Dem HERRN ist es wichtig, dass wir als Heilige in unseren Gemeinschaften die Qualität seines Königreichs tragen. Das bedeutet, dass der HERR in bestimmten Phasen, in denen er uns höher in seine Gegenwart zieht, uns näher zu sich kommen lässt und wir darin in ihm zunehmen.
 
Das Licht Gottes und Seine Freiheit
 
Das hat zur Folge, dass sein Licht solche Dinge erhellt, die verdunkelt sind, so dass Missstände in unseren Gemeinschaften in seinem Licht offenbar werden, damit wir in seinem Licht die Wahrheit erkennen, und in die wahre Freiheit treten sowie darin wandeln. Dieser Wandel in seinem Licht beinhaltet die Zunahme seines Lichts in uns (vgl. Psalm 36,10 i.V.m. Johannes 8,31-32).
 
Psalm 36,10:
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
 
Johannes 8,31-32:
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
 
Diese Freiheit hat nichts mit einer ungesunden Unabhängigkeit zu tun, sondern mit der Freiheit und dem freien Verlangen in der Ordnung seines Wortes zu leben (vgl. 1.Korinther 14,33a i.V.m. Galater 5,13-15).
 
1.Korinther 14,33a:
... 33a Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
 
Galater 5,13-15:
13 Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.
14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem (vgl. 3.Mose 19,18): „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“
15 Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.
 
Da dieser Lebenswandel gemäß seinem Wort Ordnung in unserem Leben etabliert, wird das Licht Gottes in seiner Auswirkung erkennbar, was zur Orientierung dient, womit auch eine Vorbildlichkeit (Anm.: vor den Menschen in der Welt) gemeint ist.
 
Qualität im Königreich Gottes
 
Das Wort „Qualität“ kommt von dem lateinischen Wort für „qualitas“ und beschreibt unter anderem den Wert eines Objektes, Systems oder Hergangs sowie den Wert eines Vorgehens.
 
In Bezug auf das Wort Gottes kann göttliche Qualität (Anm.: Frucht) nur hervorgebracht werden, wenn die Liebe Gottes das Zentrum in der Gemeinschaft von Heiligen und bei jedem Heiligen persönlich die Hingabe unter Gottes Autorität gegeben ist.
 
Dadurch ist wahre Jüngerschaft vor den Augen der Menschen erkennbar (vgl. Johannes 13,34-35 i.V.m. Galater 5,22-23).
 
Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
 
Galater 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
 
Wahre Jüngerschaft in Jesus Christus
 
Wahre Jüngerschaft in Jesus Christus bedeutet kurz erklärt, => eine Unbedingtheit der „Nachfolge“, die weit über das traditionelle Maß hinausgeht. Der Jünger Jesu muss um der anbrechenden Herrschaft Gottes willen bereit sein, alles hinter sich zu lassen (vgl. Lukas 9,57-62; Lukas 14,25-27).

Wie die Schriftgelehrten und der Täufer Johannes hatte auch Jesus „Schüler“, die ihm auf seinen Wanderungen folgten und sich seiner Autorität unterstellten.

Jünger Jesu sind im Neuen Testament nicht nur die zwölf Apostel, sondern in gewissem Sinn alle Christen, die das Wort Gottes als Maßstab in ihrem Leben haben und diesem folgen (vgl. Matthäus 10,42; Matthäus 28,19).

In der Apostelgeschichte wird die Gemeinde öfter als „die Jünger” bezeichnet, wo wir heute „die Christen” sagen würden; denn diese Bezeichnung, die den Jesusjüngern von ihrer Umwelt gegeben wurde, hatte zunächst einen eher abwertenden Klang „Christianer“ (vgl. Apostelgeschichte 11,26; Apostelgeschichte 26,28). <= (Teilauszug von CD-ROM Luther Bibel Edition)

=> Somit sind wahre Jünger Jesu Schüler/Studenten, die immer lernen, wachsen und mehr nach der Erkenntnis ihrer Berufungen und Ziele suchen. (Anm.: Zitat von Rick Joyner) <=
 
Qualität und das Schlüsselloch
 
In Bezug auf die Qualität im Königreich Gottes ließ mich der HERR anhand des Beispiels einer geschlossenen Tür wissen, dass der Sitz von Qualität dem Schlüsselloch einer geschlossenen Tür gleichkommt, das im Vergleich der Fläche einer Tür eine wesentlich geringere Fläche besitzt. Das „Schlüsselloch“ trägt in sich die ähnliche Aufgabe, wie die eines Filters.
 
Dies liegt in der Aussage von Jesus Christus begründet, in Bezug auf Personen, die von sich denken, reich zu sein und nicht bereit waren/sind, sich völlig der Weisung seines Wortes zu unterstellen, demnach keinen Zugang in die Königreichsregierung bzw. das Himmelreich und seine Gegenwart erhalten (vgl. Matthäus 19,23-24).
 
Matthäus 19,23-24:
23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen.
24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
 
Das in Matthäus 19,23 erwähnte Wort „Himmelreich“ bedeutet:
 
=> A) Die Herrschaft und Macht von Gottes Ordnungen, Systemen, Regeln und Wegen in den Angelegenheiten der Menschen. B) Der Einfluss der Gemeinde von Jesus Christus in der Welt.
C) Es ist das, was der Welt die Autorität von Jesus Christus als den Herrscher über das Königreich Gottes und seine Himmel auferlegt. <= (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 298)
 
Reichtum im Sinne Gottes
 
Reichtum ist nicht nur mit irdischem Reichtum verknüpft, sondern kann auch ein überhebliches Denken beinhalten, das eine Person veranlasst davon auszugehen, dass man mit seinen Maßstäben und daraus resultierenden Entscheidungen richtig liegt.
 
Auch wenn eine Entscheidung nachvollziehbar sein kann, jedoch nicht aus der innigen Liebesbeziehung mit dem himmlischen Vater in Jesus Christus erwächst, ist diese in der übernatürlichen Welt, wo der Vater wohnt, nicht haltbar (Anm.: nicht von Bestand). Solch eine Art von Entscheidung ist vor dem Angesicht Gottes vielmehr mit Armut, Blindheit und Scham im Leben der betreffenden Person verbunden (vgl. Offenbarung 3,17).
 
Offenbarung 3,17:
17 Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, …
 
Der Wille des Vaters ist es für solche Personen, dass sie sich den himmlischen Maßstab aneignen, der den Wandel im Reichtum seines Glaubens und seines prophetischen Geistes (Anm.: Weisheit und Offenbarung) bedeutet sowie die offenbarende Wahrheit des Wortes Gottes beinhaltet (vgl. Offenbarung 3,18 i.V.m. Epheser 1,17-20).
 
Offenbarung 3,18:
… 18 rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst.
 
Epheser 1,17-20:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist 19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, 20 mit der er in Christus gewirkt hat.
 
Solange wie Heilige demnach an ihren eigenen Anschauungen, Maßstäben und persönlichen Vorstellungen festhalten, die nicht mit dem Wort Gottes sowie dessen Kraft von Überführung (Anm.: Erziehung vom Vater) übereinstimmen, kann Qualität im Königreich Gottes nicht zunehmen sowie erkannt werden.
 
Wenn Gläubige sich aber bereitwillig zum Lernen als Jünger dem Prozess der Heiligung hingeben, können sie sich höher ziehen lassen und in der Gegenwart Gottes in ihm und seinem alles durchscheinendem Licht zunehmen.
 
Dieser Heiligung, die die Qualität in sich trägt, sollen wir nachjagen, was mit klarer Zielsetzung und einem aktiven Vorgang verbunden ist (vgl. Hebräer 12,6-7.14).
 
Hebräer 12,6-7.14:
6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.
7 Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit seinen Kindern geht Gott mit euch um; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? …
14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Die zwölf Edelsteine auf dem Brustschild des Hohepriesters
 
Im Wort Gottes wird uns davon berichtet, dass der Hohepriester im Alten Testament die Namen der zwölf Söhne bzw. Stämme Israels eingraviert auf zwölf Edelsteinen auf einem goldenen quadratisch förmigen Brustschild, dem Choschen, trug. Hierbei waren die Edelsteine in Gold eingefasst (vgl. 2.Mose 28,15-21).
 
2.Mose 28,15-21:
15 Die Brusttasche für die Losentscheidungen sollst du wie den Priesterschurz machen, kunstreich gewirkt, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand.
16 Viereckig soll sie sein und doppelt gelegt; eine Spanne soll ihre Länge sein und eine Spanne ihre Breite.
17 Und du sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd, 18 die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, 19 die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, 20 die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefasst sein.
21 Zwölf sollen es sein in Siegelstecherarbeit nach den Namen der Söhne Israels, dass auf jedem ein Name stehe nach den zwölf Stämmen.
 
Der Amethyst und das messianische Jerusalem
 
In diesem Zusammenhang legte der Heilige Geist einen Schwerpunkt auf den Amethysten, der ebenfalls in der Grundmauer des messianischen (Anm.: gesalbten) Jerusalems, die viereckig angelegt ist, genannt wird und sich an zwölfter Position befindet (vgl. Offenbarung 21,10.16.19-20).
 
Offenbarung 21,10.16.19-20:
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, …
16 Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. …
19 Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.
 
Im hebräischen wird für den „Amethyst“ das Wort 'aḥlāmāh“ verwendet, das von dem Wurzelwort „ḥālam“ abgeleitet wird, was „kräftig werden, gesund machen, träumen“ bedeutet. (Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zu den Worten „'aḥlāmāh“ und „ḥālam“ mit der Wortschlüsselnummer 312*, 2552 sowie aus der Strong's Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer 306, 2492)
 
Die violette Farbe
 
Die Farbe des Edelsteins ist violett, und es ist die Farbe des Apostels und des Bischofs. Interessanterweise wurden durch die Zeit des gesamten Alten Testaments die Steine von den Priestern auf der Brustplatte getragen. Der Amethyst hatte zu dieser Zeit seinen Platz in der dritten Reihe als neunter Stein in der Brustplatte. Nach dem Dienst Jesu, wurde der Amethyst in die Position des zwölften Steins gehoben, welches die oberste Ebene des neuen Schöpfungsregierungssitz Gottes ist. Diese göttliche Umpositionierung ist zusätzlich ein Hinweis auf die Gnade und Liebe Gottes zu uns Menschen (vgl. Kolosser 3,1.4).
 
Kolosser 3,1.4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. …
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
 
Der Amethyst und der Stamm Naphtali
 
Gemäß der biblischen-jüdischen Tradition ist der Amethyst dem Stamm Naphtali zugeordnet. Es ist der Stamm, welcher die Kraft des Endes einer Zeitspanne und die Kraft des Beginns einer neuen Zeitspanne in Jesus Christus versteht, indem er sich an diesen Fixpunkten bewegt, die wie eine Bergspitze fungieren (vgl. Offenbarung 22,13).
 
Offenbarung 22,13:
13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
 
Von diesem Ort spricht bzw. prophezeit Naphtali die Pläne Gottes. Dadurch setzt er Zuversicht in der neuen Zeit frei.
Die Begründung liegt darin, weil Naphtali unter anderem die Eigenschaften einer Gazelle besitzt und schöne Worte spricht sowie der letztgenannte Stamm Israels ist, der unter der Führung des Stammes Dan auszieht (vgl. 1.Mose 49,21 i.V.m. Habakuk 3,19a; 4.Mose 10,25.27-28).
 
1.Mose 49,21:
21 Naftali ist ein schneller Hirsch, er gibt schöne Rede.
 
Habakuk 3,19a:
19 Denn der HERR ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen.
 
4.Mose 10,25.27-28:
25 Danach brach auf das Banner des Lagers der Söhne Dan als letztes aller Lager, Heerschar nach Heerschar, und Ahiëser, der Sohn Ammischaddais, gebot über ihr Heer …
… 27 und Ahira, der Sohn Enans, über das Heer des Stammes der Söhne Naftali.
28 So brachen die Israeliten auf, Heerschar nach Heerschar.
 
Der Reichtum des Glaubens
 
Wenn wir die Position des Amethysts betrachten, der sich in der Zeit des Alten Testaments an neunter Postion auf der goldenen Brustplatte des Hohenpriesters befand und Jesus Christus gemäß des Hebräerbriefs der ewige Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks ist, was das ewige Königtum und Priestertum bedeutet, wird deutlich, dass es um unsere persönliche Positionierung im Reichtum seines Glauben geht.
 
Durch seinen Glauben sind wir in seiner Ordnung (Anm.: symbolisch für das Quadrat) gefestigt und somit in der Lage, eine gesunde Beziehung im Heiligen Geist mit Gott, dem Vater zu führen, so dass die Früchte des Geistes (Anm.: neun Früchte) sichtbar werden (vgl. Johannes 17,22-23 i.V.m. Galater 5,22-23).
 
Johannes 17,22-23:
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.
 
Galater 5,22-23:
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
 
Wenn wir unsere persönliche Beziehung mit dem HERRN erkannt haben und diese pflegen, ist es wichtig, dass wir ihm die Erlaubnis geben, uns als lebendige Steine emporzuheben und in seinen Regierungsbereich (Anm.: messianisches Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt) einzusetzen, worin seine gemeinschaftliche Ordnung herrscht, die keine Rivalität kennt (Anm.: die Länge, Breite und Höhe der Stadt sind gleich; vgl. Offenbarung 21,16).
 
Offenbarung 21,16:
16 Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.
 
Das bedeutet auch, dass wir uns dessen uneingeschränkt bewusst sein müssen, dass wir durch das Blut des Lammes vollkommen reingewaschen sind und uns deshalb in heiliger Transparenz (Anm.: transparentes Gold; vgl. Offenbarung 21,18b) vor ihm und zueinander bewegen (vgl. Römer 8,1; Epheser 1,7 i.V.m. 1.Petrus 2,5) .
 
Römer 8,1:
1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
 
Epheser 1,7:
7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, …
 
1.Petrus 2,5:
5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
 
Offenbarung 21,18b:
… 18b die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas.
 
Die goldene „Transparenz“
 
Diese heilige goldene Transparenz bedeutet die Umkleidung mit seiner Herrlichkeit, ohne dass es einen Anlass für Scham und Schande gibt. Das ist die Weise, wie Adam und seine Frau vor dem Sündenfall vor Gott lebten. Sie waren umkleidet mit der Herrlichkeit Gottes (vgl. 1.Mose 2,25)!
 
1.Mose 2,25:
25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.
 
Diese Nacktheit bedeutet keine fleischliche Nacktheit, sondern ein Leben in hingegebener und unbestechlicher Aufrichtigkeit vor Gott und den Menschen.
Wenn wir als Heilige in der vereinten Formation des Regierungssitzes Gottes leben, hat das zur Folge, das seine Herrlichkeit vom himmlischen Bereich in den irdischen Bereich hinein dringt, so dass die Schöpfung von ihrem Seufzen gestillt wird, weil die Söhne Gottes offenbar werden (vgl. Römer 8,19).
 
Römer 8,19:
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder (Anm.: Söhne) Gottes offenbar werden.
 
Das Herunterkommen der Stadt aus dem Himmel
 
Das Herunterkommen des messianischen Jerusalems aus dem Himmel beinhaltet nichts anderes als die Manifestation der Regierungsherrschaft Gottes durch die Braut Jesu, die die reife Sohnschaft in Jesus Christus trägt (vgl. Offenbarung 21,2.9-11).
 
Offenbarung 21,2.9-11:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; …
 
Die Manifestation der reifen Sohnschaft kommt der Struktur des Morgensterns gleich, was durch die prophetische Salbung begleitet wird (vgl. Hiob 38,7 i.V.m. 2.Petrus 1,19).
 
Hiob 38,7:
… 7 als mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Gottessöhne?
 
2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern (Anm.: Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes) aufgehe in euren Herzen.
 
Die Versetzung des Amethysts
 
In Verbindung mit der Versetzung des Amethysts aus der neunten Position von der Brust des Hohenpriesters in die zwölfte Position der Grundmauer von der messianischen Stadt Jerusalem, ließ mich der HERR wissen, dass es mit der Auferstehungskraft Jesu verbunden ist, weil die Differenz zwischen den Zahlen 9 und 12 die Zahl 3 ist (vgl. Markus 8,31).
 
Markus 8,31:
31 Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.
 
Um in der Auferstehungskraft Jesu leben zu können, ist zuerst die Hingabe des eigenen Lebens notwendig, was bedeutet, dass man nicht mehr nach seinem eigenen Willen lebt, sondern nach dem Willen Gottes (vgl. Galater 2,20).
 
Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
 
Wie bereits erwähnt steht der Amethyst mit dem „Gesundwerden und Träumen“ in Verbindung.
 
Der König Abimelech und der Traum
 
Im Wort Gottes wird erstmalig vom Träumen in 1.Mose 20,3 berichtet, wo es um Abimelech (Anm.: bedeutet: „Mein Vater ist König“) ging, der in der Nacht einen Traum von Gott erhielt.
 
Wenn man über das Wort der „Nacht“ im hebräischen studiert, wird erkennbar, dass es im Zusammenhang mit „etwas zu falten“ und einer „Wendeltreppe“ steht (Anm.: hebr. „Nacht“ =>„lajĕlāh/lajil“ hebr. Wurzelwort von „Nacht“ ist „lûl“; Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel mit der Wortschlüsselnummer 3997, 3966* sowie aus der Strong's Konkordanz mit der Wortschlüsselnummer 3915, 3883).
 
Diese Erklärung macht deutlich, dass wir, die wir durch Jesus Christus die Herrschaft des himmlischen Vaters und seine Ordnung anerkennen, uns nicht vor der zunehmenden Dunkelheit auf der Erde fürchten müssen. Vielmehr erlauben wir ihm in enger Beziehung mit uns zu leben, um in der regierenden Allianz seiner Gegenwart durch unseren Gehorsam positioniert zu werden und auf diese Weise einheitlich seine Herrlichkeit auf die Erde strahlen zu lassen.
 
Lasst uns demnach dem Heiligen Geist erlauben, dass er den Charakter unserer Träume verändert, indem er diese auf eine höhere geistliche Ebene bringt, so dass es zu einer großartigen Veränderung in unserem persönlichen Leben kommt. Und an dem Punkt, wo wir Gesundheit und Kraft in unserem Leben benötigen, lasst uns diese von ihm im Glauben in Empfang nehmen. Alles zur Ehre des Lammes Gottes, dessen Frau wir sind!
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Die Hand Gottes und die Erschaffung des Menschen
 
Die Hand des himmlischen Vaters steht im engen Zusammenhang mit der Erschaffung von Adam und Eva, den ersten zwei Menschen, die in ihrer Vollkommenheit als Mann und als Frau von der Hand Gottes geformt und in ihrer besten Reife aufgerichtet wurden.
Ihre lebendige Reife kam erst durch den Atem Gottes zum Tragen, so dass sie als lebendige Seelen im Garten Gottes wandeln konnten.
 
Adam und Eva durchlebten hierbei nicht die Phase eines Säuglings, eines Kindes und eines Jugendlichen, sondern waren durch die Hand und den Atem Gottes zu Mann und Frau geschaffen.
Das weist auf die Wichtigkeit der äußeren und der inneren Berührung Gottes hin, durch die eine eigenständige Bewegung (Anm.: aus freiem Willen) des Menschen freigesetzt ist.
 
Es ist die äußere Berührung des himmlischen Vaters, die Verantwortung auf uns als Söhne/Töchter Gottes überträgt und es ist die innere Berührung Gottes, die uns in der Wahrheit des himmlischen Vaters wandeln lässt (vgl. 4.Mose 27,18-20; Apostelgeschichte 8,17 i.V.m. Johannes 16,13-15).
 
4.Mose 27,18-20:
18 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm Josua zu dir, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hände auf ihn; 19 und lass ihn treten vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde und bestelle ihn vor ihren Augen 20 und lege von deiner Hoheit auf ihn, damit ihm gehorche die ganze Gemeinde der Israeliten.
 
Apostelgeschichte 8,17:
17 Da legten sie (Anm.: Petrus und Johannes) die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist.
 
Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.
 
Der Beginn der Existenz von göttlicher Identität
 
Das bedeutet, dass es dem himmlischen Vater wichtig ist, dass wir in der von ihm gegebenen Identität wandeln. Die Existenz unserer Identität in den Augen Gottes begann bevor wir im Erdenbereich gezeugt wurden, was uns Psalm 139,13-16 und auch Jeremia 1,4-5 offenbart.
 
Psalm 139,13-16:
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebil-det wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch ge-schrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
 
Jeremia 1,4-5:
4 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 5 Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.
 
Der Nebel, die Hände Gottes und der Atem
 
Die göttliche Identität, ist die Identität, die mit dem Tau/Nebel des Bodens (Anm.: die Verheißung auf der Erde – Nationalität), Gottes liebender Hand (Anm.: Gottes Fürsorge) und seinem Atem (Anm.: sein Leben) im Zusammenhang steht, die bei der natürlichen Intimität eines verheirateten Ehepaars (Anm.: Mann und Frau) gemäß dem Wort Gottes aus Liebe freigesetzt werden, so dass ein Menschenleben entstehen kann.
 
Wenn Mann und Frau gemäß der Ordnung Gottes intim bzw. eins werden, zeigt das als erstes die Struktur des Vaters an, so wie Adam zuerst in seiner Grundstruktur erschaffen wurde, um ihn später in die erweiterte Liebesordnung zu bringen, die die Liebe und Einheit zwischen Jesus und der
Gemeinde widerspiegelt (vgl. 1.Mose 1,27; 1.Mose 2,6-7; 1.Mose 2,18.21-25; Epheser 5,31-33).
 
1.Mose 1,27:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
 
1.Mose 2,6-7:
… 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Le-bens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
1.Mose 2,18.21-25:
18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehil-fin machen, die um ihn sei. …
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.
24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.
25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.
 
Gottes Ewigkeitsplan
 
=> Auf die Weise wie Kinder ihren Beginn innerhalb ihrer Eltern haben sowie aus dem Samen des Vaters stammen und im Mutterleib heranwachsen, begann auch Jesus Christus, der Sohn Gottes sein Leben auf der Erde, der durch den Heiligen Geist in Maria gezeugt wurde in Gott, dem Vater.
Das macht deutlich, dass alles von Gott ausgeht.
Die Menschen kommen außerhalb der Person Gottes als das Werk seiner Hände in Existenz.
Wenn wir als Volk Gottes beobachten, dass der himmlische Vater etwas auf der Erde umsetzt, ist es wichtig zu verstehen, dass er nicht in erster Linie plötzlich seinen Willen umsetzt, wenn er während seines Voranschreitens auf der Erde auf etwas trifft bzw. etwas feststellt, sondern der himmlische Vater führt zu dem von ihm festgelegten Zeitpunkt die Dinge aus, die er vor langer Zeit aufschrieb.
Diese Vorgehensweise vollzieht er, indem er aufgezeichnetes Vorherwissen als Mittel verwendet, Offenbarung als Methode und Prophetie als mediales Werkzeug, durch die er die Welt regiert und seine ewige Nachkommen erlöst.
Das macht deutlich, dass sein langjähriger Plan schon immer in Kraft war. <= (Teilauszug aus dem Buch „Before the Garden: God's Eternal Continuum“ von Dr. Paula A. Price, Seite 45 und Seite 53)
 
Die kreative Kraft Gottes und die Herausforderung
 
Es bleibt nicht aus, dass wenn der himmlische Vater aus dem Geistbereich etwas in unser Leben in den Erdenbereich hinein formt, es zur Herausforderung in unserem Leben kommt.
Das macht das hebräische Wort „jāẓar“, das für „formen/bilden“ im natürlichen Bereich verwendet wird deutlich (vgl. 1.Mose 2,7). „Jāẓar“ beschreibt ein Kunstwerk, das durch die Hand eines Künstlers geformt wird.
 
So wie der Töpfer ein irdenes Gefäß aus Ton bildet, so formte Gott den Menschen vom Staub der Erde. Weiterhin bedeutet „jāẓar“ auch „ausgerichtet sein, eng sein, in Bedrängnis sein, in Verwirrung sein und bewegt sein (Anm.: in den Gefühlen).“ (Teilerklärung aus der Strong's Konkordanz zum hebräischen Wort „jāẓar“ mit der Sprachschlüsselnummer H3335)
 
Die Hand Gottes in der heutigen Zeit
 
Die Hand Gottes bewegt sich auch in unser heutigen Zeit, selbst wenn wir sie nicht als eine physische Hand erkennen.
Gottes Hand regiert vom Himmel auf die Erde und ist an den Geistbereich und den Glauben seines Volkes geknüpft, weil Gott Geist ist.
 
Es verhält sich mit der Hand Gottes auf ähnliche Weise wie die Wolke, die der Diener von Elija am Himmel sah und die sich später als großer Regen manifestierte, was ein Hinweis auf den vollständigen Segen Gottes war (vgl. 1.Könige 18,44-45a i.V.m. Johannes 4,24; Hebräer 12,1a).
 
1.Könige 18,44-45a:
44 Und beim siebenten Mal sprach er (Anm.: der Diener von Elija): Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elija sprach: Geh hin und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält!
45a Und ehe man sich es versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind und es kam ein großer Regen. …
 
Johannes 4,24:
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
 
Hebräer 12,1a:
1a Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen (Anm.: des Glaubens) um uns haben, …
 
Die Flügel der Kerubim und Gottes Hand
 
Die Hand des himmlischen Vaters agiert immer aus der Abdeckung seiner Herrlichkeit, wofür die Flügel der Kerubim stehen.
Im Buch von Hesekiel wird das deutlich, wo von der Hand Gottes berichtet wird, die unter den Flügeln der Kerubim herauskam (vgl. Hesekiel 10,8).
 
Hesekiel 10,8:
8 Und es erschien an den Kerubim etwas wie eines Menschen Hand unter ihren Flügeln.
 
Warum es sich hierbei um die Hand Gottes handelt, wird dadurch deutlich, weil zuvor in Hesekiel 10,7 bereits die Hände der Kerubim erwähnt werden.
 
Hesekiel 10,7:
7 Und der Kerub streckte seine Hand aus der Mitte der Kerubim hin zum Feuer, das zwischen den Kerubim war, nahm davon und gab es dem Mann in dem Kleid von Leinwand in die Hände; der empfing es und ging hinaus.
 
Das hebräische Wort für „Kerub“ bedeutet „Glanzerscheinung, Blitzesleuchten“. „Kerubim“ bedeutet übersetzt „Großer, Gewaltiger“.
Es sind die Kerubim, die den Thronwagen Gottes mit ihren Rädern ergeben, Gott in Ehrerbietung tragen und seine Herrlichkeit durch ihr Wesenszug offenbaren.
 
Die Hand Gottes wird in seinem Wort meistens im Singular erwähnt und steht in Verbindung mit seiner Kreativität, seinen Zeichen und Wundern, seiner prophetischen Weisung, seiner Herrlichkeit des Thronraums sowie dem Emporziehen in den übernatürlichen prophetischen Bereich (vgl. 1.Mose 2,7; 2.Mose 9,3; 1.Samuel 5,6; 2.Könige 3,15-16; Hesekiel 1,3-4; Hesekiel 8,1-3a).
 
1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
 
2.Mose 9,3:
… 3 siehe, so wird die Hand des HERRN kommen über dein Vieh auf dem Felde, über die Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit sehr schwerer Pest.
 
1.Samuel 5,6:
6 Aber die Hand des HERRN lag schwer auf den Leuten von Aschdod, und er brachte Verderben über sie und schlug sie mit bösen Beulen, Aschdod und sein Gebiet.
 
2.Könige 3,15-16:
15 So bringt mir nun einen Spielmann!
Und als der Spielmann auf den Saiten spielte, kam die Hand des HERRN auf Elisa 16 und er sprach (Anm.: prophezeite): So spricht der HERR: Macht hier und da Gruben in diesem Tal.
 
Hesekiel 1,3-4:
… 3 da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn des Busi, dem Priester, im Lande der Chaldäer am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des HERRN über ihn.
4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer.
 
Hesekiel 8,1-3a:
1 Und es begab sich im sechsten Jahr am fünften Tage des sechsten Monats. Ich saß in meinem Hause und die Ältesten von Juda saßen vor mir. Da fiel die Hand Gottes des HERRN auf mich.
2 Und ich sah, und siehe, da war eine Gestalt wie ein Mann, und abwärts von dem, was wie seine Hüften aussah, war es wie Feuer, aber oberhalb seiner Hüften war ein Glanz zu sehen wie blinkendes Kupfer.
3 Und er streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes. …
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm