PROPHEZEIT AM 01. MAI 2017 | 05. IJAR-SIR 5777
 
„Da ist der Klang des ungewöhnlichen Regens im Geistbereich, der sich auf der Erde manifestiert, weil es die Zeit der Heimsuchung ist, die in sich eine neue geistliche Fülle trägt!
Es ist der Regen, der zur Frucht in dieser und der kommenden Zeit führt, welche mit einem großen Lachen verbunden ist!
Menschen werden sagen: „Das ist unglaublich!“ Und der HERR spricht: „Ganz plötzlich werde Ich dir die neue Möglichkeit unterbreiten, und du wirst sie wie einen Eingang erkennen und dort hindurchgehen!
Größere Autorität kommt auf dein Leben und es ist wie ein Mantel, der auf dich gelegt wird, um einflussreicher zu regieren (vgl. 1.Könige 19,19)!
Der Grund für diese neue Regierung ist, weil du dich nicht für Meine hohen Gedanken verschlossen hast, sondern es Mir erlaubst hast, deine Gedanken und deinen Geist zu erneuern (vgl. Jesaja 55,8-11 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23)!“
Die neue Möglichkeit bringt dich in eine Phase der Heimsuchung des HERRN, indem du Ihn aus dem Nordwesten kommen siehst!
Es ist eine Bewegung, die Unterstützung und Hilfe bringt, um die kommende Generation abzusichern!
Es ist die Absicherung des Klangs der geisterfüllten Wahrheit!
Der Buchstabe tötet aber es ist der Geist der lebendig macht, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Korinther 3,6)!
Durch die Kraft des „lebendigen Buchstabens“ bewegt sich der Geist der Furcht des HERRN, so dass Kompromissbereitschaft aus der Beziehung mit Gott entfernt wird und die Gemeinschaft von Heiligen auflebt (vgl. Esra 10,9b i.V.m. 5.Mose 32,2)!
Da ist die aufziehende dunkle Wolkendecke, die in sich das Gebären Gottes trägt, das zu einer Richtungsänderung führt!
Es ist das heldenhafte Gebären Gottes, das mit dem neuen Klang einhergeht, weil sich der Sieg Gottes etabliert und Kompromissbereitschaft entfernt wird (vgl. Jesaja 42,10.13-14.17)!
Der Zustand, der zuvor lauwarm war, wird plötzlich kalt und heiß, so dass klare Entscheidungen getroffen werden (vgl. Offenbarung 3,15 i.V.m. Matthäus 5,37)!
Da sind Zusammenkünfte von Heiligen, die die Bewegung des Geistes aus dem Nordwesten in Empfang nehmen und sich beginnen auf neue Weise nach der Bewegung von JESUS CHRISTUS als DEM KÖNIG DER KÖNIGE UND HERR DER HERREN auszustrecken!
Die Anbetung im Geist und in der Wahrheit gewinnt an Zunahme und bringt Heilung sowie ein Wiederaufstehen in der Atmosphäre mit sich, so dass Menschen freigesetzt werden, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 12,12-13)!
Inmitten dessen bewegt sich der apostolische Wind des HERRN, der die Bundesgedanken Gottes für diese Zeit auf die Erde bringt und dem Hafen von Phönix gleichkommt, der nach zwei Seiten hin offen ist!
Es geht um den Hafen, weil es der gewaltige Engel ist, der die geistliche Wahrheit für diese Zeit der Gemeinde bringt und mit dem rechten Fuß auf dem Meer und mit dem linken Fuß auf dem Festland steht (vgl. Apostelgeschichte 27,12 i.V.m. Offenbarung 10,1-3)!
Deutschland, achte auf deine Küsten, spricht der HERR!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
1.Könige 19,19:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
 
Jesaja 55,8-11:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
 
Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
 
Epheser 4,23:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn …
 
2.Korinther 3,6:
… 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
Esra 10,9b:
… 9b Und alles Volk saß auf dem Platz vor dem Hause Gottes, zitternd wegen der Sache und des strömenden Regens.
 
5.Mose 32,2:
2 Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras
und wie die Tropfen auf das Kraut.
 
Jesaja 42,10.13-14.17:
10 Singet dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm an den Enden der Erde, die ihr auf dem Meer fahrt, und was im Meer ist, ihr Inseln und die darauf wohnen! …
13 Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann kommt er in Eifer; laut erhebt er das Kampfgeschrei, zieht wie ein Held wider seine Feinde.
14 Ich schwieg wohl eine lange Zeit, war still und hielt an mich. Nun aber will ich schreien wie eine Gebärende, ich will laut rufen und schreien. …
17 Aber die sich auf Götzen verlassen und sprechen zum gegossenen Bilde: „Ihr seid unsre Götter!“, die sollen zurückweichen und zuschanden werden.
 
Offenbarung 3,15:
15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest!
 
Matthäus 5,37:
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
 
Johannes 12,12-13:
12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem käme, 13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!
 
Apostelgeschichte 27,12:
12 Und da der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, bestanden die meisten von ihnen auf dem Plan, von dort weiterzufahren und zu versuchen, ob sie zum Überwintern bis nach Phönix (Anm.: „die Palme“) kommen könnten, einem Hafen auf Kreta, der gegen Südwest und Nordwest offen ist.
 
Offenbarung 10,1-3:
1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.
2 Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, 3 und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Das Gefühl des Drucks
 
Da wir uns in einem Zeitfenster des Übergangs befinden, kann es vorkommen, dass wir als Heilige Druck von außen oder auch innerlich verspüren, was mit der Hand Gottes verbunden ist, die uns vergrößert, damit wir das Maß seines Geistes auf größere Weise tragen können (vgl. Jeremia 18,1-6 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).
Anhand dieses Empfindens möchte ich einen Teilauszug des Gebetsbriefes (März 2007) von Apostel Chuck D. Pierce erwähnen, der all denjenigen, die sich in der Phase des Übergangs befinden dabei behilflich sein kann, die Situation richtig zu beurteilen.
 
Was ist ein Übergang?
 
=> Ein Übergang ist der Ort des „Hinüberwechselns“.
Als Gläubige in Jesus Christus sind wir in den Bund Abrahams eingebettet. Abram, der Hebräer, war einer der in andauernden Übergängen lebte.
Das Wort „Hebräer“ heißt „’ābar“ und bedeutet unter anderem „Hinüberwechseln“. Deshalb sind wir ein bluterkauftes, erlöstes Volk, das immer wieder neu zum nächsten Ort des Sieges hinüberwechselt.
Ein Übergang ist auch eine Wegstrecke von einem Zustand, einer Etappe, einer Angelegenheit, oder einem Platz zum nächsten!
Weiterhin ist ein Übergang der Wechsel innerhalb einer Bewegung, Entwicklung von einer Form, einem Stadium, einer Art zur nächsten. Ein Übergang kann auch eine Veränderung im Klang oder eine musikalische Überleitung von einem Stück zum anderen beinhalten.
Die meisten Veränderungen im Leib Jesu beginnen mit einer Umwandlung in der Anbetungsdynamik eines jeweiligen Gläubigen.
Darüber hinaus ist ein Übergang ein abrupter Wechsel im Energiestatus, der mit dem Verlust oder der Zunahme von einer einzigen Energiemenge einhergeht.
In Phasen, wenn Gott neue Kraft und Macht in das Leben seiner Heiligen freisetzt, kommt es zu großen Veränderungen.
Die Kraft Gottes scheint sehr oft den gewohnten Wandel der jeweiligen Heiligen durcheinander zu bringen. Es ist bedeutend, dass wenn man sich in solch einer Veränderungsphase befindet, es lernt mit dem HERRN Schritt zu halten.
 
Die Phase eines Wechsels
 
Die Phase eines Wechsels beinhaltet ein Aufhören, ein zu Ende gehen oder ein Sterben von Etwas.
Dadurch kann viel Verwirrung entstehen. Der Zustand von Verwirrung ist für eine gewisse Zeit in Ordnung, denn es ist die Phase, um die Dinge im Leben neu zu ordnen.
Es ist wichtig, dass sich die kognitiven Prozesse (Gehirn, Denkprozesse) des im Übergang befindlichen betreffenden Gläubigen den neuen Ideen und Änderungen in dessen Umfeld anpassen.
Hierbei geschieht es, dass alte Bollwerke zerbrechen oder sich hartnäckig weigern den Gläubigen ganz loszulassen. Deshalb ist es in solchen Übergangsphasen notwendig, darauf fokussiert zu sein, sich weiter mit dem HERRN vorwärts zu bewegen. Dennoch kann es hierbei vorkommen, dass man nicht richtig weiß, wie man sich vorwärts bewegen soll, trotzdem trägt man in sich die innere Gewissheit, nie mehr ins Alte zurückkehren zu wollen.
Wenn man diese Phase im Zentrum des Willens Gottes durchlaufen hat, wird letztendlich der Übergangsort des Neuen sichtbar!
Es ist bedeutend feste Zuversicht in Jesus Christus zu besitzen, um weiterzugehen und mit ihm am neuen Ziel anzukommen.
 
Die Verwandlung der Phase von Traurigkeit in die Phase der Freude
 
Psalm 126,6 macht z.B. deutlich, dass aus einer Phase der Traurigkeit eine Zeit der Freude und Ernte werden kann.
 
Psalm 126,6:
6 Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
 
Das bedeutet, dass es zu einer Zeit im Leben des Gläubigen kommt, in der die Gefangenschaft zerbricht und selbst wenn der Same aus dem Korb des betreffenden Gläubigen in mancherlei Weise geraubt wurde, dieser zu ihm zurückkommt und Frucht bringt.
Wenn man geweint hat, wird Freude ins Leben kommen. Wenn man gegeben hat, so wird man Wachstum erleben. Wenn man gepflanzt hat, dann werden die Dinge wachsen.
Es ist wichtig, nicht müde zu werden Gutes zu tun, denn zu seiner Zeit wird die Ernte kommen, wenn man nicht ermattet. Dann wird Freude die Sorgen überwiegen! (Anm.: Übersetzung ins Deutsche von Ingrid Duden) <=
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
Da wir uns als Volk Gottes in den Wochen der Garbenzählung befinden, welche zu dem Höhepunkt von Schawuot – dem Fest der Wochen/Pfingsten überleitet, möchte ich auf den Heiligen Geist und seine Aufgabe auf der Erde eingehen.
 
Der Heilige Geist, Gottes Haut und Blut
 
Es existieren viele gute Beispiele im Leib Jesu, wie der Heilige Geist auf verständliche Weise beschrieben werden kann.
Die für mich beste Beschreibung ist die, dass der Heilige Geist als Gleichgewicht von Gottes Haut und Blut bezeichnet werden kann, weil die Haut aus sieben Hautschichten besteht und den größten Teil des menschlichen Körpers ausmacht, der das Fleisch des Körpers bedeckt (vgl. Jesaja 11,2).
 
Jesaja 11,2:
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
 
Um einen Vergleich zwischen dem geistlichen Leib Jesu und dem menschlichen Körper zu ziehen, hat die Haut einen sehr engen Partner: das Blut.
Die Haut und das Blut vereinigen sich, um dem Leib einen regulären Fluss von Leben zu liefern, der Informationen an den Rest des Körpers weiterleitet.
Die Haut ist das Netzwerk, das den Körper bedeckt und es ist das Blut, das wie ein Sender fungiert, um die notwendigen Informationen zu übermitteln.
 
Die Symbolik der Haut und Gottes Abdeckung
 
Symbolisch gesprochen kann die Haut als Gottes Abdeckung betrachtet werden, wobei das Blut auf Gottes ewigen Lebensfluss hinweist.
Es ist deshalb kein Zufall, dass Gott eine besondere Bedeutung auf die Haut gelegt hat, weil er einen Großteil seiner Schöpfung mit einer hautähnlichen Substanz erschuf.
Alle seine Geschöpfe sind mit einer Art Haut bekleidet und auch die Stiftshütte, die Mose im Auftrag Gottes in der Wüste aufrichten ließ, war mit Tierhaut bedeckt (vgl. 2.Mose 26,7.14).
 
2.Mose 26,7.14:
7 Du sollst auch Teppiche aus Ziegenhaar machen als Zelt über der Wohnung, elf Teppiche. …
14 Über die Decke des Zeltes sollst du eine Decke von rot gefärbten Widderfellen machen und darüber noch eine Decke von Delphinen.
 
Anhand der eben genannten Bibelstelle wird deutlich, dass sich Gott im übernatürlichen Bereich, in dem, was die Welt als Haut betitelt, verhüllt, obwohl diese bei ihm keine sterblichen Eigenschaften besitzt (vgl. 2.Mose 20,21 i.V.m. Psalm 18,12).
 
2.Mose 20,21:
21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war.
 
Psalm 18,12:
12 Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt; in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen.
 
Die Haut und das Opfer von Jesus Christus
 
Die Haut ist ein Hinweis auf das Opfer des Sohnes Gottes Jesus Christus, der die Nacktheit (Anm.: Schmach, Scham, Schande) derer bedeckt, die bereit sind, die Liebe des himmlischen Vaters anzunehmen (vgl. 1.Mose 3,21 i.V.m. Jesaja 53,4-5; Johannes 3,16-17; Galater 3,27).
 
1.Mose 3,21:
21 Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an.
 
Jesaja 53,4-5:
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
 
Johannes 3,16-17:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
 
Galater 3,27:
27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
 
Die Aufgabe der Haut und der Heilige Geist
 
Wenn es um den Vergleich zwischen der Aufgabe der Haut und dem Heiligen Geist geht, ist es ratsam sich die Körperstruktur der Engel (Anm.: Geistwesen; vgl. Hebräer 1,14) vorzustellen und anhand dieses Konzepts weiter darüber nachzudenken.
Auf die Weise, wie die Haut jedes Lebewesen umgibt, so umgibt symbolisch gesprochen die Herrlichkeit des HERRN all das, was er umgeben möchte (vgl. Habakuk 2,14).
 
Habakuk 2,14:
14 Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre (Anm.: Herrlichkeit) des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
 
Um die Ummantelung des Heiligen Geistes mit der Haut eines menschlichen Körpers zu vergleichen, ist es ratsam, Gottes Abdeckung als ein Obergewand und Schutzschild zu betrachten.
Anhand dieser Abdeckung kann ebenfalls die Begründung für die reine „Nacktheit“ (Anm.: Symbol für den Wandel in Aufrichtigkeit vor Gott) von Adam und seiner Frau gefunden werden, bevor sie durch die Sünde zu Fall kamen. Adam und Eva waren vor dem Sündenfall von der Herrlichkeit Gottes bedeckt, so dass sie sich nicht als nackt betrachteten.
Der Grund, warum die Haut ein guter Vergleich für den Heiligen Geist ist, begründet sich darin, dass die Haut das größte Organ des Körpers ist, das wie bereits erwähnt, sein ganzes Äußeres und den inneren Teil des Leibes umgibt.
Weiterhin ist es interessant festzuhalten, dass die Haut drei Hauptschichten besitzt und auch Gott eine Dreieinigkeit (Anm.: Vater, Sohn und Heiliger Geist) ist (vgl. Matthäus 3,16-17; Johannes 14,26; Johannes 15,26).
 
Matthäus 3,16-17:
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
 
Johannes 14,26:
26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
 
Johannes 15,26:
26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.
 
Der Heilige Geist funktioniert als „Haut Gottes“ wie eine Art Membran und ist somit ein Teil des allmächtigen Gottes, so ähnlich wie die menschliche Haut ihre Aufgabe am menschlichen Körper ausführt.
Auf die Weise wie die menschliche Haut die zwei Seiten (Anm.: das sichtbare Wesen und das unsichtbare Wesen) voneinander trennt und die Seele sowie den Geist bedeckt, genauso tut es der Geist Gottes, indem er den Vater und den Sohn bedeckt.
So wie der allmächtige Gott die ganze Schöpfung erfüllt, genauso tut der Heilige Geist die selbe Aufgabe. Er befähigt Gott, den Allmächtigen all seine erschaffenen Welten zu bedecken und zu durchdringen.
In der gleichen Weise, wie das Fleisch das menschliche Skelett und die lebenswichtigen Organe schützt, schützt in einem gewissen Sinne der Heilige Geist Gottes die Gottheit/Dreieinigkeit.
 
Der Heilige Geist ist Gott!
 
Um die Tiefe und Breite des Heiligen Geistes richtig erfassen zu können, muss man akzeptieren, dass der Heilige Geist Gott ist.
Hierzu ist es notwendig, dass man ihn mit dem biologischen und anatomischen Aufbau des menschlichen Körpers verbindet, der in Gottes Abbild geschaffen worden ist (vgl. 1.Mose 1,26a).
 
1.Mose 1,26a:
26a Und Gott sprach: Lasset uns (Anm..: Vater, Sohn, Heiliger Geist) Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, …
 
Dieser Bezug zum menschlichen Körper ist hilfreich, weil vor allem die Schrift regelmäßig den menschlichen Körper dazu gebraucht, um das Geheimnis der Gemeinde in der Strukturform der neuen Schöpfung in Jesus Christus zu entschlüsseln (vgl. 2.Korinther 5,17 i.V.m. Römer 12,4-5; 1.Korinther 12,12-14).
 
2.Korinther 5,17:
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
 
Römer 12,4-5:
4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, …
 
1.Korinther 12,12-14:
12 Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.
13 Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.
14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
 
Die Dreieinigkeit Gottes
 
Anhand dieser Bibelstellen wird deutlich, dass der Apostel Paulus die Identität der Gemeinde Jesu mit der höchsten Schöpfung des HERRN verglich, um ihre geistliche Natur und übernatürlichen Aufgaben bzw. Funktionen zu erklären.
Durch das gesamte Wort Gottes hindurch wird deutlich, dass die Gottheit – Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist – als eins existieren. Sie sind eins, weil sie in einer einzigartigen, heiligen „Substanz“ als eine einzelne Lebenskraft verschmelzen (vgl. 1.Mose 3,22a; 1.Mose 11,7a; Jesaja 6,8a-b i.V.m. Johannes 10,30; Römer 1,20a).
Es ist die heilige „Substanz“, die ihre eigenen Wesenszüge im selben Körper zusammenschweißt.
Diese dreieine Existenz beschreibt, wie sie gemeinsam das gleiche Amt zeitgleich ausfüllen und ausführen, was die ausgeübte Souveränität in der Schöpfung beinhaltet.
Jesus Christus ging aus dem Vater hervor und der Heilige Geist ist das gemeinsame Ergebnis vom himmlischen Vater und seinem Sohn.
Es ist der Heilige Geist, den der Vater und Jesus Christus im Einklang von sich selbst hervorgebracht haben, um die ganze Schöpfung zu bedecken, und das ist es, was den Heiligen Geist gleichermaßen ein Teil von ihnen sein lässt und somit zu Gott macht (vgl. 1.Mose 1,1-2 i.V.m. Johannes 16,7.14-15).
 
1.Mose 1,1-2:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
 
Johannes 16,7.14-15:
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Der himmlische Vater, der Sohn und der Heilige Geist teilen einen Sinn, ein Herz, eine Seele und einen Willen.
Jeder Teil von ihnen ist von derselben Essenz umhüllt, die identisch ist und sich vollkommen im Einklang bewegt.
Das Wesen der Dreieineinigkeit Gottes dehnt sich immer aus und nimmt nie ab, so ähnlich wie sich auch das All im Auftrag Gottes erweitert. Hieran kann man die Größe Gottes erkennen.
 
Die Konstitution des Samen Adams
 
Die körperliche Konstitution der Dreieinigkeit Gottes ist auf ähnliche Weise angeordnet wie der biologische Aufbau des Samen Adams, wobei ihr körperlicher Status gegenüber dem von Adam unvergleichlich überlegen ist.
Die Gemeinde Jesu mit ihren verschiedenen Gliedern im Leib wird ebenfalls nach dem geschützten genetischen Schöpfungsplan (Anm.: DNA) des Allmächtigen in Existenz gebracht.
Das von neuem (Anm.: von oben) Geborenwerden bringt die geisterfüllte Gemeinde in eine stärkere Ähnlichkeit des HERRN als irgendeine andere Art, der von Gott erschaffenen Wesen (vgl. Johannes 3,3 i.V.m. Johannes 12,45; Johannes 14,9b).
 
Johannes 3,3:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
 
Johannes 12,45:
45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.
 
Johannes 14,9b:
… 9b Wer mich sieht, der sieht den Vater! …
 
In seiner perfekten Vorausplanung hat es Gott, der himmlische Vater festgelegt, dass seine eigene Genetik bußfertigen Menschen durch seinen Sohn Jesus Christus zuteil wird. Und das ist die Art und Weise, wie wiedergeborene Christen die Nachkommen des allmächtigen Gottes werden. Sie bilden die Gemeinde Jesu und werden dadurch zu einer geistlichen Familie in der Schöpfung (vgl. Matthäus 12,50).
 
Matthäus 12,50:
50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
 
Die Gemeinde Jesu auf der Erde
 
Deshalb ist die Gemeinde Jesu mehr als alles andere Jesus Christus gleich und verbirgt unter ihrer „sterblichen Haut“ die perfekte Mischung aus Ewigkeit und Unsterblichkeit, Fleisch und Geist, Menschlichkeit und Gottheit (vgl. Epheser 4,15-16).
 
Epheser 4,15-16:
15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, 16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.
 
Der Heilige Geist ist ein kämpferischer Geist!
 
Es ist der Heilige Geist, der kämpferisch wird, wenn etwas unberechtigt in die Gegenwart des Höchsten eintreten will, um diese zu verletzen.
Alles, was den Maßstäben des Heiligen Geistes und seiner Überprüfung nicht standhält, wird der Zutritt verboten, so dass es dem HERRN nicht näher kommen kann.
Der Heilige Geist wird auf keinen Fall vor dem Thron des Himmels etwas präsentieren, was Gott ablehnt.
Bei fremden oder nicht genehmigten Eintritten, die es versuchen, den Heiligen Geist zu umgehen, um nicht geweiht und missbilligend zu Gott, dem Vater und den Sohn zu gelangen, werden durch den Heiligen Geist blockiert. Hierbei agiert der Heilige Geist in gesunder Gegenwehr, so wie es jeder hohe, königliche Wächter in einem Palast tun würde.
Alles, was sich Gott nähert, muss den Heiligen Geist an Jesus, den Gekreuzigten, den Gestorbenen, den Auferstandenen und den Verherrlichten erinnern und an nichts anderes.
Das Beispiel von Usa, dem Diener Davids, der die Lade Gottes berührte und starb sowie von König Usija, der sich überhob und unberechtigt in die Gegenwart Gottes eintrat und daraufhin mit Aussatz geschlagen wurde, sollen uns an dieser Stelle als warnende Beispiele gelten (vgl. 1.Chronik 13,10; 2.Chronik 26,16-21a).
 
1.Chronik 13,10:
10 Da entbrannte der Grimm des HERRN über Usa und er schlug ihn, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb vor Gott.
 
2.Chronik 26,16-21a:
16 Und als er mächtig geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen den HERRN, seinen Gott, und ging in das Haus des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern.
17 Aber der Priester Asarja ging ihm nach und achtzig Priester des HERRN mit ihm, zuverlässige Leute, 18 und sie traten Usija, dem König, entgegen und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, Usija, dem HERRN zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aaron, die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum; denn du vergehst dich und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem HERRN.
19 Da wurde Usija zornig, als er bereits ein Räuchergefäß in der Hand hatte, um zu räuchern; und wie er so über die Priester zornig wurde, brach der Aussatz aus an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Hause des HERRN am Räucheraltar.
20 Und der Hohepriester Asarja wandte das Angesicht ihm zu und alle Priester, und siehe, da war der König aussätzig an seiner Stirn. Und sie stießen ihn fort und er eilte auch selbst hinauszugehen; denn seine Plage war vom HERRN.
21a So war der König Usija aussätzig bis an seinen Tod und wohnte als Aussätziger in einem besonderen Hause; denn er war verstoßen vom Hause des HERRN. ...
 
Diese beiden eben genannten Beispiele aus der Schrift machen die Unbesiegbarkeit und Souveränität des Heiligen Geistes deutlich, der sich zu nichts stellt, was versucht, Gottes aufgerichtete Ordnung zu bekämpfen oder anderweitig zu verletzen.
 
Der Heilige Geist und die Grenzen Gottes
 
Als oberster „Wächter“ der Herrlichkeit Gottes setzt der Heilige Geist die Grenzen Gottes durch und erhält die Kommunikationswege zwischen Gott und seinem Volk aufrecht.
Ohne den Heiligen Geist, kann niemand eine Botschaft dem HERRN übermitteln, weshalb es für den himmlischen Vater so wichtig war, ihn in die Welt zu senden, um seine Gemeinde zu bewohnen.
Das verdeutlicht, dass ohne den Heiligen Geist nichts geschieht, worauf ebenfalls die Anweisung Jesu nach seiner Auferstehung an seine Jünger aufmerksam macht, nämlich auf den Heiligen Geist zu warten (vgl. Lukas 24,49).
 
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.
 
Es ist festzuhalten, dass Jesus Christus Gott selbst trug. Seine persönliche Gegenwart ist es, wie Gott sich vor Ort tatsächlich manifestiert.
Der Heilige Geist ist das allgegenwärtige Selbst des Allmächtigen, so dass sich der Allmächtige zur gleichen Zeit überall auf der Erde offenbaren kann.
 
Die Verpflichtung jedes einzelnen Gläubigen
 
Deshalb ist jedes Glied des Leibes Christi verpflichtet, in der Unterwerfung unter den Heiligen Geist und in der Hingabe an die Natur Gottes und seine gesetzten Grenzen aus Gnade zu leben.
Die Gnade Gottes gibt Zugang zu des HERRN eigenen Gegenwart. Wenn wir wollen, dass sich seine Gegenwart in unserer Zeit verstärkt, dann muss die Gemeinde in Einheit aufstehen, wie der Körper einer Person, der sich auf Wahrheit gründet.

Jesus Christus ist das Haupt seines Leibes und die Wahrheit in Person, der gekommen ist, um Gnade und Wahrheit als Menschensohn zu offenbaren, und deshalb kann es auch keine „Gnade“ (Anm.: als Ausdruck unverdienter Gunst) geben, wenn die Wahrheit fehlt.

Leider gibt es Gläubige, die sagen, der Heilige Geist hätte ihnen dies oder jenes gesagt, was weder bestätigt wurde noch dem Wort Gottes entspricht, und das kann in der Gemeinde Jesu Probleme verursachen.

Da der HERR ein Gott der Ordnung ist (vgl. 1. Korinther 14,33), ist es klug, sich treuen und vertrauenswürdigen geistlichen Leitern oder erfahrenen Menschen, die geisterfüllt sind, zu unterwerfen und Gott zu bitten, sie die gegebenen Offenbarungen erkennen oder bestätigen zu lassen, wenn sie von Gott sind.
Deshalb ist es nicht klug, wenn Gläubige behaupten, Verheißungen oder Offenbarungen von Gott zu haben (Anm.: aber nur sie sind diejenigen, die „wissen“), die nicht bestätigt (Anm.: über Jahre oder Jahrzehnte) oder sogar im Gegensatz zu dem sind, was das Wort Gottes sagt.
 
Wenn es Gläubige gibt, die behaupten, Gott zu lieben, müssen sie ihre Liebe und ihren Glauben ausleben, indem sie sich durch ihren demütigen und gerechten Lebensstil der Wahrheit unterwerfen, um sich selbst als Teil von ihm darzustellen (vgl. Sprüche 3,34 i.V.m. Jakobus 4,6).
 
Sprüche 3,34:
34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben.
 
Jakobus 4,6:
… 6 und gibt umso reichlicher Gnade? Darum heißt es: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“
 
(Anm.: Diese Botschaft basiert auf einer Offenbarungslehre von Dr. Paula A. Price, Ph.D. aus dem Buch „Before The Garden – God's Eternal Continuum“, Seite 298, 302, 303, 305, 310, 315, 316.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm