Wir befinden uns als Volk Gottes in einer Zeit, in der der Heilige Geist dabei ist, die Geheimnisse bzw. Versieglungen im Wort Gottes denen aufzuschließen, die sich mit einem reinen und aufrichtigen Herzen seiner Gegenwart nahen und durstig sowie hungrig nach mehr von ihm sind (vgl. Matthäus 5,8 i.V.m. Daniel 12,4).

Matthäus 5,8:
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Daniel 12,4:
4 Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden.

Die geheime Gegenwart Gottes und die darin enthaltene Offenbarung

Diese geheime Gegenwart Gottes und die darin enthaltene Offenbarung, kann nur ergriffen werden, wenn wir zuerst dem himmlischen Vater eine Stätte bereitet haben, so dass er zur rechten Zeit mit seiner Gegenwart und Herrlichkeit in unsere temporäre Zeitzone auf Erden eintreten kann.
Die Etablierung der Stätte Gottes wird unter anderem dadurch vollzogen, indem wir in das Königreich Gottes besonders zu den richtigen Anfängen der Zeitzyklen des HERRN investieren, weil sie an seine zunehmende Gegenwart gekoppelt sind.
Anfänge stehen immer mit Zunahme in Verbindung und deshalb hat auch Gott für den Erdbereich die temporäre Zeit erschaffen, in der sich die zwölf Monate gemäß seinem Befehl richtig in sich verbinden und auch gegenseitig unterordnen müssen (vgl. 2.Mose 12,2 i.V.m. 2.Mose 13,4).

2.Mose 12,2:
2 Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.

2.Mose 13,4:
4 Heute zieht ihr aus, im Monat Abib.

Dieser Befehl Gottes bedeutet, dass es zuvor eine andere Zeitrechnung gegeben haben muss.
Diese Zeitrechnung orientiert sich an der Erschaffung des Menschen, was mit dem siebenten Monat (Anm.: „Ethanim/ Tischri“) des biblischen Kalenders im Zusammenhang steht und wo das Volk Israel bis zur heutigen Zeit das neue Jahr (Anm.: Rosch ha-Schana) aus den Händen Gottes in Empfang nimmt (vgl. 3.Mose 23,23-25).
Da Adam und Eva durch ihren Sündenfall den ersten kreierten Zeitzyklus Gottes (Anm.: Segenszyklus- „Seid fruchtbar und mehrt euch.“; vgl. 1.Mose 1,28) verletzt haben und dieser ab dem Zeitpunkt des Sündenfalls eine Abwärtsspirale (Anm.: Fluch) in sich trug, musste Gott einen neuen Zeitzyklus kreieren (Anm.: den Zyklus der Erlösung), der mit dem Blut des Lammes verbunden ist, um die Abwärtsspirale im Zeitzyklus des Segens zu blockieren.
Im Monat „Abib/ Nissan“ wurde das Volk Israel aus der Knechtschaft der Schlange befreit (Anm.: der Pharao trug als Herrschersymbol eine aufgerichtete Kobra auf dem Kopf) und der Segenszyklus Gottes erlöst.

Das Eintreten in die Gegenwart Gottes zur rechten Zeit

Um zur rechten Zeit der Ewigkeit in die Gegenwart Gottes in unserer temporären Zeit eintreten zu können, ist es notwendig, dass wir die Zeitfenster des himmlischen Vaters ehren, genauso wie er sie ehrt, was dadurch deutlich wird, dass Gott seine beiden erschaffenen Jahresanfänge achtet.
Dies tut bzw. tat er, indem er zur Zeit von Mose bei der Fertigstellung der Stiftshütte im ersten biblischen Monat „Nissan/ Abib“ (Anm.: Beginn des heiligen, biblischen Jahres- Zeitzyklus der Erlösung) und zur Zeit von König Salomo bei der Fertigstellung des Tempels im siebenten biblischen Monat „Ethanim/ Tischri“ (Anm.: Beginn des biblischen, bürgerlichen Jahres- Zeitzyklus des Segens) mit seiner geheimen Gegenwart und Herrlichkeit die genannten Wohnstätten erfüllte.
Aus diesem Grund ist es auch für uns als Volk Gottes wichtig, den Wert von Zeit zu erkennen als auch diesen Wert wie Gott zu achten, indem auch wir im Glauben zu diesen Zeitfenstern rechtzeitig eine Stätte für Gottes Gegenwart bereiten, damit er sich mit seiner Gegenwart und Herrlichkeit auf die Folgemonate in unserem Leben ausbreiten kann (vgl. 2.Mose 40,1-2.16-17.34-35 i.V.m. 1.Könige 8,2.8-12).

2.Mose 40,1-2.16-17.34-35:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Du sollst die Wohnung der Stiftshütte aufrichten am ersten Tage des ersten Monats.
16 Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte.
17 Also wurde die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr am ersten Tage des ersten Monats.
34 Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung.
35 Und Mose konnte nicht in die Stiftshütte hineingehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung erfüllte.

1.Könige 8,2.8-12:
2 Und es versammelten sich beim König Salomo alle Männer in Israel am Fest im Monat Ethanim, das ist der siebente Monat.
8 Und die Stangen waren so lang, dass ihre Enden gesehen wurden in dem Heiligen, das ist die Tempelhalle, vor dem Chorraum; aber von außen sah man sie nicht. Und dort sind sie bis auf diesen Tag.
9 Und es war nichts in der Lade als nur die zwei steinernen Tafeln des Mose, die er hineingelegt hatte am Horeb, die Tafeln des Bundes, den der HERR mit Israel schloss, als sie aus Ägyptenland gezogen waren.
10 Als aber die Priester aus dem Heiligen gingen, erfüllte die Wolke das Haus des HERRN, 11 so dass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN.
12 Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt; er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.

Die Etablierung der Wohnstätte Gottes

Das Bereiten der Stätte für die Gegenwart Gottes ist immer mit dem Geben verbunden, weil Gott ein gebender Gott ist und auch die erste Wohnstätte Gottes- die Stiftshütte nur durch das freiwillige Geben von materiellen Werten durch das gesamte Volk Israel errichtet werden konnte (vgl. 2.Mose 25,1-9 i.V.m. 2.Korinther 9,6-7).

2.Mose 25,1-9:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage den Israeliten, dass sie für mich eine Opfergabe erheben von jedem, der es freiwillig gibt.
3 Das ist aber die Opfergabe, die ihr von ihnen erheben sollt: Gold, Silber, Kupfer, 4 blauer und roter Purpur, Scharlach, feine Leinwand, Ziegenhaar, 5 rot gefärbte Widderfelle, Dachsfelle, Akazienholz, 6 Öl für die Lampen, Spezerei zum Salböl und zu wohlriechendem Räucherwerk, 7 Onyxsteine und eingefasste Steine zum Priesterschurz und zur Brusttasche.
8 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne.
9 Genau nach dem Bild, das ich dir von der Wohnung und ihrem ganzen Gerät zeige, sollt ihr es machen.

2.Korinther 9,6-7:
6 Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.
7 Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

Geben und Glauben

Das Volk Israel reagierte im Glauben auf die prophetische Offenbarung, die Mose von Gott empfing, indem sie freiwillig von ihrem Reichtum gegeben haben, um eine größere Gegenwart und Herrlichkeit des HERRN unter sich genießen zu können.
Da die zunehmende Gegenwart und Herrlichkeit Gottes in seinem Volk in Verbindung mit Prophetie/ Offenbarung und dem Geben steht, ist es gerade wichtig, dass wir als Volk Gottes in Deutschland in geisterfüllte Dienste in der heutigen Zeit investieren. Vor allem dann, wenn wir entsprechend ein Zeugnis in unserem Geist über die gemachten Aussagen der Propheten/ Prophetinnen der jeweiligen Dienste tragen.
Unsere Investitionen sollten ein Zeichen des Glaubens sein, so dass Gottes Gegenwart in unserem Leben noch stärker zunimmt, was auch bedeutet, dass wir an den Wert in der entsprechenden Zeit des Gebens glauben.
Die wichtigsten Zeitfenster, um in das Königreich Gottes im Glauben zu investieren, ist zu den zwei oben genannten biblischen Jahresanfängen (vgl. 2.Mose 23,15; 2.Mose 34,20d.23-24) aber auch zu Pessach, Schawuot/ Pfingsten (Anm.: im Frühjahr) sowie zu Sukkot/ das Laubhüttenfest/ Erntedankfest (Anm.: im Herbst).

2.Mose 23,15:
15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen – erscheint aber nicht mit leeren Händen vor mir! –, …

2.Mose 34,20d.23-24:
… 20d Und dass niemand vor mir mit leeren Händen erscheine! …
23 Dreimal im Jahr (Anm.: 1.Pessach, 2.Schawuot, 3.Sukkot) soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels.
24 Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor dem HERRN, deinem Gott, zu erscheinen.

Ermutigung, um zu prüfen

Ich möchte dazu ermutigen, das Ergebnis des Gebens im Glauben zu diesen Zeitfenstern zu prüfen, indem jeder aufrichtige Geber darauf achtet, wie sich die Gegenwart Gottes und sein Segen im weiteren Verlauf der Zeit im Leben ausbreitet und sich die Beziehung zu Gott, dem Geber aller guten Gaben und himmlischen Vater intensiviert.

Die Tränen der Verzweiflung und die Wegweisung Gottes

Der Vorgang des Gebens verweist auf die vom himmlischen Vater gegebene Liebe, die sein Sohn, Jesus Christus ist, der von den Menschen gekreuzigt wurde aber nach drei Tagen auferstand (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Markus 9,31).

Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Markus 9,31:
31 Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.

Das aufrichtige Geben setzt größere Qualität von Autorität und Offenbarungserkenntnis frei und bringt uns in einen Bereich der Offenbarungsebene Gottes, wo sich die Tränen der Verzweiflung der Gemeinde, die auf Erden lebt, sammeln, aber zeitgleich die Wegweisung Gottes aus der Gemeinde des Geistes in Weisheit ertönt (vgl. Kolosser 3,1-4), indem auf die Kraft des Löwen von Juda verwiesen wird, der zugleich auch das geschlachtete Lamm Gottes ist. Es ist das Lamm Gottes allein, das fähig ist, die versiegelten Offenbarungen des Vaters zu öffnen und seine wahre und reine Gerechtigkeit zu offenbaren (vgl. Offenbarung 5,1-6 i.V.m. Offenbarung 6,1).

Offenbarung 5,1-6:
1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.
2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?
3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen.
4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.

Offenbarung 6,1:
1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!

Die entsiegelten Offenbarungen tragen eine größere Kraft, die uns dazu befähigt bzw. auffordert in die Ebene der Gerechtigkeit Gottes und seines gerechten Wesens einzutreten, um seine Urteilskraft richtig zu begreifen.
Der Bereich der Verzweiflung bzw. der geschlossenen Siegel im Buch der Offenbarung ist gleichzusetzen mit der Position des Volkes Israel vor der dunklen Wolke als Gott die aufgerichtete Stiftshütte mit seiner Gegenwart abdeckte und schweren Herrlichkeit erfüllte, jedoch das Volk seine Bewegung innerhalb der Stiftshütte nicht ergreifen konnte.
Wir können nur in den verborgenen Bereich des himmlischen Vaters eintreten, wenn wir seine Liebesgabe in Form des geschlachteten Lammes verstehen, das lebt, und auch wir auf diese Weise ihm unsere Liebe und Dankbarkeit durch das Geben in Verbindung mit Anbetung zum Ausdruck bringen.

Die zwei Zeitfenster im Lamm Gottes

Das geschlachtete Lamm Gottes im Thronraum trägt zwei Zeitfenster in sich verborgen, bei denen es sich um das Zeitfenster von Pessach (Anm.: Schutz & Befreiung des Volkes Gottes, Tod und Auferstehung Jesu=> endgültiger Sieg über die Finsternis) und dem Zeitfenster von Schawuot (Anm.: Ausgießung des Heiligen Geistes) handelt, da es verwundet wurde und mit sieben Hörnern und Augen ausgerüstet ist, welches den Heiligen Geist in seiner Siebenfältigkeit in der Struktur von Macht, Reichtum, Weisheit, Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Lob repräsentiert (vgl. Offenbarung 5,6.12 i.V.m. Jesaja 11,1-2).

Offenbarung 5,6.12:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
12 … die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.

Jesaja 11,1-2:
1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.

Das Zeitfenster von Sukkot- das Laubhüttenfest

Die Gegenwart des himmlischen Vaters und seines Lammes offenbaren gemeinsam das Zeitfenster von Sukkot, dem Fest der Herrlichkeit. Es ist das Fest, das drei verschiedene Lichtqualitäten der Ewigkeit vereint, die einen gleißenden und leuchtenden Lichtball ergeben, der die wahre Beziehung im Vater und seinem Sohn bedeutet (vgl. Jesaja 60,1 i.V.m. Offenbarung 21,22-24).

Jesaja 60,1:
1 Mache dich auf (Anm.: Verlasse dein altes Umfeld- Gedankenmuster.), werde licht (Anm.: Werde eins mit der dir zugeteilten Gegenwart Gottes und seinen Gedanken.); denn dein Licht (Anm.: Gegenwart des Sohnes- Jesus Christus) kommt, und die Herrlichkeit des HERRN (Anm.: Gegenwart des himmlischen Vaters) geht auf über dir!

Offenbarung 21,22-24:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
24 Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.

Der Feind will unsere Zeit besetzt halten!

Und genau diese genannten Zeitfenster will der Feind besetzt halten, indem er das Volk Gottes in Unkenntnis über die Zeiten hält, damit das Königreich Gottes auf Erden nicht voranschreitet.
Das Resultat der Besetzung des Feindes wird dadurch erkennbar, wenn Heilige im Volk Gottes gar nicht, ineffektiv und unkontrolliert geben, was bedeutet, dass sie willkürlich zu Zeitpunkten investieren, die sie für richtig halten, was jedoch Folgen haben kann, wenn sie den Beginn der Zeitfenster Gottes nicht verstehen.
Wenn Investitionen willkürlich ins Reich Gottes eingesät werden, ist das ein Hinweis darauf, dass die Saat nicht zur richtigen Zeit ausgesät wird und somit nicht in ihrer Fülle aufgehen kann.
Es verhält sich so ähnlich als würde man Samen zur Zeit des Winters auf ein Ackerfeld aussäen, was dazu führt, dass es zu keiner gut entwickelten Frucht kommt, die man erwartet.
Deshalb ist die Investition ins Königreich Gottes zur richtigen Zeit von Bedeutung.
Um das Vorhaben des Feindes, der unser Zeitfeld besetzen will zu verdeutlichen, möchte ich auf die Zeit von Gideon eingehen als die Midianiter und Amalekiter sich in der Ebene von Jesreel platzierten, die die Erbregion des Stammes Issaschar war, der die Berufung trug, die Zeiten Gottes zu erkennen, aber auch sein Volk anzuweisen, was es zu den bestimmten Zeiten tun sollte (vgl. Richter 6,33 i.V.m. Josua 19,17-18a; 1.Chronik 12,33).

Richter 6,33:
33 Als nun alle Midianiter und Amalekiter und die aus dem Osten sich versammelt hatten, zogen sie herüber und lagerten sich in der Ebene Jesreel.

Josua 19,17-18a:
17 Das vierte Los fiel auf den Stamm Issaschar für seine Geschlechter.
18a Und sein Gebiet war Jesreel, …

1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issachar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …

Jesreel (Anm.: “Gott sät, oder Gott zerstreut.”) war ein Ort, der sich in der Region von Samaria (Anm.: “Wachtberg oder dem Wächter zugehörig”) befand und ist ein Hinweis auf den Ort des prophetischen Überblicks und des richtigen Verständnisses über das Investieren ins Königreich Gottes, um den Feind zu zerstreuen.

Die Midianiterfürsten Oreb und Seeb

Die zuvor genannte Besetzung durch die Feinde Israels wurde unter anderem durch die Midianiterfürsten Oreb und Seeb angeführt, die es darauf abgesehen hatten, alle Ebenen der Ressourcen des Volkes Israel zu besetzen.
Sie besetzten nicht nur den Bereich der irdischen Versorgung sondern auch die Ebene, der geistlichen Versorgung (Anm.: Offenbarung), da sie sich an den Wasserstellen bis hin nach Beth-Bara lagerten.
Beth-Bara war der Ort am Jordan, an dem Johannes der Täufer Jesus als das Lamm Gottes erkannte, das die Sünde der Welt auf sich nahm (vgl. Richter 7,23-25 i.V.m. Johannes 1,28-29).

Richter 7,23-25:
23 Und die Männer Israels von Naftali, von Asser und von ganz Manasse wurden zusammengerufen und jagten den Midianitern nach.
24 Und Gideon sandte Botschaft auf das ganze Gebirge Ephraim und ließ sagen: Kommt herab den Midianitern entgegen und nehmt ihnen die Wasserstellen weg bis nach Bet-Bara und auch den Jordan. Da wurden zusammengerufen alle, die von Ephraim waren, und nahmen ihnen die Wasserstellen weg bis nach Bet-Bara und auch den Jordan.
25 Und sie fingen zwei Fürsten der Midianiter, Oreb (Anm.: “Rabe”- Hexerei/ Zauberei- eigene Kraft/ eigene Machbarkeit und Stärke; vgl. 1.Mose 8,7; 1.Samuel 15,23) und Seeb (Anm.: “Wolf“- Religion; vgl. Matthäus 10,16), und erschlugen Oreb am Felsen Oreb und Seeb bei der Kelter Seeb und jagten den Midianitern nach und brachten die Häupter Orebs und Seebs zu Gideon über den Jordan.

Johannes 1,28-29:
28 Dies geschah in Betanien (Anm.: Bethabara) jenseits des Jordans, wo Johannes taufte.
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Und wie in der Botschaft zuvor erwähnt, trägt das geschlachtete und lebendige Lamm Gottes die Kraft und die rechtmäßige Befugnis, die Geheimnisse des himmlischen Vaters zu offenbaren (vgl. Offenbarung 5,5-7 i.V.m. Offenbarung 6,1).
Die Midianiterfürsten sind somit ein Hinweis auf eine falsche, prophetische Stimme sowie auf einen religiösen Geist, der das richtige Erkennen der Zeiten als Gesetzlichkeit hinstellt und sich auf diese Weise der Weisung Gottes entgegenstellt, um die Ressourcen des himmlischen Vaters zurückzuhalten (vgl. Matthäus 7,15 i.V.m. Lukas 11,52).

Matthäus 7,15:
15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

Lukas 11,52:
52 Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.

Ein fataler Umstand

Ein weiterer fataler Umstand, der wiederholt im Volk Gottes auftritt, ist der, dass viele Dienste im Reich Gottes ihre Botschaften unter anderem auf der Grundlage von Galater 6,6-7 frei auf unterschiedliche Weise zur Verfügung stellen, damit Gottes Gegenwart und seine Herrlichkeit auf Erden zunehmen kann, jedoch viele Konsumenten nicht bereit sind, diese Bereitstellung ehrbar zu honorieren.
Solch ein Verhalten kommt der Besetzung der Midianiterfürsten gleich und hat zur Folge, dass Gott nicht mit seiner vollen Gegenwart und Herrlichkeit die betreffenden Personen segnen kann.

Galater 6,6-7:
6 Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allem Guten.
7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

Lasst uns demnach ehrbar die festgesetzten Zeiten Gottes und seine Stimmen im Volk ehren und honorieren, die er für diese Zeit eingesetzt hat, so dass seine Gegenwart und Herrlichkeit auf Erden in unserem persönlichen Leben tatsächlich zunimmt.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung
 
Da wir uns in der Zeit kurz vor dem Pessachfest befinden, das mit der göttlichen Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei Ägyptens und des Triumphs von Jesus Christus am mittleren Kreuz von Golgatha im Zusammenhang steht, möchte ich auf einen wichtigen Aspekt eingehen, der sich hinter dem Aufenthalt des Lammes im Haus (Anm.: der Hebräer) zur Pessachzeit verbirgt.
 
Die Anweisung Gottes
 
Gott wies Mose und Aaron an, dem Volk Israel mitzuteilen, dass jeder Hausvater am zehnten Tag des ersten biblischen Monats (Anm.: Abib/Nisan) ein einjähriges, fehlerloses Lamm in sein Haus nehmen und es bis zum vierzehnten Tag des genannten Monats im Haus halten sollte, um es danach zu schlachten und zu essen (vgl. 2.Mose 12,3.5-6).
 
2.Mose 12,3.5-6:
3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. …
5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr es nehmen 6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.
 
Bevor das Lamm durch den jeweiligen Hausvater ins Haus genommen wurde, war der Wohnort der Hebräer mit der gegenwärtigen Atmosphäre von Bedrückung gefüllt, da der Pharao das Volk Israel aus seinem Land nicht ausziehen lassen wollte. Als jedoch das Lamm ins Haus gebracht wurde, veränderte sich diese bedrückende Atmosphäre in eine himmlische Gegenwart, indem das jeweilige Haus durch das Lamm mit der Struktur des Ewigkeitszeitplans Gottes gefüllt wurde.
 
Das Quadrat im Kreis - Das Geheimnis und die Stärke der Zahlen
 
Diesbezüglich sah ich in meinem Geist einen Kreis, in dem ein Quadrat war und dessen vier Eckpunkte die Linie des Kreises berührten. Hierbei ließ mich der HERR wissen, dass der Kreis den Bereich der Ewigkeit und das Quadrat, seinen Willen aus der Ewigkeit in der temporären Zeitzone der Menschen widerspiegelt.
 
Die Etablierung des Zeitraums der Ewigkeit durch das Lamm Gottes inmitten der temporären Zeit fand durch ein von Gott bestimmtes Zeitmaß statt, indem er Zahlen verwendet, bei denen es sich um die Zahlen: „1,4,10 und 14“ handelt.
 
Wir wissen, dass Gott uns als Menschen Zahlen gegeben hat, um z.B. ein Maß oder einen Wert zu bestimmen. Zugleich verwenden wir Zahlen, um uns zu verabreden und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort auf die richtige Person zu einem bestimmten Anlass zu treffen.
 
Die vierfache Schnur in den hebräischen Buchstaben
 
Die „vierfache Schnur“ in den hebräischen Buchstaben ergeben sich aus den darin enthaltenen Bildern, Bedeutungen, Klängen und Zahlenwerten, wobei sich die einzelnen Buchstaben in ihrer Aussprache aus mehreren hebräischen Buchstaben des Alphabets zusammensetzen, bei denen diese Aussprache eine Namensbedeutung enthält. Auch der Zahlenwert eines hebräischen Buchstabens kann einen Namen bzw. eine Aussage ergeben. Ebenfalls trägt die piktographische Darstellung der Buchstaben eine Wichtigkeit. Sie wurden von Gott gewählt als Teil seiner Offenbarung, womit diese uns Menschen dienen. Das Volk Israel ist damit vertraut, und die meisten sind fest davon überzeugt, dass die Form des Buchstabens ein Teil von Gottes Offenbarung ist.
 
Der wichtige Hinweis von Jesus
 
Auch Jesus lehrte, dass die Größe und die Form der hebräischen Buchstaben von andauernder Bedeutung sind (vgl. Matthäus 5,18).
 
Matthäus 5,18:
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe (Anm.: hebräisch: „Jod“; griechisch: „Jota“ => meint den kleinsten geschriebenen Strich mit einem Stift) noch ein Tüpfelchen (Anm.: griechisch: „keraia“ => „ein kleines Horn, Endpunkt, Spitze, Punkt“) vom Gesetz, bis es alles geschieht.
 
Diese Bibelstelle offenbart uns, dass weder der kleinste hebräische Buchstabe noch der kleinste Teil eines hebräischen Buchstabens vergeht, was beinhaltet, dass die Wichtigkeit der Formen der hebräischen Buchstaben bestehen bleibt.
 
Die auftauchenden Zahlen zur Zeit des Lammes – Pessach
 
Um in Verbindung mit dem Aufenthalt des Lammes zur Zeit des Volkes Israel in Ägypten auf die dort von Gott verwendeten Zahlen einzugehen, sollten wir zunächst mit einem biblischen Verständnis auf die oben genannten vier Zahlen schauen. Die Zeitperiode, in der das Lamm im Haus der Hebräer lebte, erschuf eine heilige Gegenwart des himmlischen Vaters, die zu uns noch heute spricht.
 
Wie zuvor erwähnt handelt es sich bei den Zahlen um:
 
  1. die Zahl „1“, welche mit dem hebräischen Buchstaben „Aleph“ verbunden ist, der soviel bedeutet wie „Rind, sich gewöhnen, Tausend, lehren, belehren, Führer, Stärke, Meister/HERR“ und hat die Darstellung eines „Stierkopfs“,
  2. die Zahl „4“, welche mit dem hebräischen Buchstaben „Daleth“ verbunden ist, der soviel bedeutet wie „Tür, Türflügel, Deckel, Spalten einer Schriftrolle, schöpfen= (erheben, aufsteigen), herabhängen, baumeln, Fadenrest, gelöstes Haar, geringe, arme Bevölkerung, trüben“ und hat die Darstellung „einer aufgeklappten Zelttür“,
  3. die Zahl „10“, welche mit dem hebräischen Buchstaben „Jod“ verbunden ist, der soviel bedeutet wie „Hand („jad“), Seite, Macht, Gewalt, Denkmal, Halter, Zapfen, Teil, Abteilung, und hat die Darstellung „einer Hand“,
  4. die Zahl „14“, welche sich aus den hebräischen Buchstaben „Jod und Daleth“ zusammensetzt, was wiederum das Wort „Hand“ bedeutet.
Diese genannten Zahlen stehen in Verbindung mit:
 
  1. dem Alter des Lammes sowie dem des biblischen Monats, in dem das Lamm ins Haus genommen wurde,
  2. der Dauer vom Aufenthalt des Lammes im jeweiligen Haus (Anm.: vier Tage => Zeitraum der Beziehung),
  3. dem Datumsbeginn vom Aufenthalt des Lammes im jeweiligen Haus,
  4. dem Ende vom Aufenthalt des Lammes im jeweiligen Haus.
Die Etablierung einer neuen Gegenwart und Zeit
 
Anhand dieser Erklärung ist zu erkennen, dass sich mit der Gegenwart des Lammes eine neue Zeit im Leben des Volkes Israel etablierte, denn das angewandte Blut des Lammes stand mit der Tür und dem Schutz sowie der Befreiung des Volkes Israel in Verbindung (vgl. 2.Mose 12,7.12-13).
 
2.Mose 12,7.12-13:
7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie es essen, …
12 Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR.
13 Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.
 
Gott, der himmlische Vater etablierte durch seinen Plan aus der Ewigkeit eine heilige Gegenwart im Haus der Hebräer durch das geschlachtete Lamm, das ein Hinweis auf Jesus Christus ist (vgl. Johannes 1,29).
 
Johannes 1,29:
29 Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
 
Es ist kein Zufall, dass das Lamm zur Zeit der Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei Ägyptens mit der Tür in Verbindung stand, was auch Jesus als Lamm Gottes aufgriff, indem er sagte, dass er die Tür für seine Schafe ist (vgl. Johannes 10,9 i.V.m. Johannes 14,6; Johannes 3,16).
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Die Heimsuchung des Lammes Gottes zur Zeit des Volkes Israel in Ägypten ist ein Hinweis für uns Menschen, dass wenn wir Jesus Christus als Lamm Gottes in unserem Leben wahrhaftig aufnehmen, sich der Plan des himmlischen Vaters in unserem Leben manifestiert. Dies beinhaltet, dass Gott seine väterliche Hand offenbart, die seine Stärke, Führung, Schutz, Freiheit und neue Möglichkeiten in Jesus Christus in uns formt sowie hervorbringt.
 
Das „Jod-Jota“- die „Hand Gottes“
 
Es ist kein Zufall, dass das Datum vom Beginn und vom Ende des Aufenthalts des Lammes zur Zeit des Volkes Israel in Ägypten auf die „Hand Gottes“ verweist, der sein Lamm bzw. seinen Sohn für uns gab.
 
Und das ist der Grund, warum ebenfalls in der Aussage von Jesus Christus, die er in Matthäus 5,17-19 im Zusammenhang mit der „Hand“ äußerte, ein Bezug erkennbar ist, wo er von sich als die Erfüllung des prophetischen Wortes sowie die Erfüllung des Gesetzes spricht (vgl. Matthäus 5,17-19).
 
Matthäus 5,17-19:
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe (Anm.: hebräisch: „Jod“; griechisch: „Jota“ => meint den kleinsten geschriebenen Strich mit einem Stift) noch ein Tüpfelchen (Anm.: griechisch: „keraia“ => „ein kleines Horn, Endpunkt, Spitze, Punkt“) vom Gesetz, bis es alles geschieht.
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
 
Weiterhin ist es bemerkenswert, dass Gott anhand der Daten des Aufenthalts des Lammes im Haus der Hebräer „seine Hand - „jad“ offenbarte. Die „Hand“ kommt erstmalig verdeckt im Wort Gottes in Verbindung mit der Erschaffung des ersten Adams vor, wobei das Lamm Gottes – Jesus Christus der letzte Adam ist (vgl. 1.Mose 2,7-8; 1.Korinther 15,45).
 
1.Mose 2,7-8:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.
 
1.Korinther 15,45:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“, und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
 
Die zwei Hände des Menschen und das doppelte „Jad“
 
Da davon auszugehen ist, dass der Mensch von Gott mit zwei Händen geschaffen wurde, ist es interessant, dass der hebräische Name, der zweimal die Buchstaben „Jod und Daleth => din sich trägt mit dem zweiten Namen von Salomo verbunden ist, der auch „Jedidja“ genannte wurde, was soviel wie „Liebling, Freund, lieblich“ bedeutet (vgl. 2.Samuel 12,24-25).
 
2.Samuel 12,24-25:
24 Und als David seine Frau Batseba getröstet hatte, ging er zu ihr hinein und wohnte ihr bei. Und sie gebar einen Sohn, den nannte er Salomo. Und der HERR liebte ihn.
25 Und er tat ihn unter die Hand des Propheten Nathan; der nannte ihn Jedidja um des HERRN willen.
 
Das Lamm Gottes und die vierfältige Rückerstattung
 
An dieser Stelle möchte ich auf eine Heimsuchung des Lammes Gottes eingehen, die ebenfalls mit der Zahl „4“ verbunden ist und wo sich die Atmosphäre bzw. Gegenwart inmitten des Hauses dieser Person veränderte.
 
Bei dieser Person handelt es sich um den Zöllner Zachäus (Anm.: bedeutet „unschuldig“), der auf einen Maulbeerbaum kletterte und Jesus Christus, das Lamm Gottes sehen wollte und sich nicht aufgrund seiner gemachten Fehler vor ihm hinter dem Baum versteckte. Sein Herz war bereit Vergebung und Erlösung zu empfangen, worauf bereits sein Name und auch sein Hinaufklettern auf den Baum hindeutete (vgl. Psalm 24,3-5 i.V.m. Lukas 19,1-10).
 
Psalm 24,3-4:
3 Wer darf auf des HERRN Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?
4 Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört: 5 der wird den Segen vom HERRN empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heiles.
 
Lukas 19,1-10:
1 Und er ging nach Jericho hinein und zog hindurch.
2 Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich.
3 Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt.
4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen.
5 Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.
6 Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.
7 Als sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt.
8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.
9 Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist Abrahams Sohn.
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
 
Zachäus war bereit sich in die direkte Gegenwart des Lammes Gottes zu begeben, was der Grund dafür war, warum Jesus Christus bei ihm einkehrte und sein Haus mit dem Ewigkeitsplan des Vaters erfüllte, so dass Zachäus bereit war vierfach zurückzuerstatten, worin er Menschen betrogen hatte.
 
Erst durch die Gegenwart des Lammes Gottes in seinem Haus begann Zachäus durch seine Taten der Wiederherstellung auf die einzige wahre Tür (Anm.: „Daleth“=> „Zahlenwert 4“, symbolisiert eine offene Tür) zum Vater hinzuweisen, die Jesus Christus ist.
 
Was Pessach bereithält
 
Entsprechend dieser Offenbarung dürfen wir als Heilige im Hinblick auf Pessach sicher sein, dass Jesus Christus für uns neue Möglichkeiten, Chancen und Gelegenheiten im neuen Erlösungszyklus bereithält. Hierbei ist es unsere Aufgabe diese aus seiner Hand in Empfang zu nehmen und seine Gnade anerkennend darin zu wandeln.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 23. MÄRZ 2018 | 07. NISSAN/ABIB 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
Da ist eine Zeitspanne, die zu Ende gegangen ist und dazu aufruft, den Bereich der „königlichen Pflege und Vorbereitung“ zu verlassen, um in das Feld des Löwen von Juda einzutreten!
Du kommst in Berührung mit der Autorität des ewigen Königs, DESSEN Gegenwart mit dem Geist der Furcht des HERRN verbunden ist (vgl. Esther 2,12b-13a; Esther 5,1-2; Jesaja 11,1.3)!
Fürchte dich nicht, sondern komme in Übereinstimmung mit Seiner ewigen Königsreichsregierung, weil darin die Bewahrung des Lebens ist, spricht der Geist des Propheten (vgl. Esther 4,11b i.V.m. Johannes 6,63b)!
Sei bereit einen Bereich zu verlassen, weil eine neue Zeit für dich begonnen hat!
Das Verlassen wird dich in die Phase hineinführen, in der du auf Gläubige triffst, die sich ebenfalls der Führung Gottes unterstellt haben und in eine neue Ebene des Geistes eintreten!
Das hat zur Folge, dass ein neuer Klang der Anbetung zu hören ist, der mit der Reinheit des Herzens und der Ebene des VATERS verwoben ist (vgl. Johannes 4,23-24 i.V.m. Matthäus 5,8)!
Da ist die ältere Generation, die eine bestimmte Zeit der Vergangenheit ablegt und in die neue Zeit der Hingabe zu Gott eintritt!
Das, was du dem HERRN versprochen hast und über eine lange Zeit geruht hat, erfüllt sich, weil es von dir zu diesem Zeitpunkt aktiviert wird, spricht der Geist des Propheten!
Die Aktivierung steht mit einer größeren Herrlichkeit im Zusammenhang, mit der sich der Heilige Geist gemeinsam in deinem Leben bewegt (vgl. Jesaja 60,1)!
Da ist neue Kraft, die durch von Gott gegebene Hoffnung freigesetzt wird, so dass es zu einem „Abheben“ in den Generationen kommt (vgl. Jesaja 40,31)!
Sei dir deines Laufes in Christus Jesus bewusst und treffe dein Ziel, ohne ziellos zu agieren (vgl. 1.Korinther 9,25-26 i.V.m. 2.Timotheus 2,5)!
Ein neuer Klang ertönt in deinem Aufgabenfeld, der mit dem Ruf des HERRN und dem Ersten in Verbindung steht!
Sei bereit einen Bereich zu verlassen und die derzeitigen Dinge loszulassen, um zu erkennen, wie Jesus Christus bereits im neuen Bereich steht, den Er für dich bereitet hat (vgl. Matthäus 4,18-22 i.V.m. Epheser 2,10)!
Höre den Klang und erlebe die Zunahme an Stärke!
Sei nicht zögerlich, wenn es darum geht, dass du Beziehungen bzw. Zusammenkünfte mit Menschen loslassen musst, weil du auf deinem Weg mit Jesus Christus in einen neuen Bereich eintrittst (vgl. Markus 1,19-20)!
Höre den Ruf und halte an den hohen Wegen des Sohnes Gottes fest, DER vor dir hergeht! Das hat zur Folge, dass sich die Kraft Seiner Gnade in deinem Leben intensiviert, spricht der Geist des Propheten!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Esther 2,12b-13a:
… 12b nachdem sie (Anm.: Esther) zwölf Monate nach der Vorschrift für die Frauen gepflegt worden war – denn ihre Pflege brauchte so viel Zeit, nämlich sechs Monate mit Balsam und Myrrhe und sechs Monate mit kostbarer Spezerei und was sonst zur weiblichen Pflege gehört –, 13a dann ging die Jungfrau zum König, …
 
Esther 5,1-2:
1 Und am dritten Tage zog sich Esther königlich an und trat in den inneren Hof am Palast des Königs gegenüber dem Palast des Königs. Und der König saß auf seinem königlichen Thron im königlichen Saale gegenüber dem Tor des Palastes.
2 Und als der König die Königin Ester im Hofe stehen sah, fand sie Gnade vor seinen Augen. Und der König streckte das goldene Zepter in seiner Hand gegen Esther aus. Da trat Esther herzu und rührte die Spitze des Zepters an.
 
Jesaja 11,1.3:
1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. …
3 Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, …
 
Esther 4,11b:
… 11b es sei denn der König strecke das goldene Zepter gegen ihn aus, damit er am Leben bleibe. …
 
Johannes 6,63b:
… 63b Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
 
Johannes 4,23-24:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Matthäus 5,8:
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
 
Jesaja 60,1:
1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!
 
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
1.Korinther 9,25-26:
25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.
26 Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, …
 
2.Timotheus 2,5:
5 Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht.
 
Matthäus 4,18-22:
18 Als nun Jesus am Galiläischen Meer entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, seinen Bruder; die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.
19 Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
20 Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Markus 1,19-20:
19 Und als er (Anm.: Jesus Christus) ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, wie sie im Boot die Netze flickten.
20 Und alsbald rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Boot mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm