5778 Ajin Cheth
(Bild von Simon Glimm)
 
Der 20. September 2017 und das neue biblische Jahr 5778
 
Am Abend des 20.09.2017 trat das jüdische Volk in das neue biblische Jahr 5778 ein, das für uns als eingepfropfte wilde Ölzweige in den edlen Olivenbaum ebenfalls von Bedeutung ist, da wir Anteil an der Fettigkeit (Anm.: Salbung) der Wurzel haben (vgl. Römer 11,17-18).
 
Römer 11,17-18:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
 
Der Augapfel Gottes
 
Weiterhin besitzt Israel gemäß Sacharja 2,12b die Stellung des Augapfels Gottes, von dem Jerusalem wie seine Pupille fungiert, so dass es für uns als Heidenchristen gut ist, wenn wir durch Israel auf unser Leben und Umfeld schauen, um mit erleuchteten Augen zuversichtlich in unsere Zukunft mit Jesus Christus zu gehen.
 
Sacharja 2,12b:
12b Wer euch (Anm.: Israel) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
 
Die Offenbarungen, die wir durch diese Vorgehensweise erhalten, beinhalten strategische Maßnahmen, die uns dabei behilflich sind, dass wir unser Leben in dem Zentrum des Willens Gottes und seinem Frieden positionieren, so wie auch Epaphras betete (vgl. Kolosser 4,12).
 
Kolosser 4,12:
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch ringt, damit ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.
 
Die Zahl “8”
 
Da dieses Jahr mit dem hebräischen Buchstaben “Cheth” im Zusammenhang steht, der ebenfalls den Zahlenwert “8” trägt, möchte ich auf die Bedeutung der Zahl eingehen, die erstmalig in 1.Mose 17,12 genannt wird und in Verbindung mit der Anweisung zur Beschneidung von Jungen, die acht Tage alt sind, steht.
Das Zeichen der Beschneidung war ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Nachkommen Abrahams, der unser Vorvater des Glaubens ist.
 
1.Mose 17,12:
12 Jedes Knäblein, wenn's acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind.
 
Erleuchtete Augen des Herzens
 
Es ist wichtig, dass wir uns in dem neuen biblischen Jahr 5778 seines Bundes bewusst sind, der mit der Erleuchtung der Augen unseres Herzens verbunden ist, da Gott durch Jesus Christus die Vorhaut unseres Herzens beschnitten hat (vgl. Römer 2,28-29; Kolosser 2,11 i.V.m. Epheser 1,18-20).
 
Römer 2,28-29:
28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.
 
Kolosser 2,11:
11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus.
 
Epheser 1,18-20:
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.
 
Der umzäunte Garten
 
Der Wandel im Bund durch Jesus Christus mit Gott als unserem himmlischen Vater hat zur Folge, dass wir durch unsere ihm gegenüber ausgedrückten Liebe, seinen göttlichen Maßstab vor den Menschen wie einen umzäunten Garten auf der Erde offenbaren (vgl. 1.Johannes 5,3).
 
1.Johannes 5,3:
3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
 
Der umzäunte Garten beinhaltet unsere Identität als Söhne Gottes sowie die Beziehung zu Gott als unserem himmlischen Vater.
Weiterhin kommt das umzäunte Gebiet dem ersten von Gott gepflanzten Garten gleich, der sich inmitten des Gebiets von „Eden – Wonne“ befindet (vgl. 1.Mose 2,8).
 
1.Mose 2,8:
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.
 
Liebe und Freude
 
Das bedeutet, dass wir uns im neuen biblischen Jahr 5778 in übernatürlicher Liebe und Freude voranbewegen sollten, was mit Jüngerschaft und Stärke verbunden ist (vgl. Johannes 13,35; Nehemia 8,10b).
 
Johannes 13,35:
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
 
Nehemia 8,10b:
10b Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.
 
Der Maßstab Gottes, das wahre Leben und wahrhaftige Hingabe
 
Der Maßstab Gottes beinhaltet seine etablierte Ordnung bzw. seine Gebote, durch die wir als sein Volk Schutz erhalten und das göttliche Leben bewahren, dessen voller Ausdruck die Liebe Gottes ist.
Es ist wichtig, dass wir uns im biblischen Jahr 5778 auf neue Weise dem himmlischen Vater hingeben, so dass wir die Kraft seiner Gnade erleben, in der die Weisheit und Erkenntnis von Jesus Christus verborgen ist (vgl. Kolosser 2,2-3).
 
Kolosser 2,2-3:
… 2 damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, 3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Durch die wahrhaftige Gemeinschaft zu Gott als himmlischen Vater und die Liebe zu unserem Nächsten sind wir in der Lage, das neue geistliche Leben zu erkennen, womit ebenfalls die Zahl „8“ in Verbindung steht (vgl. Matthäus 22,36-40 i.V.m. Jesaja 43,19).
 
Matthäus 22,36-40:
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (vgl. 5.Mose 6,5).“
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (vgl. 3.Mose 19,18).“
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
 
Jesaja 43,19:
19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
 
Der Heilige Geist möchte im biblischen Jahr 5778 auf neue Weise das Licht Jesu (Anm.: geistliche Wahrheit) in uns gebrauchen, so dass es aus uns heraus scheint, damit Menschen Jesus Christus als ein Licht wahrnehmen, das wie durch eine geöffnete Tür von einem beleuchteten Raum nach draußen leuchtet, um die Möglichkeit zu erhalten durch diese hindurchzugehen (vgl. Johannes 10,9).
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Gottgewollte Konfrontation
 
Das biblische Jahr 5778 ist weiterhin ein Jahr, in dem der HERR die Personen, die sich ihm gegenüber bewusst widersetzt haben mit der Stärke seiner etablierten Königreichsordnung konfrontiert.
Das hat zur Folge, dass die betreffenden Personen die Möglichkeit erhalten das lebendige Wort Gottes für diese Zeit zu erkennen, um sich neu in ihrem Leben zu positionieren bzw. im Zentrum des Willens Gottes auszurichten (vgl. 4.Mose 22,24-25a i.V.m. Matthäus 21,33).
 
4.Mose 22,24-25a:
24 Da trat der Engel des HERRN auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren.
25a Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, …
 
Matthäus 21,33:
33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes.
 
Gottes Ordnung und Schutz
 
Durch die von Gott etablierte Ordnung, die sein Wort beinhaltet, gewährt uns der HERR Schutz, wenn wir uns in seinem von ihm für uns festgelegten Territorium bewegen, das das Königreich beinhaltet.
Es ist die Ordnung Gottes, die als eine starke feurige Mauer des Schutzes für sein Volk fungiert, um alle Einflüsse zu verzehren, die konträr zu seinem Willen gehen (vgl. Sacharja 2,9).
 
Sacharja 2,9:
9 Doch ich will, spricht der HERR, eine feurige Mauer rings um sie her sein und will mich herrlich darin erweisen.
 
Die übernatürliche „Umzäunung“ des Lammes Gottes
 
Auch das Lamm Gottes bewegt sich inmitten einer übernatürlichen Umzäunung, die geistliches Leben beinhaltet.
Diese übernatürliche Umzäunung besteht aus dem Regierungssitz Gottes, den vier Gestalten und den vierundzwanzig Ältesten (vgl. Offenbarung 5,6).
 
Offenbarung 5,6:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
 
Wenn wir als Heilige mit dem Lamm Gottes aus Offenbarung 5,6 für diese Zeit zusammenarbeiten möchten, ist es wichtig, dass wir uns in der göttlichen Ordnung aufhalten, in der sich das Lamm Gottes bewegt.
Hierbei geht es um das göttliche Verständnis über die Ordnung von ewiger Regierung (Anm.: der Thron Gottes), ewiger Thronraumbewegung durch die verschiedenen Offenbarungscharakteren des Angesichts Gottes (Anm.: die vier Wesen => Löwe, Stier, Mensch, fliegender Adler) und der ewigen Priesterschaft (Anm.: die vierundzwanzig Ältesten).
Dadurch kann das lebendige und ewige Licht durch das jeweilige Auge im Horn des geschlachteten Lammes Gottes auf die Erde fließen, bei dem es sich um den Geist Gottes in Form von Weisheit, Verständnis, Rat, Stärke, Erkenntnis und der Furcht des HERRN handelt.
Die vier Offenbraungscharakteren des Angesichts Gottes sind mit den sieben Hörnern des Lammes Gottes verbunden.
Das Angesicht des Löwen ist verbunden mit dem Geist des HERRN und dem Geist der Furcht des HERRN.
Das Angesicht des Stiers ist verbunden mit dem Geist der Stärke.
Das Angesicht des Menschen ist verbunden mit dem Geist des Verständnisses und des Rates.
Das Angesicht des fliegenden Adlers ist verbunden mit dem Geist der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Die Wächter und das ewige Licht
 
Weiterhin möchte der HERR im biblischen Jahr 5778 die Wächter innerhalb der Braut Jesu mit seinem siebenfältigen Licht der Ewigkeit heimsuchen, so dass sie auf der Mauer die kommenden geistlichen Bewegungen richtig beurteilen (vgl. Jesaja 62,6-7).
 
Jesaja 62,6-7:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!
 
Die Erleuchtung der Wächter führt dazu, dass die Braut Jesu als geistliches Fürstentum abgesichert und gestärkt wird (vgl. Offenbarung 21,2.9b-11).
 
Offenbarung 21,2.9b-11:
… 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
… 9b Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; …
 
Die Mauer des gesalbten Jerusalems trägt in sich die Struktur des einen neuen Menschen in Jesus Christus und steht an der Stelle, wo zuvor „die Mauer der Feindschaft“ etabliert war (vgl. Epheser 2,14-16).
 
Epheser 2,14-16:
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien (Anm.: Juden und Gläubige aus den Heidenvölkern) einen neuen Menschen schaffe und Frieden machen 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
 
Bewahrt bleiben in Zeiten des Gerichts
 
Es ist wichtig, dass wir es uns im biblischen Jahr 5778 bewusst machen, dass wenn die Gerichte Gottes die Erde treffen, wir Bewahrte bleiben, so ähnlich wie es Noach, seiner Frau und seinen drei Söhnen mit deren Frauen zur Zeit der Sintflut erging (vgl. 1.Mose 7,7 i.V.m. 1.Petrus 3,20).
 
1.Mose 7,7:
7 Und er ging in die Arche mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne vor den Wassern der Sintflut.
 
1.Petrus 3,20:
… 20 die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser hindurch.
 
Das Gericht und der Bund Gottes
 
Es war die Zeit des Gerichts Gottes, die dazu diente, um auf das Geheimnis des göttlichen Bundes aufmerksam zu machen, da sich nur Paare in der Arche befanden.
Es ist das Mindestmaß von zwei Personen, die sich im Namen von Jesus Christus versammeln vonnöten, damit er sich inmitten dieser Gemeinschaft offenbart, um den übernatürlichen Vertrag/Übereinkunft zu bestätigen (vgl. Matthäus 18,19-20).
 
Matthäus 18,19-20:
19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
 
Es ist das Verlangen Gottes, dass die Heiligen in seinem Königreich in wahrhaftiger Beziehung zu ihm und zueinander stehen, was eine echte Übereinstimmung im Königreich meint, so dass dadurch Jesus Christus offenbart wird.
Jesus Christus möchte sich im biblischen Jahr 5778 weiterhin durch sein Volk in Kraft offenbaren, um auf den neuen Bund in seinem Blut hinzuweisen, welcher mit ewiger Vergebung und ewigem Leben verbunden ist (vgl. 1.Korinther 11,25 i.V.m. Hebräer 12,24).
 
1.Korinther 11,25:
25 Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis.
 
Hebräer 12,24:
… 24 und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.
 
Die Jahreslosung für das Jahr 2018
 
Die Herrenhuter Jahreslosung für das gregorianische Jahr 2018 ist aus Offenbarung 21,6b, wo es heißt:
 
„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
 
Die Quelle und das Auge
 
Das lebendige Wasser dieser Quelle ist eng verwoben mit Glauben an Jesus Christus, was zur Folge hat, dass von unserem Innern Ströme lebendigen Wassers zu den Menschen fließen, so dass die Herrlichkeit Gottes vor den Menschen bestätigt wird (vgl. Johannes 7,38-39).
 
Johannes 7,38-39:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39a Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.
 
Der o.g Vers aus Offenbarung 21,6b kann auch wie folgt übersetzt werden:
 
„Ich will dem, der sehnsüchtig nach dem Einfluss Meines Auges verlangt, die Kraft Meiner Vision kundtun!“
 
Dieser Bibelvers ist ein Aufruf an uns als Volk Gottes im neuen Jahr nach mehr von seinem prophetischen Geist zu verlangen, der Erfrischung und Erneuerung in unserem Geist sowie auch im Leben von Menschen hervorruft.
Das hebräische Wort für „Quelle“ ist „`ajin“ und bedeutet zugleich „Auge“, welches das Organ ist, um zu sehen. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „`ajin – Quelle, Auge“ mit der Wortschlüsselnummer 5984, 5985)
 
Das lebendige Wasser und der Geist der Prophetie
 
Das heißt, dass das lebendige Wasser die Kraft des Heiligen Geistes aber auch die Kraft des Zeugnisses von Jesus Christus offenbart, welches der Geist der Prophetie ist (vgl. Offenbarung 19,10e).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Das bedeutet im Zusammenhang mit der Aussage aus Offenbarung 19, dass das lebendige Wasser das Gesehene von Jesus Christus beinhaltet, welches er unserem Geist kundtut, so dass wir das, was Jesus Christus sieht und bezeugt vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt aussprechen (vgl. Johannes 5,19 i.V.m. Johannes 12,49)
 
Johannes 5,19:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
 
Johannes 12,49:
49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.
 
Amen und Amen.
 
Ein lebendiges und süßes Jahr 5778,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
Anhand der Bibelstelle aus 1.Samuel 9-10 offenbarte mir der Heilige Geist das Verlangen des himmlischen Vaters, jeden einzelnen im Volk Gottes in seiner Berufung bzw. dem vollen Maß der Fülle in Jesus Christus stehen zu sehen (vgl. Epheser 4,13).
 
Epheser 4,13:
… 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi …
 
Die Suche nach den Eselinnen
 
In 1.Samuel 9-10 geht es darum, dass Saul von seinem Vater Kisch – „Bogen“ (Anm.: Regierungsgegenwart des Vaters; vgl. Hesekiel 1,28 i.V.m. Offenbarung 4,3), der ein Mann aus dem Stamm Benjamin – „Sohn der rechten Hand Gottes“ (Anm.: die Liebe und Gnade Gottes durch Jesus Christus; vgl. Lukas 22,69) und ein Sohn Abiëls – „Mein Vater ist Gott.“ (Anm.: Das Wissen des Lebens in der Beziehung mit Gott, dem Vater; vgl. Galater 4,6-7) war, beauftragt wurde seine Eselinnen zu suchen, die sich im Land verlaufen hatten.
Hierbei wurde Saul von seinem Vater ein Diener zur Seite gestellt, der ihn auf der Suche begleitete (vgl. 1.Samuel 9,1-3).
 
1.Samuel 9,1-3:
1 Es war ein Mann von Benjamin, mit Namen Kisch, ein Sohn Abiëls, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bechorats, des Sohnes Afiachs, des Sohnes eines Benjaminiters, ein angesehener Mann.
2 Der hatte einen Sohn mit Namen Saul; der war ein junger, schöner Mann und es war niemand unter den Israeliten so schön wie er, eines Hauptes länger als alles Volk.
3 Es hatte aber Kisch, der Vater Sauls, die Eselinnen verloren. Und er sprach zu seinem Sohn Saul: Nimm einen der Knechte mit dir, mach dich auf, geh hin und suche die Eselinnen.
 
Während der Suche durchwanderten sie verschiedene Regionen und kamen in das Gebiet Zuph – „Honigzelle, Überströmung, Honigwabe“, wo Saul die Suche nach den Eselinnen abbrechen und zu seinem Vater umkehren wollte.
 
Das Festhalten am Auftrag des Vaters
 
Doch sein Diener ließ nicht vom Vorhaben ab, die Eselinnen weiter zu suchen, was dazu führte, dass sie sich einem Mann Gottes näherten, von dem sie nichts Weiteres wussten als das er in der prophetischen Salbung agierte.
 
Aufgrund der prophetischen Salbung, unter der sich der Mann Gottes bewegte, bei dem es sich um Samuel, den Seher bzw. Propheten handelte, waren Saul und sein Diener bereit in seine prophetische Salbung zu investieren, weil sie wussten, dass sie durch den prophetischen Rat Samuels Orientierung erhalten würden (vgl. 1.Samuel 9,4-10a).
 
1.Samuel 9,4-10a:
4 Und sie gingen durch das Gebirge Ephraim und durch das Gebiet von Schalischa und fanden sie nicht; sie gingen durch das Gebiet von Schaalim und sie waren nicht da; sie gingen durchs Gebiet von Benjamin und fanden sie nicht.
5 Als sie aber ins Gebiet von Zuf kamen, sprach Saul zu dem Knecht, der bei ihm war: Komm, lass uns wieder heimgehen; mein Vater könnte sich sonst statt um die Eselinnen um uns sorgen.
6 Der aber sprach: Siehe, es ist ein berühmter Mann Gottes in dieser Stadt; alles, was er sagt, das trifft ein. Nun lass uns dahin gehen; vielleicht sagt er uns unsern Weg, den wir gehen sollen.
7 Saul aber sprach zu seinem Knecht: Wenn wir schon hingehen, was bringen wir dem Mann? Denn das Brot in unserm Sack ist verzehrt und wir haben keine Gabe, die wir dem Mann Gottes bringen könnten. Was haben wir sonst?
8 Der Knecht antwortete Saul abermals und sprach: Siehe, ich hab einen Viertel-Silbertaler bei mir; den wollen wir dem Mann Gottes geben, dass er uns unsern Weg sage.
9 Vorzeiten sagte man in Israel, wenn man ging, Gott zu befragen: Kommt, lasst uns zu dem Seher gehen! Denn die man jetzt Propheten nennt, die nannte man vorzeiten Seher. –
10a Saul sprach zu seinem Knecht: Du hast recht geredet; komm, lass uns gehen! …
 
Das Gebiet „Zuph“ und der Rat des Dieners
 
Es war im Gebiet von Zuph – „Honigwabe“, wo Saul die Suche abbrechen wollte; doch Dank des Rates und der Investitionsbereitschaft seines Dieners brach Saul die Suche nach den Eselinnen seines Vaters nicht ab.
 
Inmitten des Gebiets der „Honigwabe - Zuph“ bestand die Gefahr, dass Saul nicht mehr dem Auftrag seines Vaters folgen wollte, sondern bereit war, zu ihm umzukehren, weil er in seiner Seele (Anm.: Sitz von Wille, Gefühl und Verstand) falsche Schlussfolgerungen zuließ.
 
Gemäß dem Wort Gottes ist Honig, das Attribut, das zur Erleuchtung der Augen führt, um Kraft zu erhalten und einen großartigen Sieg zu erringen (vgl. 1.Samuel 14,29-30).
 
1.Samuel 14,29-30:
29 Da sprach Jonathan: Mein Vater bringt das Land ins Unglück; seht, wie strahlend sind meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe.
30 Fürwahr, hätte doch das Volk heute gegessen von der Beute seiner Feinde, die es gemacht hat! Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch größer geworden?
 
Und es ist die Führung des Heiligen Geistes (Anm.: repräsentiert durch den Diener des Vaters von Saul), der mit Offenbarung in alle Wahrheit führt, um Gottes Volk ans Bestimmungsziel zu bringen (vgl. Johannes 16,13-15).
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Die Eselinnen und die Salbung des Stammes Issaschar
 
Im Zusammenhang mit der Suche Sauls nach den Eselinnen seines Vaters möchte ich die verlorenen Eselinnen der Salbung des Stammes Issaschar gleichstellen. Es ist die Salbung die Zeiten zu erkennen und weisen Rat denen zu geben, die kein Verständnis über die Zeiten besitzen (vgl. 1.Mose 49,14a i.V.m. 1.Chronik 12,33).
 
1.Mose 49,14a:
14a Issaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Sattelkörben. …
 
1.Chronik 12,33:
… 33 der Männer von Issaschar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; …
 
Die Schönheit Sauls
 
In unserem Leben kommt es ebenfalls vor, dass wir gelegentlich in ähnliche Situationen wie Saul gelangen, der ein schöner Mann war.
Die Schönheit Sauls repräsentiert in diesem Fall den Wandel in der Herrlichkeit Gottes, da er das Ansehen seines Vaters widerspiegelte.
 
Jeder einzelne Mensch ist vom himmlischen Vater auf wunderbare Weise erschaffen worden, wobei leider nicht jeder Mensch Gott als Vater erkennt bzw. anerkennt (vgl. Psalm 139,13-14).
 
Psalm 139,13-14:
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
 
Als Gläubige in Jesus Christus besitzen wir jedoch das Privileg, Gott als Vater kennen zu dürfen, um ihn (Anm.: seine Liebe) wie Jesus Christus vor den Menschen in unserem Umfeld widerzuspiegeln (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Johannes 14,6.9b).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Johannes 14,6.9b:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. …
… 9b Wer mich sieht, der sieht den Vater! …
 
Die Phase des „Verlustes“
 
Gott lässt uns gelegentlich in ähnliche Situationen von „Verlust“ eintreten, damit wir uns auf die Suche machen, tiefer in die prophetische Salbung hineinzugehen, die er für uns bereitet hat.
 
Kurz erklärt, beinhaltet die prophetische Salbung, dass man durch die Bewegung des Heiligen Geistes im Glauben in den übernatürlichen Bereich schaut, um das zu sehen, was Gott derzeit offenbart.
 
Wenn uns Gott, der himmlische Vater einen Auftrag gibt, ist dieser mit seinem Verlangen verbunden, uns tiefer in sein Wesen hineinzuführen.
Der göttliche – väterliche Auftrag hat zur Folge, dass wir in uns ein Verlangen verspüren, das zu suchen, was uns fehlt.
Das ist ein normaler geistlicher Prozess, der mit dem Durst und Hunger nach mehr von Gott und seiner Gegenwart gleichzusetzen ist (vgl. Johannes 7,37 i.V.m. Matthäus 7,9-11).
 
Johannes 7,37:
37 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!
 
Matthäus 7,9-11:
9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
10 Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
 
Diese Art von Suche hat zur Folge, dass wir das von Gott erhalten, wonach wir auf der Suche sind (vgl. Matthäus 7,7).
 
Matthäus 7,7:
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
 
Während Saul und sein Diener nicht von dem Auftrag des Vaters abließen weiter nach den Eselinnen zu suchen, näherten sie sich Stück für Stück der prophetischen Gegenwart Gottes, die durch den Propheten Samuel repräsentiert wurde.
 
Die Bedeutung der geisterfüllten Frauen
 
Eine ganz bedeutende Stellung bei ihrer Suche nach prophetischer Orientierung nahmen die jungen Frauen ein, die gerade auf ihrem Weg waren, Wasser zu schöpfen (vgl. 1.Samuel 9,11-14).
 
1.Samuel 9,11-14:
… 11 und den Aufgang zur Stadt hinaufstiegen, trafen sie Mädchen, die herausgingen, um Wasser zu schöpfen. Zu ihnen sprachen sie: Ist der Seher hier? – 9 Vorzeiten sagte man in Israel, wenn man ging, Gott zu befragen: Kommt, lasst uns zu dem Seher gehen! Denn die man jetzt Propheten nennt, die nannte man vorzeiten Seher. – 12 Sie antworteten ihnen: Ja, er war gerade vor dir da; eile, denn er ist heute in die Stadt gekommen, weil das Volk heute ein Opferfest hat auf der Höhe.
13 Wenn ihr in die Stadt kommt, so werdet ihr ihn finden, ehe er hinaufgeht auf die Höhe, um zu essen. Denn das Volk wird nicht essen, bis er kommt; er segnet erst das Opfer, danach essen die, die geladen sind. Darum geht hinauf, denn jetzt werdet ihr ihn treffen.
14 Und als sie hinauf zur Stadt kamen und in die Stadt eintraten, siehe, da kam Samuel heraus ihnen entgegen und wollte auf die Höhe gehen.
 
Es ist sehr wichtig, dass wir als Männer im Leib Jesu die Bedeutung der geisterfüllten (Anm.: von oben geboren) Frauen nicht unterschätzen, weil sie dazu behilflich sind, in das Vollmaß zu führen!
Nicht umsonst benötigte Adam für seine Aufgabe eine Gehilfin (vgl. 1.Mose 2,18)!
 
1.Mose 2,18:
18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.
 
Wahres geistliches Leben kann nur durch Männer und Frauen in Kooperation hervorgebracht und aufrechterhalten werden!
 
Die Wegweisung der jungen Mädchen zur Zeit Sauls, die die Bewegung des Heiligen Geistes und die offenbarende Wahrheit Gottes ehrten (Anm.: sie waren auf dem Weg Wasser zu schöpfen), führte dazu, dass Saul mit seinem Diener auf Samuel traf und von ihm in eine höhere Autorität, nämlich die des Königs gesalbt wurde.
Doch das, war noch nicht das Ende, Saul erhielt durch Samuel die Wegweisung, wo er die Eselinnen seines Vaters finden würde, um den Auftrag seines Vaters vollständig zu erfüllen (vgl. 1.Samuel 9,17-20 i.V.m. 1.Samuel 10,1).
 
1.Samuel 9,17-20:
17 Als nun Samuel Saul sah, tat ihm der HERR kund: Siehe, das ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe, dass er über mein Volk herrschen soll.
18 Da trat Saul auf Samuel zu im Tor und sprach: Sage mir, wo ist hier das Haus des Sehers?
19 Samuel antwortete Saul: Ich bin der Seher. Geh vor mir hinauf auf die Höhe, denn ihr sollt heute mit mir essen; morgen früh will ich dir das Geleit geben und auf alles, was du auf dem Herzen hast, will ich dir Antwort geben.
20 Und um die Eselinnen, die du vor drei Tagen verloren hast, sorge dich jetzt nicht; sie sind gefunden. Wem gehört denn alles, was wertvoll ist in Israel? Gehört es nicht dir und dem ganzen Hause deines Vaters?
 
1.Samuel 10,1:
1 Da nahm Samuel den Krug mit Öl und goss es auf sein Haupt und küsste ihn und sprach: Siehe, der HERR hat dich zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt.
 
Fazit
 
Saul trat durch den Auftrag (Anm.: die Eselinnen zu suchen) seines Vaters Kisch, tiefer in die prophetische Salbung ein, die ihn in einen höheren Autoritätsbereich brachte.
Es war die prophetische Salbung, die Saul zu einem neuen Menschen umwandelte (vgl. 1.Samuel 10,5-6).
 
1.Samuel 10,5-6:
5 Danach wirst du nach Gibea Gottes kommen, wo die Wache der Philister ist; und wenn du dort in die Stadt kommst, wird dir eine Schar von Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Harfe und Pauke und Flöte und Zither und sie werden in Verzückung sein.
6 Und der Geist des HERRN wird über dich kommen, dass du mit ihnen in Verzückung gerätst; da wirst du umgewandelt und ein anderer Mensch werden.
 
Anhand der Suche Sauls wird deutlich, dass Gott, der himmlische Vater einen größeren Plan für uns vor Augen hat als wir es in erster Linie denken.
 
Sein Auftrag an uns auf die Suche zu gehen, beinhaltet nicht nur das zu finden, was wir suchen, sondern den Eintritt in einen noch höheren Bereich seiner Gegenwart und Autorität, um auf der Erde seine Pläne und hohen Gedanken zu administrieren (vgl. Jesaja 55,8-9).
 
Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 05. JANUAR 2018 | 18. TEBETH 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
Da ist Dickköpfigkeit, der du auf deinem Weg in einem besonderen Maß begegnet bist!
Diese Begegnung war mit Streit verbunden, der nicht von dir ausging und bei dem du immer wieder versucht hast, die Dinge zu schlichten!
Du hast dich gefragt, warum du immer wieder mit Streit konfrontiert wirst!
Und der HERR spricht: „Ich habe dich dafür bestimmt, Frieden unter denen zu stiften, die im Streit leben!“
Da war eine Zeitphase der großen Dürre, in der du es empfunden hast als würde alles ausgedörrt sein!
Doch jetzt wird das, was für dich wie ausgedörrt erschien zu einer Plattform der Berufung! Innerhalb dieses Territoriums kommt es zu einer übernatürlichen Ummantelung durch die Gegenwart Gottes, die das Ausgedörrte umgibt (vgl. 2.Mose 3,1-3 i.V.m. Galater 3,27.29)!
Das hat zum Ergebnis, dass du plötzlich den HERRN in einer neuen Facette siehst, die dir noch nicht vertraut ist!
Es geht um die Gegenwart Gottes in deinem „JETZT“, die dir durch die prophetische Rede übermittelt wird (vgl. 2.Mose 3,4.6)!
Es ist ein lebendiges, kraftvolles und scharfes Wort, das in deinen inneren Menschen eindringt und ihn erbeben lässt, so dass du von der alten Vorgehensweise ablässt und auf neue Weise, glänzend deinen Weg durch die Gegenwart Gottes fortsetzt (vgl. 2.Mose 3,5 i.V.m. Hebräer 4,12)!
Es kommt zu einer Resonanz innerhalb deines Geistes und deiner Seele, die das wegbricht,was dich innerlich aufgehalten hat, spricht der Geist des Propheten!
Definiere dich nicht über die übernatürliche Manifestation, sondern trage sie als ein Zeugnis in deinem Herzen!
Der neue Weg, auf dem du dich bewegst, ist verbunden mit dem Löwen und dem Geist der Furcht des HERRN!
Da ist das Brüllen des Löwen von Juda, DER zum Erbeben in den Herzen der Menschen führt, die IHN nicht kennen sowie in den Menschen, die IHN kennen und sich Seiner Anweisung über längere Zeit widersetzt haben!
Jetzt ertönt das Brüllen des Löwen von Juda, um die „Vögel“ und „Tauben“ an ihren Bestimmungsort in Jesus Christus zu bringen, weil sie in sich ein wichtiges Potential für die kommende Zeit tragen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Hosea 11,10-11)!
Es ist der Einfluss vom Geist der Furcht des HERRN, DER nach Hause bringt!
Es geht um das Zuhause, das mit der Charaktere und der Berufung des jeweiligen Menschen im Einklang steht!
Da ist die Gegenwart des Geistes Gottes, der zum Erbeben des Geistes und der Seele der Menschen führt, die sich ihrer Heimsuchung noch nicht bewusst sind!
Es ist die Heimsuchung durch das kraftvolle Wort Gottes, das den neuen Tag ankündigt und den inneren Menschen in der richtigen Anordnung justiert (vgl. 1.Mose 1,1-5 i.V.m. Galater 5,16-18)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
2.Mose 3,1-3:
1 Mose aber hütete die Schafe (Anm.: Herde; es können auch Ziegen gemeint sein) Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb.
2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.
3 Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt.
 
Galater 3,27.29:
27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. …
29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben.
 
2.Mose 3,4.6:
4 Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. …
6 Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
 
2.Mose 3,5:
5 Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Hosea 11,10-11:
10 Alsdann wird man dem HERRN nachfolgen, und er wird brüllen wie ein Löwe. Und wenn er brüllen wird, so werden zitternd herbeikommen seine Söhne von Westen her.
11 Und auch aus Ägypten kommen sie erschrocken wie Vögel und aus dem Lande Assur wie Tauben; und ich will sie wieder wohnen lassen in ihren Häusern, spricht der HERR.
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte (Anm.: vibrierte) auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Galater 5,16-18:
16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.
18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm