PROPHEZEIT AM 17. MAI 2018 | 03. SIWAN 5778, NAJOTH BERLIN – SPANDAU
 
Da ist die Zeit des Ausatmens Gottes, die mit der Gegenwart Seines Geistes einhergeht, der die Sohnschaft sowie die Erkenntnis über die Vaterschaft Gottes unter Seinem Volk intensiviert (vgl. Galater 4,6)!
Es geht um das Angesicht des „Stiers“, der in das Haus kommt und plötzlich aus dem Haus heraustritt, um die Regierungsherrschaft Gottes zu offenbaren (vgl. Offenbarung 4,7)!
Übernatürliche Stärke tritt in dein Leben ein und geht von deinem Leben aus, weil dein Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist (vgl. 1.Korinther 3,16)!
Da ist die Unterweisung des Geistes, der dich über deine Stellung als König in Christus lehrt, um richtig in dieser Zeit zu agieren, spricht der Geist des Propheten (vgl. Offenbarung 1,6)!
Es ist die Gnade Gottes, die dir Zugang zu tieferer Erkenntnis in Jesus Christus gibt, um das größere „Bild“ zu sehen (vgl. Kolosser 2,3)!
Da ist ein bestimmter Wind, der die offenbarende Wahrheit unter den „Winden“ trägt, um dir Zugang zu dem größeren Maß von göttlicher Wahrheit zu geben (vgl. Johannes 16,13; Epheser 4,14)!
Es ist der Wind, der mit dem Maß deines dir zugeteilten Glaubens agiert (vgl. Hebräer 11,1.6)!
Achte darauf, dass es in dieser Zeit um das Ausatmen und nicht um das Einatmen geht!
Es geht nicht um das Wegziehen, sondern um das Voranschreiten!
Da ist neue Stärke, die der HERR durch Seinen Geist in die temporäre Zeit bringt und Seine Wichtigkeit auf die von Ihm zugeteilten Grenzen setzt, um Seine Heimsuchung richtig zu verstehen, spricht der Geist des Propheten (vgl. 2.Mose 19,10-12a.16-17)!
Verachte nicht den „Stillstand“ im Gehorsam, weil es um die Betrachtung und Zunahme Seiner majestätischen Kraft geht (vgl. Lukas 24,49)!
Das, was derzeit leer erscheint, wird in Kürze mit Gewicht gefüllt, was mit neuen Verbindungen zu Heiligen und mit einer neuen Bedeutung von Zeit, in der du dich aufhältst, verbunden ist!
Deshalb achte darauf, dass du am richtigen Ort mit den richtigen Heiligen für diese Zeit zusammengeschlossen bist, um die apostolische Weisung für die Zukunft zu erhalten, die durch Seine Propheten zuvor offenbart wurde (vgl. Apostelgeschichte 1,12-14)!
Beobachte den Ort, an dem du dich befindest und fülle den Bereich, der für dich leer erscheint mit den richtigen Dingen für die Zukunft!
Es geht um die Dinge, die ein Zeugnis von Jesus Christus in sich tragen (vgl. Apostelgeschichte 1,20-22)!
Da ist ein Klang, der zu Ende gegangen ist, um den Platz für die gewichtigere Gegenwart Gottes freizumachen!
Sei nicht von dem Gefühl irritiert, wenn du dich wie ein Fremder in dem Umfeld fühlst, das dir zuvor vertraut war!
Der Grund, warum du dieses Gefühl hast ist, weil du mit der Gegenwart Gottes umhüllt wurdest und dich mit ihr im Erbe Abrahams weiter voranbewegst, spricht der Geist des Propheten (vgl. Johannes 17,16 i.V.m. Hebräer 11,8; Hebräer 13,14)!“
 
Bibelstellen zu dem prophetischen Reden
 
Galater 4,6:
6 Weil ihr nun Kinder (Anm.: Söhne) seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
 
Offenbarung 4,7:
7 Und die erste Gestalt war gleich einem Löwen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier, und die dritte Gestalt hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler.
 
1.Korinther 3,16:
16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
 
Offenbarung 1,6:
… 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
 
Kolosser 2,3:
… 3 in welchem (Anm.: Jesus Christus) verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
 
Johannes 16,13:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
 
Epheser 4,14:
… 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.
 
Hebräer 11,1.6:
1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. …
6 Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
 
2.Mose 19,10-12a.16-17:
10 Und der HERR sprach zu Mose: Geh hin zum Volk und heilige sie heute und morgen, dass sie ihre Kleider waschen 11 und bereit seien für den dritten Tag; denn am dritten Tage wird der HERR vor allem Volk herabfahren auf den Berg Sinai.
12 Und zieh eine Grenze um das Volk und sprich zu ihnen: …
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.
17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen und es trat unten an den Berg.
 
Lukas 24,49:
49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.
 
Apostelgeschichte 1,12-14:
12 Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt.
13 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus.
14 Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.
 
Apostelgeschichte 1,20-22:
20 Denn es steht geschrieben im Psalmbuch (vgl. Psalm 69,26; Psalm 109,8): „Seine Behausung soll verwüstet werden, und niemand wohne darin“, und: „Sein Amt empfange ein andrer.“
21 So muss nun einer von diesen Männern, die bei uns gewesen sind die ganze Zeit über, als der Herr Jesus unter uns ein- und ausgegangen ist 22 – von der Taufe des Johannes an bis zu dem Tag, an dem er von uns genommen wurde –, mit uns Zeuge seiner Auferstehung werden.
 
Johannes 17,16:
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
 
Hebräer 11,8:
8 Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme.
 
Hebräer 13,14:
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

In Bezug auf das vergangene Schawuot-/ Pfingstfest, führte mich der HERR zu der Bibelstelle aus Sacharja 6,1-8, wo von den vier Wagen geschrieben steht, die zwischen zwei Bergen aus Bronze hervorkamen.
 
Sacharja 6,1-8:
1 Und ich hob meine Augen abermals auf und sah, und siehe, da waren vier Wagen, die kamen zwischen den zwei Bergen hervor; die Berge aber waren aus Kupfer.
2 Am ersten Wagen waren rote Rosse, am zweiten Wagen waren schwarze Rosse, 3 am dritten Wagen waren weiße Rosse, am vierten Wagen waren scheckige Rosse, allesamt stark.
4 Und ich hob an und sprach zum Engel, der mit mir redete: Mein Herr, wer sind diese?
5 Der Engel antwortete und sprach zu mir: Es sind die vier Winde unter dem Himmel, die hervorkommen, nachdem sie gestanden haben vor dem Herrscher aller Lande.
6 Die schwarzen Rosse ziehen nach Norden, die weißen ziehen nach Westen und die scheckigen ziehen nach Süden.
7 Und die starken Rosse wollten sich aufmachen, um die Lande zu durchziehen. Und er sprach: Geht hin und durchzieht die Lande! Und sie durchzogen die Lande.
8 Und er rief mich an und redete mit mir und sprach: Sieh, die nach Norden ziehen, lassen meinen Geist ruhen im Lande des Nordens.

Es ist kein Zufall, dass Sacharja in der Vision zuerst die Wagen und danach die Pferde erblickte.
Das liegt darin begründet, dass Gott zuerst durch sein Wort (Anm.: ewige Wahrheit) Ordnung erzeugt, an die seine geistliche Bewegung gekoppelt ist. Nichts funktioniert demnach ohne sein Wort und seinen Geist (vgl. 1.Korinther 14,33a).
 
1.Korinther 14,33a:
33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. …

Vor jedem Wagen waren verschiedene kräftige Pferde gespannt. Der erste Wagen hatte rote Pferde (Osten), der zweite schwarze (Norden), der dritte weiße (Westen) und der vierte gescheckte (Süden) Pferde.

Das Land des Nordens

Gemäß der Bibelstelle aus Sacharja 6 wird deutlich, dass der Engel in der Vision den Fokus auf die schwarzen Pferde legt, weil sie den Geist Gottes in das Land des Nordens bringen.

=> Der Norden ist die Region, die mit der Abkühlung, Kälte und Dunkelheit verbunden ist, die durch die frostigen Temperaturen und den Mangel an Sonne entsteht. Der Norden spricht über das Dunkle und Verborgene (vgl. Kolosser 2,2-3).
Hiob 37,22 offenbart den Norden als Wohnort des allmächtigen Gottes (vgl. Jesaja 14,13).
Der Berg Zion liegt im Norden als Stadt des großen Königs, der der Herr Jesus Christus ist (vgl. Psalm 48,3).
<= (Auszug aus dem „Prophet`s Dictionary“ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 361)

Weiterhin trägt der Wind des Nordens die Offenbarung Gottes der Ermutigung und Erfrischung (vgl. 1.Mose 3,8a; 1. Korinther 14,3). Wenn der Nordwind kommt (Anm.: Erwachen), folgt der Südwind (Anm.: Beschleunigung) auf kurze Distanz, wie wir es aus Apostelgeschichte 2,1-3 entnehmen können (vgl. Hohelied 4,16).

Das Aufschauen und die Kraft der Erinnerung Gottes

Um die Vision mit den Wagen und Pferden sehen zu können, musste der Prophet Sacharja ein weiteres Mal im Geist nach oben schauen.
 
Das Aufblicken des Propheten ist ein Hinweis darauf, mit göttlichem Vertrauen/Glauben bereit zu sein, die neuen Dinge zu sehen, die Gott in dieser Zeit tut.

Der Name „Sacharja” bedeutet „JAHWE erinnert sich. JAHWE gedenkt.“

Wenn Gott sich erinnert, führt das zu einer Beantwortung seiner gemachten Verheißungen, weil er über seinem Wort wacht (vgl. Jeremia 1,12).
 
Jeremia 1,12:
12 Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich es tue.

Die Beantwortung der Verheißung Gottes geht Hand in Hand mit übernatürlicher Manifestation.

Der Vorgang des übernatürlichen Wachens Gottes über sein Wort wird von der Bewegung seiner Pferde begleitet, die an den vier Wagen gespannt sind. Diese bilden zusammen die vier Winde des Himmels.
 
Die vier Wagen, die Pferde und die zwei bronzenen Berge

Gemäß der Vision, die Sacharja sah, handelte es sich bei den vier Wagen mit ihren vorgespannten Pferden um die vier Winde des Himmels, die in der Gegenwart Gottes vor dem HERRN der ganzen Erde stehen.

Da die vier Winde des Himmels nicht nur Pferde sind, sondern auch vier Wagen, vor denen die Pferde gespannt sind und der Prophet die Wagen zum ersten Mal zwischen den Bergen aus Bronze herauskommen sah, liegt eine Bedeutung auf diesem Zusammenschluss.

Wir wissen, dass die Fülle des Wortes Gottes aus dem Tenach und dem Neuen Testament besteht, die beide zur engen Gemeinschaft mit Gott aufrufen. Beide betonen hierin die Bedeutung von Buße und Vergebung, weshalb es kein Zufall ist, dass sich die vier Wagen durch zwei bronzene Berge bewegten.

Die horizontale Bewegung der vier Wagen und die geographische Lage der Berge (Anm.: vertikal) weisen auf das Geheimnis des Opfers Jesu Christi am Kreuz hin. Der Grund dafür ist, dass sich Bronze auf den Dienst der Vergebung und Buße bezieht. Der Brandopferaltar im Vorhof war mit Bronze/Kupfer verziert (vgl. 2.Mose 27,1-6).
 
2.Mose 27,1-6:
1 Du sollst einen Altar machen aus Akazienholz, fünf Ellen lang und ebenso breit, dass er viereckig sei, und drei Ellen hoch.
2 Und du sollst auf seinen vier Ecken Hörner machen, die sollen mit ihm verbunden sein, und sollst ihn mit Kupfer überziehen.
3 Mache auch Töpfe für die Asche, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlenpfannen; alle seine Geräte sollst du aus Kupfer machen.
4 Du sollst auch ein Gitterwerk aus Kupfer machen wie ein Netz und vier Ringe aus Kupfer an seine vier Enden.
5 Du sollst es aber von unten her um den Altar legen unterhalb der Einfassung, dass das Gitter bis zur Mitte des Altars reiche.
6 Und du sollst zu dem Altar auch Stangen machen aus Akazienholz, mit Kupfer überzogen.

Bevor die Priester das Heiligtum betraten, wuschen sie ihre Hände im Bronze-/Kupferbecken. Bronze/Kupfer symbolisiert auch eine demütige Haltung des Herzens (vgl. 2.Mose 38,8).
 
2.Mose 38,8:
8 Und er machte das Becken aus Kupfer und sein Gestell auch aus Kupfer von den Spiegeln der Frauen, die vor der Tür der Stiftshütte Dienst taten.

Gottes Augen und seine ewige Wahrheit

Wenn man den Zusammenhang von Pferden und Streitwagen im Wort Gottes studiert, wird vertiefend deutlich, dass sie die Stärke der wachenden Augen Gottes tragen und durch die Kraft seines geschriebenen Wortes (Anm.: ewige Wahrheit) die Grenze zwischen dem natürlichen und dem übernatürlichen Bereich ziehen (vgl. 2.Chronik 16,9; Sacharja 4,10b).
 
2.Chronik 16,9a:
9a Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, …
 
Sacharja 4,10b:
… 10b Jene sieben sind des HERRN Augen, die alle Lande durchziehen.

Die vier Winde sind dazu bestimmt, Gottes verheißenes Wort (Anm.: ewige Wahrheit => geschriebenes Wort Gottes) zu seiner festgesetzten Zeit zu offenbaren, die zugleich von der offenbarenden Wahrheit für diese Zeit begleitet wird (Anm.: Feuer => geschriebenes Wort Gottes; Wind => offenbarende Wahrheit).
Gottes Grenzlinie (Anm.: Wort Gottes => ewige Wahrheit) geht Hand in Hand mit seiner übernatürlichen feurigen Gegenwart (vgl. 2.Mose 19,10-12.16.18 i.V.m. Jeremia 23,29).
 
2.Mose 19,10-12.16.18:
10 Und der HERR sprach zu Mose: Geh hin zum Volk und heilige sie heute und morgen, dass sie ihre Kleider waschen 11 und bereit seien für den dritten Tag; denn am dritten Tage wird der HERR vor allem Volk herabfahren auf den Berg Sinai.
12 Und zieh eine Grenze um das Volk und sprich zu ihnen: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder seinen Fuß anzurühren; denn wer den Berg anrührt, der soll des Todes sterben.
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.
18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen und der ganze Berg bebte sehr.
 
Jeremia 23,29:
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
 
Die Gegenwart des ewigen Wortes, offenbarende Wahrheit und das „Kreuz des Geistes“

Wenn die Gegenwart des ewigen Wortes Gottes/Wahrheit aus dem übernatürlichen Bereich mit der Gegenwart der offenbarenden Wahrheit aus dem natürlichen Bereich in Einklang kommt, ist es unvermeidlich, dass ein Heiliger in Christus in einen höheren geistigen Bereich eintritt.

Das wird durch das Auffahren von Elija in den Himmel deutlich.
 
Aus gutem Grund sagt das Wort Gottes, dass Elija (Anm.: die Vaterschaft repräsentierend), bevor er in den Himmel aufgenommen wurde, mit Elischa (Anm.: die Sohnschaft repräsentierend) ging und sie sich miteinander unterhielten.
 
Ihre gemeinsame Bewegung und ihr gemeinsames Gespräch weisen auf den geisterfüllten Weg im Zentrum des Kreuzes Jesu hin, der der Weg zum Vater ist (vgl. 2.Könige 2,11-12 i.V.m. Johannes 14,6).
 
2.Könige 2,11-12:
11 Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.
12 Elisa aber sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater, du Wagen Israels und sein Gespann!, und sah ihn nicht mehr.
 
Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
 
Demnach ist es für mich außerdem kein Zufall, dass Elischa zu Elija mehrmals „Vater“ sagte, während Elija vom Wirbelsturm ergriffen und vom Feuer Gottes begleitet wurde, was auch das Kreuz Jesu widerspiegelt.
 
In diesem Zusammenhang nenne ich es „das Kreuz des Geistes“, weil es aus der horizontalen Bewegung der feurigen Pferde mit dem feurigen Wagen und dem vertikalen Wirbelsturm gebildet wurde.
 
In diesem Moment trafen die göttliche Gegenwart der Ewigkeit (Anm.: feurige Pferde mit dem feurigen Wagen) mit der göttlichen Gegenwart der temporären Zeit aufeinander, weil die temporäre Zeit durch den Propheten Elija das erforderliche Maß von offenbarender Wahrheit trug, die durch den Wirbelsturm repräsentiert ist.
 
Wind und Feuer
 
Zur Festzeit von Schawuot/Pfingsten waren es auch die Attribute von Wind und Feuer, die in Erscheinung traten und nach Gottes Plan auf die neue Zeit hindeuteten - die Zeit des Heiligen Geistes. Das Kommen des Heiligen Geistes wurde zuvor von Jesus Christus in Übereinstimmung mit seinem himmlischen Vater verheißen.
 
Es ist der Heilige Geist, in dem wir unsere Stellung in der Sohnschaft Jesu Christi erkennen, um unseren himmlischen Vater, der der Gott Israels ist, anzurufen (vgl. Römer 8,14-16).
 
Römer 8:14-16:
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder (Anm.: Söhne).
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder (Anm.: Söhne) sind.
 
Daraus wird deutlich, dass Heilige in einem demütigen (Anm.: bußfertigen) Wandel im Geist als „Söhne Gottes“ in der zunehmenden Reife auf Glauben (Anm.: feste Zuversicht, Vertrauen) fokussiert in einem temporären Umstand sich plötzlich erhöht wiederfinden können, was mit einer tieferen Offenbarung des Himmels einhergeht und aus Gnade gewirkt ist.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm

Der durch die Gemeinde zur Verfügung gestellte Raum
 
Unser himmlischer Vater besitzt ein prophetisches Wesen, was sich durch die Präsenz der vielen Augen in seinem Thronsaal offenbart. Aus diesem Grund möchte ich auf die Bedeutung des zur Verfügung gestellten Raums für den Geist der Prophetie durch die Gemeinde Jesu eingehen (vgl. Hesekiel 10,12; Offenbarung Offenbarung 19,10e).
 
Hesekiel 10,12:
12 Und ihr ganzer Leib, Rücken, Hände und Flügel und die Räder waren voller Augen um und um bei allen vieren.
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Der Prophet Elischa in Schunem
 
In 2.Könige 4,8-11 wird uns davon berichtet, dass sich der Prophet Elischa an einem bestimmten Tag auf den Weg nach Schunem (Anm.: bedeutet „zwei Ruheorte“) machte und eine wohlhabende verheiratete Frau antraf, die ihn dazu nötigte bei ihr zu essen, was er tat. Jedes Mal, wenn der Prophet auf seinem Weg wiederkehrend nach Schunem kam, kehrte er bei der vornehmen Frau ein und aß bei ihr.
 
2.Könige 4,8:
8 Und es begab sich eines Tages, dass Elisa nach Schunem ging. Dort war eine reiche Frau; die nötigte ihn, dass er bei ihr aß. Und sooft er dort durchkam, kehrte er bei ihr ein und aß bei ihr.
 
Die Wahrnehmung der prophetischen Salbung
 
Da diese vornehme Frau die prophetische Salbung, die auf Elischa ruhte, erkannte, wurde es ihr ein Anliegen gemeinsam mit ihrem Mann für den Propheten einen erhöhten Raum zu schaffen mit
einem Bett (Anm.: in der Ruhe Gottes verbleiben, um Land einzunehmen), einem Tisch (Anm.: in der Gemeinschaft mit Gott zu verbleiben, um gestärkt im Auftrag weiter voranzugehen),
einem Stuhl (Anm.: sich der Regierungsherrschaft in Jesus Christus bewusst zu sein) und
einem Leuchter (Anm.: die Bereitschaft von Gott gegebene Verantwortung zu tragen, um Wegweisung/Offenbarung zu geben).
In diesem eingerichteten Raum konnte er bei der Durchreise einkehren, so dass sie ihn bei sich beherbergten.
 
Der erhöhte Raum
 
Das hebräische Wort für den „erhöhten Raum“ ist „'ălîjāh“ und bedeutet „Obergemach, Raum im Oberstock“. Es kommt von dem hebräischen Wurzelwort „'ālāh“ und bedeutet „hinaufgehen, aufsteigen“.
Das eingerichtete Obergemach für Elischa war ein Ort des Übergangs, um gestärkt zu werden, weil es heißt, dass Elischa auf der Durchreise war und dort versorgt wurde als auch zur Ruhe kam.
 
2.Könige 4,9-11:
9 Und sie sprach zu ihrem Mann: Siehe, ich merke, dass dieser Mann Gottes heilig ist, der immer hier durchkommt.
10 Lass uns ihm eine kleine Kammer oben machen und Bett, Tisch, Stuhl und Leuchter hinstellen, damit er dort einkehren kann, wenn er zu uns kommt.
11 Und es begab sich eines Tages, dass Elisa dort einkehrte und sich oben in die Kammer legte und darin schlief.
 
Demnach wird deutlich, dass die vornehme Frau den Propheten veranlasste, persönlich aktiv zu werden, indem er an einen höheren Ort gehen musste. Bei den zuvor in der Vergangenheit erfolgten Begegnungen mit der Schunemiterin hielt sich der Prophet an einem niedrigeren Ort (Anm.: im unteren Teil ihres Hauses) auf.
 
Die Aufgabe der Gemeinde Jesu, Propheten und die Phase des Übergangs
 
Auf die Weise wie die vornehme Frau mit ihrem Ehemann ein Obergemach für den Propheten bereit stellte, sollte es auch für uns als Gemeinde Jesu die Aufgabe sein, den prophetischen Geist des HERRN nicht auszulöschen, sondern vielmehr dazu beizutragen, dass er an Stärke unter uns zunimmt und auf uns ruht (vgl. 1.Thessalonicher 5,19-20 i.V.m. Jesaja 61,1a).
 
1.Thessalonicher 5,19-20:
19 Den Geist dämpft nicht.
20 Prophetische Rede verachtet nicht.
 
Jesaja 61,1a:
1a Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, …
 
Wir sollten uns als Heilige dessen bewusst sein, dass Propheten besonders in Übergangszeiten eine wichtige Rolle spielen, weil sie den Aufruf zu einem lebendigen Opfer tragen, was den „vernünftigen“ Gottesdienst beinhaltet (vgl. Jesaja 55,7 i.V.m. Römer 12,1; Jakobus 4,8).
 
Jesaja 55,7:
7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
 
Römer 12,1:
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
 
Jakobus 4,8a:
8a Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.
 
Anbetung mit geistlichem Verständnis und Offenbarung
 
Ein lebendiger bzw. vernünftiger Gottesdienst trägt den Ausdruck von Anbetung, die mit geistlichem Verständnis und Offenbarung erfolgt. Es ist der Geist der Weisheit und der Offenbarung, die dazu führen, den HERRN mehr zu erkennen (vgl. Epheser 1,17).
 
Epheser 1,17:
… 17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
 
In Bezug auf die vornehme Frau aus 2.Könige 4 bedeutet das, dass sie ein Verlangen nach mehr Weisheit und Offenbarung hatte, indem sie dem Propheten ihr gegenwärtiges Potential von Nahrung (vgl. Matthäus 4,4 i.V.m. Johannes 6,32-35a) zur Verfügung stellte, der den Geist des Propheten erstarken ließ.
 
Matthäus 4,4:
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (vgl. 5.Mose 8,3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“
 
Johannes 6,32-35a:
32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.
34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens.
 
Aufgrund dessen wurde ihm möglich, sie prophetisch zu unterweisen und neues Leben hervorzubringen (vgl. 2.Könige 4,16a.17).
 
2.Könige 4,16a.17:
16a Und er sprach: Um diese Zeit übers Jahr sollst du einen Sohn herzen. …
17 Und die Frau ward schwanger und gebar einen Sohn um dieselbe Zeit übers Jahr, wie ihr Elisa zugesagt hatte.
 
Die Schunemiterin verstand das göttliche Prinzip des übernatürlichen Lohns, der mit der jeweiligen Salbung verwoben ist (vgl. Matthäus 10,41). Dieses Verständnis von dem von Gott errichteten Prinzips wird der Gemeinde Jesu helfen, in ihre Verheißung für die jeweilige Zeit eintreten zu können.
 
Matthäus 10,41:
41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen.
 
Fazit
 
Aus dem Aktivwerden des Propheten Elischa im Haus der Schunemiterin wird für uns deutlich, dass zuerst Gottes Wort (Anm.: Brot) in unserem Leben sowie ein geistliches Verlangen nach mehr von Gottes prophetischer Gegenwart (Anm.: Geist der Prophetie) vorhanden sein sollte, damit wir befähigt sind, die prophetische Zunahme seines Wesens zu erleben und neue Verantwortung für die Zukunft in Empfang zu nehmen.
 
Die vier Wesen vor dem Thron Gottes, die auf ihrem gesamten Körper, ihrem Rücken, ihren Händen, ihren Flügeln sowie den Rädern voll mit Augen bedeckt sind, stellen ebenfalls eine Aufforderung dar, ein Leben im prophetischen Wesen Gottes zu führen.
 
Dieses Leben beinhaltet, den Geist der Prophetie mit der uns jeweiligen zugeteilten Salbung zu verbinden, um aus Offenbarungserkenntnis im Geist zu handeln und darin voranzugehen (vgl. Hesekiel 10,12; Offenbarung 4,6; Offenbarung 19,10e).
 
Hesekiel 10,12:
12 Und ihr ganzer Leib, Rücken, Hände und Flügel und die Räder waren voller Augen um und um bei allen vieren.
 
Offenbarung 4,6:
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.
 
Offenbarung 19,10e:
… 10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.
 
Amen und Amen.
 
In Seiner Weisheit,
 
Daniel Glimm