Der Apostel Paulus gab den Heiligen in Korinth einen bedeutenden Hinweis in Bezug auf die Ordnung in ihren Versammlungen, indem er folgendes sagte:

Lasst aber alles ehrbar und ordentlich zugehen. 1.Korinther 14,40

Paulus bezog diese Ordnung zwar auf die Versammlung in der Kirche aber wir können es auch auf unser Privatleben anwenden. Es ist schwer, vorgenommenen Ziele zu erreichen, wenn es viele unnötige Ablenkungen im Leben gibt.
Wenn sich Dinge außerhalb der Ordnung befinden und unorganisiert sind, kann dies Verwirrung und den Mangel eines klaren Blickes mit sich bringen.
Wenn der HERR eine Struktur und Ordnung innerhalb der Gemeindeversammlungen haben wollte, dann beinhaltet das, dass Er die selben persönlichen Charakteristiken besitzt.
Wir können das deutlich in der folgenden Schriftstelle erkennen, wo Jesus die 5000 Männer mit Brot und Fisch versorgte (vgl. Markus 6,35-44).

Markus 6,35-44:
35 Als nun der Tag fast vorüber war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Es ist öde hier und der Tag ist fast vorüber; 36 lass sie gehen, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsum gehen und sich Brot kaufen.
37 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Silbergroschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?
38 Er aber sprach zu ihnen: Wie viel Brote habt ihr? Geht hin und seht! Und als sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf und zwei Fische.
39 Und er gebot ihnen, dass sie sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras.
40 Und sie setzten sich, in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.
41 Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie unter ihnen austeilten, und die zwei Fische teilte er unter sie alle.
42 Und sie aßen alle und wurden satt.
43 Und sie sammelten die Brocken auf, zwölf Körbe voll, und von den Fischen.
44 Und die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Mann.

Die Anzahl der versorgten Personen bezog sich hierbei auf die Männer, wobei es eine Menschenmenge von möglicherweise über 20.000 Personen gewesen sein muss, wenn wir die Frauen und Kinder mit dazu zählen würden.
Jesus ordnete an, dass sich alle Personen in Gruppen zu je hundert und fünfzig ins grüne Gras setzen sollten (vgl. Markus 6,39-40).
Es kann sehr schwer sein durch eine große Menschenmenge zu laufen aber wenn die Menschen in einzelnen Gruppen sitzen, hat man offene Wege, die es erlauben die Menschen leichter zu erreichen und ihnen schnell zu dienen.

Gute Organisation

Gute Organisation in unserem Leben macht es einfacher, um die nötigen Dinge durchzuführen. Sie hilft nicht nur, dass wir die Dinge in Ruhe tun können, sondern sie trägt dazu bei, dass wir den Vorgang des Dienens mehr genießen können.

Die Anzeichen von Unordnung

Es gibt in diesem Zusammenhang verschiedene Hinweiszeichen, die sich mit einer unorganisierten Person bewegen. Ein Zeichen von Unordnung, das in dieser Zeit in unserer Gesellschaft sehr häufig auftritt, ist ein kontinuierliches Zuspätkommen.
Wenn zum Beispiel eine Person kontinuierlich die Angewohnheit hat zu spät zu Veranstaltungen zu kommen, zeigt das einige Faktoren an. Als erstes zeigt es einen Mangel von Organisation.
Gute organisierte Veranstaltungen beginnen pünktlich. Auch wir erwarten, wenn wir z.B. mit einem Flugzeug zu einem Bestimmungsziel wollen, dass der Flug pünktlich vonstatten geht; aber erwarten wir auch den gleichen Standard dieser hervorragender Leistung von uns?
Zweitens, wenn eine Person beständig zu spät zu Veranstaltungen erscheint, zeigt das, das die Person die Veranstaltung als nicht wirklich wichtig erachtet. Wenn ein Mensch zu spät zu einem Spielfilm bzw. Kinofilm kommt, dann möchte er offensichtlich diesen Film nicht ernsthaft sehen. Wenn er ein wirkliches Verlangen gehabt hätte den Film zu sehen, wäre er pünktlich im Kino und hätte vor dem Kinofilm sogar für Popkorn oder Ähnliches gesorgt.
Wenn eine Person kontinuierlich zu spät zu ihrer Arbeit kommt, dann zeigt sie damit ihrem Arbeitgeber an, dass sie andere Interessen hat, die für sie wichtiger ist als ihre Arbeitsstelle.
Wenn ein Arbeitgeber eine Person aufgrund dieses wiederholten Verhaltens aus dem Arbeitsverhältnis entlässt, dann sollte die betreffende Person sich nicht beschweren, jedoch für die Entscheidung dankbar sein.
Der Arbeitgeber macht es der Person durch die Entlassung besser möglich, sich ihrer Vollzeitbeschäftigung zu widmen, die sie zuvor von der Arbeit abgelenkt hat.
Wenn eine Person kontinuierlich zu spät zur Gemeinde kommt, drückt dies dem HERRN gegenüber aus, dass andere Prioritäten in ihrem Leben existieren, die wichtiger als Er sind.
Da wir uns am Beginn des neuen Jahres befinden, ist es wichtig sich selbst zu fragen:
“Was sind meine Prioritäten?” Wenn du sie genau betrachtest, kannst du es verhindern, dass unwichtige Dinge in dein Leben hineinkommen und du auf diese Weise ihnen keine bedeutende Position einräumst.
Kontinuierlich unorganisiert zu sein ist eigentlich eine Form von Geringschätzung Gott gegenüber. Es ist nicht nur respektlos Gott gegenüber, sondern auch eine Geringschätzung deiner selbst.

Gepflegtes Auftreten

Bezüglich des äußeren Erscheinungsbildes sollte erwähnt werden, selbst wenn sich andere nicht darum kümmern, wie sie aussehen, sich selbst darum zu bemühen ordentlich aufzutreten.
Wenn man äußerlich ungepflegt aussieht, dann werden Menschen davon ausgehen, dass es auch innerlich bei einem so aussieht. Es existiert das Sprichwort, das sagt:
“Man sollte das Buch nicht anhand des Covers beurteilen.” Aber Einzelhandelverkäufe und Marketingstudien zeigen, dass wenn das Buchcover nicht gut aussieht, wird das Buch nicht in das gewünschte Verkaufspotential gelangen, selbst wenn der Inhalt großartig ist.
Da wir uns in dem ersten Monat eines neuen Jahres befinden, ist es gut unser Leben richtig zu bewerten, indem wir unsere Prioritäten überprüfen, die auf Gottes göttlicher struktureller und friedvollen Ordnung gegründet sind (vgl. 1.Korinther 14,33a).

1.Korinther 14,33a:
33a Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

Da der Heilige Geist in diesem Prozess behilflich ist, ist es erkennbar, dass es meistens nur eine Korrektur von kleinen Dingen benötigt, die sich über einen Zeitraum in dem Leben einer Person eingeschlichen haben.
Bei diesen Dingen ist es lediglich notwendig, dass man dem HERRN gestattet, die Nachlässigkeit aus dem Leben zu ziehen. Der HERR erwartet von uns, dass wir Ihm unser Bestes geben.
Wenn wir Ihn an die erste Stelle setzen, fallen alle anderen Dinge an ihren angemessenen Platz (vgl. Matthäus 6,33).

Matthäus 6,33:
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Ich glaube, wenn wir mit dem HERRN in dem Licht Seines Wortes wandeln und die geforderten Korrekturen vornehmen, die der Heilige Geist offenbart, können wir uns für ein Jahr, das voll von Seiner Güte und Seinem Segen ist, positionieren, welches auf uns wartet.
Lasst uns die Prioritäten befolgen.

Steven Brooks
Steven Brooks International

Übersetztung:
Daniel Glimm

Einleitung

Vor einigen Tagen erhielt ich vom HERRN einen Traum, den der Heilige Geist dazu gebrauchte, um vor dem bösen Einfluss des Geistes des Schlummers und der Schwäche aufmerksam zu machen.

Der Traum: Die Wiederherstellung des Tanzsaals


In dem Traum sah ich mehrere Personen, die auf dem Weg waren den Innenraum eines Gebäudes zu restaurieren, der wie ein Tanzsaal aussah und mit großen Fenstern ausgestattet war.
Während die Personen dabei waren die Räumlichkeit zu betreten, mussten sie den Ort passieren, an dem sich die verantwortliche Person der Räumlichkeit aufhielt, die jedoch an ihrem Schreibtisch schlief.
Als die Personen, die aufgrund ihres Auftrages auf mich wie Zimmermänner wirkten, die Innenausstattung des Tanzsaals entfernten, konnte ich eine Frau mittleren Alters erkennen, die ebenfalls zu ihnen gehörte und zwei Katheter in ihrer Nase trug, wobei es so schien als würde sie durch einen der Katheter mit Sauerstoff versorgt werden. Eine der arbeitenden Personen in diesem Saal ging zu der Frau hin und küsste sie auf die Wange und es schien als sollte der Kuss dazu beitragen, sie zu besänftigen.
Nach einiger Zeit entschieden sich die arbeitenden Personen eines der Fenster des Tanzsaals zu öffnen, um frische Luft in den Raum zu lassen.
In diesem Moment fing die Frau hysterisch laut an zu schreien, um die Personen daran zu hindern. Als die Person, die die Frau zuvor auf die Wange geküsst hatte sich ihr zuwendete, schrie diese unterbrochen weiter, um das Öffnen des Fensters zu unterbinden, was ihr jedoch nicht gelang.
Es war erkennbar, wie plötzlich die schwarzen Pupillen der Frau rot leuchteten und sie immer zorniger wurde.
Dann endete der Traum.

Die Herausforderung


Als ich von dem Traum erwachte, führte mich der Heilige Geist zu den Bibelstellen aus 1.Samuel 3,10-15a und Apostelgeschichte 16,16-18, die mit widrigen Umständen im Zusammenhang standen, in denen der Prophet Samuel aber auch die Apostel Paulus und Silas herausgefordert wurden.

1.Samuel 3,10-15a:
10 Da kam der HERR und trat herzu und rief wie vorher: Samuel, Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört.
11 Und der HERR sprach zu Samuel: Siehe, ich werde etwas tun in Israel, wovon jedem, der es hören wird, beide Ohren gellen werden.
12 An dem Tage will ich über Eli kommen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe; ich will es anfangen und vollenden.
13 Denn ich habe es ihm angesagt, dass ich sein Haus für immer richten will um der Schuld willen, dass er wusste, wie sich seine Söhne schändlich verhielten, und ihnen nicht gewehrt hat.
14 Darum habe ich dem Hause Eli geschworen, dass die Schuld des Hauses Eli nicht gesühnt werden solle, weder mit Schlachtopfern noch mit Speisopfern immerdar.
15a Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN.

Apostelgeschichte 16,16-18:
16 Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, da begegnete uns eine Magd, die hatte einen Wahrsagegeist und brachte ihren Herren viel Gewinn ein mit ihrem Wahrsagen.
17 Die folgte Paulus und uns überall hin und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
18 Das tat sie viele Tage lang. Paulus war darüber so aufgebracht, dass er sich umwandte und zu dem Geist sprach: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.

Zu der Zeit von Samuel wurde durch das Verhalten der Söhne Elis Hophni und Pinehas eine dunkle und offenbarungslose Gegenwart in Israel freigesetzt, die dazu führte, dass es selten unter dem Volk Israel zu einer Offenbarung kam (vgl. 1.Samuel 2,12 i.V.m. 1.Samuel 3,1).

1.Samuel 2,12:
12 Aber die Söhne Elis waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN …

1.Samuel 3,1:
1 Und zu der Zeit, als der Knabe Samuel dem HERRN diente unter Eli, war des HERRN Wort selten, und es gab kaum noch Offenbarung.

Es war sozusagen die Vergangenheit und auch die Gegenwart in der sich Samuel befand mit böser Finsternis bedeckt, die Gott durch die Heimsuchung zerbrechen wollte, was auch geschah, weil Samuel im Auftrag Gottes das Prophetentum vom Priestertum trennte.
Als Gott den Propheten Samuel im Tempel mit kraftvoller Offenbarung heimsuchte, blieb er dort bis zum Morgen liegen und öffnete danach die Türen des Tempels, um diesen mit dem Licht des neuen Tages und der frischen Gegenwart Gottes zu füllen. Samuel erlaubte es nicht, dass der Tempel mit dem Gestank der ungerechten Taten von den Söhnen Elis weiter beeinträchtigt wurde (vgl. 1.Samuel 1,15a).

1.Samuel 3,15a:
15a Und Samuel lag bis an den Morgen und tat dann die Türen auf am Hause des HERRN.

Die Handlung Samuels, die Türen des Hauses Gottes zu öffnen, war ein sichtbares Zeichen, dass Gott kurz davor stand in Kraft sein Haus heimzusuchen, um es vollständig von innen umzuwandeln, und für diesen Schritt war Samuel bereit, auch wenn er sich aufgrund der von Gott gegebenen Offenbarung fürchtete (vgl. 1.Samuel 3,15b).

1.Samuel 3,15b:
15b Samuel aber fürchtete sich, Eli anzusagen, was ihm offenbart worden war.

Paulus und Silas

In der Zeit von Paulus und Silas als sie sich auf dem Weg zu einer Gebetsstätte befanden, folgte ihnen eine Frau, die von einem Wahrsagegeist besessen war und die Apostel unaufhaltsam über mehrere Tage auf ihrem Weg von hinten störte.
Das griechische Wort für “Wahrsagerei“, das in Apostelgeschichte 16,16 verwendet wird ist das Wort “Python”.

Was bedeutet “Python”?

Es ist ein Begriff der vom griechischen Wort puthon kommt.
Das Wort wurde vom “Pythian Orakel” bei Delphi abgeleitet.
Aus diesem Grund ist Python ein Synonym für Wahrsagerei. Es ist ein Drache; der Schlangennachwuchs von Gaia, von der gesagt wird, dass sie die “Göttin” der Mutter Erde ist.
Die Erdmutter Gaia vereinigte sich mit dem Schlamm, der nach dem Ende des “Goldenen Zeitalters” von der Welt übrig blieb, und gebar die geflügelte Schlange Python (auch oft als „Drache“ bezeichnet).
Python hatte hellseherische Fähigkeiten und lebte an dem Ort, der später Delphi heißen sollte
(Anm.: Teilauszug von www.wikipedia.de).
Python meint auch die Wächter der Orakel (wahrsagende Prophetien) in Delphi. Es war die Schlange, die angeblich von Apollo erlegt wurde, um ihn dazu zu ermächtigen, in wahrsagender Prophetie herauszuragen. (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 458)

Was ist ein Pythongeist?

Es ist der Geist von Wahrsagerei, der sich offenbart, indem er ähnliche Geister befragt.
Oft wurde dies durch spiritistische Sitzungen und Geisterbeschwörungen getan. Siehe Apostelgeschichte 16,16.
(Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 459)

Da das griechische Wort “Python” im Zusammenhang mit der Pythonschlange steht, ist es an dieser Stelle angebracht einige Eigenschaften dieser Schlangenart festzuhalten.
Die Python ist eine Schlange, die das so genannte Grubenorgan besitzt, was die abgebende Wärme ihrer Beute aufspürt und ihr besonders bei Nacht dabei behilflich ist, effektiv Beute zu machen.
Die Python ist eine Schlangenart, die ihre Beute erstickt, um sie dann zu verschlingen.
Das bedeutet für uns als Volk Gottes, dass der Teufel, der auch die "alte Schlange" genannt wird (vgl. Jesaja 27,1 i.V.m. Offenbarung 12,9) es versucht uns durch “dunkle Umstände” auf seine Ebene des Bodens zu bringen, was nichts anderes als das Werkzeug der Lüge ist, um uns dadurch orientierungslos zu machen und seinen erwürgenden Angriff zu starten.
Es ist deutlich aus Apostelgeschichte 16,16-17 zu entnehmen, dass die wahrsagende Frau den Aposteln nachlief, was ein Hinweis darauf ist, dass es Satan, die alte Schlange immer wieder versucht uns als Volk Gottes die bösen Taten aus der Vergangenheit vorzuhalten, um Anklage freizusetzen, die Schuld und Scham verursachen soll, mit dem Ziel, dass wir den Weg mit Jesus Christus nicht weiter vorangehen und keine liebende Beziehung mit ihm pflegen (Anm.: Paulus und Silas befanden sich auf dem Weg zu einer Gebetsstätte).
Wenn die alte Schlange uns dazu veranlassen kann, diese Lüge zu glauben, befinden wir uns in der Opferstellung, die verheerende Folgen beinhaltet.
Wenn wir an die Fehler der Vergangenheit festhalten, indem wir an die Lüge des Feindes glauben, hat das zur Folge, dass wir uns getrennt von Gott fühlen, weil wir uns in einer falschen Realität bewegen. Dazu hat uns Gott jedoch nicht bestimmt (vgl. Lukas 9,62 i.V.m. Philipper 3,13-14; Hebräer 8,10-12; Römer 8,1)!

Lukas 9,62:
62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.

Philipper 3,13-14:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich (Anm.: Paulus) es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Hebräer 8,10-12:
“… 10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
11 Und es wird keiner seinen Mitbürger lehren oder seinen Bruder und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie werden mich alle kennen von dem Kleinsten an bis zu dem Größten.
12 Denn ich will gnädig sein ihrer Ungerechtigkeit, und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken.”

Römer 8,1:
1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

Lebe im Triumph von Jesus und feiere ihn!

Es ist wichtig zu wissen, dass Jesus den Sieg über den Teufel vollzogen hat, so dass wir mit Jesus den Triumph über die alte Schlange schon auf der Erde feiern können (vgl. Kolosser 2,12-15).

Kolosser 2,12-15:
12 Mit ihm (Anm.: Jesus Christus) seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.
13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.
14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Triumph setzt immer Sieg voraus, weil es die Zeit ist, die die Feier nach dem errungenen Sieg beinhaltet.
Das bedeutet, dass Jesus danach verlangt ein Volk zu sehen, das sich tanzend in seinem Triumph mit ihm gemeinsam bewegt und nicht der Lüge des Teufels Raum gibt. Das ist der geistliche Kampf, den wir auf der Erde führen. Wir sind als Heilige nicht dazu bestimmt, uns auf die Ebene der Schlange herunter zu begeben, sondern im Triumph Gottes alle von hinten kommenden Lügen des gebundenen Feindes gefangen zu nehmen (vgl. 2.Korinther 10,3-5 i.V.m. Epheser 6,12).

2.Korinther 10,3-5:
3 Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.

Epheser 6,12-13:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.

Kurz gesagt, wir müssen den Teufel und die bösen Geister nicht mehr besiegen, sondern unseren Sieg in Jesus Christus beibehalten, den er für uns am mittleren Kreuz von Golgatha errungen hat. Das wiederum bedeutet, dass wir uns gemeinsam mit Jesus in seinem Triumphzug vorwärts bewegen.

Keine falsche Barmherzigkeit üben

Hierbei ist es wichtig, dass wir keine Barmherzigkeit mit den bösen Geistern üben, die Menschen in Schwäche durch Lüge gefangen halten, sondern diese Mächte adressieren, indem wir zwar Liebe den betreffenden Menschen gegenüber zeigen, jedoch keine Gnade gegenüber den Mächten der Finsternis.
Wenn wir das jedoch trotzdem tun, kommt es zu einer Schwächung im Vorangehen mit Jesus, die sogar soweit führen kann, dass es zu einem Stillstand kommt.
In dieser Zeit ist es wichtig, dass wir der Wahrheit Raum geben, um im vollen Triumph des Sohnes Gottes zu wandeln, indem wir es dem Atem Gottes erlauben in unser Leben hineinzublasen, so dass wir in seinem Licht zunehmen (vgl. 1.Johannes 1,5).

1.Johannes 1,5:
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

Wir sind in der Zeit, in der sich der himmlische Vater im Wind des Tages bewegt, um Schmach, Schande und Scham wegzubrechen, die viele im Volk Gottes über eine lange Zeit gelähmt oder dazu animiert hat, sich in Schlaf zu flüchten.
Der himmlische Vater ruft uns dazu auf weiter mit Jesus voranzugehen. Jetzt ist die Zeit aufzuwachen und der Wahrheit in die Augen zu schauen, um die Lüge, die im Zusammenhang mit der schlechten Vergangenheit steht durch die Wahrheit, die Jesus Christus ist, gefangen zu nehmen.

Amen und Amen.

In Seiner Kraft und Stärke
,

Daniel Glimm

Einleitung

Vor einigen Tagen legte der Heilige Geist seinen Schwerpunkt auf das Logo des japanischen Autoherstellers “TOYOTA”, das so aussieht als würden sich zwei kleinere Kreise in einem großen Kreis befinden.
Während ich das Logo sah, wurde ich an die Bibelstelle aus Hesekiel 10,8-13.16-17 erinnert, wo von den Rädern der Cherubim berichtet wird, die den Namen “Galgal” tragen.

Hesekiel 10,8-13.16-17:
8 Und es erschien an den Kerubim etwas wie eines Menschen Hand unter ihren Flügeln.
9 Und ich sah, und siehe, vier Räder standen bei den Kerubim, bei jedem Kerub ein Rad, und die Räder sahen aus wie ein Türkis, 10 und alle vier sahen eins wie das andere aus; es war, als wäre ein Rad im andern.
11 Wenn sie gehen sollten, so konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden; sondern wohin das erste ging, da gingen die andern nach, ohne sich im Gehen umzuwenden.
12 Und ihr ganzer Leib, Rücken, Hände und Flügel und die Räder waren voller Augen um und um bei allen vieren.
13 Und die Räder wurden vor meinen Ohren “Galgal“ (Anm.: “Wirbel oder das Räderwerk”) genannt.
16 Wenn die Kerubim gingen, so gingen auch die Räder mit, und wenn die Kerubim ihre Flügel schwangen, dass sie sich von der Erde erhoben, so wandten sich auch die Räder nicht von ihrer Seite weg.
17 Wenn jene standen, so standen diese auch; erhoben sie sich, so erhoben sich diese auch; denn es war der Geist der Gestalten in ihnen.

Die Kerubim

Bei den Kerubim handelt es sich um Engelwesen, die dafür zuständig sind die Gegenwart Gottes und seine Herrlichkeit zu tragen. Das hebräische Wort für Kerub bedeutet
“Glanzerscheinung, Blitzesleuchten” oder auch “Großer, Gewaltiger”. Da alle Engelwesen in einem bestimmten Maß den Atem Gottes tragen, weil er sie erschaffen bzw. in Existenz gerufen hat, möchte ich an dieser Stelle auf die Charaktere der Engelwesen und ihr Räderwerk eingehen.
Um den Zusammenhang ihres Dienstes besser zu verstehen und was geschieht, wenn sie sich bewegen, ist festzuhalten, dass das hebräische Wort für
“Geist“, das Wort “ruah” ist, was ebenfalls “bewegte Luft, Wehen, Hauch, Atem und Wind” bedeutet.
Wenn, so wie es im Prophetenbuch Hesekiel beschrieben ist, der Geist der Kerubim/ Wesen in den Rädern war, bedeutet das nichts anderes, dass die Räder von ihrem Atem, der gewaltige Kraft und Offenbarung beinhaltet, angetrieben wurden. Man könnte die Bewegung der Räder auch als einen blitzenden und donnernden Wirbelsturm beschreiben, so ähnlich wie es David in Psalm 18,10-15 erwähnt.

Psalm 18,10-15:
10 Er (Anm.: Gott) neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen.
11 Und er fuhr auf dem Kerub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes.
12 Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt; in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen.
13 Aus dem Glanz vor ihm zogen seine Wolken dahin mit Hagel und Blitzen.
14 Der HERR donnerte im Himmel, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen mit Hagel und Blitzen.
15 Er schoss seine Pfeile und streute sie aus, sandte Blitze in Menge und jagte sie dahin.

Die Räder “Galgal” des Thronswagens Gottes reflektieren somit die Eigenschaften der Kerubim, die Gott durch ihren Glanz verherrlichen.
Das ist jedoch nicht alles, weil das hebräische Wort “Galgal” eng mit dem Namen des ersten Ortes im verheißenen Land “Gilgal” (Anm.: bedeutet
“Abwälzung”) verwandt ist.

Der Ort “Gilgal”

Gilgal war der erste Ort, den das Volk Israel unter der Führung von Josua nach der Überquerung durch den Jordan betrat und wo die Vorhaut der Männer von der jungen Generation mit einem scharfen Stein beschnitten wurde, was ein Zeichen dafür war, dass Gott die Schande der Sklaverei (Anm.: Ägypten) von der jungen Generation abtrennte (vgl. Josua 5,2-3.7-9).

Josua 5,2-3.7-9:
2 Zu dieser Zeit sprach der HERR zu Josua: Mache dir steinerne Messer und beschneide die Israeliten wie schon früher.
3 Da machte sich Josua steinerne Messer und beschnitt die Israeliten auf dem Hügel der Vorhäute.
7 Ihre Söhne, die er an ihrer statt hatte aufwachsen lassen, beschnitt Josua; denn sie waren noch unbeschnitten und unterwegs nicht beschnitten worden.
8 Und als das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im Lager, bis sie genesen waren.
9 Und der HERR sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Und diese Stätte wurde Gilgal genannt bis auf diesen Tag.

Die gesamte Zeit als das Volk Israel durch die Wüste zog, wurden die Männer nicht beschnitten, was bedeutete, dass sie immer wieder in ihren Gedanken mit der Vergangenheit (Anm.: Versklavung) zu kämpfen hatten.
Es ist bis zum heutigen Tage Satans Absicht, dass er uns mit unserer bösen Vergangenheit einfangen will, so dass wir uns nicht wagen in die gute Zukunft mit Jesus Christus einzutreten.
Um hierbei im Triumph in Jesus voranzugehen, ist es unabdingbar, dass wir beschnittene Herzen haben (Anm.: geschehen durch die Wassertaufe) und in dem Geist der Weisheit und Offenbarung vorangehen, der unsere Augen des Herzens noch stärker erleuchtet (vgl. Epheser 1,17-20).

Epheser 1,17-20:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.

Der “Wirbelwind” in den Rädern

An dieser Stelle können wir erkennen, dass die Bewegung des Thronwagens Gottes, den die Kerubim bilden eng mit der Zunahme von Offenbarung und dem Ablegen von falschem Gedankengut in Verbindung steht. Ihr “Wirbelwind” in den Rädern trägt dazu bei, dass die Spreu aus unseren Gedanken entfernt wird, so dass wir ein himmlisches Gedankengut besitzen und dadurch in der Lage sind, die Gerechtigkeit Gottes (Anm.: der Weizen) für die Menschen in der Welt erkennbar zu machen (vgl. Lukas 3,17 i.V.m. Jesaja 1,18-21).

Lukas 3,17:
17 In seiner (Anm.: Jesus Christus) Hand ist die Worfschaufel, und er wird seine Tenne fegen und wird den Weizen in seine Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.

Jesaja 1,18-20:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
19 Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen.
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert (Anm.: Wort Gottes) gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.

Die Bewegung der Kerubim und ihrer Räder im Thronraum Gottes bringt Leichtigkeit und Entlastung hervor, so dass wir uns nicht mehr mit der Vergangenheit verstricken, die uns von unser guten Zukunft mit Jesus Christus abhalten will.

Das Geheimnis hinter der Bewegung von “Galgal”

Da die Bewegung von “Galgal” wie zuvor erwähnt mit einem Stein und der Abwälzung zu tun hat, möchte ich zwei Ereignisse im Wort Gottes benutzen, die uns zum Durchbruch in eine noch größere Freiheit verhelfen.
Zuerst möchte ich auf das Begräbnis von Jesus eingehen als sein Leichnam in das Felsengrab gelegt wurde, zu dem einige Frauen mit ihren vorbereiteten, wohlriechenden Ölen gingen, um den Leichnam Jesu zu salben, was ihnen jedoch nicht gelang, weil sie einen Grabeszustand sahen, der sie in Erstaunen versetzte, da der Stein des Grabes weggewälzt war (vgl. Lukas 24,1-3).

Lukas 24,1-3:
1 Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten.
2 Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab 3 und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht.

Diese Wegwälzung war ein Zeichen der Bestätigung von der Auferstehungskraft Jesu und das leere Grab war ein Zeugnis von seiner Auferstehung.
Das bedeutet, dass in dieser Situation ein zur Seite gerollter Stein anfing zu prophezeien, der sogar einem Engel als Sitzmöglichkeit diente, so dass die bösen Wächter in Furcht gerieten und handlungsunfähig waren, den vermeintlichen “toten Zustand Jesu” aufrechtzuerhalten (vgl. Matthäus 28,1-4).

Matthäus 28,1-4:
1 Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.
2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
3 Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.
4 Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.

Es war kein Zufall, dass die Wegwälzung des Steines, der das Grab von Jesus verschloss mit einem Erdbeben und der blitzenden Erscheinung eines Engels in Verbindung stand, weil Jesus nach seiner Auferstehung in den Thronwagen des himmlischen Vaters eintrat und sich zur Rechten Gottes setzte, der wie im Buch von Hesekiel von den Kerubim gebildet wird (vgl. Lukas 22,69).

Lukas 22,69:
69 Aber von nun an wird der Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft Gottes.

Letztendlich hat das leere Grab von Jesus die Frauen dazu aufgerufen ihre Salbung nicht für eine “Trauerfeier” zu gebrauchen, sondern als ein Freudenöl für alle Personen, die sich in Kummer und Schmerz befanden.
Weiterhin erhielten sie die Anweisung vom Engel sich nicht zu fürchten, wobei die bösen Wächter in Furcht waren (vgl. Matthäus 28,4-5)!

Matthäus 28,4-5:
4 Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.
5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.

Setze das Öl der Freude ein!

Es ist die Zeit, in der sich die Finsternis fürchtet und die Lichtbringer Gottes im Freudenöl des Himmels voranschreiten, das der Heilige Geist mit ihnen behutsam über einen längeren Zeitraum in ihnen entwickelt hat (vgl. Jesaja 61,1-3).

Jesaja 61,1-3:
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden “Bäume der Gerechtigkeit“, “Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise.

Daniel in der Löwengrube

Auch zu der Zeit von Daniel spielte die Wegwälzung eines Steins, der sogar mehrmals durch das Siegel der Ankläger versiegelt war eine große Rolle.
Der weggewälzte Stein von der Löwengrube nachdem sich dort der Prophet Daniel aufhielt, bestätigte den lebendigen Gott Israels und Daniels Treue zu seinem Gott vor dem König und seiner Ankläger.
Da Daniel, den “Löwen von Juda” in seinem Herzen trug, der der höchste Löwe ist (vgl. Offenbarung 5,5), ordneten sich alle anderen Löwen im natürlichen Bereich der Herrschaft des Löwen von Juda unter, so dass sie Daniel nicht angriffen (vgl. Daniel 6,17-25).

Daniel 6,17-25:
17 Da befahl der König, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir!
18 Und sie brachten einen Stein, den legten sie vor die Öffnung der Grube; den versiegelte der König mit seinem eigenen Ring und mit dem Ringe seiner Mächtigen, damit nichts anderes mit Daniel geschähe.
19 Und der König ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht über und ließ kein Essen vor sich bringen und konnte auch nicht schlafen.
20 Früh am Morgen, als der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zur Grube, wo die Löwen waren.
21 Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der König sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen?
22 Daniel aber redete mit dem König: Der König lebe ewig!
23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein König, habe ich nichts Böses getan.
24 Da wurde der König sehr froh und ließ Daniel aus der Grube herausziehen. Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut.
25 Da ließ der König die Männer, die Daniel verklagt hatten, holen und zu den Löwen in die Grube werfen samt ihren Kindern und Frauen. Und ehe sie den Boden erreichten, ergriffen die Löwen sie und zermalmten alle ihre Knochen.

Der weggewälzte Stein war somit ein Zeichen der Freiheit für Daniel und ein Zeichen der Zerstörung für die Generationslinie der Anklage (vgl. Daniel 6,24-25).
Es ist egal, in was für einer Zeitphase wir uns gerade befinden, ob es eine Phase der Trauer aufgrund von Verlust oder eine Phase der Bedrängnis ist; aktiviert die Kraft des Heiligen Geistes, der in euch wohnt und ihr werdet plötzlich in einer vollkommenen neuen Freiheit als Kinder (Anm.: Söhne) Gottes stehen (vgl. Römer 8,21).

Römer 8,21:
… 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Die Zeit von Schawuot/ Pfingsten

Wir können ebenfalls die Ankündigung durch die Manifestation der Engelwesen aus dem Thronsaal zur Zeit von Schawuot/ Pfingsten, die eng mit der Inbesitznahme der Heiligen im Obergemach durch den Heiligen Geist einherging, feststellen.
Es war ein starker Wind (Anm.: Kerubim-Galgal) und feurige Flammen (Anm.: Seraphim- bedeutet
“die Verbrennenden, Läuternden oder auch Feuerdrachen“, vgl. Jesaja 6,1-7), die sich mit dem Heiligen Geist bewegten, der sich vom Thronsaal Gottes auf den Weg zu den Menschen machte, um seine Herrlichkeit in ihnen zu manifestieren und eine alte Zeit abzuwälzen sowie eine neue Zeit der Kraft und Herrlichkeit Gottes einzuläuten (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4).

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,
4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Amen und Amen.

In der Gegenwart Seiner Herrlichkeit,

Daniel Glimm