Gott sucht nach Fürsten und Königen.
Wir müssen uns als Volk Gottes darüber im Klaren sein, dass Gott, der himmlische Vater nach reifen Söhnen sucht.
 
Es geht darum, ein reifer Sohn zu sein und die Protokolle der Reife als Sohn zu verstehen, die unsere Position im Himmel bestätigt. Unsere Herrschaft als Söhne Gottes hat nichts mit unserer Stellung auf der Erde zu tun, weil die Erde die Weisungen Gottes vielmehr aus dem Himmel empfängt, jedoch nicht zwangsweise aus unserer irdischen Position (Anm.: gesellschaftliche Stellung).
 
Die Aufgabe eines Königs und seine charakterliche Reife
 
Die Funktion eines Königs ist es, unter anderem Reichtum zu besitzen, um Gerechtigkeit zu spenden und Barmherzigkeit und Gnade zu bringen, um dem Volk helfen zu können (vgl. Psalm 72).
 
Um als König aktiv zu werden, ist ein reifer geistlicher Charakter vonnöten.
Ein Teil des wachsenden Charakters beinhaltet das Lernen über das Kreuz Jesu, was die Bedeutung des Opfers wirklich meint.
 
Das Gelernte über das Kreuz Jesu wird meistens dann erkennbar, wenn man im Leben in herausfordernde Umstände gelangt, so dass offenbar wird, ob man das Opfer in Christus richtig verstanden hat und es in seinem Leben anwendet oder nicht.
 
Die Liebe Gottes
 
Die Liebe Gottes ist in erster Linie keine Emotion, die ein schönes überschwängliches Gefühl meint. Sie ist dazu bestimmt, dass sich im Gläubigen ein Charakter entwickelt, der überwindet, andere Menschen in den Vordergrund stellt, ihnen dient, sie mehr ehrt als sich selbst und andere nicht verurteilt, wenn diese Fehler machen.
 
Die Liebe Gottes ist somit eine Tat unseres Willens, was bedeutet, dass man die richtigen Entscheidungen trifft. Es ist demnach ein reifer Charakter, der die Gottesfurcht im Leben eines Gläubigen hervorbringt, und es ist die Charakterentwicklung, die nie aufhört (vgl. 1.Korinther 13,4-7).
 
1.Korinther 13,4-7:
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
 
Reifer Charakter in Jesus Christus
 
Der reife Charakter in uns ist lebenswichtig für die Ergänzung unseres Geistmenschen, um eine Ruhestätte zu besitzen. Wenn der Charakter gut entwickelt ist, fungiert er wie eine Schale, die sehr wichtig für den Sitz unseres Geistmenschen ist, damit der Heilige Geist richtig aus uns fließen kann.
Wenn wir im Chaos leben und aus einem zerbrochenen Gefäß agieren, wird lediglich ein wirrer Zustand um unser Leben herum erzeugt. Es ist jedoch unsere Charakterentwicklung, die uns befähigt über dem Chaos zu sitzen, weil wir über dem Territorium herrschen, das der HERR uns gegeben hat, und so ist alles ein Spiegelbild des Himmels auf der Erde.
 
Das Gefäß unseres Charakters ist der Ort, wo sich unser Geistmensch niederlassen kann, so dass das, was innerhalb des Gefäßes geschieht, ein Segen für viele Menschen in der Umgebung wird (vgl. Johannes 7,38 i.V.m. Jakobus 3,10-12).
 
Johannes 7,38:
38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
 
Jakobus 3,10-12:
10 Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder.
11 Lässt auch die Quelle aus einem Loch süßes und bitteres Wasser fließen?
12 Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Oliven oder ein Weinstock Feigen tragen? So kann auch eine salzige Quelle nicht süßes Wasser geben.
 
Ein reifer geistlicher Charakter beinhaltet Verantwortung im Himmel zu besitzen und über die nötige Weisheit mit einem demütigen Herzen ehrbar zu verfügen.
 
Wenn wir jedoch nur Weisheit und Verständnis besitzen, ohne Demut und die nötige Erkenntnis zu haben, kreieren wir Chaos (Anm.: Unordnung), so wie es der Kerub (Anm.: Luzifer) vollzog als er aus seiner schirmenden Position vor Gott herausfiel und eine böse geistliche Identität (Anm.: Satan) annahm (vgl. Hesekiel 28,4-5.16-17).
 
Hesekiel 28,4-5.16-17:
... 4 und durch deine Klugheit und deinen Verstand habest du dir Macht erworben und Schätze von Gold und Silber gesammelt 5 und habest in deiner großen Weisheit durch deinen Handel deine Macht gemehrt; nun bist du so stolz geworden, weil du so mächtig bist; – …
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Kerub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.
 
Verantwortungslosigkeit und geistliche Unreife
 
Wenn wir keine Verantwortung im Himmel besitzen, ist das ein Hinweis auf geistliche Unreife.
Es existiert ein Unterschied zwischen dem Wissen errettet zu sein, und der Gewissheit in der Herrschaft in Jesus Christus zu stehen.
 
Unsere Aufgabe ist es, in den Bereich unseres himmlischen Vaters zu kommen und die Gegenwart dieses Bereiches freizusetzen, so dass sich das Königreich Gottes bewegen kann. Um sich dort zu bewegen, ist der Wandel in der Priesterschaft und Königsherrschaft Jesu erforderlich (vgl. Offenbarung 1,5-6).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Die Bedeutung sich selbst zu sterben
 
Ein Teil unserer Charakterentwicklung beinhaltet zu verstehen, dass wir uns selbst sterben müssen. Darin finden wir unsere wahre, geistige Identität und einzige Zugehörigkeit in der Wahrheit.
Sich selbst zu sterben und das Heranbilden des Charakters bedeutet, die Wahrheit anzuerkennen und sich darin aufzuhalten (vgl. Lukas 9,23-24; Galater 5,24; Römer 8,12-13).
 
Lukas 9,23-24:
23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.
24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es erhalten.
 
Galater 5,24:
24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
 
Römer 8,12-13:
12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben.
13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.
 
Dort, wo man erkennt, dass man aus dem Zentrum der Wahrheit Gottes herausgegangen ist, ist es unabdingbar durch Buße/Umkehr wieder dorthin zurückzukehren. Nach biblisch-hebräischem Verständnis bedeutet „Buße/Umkehr“ das Zurückkommen in Ehrfurcht vor das Angesicht Gottes sowie das Zurückkehren in die Offenbarung der Ehrfurcht des HERRN.
Diese meint nicht allein eine Entschuldigung, die ein wiederkehrendes sündhaftes Muster rechtfertigt. Das ist nicht, was Gnade bedeutet (vgl. Titus 2,11-14).
 
Titus 2,11-14:
11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
 
Wenn wir in der Wahrheit leben, werden wir die Wahrheit sehen bzw. erkennen, so dass sie uns freisetzt (vgl. Johannes 8,31-32).
 
Johannes 8,31-32:
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
 
Die Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus kommt
 
Die Gerechtigkeit, die uns durch Jesu Opfer am Kreuz von Golgatha bereit gestellt wurde, handelt von der Gerechtigkeit, die einen umwandelt, ohne daran selbst zu arbeiten. Es ist ein Geschenk. Deshalb ist Jesus Christus gestorben.
 
Es ist das Geschenk des Evangeliums und des Königreichs an uns, dass wir in seine Gegenwart hineingehen und im Zustand der göttlichen Reinheit wandeln können. Es ist nicht die Aufgabe des Opfers, sich selbst rein zu machen, sondern sich hinzugeben, was durch das Wort aus Römer 12,1 deutlich wird.
 
Römer 12,1:
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
 
Es ist die Aufgabe des Hohenpriesters, das Opfer rein zu machen. Unsere Aufgabe ist es, dorthin zu gehen, wo der Hohepriester ist, damit er die Reinheit durch uns und in uns selbst verwirklichen kann (vgl. Matthäus 6,33).
 
Matthäus 6,33:
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
 
Wenn wir nach seiner Gerechtigkeit suchen, bedeutet das, dass wir in Beziehung mit ihm und den Heiligen treten müssen.
 
Unsere Identität in Christus und die Beziehung zum himmlischen Vater
 
Unsere Identität sollte in dem sein, wer wir im himmlischen Vater sind, und unsere Beziehung sollte in ihm eingewoben sein. Die Beziehung zum himmlischen Vater erfordert, dass wir die Beziehung zu unserem Nächsten ausbauen.
 
Das hat zur Folge, dass das Wort Gottes verbunden mit unserem gereiften Charakter in uns wirksam schärfer wird und wir die verborgenen Dinge deutlicher erkennen (vgl. Sprüche 27,17 i.V.m. Hebräer 4,12).
 
Sprüche 27,17 (Rev. Elberfelder):
17 Eisen wird durch Eisen geschärft, und ein Mann schärft das Angesicht seines Nächsten.
 
Hebräer 4,12:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
 
Während wir uns in der Beziehung mit Jesus Christus im himmlischen Vater voranbewegen, sollten wir uns nicht zuerst nach geistlichen Erfahrungen ausstrecken, sondern anstelle dessen nach der Entwicklung der Beziehung mit ihm suchen.
 
Geistliche Erfahrungen sollten immer zu geistlicher Verantwortung führen. Deshalb betrachte ich es persönlich nicht als einen Zufall, dass die Kapitel über die Gnadengaben im Korintherbrief mit dem Kapitel der Liebe Gottes verwoben sind (vgl. 1.Korinther 12-14). Nur durch die wahrhaftige Beziehung mit dem HERRN haben unsere übernatürlichen Erfahrungen einen Sinn und Bestand vor seinem Angesicht (vgl. Matthäus 7,22-23).
 
Matthäus 7,22-23:
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!
 
Es ist nur durch geistliche Beziehung, dass unser Charakter in Jesus Christus vor dem Vater heranreifen kann; denn wenn wir mit reifen Heiligen in einer wahrhaftigen Beziehung stehen, wird diesen möglich, uns Dinge in Liebe und Wahrhaftigkeit mitzuteilen, die uns betreffen. So kann die eigene Reflexion effektiv unterstützt und sinnvoll ergänzt werden, um tatsächlich zu wachsen.
 
Die Wichtigkeit der wahren Gemeinschaft von Heiligen
 
Anhand dieser Erklärung wird deutlich, dass es nicht ausreicht mit einer heutigen sogenannten „Internetgemeinde“ bzw. lediglich mit einem Dienst über das Internet verbunden zu sein. Solch eine Verbindung stellt gemäß dem Wort Gottes keine wahrhaftige Gemeinschaft von Heiligen dar.
 
Eine wahrhaftige Gemeinschaft von Heiligen bedeutet, dass man sich physisch zu einem bestimmten Ort von Treffen aufmacht, um mit den dort anwesenden Heiligen wahrhaftig im Herzen geistlich und persönlich verbunden zu sein. Darin liegt der Schutz Gottes und dort ist wahrhaftige Liebe und Ermutigung zu finden (vgl. Hebräer 10,24-25).
 
Hebräer 10,24-25:
… 24 und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken 25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.
 
Der Grund, warum Gott eine Gemeinschaft von Heiligen auf diese Weise definiert ist, weil das oben genannte falsche Verhalten eines Gläubigen (Anm.: nur mit einer Internetgemeinde verbunden zu sein) Täuschung beinhaltet, die aus mangelnder Beziehung und einer fehlenden persönlichen Verbindung zu anderen Heiligen resultiert.
(Anm.: Diese prophetische Botschaft basiert auf einer Lehre über die Ordnung von Melchisedek aus dem Buch “The Order Of Melchizedek”; ISBN: 978-1-911251-08-8; SOT Publications, erschienen in englischer Sprache [auf Deutsch: “Die Ordnung von Melchisedek”, Anm. d. Übers.] von Ian Clayton.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 07. NOVEMBER 2017 | 18. BUL/MARCHESCHWAN 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
Da ist die fürstliche Kraft des HERRN, die von außen auf dein Leben einwirkt und dich an das nächste Teilziel deiner Bestimmung in Christus drückt!
Du willst dich diesem Druck entziehen aber der HERR spricht: „Fürchte dich nicht, weil du an den Ort gelangst, wo dir die Augen des Herzens stärker geöffnet werden, so dass du erleuchtet sehen wirst (vgl. Epheser 1,18-20)!
Es ist der Ort, an dem die Propheten stehen (vgl. 1.Mose 16,7 i.V.m. Jesaja 62,6)!“
Es geht um das Erbe Seiner Herrlichkeit, wo du in Seinem Licht das Licht siehst (vgl. Psalm 36,10)!
Da ist neues Leben!
Da ist die neue Verheißung, der du dir derzeit nicht bewusst bist und die dir auf übernatürliche Weise offenbar gemacht wird, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 16,11)!
Es geht darum, das Ziel direkt zu treffen, um dem Feind die Sicht zu rauben!
Weil du den Wert der Heimsuchung erkennst, gibst du dem Ort eine geographische Identität, was zum Ergebnis hat, dass viele Menschen auf beschleunigte Weise an ihr nächstes Bestimmungsziel gelangen!
Es geht um den Namen und die Identität als Sohn Gottes in Jesus Christus!
Da sind Orte, die unscheinbar erscheinen und aufgrund deiner Präsenz und deiner Worte in einem neuen Licht stehen, so dass junge Menschen ihre Verheißung auf sich zukommen sehen (1.Mose 16,13-14 i.V.m. 1.Mose 24,62-63)!
Da ist große Freude, weil du in das Blickfeld Gottes eingetreten bist, was dazu führt, dass du Gunst erhältst, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 25,11)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Epheser 1,18-20:
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.

1.Mose 16,7:
7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur.
 
Jesaja 62,6:
6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, …
 
1.Mose 16,11:
11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend erhört.
 
1.Mose 16,13-14:
13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.
14 Darum nannte man den Brunnen „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“. Er liegt zwischen Kadesch und Bered.

1.Mose 24,62-63:
62 Isaak aber war gezogen zum „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“ und wohnte im Südlande.
63 Und er war ausgegangen, um zu beten auf dem Felde gegen Abend, und hob seine Augen auf und sah, dass Kamele daherkamen.

1.Mose 25,11:
11 Und nach dem Tode Abrahams segnete Gott Isaak, seinen Sohn. Und er wohnte bei dem „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Jesus Christus, der Geber des Heils und der Versorgung
 
Jesus sagte, dass er die Tür ist, um wirkliche Sicherheit und Versorgung zu bringen (vgl. Johannes 10,9).
 
Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
 
Die Tür, von der Jesus sprach, ist sein Opfertod am Kreuz von Golgatha, denn eine Tür besteht ebenfalls wie ein Kreuz aus zwei Seiten, der vertikalen und horizontalen Seite.
 
Der Aufenthalt am Eingang und die größere Gegenwart Gottes
 
Das bedeutet, wenn wir uns in der Tür von Jesus Christus positionieren, was den Prozess der inneren Herzensbeschneidung meint, wird dadurch das negative Verhaltensmuster aus der Vergangenheit von uns abgetrennt, weil wir uns entschieden haben im neuen Feld der Erlösung und Versorgung in Jesus Christus zu wandeln (vgl. Galater 2,20 i.V.m. Philipper 3,13-14).
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Philipper 3,13-14:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
 
Durch unsere Positionierung im Eingang der Tür von Jesus Christus beginnen wir den HERRN stärker zu erkennen und zwar auf ähnliche Weise, wie es Abraham und Lot erlebten (vgl. 1.Mose 18,1-3; 1.Mose 19,1-3).
 
1.Mose 18,1-3:
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
 
1.Mose 19,1-3:
1 Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde 2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts und bleibt über Nacht; lasst eure Füße waschen und brecht frühmorgens auf und zieht eure Straße. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben.
3 Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Kuchen und sie aßen.
 
Die drei Engel, die Abraham erschienen
 
Abraham sah drei Engel in menschlicher Gestalt, die auf ihn zukamen und erkannte sie als eine vereinte höhere Autorität, weil er sie „HERR“ nannte.
Zu diesem Zeitpunkt waren Abraham und Sara ein Ehepaar. Sie hatten keine Kinder, was bedeutete, dass sie noch keine eigene Familie waren.
 
Diese drei Engel können auch als die dreieinige Erscheinung Gottes in Form des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes angesehen werden, die unglaubliche Verheißungen bringen.
 
Es war die geistliche Struktur der Familie, in der Gott Abraham begegnete. Und es ist die Kraft der Familie, die auch als eine dreifache Schnur gesehen werden kann, die in herausfordernden Umständen Bestand hat (vgl. Prediger 4,12).
 
Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
Die Familie Gottes
 
Gemäß Jesu Aussage ist man im geistigen Sinne ein Teil der Familie Gottes, wenn man den Willen des Vaters im Himmel tut (vgl. Matthäus 12,47-50).
 
Matthäus 12,47-50:
47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.
48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?
49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!
50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
 
Der Aufenthaltsort Abrahams
 
Als die drei Engel Abraham trafen, hielt er sich im Hain von Mamre (Anm.: bedeutet „Fettigkeit, Stärke, Männlichkeit“) auf und saß im Eingang seines Zeltes.
 
Der Aufenthalt Abrahams ist ein Hinweis für uns in der heutigen Zeit, dass er sich in der Struktur der Gemeinschaft der Heiligen (Anm.: ein Hain besteht aus vielen Bäumen) bewegte und flexibel war, sich durch den Geist Gottes vorwärts zu bewegen, was durch das Zelt dargestellt wird (vgl. Psalm 1,1-3 i.V.m. Hebräer 10,25).
 
Psalm 1,1-3:
1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, 2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
 
Hebräer 10,25:
… 25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.
 
Die Struktur eines Baumes und die des Sohnes Gottes
 
Die Struktur eines Baumes kann auch als die Struktur des Sohnes Gottes angesehen werden, weil Jesus Christus der Baum des Lebens ist und im Zentrum der göttlichen Beziehung steht (vgl. 1.Mose 2,9).
 
1.Mose 2,9:
9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
 
Es ist kein Zufall, dass sich Satan in der Nähe am Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aufhielt, weil es sein Ziel war, Adams Frau zu verführen vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen, um die Beziehung zu Gott zu zerstören (vgl. 1.Mose 3,1-5).
 
1.Mose 3,1-5:
1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!
4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
 
Im Bereich des Geistes erscheinen die Söhne Gottes in einer bemerkenswerten Größe, so dass ich es persönlich nicht als Zufall betrachte, dass der blinde Mensch während des Heilungsprozesses Jesu die Menschen als Bäume sah, die umhergingen (vgl. Markus 8,23-25).
 
Markus 8,23-25:
23 Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor das Dorf, tat Speichel auf seine Augen, legte seine Hände auf ihn und fragte ihn: Siehst du etwas?
24 Und er sah auf und sprach: Ich sehe die Menschen, als sähe ich Bäume umhergehen.
25 Danach legte er abermals die Hände auf seine Augen. Da sah er deutlich und wurde wieder zurechtgebracht, sodass er alles scharf sehen konnte.
 
Die Augen des Herzens des blinden Menschen wurden von Jesus Christus zuerst geöffnet, so dass er in der Lage war in den Geistbereich zu sehen, um die Struktur der Söhne Gottes zu erkennen.
Die Menschen, die der zuvor Erblindete wie umherwandernde Bäume sah, waren die Jünger Jesu und die Personen, die mit Jesus und ihm gemeinsam aus dem Dorf gingen.
Das Verlassen des Dorfes war ein Zeichen, dass sie sich nicht mehr in der verdunkelten Struktur der Vergangenheit aufhielten, sondern bereit waren mit Jesus Christus als Söhne Gottes voranzugehen (vgl. Johannes 1,12).
 
Johannes 1,12:
12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder (Anm.: Söhne) zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, …
 
Wahre geistliche Unterscheidung und der benötigte Faktor von Gnade
 
Wahre geistliche Unterscheidung kann nur dort stattfinden, wo zuerst das Opfer von Jesus Christus persönlich im Herzen der Menschen angenommen wurde.
Ohne die Annahme des Opfers führt die geistliche Unterscheidung zur Zerstörung von Beziehung!
Liebe und Gnade sind zunächst erforderlich, um die Unterscheidung dafür zu nutzen, damit es zur Befreiung im Leben von betreffenden Personen kommen kann.
 
Deshalb hat Gott zu Adam gesagt, dass er von allen Früchten der Bäume im Garten essen dürfe, außer von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse.
 
Trotz der Anweisung Gottes von allen Bäumen des Gartens essen zu dürfen, außer vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, aßen Adam und seine Frau nicht von der Frucht vom Baum des Lebens (vgl. 1.Mose 2,16-17 i.V.m. Mose 3,22.24).
 
1.Mose 2,16-17:
16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, 17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.
 
1.Mose 3,22.24:
22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! …
24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
 
Was war der Grund dafür, dass Adam und seine Frau nicht zuerst von der Frucht vom Baum des Lebens aßen, sondern die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse bevorzugten?
 
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass Adam und seine Frau von der Frucht des Baumes des Lebens nicht gegessen haben, weil sie von der Schlange in Form von Ablenkung daran gehindert wurden.
Aber gepriesen sei Gott, der den Heiligen, die in seiner ersten Liebe und wahren Lehre wandeln, berechtigt sind, die Frucht vom Baum des Lebens essen zu dürfen (vgl. Offenbarung 2,7)!
 
Offenbarung 2,7 (Anm.: Sendschreiben an die Heiligen der Gemeinschaft zu Ephesus):
7 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.
 
Um von dieser Frucht essen zu dürfen, ist es notwendig das Tor mit dem flammenden Schwert und der zwei Kerubim zu passieren. Das Hindurchgehen durch das Tor ist nur möglich, wenn man sich in Jesus Christus und in der wahren Liebe zum Vater bewegt und an seiner Wahrheit festhält (vgl. 1.Mose 3,24).
 
1.Mose 3,24:
24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Kerubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
 
Dieses Tor ist die Beschneidung des Herzens durch den Opfertod von Jesus Christus am Kreuz (vgl. Hebräer 4,12-13)!
 
Hebräer 4,12-13:
12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
 
Der Aufenthaltsort von Lot
 
Verglichen mit dem Aufenthaltsort von Abraham, saß Lot am Eingang der Stadt Sodom (Anm.: bedeutet „Umschließung, umschlossener, verrammelter Ort“), wo er zwei der drei Engel traf, die zuvor Abraham besuchten, wobei Lot sie nicht als ein Einheit betrachtete, sondern diese getrennt sah, was durch seine Aussage ihnen gegenüber deutlich wird, indem er sie als Herren ansprach (vgl. 1.Mose 19,2a).
 
1.Mose 19,2a:
2a und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts und bleibt über Nacht; lasst eure Füße waschen und brecht frühmorgens auf und zieht eure Straße. …
 
Während Gott, der Vater sich weiterhin bei Abraham aufhielt, um mit Abraham über die Städte Sodom und Gomorra zu sprechen, gingen die Sohnschaft (Anm.: Jesus Christus) und Mutterschaft Gottes (Anm.: Heiliger Geist) nach Sodom zu Lot, um ihn und seine Familie zu bewahren (vgl. 1.Mose 18,16.22 i.V.m. 1.Mose 19,1).
 
1.Mose 18,16.22:
16 Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom, und Abraham ging mit ihnen, um sie zu geleiten. …
22 Und die Männer wandten ihr Angesicht und gingen nach Sodom.
Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN …
 
1.Mose 19,1:
1 Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde …
 
Die Stadt Sodom repräsentiert eine Gesellschaft mit einem kalten Herzen, die keine wahre Liebe besitzt (vgl. Matthäus 24,12).
 
Matthäus 24,12:
12 Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
 
Die zwei nach Sodom gesandten Engel
 
Die beiden von Gott, dem Vater ausgesandten Engel können auch als Jesus Christus in der Erscheinungsform des Sohnes Gottes und den Heiligen Geist in Form von Mutterschaft betrachtet werden.
Gott wollte Sodom und Gomorra nicht von vornherein vernichten, es war normalerweise sein Plan, sie durch seine gegebene Liebe und Kraft zu retten (vgl. Johannes 3,16 i.V.m. Johannes 16,7.13-15).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Johannes 16,7.13-15:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Aber das Volk von Sodom und Gomorra widerstand der gegebenen Gabe Gottes, indem es nach ihr auf perverse Weise begehrte und sie dadurch verspottete (vgl. 1.Mose 19,4-7).
 
1.Mose 19,4-7.12-13:
4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden, 5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, dass wir uns über sie hermachen.
6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu 7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! …
12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du hier noch einen Schwiegersohn und Söhne und Töchter und wer dir sonst angehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte.
13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben.
 
Das Volk von Sodom und Gomorra konnten die Engel sehen, was bedeutete, dass sie eine geistliche Unterscheidung hatten, jedoch setzen sie diese für ihre eigene Lust und Begierde ein.
Das hatte zur Folge, dass die Engel bevor das Gericht Gottes die Städte traf, die Einwohner zuerst mit Blindheit schlagen mussten. Diese Blindheit beinhaltete nicht nur eine natürliche Blindheit, sondern auch geistliche Blindheit im Inneren ihres Herzens, so dass sie den Eingang „DER TÜR“ nicht finden konnten (vgl. 1.Mose 19,10-11).
 
1.Mose 19,10-11:
… 10 griffen die Männer hinaus und zogen Lot herein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu.
11 Und sie schlugen die Leute vor der Tür des Hauses, Klein und Groß, mit Blindheit, sodass sie es aufgaben, die Tür zu finden.
 
Die Warnung durch Jesus Christus
 
Aber Jesus warnte zur Zeit als er auf der Erde lebte davor, dass das Land Sodom und Gomorra ein geringeres Maß an Gericht erhalten würde als diejenigen, die die gegebene Gnade des Vaters ablehnen, die in Fleisch und Blut gekommen ist, welche Jesus Christus ist (vgl. Matthäus 10,11-15)!
 
Matthäus 10,11-15:
11 Wenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; und bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht.
12 Wenn ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es; 13 und wenn es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.
14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen und eure Rede nicht hören wird, so geht heraus aus diesem Hause oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.
15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Land der Sodomer und Gomorrer wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm