Einleitung
 
Da wir uns in der Zeit des biblischen Monats von Elul befinden, dessen Name das Akronym des Satzes aus Hohelied 6,3 trägt, wo es heißt:
 
„Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir, er, der in den Lilien weidet.“ (Anm.: Rev. Elberfelder),
 
möchte ich auf den Aufenthaltsort des Geliebten eingehen, der Jesus Christus ist.
Es ist Jesus Christus, der der Ausdruck von der Liebe des Vaters zu uns Menschen ist (vgl. Johannes 3,16).
 
Johannes 3,16:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
 
Die väterliche Gegenwart Gottes
 
Es ist Gottes Verlangen, uns durch seine Liebe näher in seine väterliche Gegenwart zu ziehen (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Der Vater möchte nicht, dass wir seine Herrlichkeit antasten, sondern es ist seine Sehnsucht, dass wir durch Jesus Christus in seine Herrlichkeit eintreten, die seine väterliche Gegenwart beinhaltet (vgl. Johannes 17,20-21).
 
Johannes 17,20-21:
20 Ich (Anm.: Jesus Christus) bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
 
Die Salbung und die Liebe Gottes
 
In diesem Zusammenhang ließ mich der HERR wissen, dass es nicht alleine ausreicht, gesalbt zu sein, sondern ebenfalls von seiner vollkommenen und reinen Liebe erfüllt zu sein.
 
Es ist das Anliegen des himmlischen Vaters innere Verletzungen, die der Seele eines Menschen von anderen Menschen zugefügt wurden zu heilen, so dass sie in der Lage sind, die von ihm gegebene Salbung uneingeschränkt bzw. fehlerlos fließen zu lassen.
 
Wie zuvor erwähnt, ist es nicht genug, wenn man als Gläubiger in Jesus Christus von Gott gesalbt ist und zugleich eine unbehandelte innere seelische Verletzung trägt. Die Begründung liegt darin, weil der Salbungsfluss durch die Verwundung beeinflusst wird, was sich durch unterschiedliche negative Verhaltensmuster bzw. Reaktionen bemerkbar machen kann. Deshalb ist es Gottes priorisiertes Verlangen, dass wir in seine Gegenwart eintreten und diese nicht nur berühren. Wenn wir die Gegenwart Gottes lediglich berühren, ist das ein Zeichen dafür, dass wir uns von seinem liebenden väterlichen Wesen distanzieren und keine wahrhaftige Nähe zulassen wollen. Doch Gott möchte uns mit seiner väterlichen Gegenwart vollkommen umgeben und nicht nur ein Teil unseres Wesens berühren.
 
Das Resultat einer verletzten Seele
 
Wenn die innere Verletzung der Seele eines Menschen nicht durch die Liebe des himmlischen Vaters geheilt ist, hat das bei falscher Behandlung durch Mitmenschen zur Folge, dass die betreffende Person aus dem Blickwinkel der Wunde agiert und auf ähnliche Weise vorgeht, wie die Mitmenschen, die sie falsch behandeln.
 
Jesus Christus hingegen hat gesagt, dass wir unsere Feinde lieben sollen und wenn uns jemand auf die rechte Wange schlägt, wir auch die andere Wange hinhalten sollen (vgl. Lukas 6,27; Matthäus 5,39).
 
Lukas 6,27:
27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; …
 
Matthäus 5,39:
39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, dem biete die andere auch dar.
 
Die Aussage Jesu im Lukas-/ und Matthäusevangelium bedeutet nicht, dass wir uns alles gefallen lassen sollen.
Es ist Gottes Verlangen, dass wir uns unserer Identität durch Jesus Christus im himmlischenVater bewusst sind und nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.
 
Der barmherzige Samariter
 
Deshalb heißt es auch im Gleichnis des barmherzigen Samariters, wo es um die Liebe Gottes geht, dass der Samariter die Wunden des Menschen, der verletzt auf dem Weg lag zuerst mit Öl und Wein versorgte (vgl. Lukas 10,27.33-34).
 
Lukas 10,27.30.33-34:
27 Er antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst (vgl. 5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).“ …
30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. …
33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
 
Öl und Wein
 
Die Versorgung mit Öl und Wein in diesem Kontext beinhaltet die Salbung des Heiligen Geistes und die Liebe des himmlischen Vaters. Das Öl ist verbunden mit dem Reichtum unseres Glaubens und der Wein mit unserer vollständigen Hingabe (Anm.: Opfer) zu Jesus Christus, weil sich das Öl in der goldenen Menora befindet und der Wein im Weinschlauch (Anm.: besteht aus Kuhhaut, was bedeutet, dass eine Kuh hierfür sterben musste).
Das Öl und der Wein sind miteinander verwoben, und sie sollten nicht unabhängig voneinander fungieren.
Es ist ebenfalls kein Zufall, dass Jesus als der Wein zur Hochzeit (Anm.: Liebesbund) von Kana ausging, das Wasser in Wein verwandelte (vgl. Johannes 2,3.7-9).
 
Johannes 2,3.7-9:
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. …
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam …
 
Die vollkommene Wiederherstellung
 
Das bedeutet, dass die vollkommene Wiederherstellung eines Menschen nicht grundsätzlich durch die Salbung kommt, sondern durch die Liebe des himmlischen Vaters, die die betreffende Person aus dem Bereich des Traumas bzw. der Verwundung in den Bereich der Regierungsbewegung des Königs und seiner Ruhe emporhebt (vgl. Lukas 10,34 i.V.m. Johannes 12,13-15).
 
Lukas 10,34:
… 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
 
Johannes 12,13-15:
… 13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!
14 Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht (vgl. Sacharja 9,9): 15 „Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.“
 
Die vollkommene Wiederherstellung hat zur Folge, dass sich die geheilte Person ihrer Identität und ihrem Wert durch Jesus Christus im himmlischen Vater bewusst ist, so dass sie sich nicht mehr auf der Ebene der Verwundung aus der Vergangenheit aufhält. Sie fürchtet sich nicht mehr davor von Mitmenschen in der Zukunft verletzt zu werden, weil ihre Wunde geheilt ist. Weiterhin wird die innerlich wiederhergestellte Person, wenn es zu einem verbalen Angriff in der Zukunft kommen sollte, den Angreifer nicht mehr durch die vergangene Verletzung auf ähnliche Weise verbal attackieren, sondern diesen zur Rede stellen, um ihm/ihr dabei zu helfen zu erkennen, was der Grund dieser Reaktion ist. Das ist es, was es bedeutet, die linke Wange hinzuhalten wie es Jesus Christus sagte.
 
Der Eintritt in das Feld der Lilien
 
Jesus Christus möchte, dass wir uns des Liebesbundes zu ihm bewusst sind, indem wir erkennen, dass wir sein und er unser Besitztum ist, so wie es in Hohelied 6,3 geschrieben steht.
 
Es ist Jesus, der unser Liebhaber/Bräutigam ist und sich danach sehnt, dass wir mit ihm im Feld der Lilien weiden.
Das Feld der Lilien beinhaltet im geistlichen Bereich das Gebiet, wo die Freude des HERRN gegenwärtig ist und der HERR uns durch seinen Geist veredelt sowie zu Überbringern seiner Wahrheit macht.
Das wird durch das hebräische Wort „šûšan/šôšannāh“ deutlich, was in Hohelied 6,3 für „Lilie“ verwendet wird.
Das Wort weist zugleich auf „eine Blume oder ein architektonisches Ornament sowie ein gerade Trompete„ hin und kommt von dem Wurzelwort „šûš“, was „hell sein, sich freuen, sich erfreuen“ bedeutet. (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer: 8113 und der Strong's Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer: H7799, H7797)
 
Das Schloss Susa und Esther
 
Das Feld der Lilien steht ebenfalls im Zusammenhang mit der Winterresidenz der Könige, bei der es sich um das Schloss von Susa handelt, das den Charakter einer Lilie trägt.
 
Der HERR machte mir deutlich, dass wenn man sich entscheidet in die liebende Gegenwart des himmlischen Vaters vollständig einzutreten, es zu einer Umwandlung in der Identität kommt, so wie es die Jüdin Hadassa erlebte, die auf der Burg Susa zur Königin Esther wurde.
Diese Umwandlung hat mit einer größeren Verantwortung und Autorität zu tun (vgl. Esther 2,3-4.7.16-17).
 
Esther 2,3-4.7.16-17:
… 3 und der König bestelle Männer in allen Ländern seines Königreichs, dass sie alle schönen Jungfrauen zusammenbringen auf das Schloss zu Susa ins Frauenhaus unter die Hand Hegais, des königlichen Kämmerers, des Hüters der Frauen, und dass man ihre Schönheit pflege; 4 und das Mädchen, das dem König gefällt, werde Königin an Waschtis statt. Das gefiel dem König und er tat so. …
7 Und er (Mordechai) war der Pflegevater der Hadassa, das ist Ester, einer Tochter seines Onkels; denn sie hatte weder Vater noch Mutter. Und sie war ein schönes und feines Mädchen. Und als ihr Vater und ihre Mutter starben, nahm sie Mordechai als Tochter an. …
16 Es wurde aber Ester zum König Ahasveros gebracht in den königlichen Palast im zehnten Monat, der da heißt Tebet, im siebenten Jahr seiner Herrschaft.
17 Und der König gewann Ester lieber als alle Frauen und sie fand Gnade und Gunst bei ihm vor allen Jungfrauen. Und er setzte die königliche Krone auf ihr Haupt und machte sie zur Königin an Waschtis statt.
 
Der Vorname „Hadassa“ bedeutet übersetzt „Myrte“, was eine Pflanzenart ist und der Vorname „Esther“ bedeutet übersetzt „Stern“.
Die Namensumwandlung ist ein Hinweis für uns als Volk Gottes, dass wir auf der Erde aus dem übernatürlichen Bereich mit der Kraft des prophetischen Wortes regieren, um den Feind zu Fall zu bringen und Orientierung den Menschen inmitten von Finsternis zu geben (vgl. 2.Petrus 1,19 i.V.m. Kolosser 3,1-4).
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
 
Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Es ist sehr gut, wenn man als Gläubiger in Jesus Christus das Wissen im Herzen trägt, dass man eine Pflanzung des HERRN ist und die Bereitschaft hat, sich von Jesus Christus emporheben zu lassen. Das Emporheben an den höheren Ort bedeutet größere Autorität und Verantwortung zu besitzen sowie ein Zeichen zu sein, das auf die Zeiten Gottes hinweist, damit die Menschen Orientierung erhalten (vgl. Jesaja 61,3 i.V.m. 1.Mose 1,14).
 
Jesaja 61,3:
… 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden „Bäume der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise.
 
1.Mose 1,14:
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre …
 
Das Schloss Susa und Nehemia sowie der Prophet Daniel
 
Das Schloss Susa war ebenfalls der Aufenthaltsort des Obermundschenks Nehemia und auch des Propheten Daniel.
Es war im Schloss von Susa, wo Nehemia sich darauf vorbereitete, die zerstörte Mauer von Jerusalem wieder aufzurichten.
Es war im Schloss von Susa, wo Daniel von Gott prophetische Vision erhielt (vgl. Nehemia 1,1; Nehemia 2,5 i.V.m. Daniel 8,1-2).
 
Nehemia 1,1:
1 Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas.
Es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres, als ich in der Festung Susa war, …
… 11c Denn ich war des Königs Mundschenk.
 
Nehemia 2,5:
… 5 und sprach zum König: Gefällt es dem König und hat dein Knecht Gnade gefunden vor dir, so wollest du mich nach Juda reisen lassen, in die Stadt, wo meine Väter begraben sind, damit ich sie wieder aufbaue.
 
Daniel 8,1-2:
1 Im dritten Jahr der Herrschaft des Königs Belsazar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach jenem, das mir zuerst erschienen war.
2 Ich hatte ein Gesicht und während meines Gesichtes war ich in der Festung Susa im Lande Elam am Fluss Ulai.
 
All diese Ereignisse sollen uns verdeutlichen, dass es in der Gegenwart der väterlichen Liebe Gottes zur Wiederherstellung, zu größerer Herrlichkeit, zur apostolischen Beauftragung und zur Zunahme in der prophetischen Salbung kommt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 28. AUGUST 2017 | 06. ELUL 5777, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
„Da sind Heilige, die sich mit einem klaren Ziel vor Augen dazu entschieden haben weiter voranzugehen, um das nächste Feld der Bestimmung zu erreichen!
Es sind Lebensumstände, die dazu geführt haben, umzudenken und sich auf dem Weg des HERRN neu auszurichten, spricht der Geist des Propheten!
Da ist der ausgestreckte Arm Gottes, der dazu auffordert den derzeitigen Ort zu verlassen und sich wie ein Vogel nach oben in die Luft zu bewegen (vgl. 5.Mose 22,6-7 i.V.m. Matthäus 10,34-36)!
Es geht um den Wandel im Bereich des Geistes und die Kraft des Wortes Gottes (vgl. Kolosser 3,1-2)!
Während du dich dazu entscheidest im Bereich des Geistes voranzugehen, ist der HERR dabei, dir die Ordnung Seines Wortes deutlicher kundzutun, so dass du in der Lage bist, den alten Ort zu verlassen, um deinen neuen Platz zu finden!
In der Phase des Abhebens, der dem Charakter eines Abflugs gleichkommt, beginnt der Prozess der Erneuerung deiner Gedanken, so dass du fähig bist, die hohen Gedanken Gottes zu verstehen und auf Seinen hohen Wegen voranzugehen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Jesaja 55,8-9)!
Das Verlassen deines derzeitigen Aufenthaltsortes mit dem richtigen Ziel vor Augen führt dazu, dass du das Potential, das dir der HERR zugeteilt hat, plötzlich erkennst, so dass es zu einem persönlichen Durchbruch in deinem Leben kommt, der dir Sieg und Triumph verleiht!
Deine Entscheidung den neuen Weg zu gehen, führt dazu, dass deine Zukunft abgesichert ist und das, was dir zugeteilt war in die neue Ordnung kommt!
Da ist ein Zeichen am Ende des Monats von Oktober, das mit dem Monat November verbunden ist! Es ist ein Zeichen, das zu einem Wunder wird!
Es geht um Seine herrliche Gegenwart, die von Seiner Wahrheit umhüllt ist und zur Freiheit führt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 8,31-32)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
5.Mose 22,6-7:
6 Wenn du unterwegs ein Vogelnest findest auf einem Baum oder auf der Erde mit Jungen oder mit Eiern und die Mutter sitzt auf den Jungen oder auf den Eiern, so sollst du nicht die Mutter mit den Jungen nehmen, 7 sondern du darfst die Jungen nehmen, aber die Mutter sollst du fliegen lassen, auf dass dir es wohlgehe und du lange lebest.
 
Matthäus 10,34-36:
34 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
 
Kolosser 3,1-2:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
 
Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
 
Johannes 8,31-32:
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 31. AUGUST 2017 | 09. ELUL 5777, HOLY PLACE BERLIN-SPANDAU
 
„Die Art und Weise der Kommunikation wie der HERR zu dir gesprochen hat, ist dabei sich zu verändern! Da ist eine Transformation; da ist eine Metamorphose, die in deiner Kommunikation stattfindet!
Sogar die Kommunikation zwischen dir und anderen Menschen ist dabei sich drastisch zu verändern! Was du sprichst, werden die Menschen verstehen, spricht der Geist des Propheten!
Und der HERR spricht: „Fürchte dich nicht vor dem Behemot, und fürchte dich nicht vor dem Leviathan! Ich erweise Meine Kraft! Ich werde Behemot berühren! Ich berühre ihn! Ich fasse ihn an! Ich berühre seine Augen! Ich fasse ihm ins Auge! Niemand kann das tun aber Ich kann es!
Ich tue es durch Meine Kraft! Ich habe Waffen, um Mächte anzufassen und um Mächte und Fürstentümer zu zerstören! Meine Waffen sind geistliche Waffen! Meine Waffen sind nicht von dieser Welt, sondern Meine Waffen sind von Meiner Welt! Sie wirken zerstörerisch auf alle bösen Muster in dieser Welt! Ich berühre Behemot mit Meinem Finger aber Leviathan werde Ich mit Meinen Waffen angreifen!“
Der HERR spricht: „Ich habe einen Haken! Ich habe eine Schnur! Ich habe einen Dorn! Ich habe einen Strick! Ich habe eine Harpune! Ich werde diese Macht durchbrechen! Unbezwingbare Kraft für Menschen aber bezwingbare Kraft für Mich!
Da ist eine unzerbrechliche Schale aber Ich werde sie zerbrechen! Die Geister der Zeitalter versuchen es aufzuhalten aber Ich komme, um durchzubrechen! Ich werde sogar die Art und Weise, wie es lebt, ändern! Ich werde sogar die Art und Weise, wie es atmet, verändern, weil Ich einen Haken nehmen werde! Ich werde einen Haken nehmen!“
Der HERR spricht: „Ich werde einen Haken nehmen! Ich komme als Gott der Zeitalter durch Meine Gemeinde! Ich werde kommen, und es bei dem Haken nehmen! Ich werde es an der Nase packen (vgl. Hiob 40,15-32)!“
Ich werde Meine Herrlichkeit groß zeigen, spricht der HERR (vgl. Haggai 2,9)! Ich werde es anhand Meines Eingreifens an Leviathan und Behemot zeigen! Ich verändere Vision, und Ich verändere Leben!
Da ist eine Veränderung in der Sichtweise und eine Veränderung im Lebensstil!
Ich durchbreche diesen undurchdringbaren „Schutz“! Ich durchbreche sogar die Schallmauern – die Klänge der uralten bösen Mächte über die Zeiten und Zeitphasen! Es sind Verträge, Flüche und Abmachungen!
Ich durchbreche die Decke des Bösen und lasse es wie Glas zerbersten! Und das wird der Anfang Meiner Herrlichkeit auf Erden sein! Was Ich in den Himmeln vollbringe, ist der Durchbruch Meiner Herrlichkeit auf der Erde, spricht der HERR!
Der Grund, warum Ich Behemot und Leviathan angreife ist, weil Ich Meine Kraft erweise!
Der GROßE EINE zeigt Seine Kraft, spricht der Geist des Propheten!
Ich werde die Kraft Meiner Gemeinde dazu gebrauchen, das durch Mein Wort zu bewirken! Und das ist offenbarende Wahrheit! Sie packt das Auge von Behemot und greift Leviathan an und packt ihn! Es (Behemot/Leviathan) ist die Kraft, die Meinen Klang der Gerechtigkeit, Meine Worte der Gerechtigkeit versucht hat, zu Boden zu reißen! Ich gestatte es ihm nicht, dass er sie in die Tiefen zieht! Die Erde kann es nicht verschlucken! Die Erde wird sie nicht verschlucken! Die Tiefe wird sie nicht verschlingen! Doch Ich spreche zu der Oberfläche und die Oberfläche wird ihren Mund öffnen! Und Ich werde jeglichen Speichel des Bösen entfernen! Ich werde der Erde befehlen, es zu verschlingen! Fluch zu Fluch und Segen zu Segen, spricht der HERR! Und in diesen Tagen wirst du den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten, weil Ich Meine Herrlichkeit GROß zeige (vgl. Maleachi 3,18)!
Schaue dir das zerborstene Glas auf der Erde an! Ich werde Meine Herrlichkeit durch die Glasscherben widerspiegeln! Ich werde Meine Herrlichkeit durch die Gemeinschaften zeigen!
Menschen sprechen und fragen: „Warum ist das Wasser so zerstörerisch!?“ Und der HERR spricht: „Weil Ich Meine Herrlichkeit GROß zeigen werde! Der Böse versucht zu zerstören!“ Aber Ich sage: „Schaut auf das Wasser und schaut auf die Sonne! Ich werde Meine Herrlichkeit widerspiegeln! Es geht um Meine Herrlichkeit an den Orten, wo sie noch nie zuvor war! Ich werde überschwappen mit Meiner Herrlichkeit!
Zuerst etabliere Ich Gerechtigkeit, und dann komme Ich mit Meiner Herrlichkeit!
Verstehe, WER ICH BIN! ICH BIN in Kontrolle! ICH BIN in Kontrolle!“
Eine Berührung und dann ein Angriff! Eine Berührung und dann ein Angriff! Das ist die Strategie des Allerhöchsten, um Seine Kraft auf große Weise zu zeigen! Gadol! Diese Kraft ist viel zu groß als das wir sie alleine in uns halten können! Gottes Kapazität ist so viel größer als die Kapazität, die wir haben, um sie zu empfangen! Es ist ein volles gerütteltes Maß, spricht der Geist des Propheten (vgl. Lukas 6,38)!
Der HERR spricht zu Seiner Gemeinde: „Ich will nicht sehen, dass du verschiedene Maße hast! Ich möchte nicht, dass du in deinem Herzen ein kleineres und größeres Maß hast!“
Der HERR sagt: „Ich möchte, dass du ein großes Maß hast! Das kleinere Maß ist mit der Vergangenheit verbunden!
Bleibe nicht in der Vergangenheit! Nehme sie nicht mit, denn das, was Ich habe, ist größer!
Nehme nicht zwei unterschiedliche Maße mit dir!
Habe nicht ein Gewicht, was zu klein ist für Meine Kapazität!
Ich möchte nicht, dass du „ein Kilo“ hast, sondern Ich möchte, dass du „eintausend Kilo“ hast!
Denn die Essenz, die Ich dir geben möchte, wird bei weitem gewichtiger sein als das Gewicht, was du hast, wenn du zu wenig hast! Wenn dein Maß zu klein ist, wird Mein Maß zerstörerisch auf dich einwirken!
Es ist wichtig, dass du das richtige Maß an Wahrheit besitzt! Denn was Ich mit Meinem Geist hineinbringe, ist so groß und kostbar! Es ist heilig! Miss das nicht ab mit dem alten Maß aus der Vergangenheit! Sprich nicht aus dem Bereich der Vision der Vergangenheit! Sprich nicht aus dem Blickwinkel der Vergangenheit!
Meine Männer und Frauen Gottes sind gekommen und sie sind wieder gegangen!
Da gab es ein Kommen und Gehen! Es ist jetzt die Phase, die Dinge gehen zu lassen! Lass sie gehen, denn das, was Ich bringe, ist größer als das, was zuvor war!
Ich möchte, dass du die richtige Wahrheit hast, was die geisterfüllte Wahrheit ist!
Habe nicht den Buchstaben, sondern habe den Geist und den Buchstaben (vgl. 2.Korinther 3,6)! Offenbarende Wahrheit ist dein richtiges und rechtes Gewicht für Meine Essenz, die Ich ausgieße!“
Volk des HERRN, ich spreche hier nicht von einer Flüssigkeit, sondern über die Essenz Gottes, spricht der Geist des Propheten!
Das ist die am stärksten konzentrierte Kraft! Diese Kraft ist so groß aber sie gebraucht kleine Dinge! Sie ist so groß, dass es nur eines Tropfens bedarf, um zu vergeben, zu heilen und zu zerstören!
Demut und Größe liegen dicht beieinander (vgl. Matthäus 25,23 i.V.m. Jakobus 4,10)!
Torheit und Weisheit liegen dicht beieinander! Was für die Welt Torheit ist, ist für Gott Weisheit (vgl. 1.Korinther 1,18)!
Er kommt auf große Weise! Ein kleiner Haken und ein gebändigter Leviathan! Nur ein Haken!
Nur ein einziger kleiner Fingerstupser auf das Auge von Behemot bewirkt eine große, große Veränderung auf der Erde!
Fürchtet euch nicht vor Behemot! Fürchtet euch nicht vor Leviathan! Fürchtet euch nicht vor dem Fluss! Fürchtet euch nicht vor dem Meer! Fürchtet euch nicht vor der Wirtschaft! Fürchtet euch nicht vor der Gesellschaft, weil es da eine Berührung und einen "Angriff" Gottes gibt!
Ich spreche von einer globalen Berührung, der Berührung der sieben Kontinente! Es geht um Nationen! Es geht um Rassen! Es geht um Sprachen! Es geht um Zungen!
Gottes Gegenwart, die Gegenwart des Vaters, die königliche Gegenwart des Vaters schwebt über dem irdischen Bereich! Aus diesem Grund werden Behemot und Leviathan berührt und angegriffen!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Hiob 40,15-32:
15 Siehe da den Behemot, den ich geschaffen habe wie auch dich! Er frisst Gras wie ein Rind.
16 Siehe, welch eine Kraft ist in seinen Lenden und welch eine Stärke in den Muskeln seines Bauchs!
17 Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten.
18 Seine Knochen sind wie eherne Röhren, seine Gebeine wie eiserne Stäbe.
19 Er ist das erste der Werke Gottes; der ihn gemacht hat, gab ihm sein Schwert.
20 Die Berge tragen Futter für ihn, und alle wilden Tiere spielen dort.
21 Er liegt unter Lotosbüschen, im Rohr und im Schlamm verborgen.
22 Lotosbüsche bedecken ihn mit Schatten, und die Bachweiden umgeben ihn.
23 Siehe, der Strom schwillt gewaltig an: er dünkt sich sicher, auch wenn ihm der Jordan ins Maul dringt.
24 Kann man ihn fangen Auge in Auge und ihm einen Strick durch seine Nase ziehen?
25 Kannst du den Leviatan fangen mit der Angel und seine Zunge mit einer Fangschnur fassen?
26 Kannst du ihm ein Binsenseil an die Nase legen und mit einem Haken ihm die Backen durchbohren?
27 Meinst du, er wird dich lang um Gnade bitten oder dir süße Worte geben?
28 Meinst du, er wird einen Bund mit dir schließen, dass du ihn für immer zum Knecht bekommst?
29 Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Mädchen anbinden?
30 Meinst du, die Zunftgenossen werden um ihn feilschen und die Händler ihn verteilen?
31 Kannst du mit Spießen spicken seine Haut und mit Fischerhaken seinen Kopf?
32 Lege deine Hand an ihn! An den Kampf wirst du denken und es nicht wieder tun!
 
Haggai 2,9:
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Maleachi 3,18:
18 Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
 
Lukas 6,38:
38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.
 
2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
 
Matthäus 25,23:
23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
 
Jakobus 4,10:
10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.
 
1.Korinther 1,18:
18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm