Einleitung

Da ich in der Vergangenheit immer wieder mal mit herausfordernden Lebensumständen von Menschen in Kontakt kam, die mit dem Tod eines Neugeborenen bzw. Säuglings im Zusammenhang standen, wo die betreffenden Personen nach Antworten des Grundes suchten, möchte ich mit dieser Botschaft einen Teil dazu beitragen, um mehr Klarheit in diesen Themenbereich zu bringen.
Hierzu ist es notwendig, dass das Wort Gottes richtig angewendet und betrachtet wird.
Ich schreibe diese Botschaft aus der Perspektive eines wiedergeborenen Christen und werde deshalb nicht auf andere Gedankenansätze eingehen.
Gerade Menschen, die sich den Berufen wie der Krankenbetreuung, Feuerwehr, Polizei etc. widmen, haben des Öfteren mit Todesfällen zu tun und unter anderem auch mit dem damit verbundenen Leid bzw. Schmerz.
Je jünger die Menschen sind und sterben, desto größer berührt solch ein Verlust die damit im Zusammenhang stehenden Menschen, seien es die betreffenden Familienmitglieder oder auch die involvierten Hilfskräfte.

Die Frage nach dem “Warum?”

Die erste Frage, die sich bei diesen schmerzhaften Ereignissen meistens zuerst in dem Herzen eines Menschen entwickelt, ist die Frage “Warum?“
Um eine befriedigende Antwort auf diese Fragestellung zu geben, möchte ich an dieser Stelle die Bibel als das Wort Gottes anwenden.
Zuerst ist es notwendig zu wissen, dass der himmlische Vater kein Gott des Todes sondern des Lebens ist. Deshalb ist es nicht ratsam eine Anklage in die Richtung von Gott zu adressieren, weil durch den Sündenfall des ersten Adams die Sünde Einzug in unseren Erdenbereich gehalten hat, welche durch Satan, den Gegenspieler Gottes bis in unsere heutige Zeit hineinwirkt (vgl. Johannes 10,10; 1.Johannes 4,9; 1.Johannes 5,11; 1.Petrus 5,6; Galater 2,20).

Johannes 10,10:
10 Ein Dieb (Anm.: Symbol für Satan) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich (Anm.: Jesus Christus) bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

1.Johannes 4,9:
9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.

1.Johannes 5,11:
11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.

Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Das Böse wird durch den Fürsten dieser Welt, dem Teufel hervorgebracht, der Menschen dazu missbraucht sich seinen Plänen hinzugeben, um diese auf der Erde im sichtbaren Bereich zu etablieren oder auch die Familienlinie durch aktive Generationsflüche, wenn diese noch nicht durch die Vergebung des Blutes von Jesus Christus bereinigt wurden, zu infiltrieren, damit die betreffenden Menschen durch leidvolle Lebensumstände blockiert werden, Gott zu suchen (vgl. 1.Petrus 5,8 i.V.m. 2.Mose 20,4-6).

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

2.Mose 20,4-6:
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Die Wichtigkeit der Achtung von Gottes festgelegten Grenzen

Gott hat uns Menschen auf der Erde Anweisungen gegeben, die dazu gedacht sind uns in unserem Leben zu schützen, so ähnlich wie ein aufgestellter Zaun, der um ein Grundstück gezogen ist, so dass es für außen stehende Menschen erkennbar ist, dass an dieser Stelle der Wert bzw. das Grundstück eines Mitmenschen beginnt oder auch endet.
Wenn jedoch die von Gott aufgestellten Schutzzäune durch die Menschheit durchbrochen werden, hat das immer Konsequenzen, da Gott ein gerechter Gott ist und somit dem Sämann, der Böses gesät hat, auch Böses ernten lässt (vgl. Galater 6,7-8); was durch den Einfluss des Teufels geschieht, es sei denn, dass für diese Übertretungen Buße getan also um Vergebung gebeten wird, so dass der Schutzzaun wieder aufgerichtet wird, indem gerechte Taten folgen (vgl. 2.Chronik 7,13-15).

2.Chronik 7,13-15:
13 Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, dass es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse 14 und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.
15 So sollen nun meine Augen offen sein und meine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser Stätte.

Wenn wir uns in diesem Schutzrahmen des himmlischen Vaters bewegen, bleiben wir im Schutz, was nicht bedeutet, dass wir es nie in unserem Leben mit Schwierigkeiten zu tun haben, jedoch besitzen wir große Zuversicht, weil wir wissen, dass Gott alles in seiner Hand hat, auch wenn der böse Gegenspieler uns etwas anderes vormachen will.
Es ist wichtig, dass wir an der Wahrheit festhalten, und die Wahrheit ist Jesus Christus (vgl. Johannes 14,6).

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Gott versteht den Verlust eines lieben Menschen

Auch der himmlische Vater hat seinen Sohn Jesus Christus für uns Menschen hingegeben, so dass uns die Sünden bzw. Missetaten vergeben werden bzw. sind und dort, wo wir Krankheit erleben in die Gesundheit eintreten, wenn wir ihm nachfolgen (vgl. Johannes 3,16-17 i.V.m. Jesaja 53,4-7).

Johannes 3,16-17:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Jesaja 53,4-7:
4 Fürwahr, er (Anm.: Jesus Christus) trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

Das bedeutet, dass der himmlische Vater mit uns mitfühlt, wenn wir Menschen, die wir lieben durch den Eintritt von Tod verlieren.
Wichtiger jedoch ist es Gott, dass die Menschen seine Liebe in ihrem Herzen tragen, die Jesus Christus ist, bevor sie sterben.
Bei Menschen, die aufgrund ihres Alters schon selbst Entscheidungen treffen können, ist dies ein sehr wichtiger Schritt, weil das Leben nicht auf der Erde endet, sondern in der Ewigkeit weiter geht.
Gott verlangt danach, dass jeder Mensch gerettet wird, jedoch ist dies an die Entscheidung für Jesus Christus gekoppelt (vgl. Hesekiel 18,32 i.V.m Apostelgeschichte 2,21).

Hesekiel 18,32:
32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.

Apostelgeschichte 2,21:
“… 21 Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.”

Ohne die richtige Offenbarungserkenntnis von Jesus Christus sind Menschen nicht in der Lage, Gott als ihren Vater zu erkennen und das ist häufig der Grund, warum einige Menschen die wahre Liebe Gottes nicht nachvollziehen können (vgl. Johannes 14,9).

Johannes 14,9:
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Gott ist nicht ein Gott, der mit einem richtenden Zeigefinger auf die Erde zeigt, um Zerstörung zu bringen, sondern er möchte mit seiner Liebe die Menschen zu seinem Sohn Jesus ziehen (vgl. Johannes 6,44).

Johannes 6,44:
44 Es kann niemand zu mir (Anm.: Jesus Christus) kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Und genau an dieser Stelle versucht Satan, der böse Gegenspieler an schmerzhafte Ereignisse oder mit einer falschen Logik bzw. Intelligenz den Glauben an die Wahrheit zu töten oder ihn in Religion zu verwandeln, um Menschen in eine Traditionsfalle tappen zu lassen. Diese Fallenart ist von Menschen erschaffen worden und nicht von Gott.
Gottes Ziel war und ist es bis heute eine direkte persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Menschen herzustellen, so wie er es im Garten Eden mit dem ersten Adam besaß, jedoch hat Gott uns mit einem freien Willen ausgestattet, so dass wir uns als Menschen für eine Beziehung mit Gott oder dagegen entscheiden können.

Der tragische Verlust eines Kindes

Dieser Abschnitt soll all den Menschen dienen, die in ihrem Leben mit dem Verlust eines Kindes bzw. Säuglings konfrontiert wurden.
Zuerst möchte ich festhalten, dass uns Jesus Christus über die Stellung der Kinder und deren zugeteilten Engel einen besonderen prophetischen Einblick in die geistliche Welt gab, indem er ihre hohe Stellung offenbarte, die sie in den Augen Gottes besaßen bzw. bis zum heutigen Tag besitzen (vgl. Matthäus 18,10).

Matthäus 18,10:
10 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Die oben genannte hohe Stellung der Kinder in den Augen Gottes wird ebenfalls an der Reaktion von Jesus deutlich als er den auf ihn zukommenden Kindern Zutritt gewährte, obwohl einige Jünger/ Erwachsene ihnen den Zugang versperren wollten (vgl. Markus 10,13-16).

Markus 10,13-16:
13 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
14 Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.
15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
16 Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Ebenfalls machte Jesus die hohe Stellung der Kinder durch folgende Äußerung deutlich, bei der er die Menschen adressierte, die den Kindern ein Anstoß sein würden (vgl. Matthäus 18,6-7).

Matthäus 18,6-7:
6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!

Da wie eben erwähnt, Säuglinge und Kleinkinder eine besondere Stellung in Gottes Augen haben und noch nicht direkt über einen freien Willen im Bereich wichtiger Entscheidungen verfügen und es weiterhin von Gott auf die Weise eingeteilt wurde, dass die Eltern für ihre Kinder bis zu einem bestimmten Reifestatus sorgen sollen, wird daraus deutlich, dass Kinder von Gott besonders behandelt werden.
Wenn Kinder, die noch nicht über einen klaren freien Willen verfügen plötzlich durch einen Angriff des Bösen sterben, sind diese Kinder nicht verloren, sondern kommen in den Himmel zu Gott, dem Vater.
Das wird anhand der Äußerung von König David deutlich als er seinen Sohn in jungem Alter verlor (vgl. 2.Samuel 12,16-23).

2.Samuel 12,16-23:
16 Und David suchte Gott um des Knäbleins willen und fastete, und wenn er heimkam, lag er über Nacht auf der Erde.
17 Da traten herzu die Ältesten seines Hauses und wollten ihn aufrichten von der Erde; er aber wollte nicht und aß auch nicht mit ihnen.
18 Am siebenten Tage aber starb das Kind. Und die Männer Davids fürchteten sich, ihm zu sagen, dass das Kind tot sei; denn sie dachten: Siehe, als das Kind noch am Leben war, redeten wir mit ihm und er hörte nicht auf uns; wie könnten wir ihm nun sagen: Das Kind ist tot! Er könnte ein Unheil anrichten.
19 Als aber David sah, dass seine Männer leise redeten, merkte er, dass das Kind tot sei, und sprach zu seinen Männern: Ist das Kind tot? Sie sprachen: Ja.
20 Da stand David von der Erde auf und wusch sich und salbte sich und zog andere Kleider an und ging in das Haus des HERRN und betete an. Und als er wieder heimkam, ließ er sich Speise auftragen und aß.
21 Da sprachen seine Männer zu ihm: Was soll das, was du tust? Als das Kind lebte, hast du gefastet und geweint; nun es aber gestorben ist, stehst du auf und isst?
22 Er sprach: Als das Kind noch lebte, fastete ich und weinte; denn ich dachte: Wer weiß, ob mir der HERR nicht gnädig wird und das Kind am Leben bleibt.
23 Nun es aber tot ist, was soll ich fasten? Kann ich es wieder zurückholen? Ich werde wohl zu ihm fahren; es kommt aber nicht wieder zu mir zurück.

Geburten sind die Eingangsprozesse aus der Ewigkeit in die temporäre Zeit auf der Erde

Damit wir den Prozess der Geburt richtig verstehen, muss uns bewusst sein, dass Kinder solange sie sich in der Gebärmutter befinden sich in einem Übergangsstadium zwischen “Himmel und Erde” aufhalten, der schon mit einem Kampf verbunden ist, da Gott bereits die Identität des Kindes in das Kind hineingewoben hat (vgl. Psalm 139,13-16 i.V.m. Jeremia 1,4-5)

Psalm 139,13-16:
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.

Jeremia 1,4-5:
4 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 5 Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.

Auch wenn die Eltern nicht Christus gläubig sind, hat Gott eine übernatürliche Berufung in jeden Menschen hineingewoben, der sich jedoch nur dann aktiviert, wenn man sich für Jesus Christus entscheidet.
Da der Teufel zwar nicht alles weiß, jedoch einige Dinge von den Plänen Gottes erahnen kann, versucht er genau in diesen Prozessen seinen Angriff auf das Leben, weil er nicht will, dass sich Gottes Plan auf der Erde durch das Kind entfaltet.
Wenn Satan das Kind im Mutterleib nicht vernichten kann, versucht er es bei der Geburt; wenn er es bei der Geburt nicht schafft, versucht er es im Leben des Kindes durch verschiedene Angriffe.
Diese böse Vorgehensweise wird z.B. deutlich bei der Geburt von Mose oder auch von Jesus, wo der Teufel Regierungen dazu missbrauchte, um junges Leben zu vernichten (vgl. 2.Mose 1,15-16.22; Matthäus 2,16).

2.Mose 1,15-16.22:
15 Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua: 16 Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, dass es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist es aber eine Tochter, so lasst sie leben.
22 Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.

Matthäus 2,16:
16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.

Nicht durch Rückschläge aufhalten lassen

Auch wenn es der Böse aus welchen Gründen auch immer auf irgendeine Weise geschafft hat junges Leben zu töten, ist es wichtig zu wissen, dass die für das Kind bestimmte Verheißung Gottes nicht verloren ist.
Ich ermutige immer wieder die Eltern bevor es zur Geburt eines Kindes kommt, Gott zu fragen wie das Kind heißen soll, weil Gott im Thronsaal bereits den Geist des Kindes beim Namen gerufen hat bevor es in die Gebärmutter der Frau durch den Liebesakt mit ihrem Mann in der Ehe eingepflanzt wird.
Da die Kinder wie schon erwähnt eine hohe Stellung in den Augen Gottes haben, gleicht ein gestorbenes Kind, wenn es nicht zum Leben zurückkommt einem Weizenkorn, das in die Erde gefallen ist und viel Frucht hervorbringt (vgl. Johannes 12,24).

Johannes 12,24:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Bei Gott wiegt der Tod eines Kindes schwer und Gott wird dafür den Bösen bestrafen; da dürfen wir uns sicher sein.
Die einschüchternden Angriffe des bösen Feindes sollten uns nicht aufhalten am Leben festzuhalten und weiterhin Leben in der Ordnung und im Auftrag Gottes auf der Erde hervorzubringen (vgl. 1.Mose 1,27-28).

1.Mose 1,27-28:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Da wir uns in der Zeitphase des Überquerens (Anm.: Pessach) befinden, das die Bewegung unseres Tempels an einen größeren Ort der Freiheit beinhaltet, möchte ich über das Hinübergehen des Volkes Israels unter der Führung von Mose- „der aus dem Wasser gezogene“ und später unter der Führung von Josua- „JAHWE ist Hilfe!“ eingehen.

Die Bewegung unter der Führung von Mose

Die Bewegung unter der Führung von Mose war ein Voranschreiten aus der Sklaverei in die Prüfungsphase Gottes (Anm.: Wüste).
Um vollständig als Volk Israel aus der Sklaverei befreit zu werden, mussten die Israeliten durch das Rote Meer hindurchgehen, das ich auch als ein Symbol für den „Mund Gottes“ oder den „Thron Gottes“ sehe. Ich würde das Rote Meer auch als die „dunkle Königshalle“ bezeichnen, die die tiefen Geheimnisse des himmlischen Vaters trägt (vgl. 2.Mose 14,21-22; Hebräer 11,29; Offenbarung 4,6 i.V.m. Offenbarung 5,6).

2.Mose 14,21-22:
21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich.
22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.

Hebräer 11,29:
29 Durch den Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land; das versuchten die Ägypter auch und ertranken.

Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.

Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.

Der Ruf, den himmlischen Klang nach drei Tagen des Vorangehens freizusetzen

Das Volk Israel war von Gott zum Überqueren berufen, um einen himmlischen Klang von der Erde in den Himmel freizusetzen (vgl. 2.Mose 3,18; 2.Mose 10,3).

2.Mose 3,18:
18 Und sie werden auf dich hören. Danach sollst du mit den Ältesten Israels hineingehen zum König von Ägypten und zu ihm sagen: Der HERR, der Gott der Hebräer, ist uns erschienen. So lass uns nun gehen drei Tagereisen weit in die Wüste, dass wir opfern dem HERRN, unserm Gott.

2.Mose 10,3:
3 So gingen Mose und Aaron hin zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!

Die drei Tage und Nächte des Jona

Auch der Prophet Jona befand sich für drei Tage und Nächte in der „Halle der lebendigen Geheimnisse Gottes“, um einen himmlischen Klang ertönen zu lassen, der mit dem Umdrehen bzw. der Umkehr zu Gott zu tun hatte, so dass die Menschen in der Stadt Ninive die „Stimme Gottes“ wieder sehen konnten, so ähnlich wie es der Apostel Johannes erlebte als er die Stimme des Sohnes Gottes sah (vgl. Jona 2,1.11; Offenbarung 1,10.12)

Jona 2,1.11:
1 Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.
11 Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Offenbarung 1,10.12:
10 Ich (Anm.: Johannes) wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter ...

Die Bewegung unter der Führung von Josua

Josua führte das Volk Israel aus der Prüfungsphase des HERRN (Anm.: Wüste) in ihre Verheißung von Gott (Anm.: das Land Kanaan, vgl. 2.Mose 6,4).
Das bedeutet, dass das Volk Israel unter der Führung von Mose durch die Wüste mit einem standfesten Glauben und übernatürlicher Kraft zur Landeinnahme ausgerüstet wurde, weil sie unter der Führung von Josua das erste „Fürstentum Jericho“ als eine Erstlingsfrucht für Gott einnahmen (vgl. Josua 6,17a-19).

Es ist eine ähnliche Vorgehensweise wie es auch Jesus tat als er voll des Heiligen Geistes in die Wüste ging und diese voll mit der Kraft des Geistes verließ, um das lebendige Wort seines himmlischen Vaters zu verbreiten (vgl. Lukas 4,1.14; Jakobus 1,2-3.12).

Lukas 4,1.14:
1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt …
14 Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa und die Kunde von ihm erscholl durch alle umliegenden Orte.

Jakobus 1,2-3.12:
2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
12 Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

Die Speerspitze an der Frontlinie in der Zeit der Überquerung des Jordans unter der Führung von Josua

Zur Speerspitze in der Zeit der Überquerung des Jordans durch das Volk Israel trugen der Stamm Ruben- „Sehet ein Sohn!“, der Stamm Gad- „Glück“ und der halbe Stamm Manasse- „Der vergessen macht“ bei. Es war der vierte (Anm: das Erkennen der Zeiten, vgl. 1.Mose 1,14-19), der sechste (Anm.: das Aufrichten eines neuen, lebendigen Weinschlauchs, vgl. 1.Mose 1,26a-27.31) und der achte Stamm (Anm.: das Eintreten aus der Ruhe Gottes heraus in den neuen von Gott zuvor kreierten ersten Tag), die die Frontlinie etablierten, um das verheißene Land einzunehmen (vgl. Josua 4,12).

Es ist Jesus, der die Gunst- Gnade bringt und dazu beiträgt, dass wir unsere schmachvolle Vergangenheit bzw. gemachten Fehler hinter uns lassen und uns nach dem neuen Tag ausstrecken, der vor uns liegt (Anm.: Ruben, Gad, Manasse; vgl. Josua 4,12; Philipper 3,13).

Josua 4,12:
12 Und die Rubeniter und Gaditer und der halbe Stamm Manasse gingen gerüstet vor den Israeliten her, wie Mose zu ihnen geredet hatte.

Philipper 3,13:
13 Meine Brüder, ich (Anm.: Paulus) schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, ...

Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse beanspruchten das Land auf der östlichen Seite des Jordans als ihr Erbe, was bedeutet, dass sie nicht das von Gott verheißene Land auf der westlichen Seite des Jordans im Land Kanaan beanspruchten (vgl. 4.Mose 32,1-5.16-19; Josua 1,12-16).

4.Mose 32,1-5.16-19:
1 Die Söhne Ruben und die Söhne Gad hatten sehr viel Vieh und sahen das Land Jaser und Gilead an als gute Weide für ihr Vieh 2 und kamen und sprachen zu Mose und zu dem Priester Eleasar und zu den Fürsten der Gemeinde: 3 Das Land Atarot, Dibon, Jaser, Nimra, Heschbon, Elale, Sibma, Nebo und Beon, 4 das der HERR geschlagen hat vor der Gemeinde Israel, ist gut zur Weide und wir, deine Knechte, haben Vieh.
5 Und sie sprachen weiter: Haben wir Gnade vor dir gefunden, so gib dies Land deinen Knechten zu Eigen und lass uns nicht über den Jordan ziehen.
16 Da traten sie heran und sprachen: Wir wollen nur Schafhürden hier bauen für unser Vieh und Städte für unsere Kinder; 17 wir aber wollen gerüstet vor Israel einher ziehen, bis wir sie an ihren Ort gebracht haben. Unsere Kinder aber sollen in den festen Städten bleiben um der Bewohner des Landes willen.
18 Wir wollen nicht heimkehren, bis von den Israeliten ein jeder sein Erbe eingenommen hat.
19 Denn wir wollen nicht mit ihnen erben jenseits des Jordans, sondern unser Erbteil soll uns diesseits des Jordans nach Osten hin zufallen.

Josua 1,12-16:
12 Und zu den Rubenitern, Gaditern und dem halben Stamm Manasse sprach Josua: 13 Denkt an das Wort, das euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat: Der HERR, euer Gott, hat euch zur Ruhe gebracht und euch dies Land gegeben.

14 Eure Frauen und Kinder und euer Vieh lasst im Land bleiben, das euch Mose gegeben hat, diesseits des Jordans. Ihr aber sollt, so viele von euch streitbare Männer sind, vor euren Brüdern gerüstet hinüber ziehen und ihnen helfen, 15 bis der HERR eure Brüder auch zur Ruhe bringt wie euch, dass auch sie einnehmen das Land, das ihnen der HERR, euer Gott, geben wird. Dann sollt ihr wieder zurückkehren in euer Land, das euch Mose, der Knecht des HERRN, zum Besitz gegeben hat diesseits des Jordans, gegen den Aufgang der Sonne. 16 Und sie antworteten Josua und sprachen: Alles, was du uns geboten hast, das wollen wir tun, und wo du uns hin sendest, da wollen wir hingehen.

Die Ruhe Gottes und die Kraft des prophetischen Erlass

Ruben, Gad und Manasse waren die sogenannten „Brückenstämme“ zwischen dem „Land von Mose“ und dem „Land von Josua“.

Sie repräsentieren in unser heutigen Zeit den Zusammenschluss von Ruhe und der Offenbarung Gottes- prophetische Erlässe (Anm.: sie lagerten auf der Ostseite gegenüber dem Sonnenaufgang), die vor uns hergehen.
Die genannten zweieinhalb Stämme offenbarten den Israeliten die Kraft von wahrer Demut und der richtigen Verwaltung, um prophetische Anhöhen bauen zu können, so dass jeder in der Lage sein würde, die richtige Vision zu haben (vgl. Lukas 14,28).

Lukas 14,28:
28 Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es auszuführen, – …

Weiterhin trägt die Bewegung dieser Pionierstämme an der Frontlinie zu einer zunehmenden Engelsaktivität aber auch zur Wegbereitung bei, weil sie dem Volk Israel in der Zeit von Josua voraus gingen (vgl. Psalm 91,11-12; Jesaja 35,8-10; Jesaja 62,10)

Psalm 91,11-12:
11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Jesaja 35,8-10:
8 Und es wird dort eine Bahn sein, die der heilige Weg heißen wird. Kein Unreiner darf ihn betreten; nur sie werden auf ihm gehen; auch die Toren dürfen nicht darauf umherirren.
9 Es wird da kein Löwe sein und kein reißendes Tier darauf gehen; sie sind dort nicht zu finden, sondern die Erlösten werden dort gehen.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Jesaja 62,10:
10 Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker!

Die Begründung des kraftvollen Ergebnisses ist, weil die zweieinhalb Stämme die Region von Heschbon- „Berechnung, Rechnung, Rechenschaft“ und Baschan- „fruchtbare, steinlose Ebene oder Niederung“ als Erbe besaßen.

Die Region von Heschbon war vor der Landeinnahme durch das Volk Israel unter der Regierung des Amoriterkönigs Sihon- „wegfegend, Kehricht“ und Baschan unter der Regierung des Amoriterkönigs Og- „Er war gekrümmt.“
Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse reflektierten das Potential von Jesus, dem Friedefürsten und seine Versorgung, weil sie sich bereits im Land der Ruhe mit ihren Familien befanden (vgl. Jesaja 9,5; 5.Mose 29,6-7 i.V.m. Johannes 6,9-10.14).

Jesaja 9,5:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; …

5.Mose 29,6-7:
6 Und als ihr kamt an diesen Ort, zogen aus der König Sihon von Heschbon und der König Og von Baschan uns entgegen, mit uns zu kämpfen. Und wir haben sie geschlagen 7 und ihr Land eingenommen und zum Erbteil gegeben den Rubenitern und Gaditern und dem halben Stamm Manasse (Anm.: das Land war voll von grünen, saftigen Weiden).

Johannes 6,9-10.14:
9 Es ist ein Kind hier, das hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das für so viele?
10 Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer.
14 Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.

Auf der „Zunge Jesu“ gehen

Das Überqueren des Jordans durch Josua und dem Volk Israel symbolisiert für uns ebenfalls den Wandel auf der „Zunge Jesu“ (Anm.: Mose überquerte das Rote Meer/ „der Mund Gottes“; Josua überquerte den Jordanfluss/ „die Zunge Gottes“), weil Josua kurze Zeit später der „Zunge Gottes“ als dem lebendigen, kraftvollen und scharfen Wort vor der Landeinnahme Jerichos begegnete (vgl. Josua 5,13-14 i.V.m. Hebräer 4,12; Offenbarung 1,16; Offenbarung 19,10e; Johannes 7,38; Jakobus 3,11-12).

Josua 5,13-14:
13 Und es begab sich, als Josua bei Jericho war, dass er seine Augen aufhob und gewahr wurde, dass ein Mann ihm gegenüberstand und ein bloßes Schwert in seiner Hand hatte. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unsern Feinden?
14 Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach zu ihm: Was sagt mein Herr seinem Knecht?

Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Offenbarung 1,16:
16 und er (Anm.: Jesus Christus) hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Johannes 7,38:
38 Wer an mich (Anm.: Jesus Christus) glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Jakobus 3,11-12 (Anm.: die Kraft der Zunge):
11 Lässt auch die Quelle aus einem Loch süßes und bitteres Wasser fließen?
12 Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Oliven oder ein Weinstock Feigen tragen? So kann auch eine salzige Quelle nicht süßes Wasser geben.

Das fließende Wasser und die dreihundert bewegenden Zungen

Ebenfalls ist es kein Zufall, dass fließendes Wasser bzw. das Wasser eines Flusses mit dem Lecken der Zunge von den Kriegern Gideons im Zusammenhang steht, die ihre Zunge in den Einklang mit dem Geist Gottes brachten und in dem Geist der Furcht des HERRN zunahmen, um das von den Midianitern besetzte Land mit kriegerischer Weisheit einzunehmen (vgl. Richter 7,1a.5-7).

Richter 7,1a.5-7:
1 Da machte sich Jerubbaal – das ist Gideon – früh auf und das ganze Kriegsvolk, das mit ihm war, und sie lagerten sich an der Quelle Harod (Anm.: „Furcht, Schrecken“), ...

5 Und er führte das Volk hinab ans Wasser. Und der HERR sprach zu Gideon: Wer mit seiner Zunge Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders; ebenso, wer niederkniet, um zu trinken.
6 Da war die Zahl derer, die geleckt hatten, dreihundert Mann. Alles übrige Volk hatte kniend getrunken aus der Hand zum Mund.
7 Und der HERR sprach zu Gideon: Durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, will ich euch erretten und die Midianiter in deine Hände geben; aber alles übrige Volk lass gehen an seinen Ort.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Wahre und falsche Zeugen

Es wurde Bob gesagt, dass es für alles, was Gott tun wird, zwei Zeugen geben wird. Diese beiden werden die Alten und die Jungen sein und beide werden die Wahrheit sprechen. Satan wird auch zwei Zeugen haben – das Reden der Jungen und der Alten – und beide werden Irrlehren von sich geben.
Gottes Wahrheit wird durch die wahren Zeugen aufgerichtet werden und Satan wird durch seine falschen Zeugen Unwahrheit oder Irrlehre etablieren. Die zwei wahren Zeugen werden die kleinen Kinder und die Alten (oder die 50+) sein, die beide Botschaften der Wahrheit bringen werden.
Deshalb entmutige Kinder nicht, wenn sie sprechen, höre ihnen besser zu. Ihr Gewissen ist rein und sie sprechen aus einem reinen unverfälschten Geist heraus.

Satans Zeugen: Überflutungen und vernichtende Stürme

Einige dieser Wahrheiten werden durch die Demonstration von Feuer und Wasser etabliert werden.
Die Dinge, die Satan zu tun erlaubt werden, werden Feuer und Wasser in Form von Überflutungen, heftigen Regenfällen, Schlammlawinen, Waldbränden und extremer Hitze zur Folge haben.
Satan wird Überflutungen in Gebiete senden, zu denen er Zugang hat – falls Fürbitter nicht dagegen aufstehen.
Es wird viele Zeichen im Himmel und auf der Erde geben, die für das natürliche Auge sichtbar sind, wie Regen oder Wind.

Jesu Zeugen: Wasser- und Feuertaufe

Die zwei Zeugen Satans werden Überflutungen und vernichtende Stürme bringen.
Für alles Gute, das geschieht, wird Satan eine Fälschung schicken. Die Zerstörung durch den Feind kann durch Fürbitte verhindert werden. Der Sturm am See, den der Herr stillte, war dämonischen Ursprungs. Diese Dinge können gestoppt werden, wenn wir sie verweisen. Wir können den Lauf der Dinge bestimmen.

Johannes – der Rufer in der Wüste

Das dritte Kapitel des Matthäusevangeliums beschreibt diese zwei Zeugen ganz klar. Johannes tauft in der Wüste von Judäa und sagt: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe!“ Johannes war die Stimme eines Rufenden in der Wüste, die dem Herrn den Weg bereitete.
Menschen kamen aus Jerusalem, aus Judäa und aus dem Gebiet rund um den Jordan zum Jordan hin, um ihre Sünden zu bekennen und von Johannes mit Wasser getauft zu werden. Hier beweist Johannes die zwei Zeugen. Er nennt die Pharisäer und Sadduzäer eine Schlangenbrut. Sie wurden von Satan dazu angestachelt, Böses, Täuschung und Irrlehre zu verbreiten.
Sie hatten die Absicht, Menschen von dem einen wahren Gott abzuhalten, während jene, die mit Wasser zur Umkehr getauft wurden, Gott bezeugten.
Dies sind die zwei Zeugen: die Wasser- und die Feuertaufe – die Taufe mit Wasser zur Umkehr und die Taufe mit Feuer zur Heiligung.
Die Taufe mit Wasser ist die Umkehr von der alten Natur, und in der Taufe mit Feuer entfernt Gott alles von uns, was nicht von Ihm ist. All unsere selbstsüchtigen Wünsche werden Ihm übergeben.
Im Gespräch mit den Pharisäern verteidigte Jesus, dass Er für sich selbst als Zeuge auftritt, indem er sagte: „Ich bin's, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir“ (vgl. Johannes 8,18).
Auf dieselbe Weise bezeugen die zwei wahren Zeugen (die Alten und die Jungen) die Taufe mit Wasser und Feuer, indem sie eine Botschaft der Wahrheit verkünden. Ihre Worte werden mit dem Vater in Einklang stehen und Seine Wahrheit hier auf der Erde aufrichten.
Jesus sagte: „Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen wahr ist“ (vgl. Johannes 8,17).
So wie Jesus, als ein erdverbundener Mensch, den Vater im Himmel bezeugt hat, so werden die alten und die jungen erdverbunden Zeugen Zeugnis ablegen von der Wahrheit und „im Himmel so auch auf Erden“ aufrichten.

Seele und Geist

Gott erweckt eine Schar Elisas, bestehend aus Jungen und Alten, die das Kreuz Jesu Christi bezeugen werden. Sie werden vom Geist der Wahrheit geleitet und sind Träger der Botschaft der Umkehr zur Errettung und der Taufe mit Feuer. Die Taufe mit Wasser ist der Tod des alten Menschen, während die Taufe mit Feuer jeden ungöttlichen Gedanken und jede Begierde des Fleisches wegbrennt. Dann sind Körper, Seele und Geist völlig mit dem Vater eins.
Jetzt in dieser heutigen Zeit bezeugt Satan Sittenlosigkeit und Spott. Es kommt gerade ein starker Geist der Verspottung hervor und dieser verhärtet die Herzen so sehr, dass Menschen Christus nicht finden können.
Wir wissen jedoch, dass Jesus das Wort war, das Zeugnis ablegte; das Wort war mit Ihm (Johannes 1,14).
Christus war also zwei Zeugen, denn das Zeugnis ist im Wort und das Zeugnis war auch in Ihm. Wir sind Seele und Geist. Und nun muss zuerst unsere Seele mit unserem Geist in Einklang kommen, um errettet zu werden. Es ist ein Gebot, dass wir mit Wasser getauft werden. Dann wird unser Geistmensch über uns regieren.
Diese beiden bezeugen nun, dass Christus leibhaftig gekommen ist.


Bob und Bonnie Jones
Bob Jones Ministries

Übersetzung:
Karin Meitz