Die fünf Tauben

Eines Morgens wurde ich Zuhause von der Gegenwart einiger Carolinatauben überrascht. Sie schienen sich in der Nähe des Brunnens zu versammeln, der im Garten tröpfelte. Fasziniert saß ich da und schaute zu, was sich da vor meinen Augen abspielte. Das sanfte Gurren der Tauben, dieser melodiöse Klang … ich liebe es. Fünf Carolinatauben, die am Boden scharren und dann plötzlich auftauchen, um vom Wasserbrunnen zu trinken. Ich genoss gerade diesen Anblick, als ich plötzlich erkannte, dass mir eben „gedient“ wurde. Meine Augen entdeckten einen Fink – einen grünen – der sich in Richtung Brunnen bewegte, um vielleicht ein Bad zu nehmen. Zu meiner Überraschung und Freude machten die Tauben dem kleinen Finken Platz, ja sie bedeckten ihn sogar mit einem Flügel (ehrlich gesagt weiß ich gar nichts über Tauben).
Dann kamen einige Blauhäher, ein paar Rotkehlchen und ein Specht. Auch eine große Amsel war da. Dann sah ich einen Spatz. Die ganze Zeit über stand eine Carolinataube ganz oben am Brunnen.
Ich fühlte mich so hingezogen zu dem, was ich da sah, dass ich bei der Haustür hinaus kroch, um zu versuchen, von draußen, vom Garten aus, ein Foto zu machen. Ha! Das gelang leider nicht – sie wussten, dass ich da war und flogen alle hinauf in die Bäume. Ich ging zurück in mein Haus und beobachtete sie weiterhin vom Fenster aus. DOCH was meine Augen sahen, war erstaunlich! Einige Tauben waren in den Garten gekommen; alle fraßen von den Körnern und tranken von dem Brunnen, als der Geist des Herrn mich plötzlich dort traf und sagte:
„Theresa, was siehst du?"
Ups, schon wieder… dachte ich mir. Ich fühlte mich dazu verleitet, nochmals zu schauen. Viele Flügel flatterten und einige Vögel flogen hinauf in die Bäume. Nun sah ich fünf Carolinatauben. Sie alle saßen auf dem Brunnen. Die Spatzen und andere Vögel, darunter auch die Amsel, waren im Garten und pickten wonach sie im Garten Lust hatten.

Der fünffältige Dienst

„Theresa, siehst du diese fünf Tauben?"

„Ja, Herr.”
„Theresa, diese fünf Tauben stehen für den fünffältigen Dienst: den Apostel, den Propheten, den Evangelisten, den Pastor, den Lehrer.“


Er fuhr fort, dass jeder Dienst des fünffältigen Dienstes kurz davor steht, um der Menschen willen Zugang zu einem neuen Frieden zu erhalten:
„Dieser Friede wird vielen Heilung von missbrauchten und in die Irre geleiteten Leitern bringen. Jede Person in Verantwortung, die ein Amt innehat, wird Frieden benötigen, um ihre Arbeit erledigen zu können, denn der Gemeinde stehen schwierige Zeiten bevor. Selbst jetzt sende Ich diesen Frieden. Menschen verraten Menschen. Unter den Leitern dieser Welt herrscht Verrat und Sabotage. Ich werde in Kürze UNERWARTET eingreifen, und zwar zugunsten Meiner Diener, die von Schafen und von den Medien missbraucht wurden. Ich bin ein Retter und kein Spalter. Die Spaltungen werden aufhören.“
Theresa, sag Meinem Volk, dass sie geliebt sind und dass der Eckstein fest steht und nicht bewegt wurde. Sag Meinem Volk, dass sie stehen und noch etwas länger stehen sollen! Denn Ich werde ihnen die Kraft geben, sodass sie stehen können, denn Ich werde in Kürze den Lauf der Dinge ändern und erneut zeigen, dass Ich GOTT bin, der Retter. Mein Bund wird nicht gebrochen werden! Ich stelle den fünffältigen Dienst wieder her!“


Es war so stark, dass ich in Seiner Gegenwart taumelte. Schriftstellen wurden in meinem Herzen erweckt und viele wurden in mir lebendig.

So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist.
Epheser 2,19-20

„Diese Grundlage ist die Salbung, die das menschliche Joch zerbrechen wird. Denn die Salbung wird das Joch zerbrechen. Ich sage dir, das Joch der Knechtschaft wird zerbrochen werden“, sagt der Herr.

Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird seine Last von deinen Schultern weichen und sein Joch von deinem Hals; ja, das Joch wird zersprengt werden wegen der Salbung. Jesaja 10,27

Diese fünf Vögel prophezeiten mir durch ihre Handlungen. Die „anderen Vögel“ fanden bei ihnen Schutz. Seht, wie sie all den anderen PLATZ MACHTEN.
Ich bemerkte, dass ich eine lange Zeit dort beobachtend gestanden hatte und auf etwas wartete. Da wurde mir ein weiteres natürliches Zeichen bewusst: Mein kleiner Hund saß auf dem Sessel neben mir und beobachtete auch. Die Atmosphäre war so geladen, als ob die Vögel eine Ausstrahlung hätten, die nicht einmal mein Hund leugnen konnte. Er, der allem nachjagt, war so ruhig wie ich. Die Einheit der Tauben erinnerte mich daran, wie die Harmonie des fünffältigen Dienstes erlangt werden muss.
Darin wird eine ganz neue Einheit wie in Psalm 133,1-3 hervorkommen:

„Siehe, wie fein und lieblich ist's, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides, wie der Tau, der vom Hermon herab fällt auf die Berge Zions! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.”


In jedem Amt des fünffältigen Dienstes wird in Kürze eine neue „Salbung” sichtbar werden:

Apostel = sendend
Prophet = leitend (lenkend)
Evangelist = gewinnend
Hirte = liebend
Lehrer = bewahrend

Heilung unter seinen Flügeln


Dann begann ich zu weinen, denn ich erkannte, dass es so war. Der fünffältige Dienst wird aufsteigen mit Heilung unter seinen Flügeln! Und ich wollte hinein! Die Flügel des Schutzes, die Flügel der Sanftmut, die Flügel der Schönheit, die Flügel des Sammelns, die Flügel der Heilung, die Flügel der Wiederherstellung und die Flügel der Erinnerung. Dann hörte ich eine Schriftstelle, die nach wie vor in mir widerhallt. Ich kann sie nicht abschütteln:

Wenn der Zorn des Herrschers gegen dich aufsteigt, so verlass deinen Platz nicht! Denn Gelassenheit verhindert große Sünden [wendet großes Unheil ab]. Prediger 10,4

Ich begann über die vielen Differenzen im Leib Christi nachzudenken und auch wie viele Ärgernisse es gab ("Wenn die Menschen nur miteinander reden würden, ging es mir durch den Kopf"), so wie es viele verschiedene Vögel gab, die mich an jenem Tag besuchten (den Differenzen gleichgesetzt): einige klein, einige groß, einige kühn, einige scheu, einige unsicher, andere strahlend, einige halt irgendwas. Mich faszinierte dieses äußerst deutliche Zeichen, das ich empfangen hatte, doch ich glaube, dass der Geist des Herrn auf neue Art und Weise wirkt. Diese fünf, die dort auf dem Brunnen standen, waren nicht ergriffen. Nicht ängstlich. Auch hatten sie untereinander keinen Streit. Sie alle beobachteten den Garten gemeinsam ALS EINHEIT. Kein Herumpicken auf jemandem, kein Geschwätz untereinander. Kein einziger versuchte einen anderen wegzuscheuchen, nicht einer. In jenem kurzen Moment lernte ich etwas extrem Wichtiges:

„Befleißigt euch [bemüht euch, seid darauf bedacht], die Einheit des Geistes [die durch den Geist gewirkte Einheit] zu bewahren durch das Band des Friedens.“ Epheser 4,3

Die Taube ist das Zeichen für Frieden: Matthäus 10,16
„…seid sanft wie die Tauben…“

Die Taube ist das Symbol für Versorgung, die vor uns liegt: 1. Mose 8,11
„… mit einem Ölzweig im Schnabel…“

Die Taube ist das Symbol für den Heiligen Geist: Matthäus 3,16
„…und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabschweben und sich auf ihm niederlassen.”

Die Taube spricht: Hohelied 2,12
„Die Blumen zeigen sich im Lande, die Zeit des Singens ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube lässt sich hören in unserm Land.“

Ich weiß nicht, wie lange ich dort war, doch dies kann ich euch sagen: Ich habe ein altes Lied als Gebet über diesem Land, über die Gemeinde, über die Menschen, die Gott mir anvertraut hat, gesungen:
„Auf den Schwingen einer schneeweißen Taube sendet Er Seine reine süße Liebe als Zeichen von oben, auf den Schwingen einer Taube…“ (Original: "On the wings of a snow white dove, He sends His pure sweet love, a sign from above, on the wings of a dove...")
Lasst uns für unsere Leiter beten, denn die Bibel sagt, dass sie über unsere Seelen wachen.

Gebet:

Lieber Jesus, ich halte dir jeden Apostel, jeden Propheten, jeden Evangelisten, Hirten und Lehrer hin. Ich bitte Dich, dass Du für jeden von ihnen diesen neuen Frieden freisetzt, der allen Verstand übersteigt, einen übernatürlichen Frieden, der über alles menschliche Vermögen hinausgeht.
Ich bete darum, dass das Fünffältige freundlich und gütig ist und die Gaben jedes einzelnen in seiner Mitte anerkennt. Ich bete um die Gnade, dass jeder die Berufung, die auf seinem Leben liegt, erfüllen und den Lauf würdig vollenden kann.
Lieber Jesus, gewähre jedem dieser fünffältigen Dienste Zugang zu höheren Ebenen, einen friedvollen Sinn und starke Bande der Liebe. Oh Jesus, Ich bitte Dich, heile jeden Deiner Diener, jeden Leiter und jede Seele, die ein zerbrochenes Herz hat. Mögest Du, oh Herr, an jedem Tag unseres Lebens durch felsenfeste Treue und Erneuerung des Bundes durch uns, Dein Volk, verherrlicht werden. Dies bitten wir im Namen Jesu. Amen.


Theresa Phillips
Chicago Prophetic Voice

Übersetzung:
Karin Meitz

Einleitung

Vor Kurzem führte mich der Heilige Geist zu der Bibelstelle aus 2.Samuel 21,15-22, wo König David zur Zeit eines Krieges gegen die Philister müde wurde, so dass die Gefahr bestand, dass die Lampe Israels in der Zukunft nicht mehr leuchten würde.

2.Samuel 21,15-22:
15 Wieder einmal hatten die Philister Krieg mit Israel. Und David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie kämpften mit den Philistern. Und David war ermüdet.
16 Und Jischbi in Nob, der zu den Söhnen des Rafa gehörte - das Gewicht seiner Lanzenspitze war dreihundert Schekel Bronze, und er war mit einem neuen Schwert gegürtet -, der sagte, er wolle David erschlagen.
17 Aber Abischai, der Sohn der Zeruja, kam ihm zu Hilfe, schlug den Philister und tötete ihn. Damals schworen die Männer Davids ihm und sagten: Du sollst nicht mehr mit uns in den Kampf ausziehen, damit du die Leuchte Israels nicht auslöschst!
18 Und es geschah danach, da kam es wieder zum Kampf mit den Philistern bei Gob. Damals erschlug Sibbechai, der Huschatiter, den Saf, der zu den Söhnen des Rafa gehörte.
19 Und wieder kam es bei Gob zum Kampf mit den Philistern. Und Elhanan, der Sohn des Jaare-Oregim, der Bethlehemiter, erschlug Goliat, den Gatiter; und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum.
20 Und wieder kam es zum Kampf bei Gat. Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Händen und sechs Zehen an seinen Füßen, 24 an der Zahl; und auch er war dem Rafa geboren worden.
21 Und er verhöhnte Israel; da erschlug ihn Jonatan, der Sohn Schammas, des Bruders Davids.
22 Diese vier wurden dem Rafa in Gat geboren; und sie fielen durch die Hand Davids und durch die Hand seiner Knechte.

Ein Kampf nicht gegen Fleisch und Blut

Als ich die Bibelstelle erhielt, offenbarte mir der Heilige Geist eine Strategie des Feindes, die es gilt für uns als Volk Gottes in dieser Zeit richtig zu verstehen, um seinen Angriff abzuwehren und siegreich daraus hervorzugehen.
Wir befinden uns so ähnlich wie das Volk Israel im natürlichen Bereich in einer bedrängenden Phase durch den Feind im geistlichen Bereich.
Der Herr der Lüfte (Anm.: Atmosphäre, vgl. Epheser 2,2) versucht seine Kraft beizubehalten, jedoch müssen wir in dieser Zeit die Autorität, die wir in Christus Jesus besitzen in unserem Territorium und dessen zugeteilte Atmosphäre einsetzen. Daran führt kein Weg vorbei!
Da wir gemäß Epheser 6,12 nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen haben, sondern wie Paulus es sagt
“mit den Mächtigen und Gewaltigen, den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel“, ist notwendig, dass wir wissen, welcher einschüchternden Macht des Feindes wir derzeit gegenüberstehen, um effektiv wie ein Mann kämpfen zu können, der nicht mit Fäusten unkontrolliert in die Luft schlägt (vgl. 1.Korinther 9,25-27).

1.Korinther 9,25-27:
25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.
26 Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, 27 sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.

Habe den Feind vor deinen erleuchteten Augen!

Um das Ziel im geistlichen Bereich voll ins Schwarze treffen zu können, müssen wir es vor Augen haben und dabei wissen, dass es sich um die dunkle Macht des Feindes handelt, die uns entgegensteht.
Das wiederum bedeutet, dass immer wenn wir als Volk Gottes tiefer in unsere Verheißung eintreten, uns dessen bewusst sein müssen, dass Riesen erst dann auftauchen und uns entgegenstehen, wenn sie bemerken, dass wir unser von Gott zugeteiltes Territorium einnehmen, so ähnlich wie es die zwölf Spione des Volkes Israels zur Zeit von Josua und Kaleb taten.
Es ist in dieser Zeit entscheidend, dass wir die erleuchteten Augen des Herzens wie Josua und Kaleb besitzen und in die Manifestation des Gebetes von Paulus eintreten, um die Feinde zu erkennen aber auch wahrzunehmen, dass ihr schützender Schatten von ihnen gewichen ist (vgl. 4.Mose 14,9 i.V.m. Epheser 1,15-23).

4.Mose 14,9:
9 Fallt nur nicht ab vom HERRN und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz (Anm.: schützender Schatten) von ihnen gewichen, der HERR aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!

Epheser 1,15-23:
15 Darum auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben bei euch an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen, 16 höre ich nicht auf, zu danken für euch, und gedenke euer in meinem Gebet, 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat. Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel 21 über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.
22 Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, 23 welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.

Anhaltender Kampf macht müde!

Gerade in einer Zeit des kontinuierlichen, anhaltenden Kampfes, in dem sich auch David zu seiner Zeit gegen die Philister befand, blieb es nicht aus, dass der König Israels körperlich müde wurde.
David war kein Mann, der sich aus den Kämpfen heraushielt, sondern sich größtenteils gemeinsam mit seinen Kämpfern im Krieg befand. Doch diese über lange Zeit anhaltende Kriegssituation mit den Philistern machte David müde (vgl. 2.Samuel 21,15).

2.Samuel 21,15:
15 Wieder einmal hatten die Philister Krieg mit Israel. Und David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie kämpften mit den Philistern. Und David war ermüdet.

Israel- das kämpfende Auge Gottes


Wir können an dieser Stelle ebenfalls einen klaren Bezug zu der heutigen politischen Lage in der Nation Israel sehen, die immer wieder von terroristischen Kräften bedrängt wird.
Da Gott das Volk Israel seinen Augapfel nennt, ist es notwendig, dass wir durch das
“kämpfende Auge Gottes” (Anm.: “Israel” bedeutet “Gotteskämpfer, Gottesstreiter”) blicken, um unseren geistlichen Kampf gegen den großen Drachen und seine finsteren Mächte richtig zu verstehen (vgl. Sacharja 2,12).

Sacharja 2,12:
12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.

So wie der Augapfel im natürlichen Bereich sehr empfindsam auf die Berührung von außen reagiert, genauso reagiert Gott empfindsam auf die dunklen Mächte, die sein Volk berühren.
Deshalb ist es wichtig, dass wir mit erleuchteten Augen aus der “Kriegsluke Gottes” blicken, um richtig auf den Angriff des Feindes zu reagieren.

Die Kriegsluke Gottes- strategische Prophetie

Das bedeutet, dass wir mit prophetischer Strategie ausgestattet sein müssen, um den großen Drachen und seine Horden aus unserem Territorium in die Flucht zu schlagen und unter die Füße von Jesus zu legen (vgl. Psalm 110,1).

Psalm 110,1:
1 Ein Psalm Davids.
Der HERR sprach zu meinem Herrn: “Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.”

Die Feinde zum Schemel für Jesu Füße zu machen, beinhaltet die Anwendung des errungenen Sieges von Jesus Christus am Kreuz gegenüber den angreifenden, dunklen Mächten in unserem persönlichen Leben.
Bei der strategischen Prophetie handelt es sich nicht um die Kategorie der persönlichen Prophetie, sondern um die Kategorie von prophetischer Strategie zur geistlichen Landeinnahme.
Diese Art von Prophetie arbeitet aus der geistlichen Sphäre, wo sich die sieben Sterne in der rechten Hand des Sohnes Gottes befinden und wo auch der Autoritätsbereich der Apostel angegliedert ist (vgl. Offenbarung 1,16a.20).

Offenbarung 1,16a.20:
… 16 und er (Anm.: Jesus) hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, …
20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Fülle die Atmosphäre über deinem Territorium mit der Gegenwart Gottes!

Es ist unsere Aufgabe als Heilige auf der Erde die Atmosphäre mit der Gegenwart Gottes zu füllen, so ähnlich wie es Jesus tat als er sich von Johannes dem Täufer taufen ließ.
Das führte dazu, dass die Stimme des Vaters ertönte und der Heilige Geist in der Form einer Taube die Atmosphäre füllte.
Es war eine übernatürliche Bewegung, die gepaart mit einem übernatürlichen Klang einherging (vgl. Lukas 3,21-22).

Lukas 3,21-22:
21 Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich der Himmel auf, 22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Unsere volle Hingabe zum Vater und seinem Willen bringt die Bewegung des Geistes und den Klang Gottes hervor, der auch Lobpreis beinhaltet.

Die Ermüdung Davids und Gottes prophetisch strategischer Plan

Um nun den Kreis zum Thema der Müdigkeit von König David inmitten der Zeit des Krieges zu schließen, möchte ich anhand dieser Situation uns als Volk Gottes eine prophetische Strategie mit auf den Weg geben.
Wir müssen als Volk Gottes beachten, dass wir nicht unsere eigene körperliche bzw. geistliche Kapazität, die Gott uns auf Erden zugeteilt hat, überschreiten.
Wenn wir das jedoch trotzdem auf eine kontinuierliche und andauernde Weise tun, hat dies zur Folge, dass wir geistlich ausbrennen und uns in einer wichtigen strategischen Zeit nicht mehr effektiv am geistlichen Kampf beteiligen.
Es gibt aber auch Zeiten, in denen wir vom Feind auf eine kontinuierliche Weise angegriffen werden, die er dazu missbraucht, um uns so ähnlich wie David im Kampf in Ermüdung zu bringen, um dann zuzuschlagen, so wie es in 2.Samuel 21,15-16 steht.

2.Samuel 21,15-16:
15 Wieder einmal hatten die Philister Krieg mit Israel. Und David zog hinab und seine Knechte mit ihm, und sie kämpften mit den Philistern. Und David war ermüdet.
16 Und Jischbi in Nob, der zu den Söhnen des Rafa gehörte - das Gewicht seiner Lanzenspitze war dreihundert Schekel Bronze, und er war mit einem neuen Schwert gegürtet -, der sagte, er wolle David erschlagen.

Da David König war und auch wir als Kinder Gottes durch das kostbare Blut von Jesus erkauft worden sind und zu Königen und Priestern gemacht wurden (vgl. Offenbarung 1,5-6), ist an dieser Stelle ebenfalls ein Aufruf Gottes an uns zu erkennen, wachsam zu sein, Müdigkeit wahrzunehmen und das hilfreiche Eingreifen Gottes zu erlauben, indem er uns Menschen wie z.B. Abischai, den Sohn der Zeruja (Anm.: Zeruja war die Schwester von David.) über den Weg sendet, die uns darin unterstützen unseren Autoritätsbereich und das Aufgabenfeld richtig in dieser Zeit besetzt zu halten, so dass Gottes Offenbarungskraft und geistliche Gegenwart weiterhin in Beständigkeit leuchtet und nicht ausgelöscht wird (vgl. 2.Samuel 21,17).

2.Samuel 21,17:
17 Aber Abischai, der Sohn der Zeruja, kam ihm zu Hilfe, schlug den Philister und tötete ihn. Damals schworen die Männer Davids ihm und sagten: Du sollst nicht mehr mit uns in den Kampf ausziehen, damit du die Leuchte Israels nicht auslöschst!

Abischai- ein Geschenk Gottes

Abischai war das Geschenk des himmlischen Vaters an David. Er nahm mit seiner von Gott zugeteilten Kraft als kriegersicher Wächter die Position von David im Kampf ein, so dass David in der Lage war weiterhin das Licht in Israel leuchten zu lassen.
Der hebräische Name
“Abischai” bedeutet  “Mein Vater ist Geschenk.” und der Name seiner Mutter “Zeruja” bedeutet “Wächterin”.
Man kann das Eingreifen von Abischai auch mit dem Eingreifen der Männer vergleichen, die in Apostelgeschichte 6,1-7 für die Witwen gegenüber den Aposteln eintraten und nach sachgerechter Hilfe in Bezug auf die Versorgung riefen, da die Witwen dabei zu kurz kamen.
Dieser Aufruf führte dazu, dass die
“Leuchte Israels” (Anm.: das Wort Gottes; vgl. Psalm 119,105) weiter hell am Brennen gehalten wurde, weil die Apostel Hilfskräfte einsetzen, so dass sie sich fernerhin vollkommen dem Predigen des Wortes Gottes widmen konnten und somit in der Lage waren, die geistliche Ordnung aufrechtzuerhalten bzw. in ihrem von Gott zugeteilten Verantwortungsfeld auszuweiten.

Apostelgeschichte 6,1-7:
1 In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung.
2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen.
3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst.
4 Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.
5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia.
6 Diese Männer stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten die Hände auf sie.
7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.

Das Resultat des Erlöschens der Leuchte

Wenn es z.B. zu einem Auslöschen der Leuchte in unserer Zeit kommen würde, hätte das zur Auswirkung, dass wir als Volk Gottes keine Offenbarung und geisterfülltes Verständnis mehr über das Wort Gottes besitzen würden, was als Ergebnis eine wilde Struktur hervorbringt, die sogar so weit gehen kann, dass wir der Wahrheit absterben (vgl. Sprüche 29,18 i.V.m. 2.Timotheus 2,3-4).

Sprüche 29,18:
18 Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!

2.Timotheus 2,3-4:
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.

Eine Zeit, in der z.B. die Leuchte Israels (Anm.: Offenbarungskraft Gottes) wie ausgelöscht war und es wild zuging, war die Zeit, in die der Prophet Samuel hineingeboren wurde (vgl. 1.Samuel 2,12 i.V.m. 1.Samuel 3,1).

1.Samuel 2,12.22-23:
12 Aber die Söhne Elis waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN …
22 Eli aber war sehr alt geworden. Wenn er nun alles erfuhr, was seine Söhne ganz Israel antaten und dass sie bei den Frauen schliefen, die vor der Tür der Stiftshütte dienten, 23 sprach er zu ihnen: Warum tut ihr solche bösen Dinge, von denen ich höre im ganzen Volk?

1.Samuel 3,1:
1 Und zu der Zeit, als der Knabe Samuel dem HERRN diente unter Eli, war des HERRN Wort selten, und es gab kaum noch Offenbarung.

Der erste Riese “Jischbi-Benob”

Der erste angreifende Riese der Philister, der David angreifen wollte als er ermüdete, war
“Jischbi-Benob” (Anm.: bedeutet “Meine Wohnung ist in Nob/ Anhöhe.“ Nob war eine Priesterstadt im Stamm Benjamin.; vgl. 2.Samuel 21,16).

2.Samuel 21,16:
16 Und Jischbi in Nob, der zu den Söhnen des Rafa gehörte - das Gewicht seiner Lanzenspitze war dreihundert Schekel Bronze, und er war mit einem neuen Schwert gegürtet -, der sagte, er wolle David erschlagen.

Dieser Riese war nicht irgendeine Person, sondern eine feindliche, stolze Macht, die eine Distanz- und Nahkampfwaffe besaß.
Beide Waffen werden in der o.g. Bibelstelle besonders durch ihren Wert bzw. ihren Zustand hervorgehoben, was uns in dieser Zeit darauf hinweisen soll, dass es ein dunkler Fürst ist, dem eine dunkle Armee unterstellt ist, die dazu ausgesandt ist, Heilige, die sich in einem ermüdenden Umstand befinden durch falsche Worte, Gerüchte und unhaltbare Anschuldigungen anzugreifen (Anm.: Speer).
Doch das ist noch nicht das Ende. Die alte Schlange Satan, hat es weiterhin vor mit einer vollkommen neuen Lehre (Anm.: ein neues Schwert) aufzutauchen, die das Wort Gottes verfälschen soll!
In dieser Zeit ist höchste Vorsicht geboten und es ist notwendig, dass wir als Volk Gottes apostolisch richtig zusammengeschlossen sind, um den richtigen Durchblick zu haben bzw. diesen beizubehalten, so dass das Licht der Offenbarung und des Wortes Gottes in uns nicht zum Erlöschen kommt!
Wir benötigen als Gemeinschaft der Heiligen das frische apostolische Öl, das auf unsere brennenden Altäre (Anm.: Herzen) gegossen wird, so dass das heilige Feuer noch stärker zunimmt und Menschen dadurch beginnen das Angesicht Gottes zu sehen.
Unsere Menorah muss ganz hell in dieser Zeit brennen und durch die Kraft des Heiligen Geistes nach vorne auf das Brot seines Angesichts leuchten (vgl. 2.Mose 25,37 i.V.m. 2.Mose 26,35).

2.Mose 25,37:
37 Und du sollst sieben Lampen machen und sie oben anbringen, sodass sie nach vorn leuchten, …

2.Mose 26,35:
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.

Mögen wir im Licht des Heiligen Geistes, seiner Weisheit, seines Verstandes, seines Rates, seiner Stärke, seiner Erkenntnis und seiner Furcht zunehmen.

Die Schafherde Jesu wird zu einem weißen Kriegsross!

Es ist die Zeit, in der die Schafe wie Abischai unterstützend für ihre Leiter eintreten, so dass sie eine tragende Brücke für das zunehmende Licht Gottes auf der Erde werden.
Die richtige Positionierung in dieser Zeit ist ausschlaggebend. Jeder muss an seinem von Gott zugeteilten Platz stehen und gegebenenfalls eine “Last” übernehmen, um zur Entlastung beizutragen, damit sich das wahrhaftige, offenbarende Licht Gottes ausbreiten kann.
Es sind die Schafe von Juda (Anm.: wahre Anbeter gemäß Johannes 4,23-24), die zu einem mächtigen Kampfross zusammengezogen werden, um das Licht zu tragen bzw. aufrechtzuerhalten (vgl. Sacharja 10,3b-6).

Sacharja 10,3b-6:
… denn der HERR Zebaoth wird seine Herde heimsuchen, nämlich das Haus Juda (Anm.: Lob, Preis), und wird sie zurichten wie ein Ross, das geschmückt ist zum Kampf.
4 Die Ecksteine, Pflöcke, Kriegsbogen, alle Mächtigen sollen aus ihr hervorgehen.
5 Und sie sollen sein wie Riesen, die im Kampf den Feind niedertreten in den Dreck auf der Gasse, und sie sollen kämpfen, denn der HERR wird mit ihnen sein, dass die Reiter zuschanden werden.
6 Und ich will das Haus Juda stärken und das Haus Josef erretten und will sie wieder einsetzen; denn ich erbarme mich ihrer. Und sie sollen sein, wie sie waren, als ich sie nicht verstoßen hatte; denn ich, der HERR, bin ihr Gott und will sie erhören.

“Nîr“- Die Leuchte

Damit wir noch deutlicher die leuchtende Kraft des Wortes Gottes und seine Auswirkung in dieser Zeit verstehen, möchte ich das hebräische Wort für
“Leuchte” , so wie es in 2.Samuel 21,17 erwähnt wird näher beleuchten.
Das dort verwendete Wort ist
“nîr” und bedeutet “Leuchte, Lampe, Öllampe aus Ton mit einem Docht oder die Lampen einer Menorah. Es bedeutet weiterhin aufbrechen, pflügen, die untere Schicht ans Tageslicht bringen, Neubruch, erstmals umgebrochener Acker.”
Anhand dieser Erklärung wird deutlich, warum der Neffe Davids Abischai für David in den Krieg gegen den ersten Riesen “Jischbi-Benob” zog.
Möge das Wort Gottes in Kraft durch unsere Straßen “reiten” und ein neues Feld pflügen, um die Schätze des Königreiches Gottes und das geistliche Erbe unserer Nation hervorzubringen!

Amen und Amen!

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Eine neue Ebene des geistlichen Kampfes

Weil wir uns in einer neuen Ebene des geistlichen Kampfes befinden, wo wir gegen ein blockierendes, böses Gedankengut zu kämpfen haben, das versucht eine falsche Kultur zu reflektieren, die nicht in Übereinstimmung mit der Kultur des Königreiches Gottes ist, müssen wir dagegen aufstehen und unseren gesalbten Schild des Glaubens gebrauchen, um uns vor den feurigen Pfeilen des Feindes zu verteidigen.
Diese Verteidigung beinhaltet kein geschütztes Zurückgehen, sondern eine geschützte Landeinahme in unserem von Gott zugeteilten Feld der Verheißung (vgl. Epheser 6,16).

Epheser 6,16:
16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, …

Es ist unser geisterfüllter Glaube, der uns wie Henoch in die höheren Ebenen des Himmels hineinbringt, um den Himmel in einer neuen Facette zu sehen (vgl. Hebräer 11,1.5-6).

Hebräer 11,1.5-6:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
5 Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe.
6 Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Henoch und Elija

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass nur zwei Personen im Wort Gottes existieren, die mit ihrem natürlichen Leib in den Himmel entrückt wurden und das waren Henoch und Elija (vgl. 1.Mose 5,24; 2.Könige 2,11), die für uns ein Beispiel sind gemäß Kolosser 3,1-4 im Himmel zu wandeln und diesen auf der Erde durch unsere Taten der Gerechtigkeit zu manifestieren.

1.Mose 5,24:
24 Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg und er ward nicht mehr gesehen.

2.Könige 2,11:
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.

Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

„Aspis“- ein Rundschild und eine hochgiftige Schlange

Im Neuen Testament gibt es ein griechisches Wort, das nur einmal im Römerbrief 3,13 verwendet wird, bei dem es sich um das Wort “aspis” handelt, was ursprünglich für ein rundes Schild oder eine zusammen gewundene Schlange gebraucht wird und eng mit einer sehr giftigen Schlange sowie einer bösen Zunge oder dem Ungöttlichen verbunden ist.

Römer 3,13:
13 Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (vgl. Psalm 5,10), Otterngift (Anm.: „asp“) ist unter ihren Lippen (vgl. Psalm 140,4); …

Das griechische Wort
„aspis“ ist von dem Wort „asp“ abgeleitet, was eine kleine sehr giftige Schlange meint, von der ein Biss tödlich ist, wenn nicht sofort der betreffende Bereich herausgeschnitten wird.  

Die feurigen Pfeile- falsche Lehren

Um vor den feurigen, attackierenden Pfeilen des Bösen geschützt zu sein, ist es unabdingbar, dass wir mit dem Wort Gottes Gemeinschaft haben (Anm.: lesen), so dass wir es in unserem Herzen tragen.
Die feurigen Pfeile sind unter anderem falsche Lehren, was bedeutet, dass sie zwar das Wort Gottes in sich tragen aber nicht in ihrem gesamten Zusammenhang verwenden, so ähnlich wie es der Teufel tat als er Jesus in der Wüste versuchte, der voll des Heiligen Geistes war (vgl. Lukas 4,1-13).

Lukas 4:1-13:
1 Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt
2 und vierzig Tage lang von dem Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen, und als sie ein Ende hatten, hungerte ihn.
3 Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde.
4 Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht allein vom Brot.“
5 Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick 6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will.
7 Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein.
8 Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 6,13): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“
9 Und er führte ihn nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich von hier hinunter; 10 denn es steht geschrieben (vgl. Psalm 91,11-12): „Er wird seinen Engeln deinetwegen befehlen, dass sie dich bewahren. 11 Und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“
12 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt (vgl. 5.Mose 6,16): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“
13 Und als der Teufel alle Versuchungen vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeit lang.

In solchen attackierenden Phasen des Feindes, wo wir uns wie in einer Wüste fühlen, ist es notwendig, dass wir voll des Heiligen Geistes und mit dem lebendigen Wort Gottes angefüllt sind.
Wenn wir jedoch durch welche Umstände auch immer von einem feurigen Pfeil durch die alte Schlange getroffen wurden, müssen wir es der Kraft des lebendigen Wortes Gottes erlauben, dass es alle falsche Einflüsse (Anm.: falsche Lehre, falsche Gedanken, Lügen) aus unserem Bewusstsein entfernt (vgl. Hebräer 4,12 i.V.m. Epheser 4,23-24).

Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Die feurigen Pfeile können aber auch ein Hinweis für falsche anklagende Worte sein, die durch den Feind gegen uns gesandt sind.
Die Männer im Stamm Benjamin z.B. gebrauchten zur Verteidigung des Feindes die „kleinen Schilde“, die voll von der Kraft Christi zeugen und ein Symbol für den kostbaren Eckstein Jesu sind (vgl. 2.Chronik 14,7 i.V.m. Epheser 2,20-22).

2.Chronik 14,7:

7 Und Asa hatte eine Heeresmacht, aus Juda 300000, die große Schilde und Spieße trugen, und aus Benjamin 280000, die kleine Schilde trugen und mit dem Bogen schießen konnten; und diese alle waren starke Kriegsleute.

Epheser 2,20-22:
… 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.
22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Die feurigen Schlangen in der Wüste

Eine Manifestation dieser feurigen Pfeile kann sich auf die Weise zeigen, so wie es in der Zeit des Volkes Israels war als sie sich in der Wüste befanden und nach dem Tod des Priesters Aaron, der auf dem Berg Hor starb in Schwierigkeiten mit den feurigen Schlangen kamen, weil sie gegen Mose und Gottes Versorgung murrten sowie nach Ägypten zurück wollten (vgl. 4.Mose 21,4-9).

4.Mose 21,4-9:
4 Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege 5 und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, dass wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier und uns ekelt vor dieser mageren Speise.
6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben.
7 Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den HERRN und wider dich geredet haben. Bitte den HERRN, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk.
8 Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben.
9 Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben (vgl. Johannes 3,14-17 i.V.m. Galater 3,13-14).

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Murren des Volkes Israel in einer Zeit der Wüste geschah, wo die apostolisch- prophetische Führung (vgl. 2.Mose 4,14-16 i.V.m. 2.Mose 7,1; 4.Mose 17,19-23) frisch verändert war, indem Gott sich entschied den Weinschlauch zu wechseln, so dass Mose vor dem Tod Aarons seinen Sohn Eleasar als führenden Priester für das Volk Israel auf dem Berg Hor einsetzte (vgl. 4.Mose 20,27-29).

4.Mose 20,27-29:
27 Da tat Mose, wie ihm der HERR geboten hatte, und sie stiegen auf den Berg Hor vor der ganzen Gemeinde.
28 Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und zog sie seinem Sohn Eleasar an. Und Aaron starb dort oben auf dem Berge. Mose aber und Eleasar stiegen herab vom Berge.
29 Und als die ganze Gemeinde sah, dass Aaron tot war, beweinten sie ihn dreißig Tage, das ganze Haus Israel.

Wir müssen als Volk Gottes genau darauf achten, wie wir reagieren, wenn Gott Menschen aus seinem Volk abberuft und neue Heilige in den Dienst einberuft, weil es Zeiten sind, in denen Gott in eine höhere apostolisch- prophetische Ebene mit seinem Volk geht!

Die Warnung Gottes an uns durch das Verhalten des Volkes Israel

Das Ereignis mit den feurigen Schlangen in der Wüste ist für uns in unserer Zeit eine Warnung, dass wir uns nicht in der Vergangenheit festfahren, auch wenn es so aussehen mag, dass die Vergangenheit (Anm.: Schilfmeer/ Rote Meer; Ägypten) uns vor Augen steht.
Es ist lediglich ein Zeichen Gottes, dass wir die Möglichkeit haben durch den errungenen Sieg von Jesus am mittleren Kreuz von Golgatha in eine höhere Ebene einzutreten.
Erlaube es Satan nicht dich durch emotionelle Schwankungen, die sich wie Empfindungen aus der Vergangenheit anfühlen, einzuschüchtern. Es ist nur ein Zeichen, dass der Teufel einen Zeitzyklus versucht zu schließen, um dich gefangen zu halten, so dass du noch einmal über eine lange Zeit den gleichen Weg gehst.
Gebrauche das Schließen des Zyklus als dein Ziel, um voll ins Schwarze zu treffen, um den Plan Satans in deinem Leben zu zerstören!
Sei dir im klaren darüber, dass Satans Bewegung in dieser Zeit lediglich dazu führt, dass du das Zeil deutlich erkennst und es richtig ins Schwarze triffst, was dazu führt, dass du die böse Sicht des Feindes über deinem Leben entfernst.

Beachte die Blutslinie von Jesus!

Wir müssen die Grenzlinien des mittleren Kreuzes auf Golgatha vor unseren geistlichen Augen des Herzens haben während wir uns in dem Prozess der Erneuerung unseres Geistes und Sinnes befinden, worauf die Beachtung der Begrenzung Edoms (Anm.: bedeutet
“Rot”) durch das Volk Israel hinweist (vgl. Hebräer 9,14 i.V.m. Johannes 3,14-17; Galater 3,13-14).

Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Johannes 3,14-17:
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
15 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Galater 3,13-14:
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 21,23): „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt“, 14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.

Verehre nicht deine Siege in der Vergangenheit!

In alledem dürfen wir nicht vergessen, was Gott uns in der Vergangenheit Gutes getan hat (vgl. Psalm 103,2), jedoch sollten wir nicht unsere Siege zu einem Werkzeug des Götzdienstes werden lassen, indem wir beginnen sie zu verehren (vgl. 2.Könige 18,4).

2.Könige 18,4:
4 Er (Anm.: Hiskia) entfernte die Höhen und zerbrach die Steinmale und hieb das Bild der Aschera um und zerschlug die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte. Denn bis zu dieser Zeit hatte ihr Israel geräuchert und man nannte sie Nehuschtan (Anm.: Bronzeschlange; ehern, kupfernd).

Das ölige Schild Gottes

Gott sprach zu Abraham, dass er sein Schild war, was bedeutet, dass Gott auch für uns in dieser Zeit unser Schild ist (vgl. 1.Mose 15,1)

1.Mose 15,1:
1 Nach diesen Geschichten begab es sich, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.

Gott ist unsere Abdeckung aber wir müssen trotzdem unseren Glauben (Anm.: Schild) unter seiner Abdeckung anwenden. Unser Schild sollte hierbei voll von Wasser getränkt und mit Öl versiegelt sein (Anm.: das Maß der Gemeinschaft mit dem Wort Gottes und des Heiligen Geistes), so dass wir in der Lage sind die feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen (vgl. 2.Korinther 3,6).

2.Korinther 3,6:
… 6 der (Anm.: Gott) uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Die richtige Funktion unter Gottes Abdeckung

Um effektiv unter Gottes Abdeckung zu funktionieren, ist es notwenig, dass wir unter höherer apostolischer Autorität stehen.
Auch Jesus diente darunter, weil er dem Vater unterstellt war (vgl. Johannes 8,28).

Johannes 8,28:
28 Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir selber tue, sondern, wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich.

Weiterhin waren die Jünger Jesu ebenfalls unter einer apostolischen Abdeckung, nämlich der von Jesus.
Das effektive Funktionieren unter apostolischer Autorität beinhaltet aber auch, dass wir das Potential des Wortes Gottes und seinen Heiligen Geist in unseren Herzen tragen, um die feurigen Pfeile des Feindes vollkommen auszulöschen, der uns aus der Distanz angreift (vgl. Jesaja 21,5).

Jesaja 21,5:
5 Deckt den Tisch, breitet den Teppich aus, esst und trinkt! Macht euch auf, ihr Fürsten, salbt den Schild!

Der hebräische Buchstabe Samech und die Zahl „60“

Der hebräische Buchstabe, der mit dem Rundschild im Zusammenhang steht, ist der Buchstabe
„Samech“, der den Zahlenwert „60“ trägt.
Das Wort
„Samech“ bedeutet mit seiner Wortwurzel „(unter-) stützen, stemmen, auflegen- und hat die Darstellung eines Schilds/ Rings/ Kreises= Zyklus Gottes (Kreis)“. *
Die Zahl “60” steht im Zusammenhang mit der “doppelten Portion” von “Jakob-Esau” (vgl. 1.Mose 25,26), der an der Kraft des Blutes Jesu festhielt, von der Isaak ihr Vater war (Anm.: “Esau“ bedeutet “rothaarig“ - “Edom“- “Rot” war sein Land.; vgl. 1.Mose 36,8).

1.Mose 25,26:
26 Danach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau, und sie nannten ihn Jakob. Sechzig Jahre alt war Isaak, als sie geboren wurden.

Isaak- Die Freude des HERRN

Die „doppelte Portion“ in Verbindung mit 1.Mose 25,26 und Jesaja 61,7 ist das Ergebnis, dass aufgrund von einem kontinuierlichen Lebensstil in der heiligen Freude Gottes freigesetzt wurde (Anm.:
„Isaak“ bedeutet „Er lacht. Lacher“ vgl. Nehemia 8,10).
Es war das heilige Lachen, aufgrund der Gegenwart des Unmöglichen, das am Eingang stand (vgl. 1.Mose 18,10.12-13)

1.Mose 18,10.12-13:
10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir (Anm.: Abraham) kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn (Anm.: Isaak) haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes.
13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst du, dass es wahr sei, dass ich noch gebären werde, die ich doch alt bin?
14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm