Das Feiern der biblischen Feste
 
Das Feiern der biblischen Feste beinhaltet für uns als Gläubige in Jesus Christus kein Zelebrieren aus Gesetzlichkeit, sondern ein Feiern aus dem Blickwinkel der Freiheit und Offenbarungserkenntnis in Jesus Christus.
Ich persönlich betrachte das Feiern der biblischen Feste als die "Impfung" des Gottes Israels gegen religiöse Arroganz und geistlichen Rassismus.
 
Hesekiel und die Annäherung zur Tempelquelle
 
Wir können z.B. anhand der Vorgehensweise von Hesekiel als er sich in der Vision auf Anweisung des Engels der Tempelquelle näherte, einen Bezug zu den von Gott festgelegten biblischen Festen erkennen, die mit der Zunahme des Heiligen Geistes auf der Erde verbunden sind (vgl. Hesekiel 47,1.3-5 i.V.m. 2.Mose 34,23-24).
 
Hesekiel 47,1.3-5:
1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei. …
3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.
 
2.Mose 34,23-24:
23 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels.
24 Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor dem HERRN, deinem Gott, zu erscheinen.
 
Die Anstiegsphase des Wassers der Tempelquelle
 
Da das Wasser in der Vision Hesekiels aus dem Tempel herausfloss und es sich hierbei um kein stehendes Gewässer, sondern um ein fließendes Gewässer handelte, kann man das Wasser als den von Gott geweihten Zeitlauf/Zeitzyklus mit seinen von ihm festgelegten Zeitpunkten betrachten.
Auf die Weise wie die Zeit nicht stehenbleibt, sondern voranschreitet, floss ebenfalls das Wasser aus dem Tempel heraus.
 
Jede einzelne Anstiegsphase des Wassers der Tempelquelle war mit dem Gehorsam Hesekiels und dem Maß der göttlichen Ordnung des himmlischen Vaters verknüpft, weil der Engel eine Messschnur in der Hand hielt, mit der er nach jedem Schritt von Hesekiel 1000 Ellen abmaß.
 
Die Zahl „1000“ steht in diesem Kontext in Verbindung mit dem „Vollmaß Gottes“.
Es gab insgesamt vier Phasen der Zunahme, die uns auf folgende Zeitfenster Gottes aufmerksam machen sollen:
 
  1. das Wasser bis zu den Knöcheln Hesekiels => Pessach (Anm.: Vergebung und Erlösung durch das Blut des Lammes)
  2. das Wasser bis zu den Knien Hesekiels => Schawuot/das Fest der Wochen/Pfingsten (Anm.: beinhaltet die Vertrauensgabe Gott gegenüber für die kommende Versorgung/die Gabe von übernatürlicher Offenbarung – das Geben der Thora/Ausgießung des Heiligen Geistes)
  3. das Wasser bis zur Hüfte Hesekiels => Sukkot/Laubhüttenfest (Anm.: Fest der Herrlichkeit Gottes/Danksagung für die von Gott gegebene Ernte)
  4. das Wasser, das den gesamten Körper von Hesekiel bedeckte => der geisterfüllte Wandel des Leibes Jesu in den Zeitfenstern Gottes und in der Fülle seiner Herrlichkeit
Das Hinaufsteigen von Elija auf den Berg Karmel
 
Wenn wir das Hinaufsteigen von Elija auf den Berg Karmel und seine geistliche Geburtshaltung betrachten sowie seinen Leib (Anm.: Kopf, Knie und Füße; vgl. 1.Könige 18,41-46) in die drei von Gott festgesetzten Festzeiten gemäß 2.Mose 23,14-17 einteilen, bei denen es sich:
 
  1. um das Pessachfest/Sieg Jesu am Kreuz im ersten biblischen Monat „Abib/Nissan“ (Anm.: die Füße von Elija; Fuß des Berges Karmel),
  2. das Schawuot-/ Pfingstfest im dritten biblischen Monat „Siwan“ (Anm.: die Knie von Elija; Gebetsort von Elija auf dem Berg Karmel) und
  3. das Sukkot-/ Laubhüttenfest im siebenten biblischen Monat „Tischri/Ethanim“ (Anm.: der Kopf von Elija; die Spitze des Berges Karmel) handelt,
kann man heutzutage Elija als Repräsentant des prophetischen Leibes Jesu betrachten, der auf die drei von Gott festgelegten biblischen Feste im temporären Zeitzyklus eines Jahres aufmerksam macht, weil das biblische Jahr gemäß der biblischen – hebräischen Sichtweise einem Berg gleichkommt, bei dem der Beginn des neuen Jahres im Segenszyklus Gottes „Rosch ha-Schana“ genannt wird, was „Spitze/Kopf des Jahres“ bedeutet.
 
2.Mose 23,14-17:
14 Dreimal im Jahr sollt ihr mir ein Fest feiern: 15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen (Anm.: Pessach) – erscheint aber nicht mit leeren Händen vor mir! –, 16 und das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast (Anm.: Schawuot – Fest der Wochen/Pfingsten), und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde (Anm.: Sukkot – Laubhüttenfest).
17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.
 
Das Hinaufgehen Elijas auf den Berg Karmel ist ein Aufmerksammachen auf den Wert der biblischen Feste innerhalb der temporären Zeit eines Jahres (vgl. 1.Könige 18,41-44).
 
1.Könige 18,41-44:
41 Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen.
42 Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf den Gipfel des Karmel und bückte sich zur Erde und hielt sein Haupt zwischen seine Knie 43 und sprach zu seinem Diener: Geh hinauf und schaue zum Meer! Er ging hinauf und schaute und sprach: Es ist nichts da. Elia sprach: Geh wieder hin, und der Diener ging wieder hin, siebenmal.
44 Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hin und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält!
 
Es war die Fürbitte Elijas und das siebenmalige Hinaufgehen seines Dieners zur Spitze des Berges, die die herrliche Manifestation der kreativen Hand Gottes hervorbrachte, die ein Zeichen Gottes war, der darauf aufmerksam machte, dass er seinen Plan auf der Erde durch die Kraft des Glaubens formen würde.
 
Es war kein Zufall, dass der Diener Elijas siebenmal zur Spitze des Berges aufsteigen musste, um letztendlich die Hand Gottes sehen zu können. Es ist der siebente Monat „Tischri/Ethanim“ im Erlösungszyklus Gottes, der den Beginn des neuen biblischen Jahres, die zehn Tage der Ehrfurcht, Jom Kippur – der große Versöhnungstag und das Sukkot-/ Laubhüttenfest in sich trägt, welches das Fest ist, das die Herrlichkeit Gottes, nämlich Jesus Christus feiert (vgl. 2.Mose 40,34-35; 1.Könige 8,2.10-13 i.V.m. Johannes 1,14).
 
2.Mose 40,34-35:
34 Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung.
35 Und Mose konnte nicht in die Stiftshütte hineingehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung erfüllte.
 
1.Könige 8,2.10-13:
2 Und es versammelten sich beim König Salomo alle Männer in Israel am Fest im Monat Ethanim, das ist der siebente Monat. …
10 Als aber die Priester aus dem Heiligen gingen, erfüllte die Wolke das Haus des HERRN, 11 so dass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN.
12 Da sprach Salomo: Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt; er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.
13 So habe ich nun ein Haus gebaut dir zur Wohnung, eine Stätte, dass du ewiglich da wohnest.
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Elija brachte durch seine geistliche Geburtshaltung das übernatürliche Rauschen in seinen Ohren (Anm.: die übernatürliche Ausgießung Gottes) in die Position seiner Knie, was ein Hinweis auf ein bußfertiges und demütiges Herz ist, um befähigt zu sein die Worte zu beten bzw. zu sprechen, die der Geist spricht.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Einleitung
 
Der Herr begann zu mir durch die Bibelstelle aus Apostelgeschichte 9,32-35 über die höhere Ebene von Anbetung in dieser Zeit zu sprechen. Bei dieser höheren Ebene handelt es sich um die Ebene der apostolische Anbetung.
 
Apostelgeschichte 9,32-35:
32 Es geschah aber, als Petrus überall im Land umherzog, dass er auch zu den Heiligen kam, die in Lydda wohnten.
33 Dort fand er einen Mann mit Namen Äneas, seit acht Jahren ans Bett gebunden; der war gelähmt.
34 Und Petrus sprach zu ihm: Äneas, Jesus Christus macht dich gesund; steh auf und mach dir selber das Bett. Und sogleich stand er auf.
35 Da sahen ihn alle, die in Lydda und in Scharon wohnten, und bekehrten sich zu dem Herrn.
 
Die Heilung des Äneas in Lydda
 
Die Heilung des Mannes Äneas in Lydda, der acht Jahre lang gelähmt war, hängt mit der Zeit der Berufung von Saulus/Paulus in das Amt des Apostels zusammen. Saulus befand sich zum Zeitpunkt der Heilung, die Petrus im Auftrag Gottes durchführte in der Anfangsphase des Reifeprozesses eines Apostels (vgl. Apostelgeschichte 9,1-30).
Der Name des Gelähmten und sein Aufenthaltsort sind ein Hinweis in unserer Zeit auf die Gemeinschaft von christlichen Gläubigen, wo die Anbetung aufgrund von Konflikten und Streitigkeiten in einem gelähmten Zustand ist.
Der Name „Äneas“ bedeutet „Gelobter, Gepriesener“, und der Name des Ortes „Lydda“ bedeutet „großes Dorf, Streit, Zank“.
 
Gelähmt durch Narzissmus, die eine Falle des Feindes ist
 
Es existiert in unserer Zeit eine Art von christlicher Anbetung, die in der Stimme unserer Zeit spricht und einen kraftvollen Einfluss der globalen Kultur darstellt. Sie kann aber auch eine Widerspiegelung und das Feiern darüber beinhalten, wer wir sind, ohne etwas darüber zu sagen, wer Gott ist. Wenn das der Fall ist, kann man von einem gelähmten Zustand in der Anbetung sprechen, weil solch ein Ausdruck lediglich der Selbstbetrachtung im Spiegel gleichkommt. Und solch ein Ergebnis ist Narzissmus, was bedeutet, dass man in der Anbetung im Selbstmitleid verkümmert und unverändert nach Hause geht. Narzissmus beschreibt eine unangemessene Selbstbetrachtung. Das Wort Narzissmus leitet sich vom griechischen Mythos von Narziss ab, der sich in sein eigenes Spiegelbild im Wasser verliebte und schließlich beim Blick auf sich selbst, zugrunde ging.
 
Wenn Anbetung am Ende mehr selbstzentriert als Gott-zentriert wird, ist sie nichts anderes als Narzissmus.
Wenn das der Fall ist, ist Anbetung nur Musik, die mit christlichen Worten gefüllt ist, um in den Raum der eigenen Vorstellungen über Jesus zu flüchten, von dem wir denken, dass er uns nur streichelt und uns nie herausfordert in seine für uns festgelegte Fülle einzutreten.
Der Apostel Paulus hat jedoch von einem anderen Resultat gesprochen als er aus der Gegenwart Gottes heraustrat, indem sagte, dass er fähig war alles zu tun durch den, der ihn stärkte (vgl. Philipper 4,13).
Gottes Plan ist es, ein apostolisches Erwachen in die Anbetungsstruktur seiner Gemeinde zu bringen.
 
Was ist apostolische Anbetung?
 
Da die Gabe des Apostels die Regierung Gottes darstellt, ist die apostolische Anbetung eine Anbetung, die die Regierung Gottes hervorbringt, während er auf unserem Lobpreis thront. Es ist eine Anbetung, die uns in den Regierungsprozess Gottes auf der Erde hineinbringt. „Dein Wille geschieht wie im Himmel, so auf Erden“ (vgl. Matthäus 6,10).
 
Apostolische Anbetung bedeutet, dass sich die Gläubigen in ihrer Anbetung den Zielen Gottes widmen. Es schließt das Kommen zu dem Ort ein, wo Jesus Christus, der Bräutigam die Braut in sein Reich einlädt. Hierbei tritt der Bräutigam in seine apostolische Funktion ein und ruft uns zu: „Komm, meine Geliebte!“
 
Wir müssen verstehen, wie wir sein apostolisches Wirken durch unsere Anbetung ermöglichen können. Wir können nicht länger zulassen, dass unsere Anbetung durch unsere Traditionen, unsere Kultur oder unsere persönlichen Vorlieben eingeschränkt wird. Es ist an der Zeit, diese Begrenzungen zu überwinden und in ein apostolisches Verständnis von Anbetung einzutreten. Die apostolische Anbetung hat nicht zum Ziel, dass wir unsere leidenschaftliche und intime Anbetung ersetzen.
 
Wir dürfen es niemals zulassen, dass unsere intime Anbetung in der Kammer des Bräutigams vermindert wird, sondern wir müssen erkennen, wie wir diesen Eifer in der Anbetung in seine Regierungsperspektive mit aufnehmen können.
 
Es ist die apostolische Anbetung, die alle unsere Aspekte der Anbetung in ihren höchsten Ausdruck bringt.
Wir müssen, so ähnlich wie der geheilte Gelähmte zur Zeit von Petrus von unserem gegenwärtigen Status der Anbetung aufstehen und sie wie eine Schriftrolle zusammenrollen, damit wir zu unserem von Gott bestimmten Platz der apostolischen Regierung in Anbetung kommen.
Diese Anbetung ist mit einem neuen Klang und einer neuen Zeit der geistlichen Reife verbunden.
 
Jesus Christus als der König der Könige im Feld und als der Hohepriester im Haus
 
Aus der Bibelstelle von Matthäus 21 kann man entnehmen, dass Jesus in seiner Autorität als König der Könige und Herr der Herren reitend auf einem Esel in die Stadt Jerusalem einritt und kurze Zeit später den Tempel betrat und die Geldwechsler vertrieb, während er verkündete: „Mein Haus soll ein Haus des Gebets sein, aber ihr macht es zu einer Räuberhöhle." (vgl. Matthäus 21,13)
 
Was diesen Tag von allen anderen Tagen besonders machte war, dass Jesus an diesem Tag inmitten eines Lobpreisgottesdienstes in die Hauptstadt Jerusalem gekommen war; denn es waren die ihm gegenüber gemachten Lobreden, der dort anwesenden Menschen. Dieser Tag war der Tag des triumphalen Eintritts von Jesus nach Jerusalem. “Siehe, dein König kommt zu dir: Gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend.“ (vgl. Matthäus 21,5 i.V.m. Sacharja 9,9)
 
Die Menschenmassen winkten mit Palmenzweigen und legten ihre Mäntel vor ihren König auf den Boden. Sie stießen Jubelrufe aus und riefen Jesus zu: „Hosianna, Hosianna, Hosianna!”
Jesus thronte dadurch auf dem Lobpreis seines Volkes und wirkte von dort aus auf eine andere Weise als er es sonst in Jerusalem tat. Da er sich nun im Geistbereich auf dem Thron befand, veranlasste es ihn, seine königliche Autorität über die Menschheit zu ergreifen. Und als er in den Tempel kam, vertrieb er die Menschen, die böse Absichten hegten.
Es waren die Jubelrufe der Menschen und die Umgebung der Hauptstadt Israels – Jerusalem (außen) sowie die des Tempels (innen), durch die Jesus Christus öffentlich als der König der Könige und Hohepriester vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt ausgerufen und bestätigt wurde.
 
Dies macht deutlich, dass wir Jesus Christus in unserem Leben als König der Könige und HERR der Herren erkennen und anerkennen müssen, bevor wir ihn als den amtierenden Hohepriester in unserem Leben empfangen können, damit er seine Gerechtigkeit verstärkter durch seinen Geist festigen kann.
 
Gottes Wille manifestiert sich auf der Erde
 
Unsere Anbetung und unser Streben, Gott zu erkennen, müssen auf eine höhere Ebene gehen, die die Ausübung seines Willens auf Erden beinhaltet. Was Gott im Himmel tut und sagt, muss sich auf Erden manifestieren. Während wir beten, steigt unsere Anbetung auf vor Gottes Thron. Durch diesen Prozess können wir dann in einen wirkungsvollen geistlichen Kampf hinabsteigen. Dieser Ruf wiederum löst einen Klang vom Himmel, der von seinem Volk auf der ganzen Welt umarmt wird.
 
Anbetung und ihr Klang
 
Der Ruf zur Anbetung zieht uns näher in die Intimität, und sein Klang lässt uns in den geistlichen Kampf gemäß Epheser 6,12 ziehen, der kein Kampf gegen Fleisch und Blut ist. Es ist der HERR, der die Anbetung und das Schwert des Geistes vereint.
 
Psalm 149,6-9 sagt: „Lobpreis Gottes sei in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand, um Rache zu vollziehen an den Nationen, Strafgerichte an den Völkerschaften, um ihre Könige zu binden mit Ketten, ihre Edlen mit eisernen Fesseln, um das schon aufgeschriebene Gericht an ihnen zu vollziehen! Das ist Ehre für alle seine Frommen. Halleluja!“
 
Gottes Thron und Anbetung
 
Psalm 22,4 sagt uns, dass Gott auf unserem Lobpreis thront.
Ein Thron steht für Souveränität und königliche Macht. Es ist ein Sitz der Autorität.
Es ist ein Ort, an dem Edikte erlassen, Gesetze verabschiedet, Befehle erteilt, Proklamationen verkündet, Bevollmächtigungen erteilt und Belohnungen gegeben werden.
 
Aus dem Buch der Offenbarung ist zu entnehmen, dass dort viele Ereignisse erwähnt werden, die mit großer Anbetung verwoben sind.
Dies macht deutlich, dass Gott seinen Thron inmitten dieser großen Anbetung errichtet, so dass die Anbeter immer einen Anteil an dem großartigen Wirken Gottes haben.
 
Wenn unsere Anbetung nicht wie die des Himmels ist, ist sie nicht apostolisch. Wir müssen uns daher fragen, wie wir in unsere gegenwärtige Anbetungsweise gelangt sind.
 
Die Spontanität und Dynamik in der Anbetung des Himmels
 
Im Himmel ist die Anbetung spontan, ungeplant und vom Geist Gottes geleitet. Wenn der Geist des HERRN sich in Anbetung bewegt, wird ein freudiges Verlangen hervorgerufen unter seiner Leitung spontane Lieder zu singen. (Anm.: Diese prophetische Botschaft basiert auf einer Lehre über apostolische Anbetung aus dem Buch “Worship As It Is In Heaven”; ISBN-13: 978-0-8307-5543-1; Regal books, erschienen in englischer Sprache [auf Deutsch: “Anbeten wie im Himmel”, Anm. d. Übers.] von John Dickson und Chuck D. Pierce.)
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 20. OKTOBER 2017 | 30. TISCHRI/ETHANIM 5778, NAJOTH BERLIN-SPANDAU
 
„Da ist ein neuer Ort in den du eintrittst und der mit deiner Identität in Christus Jesus verwoben ist!
Es ist der Ort, der dich die Struktur des neuen Weinschlauchs erleben lässt, so dass du beginnst, das Ausgediente loszulassen, um das Neue, was der HERR für dich vorbereitet hat, in Empfang zu nehmen (vgl. Apostelgeschichte 10,5-6)!
Du verlässt einen Ort von „Raum und Zeit“, weil dich der Heilige Geist innerlich dazu drängt höher zu gehen, um den Plan Gottes für die Zukunft deines Lebens zu erhalten!
Das, was du in der Vergangenheit bis heute durch das Wort Gottes gelernt hast, wird in dieser Zeit zu einem soliden Fundament, so dass du dich auf dieser göttlichen Begrenzung bewegst und dadurch befähigt bist, den Himmel offen zu sehen (vgl. Apostelgeschichte 10,9-11 i.V.m. Offenbarung 4,1)!
Während du dich entscheidest höher zu gehen, beginnst du die Weisung des HERRN zu erkennen, die dir nicht vertraut ist, weil es etwas ganz Neues ist, das der HERR in deinem Leben tut (vgl. Apostelgeschichte 10,12-16)!
Es geht um eine unerwartete Weisung, die dich in den neuen Bereich von Gemeinschaft führt, um Gottes Herrlichkeit auf neue Weise zu sehen!
Du kannst zu dem, was auf dich zukommt nicht sagen, dass du es bereits kennst, weil es ganz frisch aus dem Himmel über deinem Leben freigesetzt ist (vgl. Jesaja 48,6-7)!
Da ist eine Gemeinschaft von Personen, die nach dir sucht, weil sich der HERR in ihrer Mitte verherrlichen möchte (vgl. Apostelgeschichte 10,19-20 i.V.m. Matthäus 18,20)!
Es ist eine Gemeinschaft, die der prophetischen Salbung gegenüber aufgeschlossen ist und mehr Wirkung im Heiligen Geist erleben möchte, spricht der Geist des Propheten!
Sie erleben derzeit die Manifestation einer prophetischen „Frucht“, die sie gegessen haben; doch jetzt ist in ihnen der Hunger nach mehr geistlichem Leben entstanden, so dass sie sich nach der neuen Frucht vom Baum des Lebens, der Jesus Christus ist, sehnen!
Es geht um die lebendige Stimme Gottes und die Gegenwart des kristallenen Meers im Thronsaal Gottes (vgl. Hesekiel 1,24a; Offenbarung 1,15b i.V.m. Offenbarung 4,6a; Hesekiel 1,22)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Apostelgeschichte 10,5-6:
5 Und nun sende Männer nach Joppe und lass holen Simon mit dem Beinamen Petrus.
6 Der ist zu Gast bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt.
 
Apostelgeschichte 10,9-11:
9 Am nächsten Tag, als diese auf dem Wege waren und in die Nähe der Stadt kamen, stieg Petrus auf das Dach, zu beten um die sechste Stunde.
10 Und als er hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, geriet er in Verzückung 11 und sah den Himmel aufgetan und etwas wie ein großes leinenes Tuch herabkommen, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde.
 
Offenbarung 4,1:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
 
Apostelgeschichte 10,12-16:
12 Darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels.
13 Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!
14 Petrus aber sprach: O nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Verbotenes und Unreines gegessen.
15 Und die Stimme sprach zum zweiten Mal zu ihm: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten.
16 Und das geschah dreimal; und alsbald wurde das Tuch wieder hinaufgenommen gen Himmel.
 
Jesaja 48,6-7:
6 Das alles hast du gehört und siehst es und verkündigst es doch nicht. Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
7 Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon.
 
Apostelgeschichte 10,19-20:
19 Während aber Petrus nachsann über die Erscheinung, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; 20 so steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.
 
Matthäus 18,20:
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen (Anm.: Jesus Christus), da bin ich mitten unter ihnen.
 
Hesekiel 1,24a:
24a Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager. …
 
Offenbarung 1,15b:
… 15b und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; …
 
Offenbarung 4,6a:
6a Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, …
 
Hesekiel 1,22:
22 Aber über den Häuptern der Gestalten war es wie eine Himmelsfeste, wie ein Kristall, unheimlich anzusehen, oben über ihren Häuptern ausgebreitet, …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm