Diese Transformation geht auf ähnliche Weise vonstatten, wie die Umwandlung des Wassers zu Wein bei der Hochzeit von Kana, wo Jesus Christus als der Wein leer war zu den Dienern der Hochzeit sprach, die sechs leeren Wasserkrüge bis zum Rand mit Wasser zu füllen.
Während die Diener das Wasser aus den vollgefüllten Krügen dem Speisemeister brachten, verwandelte sich das Wasser zu Wein (vgl. Johannes 2,6-11).
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
1 Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören.
2 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.
3 Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: 4 Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
5 Und wenn er es gefunden hat, so legt er sich es auf die Schultern voller Freude.
6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
7 Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
8 Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet?
9 Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte.
10 So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Diese Transformation geht einher mit der Heiligung des Wirtschaftssystems sowie die der Herzen von Menschen, die ihren Fokus falsch gesetzt haben und dadurch ihr eigentliches Ziel bzw. ihre Bestimmung verfehlten.
Gott reinigt das Wirtschaftssystem von Korruption und zugleich auch die Herzen von Menschen, worauf die Zöllner und die Sünder im oben erwähnten Gleichnis hindeuten.
Der Prozess der Heiligung wird aus der Kammer von Gott in der Facette von JAHWE-ROI, welcher der große versorgende Hirte ist, der die Quellen der Versorgung offenbart, geführt (vgl. Psalm 23,1 i.V.m. Johannes 10,7-9.14-15a; 1.Mose 16,13-14).
1 Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte (Anm.: JAHWE ROI), mir wird nichts mangeln.
7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. …
14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, 15a wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. …
13 Und sie (Anm.: Hagar) nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht (Anm.: EL-ROI). Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.
14 Darum nannte man den Brunnen „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“ (Anm.: Beer-Lahai-Roi). Er liegt zwischen Kadesch und Bered.
5 Und wenn er (Anm.: der Hirte) es gefunden hat, so legt er sich es auf die Schultern voller Freude.
12 Und über Benjamin sprach er (Anm.: Mose): Der Geliebte des HERRN wird sicher wohnen; allezeit wird Er die Hand über ihm halten und wird zwischen seinen Höhen (Anm.: Schultern) wohnen.
34 Und man trug ihnen Essen auf von seinem Tisch, aber Benjamin bekam fünfmal mehr als die andern. Und sie tranken und wurden fröhlich mit ihm.
Es sind Heilige, die aus der Kraft der Gemeinschaft der Heiligen handeln und das scheinbar Geringe nicht gering achten, weil darin die Kraft des himmlischen Vaters und die volle Zunahme bzw. Transformation verborgen liegt.
Die Transformation hat zur Folge, dass die Botschaft des Königreichs und die Heiligung, die wie ein Nadelöhr fungiert, sich auf kraftvolle Weise ausbreitet, so dass himmlische Qualität im Reich Gottes auf Erden zunimmt und mit dem Licht der Ewigkeit die Erde durchflutet (vgl. Matthäus 19,24 i.V.m. Matthäus 4,17).
24 Und weiter sage ich (Anm.: Jesus Christus) euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
17 Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Die Begründung liegt darin, weil es vor allem Menschen mit gereinigten und demütigen Herzen braucht, die sich dann in der Struktur der Braut Jesu, die ein heiliges Fürstentum ist und im geistlichen Bereich regiert, dienend voranbewegen (vgl. Offenbarung 21,2.10).
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott, …
8 Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet?
105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Melchisedek, der König von Salem und Priester Gottes des Höchsten war bereits zur Zeit Abrahams ein Hinweis auf Jesus Christus (vgl. 1.Mose 14,17-20 i.V.m. Hebräer 7,1-10).
17 Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal.
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.
1 Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester Gottes des Höchsten; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn; 2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens.
3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
4 Seht aber, wie groß der ist, dem auch Abraham, der Erzvater, den Zehnten gab von der eroberten Beute.
5 Zwar haben auch die von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, nach dem Gesetz das Recht, den Zehnten zu nehmen vom Volk, also von ihren eigenen Brüdern, obwohl auch diese von Abraham abstammen.
6 Der aber, der nicht von ihrem Stamm war, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheißungen hatte.
7 Nun ist aber unwidersprochen, dass das Geringere vom Höheren gesegnet wird.
8 Und hier nehmen den Zehnten sterbliche Menschen, dort aber einer, dem bezeugt wird, dass er lebt.
9 Und sozusagen ist auch Levi, der doch selbst den Zehnten nimmt, in Abraham mit dem Zehnten belegt worden.
10 Denn er sollte seinem Stammvater ja erst noch geboren werden, als Melchisedek diesem entgegenging.
Viele Gläubige geben ihren Zehnten mit dem Gedanken, um einen finanziellen Wert zurückzuerhalten, doch das sollte nicht unsere Herzenshaltung sein.
Wir sollten in erster Linie aus Dankbarkeit und Liebe unserem Gott gegenüber den Zehnten geben.
Diese Vorgehensweise des Gebens bringt Gunst und Zugangsmöglichkeiten zu den Bereichen Gottes (vgl. Psalm 100,4).
4 Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!
Das demütige Herz kommt einem Gefäß gleich, das aus feuchtem Ton besteht und ein Hinweis auf die Bereitschaft ist, dass Gott uns auf die Weise persönlich und als kooperativer Leib umformen kann, wie er es in dieser Zeit benötigt (vgl. Jeremia 18,3-6 i.V.m. 1.Petrus 5,6).
3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
22 Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man soll neuen Wein in neue Schläuche füllen.
Das Endergebnis der übernatürlichen Freude
Hierbei handelt es sich um die Freude in der Gemeinschaft von Heiligen, die sich im übernatürlichen Bereich bewegen und um die Freude im Wirtschaftsfeld des Administrators der Finanzen und seinen untergebenen Engeln, die die Verantwortung über die Königsreichswirtschaft im Himmel besitzen (vgl. Lukas 15,5-7a.9-10).
5 Und wenn er (Anm.: der Hirte => Führungsautorität zur Erhaltung des vollen Lebens innerhalb des Königreichs) es gefunden hat, so legt er sich es auf die Schultern voller Freude.
6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
7a Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, …
9 Und wenn sie (Anm.: die Frau => Dienerschaft zur Erhaltung des göttlichen Maßes der Königreichswirtschaft) ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte.
10 So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
