Einleitung
 
Diese Botschaft soll dabei behilflich sein, wie man als gläubiger Mensch in Jesus Christus mit Problemen im Bereich der Gedanken umgeht, wo sich unreine Bilder entwickeln oder immer wieder auftauchen.
In Hebräer 11,1 wird uns davon berichtet, dass „der Glaube eine feste Zuversicht auf das ist, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“
 
Man kann diesen Satz auch wie folgt übersetzen: „Glaube ist eine konkrete Realität, von den Dingen, von denen man träumt (schwärmt/sich wünscht und/oder vorstellt), die sich gerade in visueller Form befinden.“
 
Der Glaube und das Wort Gottes
 
Gott trachtet danach zu sehen, was unser Herz fesselt, denn was auch immer unser Herz gefangennimmt, das beginnen wir (zunehmend) zu glauben, so dass wir den Glauben dafür haben, dass es in unserem Leben geschieht. Das ist der Grund, warum es wichtig ist, dem Wort Gottes zu erlauben, unser Herz in seiner Wahrheit zu fesseln.
 
Der einzige Weg, um über die Dinge des Wortes Gottes in unserem Leben zu „träumen“ ist, wenn wir einen Anker für diese Realität in unserem Herzen besitzen und uns am Platz der Wahrheit positionieren, so dass letztendlich die Dinge früher oder später ins Sichtbare kommen. Glaube ist demnach eine berührbare „Sache“ und nicht irgendetwas Unreelles. Er ist eine berührbare Substanz, die sich im Bereich des Geistes befindet.
 
Das Tor des Glaubens
 
Glaube fungiert wie ein Tor und es ist demnach bedeutend, dass es in unserem Leben richtig funktioniert. Das geschieht auf die Weise, wenn wir uns im Geist an diesem Ort aufhalten und beginnen damit zu arbeiten, was beinhaltet, dass wir das Wort Gottes besitzen und es glauben. Dadurch erlauben wir dem Wort Gottes unseren Verstand gefangenzunehmen, so dass wir beginnen darüber nachzusinnen und die darin enthaltenen „Informationen“ zu lernen bzw. zu verinnerlichen.
 
Was unser Herz fesselt, wird sich beginnen um unser Leben herum zu etablieren, weil das, was unseren inneren Menschen fesselt, beginnt für uns real zu werden. Somit ist der Glaube die Realität des Himmels sowie die Sphäre, die unser Leben umgibt.
 
Römer 11,17 sagt, dass „der Glaube aus dem Gehörten kommt und das Gehörte durch das Wort Christi.“
 
Das bedeutet, dass es das Wort Gottes ist, das redet und es der Geist des HERRN ist, der dem Wort Gottes die Stimme gibt, die anfängt das Wort zu sprechen. Das führt dazu, dass sich Weisheit in unserem Leben entfaltet.
 
Das Verlangen Gottes für uns
 
Was Gott, der HERR für uns als sein Volk möchte ist, dass wir glauben. Es ist Glauben, der damit verbunden ist über die Dinge im Wort Gottes zu „träumen“ bzw. nachzusinnen bis sie Realität in unserem Leben werden. Es ist das Nachsinnen, dass in unserer Vorstellung stattfindet, die der wesentliche Schlüsselpunkt für die Gegenwart Gottes und den Bereich des Himmels ist.
 
Die Bildersprache Gottes
 
Gott spricht immer in Bildern, weshalb auch unter anderem die hebräischen Buchstaben (Anm.: das Alphabet des von Gott auserwählten Volkes) eine piktographische Bedeutung besitzen.
 
Wenn das Wort Gottes von einer übernatürlichen Heimsuchung Gottes berichtet, kommt es häufiger vor, dass es von dem Wort des HERRN spricht, das zu Personen kam und sie daraufhin begannen zu sehen, so dass sie hörten (vgl. 1.Mose 15,1; Hiob 13,1; Hesekiel 1,3-4; Matthäus 13,17; Offenbarung 14,1-2).
 
1.Mose 15,1:
1 Nach diesen Geschichten begab sich es, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.
 
Hiob 13,1:
1 Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohr gehört, und ich hab es verstanden.
 
Hesekiel 1,3-4:
… 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer.
 
Matthäus 13,17:
17 Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
 
Offenbarung 14,1-2:
1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.
2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.
 
Den HERRN sehen
 
Es ist wichtig festzuhalten, dass es nicht alleine, um das Hören der Stimme Gottes geht, sondern darum, den HERRN zu sehen (vgl. Hiob 42,5; Offenbarung 1,10.12).
 
Hiob 42,5:
5 Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.
 
Offenbarung 1,10.12:
10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, …
12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter …
 
Bei Gott sind alle Dinge, die er spricht zuerst vor ihm sichtbar, um sie dann in die natürliche Welt zu transferieren (vgl. Römer 4,17).
 
Römer 4,17:
17 – wie geschrieben steht (vgl. 1.Mose 17,5): „Ich habe dich (Anm.: Abraham) gesetzt zum Vater vieler Völker“ – vor Gott, dem er geglaubt hat, der die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, dass es sei.
 
Das ist der Grund, warum auch Jesus während er auf Erden als Mensch lebte, nur das tat und sprach, was er den Vater tun sah (vgl. Johannes 5,19.43a.47; Johannes 12,49 Johannes 14,10)!
 
Johannes 5,19.43a.47:
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. …
43a Ich bin gekommen in meines Vaters Namen …
47 Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
 
Johannes 12,49:
49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.
 
Johannes 14,10:
10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
 
Dieses göttliche Prinzip ist unveränderbar und das ist auch der Grund, warum der Feind die Menschen im Bereich der Gedanken angreift, um sie dazu zu verleiten, seine bösen Impulse aufzugreifen und sie im sichtbaren Bereich umzusetzen.
 
Die Reinigung des Gewissens
 
Und mit diesem Hintergrund ist es so wichtig, dass wir als Volk Gottes das Blut von Jesus Christus anwenden, indem wir dadurch unser Gewissen reinigen, um im Dienst des lebendigen Gottes zu stehen (vgl. Hebräer 9,14 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
 
Die Unterordnung der Seele
 
Da, wo wir als Gläubige nicht den Glauben haben, für das, was das Wort Gottes sagt, ist demnach notwendig, dass sich unsere Seele der Ordnung des Geistes, die sich in uns befindet, unterordnet. Das hat zur Folge, dass wir beginnen, uns in der offenbarenden Wahrheit Gottes aufzuhalten und darüber nachzusinnen, so dass das, was wir denken gemäß dem Willen Gottes durch unsere innere Haltung (Anm.: für wahr haltend), Worte und Taten ins Sichtbare kommt.
 
Gott verlangt nach Unterordnung und Hingabe. Wenn wir untergeordnet in Hingabe zu ihm sind, dann verfügen wir über die Auferstehungskraft der Hingabe.
 
Der Kampf gegen die Sündhaftigkeit und die Kraft der Herrlichkeit Gottes
 
Der größte Kampf, dem wir als Menschen entgegenstehen ist der Kampf mit der Sünde/Sündhaftigkeit. Der Grund, warum wir mit Sünde zu kämpfen haben ist, weil wir es meistens versuchen diese von außen nach innen zu disziplinieren, anstatt diese von innen nach außen umzuwandeln.
 
Wenn man in bestimmten Bereichen von Sünde strauchelt, ist es wichtig den Fluss der Herrlichkeit Gottes zu erhalten, die vom Geistmenschen in diese Bereiche hineinfließt und die Dunkelheit eliminiert. Dadurch verändert sich das gesamte Leben und die Art der Vorgehensweise. Diese Veränderung findet nur dort statt, wo sich das Feuer Gottes bewegen darf, so dass alles, was sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, verzehrt wird (vgl. 2.Korinther 10,3-5).
 
2.Korinther 10,3-5:
3 Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
4 Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.
5 Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.
 
Die Erkenntnis Gottes und das Erheben gegen die Erkenntnis Gottes
 
Die Probleme, mit denen wir in unseren Gedanken zu kämpfen haben, sind die Dinge, die sich an den hohen Orten befinden und sich gegen die Erkenntnis Gottes erheben (Anm.: aufbegehren). Die Erkenntnis Gottes basiert auf Glauben und Offenbarung. Sie basiert auf der Realität, was das Wort Gottes sagt; nicht lediglich auf der geschriebene Erkenntnis, sondern auf Offenbarungserkenntnis.
 
Das falsche Erheben bzw. Aufbegehren von Dingen kann sich unter anderem dadurch bemerkbar machen, dass man sich in einer Zeit der Anbetung befindet, wo Gottes Gegenwart präsent ist, und plötzlich treten unreine Gedanken auf über die man nicht regiert, indem man sie unter den Gehorsam von Christus Jesus gefangennimmt.
 
Das führt dazu, dass plötzlich die Atmosphäre des HERRN abnimmt.
 
Es ist wichtig, dass man mit den Dingen bzw. unreinen Bildern umgeht, die einen davon abhalten Offenbarung von Gott zu empfangen, indem man diese unter den Einfluss der Herrlichkeit Gottes stellt, die man durch Jesus Christus in sich trägt.
 
Man unterstellt die Bilder nicht auf die Weise, indem man sie kontrolliert, sondern indem man diese dem Prozess des heiligen Verzehrens Gottes übergibt. (Anm.: Damit ist dieser Vorgang auch durch die Kraft Gottes gewirkt, nicht durch die eigene.)
 
Wie kann man unreine Vorstellungen aus den Gedanken entfernen?
 
Wie bereits oben erwähnt, ist gemäß Hebräer 9,14 die Anwendung des Blutes Jesu vonnöten. Die Anwendung erfordert den uneingeschränkten Glauben bzw. Vertrauen.
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Damit das Blut Jesu aktiv werden kann, ist das Bekenntnis der falschen Bilder wichtig, die man hat und von denen man gefangen ist. Das geschieht auf die Weise, dass man es anerkennt, dass diese im Leben präsent sind und sie nicht mehr haben will oder loswerden möchte (vgl. 1.Johannes 1,7.9).
 
1.Johannes 1,7.9:
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. …
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
 
Das Bekenntnis und die Reinigung der drei inneren Ebenen
 
Der Prozess des Bekenntnisses berührt den Verstand (Anm.: Intellekt), die Emotionen und den Willen eines Menschen. Alle drei Bereiche müssen von dem „Abfall“ entsprechend befreit werden.
 
Wenn ein Bereich in der Seele (Anm.: Wille, Gefühl und Verstand) nicht gereinigt ist, besitzen diese unreinen Bilder immer noch Einfluss.
 
Wenn man z.B. nur im Intellekt befreit ist, jedoch nicht im Bereich der Emotionen, dann findet eine äußere Kontrolle auf die unreinen Bilder aus eigener Kraft statt, die eine eigene Disziplin hervorbringt, die nicht lange den Wandel im Sieg aufrechterhalten kann, weil der Bereich der Emotionen in der betreffenden Person nicht gereinigt ist, so dass die Person auf subtile Weise verführt wird.
 
Unsere Prägungen als auch nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmende Vorstellungen entsprechen Kräften aus der Überzeugung, die durch unsere Emotionen (Anm.: Bereich der Gefühls- und Bedürfnisebene) verstärkt bzw. „genährt“ wird. Daher ist auch die Veränderung der Gefühlswelt erforderlich (vgl. Philipper 3,8).
 
Philipper 3,8:
8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne …
 
Es ist wichtig, dass der betreffende Mensch, der von unreinen Bildern befreit werden möchte, diese Bilder durch die Kraft des Bekenntnisses willentlich voll aus seinem Leben entfernt, indem er diese Bilder durch das Blut Jesu reinigt und somit in den Prozess der Wiederherstellung Gottes gelangt.
 
Jedes unreine Bild (Anm.: Vorstellung) sollte vollkommen mit dem Blut Jesu ausgefüllt werden, so dass nur noch eine rote Fläche auf dem Bild vorhanden ist. Das hat zur Folge, dass das Schlechte durch die Kraft des Blutes Jesu zerstört und mit der Gegenwart des Lebens ersetzt wird.
 
Auf diese Weise vergisst man die Vergangenheit und bewegt sich zuversichtlich mit Jesus Christus voran (vgl. Philipper 3,13-14). Voraussetzung ist hier entsprechend die Übereinstimmung mit sowie Unterordnung unter die Wahrheit, welche das Wort Gottes ist.
 
Philipper 3,13-14:
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich es ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
 
Diesen Vorgang muss jeder einzelne Gläubige für sich selbst durchführen, auch wenn er hierbei von kompetenten Gläubigen begleitet bzw. beraten wird. Das Resultat wird sein, dass der freigesetzte Gläubige ein persönliches und kraftvolles Zeugnis entwickelt (vgl. Offenbarung 12,11).
 
Offenbarung 12,11:
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod.
 
Vorgehensweise zur Befreiung
 
Wenn ein Gläubiger von unreinen bzw. bösen Gedanken geplagt wird und wirklich davon befreit sein will, dann möchte ich den betreffenden Gläubigen dazu ermutigen, seine Hände auf die eigene Bauchgegend zu legen, weil dort der Sitz des Geistes ist (vgl. Johannes 7,38).
 
Johannes 7,38:
38 Wer an mich (Anm.: Jesus Christus) glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib (Anm.: Inneren) werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
 
Nun sollte er sich dessen gewiss sein, dass er sich vor dem Thron der Gnade in Jesus Christus befindet, um die Kraft des Blutes Jesu in seinem Leben in Empfang zu nehmen, damit er dem lebendigen Gott auf neue Weise dienen kann (vgl. Hebräer 4,16 i.Vm. Jesaja 1,18; Hebräer 9,14).
 
Hebräer 4,16:
16 Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
 
Jesaja 1,18:
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
 
Hebräer 9,14:
… 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
 
Wenn der Gläubige es sich bewusst gemacht hat, dass er sich durch das Werk von Jesus Christus am Kreuz vor dem Thron der Gnade befindet, möchte ich jeden, den es betrifft bitten (Anm.: sich angesprochen fühlt), das Bild bzw. die Bilder, mit denen du kämpfst in der Wahrheit Gottes in deinen Gedanken vor dem Thron der Gnade zu reflektieren. Nun solltest du dir des Bildes als auch der Sichtweise Gottes gemäß deiner uneingeschränkten Zustimmung seiner Sicht bewusst sein und es bekennen.
Sündige hernach nicht, habe keine Lust danach und sei dadurch nicht kontrolliert. Erkenne es einfach als Sünde vor Gott in deinem Leben an, weil wenn du etwas besitzt, kannst du dich auch von diesem entledigen (Anm.: im Sinne von „loswerden“, frei davon werden).
 
Es kann auch helfen, wenn du dir bewusst machst, dass du das unreine Bild in deinen Gedanken bedeckst als würdest du es mit einem Pinsel und roter Farbe übermalen. Nun nehme das mit dem Blut Jesu übermalte Bild und hänge es im Geistbereich auf, während du es dir anschaust. Nehme jetzt die Vergebungskraft des Blutes Jesu in Anspruch, was einem ganz neuen unbemalten weißen Bilderrahmen gleichkommt (vgl. Jesaja 1,18).
An dieser Stelle danke dem himmlischen Vater, dass er dich als geistliches Wesen in einen menschlichen Körper gesetzt und dich durch Jesus Christus berechtigt hat in seiner heiligen Gegenwart stehen zu dürfen sowie seine Gegenwart des Himmels in dir zu tragen. Danke dem himmlischen Vater, dass seine Autorität und Herrschaft sowie der Bereich des Himmels in deinem Geist lebt.
 
Das Gebet könntest du beispielsweise wie folgt sprechen (Anm.: in Gegenwart eines reifen, vertrauenswürdigen Gläubigen):
 
„Vater, heute nehme ich im Namen von Jesus Christus das Blut, das erlöst und reinigt in Anspruch.
Vater, da ist Kraft in diesem Blut, um meine Seele wieder herzustellen. Da ist die Kraft im Blut von Jesus, um mich von der Verunreinigung der Kontrolle meiner Seele zu reinigen.
Vater, heute nehme ich das unreine Bild im Namen von Jesus und nehme das Blut und beginne es vollkommen damit zu bestreichen. Danke Heiliger Geist!
Jesus, ich vernichte das Bild mit deinem Blut und spreche heute zu dem Bild, dass du erlöst bist von der Kraft des Feindes. Ich bin erlöst von dem unreinen Einfluss!
Ich erlasse, dass ich durch die Kraft des Blutes Jesu von dem unreinen Einfluss des Bildes erlöst bin! Ich bin frei von dieser unreinen Macht über meinem Leben im Namen von Jesus Christus!“
 
Diesen Prozess kannst du mit jedem Bild (oder „Gegenstand falscher Anbetung“) wiederholen, das dich bedrückt.
 
Sei dir sicher, dass du den Sieg Jesu in deinem Leben feierst, indem du ihn mit deinem Körper verherrlichst (vgl. Römer 6,13) und wenn du es möchtest, Freunde z.B. zu einem Essen einlädst, um ihnen von deinem Zeugnis zu berichten.
 
Römer 6,13:
13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.
 
(Anm.: Die Botschaft beruht auf einer Offenbarungslehre aus dem Buch 'Realms of the Kingdom Volume I', ISBN: 978-1-911251-01-9 von Ian Clayton)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm
 
Hinweis:
Im Zusammenhang mit dieser Botschaft möchte ich auf die prophetische Lehre „Die Falle von Pornographie und der Schlüssel, um von ihr befreit zu werden!“ hinweisen, die ebenfalls auf CRAZYCHRISTIANS erschienen ist.

PROPHEZEIT AM 04. AUGUST 2017 | 12. AW 5777, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
„Da ist das lebendige Potential des HERRN, das durch Seinen Geist in dir ruht und von dem du nicht weißt, dass es gegenwärtig ist (vgl. Jesaja 48,6b)!
Du befindest dich in einer Lage, in der dich der HERR zur Ruhe kommen lässt, um das unbewusste Potential, das in dir vorhanden ist, plötzlich hervorkommen zu sehen!
Während du ruhst, greift Gott mit Seiner Hand ein, um das lebendige Potential mit deinem gegenwärtigen Aufgabenfeld zu verbinden, so dass du plötzlich dein von Gott gegebenes Potential in Substanz vor dir siehst!
Es geht um das noch nicht Gesehene, was im Sichtbaren erkannt und Auswirkung haben wird, spricht der Geist des Propheten!
Während dich der HERR ermutigt, die alte Form loszulassen, beginnt sich eine neue Form durch den Eingriff Seiner Hand zu etablieren (vgl. Jeremia 18,3-6 i.V.m. 1.Mose 2,7.18.21-23)!
Diese Phase ist die Phase des „Abschaltens“, um wieder „anzuschalten“ und mit neuer Kapazität voranzugehen!
Die Aufgabe, um die du dich danach kümmern wirst, wird leichter für dich zu bewältigen sein als es zuvor der Fall war!
Da ist neue Erkenntnis über Gottes Gegenwart und den übernatürlichen Bereich, die dir der HERR durch Seinen Geist gibt, so dass du dich auf neue Weise voranbewegst!
Du beginnst Menschen aus einer neuen Perspektive zu sehen!
Diese Perspektive veranlasst dich auf frische Art den Menschen zu begegnen, die dir der HERR in deinem Umfeld zeigt, spricht der Geist des Propheten!
Bei der Frische, die von dir ausgeht, handelt es sich um den Einfluss des Heiligen Geistes, der die Menschen umdenken lässt, damit sie durch ihren erneuerten Sinn den von Gott festgelegten Durchbruch erleben (vgl. 2.Samuel 5,24 i.V.m. Römer 12,2)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Jesaja 48,6b:
… 6b Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
 
Jeremia 18,3-6:
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.
 
1.Mose 2,7.18.21-23:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. …
18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. …
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.
 
2.Samuel 5,24:
24 Und wenn du (Anm.: David) hörst, wie das Rauschen in den Wipfeln der Bakabäume einhergeht, so eile; denn dann ist der HERR ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
In unterschiedlichen Zeitabständen kommt es im Leben von Gläubigen in Christus zu Phasen, in denen sie auf der Suche nach wahrer Orientierung für die Zukunft sind.
 
Die Begründung dieser Suche liegt darin, weil der Geist des Vaters (Anm.: Heiliger Geist) dabei ist, viele Gläubige in Jesus Christus näher in die apostolische Struktur des Wesens Jesu hineinzuziehen, die mit der Struktur des Königs der Könige verbunden ist, der der Löwe von Juda ist (vgl. Johannes 6,44 i.V.m. Offenbarung 5,5).
 
Johannes 6,44:
44 Es kann niemand zu mir (Anm.: Jesus Christus) kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
 
Offenbarung 5,5:
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.
 
Völlige Hingabe und gesunde Unterordnung
 
Das Hineinziehen in die apostolische-königliche Struktur setzt die volle Opferbereitschaft zu Jesus Christus voraus, was die wahre Hingabe und Unterordnung ihm gegenüber bedeutet.
Es ist das Lamm Gottes, das wie geschlachtet ist und alleine die Berechtigung trägt, Offenbarung bzw. Vision für die Zukunft zu geben, die zugleich richtige Orientierung beinhaltet (vgl. Offenbarung 5,6-10)
 
Offenbarung 5,6-10:
6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.
8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, 9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.
 
Der neue Klang
 
Das neue Lied, so wie es in Offenbarung 5,9 genannt ist, trägt einen Klang, der neue Bewegung im Leben der Gläubigen hervorbringt und die Führung durch die apostolische Salbung beinhaltet unter die man sich freiwillig begibt.
Das unter die apostolische Salbung kommen meint nicht, das eigene Leben zu leben, sondern in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes voranzugehen, um kompetent apostolisch geführt zu werden (vgl. Galater 2,20).
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Orientierungslosigkeit aufgrund von Gott geführter Veränderung
 
Weiterhin habe ich in der letzten Zeit festgestellt, dass einige Gläubige teilweise orientierungslos sind und die Stimme Gottes nicht eindeutig für ihr Leben wahrnehmen können, weil sie sich in einer von Gott geführten Phase der Veränderung befinden.
Sie empfinden zwar in ihrem Geist, dass sie Veränderungen gegenüberstehen aber nicht wirklich wissen, wie sie weiter vorangehen sollen.
 
Um zu wissen, wie es weiter vorangeht, ist es ratsam in einen apostolischen Zusammenschluss mit Heiligen zu treten, die als geistliche Amtsträger in der apostolischen-prophetischen Salbung im Leib Jesu qualitativ aktiv sind.
 
Apostel und der Geistbereich
 
Apostel operieren im geistlichen Bereich auf einem Kampffeld und nicht in erster Linie wie Hirten auf einer grünen Weide, um die Schafe zu führen und zu ernähren.
Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich in keinster Weise das Interesse habe, das Amt des Hirten (Anm.: Pastors) abzuwerten, sondern ich möchte zu einem besseren Verständnis beitragen, wie Gott sein Volk in dieser Zeit führt und heranbildet.
 
Apostel sind in der „Strateia-Salbung“ aktiv, welche die Fähigkeit Gottes beinhaltet, Strategien für die Gläubigen, die mit ihnen geistlich zusammengeschlossen sind, freizusetzen.
Das Ergebnis solcher apostolischen Zusammenschlüsse macht sich durch Qualität und einen reifen geistlichen Charakter im Leben der betreffenden Gläubigen bemerkbar.
=> Die geistliche Auswirkung eines Apostels, der ein stratosphärischer/geistlicher Amtsträger ist, wird meistens auf der geistlichen Ebene von Gläubigen wahrgenommen.
Die Intensität seines geistlichen Vorstoßes wird in der himmlischen Sphäre geführt.
Die Ermahnung von Paulus an Timotheus mit seinen empfangenen Prophetien „Krieg“ zu führen, wird mit dem griechischen Begriff “strateia” erklärt oder beinhaltet die geistliche Kriegsführung, so wie sie von Aposteln geleitet wird (vgl. 2.Korinther 10,4; Epheser 6,12; 1.Timotheus 1,18). <= (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 61 und Seite 62)
 
Somit sind Apostel die Träger des „pionierenden“ Windes Gottes, der Durchbrüche im Leben von Heiligen hervorbringt, die ihre Autorität als Könige und Priester erkannt haben und darin wandeln (vgl. 2.Samuel 5,24 i.V.m. Offenbarung 1,5b-6).
 
2.Samuel 5,24:
24 Und wenn du (Anm.: König David) hörst, wie das Rauschen in den Wipfeln der Bakabäume einhergeht, so eile; denn dann ist der HERR ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.
 
Offenbarung 1,5b.6:
… 5b Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Veränderung ist niemals einfach!
 
Veränderung ist niemals einfach, jedoch muss diese in verschiedenen Zeitabschnitten im Leben eines Gläubigen in Christus stattfinden.
Hierbei sollten die Gläubigen, die sich in einer Veränderungsphase befinden, sensibel dem Heiligen Geist und seiner Weisung gegenüber sein, die er in dieser Zeit spricht.
Es geht in diesem Fall um das Königreich Gottes und nicht um „geistlich religiöse Spiele“, die noch nie zu einem richtigen Ergebnis geführt haben. Der HERR wird diese „Spiele“ nicht mehr länger in seinem Leib erlauben.
 
Das Vorangehen in der Kraft der Umkehr Gottes
 
Jesus, der König der Könige hat lange Zeit durch die Güte Gottes darüber in seinem Leib auf Erden hinweg geschaut, was jedoch in dieser Zeit nicht mehr in seiner apostolischen Struktur geduldet wird.
Jetzt ist die Zeit in der Kraft der Umkehr Gottes (Anm.: beinhaltet die Erneuerung der Gedanken gemäß Römer 12,2) voranzugehen, um im Plan Gottes für diese Zeit zu stehen.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Die Gunst Gottes und Gehorsam
 
Es ist die Gunst Gottes, die über dem Leben eines Gläubigen freigesetzt wird, wenn dieser der Stimme Gottes für diese Zeit gehorsam ist.
Passivität, zögerliches Handeln, das Analysieren von Dingen und Unentschlossenheit, wo man sich geistlich apostolisch zusammenschließt, haben keinen Platz mehr in dieser Zeit im Leib Jesu.
Es ist Zeit auf die Weise zu handeln wie es Elisa tat als er begann Elija nachzufolgen (vgl. 1.Könige 19,19-21).
 
1.Könige 19,19-21:
19 Und Elija ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elija ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20 Und er verließ die Rinder und lief Elija nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elija nach und diente ihm.
 
Es ist eine entscheidende Zeit; eine Zeit der Veränderung.
Immer zu den Zeitpunkten, wenn ein Maß von göttlicher Zeit erfüllt ist, bewegt sich auf besondere Weise der Geist der Prophetie. Die besondere Weise bedeutet eine Freisetzung von prophetischer Weisung aus dem Amtsfeld des Propheten, der apostolisch führt. Das ist, was Elisa erlebte. Elisa war beim zwölften Joch der Rinder als der Prophet Elija auf ihn zukam und ihn unter die apostolische-prophetische Salbung (Anm.: neue Sicht und Autorität) brachte, die ihn herausforderte, einen neuen Weg zu gehen.
 
Die Ummantelung des apostolischen-prophetischen Salbungsmantels macht sich in dieser Zeit auf die Weise im Leben von Gläubigen bemerkbar, wenn sie mit einem Dienst in Berührung geraten, wo sie feststellen, dass die prophetischen Worte bzw. Botschaften, die von dem Dienst ausgehen, eine innere Bestätigung von den Dingen ist, die sie auf ähnliche Weise ebenfalls in ihrem Geist wahrgenommen haben.
 
Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass sich Elija im gleichen Territorium befand wie Elisa, der jedoch nicht wusste, dass in Kürze eine neue Zeit für ihn anbrechen würde.
Elija war hierbei die ausführende Kraft Gottes, wobei Elisa der Empfänger war und sich entscheiden musste unter der Salbung von Elija mitzugehen oder nicht.
Das war eine von Gott gewollte eingeleitete Veränderung für Elisa.
Es ist die von Gott eingeleitete Veränderung, die für die Verbesserung um des Königreichs Willen bestimmt ist.
 
Was ist das Königreich Gottes?
 
=> A) Es ist die Herrschaft Gottes im Gläubigen durch den Weg des Heiligen Geistes.
B) Es ist die Gegenwart Gottes, die in einer Person wohnt als seine heilige Wohnung. Diese Gegenwart setzt gegenüber dem Gefäß die Verkörperung/Struktur der Gottheit frei, all die Leistungen, Versorgung und Kraftcharakteristik vom Schöpfergott und seinem ewigen Königreich.
Die Verkörperung/Struktur setzt die Hand Gottes frei sich zu bewegen und seine Autorität auszuüben, wo immer ein Gläubiger anwesend ist. <= (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 298)
 
Das Königreich Gottes in unseren Herzen
 
Jesus Christus sagte, dass sich das Königreich Gottes als Schatz in unseren Herzen befinden sollte (vgl. Matthäus 6,21).
 
Matthäus 6,21:
21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
 
Weiterhin müssen unsere Herzen sich wirklich verändern, um kontinuierlich fähig zu sein, Gottes Willen und Wege einzuhalten.
 
Keine geistlichen „Spiele“ spielen
 
Es ist wichtig, das Gläubige keine geistlichen „Spiele“ aufgrund eines ungesunden unabhängigen Gedankenguts spielen, das sich auf die Weise manifestiert, indem Gläubige von einer Versammlung/Gemeinde zur anderen „rennen“ und deshalb nur dorthin gehen, weil sie eine kleine „Berührung“ vom HERRN erhalten wollen (vgl. Jesaja 14,13-14).
 
Jesaja 14,13-14:
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: „Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.“
 
Ungesunde Unabhängigkeit
 
Das Gedankengut der ungesunden Unabhängigkeit kann sich durch die Verhaltensweise von Gläubigen bemerkbar machen, indem sie sich nur um sich selbst drehen und von sich denken, dass sie im Recht sind. Sie sagen bzw. denken in ihrem eigenen Herzen Aussagen wie z.B.: „Ich, du, meiner, mir, HERR segne du uns Vier.“
Solch ein Verhalten von Gläubigen ist ein Zeichen auf ein Leben in „Dunkelheit“, weil sie dem Geist Gottes nicht erlauben, ihre Gedanken erneuern zu lassen. Das ist der Grund, warum Gläubige in Schwierigkeiten gelangen, weil sie aufgrund dessen nicht in der Lage sind, den perfekten Willen Gottes zu erkennen und nicht dementsprechend zu handeln (vgl. Römer 12,2).
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Die Unterbindung von falscher Unabhängigkeit
 
Der himmlische Vater betont in dieser Zeit die Aufgabe des Königreichs. Es ist wichtig die Wahrheit zu denen zu sprechen, die Ohren haben zu hören, was der Geist Gottes spricht und die, die ein „religiöses Spiel der Unabhängigkeit“ spielen wollen im Leib Jesu zu unterbinden.
 
Apostolische Konfrontation
 
Es gibt keine geisterfüllte Wiederherstellung von Dingen ohne apostolische Konfrontation.
 
Mit den zuvor genannten Gläubigen sind Personen gemeint, die sich nicht wirklich im Leib Jesu eingereiht haben. Es handelt sich bei ihnen, um Gläubige, die sich nur eine schnelle Behebung von Problemen wünschen und es nicht wirklich ernsthaft mit der Nachfolge Jesu meinen sowie von Gemeinschaft zu Gemeinschaft „springen“ und sich deshalb niemals verändern, weil sie nicht in dem Licht sein wollen, in dem sich Jesus Christus befindet. Das bedeutet, dass die betreffenden Gläubigen nicht in dem Bereich von Gottes Autorität sein wollen, die er auf Erden implementiert hat (vgl. Psalm 36,10 i.V.m. 1.Johannes 1,7).
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
1.Johannes 1,7:
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.
 
Diese göttliche Autorität hat Gott den Menschen gegeben, denen er vertraut und die er erwählt hat, seine Autorität zu verwalten. Das bedeutet ebenfalls, dass es eine Frage von Unterordnung ist.
 
Wenn dich das Wort betrifft, ist es höchste Zeit, sich wahrer apostolischer Autorität im Leib Jesu zu unterstellen. Wenn das nicht geschieht wird es nicht zu den Ergebnissen kommen, die man sich erhofft.
Gott verändert niemals seine Prinzipien.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm