Einleitung
 
Während einer Anbetungszeit in unserem apostolischen Zentrum „Holy Place“ erhielt ich eine offene Vision, in der ich eine Art Wendeltreppe in der Mitte des Raumes sah. Ich sah viele Engel, deren Körper mit Licht gefüllt war, spiralförmig fliegend auf-/ und niedersteigen.
 
Der Aufbruch Jakobs
 
Währenddessen wurde ich an die Bibelstelle aus 1.Mose 28,10-13 erinnert, wo sich Jakob von Beerscheba (Anm.: bedeutet „Siebenbrunn oder Eidbrunnen“) auf den Weg nach Haran (Anm.: bedeutet „Weg oder Straße“) machte und sich währenddessen an einem bestimmten Ort zum Schlafen niederließ, weil die Sonne bereits untergegangen war.
 
Jakobs Traum
 
Von diesem Ort nahm Jakob einen ausgewählten Stein und legte ihn unter seinen Kopf, so dass er einschlief und einen Traum von Gott erhielt, wo er eine Treppe sah, die auf der Erde stand und bis in den Himmel reichte. Weiterhin sah er, wie Engel Gottes an der Treppe auf-/ und niederstiegen.
Daraufhin hörte Jakob den HERRN im Traum, der ihm eine Verheißung mitteilte, die mit seiner Liegeposition verknüpft war.
 
1.Mose 28,10-13:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.
13 Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.
 
Das Liegen in Gottes Gegenwart
 
Wenn man gemäß dem Wort Gottes an einem Ort liegt bzw. zur Ruhe kommt, wo sich die Gegenwart Gottes befindet, hat diese Freisetzung von Offenbarung zur Folge, so wie es ebenfalls beim Propheten Samuel geschah, der sich im Haus Gottes aufhielt und die Lampe Gottes noch nicht verloschen war (vgl. 1.Samuel 3,3-4).
 
1.Samuel 3,3-4:
3 Die Lampe Gottes war noch nicht verloschen. Und Samuel hatte sich gelegt im Heiligtum des HERRN, wo die Lade Gottes war. 4 Und der HERR rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!, …
 
Das Liegen vor Gott an dem Ort, wo er sich mit seiner Gegenwart aufhält, dient dem HERRN als Hinweis, dass man sich ihm vollkommen hingegeben hat, um zugleich seine Verheißung in vollem Maß in Empfang zu nehmen.
 
In einem prophetischen Kontext gesprochen, ist die abgedeckte Fläche des Bodens, wenn man auf diesem mit seinem Körper liegt wesentlich größer als wenn man nur mit seinen Füßen darauf steht.
Das Stehen auf dem Boden ist mit der Landeinnahme zur Eigentumsgewinnung verbunden, wobei das Liegen auf dem Boden in der Gegenwart Gottes mit der Verheißung der Generationen sowie mit einer internen Umstrukturierung verknüpft ist (vgl. 5.Mose 11,24 i.V.m. 1.Mose 28,13-15).
 
5.Mose 11,24:
24 Alles Land, darauf eure Fußsohle tritt, soll euer sein: von der Wüste bis an den Berg Libanon und von dem Strom Euphrat bis ans Meer im Westen soll euer Gebiet sein.
 
1.Mose 28,13-15:
13 Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.
14 Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden.
15 Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.
 
Die Zeit des Glaubens
 
Die Erscheinung bzw. der Traum, den Jakob empfing, ereignete sich vor der Zeit der Übergabe der Thora, die zur Zeit Moses stattfand, der wesentlich später als Jakob lebte. Somit deutet die Zeit Jakobs auf das Zeitfenster des Glaubens hin, das die Zeit der Vertrauensbeziehung mit Gott beinhaltet.
 
Es ist der Glaube, der mit fester Zuversicht bzw. festem Vertrauen verbunden ist und zwar von den Dingen, die man im natürlichen Bereich nicht sieht (vgl. Hebräer 11,1).
 
Hebräer 11,1:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
 
Es ist nicht eindeutig überliefert, inwieweit Jakob prophetisch trainiert wurde in den geistlichen Bereich zu schauen oder Träume von Gott gesandt einstufen zu können, jedoch empfing er diesen Traum, von dem er wusste, dass dieser von Gott war.
 
Jakob wurde befähigt im Geist zu erkennen, dass die Region Lus mit dem offenen Tor des Himmels in Verbindung stand (vgl. 1.Mose 28,16-17).
 
1.Mose 28,16-17:
16 Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!
17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
 
Jakobs Zwischenstopp in Lus
 
Der Aufbruch Jakobs von Beerscheba (Anm.: bedeutet „Siebenbrunn oder Eidbrunnen“) nach Haran (Anm.: bedeutet „Weg oder Straße“) und sein Zwischenstopp in der Region Lus (Anm.: bedeutet „Mandelbaum“), die er später aufgrund der Gegenwart Gottes in Bethel (Anm.: bedeutet „Haus Gottes“) umbenannte, tragen eine strategische Vorgehensweise.
 
In einem prophetischen Kontext ausgedrückt, verließ Jakob den Ort der tiefen Wasser (Anm.: göttliche Bestätigung => Eid), um sich auf den Weg zu DEM WEG zu machen, was aus übergeordneter Perspektive ein Beleg dafür ist, sich in Jesus Christus dem himmlischen Vater zu nähern (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Während sich Jakob auf dem Weg zum Bestimmungsort Haran befand, kam er in die Region Lus, die auf die prophetische Salbung hindeutet sowie damit in Verbindung steht, eine neue Zeit anzukündigen. Deshalb war es kein Zufall, dass Jakob genau zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs in Lus ankam und müde wurde, so dass er einschlief und dort den Traum erhielt.
 
Es handelte sich um einen Zeitpunkt, in der die Wirtschaft der Region und dessen Mitarbeiter ruhten, um Kraft für die neue Zeit zu schöpfen.
 
Der neue Tag und die Freisetzung von Offenbarung
 
Jakob trug in sich das innere Verlangen in den neuen Tag des HERRN einzutreten, den Gott bereits erschaffen hatte, da Gott ewig ist (vgl. Epheser 2,10).
 
Epheser 2,10:
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
 
Meistens steht mit dem Tag des HERRN die Freisetzung von Offenbarung in Verbindung, so wie es bei Jakob oder auch beim Seher Johannes der Fall war (vgl. Offenbarung 1,10).
 
Offenbarung 1,10:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
 
Um in die neue Zeit eintreten zu können, wusste Jakob, dass er den gegenwärtigen Ort (Anm.: Beerscheba) verlassen musste, um tiefer in seine göttliche Verheißung zu gelangen.
 
Die Ausschau nach dem neuen Tag
 
Daraus wird deutlich, dass Jakob nach der neuen Zeit Ausschau hielt, da nach Gottes Maßstab der Tag mit dem Abend beginnt und der Mandelbaum der erste Baum in Israel ist, der zur Frühlingszeit blüht bzw. diese ankündigt (vgl. 1.Mose 1,5).
 
1.Mose 1,5:
… 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Das im Wort Gottes verwendete hebräische Wort für „Mandel“ ist das Wort „šāqēd, welches von dem Wurzelwort „šāqad abgeleitet ist, was „zu wachen, Ausschau halten“ bedeutet (vgl. Jeremia 1,11-12). (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Mandel-šāqēd und dem Wort „wachen-šāqad mit der Wortschlüsselnummer: 8487* und 8485)
 
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig (Anm.: Mandelbaumzweig).
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
 
Darüber hinaus war sich Jakob der Bedeutung der prophetischen Handlung am Geburtsort des neuen Tages (Anm.: Lus) bewusst, so dass er den Stein salbte, auf dem er mit seinem Kopf gelegen hatte und diesen dadurch zu einem Gedenkstein machte.
 
Dieser Stein war bereits ein Hinweis auf den kostbaren Eckstein Jesus Christus, der noch auf die Erde kommen sollte und dessen Zeugnis der Geist der prophetischen Rede ist (vgl. 1.Mose 28,18-19 i.V.m. 1.Petrus 2,5-6; Offenbarung 19,10e).
 
1.Mose 28,18-19:
18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel; vorher aber hieß die Stadt Lus.
 
1.Petrus 2,5-6:
5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
6 Darum steht in der Schrift (vgl. Jesaja 28,16): „Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Die Umwandlung vom Baum zum Haus
 
Die Offenbarungserkenntnis Jakobs führte ihn dazu, dass er die Region nicht nur als „Mandelbaum“ (Anm.: Lus) erkannte, sondern als eine Region der engen Beziehung mit Gott (Anm.: Bethel => „Haus Gottes“).
 
Wenn Gott die Heiligen seines Volkes an ihrem Aufenthaltsort in Jesus Christus mit seiner Gegenwart heimsucht, erhält das Territorium aufgrund seiner Heimsuchung einen höherwertigen Charakter.
 
Die „Substanz/der Charakter“ des gegenwärtigen Aufenthaltsortes verwandelt sich plötzlich in den Ort der tieferen Gemeinschaft mit Gott, was mehr Nähe mit ihm bedeutet (vgl. 1.Mose 28,17-19).
 
1.Mose 28,17-19:
17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel (Anm.: bedeutet „Haus Gottes“); vorher aber hieß die Stadt Lus (Anm.: bedeutet „Mandelbaum“).
 
Jesus Christus, der Sohn Gottes und himmlische „Zimmermann“ möchte für jeden in seinem Volk einen neuen Raum im Haus seines Vaters schaffen, den er für diese Zeit geben möchte (vgl. Markus 6,2-3 i.V.m. Johannes 14,2-3a).
 
Markus 6,2-3:
2 Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er das? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche mächtigen Taten, die durch seine Hände geschehen?
3 Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.
 
Johannes 14,2-3a:
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3a Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, …
 
Der Austausch von Engeln
 
Der Ort Lus, zu dem Jakob auf seinem Weg nach Haran kam, war ein besonderer Ort, weil dort Engelskräfte von Gott ausgetauscht wurden.
 
Es wird in 1.Mose 28,12 erwähnt, das zuerst die Engel Gottes aufstiegen und andere abstiegen.
Der Grund für diesen Austausch von Engeln war, dass Jakob sich in einer Zeit des Übergangs befand und zwar vom Land der bestätigten Verheißung (Anm.: Beerscheba) in das Land der „Pioniere“, um das Feld für die zukünftigen Generationen vorzubereiten, die später durch ihn gesegnet werden sollten (vgl. 1.Mose 28,14-15).
 
Die Engel, die für das Land der Verheißung bestimmt waren, stiegen auf und die Engel, die für die Pionierphase von Gott erwählt waren, stiegen ab.
 
Die Pionierengel
 
Die pionierenden Engel sind Engelsmächte, die uns als Volk Gottes dabei helfen, Erfolg im Erdbereich zu erhalten, um auf unserem neuen Weg mit Gott natürliche Dinge zu verwalten, so dass wir die Segnungen Gottes vor den Menschen offenbaren können.
 
Es existieren Engel, die einzig und allein von Gott dazu bestimmt sind in der geistlichen Welt zu kooperieren und es gibt Engel, die dazu von Gott eingesetzt sind, uns in der natürlichen Welt zu unterstützen, was aus Hebräer 13,2 deutlich wird.
 
Hebräer 13,2:
2 Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Liebe Fokussierte,

wir leben in einer der unglaublichsten und geschichtsträchtigsten Phasen der Menschheitsgeschichte. Ich sage das mit absoluter Zuversicht und wie ich glaube, mit Genauigkeit. Der Herr hat den Ort und die Zeit, in der wir leben, bestimmt (vgl. Apostelgeschichte 17,24-28).
 
Apostelgeschichte 17,24-28:
24 Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.
25 Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.
26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, 27 damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.
 
In ihm leben und bewegen wir uns und haben unser Sein. Es ist der Glaube, der in Zeit und Ort wirkt.
 
Gott sieht dich durch das Blut seines Sohnes Jesus Christus!
 
Du befindest dich in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort, so dass du ihn berühren, ergreifen und in deinem Leben einen Sinn erlangen kannst. Er kannte dich schon vor der Gründung der Erde. Er sieht deine Bestimmung durch das Blut seines Sohnes. Er sieht dich nicht durch deine Mängel, Unzulänglichkeiten oder Fehler. Er sieht dich so, wie du sein sollst.
Wie du auf Gott durch den Glauben antwortest, bestimmt wie du wirst und dann in einer sich verändernden Welt überwindest.
 
Das biblische Jahr 5778 und die Zahl 70

Wir leben im hebräischen (Anm.: biblischen) Jahr 5778 (5000 + 700 + 70 + 8).
Du kannst ein besseres Verständnis über die Zeit in der wir leben darin finden, indem du dir die Zahl 70 mit einem hebräischen Verständnis ansiehst. Siebzig bedeutet, dass deine Blutlinie einen Lebenszyklus der Generationen durchlaufen hat. Diese Zahl ist auch mit dem Ausbruch aus der Gefangenschaft verbunden. Das bedeutet, dass du es ertragen hast zu sein, wer du bist. Aber jetzt wirst du diese Zeitspanne stark beenden und in die Art und Weise eintreten, wie du den HERRN repräsentieren wirst und wer du sein wirst. Die Gefangenschaft in deiner Blutlinie, die dich daran gehindert hat, die Fülle dessen auszudrücken, zu dem Gott dich gemacht hat, ist gebrochen.
 
Das Jahr der 8

In diesem Jahr der Acht (8), 5778 oder 2018, müssen wir uns an alles erinnern und alles in dem Verständnis bezüglich verschiedener Lebensbereiche anwenden, dass wir in einen „Neuanfang“ eintreten. Alle Achten (8er) sind mit einem „neuen“ Anfang verknüpft. Ich liebe Jesaja 43,18-19, in dem es heißt: „Hört auf, in vergangenen Ereignissen zu verweilen und über vergangene Zeiten zu grübeln! Ich mache etwas Neues!  Es sprosst auf - siehst du es nicht? Ich mache eine Straße in der Wüste, Flüsse in der Einöde.“ (CJB) 
 
Das Jahr des Tores

Es ist das Jahr des Tores, in dem wir uns derzeit befinden und wo die Engel sehr aktiv sind, um sicherzustellen, dass wir durch das Tor gehen. Ein Tor ist ein Ort der Autorität und Identität. Ein Tor ist ein Ort des Geschäftes und der Vermögensübertragung. Ein Tor ist ein Ort des göttlichen Rates. Das biblische Jahr 5778 ist auch das Jahr der Tür! Jesus Christus kam zu uns, um DIE TÜR für uns zu werden (vgl. Johannes 10,9)!
 
Das Jahr der ersten Dinge
 
Zu dieser Zeit des Jahres schaue ich mir alle Türen an, durch die wir (und ich sage, wir) gegangen sind. Das Jahr 2018/5778 wird mit fünf Worten zusammengefasst: Türen, Tore, Engel, Wohlstand und Kampf! Dies wird ein Jahr der ersten Dinge, Neuanfänge und Königreichsdemonstration sein. Egal, wie etabliert wir auch sind, es wird neue Anfänge in unserem Leben, Dienst und Autoritätsbereichen geben. Wir, der Leib Christi, müssen offenbaren, wer wir sind und wen wir vertreten! Gott hat eine „erste Ordnung“, die er in diesem Jahr von seinem Volk verlangt.
Der Geist Gottes zieht eine erste Ordnung heraus, die wir noch nie für uns selbst gesehen haben oder auch den Auftrag, zu deren Erfüllung wir berufen sind.

Es kann etwas Neues geschehen, aber inmitten eines Anfangs kann es geschehen, dass wir die Veränderung nicht wahrnehmen. Achten (8er) sind mit der Kraft des Ersten verbunden. Das Erste ist mit dem Prototyp verbunden, etwas, das es noch nie gegeben hat, oder etwas, das noch nie in die beste Qualität der Präsentation gekommen ist.
Die wirkliche Auseinandersetzung, die vor uns liegt, ist wegen unserer neuen Identität.
Das Wort „Neu“ ist ein interessantes Wort. Es gibt ein Moment des Endens, das einem Neuanfang vorausgeht. Daher stellen sich mehrere Fragen:
 
  • Was verstehen wir unter Identität und wer wirst du in den zukünftigen Tagen sein?
  • Wirst du den Moment der Veränderung erkennen, der deine neue Zeitphase beginnt?
  • Wie reagierst du, wenn ein Ende kommt und ein neuer Anfang beginnt?
  • Bist du bereit, darüber hinauszugehen und in eine neue Dimension zu gehen, die Zukunft genannt wird?
Deine wahre Identität beginnt, wenn dein Geistmensch lebendig wird und du in die Familie Gottes aufgenommen wurdest. An diesem Punkt erhältst du das Leben und die Natur Gottes von ihm selbst. Seine DNS dringt durch seinen Geist in dein Kernwesen ein. Dadurch bist du das, was er für dich vorherbestimmt hat. Dennoch muss dein Geist in deine Seele eindringen, damit du dich verwandelst, um das zu reflektieren, was du sein solltest.
 
Ich bete für ein Aufschließen der vollen Bestimmung dessen, was du bist. Ich bete dafür, dass du das Beste reflektierst, was Gott dir in diesem Jahr zugedacht hat.
 
Gottes Segen,
 
Chuck D. Pierce
 
Übersetzung:
Daniel Glimm


 

PROPHEZEIT AM 07. Februar 2018 | 22. SCHEBAT 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
Da sind die kleinen und unscheinbaren Dinge, die durch den Geist Gottes hervorgehoben werden, weil es um die Zeit des kleinen Anfangs geht (vgl. Sacharja 3,8-9a)!
Du hast diesen Anfang nicht ernsthaft wahrgenommen aber der HERR hat ihn erkannt, weil du treu in den kleinen Dingen warst, spricht der Geist des Propheten (vgl. Sacharja 4,10 i.V.m. Matthäus 25,21)!
Über eine lange Zeit lag dieser „Anfang“ ungeachtet am Boden; doch jetzt kommt es zur Erhebung und Umschließung durch die Hand Gottes!
Es geht von unten nach oben, weil es sich um die Königsherrschaft Gottes handelt, die deinen geistlichen Charakter formt und dich erkennen lässt, was es bedeutet in Jesus Christus zu regieren!
Verachte nicht die Unterstützung, die aus einer Richtung kommt, von der du es nicht erwartet hättest!
Dort, wo es einen nebelhaften Umstand gibt, wird dieser plötzlich wie Wachs zerfließen, so dass du vollkommene Klarheit über den Weg hast, den du gehen sollst, spricht der Geist des Propheten!
Da ist der Prozess der inneren Erneuerung, der dich transformiert, so dass du mit einer neuen Identität den Weg mit Jesus Christus vorangehst!
Der kleine aufsprossende Anfang, den du nicht wahrgenommen hast, wird plötzlich durch die Präsenz der Salbung Gottes zu einem wichtigen Element der Unterstützung, an die du dich erinnern wirst (vgl. Offenbarung 2,17 i.V.m. 1.Mose 28,11.18-19)!
Da sind viele kleine Anfänge, die plötzlich wie Steine aufeinanderliegen und einen Steinhaufen ergeben! Dieser „Steinhaufen“ wird durch den apostolischen Eingriff in die Struktur eines lebendigen „Hauses“ gebracht, um die Gegenwart Gottes für die kommende Zeit zu tragen, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Petrus 2,5)!
Da ist die Kraft des Gehorsams gegenüber der Stimme Gottes, die mit dem Wandel im Sieg Jesu verbunden ist, so dass es zum größeren Aufschluss der Geheimnisse in Jesus Christus kommt (vgl. Kolosser 2,2-3 i.V.m. Offenbarung 2,17b)!
Die aufsprossenden geringen Anfänge sind mit dem Neuen verbunden, das im auditiven Bereich noch nie gegenwärtig war (vgl. Jesaja 48,6-7)!
Es geht um den Wandel in der Identität des himmlischen Vaters, der Regierungsautorität der Braut und den Wandel in der Sohnschaft Gottes (vgl. Offenbarung 3,12)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Sacharja 3,8-9a:
8 Höre nun, Jeschua, du Hoherpriester: Du und deine Brüder, die vor dir sitzen, sind miteinander ein Zeichen; denn siehe, ich will meinen Knecht, „den Spross“, kommen lassen. 9a Siehe, auf dem einen Stein, den ich vor Jeschua hingelegt habe, sind sieben Augen. …
 
Sacharja 4,10:
10 Denn wer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden sehen den Schlussstein in Serubbabels Hand.
 
Matthäus 25,21:
21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
 
Offenbarung 2,17:
17 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.
 
1.Mose 28,11.18-19:
… 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel; vorher aber hieß die Stadt Lus.
 
1.Petrus 2,5:
5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Offenbarung 2,17b:
… 17b Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna …
 
Jesaja 48,6-7:
6 Das alles hast du gehört und siehst es und verkündigst es doch nicht. Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
7 Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon.
 
Offenbarung 3,12:
12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm