Der bewegende Ventilator

Vor einigen Tagen hatte ich in der Nacht ein Erlebnis, bei dem ich aufgrund der sommerlichen Temperaturen den Ventilator in meinem Zimmer einschaltete und diesen in einer festen Einstellung justierte.
Während ich im Bett lag und mich in der Fürbitte befand, gab es ein klickendes Geräusch an meinem Ventilator, so dass dieser von der justierten Einstellung in den Bewegungsmodus schaltete.
Dies geschah in der Nacht, die in den neuen Monat (Anm.: Juni- Tammuz) überleitete, der mit dem Stamm Ruben im Zusammenhang steht.
Da Jesus und der Vater sich in dem Buch der Offenbarung das Alpha und das Omega nennen (vgl. Offenbarung 1,8; Offenbarung 21,6), die man ebenfalls als Anfang und Ende oder auch als Ein- und Ausgang  betiteln könnte, sah ich das Ereignis mit dem Ventilator als eine Art Erstlingsfrucht von Offenbarung, die für mich als ein wichtiger Hinweis galt, da alles Erste dem HERRN gehört (vgl. 3.Mose 23,9-10; 5.Mose 26,1-2; Jeremia 2,3).
Als der Ventilator in den Bewegungsmodus umschaltete, hörte ich wie der HERR sagte:

“Es ist Mein Wind, der den Staub wegbläst und Meine frische Gegenwart bringt!”

Die Tenne und das Obergemach

Während ich den Satz hörte, wurde ich an zwei Orte erinnert, wo diese Charakteristik des Windes im Wort Gottes auftauchte.
Es handelte sich dabei um die Tenne, wo die Spreu vom Weizen getrennt und die Spreu beim Worfeln vom Wind hinweggetragen wird.
Weiterhin wurde ich auf das Obergemach zur Zeit von Schawuot/ Pfingsten aufmerksam gemacht, wo eine frische Bewegung des Heiligen Geistes stattfand (vgl. Matthäus 3,11-12; Apostelgeschichte 2,1-4).

Matthäus 3,11-12:
11 Ich (Anm.: Johannes der Täufer) taufe euch mit Wasser zur Buße; der (Anm.: Jesus Christus) aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
12 Er hat seine Worfschaufel in der Hand; er wird seine Tenne fegen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Ich sehe es als keinen Zufall an, dass sich zu Schawuot/ Pfingsten im natürlichen Bereich zwei “Elemente” manifestierten, bei denen es sich um Wind und Feuer handelte.
Ich bin überzeugt, dass der gewaltige Wind noch alle vorhandene Spreu bzw. Staub in Form von Lügen bzw. Einschüchterungen durch den Feind von den Heiligen im Obergemach hinweg blies und ihre Gedanken im Zentrum des Willens Gottes formierte, so dass sie das frische Feuer Gottes empfangen konnten und nicht in ihrem Fleisch verzehrt, sondern im Geist entzündet wurden, um von den kraftvollen Taten Gottes zu predigen!
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es letztendlich am Menschen selbst und seiner Entscheidung liegt, welche Charakteristik des Feuers Gottes ihn heimsucht.

Die Kraft von Prophetie im Zusammenschluss mit dem Geist Gottes

Im Zusammenhang mit dem Ventilatorereignis sprach der HERR weiterhin über seinen Wind/ Atem, der sich über den “toten Knochen” bewegte, so wie es Hesekiel 37,1-14 beschreibt.

Hesekiel 37,1-14:

1 Des HERRN Hand kam über mich und er führte mich hinaus im Geist des HERRN und stellte mich mitten auf ein weites Feld; das lag voller Totengebeine.
2 Und er führte mich überall hindurch. Und siehe, es lagen sehr viele Gebeine über das Feld hin, und siehe, sie waren ganz verdorrt.
3 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, meinst du wohl, dass diese Gebeine wieder lebendig werden? Und ich sprach: HERR, mein Gott, du weißt es.
4 Und er sprach zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des HERRN Wort!
5 So spricht Gott der HERR zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet.
6 Ich will euch Sehnen geben und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe euch mit Haut und will euch Odem geben, dass ihr wieder lebendig werdet; und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin.
7 Und ich weissagte, wie mir befohlen war. Und siehe, da rauschte es, als ich weissagte, und siehe, es regte sich und die Gebeine rückten zusammen, Gebein zu Gebein.
8 Und ich sah, und siehe, es wuchsen Sehnen und Fleisch darauf und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen.
9 Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden!
10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.
11 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind verdorrt und unsere Hoffnung ist verloren und es ist aus mit uns.
12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels.
13 Und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole.
14 Und ich will meinen Odem in euch geben, dass ihr wieder leben sollt, und will euch in euer Land setzen, und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin. Ich rede es und tue es auch, spricht der HERR.

In Hesekiel 37,3 können wir eine bemerkenswerte Fragestellung Gottes an Hesekiel entnehmen, der ihn fragte, ob die toten Gebeine in der Lage wären wieder zu leben.
Ich möchte ganz bewusst an dieser Stelle die charakterliche und geistliche Reife Hesekiels hervorheben, der sich trotz Gefangenschaft und auch des visionären Umfelds (Anm.: Hesekiel befand sich in einem Tal mitten unter toten Gebeinen.) nicht davon beeinflussen ließ über seine Lippen eine falsche Antwort, die sich mit dem Todeszustand der Gebeine vereinen würde, kommen zu lassen, sondern Gott in dieser Sache zu vertrauen.
Die Antwort von Hesekiel brachte Gott dazu Hesekiel als Menschensohn nun in der Autorität eines Propheten zu den Totengebeinen prophezeien zu lassen.

Die Fragestellung Gottes


Warum hat Gott Hesekiel die Frage in Bezug auf das Leben der Totengebeine gestellt?
In erster Linie wollte Gott in der Kraft eines “Vertrages” (Anm.: Ein Vertrag wird mindestens zwischen zwei Personen vollzogen.) und mit der Übereinstimmung eines Menschen, der ihn trotz des widrigen Umstandes, in dem er sich befand liebte, das Unmögliche möglich werden lassen!
Gott sah nicht nur auf den äußeren Zustand von den toten Knochen im Tal, sondern er sah das innere Potential der Knochen, das Leben und Gehorsam in sich trug (vgl. 1.Samuel 16,7b; Hesekiel 37,4).

1.Samuel 16,7b:
7b Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Hesekiel 37,4:
4 Und er sprach zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des HERRN Wort!

Das Knochenmark

Was Gott in den Knochen sah, war das Knochenmark, dass die Aufgabe hat, Blut z.B. in einem menschlichen Körper zu fördern.
Da das Wort Gottes eindeutig davon spricht, dass das Leben im Blut ist, können wir, so denke ich erahnen, warum Gott Hesekiel die “Frage des Lebens” stellte (vgl. 1.Mose 9,4; 3.Mose 17,11).

1.Mose 9,4:
4 Allein esst das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist!

3.Mose 17,11:

11 Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.

Im hebräischen ist das Wort für
“Granatapfel” das Wort “rimmown” und es bedeutet auch übersetzt “markige Knochen”. Das hebräische Wurzelwort ist “ramam” und bedeutet “erhoben/ geehrt zu sein”.
Wenn wir uns den Granatapfel in seiner Form genauer anschauen, können wir feststellen, dass er mit einer Krone im oberen Schalenbereich gekrönt und im Inneren mit einer Vielzahl von weinroten “Tropfen” gefüllt ist.
Diese Tatsachen reflektieren im Zusammenhang mit den Totengebeinen in der Vision von Hesekiel, dass das Knochenmark, das nicht von außen zu sehen war, zu Gott sprach, weil er in das Innere sah und bis heute immer noch auf das Innere eines Menschen sieht.
Mit meinen Worten ausgedrückt, sprach das Mark in den Knochen folgendes:

“Lasse bitte einen Mann des Glaubens über uns als Knochen prophezeien, so dass wir uns in den richtigen Positionen befinden und uns als Einheit wie ein Mann aufrichten, um die Fruchtbarkeit unseres Königs der Könige und seine Herrschaft zu offenbaren und Ihn verehren!”

Mein Gebet ist es, dass wir als Heilige des HERRN das Leben selbst in den schwierigen Umständen suchen, um mit dem vorhandenen gefundenen Leben Gottes in Übereinstimmung zu kommen und vollständiges Leben und Fruchtbarkeit den betreffenden Menschen prophezeien.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Vor einigen Tagen befand ich mich mit meinem Pkw auf dem Weg zu unserem prophetischen Anbetungshaus “Holy Place” an einer Kreuzung, wo der Heilige Geist zwei Personen aus der Umgebung besonders hervorhob, die Zigaretten rauchten. Hierbei handelte es sich um eine junge Frau und einen jungen Mann.
Normalerweise erhalten solche Vorgänge in meinem Leben keine große Beachtung, da sie ein normales Ereignis in dem alltäglichen Leben von Menschen in der Welt sind, jedoch wusste ich, dass an dieser Stelle Gott mit seinem Geist intervenierte, indem die junge Frau plötzlich wie eine geistlich wiedergeborene Frau, die ich gut kenne aussah und von der ich weiß, dass sie nicht raucht.
Wenn mir solche Situationen in meinem alltäglichen Leben begegnen, stelle ich mir immer die Frage: “Wenn das ein Traum wäre, was würde er bedeuten?”; um die Botschaft Gottes eindeutig herauszufiltern.

Sprecht nicht die bösen Pläne des Feindes über eurem Leben aus!


Als ich das oben genannte Ereignis sah, sprach der HERR folgendes:


“Kommt nicht in Übereinstimmung mit den falschen Worten, die den Tempel und die Umgebung um euch herum verschmutzen!”

Achtet auf eure Zunge!

Da wir uns in dem Zeitfenster (Anm.: biblischer Monat Tammuz) befinden, in dem das Volk Israel zur Zeit von Mose aufgrund von Ungeduld und Unglauben nicht auf seine Rückkehr vom Berg Sinai hoffnungsvoll wartete, sondern Aaron dazu veranlasste ein goldenes Kalb herzustellen, damit sie einen “Gott” vor Augen hätten, um “diesen” anzubeten, sehe ich hinter diesem gravierenden Fehlverhalten einen wichtigen Hinweis für uns als Volk Gottes in dieser Zeit, dass wir in Bezug auf die von Gott zugesprochenen Verheißungen, Geduld üben und mit unserer Zunge sowie unserem Leib einen klaren Lebensstil der Anbetung dem Vater und Jesus gegenüber führen (vgl. 2.Mose 32,1-6 i.V.m. Johannes 4,23-24; 1.Korinther 6,19-20).

2.Mose 32,1-6:
1 Als aber das Volk sah, dass Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen Gott, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.
2 Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.
3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.
4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!
5 Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.
6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.

Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

1.Korinther 6,19-20:
19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?
20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

Viele von uns im Volk Gottes stehen kurz davor in ihre Felder der Verheißung durchzubrechen und das ist der Grund, warum derzeit viele Kämpfe um die betreffenden Personen stattfinden. Es ist ein Kampf zwischen Licht und Finsternis bzw. zwischen Verheißung und Aufschub, bei dem der Feind es durch Widerstand versucht zur Hoffnungslosigkeit zu veranlassen (vgl. Sprüche 13,12).

Sprüche 13,12-13:
12 Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz; wenn aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens.
13 Wer das Wort verachtet, muss dafür büßen; wer aber das Gebot fürchtet, dem wird es gelohnt.

Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass die Verheißungen Gottes an unseren gehorsamen Lebensstil und die Worte, die wir aussprechen gekoppelt sind (vgl. Jeremia 18,10).

Jeremia 18,10:
… 10 wenn es aber tut, was mir missfällt, dass es meiner Stimme nicht gehorcht, so reut mich auch das Gute, das ich ihm verheißen hatte zu tun.

In den Zeiten, der kurz bevorstehenden Verheißung versucht der Feind durch böse Einflüsse unsere Herzen auf eine Art aufzuwühlen, um uns emotionell zum “Aufkochen” zu bringen, was bedeutet, dass wir ungehalten in unseren Worten werden sollen, so dass wir einen bösen Bericht sprechen.
Das führt dazu, dass plötzlich die Verheißung Gottes wie “zurückschreckt” und es so zu einem zeitlichen Aufschub der Verheißung in unserem Leben kommt, was Angst zur Folge hat.
Es ist unsere Zunge, die das Potential trägt, die Gedanken Gottes oder des Teufels zu kommunizieren, was bedeutet, dass wir entweder unser Leben in den Segen oder in die Schwierigkeiten hineinlenken, die hätten verhindert werden können.
Es mag sein, dass man die Zunge größtenteils nicht sieht aber letztendlich wird man die Auswirkungen der Worte sehen, die sie zuvor “getragen” hat, genauso wie es bei einem Schiff öffentlich zu sehen ist, wenn das Ruder bewegt wird (vgl. Jakobus 3,4-5a).

Jakobus 3,4-5a:
4 Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt.
5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an.

Es ist wichtig, dass wir Lob und gute Worte über unserem Leben und in unsere Umgebung freisetzen, um nicht die Luft und auch unsere Mitmenschen mit Worten oder rebellischen Plänen der Finsternis zu verpesten (vgl. Epheser 4,29-30).

Epheser 4,29-30:
29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören.

Ein Mensch, der z. B. immer wieder böse Berichte über sicht selbst und andere Menschen in der Umgebung von Heiligen spricht, verpestet die Luft aller anwesenden Personen, genauso ähnlich wie es der Rauch von Zigaretten verursacht.
Wir sollten es solchen bitteren Quellen nicht erlauben in unserer Mitte Einfluss zu erhalten.

Das Ergebnis einer reinen Zunge

Es ist das Potential einer reinen Zunge, dass Machtkämpfe und auch Rassismus aus unserem Umfeld vertreibt und nicht erlaubt dort zu regieren (vgl. Kolosser 3,8-15).

Kolosser 3,8-15:
8 Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.
11 Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus.
12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.

Lasst uns dankbar sein und durch die Tore Gottes hindurch in einen höheren Klang treten, der uns in die Vorhöfe Gottes hineinbringt (vgl. Psalm 100,4).

Psalm 100,4:
4  Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
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Daniel Glimm

Der Traum “Die Reiterin und das Pferd”

Vor kurzer Zeit hatte ich einen Traum, in dem ich eine Reiterin sah, die ihr Pferd striegelte, um es für einen Ausritt bereit zu machen.
Als das Pferd richtig für den Ritt ausgestattet war, versuchte die Reiterin auf das Pferd zu steigen, um sich in den Sattel zu setzen.
Alles sah sehr schön für das Pferd vorbereitet aus aber in dem Moment als die Reiterin auf das Pferd steigen wollte, fing es an zu buckeln und auszutreten, so dass die Reiterin nicht in der Lage war auf dem Pferd zu sitzen.
Ich konnte sehen, wie sie sehr traurig über diese Situation war. Zu diesem Zeitpunkt wurden mir vergangene Situationen gezeigt, bei denen das Pferd von der Reiterin nicht liebvoll behandelt wurde, so dass ich ihr mitteilte, dass sie das Pferd um Vergebung bitten sollte für die Situationen, in denen sie es nicht liebvoll behandelte. Als die Reiterin das tat, wurde das Pferd ruhig und vollkommen friedlich.
Dann endete der Traum.

Die Zaunwiederherstellung des Gott gegebenen Autoritätsfeldes


Als ich von dem Traum aufwachte, wusste ich, dass Gott durch den Traum über unser von ihm zugeteiltes Feld der Autorität, die mit der Gegenwart von seinen Engeln verbunden ist, sprechen wollte.

Zwei Beispiele von Gottes zugeteilten Engeln in unserem Verantwortungsfeld

In der Zeit von Jakob zum Beispiel als er sich darauf vorbereitete seinen Bruder Esau zu treffen, der ihn normalerweise töten wollte (1.Mose 27,41), sandte Gott ein Doppellager von Engeln, das “Mahanajim” genannt wurde, mit dem Ziel Jakob auf dem Weg der Herausforderung zu ermutigen ohne Furcht weiter voranzugehen und seinen Bruder Esau zu begegnen (vgl. 1.Mose 32,1-4).

1.Mose 32,1-4:
1 Am Morgen aber stand Laban früh auf, küsste seine Enkel und Töchter und segnete sie und zog hin und kam wieder an seinen Ort.
2 Jakob aber zog seinen Weg. Und es begegneten ihm die Engel Gottes.
3 Und als er sie sah, sprach er: Hier ist Gottes Heerlager, und nannte diese Stätte Mahanajim.
4 Jakob aber schickte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau ins Land Seïr, in das Gebiet von Edom, …

Auch Josua begegnete in seinem Feld der Verantwortung bevor er die Stadt Jericho einnahm einem hochrangigen Engel, der ihn in seinem Vorgehen bestärkte, auch wenn er zu Beginn von Josua nicht eindeutig als Freund erkannt wurde (vgl. Josua 5,13-15).

Josua 5,13-15:
13 Und es begab sich, als Josua bei Jericho war, dass er seine Augen aufhob und gewahr wurde, dass ein Mann ihm gegenüberstand und ein bloßes Schwert in seiner Hand hatte. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unsern Feinden?
14 Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach zu ihm: Was sagt mein Herr seinem Knecht?
15 Und der Fürst über das Heer des HERRN sprach zu Josua: Zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn die Stätte, darauf du stehst, ist heilig. Und so tat Josua.

Diese Bibelstellen sind Beispiele, dass es wichtig ist auf die Bewegung der Engel des HERRN zu achten und auch auf sie dementsprechend zu reagieren.

Gottes ausgesandte Engel an unserer Seite

Als Volk Gottes sollten wir wissen, dass Gott uns spezielle Engel an unsere Seite gestellt hat und auch die nötige Salbung für unseren Auftrag gegeben hat, den wir auf der Erde zu vollziehen haben.
Durch sündhaftes Verhalten jedoch ist es möglich, dass wir die Mauer des Schutzes in unserer Sphäre von Autorität zerstören, was dazu führt, dass die Engel Gottes in ihrer Aufgabe uns zu dienen, beschwert werden.
Das bedeutet nicht, dass die Engel schwach werden, jedoch sind sie durch Ungerechtigkeit, wenn diese von uns ausgeht in ihrem Dienst für uns minimiert.
Die Begründung liegt darin, weil Sünde von Gott trennt (vgl. 1.Johannes 5,17; Jesaja 59,1-2).

1. Johannes 5,17:

17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde; aber es gibt Sünde nicht zum Tode.

Jesaja 59,1-2:
1 Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, 2 sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.

Bringe eine Revolution in dein Leben!

Der Begriff
“Revolution” bedeutet “Umdrehung” und ist ein guter Begriff, um auf die wahrhaftige Bewegung der Buße hinzuweisen.
Jesus ist gekommen, um uns durch sein Opfertod am Kreuz und seine Auferstehung von dem Joch der Sünde zu befreien. Um diese befreiende Kraft in Empfang zu nehmen, ist es nötig, dass wir bereit sind von unseren bösen Wegen umzukehren (2.Chronik 7,14-15).

2.Chronik 7,14-15:
… 14 und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.
15 So sollen nun meine Augen offen sein und meine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser Stätte.

Vergebung ist der Schlüssel!

Es ist wichtig, dass wir die Vergebung durch das Opfer von Jesus am mittleren Kreuz von Golgatha auf unsere vergangenen Situationen in unserem Leben anwenden, wo wir unsere Berufung und den Heiligen Geist mit den Engeln des HERRN nicht ehrbar behandelt haben.
Lasst uns intensiver auf die Gegenwart der von Gott gesandten Engel achten, was gut durch den Ausspruch Jakobs zum Ausdruck kommt:

“Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!” 1.Mose 28,16b

Sei ein Freund und zeige Gastfreundschaft!

Wir sollten wie Freunde für die Engel des HERRN sein und Gastfreundschaft zeigen, um effektive Unterstützung bzw. Hilfe zu empfangen, so dass wir weiter vorangetragen werden (vgl. Hebräer 1,14; Hebräer 13,2; Psalm 91,11-12).

Hebräer 1,14:
14 Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?

Hebräer 13,2:
2 Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.

Psalm 91,11-12:
11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

An dieser Stelle möchte ich wieder Bezug auf den Traum nehmen, den ich am Anfang genannt hatte, um diese Erklärung mit der Beziehung zwischen der Reiterin und ihrem Pferd zu verbinden.
Das Pferd arbeitete nur effektiv mit der Reiterin zusammen als es uneingeschränkte Liebe sowie Wiederherstellung von ihr erfuhr.
Wenn wir auf Gottes Gegenwart aufmerksam sind, was die Gegenwart der Engel mit einschließt und wir in Liebe auf diese antworten, indem wir sie erkennen und auf sie in Sanftheit reagieren, dann werden wir eine Zunahme von Segen und Sieg in unserem Leben im Alltag erleben (vgl. 2.Mose 23,20-23).

2.Mose 23,20-23:
20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.
21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist.
22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein.
23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern, und ich will sie vertilgen.

In einem seiner Bücher mit dem Titel “Working with Angels” (Anm.: “Arbeiten mit Engeln”) schreibt Steven Brooks auf der Seite 92 über das Ergebnis, das sich aus der Zusammenarbeit mit den Engeln Gottes ergibt.:

“Die Person, die eine enge Beziehung mit ihrem oder seinem Engel hat, ist in der Position größere Schritte mit Gott zu machen. Der Diener, der es gelernt hat die Hilfe von Engeln, die Gott beauftragt hat wertzuschätzen, ist in der Position, um Information von Gott mit einer klaren Botschaft für diese Zeit zu erhalten. Sacharja war eine Person, die übernatürliche Einsicht durch einen Engel erfuhr (vgl. Sacharja 1,14).”

Sacharja 1,14:
14 Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: Predige und sprich: So spricht der HERR Zebaoth: Ich eifere für Jerusalem und Zion mit großem Eifer …

Schütze deine Augen vor dem Bösen!

Um prophetisch klar zu sehen, zu hören und richtig zu unterscheiden, ist es notwenig, dass wir unsere Augen und Ohren vor dem Bösen bewahren.
Wenn wir bewusst unsere Gedanken mit bösen Filmen oder auch Fernsehserien füllen, vergiften wir unsere Seele, was dazu führt, dass wir nicht deutlich die Führung des Heiligen Geistes sehen oder hören können. Solche Bilder sind wie ein Schlag gegenüber dem Heiligen Geist und den Engeln des HERRN in der Sphäre unserer Autorität.
Jede Art von Sünde “kränkt” den Heiligen Geist und behindert den Offenbarungsfluss Gottes zu uns.
Unsere göttliche Verbindung muss transparent wie goldenes Glas sein, um Gottes Kraft richtig an dem Ort, wo wir uns auf der Erde befinden, zu reflektieren (vgl. Sacharja 4,12; Offenbarung 21,21).

Sacharja 4,12:
12 Und ich sprach weiter zu ihm: Was sind die beiden Zweige der Ölbäume bei den zwei goldenen Röhren, aus denen das goldene Öl herabfließt?

Offenbarung 21,21:
21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.

Das transparente Gold ist ein Hinweis auf die Wahrhaftigkeit und Reinheit unserer Beziehung zu Gott.

Der feinfühlige Bereich von Engeln

Unsere von Gott gegebenen Engel haben wie einen “feinfühligen Punkt”, der mit dem Bereich bei den Pferden gleichgesetzt werden kann und dort “Widerrist” genannt wird.
Der “Widerrist” ist der sensible Bereich bei Pferden, der sich zwischen den Schulterblättern befindet.
Es ist der Bereich, wo das Pferd in seinen jungen Jahren von seiner Mutter zart berührt und gelehrt wurde (Anm.: durch das Lecken mit der Zunge oder das Stupsen mit der Nase, …).
Dieses Beispiel soll uns dabei behilflich sein, den sensiblen Bereich bei den Engeln Gottes und dem Heiligen Geist zu erkennen, um sie richtig und in Liebe sowie in Zärtlichkeit zu behandeln und zwar auf die Weise, wie wir mit Gott leben.
Jedes Kind Gottes hat eine besondere Art bzw. Vorgehensweise, wie es Liebe und Zärtlichkeit in der täglichen Beziehung zum Vater ausdrückt. Und das ist der Grund, warum es so wichtig ist, den übernatürlichen “Punkt der Feinfühligkeit” von der Dreieinigkeit Gottes und seinen Engelswesen richtig zu behandeln.
Lasst uns nicht den Vater und seine himmlischen Heerscharen verletzen, sondern Gott durch unseren Lebensstil der Anbetung “streicheln” und “küssen”.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm