“ und dem fallenden Feuer in Verbindung steht.
Bevor Elisa mit Elija in die Jordangegend ging, wo er in den Himmel aufgenommen wurde, tat Elija die letzte öffentliche Amtshandlung als Prophet und zwar in der Zeit von König Ahsaja, so wie ich es zuvor beschrieb.

Zu dieser Zeit der letzten prophetischen Amtshandlung in der Öffentlichkeit, ging ebenfalls die Zahl
„50“ der feurigen Ausgießung voraus und das geschah auch während der Zeit als Elisa sich in dem Prozess befand in die doppelte prophetische Salbung von Elija einzutreten.

Aus 2.Könige 2,7 ist zu entnehmen, dass
„50“ Prophetenjünger von einiger Entfernung zu dem Jordan auf die kommende prophetische Veränderung blickten, die sie eine kurze Zeit später in Empfang nahmen (Anm.: Elisa).

2.Könige 2,7:
7 Und fünfzig von den Prophetenjüngern gingen hin und standen von ferne; aber die beiden standen am Jordan.

Der Ort, wo die Prophetenjünger zu den zwei Propheten des HERRN schauten,  war der Ort, wo sie später die doppelte prophetische Bewegung Gottes- Elisa sahen und ehrbar empfingen (vgl. 2.Könige 2,15).

2.Könige 2,15:
15 Und als das die Prophetenjünger sahen, die gegenüber bei Jericho waren, sprachen sie: Der Geist Elias ruht auf Elisa, und sie gingen ihm entgegen und fielen vor ihm nieder zur Erde …

Ich bin überzeugt, dass es kein Zufall war, dass es Gott erlaubte, dass sich zwischen dem Ereignis des Feuers und des Windes durch den Elija in den Himmel entrückt wurde, auf der anderen Seite des Jordans
"50 Prophetenjünger und 50 starke Männer" positionierten, auch wenn diese „starken Männer“ nach der alten Struktur- Elija suchten, obwohl ihnen Elisa sagte, dass es kein Erfolg haben würde (vgl. 2.Könige 2,16-18).

2.Könige 2,16-18:
16 und sprachen zu ihm: Siehe, es sind unter deinen Knechten fünfzig starke Männer, die lass gehen und deinen Herrn suchen. Vielleicht hat ihn der Geist des HERRN genommen und auf irgendeinen Berg oder in irgendein Tal geworfen. Er aber sprach: Lasst sie nicht gehen!
17 Aber sie nötigten ihn, bis er nachgab und sprach: Lasst sie hingehen! Und sie sandten hin fünfzig Männer und diese suchten Elia drei Tage; aber sie fanden ihn nicht.
18 Und sie kamen zu Elisa zurück, als er noch in Jericho war, und er sprach zu ihnen: Sagte ich euch nicht, ihr solltet nicht hingehen?

Der Heilige Geist möchte uns durch diese Suchaktion der „50 starken Männer“ mitteilen, dass wir nicht nach einer alten, ausgedienten Struktur (Anm.: Elija:
„Gott ist JAHWE!“ = Aussage der Wahrheit) suchen sollten, jedoch in seiner neuen gegebenen Struktur (Anm.: Elisa: „Mein Gott ist Heil!“ = Aussage eines Zeugnisses= Erfahrung der Errettung) wandeln, die uns an einen neuen Ort bringt so ähnlich wie das Schiff mit dem Zeichen der „Zwillinge“ (Anm.: doppeltes Anteil) in der Zeit des Apostels Paulus (vgl. Apostelgeschichte 28,11).

Apostelgeschichte 28,11:
11 Nach drei Monaten aber fuhren wir ab mit einem Schiff aus Alexandria, das bei der Insel überwintert hatte und das Zeichen der Zwillinge führte.

Rom, der Ort des apostolischen Hauses

Die Aufenthaltszeit in der Stadt Rom war für Paulus die Zeit des
„apostolischen Hausdienstes“, der  mit der Hilfe der Engel Gottes in Verbindung stand (vgl. Apostelgeschichte 28,16.23.30).

Apostelgeschichte 28,16.23.30-31:
16 Als wir nun nach Rom hineinkamen,wurde dem Paulus erlaubt, für sich allein zu wohnen mit dem Soldaten, der ihn bewachte.
23 Und als sie ihm einen Tag bestimmt hatten, kamen viele zu ihm in die Herberge. Da erklärte und bezeugte er ihnen das Reich Gottes und predigte ihnen von Jesus aus dem Gesetz des Mose und aus den Propheten vom frühen Morgen bis zum Abend.
30 Paulus aber blieb zwei volle Jahre in seiner eigenen Wohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen, 31 predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit allem Freimut ungehindert.

Der zusammengerollte und der ausgerollte Mantel des Propheten

Zum Schluss dieses Wortes möchte ich die Zeit vor Pfingsten als die Zeit des zusammengerollten Ziegenhaarmantels von Elija und die Zeit von Pfingsten an als die Zeit des ausgerollten Mantels von
„Elija“ beschreiben, der jetzt der Mantel Elisas ist, was den doppelten Anteil beinhaltet (vgl. 2.Könige 2,8-14 i.V.m Jesaja 61,7).

2.Könige 2,8-14:
8 Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug ins Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, sodass die beiden auf trockenem Boden hinübergingen.
9 Und als sie hinüberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: Dass mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.
10 Er sprach: Du hast Schweres erbeten. Doch wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir genommen werde, so wird es geschehen; wenn nicht, so wird es nicht sein.
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.
12 Elisa aber sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater, du Wagen Israels und sein Gespann!, und sah ihn nicht mehr.
Da fasste er seine Kleider, zerriss sie in zwei Stücke 13 und hob den Mantel auf, der Elia entfallen war, und kehrte um und trat wieder an das Ufer des Jordans.
14 Und er nahm den Mantel, der Elia entfallen war, und schlug ins Wasser und sprach: Wo ist nun der HERR, der Gott Elias?, und schlug ins Wasser. Da teilte es sich nach beiden Seiten, und Elisa ging hindurch.

Jesaja 61,7:
7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben.

Der doppelte Anteil ist die Zuteilung Gottes, die dazu befähigt mit der nötigen Kraft ausgerüstet zu sein, den alten Ort zu verlassen und in den neuen Ort einzutreten, um andere auszurüsten.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
,

Daniel Glimm

Die Weinkelter und der Weizen

Ich möchte die Botschaft dazu gebrauchen, um uns als Volk Gottes in dieser Zeit zu ermutigen tiefer in die Fülle von Gottes Segnung bzw. Verheißung für unser Leben einzutreten.
In diesem Zusammenhang zeigte mir der HERR die Wichtigkeit des Weizens in der Weinkelter, der im engen Zusammenhang mit dem Schutz der Verheißung und dem übernatürlichen Ruf der kampfbereiten Helden gemäß Epheser 6,12 steht (vgl. Richter 6,11-12).

Richter 6,11-12:
11 Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter die Eiche bei Ofra; die gehörte Joasch, dem Abiësriter. Und sein Sohn Gideon drosch Weizen in der Kelter, damit er ihn berge vor den Midianitern.
12 Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR mit dir, du streitbarer Held!

Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Gideon verstand auf effektive Weise die Ernte in der Zeit von Einschüchterung, die durch die Midianiter (Anm.: "Midian" bedeutet "Hader, Zank")vonstatten ging, zu bewahren, indem er den Weizen in der Kelter verarbeitete.
Er handelte nicht aus Verwirrung, sondern strategisch, auch wenn normalerweise die Weinkelter für Trauben gedacht ist.
Auch wenn Gideon sich nicht dessen bewusst war, dass Gott ihn für die Reinigung der Anhöhen berufen hatte, erwählte ihn der HERR für diese Aufgabe, um dem Volk Israel wieder die reine, prophetische Sicht zu vermitteln, um in Zuversicht den Friedefürsten (Anm.: JAHWE-SHALOM) anbeten zu können (vgl. Richter 6,23-26 i.V.m. Jesaja 9,5-6).

Richter 6,23-26:
23 Aber der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.
24 Da baute Gideon dem HERRN dort einen Altar und nannte ihn „Der HERR ist Friede“ (Anm.: JAHWE-SHALOM). Der steht noch bis auf den heutigen Tag in Ofra, der Stadt der Abiësriter.
25 Und in derselben Nacht sprach der HERR zu ihm: Nimm einen jungen Stier von den Stieren deines Vaters und einen zweiten Stier, der siebenjährig ist, und reiße nieder den Altar Baals, der deinem Vater gehört, und haue um das Bild der Aschera, das dabei steht, 26 und baue dem HERRN, deinem Gott, oben auf der Höhe dieses Felsens einen Altar und rüste ihn zu und nimm den zweiten Stier und bringe ein Brandopfer dar mit dem Holz des Ascherabildes, das du umgehauen hast.

Jesaja 9,5-6:
5 Denn uns ist ein Kind (Anm.: Jesus Christus) geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; 6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er es stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

Der Geist des Zankes/Streites

Wenn wir in eine Zeit eintreten, in der der Feind es mit einem Geist des Streites versucht die tiefen hervorsprudelnden Wasser Gottes, die wir in unserem Leben mit der Hilfe des Heiligen Geistes sowie unserer von Gott zugeteilten Autorität ausgegraben haben, in dieser Zeit an sich zu reißen, so ähnlich wie es zur Zeit von Isaak geschah als er mit seinen Dienern die Brunnen seines Vaters ausgrub und die Hirten von Gerar ihm diese streitig machten, ist es notwendig, dass wir unseren Fokus nicht auf Zank/ Streit setzen, sondern weiter mit Zuversicht an unseren Bestimmungsort in Jesus Christus gehen (vgl. 1.Mose 26,18-21).

1.Mose 26,18-21:
… 18 und ließ die Wasserbrunnen wieder aufgraben, die sie zur Zeit Abrahams, seines Vaters, gegraben hatten und die die Philister verstopft hatten nach Abrahams Tod, und nannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie genannt hatte.
19 Auch gruben Isaaks Knechte im Grunde und fanden dort eine Quelle lebendigen Wassers.
20 Aber die Hirten von Gerar zankten mit den Hirten Isaaks und sprachen: Das Wasser ist unser. Da nannte er den Brunnen „Zank“, weil sie mit ihm da gezankt hatten.
21 Da gruben sie einen andern Brunnen. Darüber stritten sie auch, darum nannte er ihn „Streit“.

Nicht Gleiches mit Gleichem vergelten!

Wenn wir solche o.g. Situationen als Volk Gottes erfahren, ist es unsere Aufgabe nicht das Gleiche mit Gleichem zu vergelten (vgl. Matthäus 5,38-42), sondern mit übernatürlicher Weisheit und Freude wie Isaak zu reagieren, was nichts anderes als die Sicht und Kraft Gottes beinhaltet, die dazu führt, einen neuen Brunnen zu finden, der die frischen, tiefen Wasser Gottes hervorbringt, die uns an den hohen Ort mit einer großartigen, übernatürlichen Aussicht bringen, wo wir Gottes Herrlichkeit und die Kraft unseres Glaubens reflektieren, was Zeichen und Wunder zur Folge hat (vgl. 1.Mose 26,22-25).

1.Mose 26,22-25:
22 Da zog er (Anm.: Isaak) weiter und grub noch einen andern Brunnen. Darüber zankten sie sich nicht, darum nannte er ihn „Weiter Raum“ (Anm.: Rechoboth) und sprach: Nun hat uns der HERR Raum gemacht und wir können wachsen im Lande.
23 Danach zog er von dannen nach Beerscheba.
24 Und der HERR erschien ihm in derselben Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen und deine Nachkommen mehren um meines Knechtes Abraham willen.
25 Dann baute er dort einen Altar und rief den Namen des HERRN an und schlug dort sein Zelt auf und seine Knechte gruben dort einen Brunnen.

Wenn uns Zank bzw. Streit begegnet, sollten wir diesen nicht erwidern, sondern uns wie Noahs Arche von den tiefen Wassern, die die hohen Gedanken Gottes in sich tragen, auf den hohen Berg heben lassen, um mit Zuversicht zu noch mehr Leben und Segen in unserem Umfeld beizutragen (vgl. 1.Mose 2,4b-7; 1.Mose 7, 11 i.V.m. Jesaja 55,8-13; 1.Mose 8,4 i.V.m. Philipper 1,15-18).

1.Mose 2,4b-7:
4b Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

1.Mose 7,11
11 In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, …

Jesaja 55,8-13:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen.
13 Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem HERRN soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

1.Mose 8,4:
4 Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat.

Auch wenn Menschen die Arbeit, die du in den letzten Jahren getan hast als ihr Werk beanspruchen sollten, lasse sie los und bringe noch mehr Frucht durch die Führung des Heiligen Geistes in deinem Leben (vgl. Philipper 1,15-18).

Philipper 1,15-18:
15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht: 16 diese aus Liebe, denn sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege; 17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft.
18 Was tut es aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber.

Es klingt paradox aber es waren Streit und Zank in der Zeit von Isaak und auch Paulus, die ihn und seine Diener dazu veranlasste weiter mit Gott vorwärts zu gehen und noch mehr „lebendige Brunnen“ auszugraben!

Das Festmahl Gottes und die Gegenwart des Feindes

Als Volk Gottes müssen wir uns dessen bewusst sein, dass die Festtafel unseres Vaters und Gottes meistens mit der Gegenwart des Feindes verbunden ist, auch wenn wir das nicht immer gerne hören wollen.
Es war z.B. Haman, der Feind von Esther und dem Volk Israel, der bei beiden von ihr organisierten Weinfesten mit anwesend war und letztendlich auch dort das gerechte Urteil erhielt (vgl. Esther 6,14ff.).
Weiterhin offenbart uns David in Psalm 23,5 die Gegenwart des Feindes während er am Festtisch Gottes saß.

Psalm 23,5:
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Ebenfalls können wir anhand des Gleichnisses vom verlorenen Sohn erkennen, dass auch dort während des vom Vater organisierten Festmahls, die Gegenwart des Feindes in Form des "Anklägers der Brüder" präsent war (vgl. Lukas 15,22-32 i.V.m. Offenbarung 12,10-11).

Lukas 15,22-32:
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein!
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.
25 Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen 26 und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre.
27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat.
28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.
29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre.
30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.
31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.
32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

Offenbarung 12,10-11:
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.

Diese o.g. Bibelstellen zeigen uns deutlich, dass dort, wo das Böse gegenwärtig ist, trotzdem das Volk Gottes sich in Freude und der Gemeinschaft mit dem Vater, mit Jesus und dem Heiligen Geist vorwärts bewegt und neue Quellen bzw. Brunnen findet, die wieder für viele Menschen zum Segen werden.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm