PROPHEZEIT AM 06. JUNI 2017 | 12. SIWAN 5777, NAJOTH BERLIN-SPANDAU

„Da ist die Kraft des schreibenden Fingers Gottes, der das Hindernis, das sich Seinen Heiligen wie eine Mauer entgegenstellt dazu benutzt, um die antreibende Kraft der Finsternis zu minimieren, indem sie aus der Position geworfen wird und dadurch Gottes Gerechtigkeit sichtbar ist (vgl. Daniel 5,5-6 i.V.m. Lukas 10,18-19)! Es ist die Zeit, in der eine innere, heilige Hitze in den Heiligen aufsteigt, weil sie die Weisung Gottes tief in ihrem Herzen erhalten, die sie dazu bringt, auf neue Weise voranzugehen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Hebräer 8,10)!
Da ist große Freude, weil es um das Geschriebene des HERRN geht, was mit der Identität in Jesus Christus verbunden ist (vgl. Lukas 10,20)!
Da ist das Ergebnis von Beständigkeit und Treue dem HERRN gegenüber, das in dieser Zeit dazu führt, dass Menschen von sich wegblicken, weil ihnen eine neue Tür geöffnet wird, die mit einem neuen Klang verbunden ist!
Dieser Klang bringt sie in Bewegung, so dass sie zu Personen werden, die hindurchgehen, um in den Möglichkeiten Gottes zu stehen (vgl. Offenbarung 3,7b-8)!
Weil sie sich durch Jesus Christus ins neue Feld hineinbewegt haben, erleben sie neue Siege, die zur Transformation ihres Geistwesens beitragen, indem sie zu Säulen werden, die wie Kanäle die apostolische-prophetische Gegenwart Gottes vom Himmel auf die Erde transferieren, spricht der Geist des Propheten!
Diese Personen sind Heilige, denen es nicht wichtig ist, wie sie von Menschen genannt werden, weil sie sich im Zentrum des Wesens des Vaters sowie in der Regierungsstruktur der Braut befinden und sich der Sohnschaft in Jesus Christus bewusst sind!
Ihnen geht es nicht um ihren Namen, sondern um Seinen Namen, der mit der neuen Identität des Sohnes Gottes und Seiner Braut verwoben ist (vgl. Offenbarung 3,12 i.V.m. Offenbarung 21,22)!
Es geht um die „Säulen“, die in der Ruhe Gottes gegründet sind!
Sie gehen in der Salbung des HERRN voran, die Er für diese Zeit vorgesehen hat und tragen Sein verborgenes Wesen in ihrem Herzen, was mit dem Neuen, das Gott tut verbunden ist (vgl. Jesaja 48,6-7)!
Da ist die Wichtigkeit der Eleganz der Frauen im Leib Jesu, die dazu beitragen, dass das Haus Gottes bzw. der Raum der wahrhaftigen Beziehung mit Gott und den Heiligen untereinander inmitten der Zeit der Herausforderung gestützt bleibt, so dass sich die Salbung des HERRN aus dem Himmel auf der Erde bewegen kann (vgl. Psalm 144,12b i.V.m. Psalm 133)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Daniel 5,5-6:
5 Im gleichen Augenblick gingen hervor Finger wie von einer Menschenhand, die schrieben gegenüber dem Leuchter auf die getünchte Wand in dem königlichen Saal. Und der König erblickte die Hand, die da schrieb.
6 Da entfärbte sich der König und seine Gedanken erschreckten ihn, sodass er wie gelähmt war und ihm die Beine zitterten.
 
Lukas 10,18-19:
18 Er (Anm.: Jesus Christus) sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.
19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
Hebräer 8,10:
10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
 
Lukas 10,20:
20 Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
 
Offenbarung 3,7b-8:
… 7b Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: 8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
 
Offenbarung 3,12:
12 Wer überwindet (Anm.: siegt), den will ich machen zum Pfeiler (Anm.: Säule) in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.
 
Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
 
Jesaja 48,6-7:
6 Das alles hast du gehört und siehst es und verkündigst es doch nicht. Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
7 Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon.
 
Psalm 144,12b:
… 12b unsere Töchter wie Säulen, geschnitzt für Paläste …
 
Psalm 133:
1 Von David, ein Wallfahrtslied.
Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
2 Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides, 3 wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions!
Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Die Bedeutung von Autorität
 
Autorität, von lat. Auctoritas (urspünglich von „auctor“, was "Urheber, Schöpfer, Förderer, Veranlasser" bedeutet), begegnet uns überall, wo eine Ordnung durch mehrere Beteiligte oder Personen erforderlich wird, um ein gemeinsames Leben bzw. Teilbereiche zu organisieren.
 
Autorität zu verstehen, erfassen und vor Gott und Menschen richtig damit umzugehen, ist ein tiefgreifendes und vor allem bedeutsames Ziel von Heiligen in Christus. Warum? Weil nur ein richtiges Verständnis und gesunder Umgang mit ihr die Beziehung zu Gott selbst, als oberste Instanz von Autorität und Urheber jeder Autorisierung, so reflektieren kann, dass Gott zu Ehren kommt (vgl. Matthäus 5,16 i.V.m. 1.Petrus 5,6; Hebräer 12,9).
 
Matthäus 5,16:
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
 
1.Petrus 5,6:
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Hebräer 12,9:
9 Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem geistlichen Vater, damit wir leben?
 
Was ist Autorität?
 
=> A) Autorität ist das rechtmäßige Recht und die Macht, Gehorsam zu fordern sowie auf Menschen einzuwirken, Fehlverhalten zu verändern oder das richtige Verhalten beizubehalten.
 
B) Sie beinhaltet ebenfalls die Führung einer Person oder Gruppe durch eine in höherer Verantwortung stehenden Person.
 
Autorität ist zuerst an Positionen geknüpft und an die Personen, die sich in diesen Positionen befinden bzw. diese rechtmäßig ausfüllen.
 
Personen treten in Autorität ein, wenn sie bestimmte Aufträge zugewiesen bekommen oder in eine offizielle Stelle eingesetzt werden. Diese Erklärung bedeutet, dass sich Autorität inmitten von Positionen befindet. Es sind die zugeteilten Titel bzw. Bezeichnungen der jeweiligen Positionen, welche deren Aufgaben-/ und Autoritätsbereiche sowie Grenzen offenbaren.
 
Dass Titel vor dem Eintritt der Person in eine Position existieren, macht deutlich, dass Autorität der Autorisierung vorausgeht und diese auch überdauert.
 
Autorität erschafft einen Raum, wo gesetzmäßige Handlungen und rechtmäßige Schritte sowie Kraft ausgeübt werden können.
 
Das Verlassen einer Verantwortungsposition durch eine Person, lässt sie nicht mehr in Autorität in dem Aufgabenfeld stehen, wo sie zuvor die Verantwortung trug.
 
Eine Person, die einen Amts-/ Verantwortungsbereich verlassen hat, kann weiterhin einen beträchtlichen Einfluss auf den ihr zuvor anvertrauten Bereich bei der Beendigung ihres Amtes ausüben (Anm.: durch Lebens-/Berufserfahrung und durch in der Dienstzeit erworbene Kontakte, ...), jedoch sind rechtliche Maßnahmen nicht mehr durch sie durchsetzbar bzw. umsetzbar.
 
Ausgeübte Autorität, die außerhalb der offiziellen Position stattfindet (Anm.: kann Gesetzlosigkeit oder Einfluss beinhalten), ist in ihrer Möglichkeit begrenzt und kann zu einem rechtmäßigen Ergebnis führen oder Veränderungen bewirken bzw. die Regeln einfordern, die auf die Verhaltensweisen bzw. das Benehmen von Menschen einwirken.
 
Damit eine einflussreiche Person die Auswirkungen einer Autoritätsfigur erreicht, muss der Einflussempfänger rechtmäßig in einem Amt mit Autorität eingesetzt sein, um handeln zu können, Gesetze zu erlassen oder das zu tun, was die betreffende Person wünscht bzw. vorsieht. <= (Teilauszug aus dem Buch „Divine Order For Spiritual Dominance„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 26 und Seite 27)
 
Wahre Autorität und missbräuchliche Autorität
 
=> In einem biblischen Zusammenhang findet das Regieren in Autorität dort statt, wo Führungspersönlichkeiten Gunst bei Gott und bei den Menschen besitzen (vgl. 1.Samuel 2,26 i.V.m. Lukas 2,52).
 
1.Samuel 2,26:
26 Aber der Knabe Samuel nahm immer mehr zu an Alter und Gunst bei dem HERRN und bei den Menschen.
 
Lukas 2,52:
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
 
Diktatoren hingegen regieren durch positionelle Autorität entgegen der Autorität der Menschen, die ihnen „zwangsweise“ unterstellt sind.
 
Wahre geistliche Führungspersönlichkeiten mit einem demütigen Herzen sind jedoch darauf aus, den Willen Gottes zu tun und nicht den Willen von Menschen.
 
Es ist Gott, der es in die Herzen der Menschen legt, den Führungskräften Gunst zu geben, so dass diese effektiv in der Lage sind, Einfluss in ihren Herzen zu nehmen.
 
Deshalb ist es wichtig, dass Führungspersonen nicht ihre Autorität von Menschen fordern.
Wenn diese Art von Forderung trotzdem geschieht, wäre das einzig und alleine aus dem Bereich der „Kraft/Macht“ entwickelt, die letztendlich zur bedrückenden Diktatur führt.
 
Gott möchte nicht, dass wir als sein Volk diktatorisch regiert werden, sondern väterlich-königlich (vgl. 1.Korinther 4,15).
 
1.Korinther 4,15:
15 Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus Jesus durchs Evangelium.
 
Im Reich Gottes ist Autorität eine Folge von Verantwortlichkeit. Allgemein gesagt, haben wir in jedem Bereich der Gemeinde nur in dem Maß Autorität, wie wir für den betreffenden Bereich Verantwortung tragen. Wenn wir für einen Bereich keine Verantwortung tragen, haben wir darin auch keine Autorität.
 
Um viel Autorität zu besitzen, muss man unter Geschwistern stehen, die mehr Autorität haben als man selbst. Das wird z.B. deutlich in der Führung des Volkes Israel durch Mose und Aaron, in der Nachfolge von Elischa gegenüber dem Propheten Elija und der Nachfolge der Jünger Jesu. <= (Anm.: basierend auf einer Botschaft von John Paul Jackson†, die er auf einer Konferenz lehrte)
 
Falsche Vertrautheit
 
Es ist weiterhin wichtig, dass die Personen, die sich unter der Autorität einer reifen, kompetenten Führungsperson befinden, mit dieser in der Öffentlichkeit ehrbar umgehen.
 
Ein ehrbarer Umgang beinhaltet, dass selbst, wenn betreffende Personen die Führungsperson persönlich kennen bzw. mit ihr verwandt oder befreundet sind, es nicht durch sie zu einem pervertiertem Extrem von Freundschaft und Beziehung kommt, indem sie die Führungsperson z.B. in der Öffentlichkeit mit ihrem Spitz-/ Kosenamen laut ansprechen oder andere Ereignisse aus deren Privatsphäre öffentlich mitteilen.
 
Ein derartiges Vorgehen hat meistens seinen Ursprung im Verlangen bei den Menschen Anerkennung zu erhalten und kann mit dem Begriff der „plumpen oder allzu großen Vertrautheit“ beschrieben werden.
 
Diese Art von „Vertrautheit“ ist der Nährboden für Verachtung und erzeugt bewusst Respektlosigkeit und Widersetzlichkeit.
Plumpe Vertrautheit ist die Übertreibung von Freundschaft und Beziehung, die darauf aus ist, das Unehrenhafte zu begünstigen und Autorität zu verringern.
 
Allzu große Vertrautheit endet meistens in Verleumdung, Tratsch, Beschimpfung, Beleidigung, Vernachlässigung, Kritik oder Verurteilung.
 
Diese Methode ist die Angriffstaktik des Widersachers (Anm.: Satan), um die von Gott eingesetzten Führungspersonen in ihrer Autorität zu unterwandern, um Verwirrung bzw. Spaltung zu bringen (vgl. Johannes 10,10a i.V.m. 1.Petrus 5,8).
 
Johannes 10,10a:
10a Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. …
 
1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge
 
Dort, wo plumpe Vertrautheit angetroffen wird, ist es notwendig, dass diese konfrontiert und unterbunden wird.
 
Autorität und Anerkennung
 
=> „Autorität ist nicht vornehmlich als Eigenschaft, sondern hauptsächlich als Beziehungsqualität zu begreifen; die Autorität bedarf der Anerkennung anderer, das Autoritätsverhältnis ist zweiseitig. Dabei kann es sich um die verschiedensten Beziehungsformen handeln, insbesondere können die Grade der Freiwilligkeit der Anerkennung viele Formen annehmen, insbesondere:
 
  • Freiwillige Bewunderung, Anerkennung und Respekt der fachlichen, geistigen oder moralischen Überlegenheit anderer, bis hin zur negativ konnotierten Autoritätshörigkeit
  • Faktisch akzeptierte Autorität in gesellschaftlichen Rollen (z.B. Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Polizeivollzugsbeamte, Richter, Trainer, Wissenschaftler)
  • Vortäuschen der Akzeptanz der Autorität nach außen, um Nachteile zu vermeiden, bei gleichzeitiger innerer oder im engeren Kreis artikulierter Ablehnung
  • Erzwungene Anerkennung von Autorität aufgrund körperlicher Unterlegenheit oder physischen Zwangs, etwa in Situationen der Gefangenschaft oder massiver Angst vor Repressalien
  • Auflehnung und Rebellion, beispielsweise gegen die Staatsautorität …“ <= (Teilauszug zu dem Begriff „Autorität“ aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4t)
Die Beziehung zu Gott, dem Vater
 
Um demnach [irdische] Autorität als gläubiger Mensch richtig erfassen und beurteilen zu können, ist es erforderlich, dass man als Sohn Gottes in Christus eine enge Beziehung mit Gott als dem Vater hat.
Aus dieser Beziehung mit Gott dem Vater folgen bzw. resultieren richtige Beurteilung, Entscheidungen und das volle Verständnis von Autorität und dem zu ihr gehörigen Verantwortungsbereich.
 
Nur durch die enge, persönliche Beziehung zu Gott als Vater wird gesundes Vertrauen (hier: Herzenshaltung, Verhalten sowie Ausdruck in der Kommunikation) möglich, was Misstrauen ausschließt.
 
Fehlt die enge Beziehung zu Gott als dem Vater ist jedes Erfassen von Autorität getrübt und/oder verfälscht.
Da Autorität aus Beziehung, u.a. durch Bündnis, Vertrag oder Vereinbarung (=> Zustimmung) funktioniert, ist Vertrauen die wesentliche Grundlage für diese.
 
Misstrauen und Widerstand innerhalb dieser Beziehung führt unweigerlich zu Störungen, die offensiver oder subtiler Art sein können und sich negativ für alle Beteiligten auswirken.
 
Vertrauen und Treue
 
Das Wort Gottes hält nicht umsonst in diesem Zusammenhang hoch, was Vertrauen in der deutschen Sprache im Ursprung von "trouwen", "trauan" abgeleitet, impliziert: Treue. Treu sein. Vertrauen bedeutet demnach treu sein. Und wenn der, dem man vertraut, treu ist oder seine Autorität in Treue ausübt (durch Unterordnung), wirkt sich das auf das Vertrauen aus, was hierin bestätigt wird.
 
Um Treue und Vertrauen so zu entwickeln, dass es Gottes Charakter widerspiegelt, um ihn im irdischen Umfeld zu reflektieren, ist eine aufrichtige Hingabe an Gott als Vater unabdingbar.
[Das Wort „trauen“ gehört zu der Wortgruppe um „treu“ = „stark“, „fest“, „dick“… Teilauszug zu dem Wort „Treue“ aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Treue]
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
Da Jesus Christus von uns als seinem Volk sagte, dass wir das Licht der Welt sind, das nicht verborgen sein kann, möchte ich auf das nach vorne scheinende Licht der Menora (Anm.: der siebenarmige Leuchter), die vollkommen aus Gold bestand in der Stiftshütte eingehen (vgl. Matthäus 5,14-16 i.V.m. 4.Mose 8,1-4).
 
Matthäus 5,14-16:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
 
4.Mose 8,1-4:
1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, dass sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
3 Und Aaron tat so und setzte die Lampen auf, dass sie von dem Leuchter nach vorwärts schienen, wie der HERR es Mose geboten hatte.
4 Der Leuchter aber war getriebenes Gold, sein Schaft und seine Blumen. Nach dem Bild, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, machte er den Leuchter.
 
Die Vorgehensweise bei der Entzündung der Lampen der Menora
 
Mose wurde von Gott angewiesen zu Aaron zu sprechen und ihn anzuweisen, wie er die Menora zu entzünden hatte.
Es heißt, dass Aaron, die Lampen der Menora auf die Weise aufsetzen sollte, so dass alle sieben Leuchten ihr Licht nach vorne abgeben sollten.
Anhand dieses Vorgehens möchte ich auf einige Dinge eingehen, die uns dabei behilflich sein sollen zu verstehen, wie es zur göttlichen Ausleuchtung eines von Gott bestimmten Raumes kommt.
 
Das Schaubrot, das Brot Seines Angesichts
 
Das nach vorne scheinende Licht der Menora trug zu einem Lichtkegel bei, der den Schaubrottisch mit den zwölf Schaubroten (Anm.: das Brot seines Angesichts) im Heiligtum der Stiftshütte umstrahlte (vgl. 2.Mose 25,30; 2.Mose 26,35 i.V.m. 3.Mose 24,5-7).
 
2.Mose 25,30:
30 Und du sollst auf den Tisch allezeit Schaubrote legen vor mein Angesicht.
 
2.Mose 26,35:
35 Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
 
3.Mose 24,5-7:
5 Und du sollst feinstes Mehl nehmen und davon zwölf Brote backen – zwei Zehntel soll ein Brot haben – 6 und sollst sie legen in zwei Reihen, je sechs in einer Reihe, auf den Tisch von feinem Gold vor dem HERRN.
7 Und sollst auf sie legen reinen Weihrauch, dass er als Gedenkopfer bei den Broten sei, ein Feueropfer für den HERRN.
 
Die umstrahlten zwölf Lagen des Schaubrots repräsentieren die Ordnung des Zeugnisses Jesu, welches der Geist der Prophetie ist (vgl. Offenbarung 19,10e).
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Es ist die Kraft der Prophetie, die wie ein Licht fungiert und sich nicht unabhängig vom Wort und Geist Gottes bewegt (vgl. 2. Petrus 1,19-21).
 
2.Petrus 1,19-21:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.
21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.
 
Der Ort, an dem Gott sein Licht leuchten lässt
 
Zuallererst ist es wichtig zu erkennen, an welchen Orten Gott sein Licht leuchten lassen möchte, und es ist meistens dort, wo es dunkel bzw. finster ist, um Klarheit hervorzubringen (vgl. 1.Mose 1,1-3 i.V.m. Matthäus 4,15-16).
 
1.Mose 1,1-3:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
 
Matthäus 4,15-16:
15 „Das Land Sebulon und das Land Naftali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das heidnische Galiläa, 16 das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht (Anm.: Jesus Christus) gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.“
Gott lässt in erster Linie sein Licht durch Jesus Christus dem Lamm Gottes leuchten, weil das Lamm die Charaktere einer Leuchte besitzt, weshalb es auch kein Zufall war, dass Jesus Christus als er auf der Erde in Fleisch und Blut wandelte als großes Licht von den Menschen gesehen wurde (vgl. Offenbarung 21,23 i.V.m. Matthäus 4,16).
 
Offenbarung 21,23:
23 Und die Stadt (Anm.: das messianische/gesalbte Jerusalem) bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
 
Matthäus 4,16:
„… 16 das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht (Anm.: Jesus Christus) gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.“
 
Das Lamm Gottes ist eine Facette des Geistwesens von Jesus Christus, das in der unsichtbaren Welt den irdischen Aufenthalt Jesu in der temporären Zeit (Anm.: zirka 33 Jahre; vgl. Lukas 3,23) sowie seinen endgültigen Sieg in sich trägt, den er am mittleren Kreuz von Golgatha errang.
 
Das Aufsetzen und Entzünden der Lampen
 
In 4.Mose 8,2 wird uns davon berichtet, dass Aaron (Anm.: bedeutet „Lichtberg, Erleuchtung“) die Lampen der voll aus Gold bestehenden Menora aufsetzen sollte, damit sie nach vorne hin scheinen. Das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „aufsetzen“ ist „'ālāh“ und bedeutet auch „hinaufgehen, aufsteigen. Weiterhin bezeichnet es die Fortbewegung von einem niedrigen Ort zu einem höheren Ort.“
Das hebräische Wort für das „nach vorne scheinende Licht“ ist “'ôr” und meint unter anderem „die Urquelle des Lichtes/das Tageslicht als erstes Schöpfungswerk Gottes sowie Ausleuchtung, hell, herrlich, entzündet sein, Freude”. (Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „'ālāh“ mit der Wortschlüsselnummer 6045 und dem Wort “'ôr” mit der Wortschlüsselnummer 220)
 
Wenn wir an dieser Stelle auf die Attribute eingehen, die dazu beitrugen, dass die Menora gemäß Gottes Willen leuchtete, können wir erkennen, dass zuerst der Gehorsam Aarons gegenüber der Weisung Gottes durch Mose notwendig war.
Aaron stellt an dieser Stelle Heilige dar, die bereits über eine längere Zeit eine enge Beziehung mit Gott pflegen und dadurch geistlich reif sowie befugt sind, sich in einem hohen Offenbarungs-/ und Erkenntnisbereich des HERRN voranzubewegen, um den von Gott vorherbestimmten Raum mit göttlicher Offenbarungserkenntnis zu füllen.
Diese göttliche Erfüllung des Raumes steht eng mit der Entzündung des Geistes von Gläubigen in Verbindung (Anm.: so wie das Entzünden der Dochte bei den sieben Lampen der Menora), die sich in Einheit im Geist und in der Wahrheit im Reichtum des Glaubens voranbewegen sowie bereit sind in Jesus Christus auf eine höhere geistliche Ebene zu gehen.
Hierzu ist es erforderlich, dass die betreffenden Gläubigen einer geistlichen kompetenten Führung unterstellt sind, die sie durch Erkenntnis dazu befähigt bzw. absichert, höher im Geist zu gehen.
 
Die Seele des Menschen und die Flamme
 
Gemäß dem Wort Gottes ist die Seele des Menschen ein Licht bzw. eine Flamme (vgl. Sprüche 20,27).
 
Sprüche 20,27:
27 Eine Leuchte des HERRN ist des Menschen Geist (Anm.: Seele); er durchforscht alle Kammern des Innern.
 
Und gleichermaßen wie sich z.B. die Feuerflamme bei einer Kerze bewegt und ihren Weg immer nach oben sucht, so sollten auch wir als Gläubige in Jesus Christus ständig das Ziel verfolgen, höher im Geist zu gehen und in der Beziehung mit Gott dem Vater als Söhne heranzureifen (vgl. Römer 8,14).
 
Römer 8,14 (Rev. Elberfelder):
14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
 
Die Aufgabe von kompetenter geistlicher Leiterschaft
 
Es ist die Aufgabe von kompetenten geistlichen Leitern, dass sie zur Entzündung der ihnen von Gott zugeteilten Gläubigen beitragen, indem sie das Feuer Gottes bei ihnen anwenden, damit die Gläubigen durch das frische Feuer des Geistes, welches seinen Sitz im Sieg bzw. Triumph Jesu hat, entzündet werden, um in der Zukunft noch intensiver zu leuchten (vgl. Lukas 12,49a).
 
Lukas 12,49a:
49a Ich (Anm.: Jesus Christus) bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; …
 
Der Docht und die Feuerflamme
 
Das an den Docht gebundene Feuer der sieben Lampen der Menora stellt das Verharren im Wort bzw. der Lehre Gottes dar, die wir in unserem Leben auf der Erde benötigen, so dass sich der Glaube in uns verstärkt und dessen Licht dazu beiträgt, die Realität der geistlichen Welt, wo Gott wohnt auf der Erde zu offenbaren (vgl. Römer 10,17 i.V.m. Hebräer 11,6).
 
Römer 10,17:
17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
 
Hebräer 11,6:
6 Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
 
Der nach vorne scheinende Lichtkegel
 
Das Licht der entzündeten Lampen der Menora, kreierte einen nach oben bzw. vorne fallenden Lichtkegel, der den Raum, in dem die Menora stand mit Licht erfüllte. Dieses Licht ist gleichzusetzen mit der Charaktere des neuen anbrechenden Tages, so wie es das hebräische Wort “'ôr” für die Urquelle des Lichts beschreibt. Dieses Licht ist dazu bestimmt, die Dunkelheit zu vertreiben und Trennung zwischen Licht und Finsternis zu bringen (vgl. 1.Mose 1,3-5).
 
1.Mose 1,3-5:
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Das Geheimnis des Tageslichtes Gottes
 
Jesus Christus ist das Licht Gottes, das das Geheimnis des Zeitfensters vom ersten Tag der Schöpfung trägt.
Der erste Tag zeigt die Bewegung Jesu als Sohn Gottes vor dem Vater an, der zwischen der Sphäre des Vaters und der Erde “spielte” während er bewegt war, Gottes Ordnung der Dimension “Erde” wieder herzustellen.
Immer zu dem Zeitpunkt, wenn Jesus, der Sohn Gottes in der Sphäre auf der Erde vor dem Vater die Dinge zu Ende kreierte (Anm.: was einem spielenden Kind vor seinen Eltern gleichkommt, das nach dem Spielen nach hause kommt), kehrte er in die Arme seines Vaters zurück, was sich als Abend und Morgen auf der Erde widerspiegelte.
 
Um besser zu verstehen, wie Jesus vor Gott spielte und was er dabei kreierte, ist aus dem hebräischen Wort “'ôr” für “Licht/Tageslicht”, das in 1.Mose 1,3 verwendet wird zu entnehmen (Anm.: siehe oben).
Was Jesus vollzog war, dass er das Leben Gottes, seine Herrlichkeit, seine leidenschaftliche Liebe und seine Freude in die Erde hinein wob, in die Adam und Eva später und auch alle noch kommenden Generationen eintreten sollten.
Wir können uns freuen, dass wir in Ewigkeit in der vollkommenen Gegenwart seines ewigen Lichtes leben dürfen (vgl. Offenbarung 21,23)!
 
Offenbarung 21,23:
23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm