Einleitung
 
Jedes Mal, wenn Gott eine neue Zeit für seine Gemeinde einläutet, ist es wichtig, dass wir als Volk Gottes für die Bewegung des Heiligen Geistes in der von Gott festgelegten neuen Zeit bereit sind.
 
Diese neue Zeit hat eine Umwandlung für sein Haus im irdischen Bereich zur Folge, welche mit der größeren Herrlichkeit und der Gegenwart seines Friedens in Verbindung steht (vgl. Haggai 2,9).
 
Haggai 2,9:
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Hierbei ist es wichtig, dass wir als Volk Gottes die Charakteren der Zeiten Gottes richtig erfassen, die ich zum besseren Verständnis als „männliche“ und „weibliche Zeit“ bezeichnen möchte.
 
Die „männliche“ und „weichliche Zeit“
 
In Verbindung mit der „männlichen“ und „weiblichen Zeit“ führte mich der Heilige Geist zum Leben von Hiob, der sieben Söhne und drei Töchter hatte. Es wird von Hiobs Kindern berichtet, dass seine Töchter von seinen Söhnen jedes Jahr zu deren Geburtstagen eingeladen wurden, um mit ihnen zu feiern, was sie auch taten (vgl. Hiob 1,1-2.4).
 
Hiob 1,1-2.4:
1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
2 Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, …
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause (Anm.: reihum) an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.
 
Der Schabbat – ein besonderer Tag der Gemeinschaft mit Gott
 
Der Heilige Geist ließ mich wissen, dass die jeweiligen Festtage (Anm.: Geburtstage) der sieben Söhne Hiobs repräsentativ für den Tag der persönlichen Beziehung mit Gott, dem Vater stehen (Anm.: Schabbat), weil dieser Tag – der Schabbat, der erste von Gott gesetzte Zeitpunkt war, in den er Adam eintreten ließ, um wahre Gemeinschaft mit ihm zu haben.
 
Die Begründung liegt darin, weil Gott den ersten Menschen Adam am sechsten Tag erschuf, um am siebten Tag mit Adam in eine innige Beziehung zu treten, damit er die von Gott erschaffenen Werke der sechs Tage und die Gemeinschaft mit seinem Schöpfer genießen konnte, was mit göttlicher Ruhe verbunden war (vgl. 1.Mose 1,26-27.31; 1.Mose 2,1-4).
 
1.Mose 1,26-27.31:
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. …
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
 
1.Mose 2,1-4:
1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden.
 
Auch wenn im Wort Gottes die wahrhaftige Gemeinschaft zwischen Gott und Adam nicht detaillierter beschrieben wird, kann man davon ausgehen, dass Adam durch die Beziehung bzw. Unterhaltung mit Gott viel Weisheit erhielt und auf diese Weise später in der Lage war, den ihm von Gott zugeteilten Garten zu bestellen und die Tiere beim Namen zu nennen (vgl. 1.Mose 2,19).
 
Daraus wird deutlich, dass die innige Beziehung zum himmlischen Vater ausschlaggebend ist, bevor wir als Christusgläubige ihm effektiv dienen können.
 
Diese innige Beziehung zum himmlischen Vater kann nur durch Jesus Christus beginnen, weil er der Weg zum Vater ist (vgl. Johannes 14,6).
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Das Feiern zur richtigen Zeit
 
Wie bereits erwähnt, hatte Hiob sieben Söhne und drei Töchter, die jedes Jahr zum Geburtstag von den Söhnen eingeladen wurden, um mit ihnen zu feiern.
Das bedeutet, dass es den sieben Söhnen und drei Töchtern Hiobs bekannt war, wie man die Feste zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Zyklus feierte.
 
An dieser Stelle möchte ich symbolisch die drei Töchter repräsentativ auf die drei von Gott bestimmten biblischen Festzeiten gebrauchen, bei denen es sich um:
 
  1. Pessach (Anm.: das Fest vom Blut des Lammes und Gottes garantierter Schutz zur Befreiung)
  2. Schawuot/das Fest der Wochen/Pfingsten (Anm.: das Fest der Erstlinge, des Gebens der Thora und des Heiligen Geistes)
  3. Sukkot/Laubhüttenfest (Anm.: das Fest der Ernte/Lese, das Fest der Herrlichkeit)
handelt.
 
Zu diesen drei Festzeiten sollten gemäß der Anordnung Gottes die Männer des Volkes Israel (Anm.: Symbol für Autorität und Verantwortlichkeit) nie mit leeren Händen vor ihm erscheinen (vgl. 2.Mose 23,14-17; 2.Mose 34,23-24; 5.Mose 16,16-17).
 
2.Mose 23,14-17:
14 Dreimal im Jahr sollt ihr mir ein Fest feiern: 15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen – erscheint aber nicht mit leeren Händen vor mir! –, 16 und das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde.
17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.
 
2.Mose 34,23-24:
23 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels.
24 Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor dem HERRN, deinem Gott, zu erscheinen.
 
5.Mose 16,16-17:
16 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist in deiner Mitte, vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die der HERR erwählen wird: zum Fest der Ungesäuerten Brote, zum Wochenfest und zum Laubhüttenfest. Sie sollen aber nicht mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen, 17 sondern ein jeder mit dem, was er zu geben vermag, nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
 
Ermutigung, um die Zeiten Gottes richtig zu erkennen
 
Leider existiert derzeit im Leib Jesu immer noch ein Mangel an Erkenntnis über die von Gott festgelegten biblischen Zeiten, die sich nach dem Mondzyklus ausrichten und nicht nach dem Zyklus der Sonne, weil Gott die Tage mit dem Abend beginnen lässt (vgl. 1.Mose 1,1-5).
 
1.Mose 1,1-5:
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
 
Es ist ebenfalls kein Zufall, dass Gott den Regelzyklus der Frau an den Zyklus des Mondes koppelte, der die Zeit der Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit in sich trägt.
 
Es ist wichtig, dass wir es als Volk Gottes verstehen, dass Gott im geistlichen sowie im natürlichen Bereich Zeitfenster gegeben hat, die das Potential tragen, neues Leben zu spenden und somit neues Leben im Verborgenen in Empfang zu nehmen, damit es zum richtigen Zeitpunkt durch die Geburt hervorgebracht wird.
 
Um in den Segnungen Gottes und der Gebietserweiterung für diese Zeit leben zu können (vgl. 2.Mose 34,23-24), ist es ratsam, die festgelegten biblischen Zeitfenster der Feste Gottes richtig zu verstehen.
 
Die Zeitfenster der drei genannten biblischen Festzeiten verhalten sich im Geistbereich ähnlich, wie das Zeitfenster der natürlichen Empfängnis bei einer Frau.
Ohne den Samen eines Mannes, ist die Frau nicht in der Lage, menschliches Leben zu empfangen und dieses bis zum richtigen Zeitpunkt auszutragen.
 
Der Samen des Mannes und der Schabbat
 
Der männliche Same trägt in sich das Geheimnis von der Zeit des Schabbats, der die persönliche Zeit mit Gott beinhaltet, um in der Lage zu sein, das Potential zum Leben, das aus der persönlichen Zeit mit dem himmlischen Vater resultiert in die kooperative Festzeit Gottes zu bringen, die die drei o.g. biblischen Feste beinhaltet.
 
Die von Gott festgelegten biblischen Feste sind in erster Linie keine persönlichen Feste, sondern Feste für das gesamte Volk Gottes, nämlich Feste der Gemeinschaft von Heiligen!
Deshalb betrachte ich die von Gott festgelegten biblischen Feste als eine Art geistliche „Gebärmutter“, die fruchtbar darauf wartet mit dem lebendigen Samen, die aus der wahren persönlichen Gemeinschaft mit Gott resultiert (Anm.: die man durch das gesamte Jahr mit Gott hat), gefüllt zu werden, um neues geistliches Leben zur richtigen Zeit hervorzubringen.
 
Die wichtige Rolle der drei Töchter Hiobs
 
Deshalb sehe ich es als keinen Zufall an, dass die drei Töchter von Hiob eine bedeutende Rolle zur Festzeit der Söhne Hiobs (Anm.: ihr persönlicher Geburtstag => persönlicher Tag) einnahmen.
 
Durch ihre Präsenz zur richtigen Zeit in den Häusern ihrer Brüder läuteten die drei Schwestern die jeweiligen Geburtstage ihrer Brüder ein, weil es heißt, dass sie daraufhin gemeinsam mit ihren Schwestern aßen und tranken (vgl. Hiob 1,4).
 
Hiob 1,4:
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause (Anm.: reihum) an seinem Tag (Anm.: Geburtstag), und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.
 
Dadurch wird deutlich, dass die Töchter Hiobs mit einer besonderen Gunst ausgestattet waren, die sie zu den Festen seiner Söhne mitbrachten, so dass Gott darauf antwortete.
 
Die Begründung liegt darin, weil durch die Gegenwart der drei Töchter das Maß der Weisung Gottes im Haus des jeweiligen Sohnes von Hiob etabliert wurde, was mit dem starken Atem Gottes, der aus seinem Munde kommt, verbunden ist (Anm.: 7 Söhne + 3 Töchter = 10 Kinder; die Zahl „10“ steht im Zusammenhang mit den 10 Geboten; das hebräische Wort für „Gebot“ ist verbunden mit dem Mund und dem Atem Gottes).
 
Die drei Töchter Hiobs waren Träger zur Aufrechterhaltung und Intensivierung der Gegenwart Gottes, so wie es uns Prediger 4,12 i.V.m. Matthäus 18,20 offenbart.
 
Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
 
Matthäus 18,20:
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Anm.: Jesus Christus) mitten unter ihnen.
 
Das Ende eines Festzeitzyklus
 
Die sieben Söhne Hiobs lebten in einem Festzeitzyklus, den Gott durch einen starken Wind beendete, nachdem das Maß des ersten Festzeitzyklus vollständig erfüllt war (vgl. Hiob 1,4.18-19).
 
Hiob 1,4.18-19:
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. …
18 Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.
 
Die göttliche dreifache Schnur und die Bewegung des Heiligen Geistes
 
Um die Verbindung zur kommenden, größeren Herrlichkeit gemäß Haggai 2,9 herzustellen, möchte ich auf das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „groß“ (Anm.: in Bezug des Sturms) eingehen, das „gādôl“ ist und vom Wurzelwort „gādal“ abgeleitet wird, was unter anderem „groß werden, vergrößern, sich groß erweisen, wachsen, groß machen durch verbinden – in Form von Schnüren, die zusammen gewoben werden“ bedeutet (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zur Sprachschlüsselnummer 1441, 1453).
 
Durch die Gegenwart der göttlichen „dreifachen Schnur“, die durch die Töchter Hiobs repräsentiert wird, antwortete Gott mit der großartigen Bewegung seines Geistes, um eine alte Festzeit abzuschließen und eine neue Festzeit der Freude zu beginnen.
 
Die größere Herrlichkeit und der Friedefürst
 
Die größere Herrlichkeit des neuen Hauses geht einher mit der Etablierung des Friedens Gottes, der durch Jesus Christus, dem Friedefürsten etabliert wird, weil der Friedefürst mit der neuen Struktur des Weinschlauchs (Anm.: dem Kind/Sohn) verbunden ist, so wie es der Prophet Jesaja prophezeite (vgl. Jesaja 9,5).
 
Jesaja 9,5:
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; …
 
Keine religiöse Gesetzlichkeit!
 
Jesus Christus kommt nicht in ein Haus von religiöser Gesetzlichkeit, sondern er sendet zuvor seinen Geist in kraftvoller Weise, um den Rahmen der gesetzlichen Gemeinschaft niederzureißen und die Struktur der Gemeinschaft des wahren Glaubens aufzurichten, die zuerst eine wahrhaftige Beziehung zu ihm bedeutet.
 
Jesus Christus, der Friedefürst fordert uns auf, dass wir für die intensivierte Bewegung des Heiligen Geistes bereit sein sollten und sie in unserem Leben sowie in unserer jeweiligen Gemeinschaft willkommen heißen.
Das hat zur Folge, dass sich die Gegebenheiten inmitten unserer Gemeinschaft verändern.
 
Immer dann, wenn Gott seinen „führenden Wind“ sendet, der mit den „vier Ecken/Winden“ verbunden ist, kommt es zur Erneuerung und zur lebendigen, einheitlichen Zusammenziehung, die auf den neuen Zeitzyklus Gottes aufmerksam macht (vgl. Hiob 1,19; Hesekiel 37,9-10).
 
Hiob 1,19:
… 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.
 
Hesekiel 37,9-10:
9 Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden!
10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.
 
Die Bewegung des Heiligen Geistes ist mit der Aktivität der Engel der vier Winde verbunden, die gemeinsam durch die Kraft des gesprochenen, prophetischen Wortes die Transformation des Himmels auf die Erde bringen, die mit einer größeren Herrlichkeit durchtränkt ist (vgl. Hebräer 1,7).
 
Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …
 
Das Feiern der biblischen Feste nicht aus religiöser Gesetzlichkeit
 
Das Feiern der biblischen Feste sollte nicht aus religiöser Gesetzlichkeit geschehen, sondern aus Glauben (Anm.: wahrhaftige Beziehung mit Gott durch Jesus Christus unter der Führung des Heiligen Geistes).
 
Doch bevor wir als Volk Gottes geisterfüllt bzw. im Glauben die biblischen Feste feiern, ist es unabdingbar, dass wir durch das gesamte Jahr hindurch persönlich Zeit mit dem himmlischen Vater verbringen, um potentiellen geistlichen Samen in das Zeitfenster des gemeinsamen Feierns vor Gott zu bringen, so dass uns Gott, der Vater geistliches bzw. wahres Leben zuteilen kann.
 
Das ist der Grund, warum die Männer zu den drei o.g. biblischen Festen (Anm.: Pessach, Schawuot, Sukkot) nicht mit leeren Händen vor Gott erscheinen sollten, weil diese Zeit einen weiblichen Charakter von Fruchtbarkeit trägt!
 
Jesus Christus und die Zeitpunkte des himmlischen Vaters
 
Das Leben von Jesus Christus als er auf der Erde lebte, sollte uns dazu Anlass geben, unsere persönliche Zeit in die kooperativen Zeitpunkte des himmlischen Vaters zu bringen.
 
Jesus wurde zu Chanukka empfangen!
Jesus wurde zu Sukkot geboren!
Jesus starb und stand zur Pessachzeit von den Toten auf!
Jesus fuhr zum himmlischen Vater zur Schawuotzeit auf!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
Es gibt Phasen in unserem Leben, in die wir als Heilige eintreten, die sehr herausfordernd sein können und uns dazu bringen in einen Status von Hoffnungslosigkeit zu fallen.
Diesbezüglich führte mich der Heilige Geist zu der Bibelstelle aus Hesekiel 37, wo der Prophet Hesekiel in einer Vision vom Geist Gottes hinaus in eine Talebene geführt wurde, die voll von verdorrten Gebeinen war.
Die Gebeine waren nicht vollständig verdorrt bzw. tot, denn sie konnten ihren Zustand Gott gegenüber kommunizieren (vgl. Hesekiel 37,1-2.11).
 
Hesekiel 37,1-2.11 (Rev. Elberfelder):
1 Die Hand des HERRN kam über mich, und er führte mich im Geist des HERRN hinaus und ließ mich nieder mitten im Tal; und dieses war voller Gebeine.
2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr vertrocknet. …
11 Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine, sie sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sagen: Unsere Gebeine sind vertrocknet, und unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns.
 
Auch wenn die o.g. Bibelstelle in Bezug zum Volk Israel steht, können wir aus dieser Schriftstelle ebenfalls eine Verbindung zu uns als Heilige in der Struktur des einen neuen Menschen in Jesus Christus erkennen (vgl. Epheser 2,14-18).
 
Epheser 2,14-18:
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden (Anm.: Heidenchristen und Juden) eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.
 
Die verdorrten Knochen und der Zustand der Zerstreuung
 
Das in Hesekiel 37 verwendete hebräische Wort für „verdorrt“ ist „jābēš“ und steht im Zusammenhang mit „Hoffnungslosigkeit, sich beschämt oder verwirrt fühlen, enttäuscht sein“.
(Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu dem Wort „jābēš – verdorrt“ mit der Sprachschlüsselnummer 3083 und der Strong's Konkordanz mit der Sprachschlüsselnummer H3001)
Anhand dieser Erklärung und auch an dem Ausspruch der vertrockneten Knochen in Hesekiel 37,11 wird deutlich, dass die Menschen im Volk Israel ohne Hoffnung waren.
Der Grund hierfür war, weil sie nicht in göttlicher Einheit zueinander standen und sich deshalb in einem Zustand der Zerstreuung befanden (vgl. Hesekiel 37,2).
Die Zerstreuung soll jedem Gläubigen im Volk Gottes in dieser Zeit verdeutlichen, dass wenn er nach seinen eigenen Vorstellungen lebt, ein solches Verhalten Zersprengung und Verwirrung zur Folge hat, die ebenfalls zur Hoffnungslosigkeit, Enttäuschung und Beschämung führen kann.
Es ist nicht Gottes Wille, dass wir in solch einen Zustand gelangen, jedoch ist unsere Entscheidung ausschlaggebend dafür, ob wir in Zerstreuung oder in wahrer apostolischer Einheit leben.
 
Unabhängigkeit und Hoffnungslosigkeit
 
Das Vorangehen in einem unabhängigen Geist (Anm.: sich nicht unter wahre kompetente geistliche Leitung für diese Zeit zu stellen) hat Hoffnungslosigkeit zum Ergebnis.
In Bezug auf das Thema von geistlicher Unabhängigkeit hörte ich einmal ein Mann Gottes sinngemäß folgendes sagen (Anm.: kursiv geschrieben):
 
Wir müssen uns bewusst machen, dass ein Mensch „ohne Kopf“ ein „Monster“ und ein Mensch mit „zwei Köpfen“ ein „Freak“ ist, was ein Hinweis auf zwei Kategorien von Gläubigen ist, bei denen es sich:
 
  1. um einen Gläubigen handelt, der sich keiner kompetenten apostolischen Leitung unterstellen will (Anm.: Unabhängigkeit)
  2. um einen Gläubigen handelt, der sich mehrere Führungskräfte aussucht, um sich von ihnen Rat zu holen, wenn ihm der Rat der einen Leitung nicht gefällt (vgl. 2.Timotheus 4,3-4).
Es ist Jesus Christus, der das Haupt seines Leibes ist und die Ordnung von göttlicher Leiterschaft liebt, was bedeutet, dass alle Gläubigen, die Jesus Christus wahrhaft nachfolgen, sich der von ihm bestimmten Leitung für diese Zeit unterstellen.
Nur auf diese Weise können wir als Volk Gottes in einer gesunden Armeeformation vorangehen.
Wenn Gott in seinem Wort von einer Armeeformation spricht, steht diese immer im Zusammenhang mit Freiheit und der Einnahme des Landes der Verheißung (vgl. 2.Mose 6,26 i.V.m. 5.Mose 11,24; Josua 1,3).
 
2.Mose 6,26:
26 Das sind Aaron und Mose, zu denen der HERR sprach: Führt die Israeliten nach ihren Scharen geordnet aus Ägyptenland!
 
5.Mose 11,24:
24 Alles Land, darauf eure Fußsohle tritt, soll euer sein: von der Wüste bis an den Berg Libanon und von dem Strom Euphrat bis ans Meer im Westen soll euer Gebiet sein.
 
Josua 1,3:
3 Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.
 
Die Bedeutung der Propheten im Leib Jesu
 
Die reifen Propheten im Leib Jesu nehmen eine bedeutende Position in dieser Zeit ein, weil sie es sind, die in Kooperation mit den vier Winden (Anm.: Gottes Plan/Verheißung für diese Zeit) und des Geistes Gottes (Anm.: Leben Gottes) zum übernatürlichen Zusammenrücken des Leibes Jesu auf Erden beitragen (vgl. Hesekiel 37,4-10).
 
Hesekiel 37,4-10:
4 Und er sprach zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des HERRN Wort!
5 So spricht Gott der HERR zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet.
6 Ich will euch Sehnen geben und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe euch mit Haut und will euch Odem geben, dass ihr wieder lebendig werdet; und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin.
7 Und ich weissagte, wie mir befohlen war. Und siehe, da rauschte es, als ich weissagte, und siehe, es regte sich und die Gebeine rückten zusammen, Gebein zu Gebein.
8 Und ich sah, und siehe, es wuchsen Sehnen und Fleisch darauf und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen.
9 Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden!
10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.
 
Solch ein übernatürliches Zusammenrücken ist der prophetische Prozess, bei dem Prophetie mit dem Atem Gottes konform geht.
Die prophetische Wegweisung ist der Atem Gottes, der den Druck trägt, um den Leib Jesu auf der Erde geistlich für die kommende Zeit in Gottes Willen zu positionieren.
Es ist unabdingbar, dass wir auf die uns zugeteilten Propheten hören (Anm.: mit denen wir uns eng im Geist verbunden fühlen), die die Kraft des Zeugnisses Jesu tragen, welches der Geist der Prophetie ist (vgl. Offenbarung 19,10e)!
 
Offenbarung 19,10e:
... 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Erkenntnis über den Aufenthaltsort
 
Dadurch sind wir in der Lage unseren derzeitigen gemeinsamen Zustand und unsere persönliche Verfassung richtig zu erkennen. Das befähigt uns im Gehorsam Gott gegenüber zu reagieren und den Platz der Zerstreuung bzw. des Todes zu verlassen (Anm.: wenn wir es erkennen, dass wir uns dort aufhalten), um mit der richtigen Erkenntnis über unsere Identität in Jesus Christus an den Ort des wahren Lebens und der Verheißung für diese Zeit zu wechseln (vgl. Hesekiel 37,11a.12).
 
Hesekiel 37,11a.12:
11a Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. …
12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels.
 
Das gesamte Volk Israel befand sich als Volk in der Talebene, von dem sich jeder Einzelne in einem persönlichen Grab aufhielt (Anm.: falsche und nicht erneuerte Gedanken) und sich der Identität in Gott nicht bewusst war.
Um von Gott an den Ort der Verheißung (Anm.: Land Israel) gesetzt zu werden, war es für das Volk Israel erst einmal erforderlich mit dem Geist Gottes und dem Geist der Prophetie berührt zu werden, um zu erkennen, dass sie ein Haus waren und den Ort der Talebene sowie des Grabes verlassen mussten.
 
Die Sicht des Propheten
 
Hesekiel sah zuerst den Zustand der Zerstreuung des gesamten Volkes Israel und dann erhielt er die Offenbarung durch die Anweisung Gottes, dass sich jeder einzelne verdorrte Knochen (Anm.: Person/bestimmter Personenkreis) in einem Grab befand, welches übernatürlich geöffnet werden musste.
Das konnte nur durch die gesprochene Wahrheit und das prophetische Wort geschehen, so dass sich göttliche Erkenntnis in den Gräbern ausbreitete, die die dort Anwesenden erleuchtete und veranlasste, ihr totes Umfeld zu verlassen, um unter einem offenen Himmel in der Gegenwart Gottes im Land der Verheißung zu stehen (vgl. Hesekiel 37,12-13 i.V.m. Johannes 11,39.41.43-44).
 
Hesekiel 37,12-13 (Rev. Elberfelder):
12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich öffne eure Gräber und lasse euch aus euren Gräbern heraufkommen als mein Volk und bringe euch ins Land Israel.
13 Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse als mein Volk.
 
Johannes 11,39.41.43-44:
39 Jesus sprach: Hebt den Stein weg! Spricht zu ihm Marta, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon; denn er liegt seit vier Tagen. …
41 Da hoben sie den Stein weg. …
43 Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
44 Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löst die Binden und lasst ihn gehen!
 
Das Gelangen an die eigenen Grenzen
 
Der HERR ließ mich in diesem Zusammenhang wissen, dass es zu bestimmten Zeitpunkten im Leben von Heiligen in seinem Volk dazu kommt, dass sie an Grenzen gelangen, die ihnen wie eine Wand von einem Raum vorkommen, vor der sie stehen, was ein Zeichen dafür ist, dass ein Zeitfenster (Anm.: Raum und Zeit) beendet ist.
Zu solchen Zeitpunkten ist es ratsam, dem HERRN durch den Dienst seines Geistes und seiner Engel es zu erlauben, sich von ihm in einen neuen Raum heben zu lassen, der mit vielen neuen Dingen bzw. Aufgaben verbunden ist (vgl. Psalm 18,30 i.V.m. Psalm 91,11-12).
 
Psalm 18,30:
30 Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.
 
Psalm 91,11-12:
11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
 
Die Wichtigkeit von kompetenter apostolischer Leiterschaft
 
Wenn wir uns als Volk Gottes in dieser Zeit nicht kompetenter geisterfüllter (Anm.: von oben geboren) apostolischer Leiterschaft (Anm.: heilige Führungskräfte, die sich im Himmel/Thronraum bewegen und den Plan Gottes für diese Zeit richtig erkennen; vgl. Kolosser 3,1-2) unterstellen, weil wir meinen, wir können auf die Weise weitermachen wie bisher und trotzdem in unsere persönliche bzw. gemeinsame Verheißung in Jesus Christus für die kommende Zeit eintreten, werden wir früher oder später feststellen müssen, dass das nicht funktioniert.
Wenn wir die uns von Jesus Christus zugeteilte apostolische Führung für diese Zeit ablehnen, kann das sogar dazu führen, dass wir uns plötzlich in einem Umfeld von Scham, Verwirrung und Enttäuschung befinden.
Dieser Zustand führt letztendlich zur Hoffnungslosigkeit, die gleichzusetzen ist mit der Talebene aus Hesekiel 37,1.
Eine Talebene kann z.B. dadurch hervorgerufen werden, wenn sich zwei Berge gegenüberstehen.
Die zwei Berge können für den Segen und das Urteil Gottes stehen, so ähnlich wie der Berg Garizim und der Berg Ebal zur Zeit von Mose, von wo aus sechs Stämme der zwölf Stämme Israels den Segen im Auftrag Gottes und die anderen sechs Stämme den Fluch bzw. das Urteil Gottes sprachen (vgl. 5.Mose 27,11-13).
 
5.Mose 27,11-13:
11 Und Mose gebot dem Volk an diesem Tage und sprach: 12 Diese sollen stehen auf dem Berge Garizim, um das Volk zu segnen, wenn ihr über den Jordan gegangen seid: Simeon, Levi, Juda, Issachar, Josef und Benjamin.
13 Und diese sollen stehen auf dem Berge Ebal, um zu verfluchen: Ruben, Gad, Asser, Sebulon, Dan und Naftali.
 
Wir können in dieser Zeit entscheiden, ob wir auf Gottes prophetische Führung hören möchten und uns dadurch auf den Berg des Segens sowie der manifestierten Hoffnung bewegen oder weiterhin in unserer eigenen Vorstellung voranschreiten und somit im Zustand der Zerstreuung sowie im Bereich des geistlichen Todes verbleiben.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 12./15. MÄRZ 2017 | 14./17. ADAR 5777, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist ein Schatten im Universum!
Da ist ein „Überschatten“ im Universum, das die „Geburtsphase“ einleitet (vgl. Lukas 1,35)!
Es ist ein übernatürlicher „Geburtsprozess“, der den Stern hervorbringt und eine Erschütterung einleitet, die den Himmel und die Erde erschüttert, um den Sternhaufen zu offenbaren (vgl. Haggai 2,6-9 i.V.m. Hebräer 12,25-27)!
Da ist ein Stern, der den Sternhaufen offenbart!
Es geht um den königlichen Stern, der die Gemeinschaft der Könige und Priester in JESUS CHRISTUS offenbart!
Es sind die Heiligen, die sich in der Kraft Seines Blutes bewegen, das wahres Leben und Autorität im Geistbereich beinhaltet, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 1,5-6)!
Da ist der Klang eines Sterns!
Da ist der Klang eines Sterns!
Da ist der Klang eines Sterns! Es ist der Klang der „Königin Esther“, der den Triumph über den bösen Angreifer durch die Weisheit und Kühnheit Gottes trägt!
Es ist der Klang, der dem „Brüllen des Löwen“ gleicht, so dass sich die Gegenwart des Geistes der Furcht des HERRN und Gottes Offenbarung in größerer Weise auf Erden bewegt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Amos 3,4.7-8)!
Das führt dazu, dass die Fundamente, die von Korruption durchzogen sind, erschüttert werden (vgl. Amos 1,2)!
Da sind Menschen, die nach Hirten Ausschau halten, doch der HERR spricht: „Ich sende Meine Boten, die es verstehen Schafe zu züchten!“
Es ist die Salbung der von Gott berufenen Apostel für diese Zeit, die das Geheimnis des Evangeliums verstehen, um eine Brut von Heiligen hervorzubringen, die in sich das Kreuz ihres Königs JESUS CHRISTUS tragen (vgl. Epheser 6,19)!
Es sind Heilige, die ihr Zelt weit ausspannen, um die Gegenwart des HIMMLISCHEN VATERS darin wohnen zu lassen, so dass sich Seine Herrlichkeit GROß erweisen wird, spricht der Geist des Propheten (vgl. Jesaja 54,2-3)!
Da ist die Gegenwart der Ruhe Gottes und der reine Schleier, den der HERR Seiner Braut gibt, weil es die Zeit ist, in der Menschen es planen, Familien zu gründen und sich Wohnstätten zu bauen! Doch zuerst geht es um die Erschaffung des einzig wahren Zufluchtsortes und des heiligen Lebensstils (vgl. Lukas 17,26-30)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Lukas 1,35:
35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
 
Haggai 2,6-9:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.
 
Hebräer 12,25-27:
25 Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
27 Dieses „Noch einmal“ aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
 
Offenbarung 1,5-6:
… 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut
6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Amos 3,4.7-8:
4 Brüllt etwa ein Löwe im Walde, wenn er keinen Raub hat? Schreit etwa ein junger Löwe aus seiner Höhle, er habe denn etwas gefangen? …
7 Gott der HERR tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten. 8 Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten? Gott der HERR redet, wer sollte nicht Prophet werden?
 
Amos 1,2:
2 Und er sprach: Der HERR wird aus Zion brüllen und seine Stimme aus Jerusalem hören lassen, dass die Auen der Hirten vertrocknen werden und der Karmel oben verdorren wird.
 
Epheser 6,19:
… 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, …
 
Jesaja 54,2-3:
2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest!
3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.
 
Lukas 17,26-30:
26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noachs, so wird es auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: 27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
28 Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; 29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
30 Auf diese Weise wird es auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm