PROPHEZEIT AM 17. JUNI 2017 | 23. SIWAN 5777, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
„Da ist das Empfinden als würdest du dich in einem Raum befinden, in dem es für dich so vorkommt als würde dort nur Leere vorhanden und die Tür des Raumes verschlossen sein!
Doch der Geist des HERRN spricht: „Dein Gefühl ist lediglich ein Zeichen dafür, dass ICH dich im Zentrum des Lichts MEINES Augenblicks halte, weil du für die kommende Zeit, die richtige Erkenntnis benötigst, um in der Lage zu sein, mit dem, was sich im neuen Feld befindet, richtig umgehen zu können!
Es ist notwendig, dass ICH dich mit dem Licht MEINER Erkenntnis fülle, so dass du nicht versagst!
Wende MEINE Offenbarungserkenntnis an und sei nicht passiv, sondern aktiv (vgl. Hosea 4,6a i.V.m. Sprüche 29,18)!“
Da ist die Phase der stillen Kommunikation, die dazu bestimmt ist, um zu mehr Licht beizutragen!
Dieser stille Zeitabschnitt ist ein Zeichen des übernatürlichen Schutzes und des Wachens Gottes über deinem Leben (vgl. Psalm 33,13-14.18-19)!
Weil der HERR in dir ein ungeteiltes Herz IHM gegenüber vorgefunden hat, bleibt ER mit SEINEM Auge über dir stehen, um dich mit SEINEM Licht der Erkenntnis zu stärken, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Chronik 16,9a)!
Es geht um die Flügel des fliegenden Adlers, die dich dazu befähigen von einer neuen und höheren Dimension die Umstände geistlich zu beurteilen (vgl. Jesaja 40,31 i.V.m. Offenbarung 4,7d)!
Plötzlich und unerwartet hebt sich die Last hinweg, die auf dir ruhte, weil der Triumph von Jesus Christus, den ER am Kreuz von Golgatha hervorgebracht hat, sich in deinem Leben manifestiert (vgl. Sacharja 3,9)!
Weil du in den geringen Dingen dem HERRN treu gewesen bist, trittst du in die Phase der großen Freude und der neuen Verantwortung ein (vgl. Sacharja 4,10 i.V.m. Lukas 16,10a; Lukas 19,17)!
Du erhältst neue Erkenntnis über dich selbst, weil du dich für das Leben in wahrer Gerechtigkeit entschieden hast!
Es geht um die Berührung des Lichts von den sieben Geistern Gottes, die dich auf neue Weise erkennen und sehen lassen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Sacharja 3,9a-b i.V.m. Offenbarung 2,17c)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Hosea 4,6a:
6a Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist. …
 
Sprüche 29,18:
18 Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!
 
Psalm 33,13-14.18-19:
13 Der HERR schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder.
14 Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen. …
18 Siehe, des HERRN Auge achtet auf alle, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen, 19 dass er sie errette vom Tode und sie am Leben erhalte in Hungersnot.
 
2.Chronik 16,9a:
9a Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. …
Jesaja 40,31:
… 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
 
Offenbarung 4,7d:
… 7d und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler.
 
Sacharja 3,9:
9 Siehe, auf dem einen Stein, den ich vor Jeschua hingelegt habe, sind sieben Augen. Siehe, ich will auf ihm eine Inschrift eingraben, spricht der HERR Zebaoth, und will die Sünde des Landes wegnehmen an einem einzigen Tag.
 
Sacharja 4,10:
10 Denn wer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden sehen den Schlussstein in Serubbabels Hand.
Jene sieben sind des HERRN Augen, die alle Lande durchziehen.
 
Lukas 16,10a:
10a Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; …
 
Lukas 19,17:
17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger Knecht; weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte.
 
Sacharja 3,9a-b:
9a-b Siehe, auf dem einen Stein, den ich vor Jeschua hingelegt habe, sind sieben Augen. Siehe, ich will auf ihm eine Inschrift eingraben, spricht der HERR Zebaoth, …
 
Offenbarung 2,17c:
… 17c und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 20. JUNI 2017 | 26. SIWAN 5777, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
„Da ist der Löwe von Juda, der beim Gehen Seine Mähne schüttelt, um das, was aufbegehrt in die Schranken zu weisen und das, was verirrt ist, wieder auf den richtigen Weg zu bringen!
Dort, wo man es aus den Augen verloren hat, ein Sohn Gottes zu sein, kommt es darüber zur neuen Erkenntnis durch Seine näher kommende Gegenwart, spricht der Geist des Propheten (vgl. Matthäus 18,12-14 i.V.m. Römer 8,14)!
Es kommt dir so vor als sei eine Zeitphase deines Lebens wie verschluckt worden, was dazu geführt hat, dass du eine innere Trauer darüber empfindest, doch der Geist des HERRN spricht: „Ich bin dabei, die Zeit, die kahl in deinem Leben zu sein scheint mit Meiner Verheißung für dich zu erfüllen, so dass du dich auf neue Weise freuen kannst und dort wo Trauer gegenwärtig ist, wird es einen Überfluss von Freude geben, die dich in eine neue Phase der Stärke hineinführt!
Das hat zum Ergebnis, dass du als eine Person in Treue und Beständigkeit erkannt wirst (vgl. Jesaja 61,3)!“
Da ist der Duft der Gegenwart von der Heiligkeit des Herzens, der wie Zimt riecht und mit Geradlinigkeit sowie Rechtschaffenheit einhergeht!
Es ist die Geradlinigkeit, die dich in voller Zuversicht und Hoffnung in Jesus Christus stehen lässt! Durch deine Geradlinigkeit trägst du dazu bei, dass das, was geknickt ist, wieder aufgerichtet wird (vgl. Jesaja 42,3 i.V.m. Matthäus 12,20)!
Achte darauf, keine Kompromisse einzugehen, weil diese mit dem „Schieben auf die lange Bank“ verbunden sind und du sonst mit Kräften konfrontiert wirst, die dich von deinem Weg wegziehen!
Wende die Heiligkeit deines Herzens an, weil sie die Botschaft beinhaltet, die zu der Absicherung des neuen Lebens führt, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Könige 2,19-21)!
Du begegnest Menschen, die sich in einer Phase der Unreife befinden, weil sie dabei sind heranzureifen!
Es ist die Phase, die mit der Unkenntnis über das Prophetische sowie dem tiefen Wesen Gottes für diese Zeit verbunden ist!
Es geht um das prophetische Wesen Gottes, welches mit dem kristallenen Meer Seines Thronraums im Zusammenhang steht (vgl. Hesekiel 1,22 i.V.m. Offenbarung 4,6)!
Da ist der Wind des HERRN, der plötzlich zu einer Abkühlung beiträgt, weil es um die Gegenwart des Friedens Gottes geht, die wie ein Kissen ist und die aufgewühlten Gedankengänge zur Ruhe bringt (vgl. Hiob 37,10 i.V.m. Markus 4,38-39)!
Die alte Zeit neigt sich dem Ende, damit der neue Tag in Jesus Christus beginnen kann, spricht der Geist des Propheten (vgl. Lukas 24,29)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Matthäus 18,12-14:
12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte?
13 Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.
14 So ist es auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde.
 
Römer 8,14:
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder (Anm.: Söhne).
 
Jesaja 61,3:
… 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden „Bäume der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise.
 
Jesaja 42,3:
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.
 
Matthäus 12,20:
… 20 das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführt zum Sieg; …
 
2.Könige 2,19-21:
19 Und die Männer der Stadt sprachen zu Elisa: Siehe, es ist gut wohnen in dieser Stadt, wie mein Herr sieht; aber es ist böses Wasser und es macht unfruchtbar.
20 Er sprach: Bringt mir her eine neue Schale und tut Salz hinein! Und sie brachten es ihm.
21 Da ging er hinaus zu der Wasserquelle und warf das Salz hinein und sprach: So spricht der HERR: Ich habe dies Wasser gesund gemacht; es soll hinfort weder Tod noch Unfruchtbarkeit von ihm kommen.
 
Markus 9,49-50:
49 Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.
50 Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit wird man es würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
 
Hesekiel 1,22:
22 Aber über den Häuptern der Gestalten war es wie eine Himmelsfeste, wie ein Kristall, unheimlich anzusehen, oben über ihren Häuptern ausgebreitet, …
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Hiob 37,10:
10 Vom Odem Gottes kommt Eis, und die weiten Wasser liegen erstarrt.
 
Markus 4,38-39:
38 Und er (Anm.: Jesus Christus) war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?
39 Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
 
Lukas 24,29:
29 Und sie (Anm.: die Jünger von Emmaus) nötigten ihn (Anm.: Jesus Christus, den Auferstandenen) und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
In 4.Mose 17,16-28 wird von dem Stab Aarons berichtet, der über Nacht in der Stiftshütte anfing zu wachsen und Früchte hervorbrachte.
Dieser Vorgang sollte als Bestätigung für die auserwählte Führung Gottes unter den Stämmen Israels dienen.
 
Der auf den Stab geschriebene Name
 
Bevor es zu dem Wachstumswunder des Stabes kam, musste Mose persönlich den Namen seines Bruders Aaron auf den Stab seines eigenen Stammes –Levi– schreiben und ihn über Nacht mit allen weiteren Stäben der Stammesfürsten des Volkes Israel in die Stiftshütte legen (4.Mose 17,16-24).
 
4.Mose 17,16-24:
16 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 17 Rede mit den Israeliten und nimm von ihnen zwölf Stäbe, von jedem Fürsten ihrer Sippen je einen, und schreib eines jeden Namen auf seinen Stab.
18 Aber den Namen Aarons sollst du schreiben auf den Stab Levis. Denn für jedes Haupt ihrer Sippen soll je ein Stab sein.
19 Und lege sie in der Stiftshütte nieder vor der Lade mit dem Gesetz, wo ich mich euch bezeuge.
20 Und wen ich erwählen werde, dessen Stab wird grünen. So will ich das Murren der Israeliten, mit dem sie gegen euch murren, stillen.
21 Mose redete mit den Israeliten und alle ihre Fürsten gaben ihm zwölf Stäbe, ein jeder Fürst je einen Stab, nach ihren Sippen, und der Stab Aarons war auch unter ihren Stäben.
22 Und Mose legte die Stäbe vor dem HERRN nieder in der Hütte des Gesetzes.
23 Am nächsten Morgen, als Mose in die Hütte des Gesetzes ging, fand er den Stab Aarons vom Hause Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen.
24 Und Mose trug die Stäbe alle heraus von dem HERRN zu allen Israeliten, dass sie es sahen, und ein jeder nahm seinen Stab.
 
Dieser Hergang (Anm.: das Schreiben des Namens Aaron auf den Stab Levi) ist ein Hinweis für uns als Volk Gottes in dieser Zeit, dass wir uns vollkommen mit unserer von Gott zugeteilten geistlichen Familie identifizieren und darin mit unserer Identität sowie unseren Gaben aufgehen.
 
Die geistliche Familie
 
Eine geistliche Familie beinhaltet nicht in erster Linie Blutsverwandte, sondern Gläubige in Jesus Christus, die den gleichen geistlichen Charakter tragen bzw. das Verlangen besitzen, auf die selbe Weise im Willen Gottes voranzugehen, wie es die Führung der jeweiligen geistlichen Familie vorsieht (vgl. Lukas 8,19-21).
 
Lukas 8,19-21:
19 Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm und konnten wegen der Menge nicht zu ihm gelangen.
20 Da wurde ihm gesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen.
21 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.
 
Die wahre Hingabe zu Gott
 
Wenn wir unser Leben in der Liebe zu Gott vor ihm niederlegen, was bedeutet, dass wir uns freiwillig unter seine starke Hand beugen, kommt es durch sein Eingreifen zur rechtzeitigen Bestätigung bzw. Erhöhung (vgl. Jakobus 4,10; 1.Petrus 5,6 i.V.m. Römer 6,13; Römer 12,1).
 
Jakobus 4,10:
10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.
 
1.Petrus 5,6:
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
 
Römer 6,13:
13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.
 
Römer 12,1:
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
 
Das bestätigende Zeichen
 
Die wahre Hingabe zu Gott hat zur Folge, dass wir ähnlich wie der Stab Aarons zu einem bestätigenden Zeichen Gottes werden und noch näher in seine Gegenwart eintreten; denn es war der grünende Stab Aarons, der für die Stammesführer Israels am nächsten Tag zu einem Zeichen der Führungsbestätigung wurde und danach von Mose auf die Anweisung Gottes hin in die Bundeslade gelegt wurde (vgl. 4.Mose 17,25-26 i.V.m. Hebräer 9,4-5a; Kolosser 3,1-4).
 
4.Mose 17,25-26:
25 Der HERR aber sprach zu Mose: Trage den Stab Aarons wieder vor die Lade mit dem Gesetz, damit er verwahrt werde zum Zeichen für die Ungehorsamen, dass ihr Murren vor mir aufhöre und sie nicht sterben.
26 Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte.
 
Hebräer 9,4-5a:
4 Darin waren das goldene Räuchergefäß und die Bundeslade, ganz mit Gold überzogen; in ihr waren der goldene Krug mit dem Himmelsbrot und der Stab Aarons, der gegrünt hatte, und die Tafeln des Bundes.
5a Oben darüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenthron. …
 
Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Die Bundeslade und Jesus Christus
 
Die aus Akazienholz bestehende und mit Gold überzogene Bundeslade mit ihrem Gnadenthron ist ein Sinnbild auf Jesus Christus, den Gestorbenen und Auferstandenen sowie den ewig Regierenden zur Rechten Gottes, weil sich in der Bundeslade das Manna, die Bundestafeln (Anm.: das Wort/die Weisung Gottes) und der grünende Führungsstab Aarons befanden (vgl. Johannes 6,32-33.35a; Johannes 1,14; Offenbarung 19,13; Lukas 23,31; Lukas 22,69).
 
Johannes 6,32-33.35a:
32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. …
35a Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. …
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Offenbarung 19,13:
13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
 
Lukas 23,31:
31 Denn wenn man das tut am grünen Holz, was wird am dürren werden?
 
Lukas 22,69:
69 Aber von nun an wird der Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft Gottes.
 
Der Stab Aarons und die Priesterschaft
 
Mandeln gehören zu den Früchten, die am schnellsten reifen und somit verhältnismäßig nur sehr kurze Zeit benötigen, um vom Blütenstand bis zur vollen Frucht heranzureifen. Da Aaron der Hohepriester war und es sich beim Stab Aarons um einen Stab mit Mandelblüten und -früchten handelte, weisen diese symbolisch auf das Priesteramt hin.
 
Der schnelle Reifeprozess der Mandel
 
Weil wir als Gläubige in Jesus Christus durch sein Blut zu Königen und Priestern vor Gott berufen wurden (vgl. Offenbarung 1,5-6), sollten wir uns als ihm dienende Werkzeuge nicht damit zufrieden geben, unsere Aufgaben in einfacher Weise auszuführen, sondern darum bemüht sein, Verantwortung zu tragen und unsere Aufgaben im Zentrum des Willens Gottes unverzüglich sowie eifrig zu vollziehen, so ähnlich wie es beim schnellen Reifeprozess der Mandel der Fall ist (vgl. Titus 2,14).
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Titus 2,14:
… 14 der (Anm.: Jesus Christus) sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
 
Die voll entwickelte Frucht
 
Die in uns durch die Gegenwart Gottes entwickelte geistliche Frucht kommt einer reifen Mandel gleich, die Menschen darauf aufmerksam machen soll, dass sie sich in einer neuen Zeit befinden, in der sie der Manifestation des freigesetzten Wortes Gottes Beachtung schenken bzw. danach Ausschau halten sollten. Die Begründung liegt darin, weil der Mandelbaum der erste Baum in Israel ist, der zur Frühlingszeit blüht.
 
Weiterhin ist das im Wort Gottes verwendete hebräische Wort für „Mandel“ das Wort „šāqēd“, welches von dem Wurzelwort „šāqad“ abgeleitet ist, was „zu wachen, Ausschau halten“ bedeutet (vgl. Jeremia 1,11-12). (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „Mandel-šāqēd“ und dem Wort „wachen-šāqad“ mit der Wortschlüsselnummer: 8487* und 8485)
 
Jeremia 1,11-12:
11 Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig (Anm.: Mandelbaumzweig).
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm