Einleitung

Vor einiger Zeit sprach der HERR zu mir über seinen prophetischen Fluss und das damit verbundene apostolische Flussbett, indem er auf das Fundament der Gemeinde Jesu gemäß Epheser 2,19-22 hinwies.

Epheser 2,19-22:
19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.
22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Das fließende Wasser im Flussbett

Der HERR machte mir deutlich, dass es für uns als Gemeinde Jesu in Deutschland notwendig ist, wenn wir effektiv in dieser Zeit die prophetische Gegenwart Gottes (Anm.: seine hohen Gedanken und Pläne; vgl. Jesaja 55,8-9) an ihren Bestimmungsort tragen und die Schätze, die in Jesus Christus verborgen liegen in den jeweiligen Regionen an die Oberfläche bringen möchten, wir uns in der apostolischen Ordnung Gottes voranbewegen sollten.
Die apostolische Ordnung kommt dem Flussbett eines Flusses gleich, welches das bewegende Wasser trägt.
Das fließende Wasser in dem Flussbett kommt der prophetischen Gegenwart Gottes gleich, die er aus seinem Thronsaal für diese Zeit freisetzt, welche immer stärker zunimmt, wenn wir uns wie der Prophet Hesekiel in dem von Gott gesetzten Maß seiner prophetischen Gegenwart nahen (vgl. Hesekiel 47,1-7).

Hesekiel 47,1-7:
1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei.
2 Und er führte mich hinaus durch das Tor im Norden und brachte mich außen herum zum äußeren Tor im Osten; und siehe, das Wasser sprang heraus aus seiner südlichen Seitenwand.
3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.
6 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, hast du das gesehen? Und er führte mich zurück am Ufer des Flusses entlang.
7 Und als ich zurückkam, siehe, da standen sehr viele Bäume am Ufer auf beiden Seiten.

Die 1000 Ellen

Dieses von Gott gesetzte Maß über 1000 Ellen (Anm.: eine Elle wird gemessen von der Spitze des Ellenbogens bis zur Spitze des Mittelfingers), ist ein Hinweis auf das Vollmaß, das aus dem Evangelium (Anm.: die gute Nachricht - Jesus Christus) und der prophetischen Salbung erwächst, was Menschen, die sich in hoffnungslosen Situationen befinden erhebt (vgl. 1.Korinther 14,3).

1.Korinther 14,3:
3 Wer aber prophetisch redet, der redet den Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung.

Der Aufenthalt in der apostolischen Ordnung

Um jedoch zu einem effektiven Ergebnis durch die Kraft der Prophetie für diese Zeit zu gelangen, ist es notwendig, dass Menschen, die sich im prophetischen Salbungsfluss Gottes bewegen, sich in der apostolischen Ordnung aufhalten.
Das wird anhand der Flusseinteilung im Garten Eden deutlich, wo von Gott der Hauptfluss in vier Flussarme eingeteilt wurde, was ein Hinweis auf seine lebendige Hand auf der Erde war bzw. ist (vgl. 1.Mose 2,10-14).

1.Mose 2,10-14:
10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme.
11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham.
13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch.
14 Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.

Das Volk Israel, Hesekiel und Johannes der Täufer

Zum Beispiel verstanden das Volk Israel, der Prophet Hesekiel sowie auch der Prophet Johannes der Täufer die Wichtigkeit sich im Flussbett eines "fließenden Gewässers" aufzuhalten.

Das Volk Israel und das Flussbett

Weil Israel es verstand mit der Gegenwart Gottes (Anm.: Bundeslade) ins Flussbett des Jordan einzutreten, kamen sie ins verheißene Land (vgl. Josua 3,1.8.14-17).

Josua 3,1.8.14-17:
1 Und Josua machte sich früh auf und sie zogen aus Schittim und kamen an den Jordan, er und alle Israeliten, und blieben dort über Nacht, ehe sie hinüberzogen.
8 Und du gebiete den Priestern, die die Bundeslade tragen, und sprich: Wenn ihr an das Wasser des Jordans herankommt, so bleibt im Jordan stehen.
14 Als nun das Volk aus seinen Zelten auszog, um durch den Jordan zu gehen, und als die Priester die Bundeslade vor dem Volk hertrugen 15 und an den Jordan kamen und ihre Füße vorn ins Wasser tauchten – der Jordan aber war die ganze Zeit der Ernte über alle seine Ufer getreten –, 16 da stand das Wasser, das von oben herniederkam, aufgerichtet wie ein einziger Wall, sehr fern, bei der Stadt Adam, die zur Seite von Zaretan liegt; aber das Wasser, das zum Meer hinunterlief, zum Salzmeer, das nahm ab und floss ganz weg. So ging das Volk hindurch gegenüber von Jericho.
17 Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, standen still im Trockenen mitten im Jordan. Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war.

Der Prophet Hesekiel und das Flussbett

Weil Hesekiel es in seiner Zeit verstand sich dem von Gott gesetzten prophetischen Fluss zu nähern, nahm dieser zu, so dass Hesekiel in eine neue Bewegung eintrat, die seine Lasten erleichterte, so dass er sich auf neue Weise im Geist Gottes voranbewegte (Anm.: vom Gehen ins Schwimmen - von der Vertikalen in die Horizontale; vgl. Hesekiel 47,4-5).

Hesekiel 47,4-5:
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.

Das Feiern der biblischen Feste

Das Tiefergehen von Hesekiel ist zugleich auch ein Hinweis auf die Bedeutung des Feierns der biblischen Feste.
Das Feiern der biblischen Feste beinhaltet für uns kein Zelebrieren aus Gesetzlichkeit, sondern es ist ein Feiern aus dem Blickwinkel der Freiheit und Offenbarungserkenntnis in Jesus Christus.
Anhand der Vorgehensweise von Hesekiel als er sich in der Vision auf die Anweisung des Engels der Tempelquelle näherte, können wir ein Bezug zu den von Gott festgelegten biblischen Festen erkennen, die mit der Zunahme des Heiligen Geistes auf der Erde verbunden sind (vgl. Hesekiel 47,1.3-5 i.V.m. 2.Mose 34,23-24).

Hesekiel 47,1.3-5:
1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei. …
3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.

2.Mose 34,23-24:
23 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels.
24 Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor dem HERRN, deinem Gott, zu erscheinen.

Jede einzelne Anstiegsphase des Wassers der Tempelquelle war mit dem Gehorsam von Hesekiel und dem Maß der göttlichen Ordnung verknüpft, da der Engel eine Messschnur in der Hand hielt, mit der er nach jedem Schritt von Hesekiel 1000 Ellen Maß.
Die Zahl „1000“ steht in diesem Kontext in Verbindung mit dem „Vollmaß Gottes“.
Es gab insgesamt vier Phasen der Zunahme, die uns auf folgende Zeitfenster Gottes aufmerksam machen sollen:

 

1. das Wasser bis zu den Knöcheln => Pessach (Anm.: Vergebung und Erlösung durch das Blut des Lammes)

2. das Wasser bis zu den Knien => Schawuot/ das Fest der Wochen/ Pfingsten (Anm.: Vertrauensgabe Gott gegenüber für die kommende Versorgung/ die Gabe von übernatürlicher Offenbarung - das Geben der Torah/ Ausgießung des Heiligen Geistes)

3. das Wasser bis zur Hüfte => Sukkot/ Laubhüttenfest (Anm.: Fest der Herrlichkeit Gottes/ Danksagung für die von Gott gegebene Ernte)

4. das Wasser, das den gesamten Körper von Hesekiel bedeckte => der geisterfüllte Wandel des Leibes Jesu in den Zeitfenstern Gottes und in der Fülle seiner Herrlichkeit

 

Der Prophet Johannes der Täufer und das Flussbett

Weil es Johannes der Täufer verstand ebenfalls ins Flussbett des Jordans einzutreten, taten viele Menschen Buße und ließen sich als Zeichen von ihm im Jordan taufen.
Das war jedoch nicht alles, sondern weil Johannes die Kraft des "Flussbettes" Gottes für diese Zeit verstand, konnte er den Himmel offen sowie den Heiligen Geist über dem Lamm Gottes (Anm.: Jesus Christus) in Form einer Taube herabkommen sehen und die Stimme des himmlischen Vaters hören (vgl. Matthäus 3,13-17).

Matthäus 3,13-17:
13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.
14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er es geschehen.
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Fazit

Das bedeutet, dass wenn wir uns als Heilige im Leib Jesu in der apostolischen Ordnung Gottes aufhalten, sind wir in der Lage, effektiv Frucht für diese Zeit hervorzubringen.
Prophetie, die nicht in der Ordnung Gottes abläuft, "verläuft" sich in meinen Worten ausgedrückt im Sand.
Apostolische Ordnung meint, dass der prophetische Fluss Gottes apostolisch geführt werden sollte, was dem Aufstehen des Apostels Petrus mit allen anderen Aposteln zur Ausgießung von Schawuot/Pfingsten gleichkommt, wo Petrus die Ausgießung des Heiligen Geistes den Menschen erklärte (vgl. Apostelgeschichte 2,14-36)

Was ist apostolische Führung?

Das Fundament der Kirche seiend, ist apostolische Führung der Eckstein von der Lebensfähigkeit des Neuen Testaments (vgl. Epheser 2,20).
Offenbarung, Vermittlung und Bildung sind der Schlüssel zur apostolischen Entwicklung mit dem Schwerpunkt auf geistlicher Entwicklung. Lehreinheiten und kirchliche Organisation sind vorderste Initiativen der apostolisch Führenden. Der Schutz der Organisation durch das Vorbereiten und das Einsetzen der richtigen Personen an ihren Platz sind vorrangig.
Ursprünge, Geschichte und Antike sind beharrlich an die zeitlichen Lehren der Apostel gebunden. Apostel sind die hohen Rufenden, die das Volk konstant herausfordern zu wachsen, sich auszudehnen und über das Irdische aufstehen, um Gott auf Seiner Ebene zu dienen. Sie sind vorwärts getrieben zu bauen, kreativ und erfinderisch zu sein.

Der Apostel fördert göttliche Ordnung, Gottes Anbetung und des Volkes priesterlichen Dienst ihrem König gegenüber.
Sie sind ewigkeitsdenkend und wollen Christi Ewigkeit jeden Tag in dem Jetzt ausüben und abwickeln.
Als großartige Gouverneure (Anm.: Führende) nehmen sie Leiterschaft über die routinemäßige Organisation der Gemeinde hinaus und bringen sie in die Regierung des Königreiches.
Apostolische Leiter sind intelligent, strukturiert und informativ. Lernen und lehren sind für sie wichtig, um Menschen umzuwandeln, von dem Ort am Kreuz, wo sie sich aufhalten, zu dem, wozu Gott sie für immer geschaffen hat (vgl. Hebräer 6,1-3).
Ihre intime Beziehung mit dem auferstandenen Christus macht sie zu überzeugten Leitern, feurigen Arbeitern und hingegebenen Überbringern von Gottes Wahrheit, die wirksam die Kräfte der Zeitalter, welche kommen, demonstrieren. (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 60 und Seite 61)

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 14. DEZEMBER 2016 | 14. KISLEW 5777

„Da ist der Klang des Schnippens in der Atmosphäre, der dich dazu veranlasst die Worte zu sprechen, die du in deinem Herzen trägst!
Es sind die Worte der guten Nachricht, die eine neue Bewegung von Menschen hervorbringt!
Es ist die Bewegung von Menschen, die aus der Struktur der Knechtschaft in die Struktur der Sohnschaft wechseln, spricht der Geist des Propheten!
Da ist die Hand des himmlischen Vaters, die auf die Menschen kommt, die sich zurückgestellt fühlen und plötzlich aufgrund des Gnadenerweises Gottes an einer einflussreichen Stelle stehen!
Da ist die Kraft der „vier Winde“ Gottes, die dazu beiträgt, dass das, was zuletzt schien an die erste Stelle tritt, weil es um das richtige Maß der Nachfolge geht (vgl. Lukas 13,29-30)!
Das, was klein und jung vor den Augen der Menschen erscheint, wird aufgrund der wahren Hingabe Gott gegenüber durch die Königlichkeit und Größe Gottes begleitet, spricht der Geist des Propheten (vgl. Psalm 68,27-28)!
Friedfertigkeit trifft auf Raub und führt dazu, dass Jesus Christus als der Löwe und das Lamm erkannt wird, so dass es zur übernatürlichen Versorgung kommt und die alte Schlange den Fluch ihrer Worte ernten muss, spricht der Geist des HERRN (vgl. Jesaja 65,25 i.V.m. Johannes 10,9)!
JESUS CHRISTUS, DER KÖNIG DER KÖNIGE wird gesehen und Sein errungener Sieg am mittleren Kreuz von Golgatha erfahren!
Da ist die Kraft des Heiligen Geistes, der wie ein plötzlich auftretender Sturmwind die Schafspelze von Menschen hinweg reißt, die in Gesetzlichkeit und Täuschung gefangen sind, so dass sie die Identität des „Sohnes Benjamin“ erkennen und auf neue Weise das Wort Gottes verstehen!
Das hat zur Folge, dass sie den empfangenen Segen an Menschen austeilen (vgl. 1.Mose 49,27 i.V.m. Matthäus 13,52)!
Da ist die frische, beginnende Salbung, die der HERR für diese Zeit zu denen fließen lässt, die sensibel auf Seine Zeit reagieren (vgl. Lukas 19,42a)!
Die göttliche Sensibilität führt dazu, dass die Zeit mit wichtigen Zeitpunkten gefüllt wird, die die Lebendigkeit Gottes in sich tragen und zum Erwachen sowie Erkennen überleiten, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Mose 2,7 i.V.m. 1.Mose 2,21-23)!“

Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Lukas 13,29-30:
29 Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.
30 Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.

Psalm 68,27-28:
27 „Lobet Gott in den Versammlungen, den HERRN, die ihr von Israel herstammt.“
28 Benjamin, der Jüngste, geht ihnen voran, die Fürsten Judas mit ihren Scharen, die Fürsten Sebulons, die Fürsten Naftalis.

Jesaja 65,25 (Rev. Elberfelder):
25 Wolf und Lamm werden zusammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR.

Johannes 10,9:
9 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

1.Mose 49,27:
27 Benjamin ist ein reißender Wolf; des Morgens wird er Raub fressen und des Abends wird er Beute austeilen.

Matthäus 13,52:
52 Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

Lukas 19,42a:
… 42 und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! …

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

1.Mose 2,21-23:
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Aufgrund des schädigenden Ereignisses am Abend des 19.12.2016 auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg, bei dem viele Menschen starben und verletzt wurden, möchte ich die folgende Botschaft zur Verfügung stellen, die sich mit der Frage des „Warums?“ beschäftigt, die in den Herzen von Menschen bei solchen Ereignissen auftritt.
Da ich mich aufgrund der Gnade Gottes seit vielen Jahren im prophetischen Bereich bewegen darf und er mich gelehrt hat, die Zeichen der Zeit zu erkennen bzw. diese aus dem Bereich der Erkenntnis, die verborgen in Jesus Christus liegt, interpretieren zu dürfen, möchte ich zuerst auf einige Punkte des genannten traurigen Ereignisses eingehen.

Der Weihnachtsmarkt am „Breitscheidplatz“

Über das Fernsehen und auch den sozialen Netzwerken erreichten uns schockierende Bilder vom Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg, wo ein schwarzer Lkw mit polnischem Kennzeichen in der zu dieser Zeit anwesenden Menschenmenge von dem Fahrer/Täter bewusst hinein gelenkt wurde, so dass viele Menschen starben und verletzt wurden.

Der Name „Ariel“

Laut Presseberichten ist der Vorname des Lkw-Besitzers der hebräische Name „Ariel“, was soviel wie „Löwe“ bzw. auch „Feuerherd“ bedeutet.
Weiterhin wurde über mehrere Stunden über das Fernsehen der schwarze Lkw und ein Teil des Weihnachtsmarkts gezeigt, wo im Hintergrund die alte sowie die neue Gedächtniskirche und der leuchtende Mercedes-Stern auf dem „Europa Center“ bei Nacht zu sehen war.

Das prophetische Wort vom 14. Dezember 2016

Am 14. Dezember 2016 sprach der HERR verschlüsselt in dem prophetischen Wort „Der Klang des Schnippens und die neue Bewegung“ folgenden Satz:

„Friedfertigkeit trifft auf Raub und führt dazu, dass Jesus Christus als der Löwe und das Lamm erkannt wird, so dass es zur übernatürlichen Versorgung kommt und die alte Schlange den Fluch ihrer Worte ernten muss, spricht der Geist des HERRN (vgl. Jesaja 65,25 i.V.m. Johannes 10,9)!
JESUS CHRISTUS, DER KÖNIG DER KÖNIGE wird gesehen und Sein errungener Sieg am mittleren Kreuz von Golgatha erfahren!“

Da das Weihnachtsfest, das der gegebenen Liebe Gottes und seines Friedens ist, bei dem es sich um Jesus Christus handelt und der schwarze Lkw in die unschuldige Menschenmenge fuhr, wo sich die zwei Gebäude der Gedächtniskirche (Anm.: alt und neu) befinden, ist deutlich ein Raub inmitten von Friedfertigkeit zu erkennen.

Das Zeitfenster des biblischen Monats „Kislew“

Wir befinden uns als Volk Gottes im Zeitfenster des biblischen Monats „Kislew“, welches die Zeit ist, um gegen Festungen der Finsternis gemäß Epheser 6,12 zu kämpfen.
Es ist für uns als geisterfülltes Volk Gottes notwendig, dass wir uns in Erinnerung (Anm.: Gedächtniskirche) rufen, dass wir nicht „nur“ Kinder/Söhne Gottes und ein königliches Priestertum sind, sondern auch eine geistliche Armee, die nicht gegen Fleisch und Blut kämpft, sondern gegen die gegenwärtige geistliche Finsternis (vgl. Epheser 6,12).

Epheser 6,12:
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Heller leuchten

Es ist unsere Aufgabe als heilige Armee des HERRN heller in dieser Zeit zu leuchten als es zuvor der Fall war, indem wir die mannigfaltige Weisheit Gottes, den Mächten und Gewalten im Himmel gemeinsam kundtun (vgl. Epheser 3,10 i.V.m. Markus 16,15)!

Epheser 3,10:
… 10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.

Markus 16,15:
15 Und er (Anm.: Jesus Christus) sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt (Anm.: Das griechische Wort ist “kosmos” und meint auch das All.) und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Es ist die messianische Braut als Armee des HERRN, die ein heiliges Fürstentum ist, das vom Himmel aus handelt und im Kosmosbereich regiert, damit sich die Pläne Gottes auf der Erde manifestieren (vgl. Offenbarung 21,2).

Offenbarung 21,2:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Die Strategie

Anhand des prophetischen Wortes, das mir der HERR am 14. Dezember 2016 gab, können wir eine Strategie entnehmen, die es beinhaltet, dass Satan, der Widersacher, der die betreffenden Menschen in seinen Plänen der Finsternis als Sklaven steuert, Fluch ernten wird, indem wir die Gerechtigkeit durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, der der König der Könige ist, vor den Menschen leben und verkünden (vgl. Jesaja 9,1-4; Matthäus 5,14 i.V.m. 2.Petrus 1,19)!

Jesaja 9,1-4:
1 Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
2 Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt.
3 Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians.
4 Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.

Matthäus 5,14:
14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

2.Petrus 1,19:
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.

Es ist jetzt für uns als Volk Gottes in Deutschland höchste Zeit aufzustehen und die Wahrheit zu sprechen!
Deshalb ist es mir wichtig, das folgende prophetische Wort über das „Warum?“ zur Verfügung zu stellen, was ich bereits im März 2013 veröffentlichte.

Herausfordernde/schockierende Lebensumstände

Da wir in unserem Leben immer mal wieder mit herausfordernden oder sogar schockierenden Lebensumständen konfrontiert werden, möchte ich mit dieser Botschaft einen Teil dazu beitragen, um mehr Klarheit zu bringen.
Hierzu ist es notwendig, dass das Wort Gottes richtig angewendet und betrachtet wird.
Ich schreibe diese Botschaft aus der Perspektive eines wiedergeborenen Christen und werde deshalb nicht auf andere Gedankenansätze eingehen.
Gerade Menschen, die sich den Berufen wie der Krankenbetreuung, Feuerwehr, Polizei etc. widmen, haben des Öfteren mit Todesfällen zu tun und unter anderem auch mit dem damit verbundenen Leid bzw. Schmerz.
Je jünger die Menschen sind und sterben, desto größer berührt solch ein Verlust die damit im Zusammenhang stehenden Menschen, seien es die betreffenden Familienmitglieder oder auch die involvierten Hilfskräfte.

Die Frage nach dem “Warum?”

Die erste Frage, die sich bei diesen schmerzhaften Ereignissen meistens zuerst in dem Herzen eines Menschen entwickelt, ist die Frage “Warum?“.
Um eine befriedigende Antwort auf diese Fragestellung zu geben, möchte ich an dieser Stelle die Bibel als das Wort Gottes anwenden.
Zuerst ist es notwendig zu wissen, dass der himmlische Vater kein Gott des Todes sondern des Lebens ist. Deshalb ist es nicht ratsam eine Anklage in die Richtung von Gott zu adressieren, weil durch den Sündenfall des ersten Adams die Sünde Einzug in unseren Erdenbereich gehalten hat, welche durch Satan, den Gegenspieler Gottes bis in unsere heutige Zeit hineinwirkt (vgl. Johannes 10,10; 1.Johannes 4,9; 1.Johannes 5,11; Galater 2,20).

Johannes 10,10:
10 Ein Dieb (Anm.: Symbol für Satan) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich (Anm.: Jesus Christus) bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

1.Johannes 4,9:
9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.

1.Johannes 5,11:
11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.

Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Das Böse wird durch den Fürsten dieser Welt, dem Teufel hervorgebracht, der Menschen dazu missbraucht sich seinen Plänen hinzugeben, um diese auf der Erde im sichtbaren Bereich zu etablieren oder auch die Familienlinie durch aktive Generationsflüche, wenn diese noch nicht durch die Vergebung des Blutes von Jesus Christus bereinigt wurden, zu infiltrieren, damit die betreffenden Menschen durch leidvolle Lebensumstände blockiert werden, Gott zu suchen (vgl. 1.Petrus 5,8 i.V.m. 2.Mose 20,4-6).

1.Petrus 5,8:
8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

2.Mose 20,4-6:
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Die Wichtigkeit der Achtung von Gottes festgelegten Grenzen

Gott hat uns Menschen auf der Erde Anweisungen gegeben, die dazu gedacht sind, uns in unserem Leben zu schützen, so ähnlich wie ein aufgestellter Zaun, der um ein Grundstück gezogen ist, so dass es für außen stehende Menschen erkennbar ist, dass an dieser Stelle der Wert bzw. das Grundstück eines Mitmenschen beginnt oder auch endet.
Wenn jedoch die von Gott aufgestellten Schutzzäune durch die Menschheit durchbrochen werden, hat das immer Konsequenzen, da Gott ein gerechter Gott ist und somit dem Sämann, der Böses gesät hat, auch Böses ernten lässt (vgl. Galater 6,7-8); was durch den Einfluss des Teufels geschieht, es sei denn, dass für diese Übertretungen Buße getan also um Vergebung gebeten wird, so dass der Schutzzaun wieder aufgerichtet wird, indem gerechte Taten folgen (vgl. 2.Chronik 7,13-15).

2.Chronik 7,13-15:
13 Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, dass es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse 14 und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.
15 So sollen nun meine Augen offen sein und meine Ohren aufmerken auf das Gebet an dieser Stätte.

Wenn wir uns in diesem Schutzrahmen des himmlischen Vaters bewegen, bleiben wir im Schutz, was nicht bedeutet, dass wir es nie in unserem Leben mit Schwierigkeiten zu tun haben, jedoch besitzen wir große Zuversicht, weil wir wissen, dass Gott alles in seiner Hand hat, auch wenn der böse Gegenspieler uns etwas anderes vormachen will.
Es ist wichtig, dass wir an der Wahrheit festhalten, und die Wahrheit ist Jesus Christus (vgl. Johannes 14,6).

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Gott versteht den Verlust eines lieben Menschen

Auch der himmlische Vater hat seinen Sohn Jesus Christus für uns Menschen hingegeben, so dass uns die Sünden bzw. Missetaten vergeben werden bzw. sind und dort, wo wir Krankheit erleben in die Gesundheit eintreten, wenn wir ihm nachfolgen (vgl. Johannes 3,16-17 i.V.m. Jesaja 53,4-7).

Johannes 3,16-17:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Jesaja 53,4-7:
4 Fürwahr, er (Anm.: Jesus Christus) trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.
7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
Das bedeutet, dass der himmlische Vater mit uns mitfühlt, wenn wir Menschen, die wir lieben durch den Eintritt von Tod verlieren.
Wichtiger jedoch ist es Gott, dass die Menschen seine Liebe in ihrem Herzen tragen, die Jesus Christus ist, bevor sie sterben.
Bei Menschen, die aufgrund ihres Alters schon selbst Entscheidungen treffen können, ist dies ein sehr wichtiger Schritt, weil das Leben nicht auf der Erde endet, sondern in der Ewigkeit weiter geht.
Gott verlangt danach, dass jeder Mensch gerettet wird, jedoch ist dies an die Entscheidung für Jesus Christus gekoppelt (vgl. Hesekiel 18,32 i.V.m Apostelgeschichte 2,21).

Hesekiel 18,32:
32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.

Apostelgeschichte 2,21:
“… 21 Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.”

Ohne die richtige Offenbarungserkenntnis von Jesus Christus sind Menschen nicht in der Lage, Gott als ihren Vater zu erkennen und das ist häufig der Grund, warum einige Menschen die wahre Liebe Gottes nicht nachvollziehen können (vgl. Johannes 14,9).

Johannes 14,9:
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Gott ist nicht ein Gott, der mit einem richtenden Zeigefinger auf die Erde zeigt, um Zerstörung zu bringen, sondern er möchte mit seiner Liebe die Menschen zu seinem Sohn Jesus ziehen (vgl. Johannes 6,44).

Johannes 6,44:
44 Es kann niemand zu mir (Anm.: Jesus Christus) kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Und genau an dieser Stelle versucht Satan, der böse Gegenspieler an schmerzhafte Ereignisse oder mit einer falschen Logik bzw. Intelligenz den Glauben an die Wahrheit zu töten oder ihn in Religion zu verwandeln, um Menschen in eine Traditionsfalle tappen zu lassen. Diese Fallenart ist von Menschen erschaffen worden und nicht von Gott.
Gottes Ziel war und ist es bis heute eine direkte persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Menschen herzustellen, so wie er es im Garten Eden mit dem ersten Adam besaß, jedoch hat Gott uns mit einem freien Willen ausgestattet, so dass wir uns als Menschen für eine Beziehung mit Gott oder uns dagegen entscheiden können.

Der tragische Verlust eines Kindes

Dieser Abschnitt soll all den Menschen dienen, die in ihrem Leben mit dem Verlust eines Kindes bzw. Säuglings konfrontiert wurden.
Zuerst möchte ich festhalten, dass uns Jesus Christus über die Stellung der Kinder und deren zugeteilten Engel einen besonderen prophetischen Einblick in die geistliche Welt gegeben hat, indem er über ihre hohe Stellung sprach, die sie in den Augen Gottes besitzen (vgl. Matthäus 18,10).
Matthäus 18,10:
10 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Die oben genannte hohe Stellung der Kinder in den Augen Gottes wird ebenfalls an der Reaktion von Jesus deutlich als er den auf ihn zukommenden Kindern Zutritt gewährte, obwohl einige Jünger/Erwachsene ihnen den Zugang versperren wollten (vgl. Markus 10,13-16).

Markus 10,13-16:
13 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
14 Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.
15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
16 Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Ebenfalls machte Jesus die hohe Stellung der Kinder durch folgende Äußerung deutlich, bei der er die Menschen adressierte, die den Kindern ein Anstoß sein würden (vgl. Matthäus 18,6-7).

Matthäus 18,6-7:
6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!

Da wie eben erwähnt, Säuglinge und Kleinkinder eine besondere Stellung in Gottes Augen haben und noch nicht direkt über einen freien Willen im Bereich wichtiger Entscheidungen verfügen und es weiterhin von Gott auf die Weise eingeteilt wurde, dass die Eltern für ihre Kinder bis zu einem bestimmten Reifestatus sorgen sollen, wird daraus deutlich, dass Kinder von Gott besonders behandelt werden.
Wenn Kinder, die noch nicht über einen klaren freien Willen verfügen plötzlich durch einen Angriff des Bösen sterben, sind diese Kinder nicht verloren, sondern kommen in den Himmel zu Gott, dem Vater.
Das wird anhand der Äußerung von König David deutlich als er seinen Sohn in jungem Alter verlor (vgl. 2.Samuel 12,16-23).

2.Samuel 12,16-23:
16 Und David suchte Gott um des Knäbleins willen und fastete, und wenn er heimkam, lag er über Nacht auf der Erde.
17 Da traten herzu die Ältesten seines Hauses und wollten ihn aufrichten von der Erde; er aber wollte nicht und aß auch nicht mit ihnen.
18 Am siebenten Tage aber starb das Kind. Und die Männer Davids fürchteten sich, ihm zu sagen, dass das Kind tot sei; denn sie dachten: Siehe, als das Kind noch am Leben war, redeten wir mit ihm und er hörte nicht auf uns; wie könnten wir ihm nun sagen: Das Kind ist tot! Er könnte ein Unheil anrichten.
19 Als aber David sah, dass seine Männer leise redeten, merkte er, dass das Kind tot sei, und sprach zu seinen Männern: Ist das Kind tot? Sie sprachen: Ja.
20 Da stand David von der Erde auf und wusch sich und salbte sich und zog andere Kleider an und ging in das Haus des HERRN und betete an. Und als er wieder heimkam, ließ er sich Speise auftragen und aß.
21 Da sprachen seine Männer zu ihm: Was soll das, was du tust? Als das Kind lebte, hast du gefastet und geweint; nun es aber gestorben ist, stehst du auf und isst?
22 Er sprach: Als das Kind noch lebte, fastete ich und weinte; denn ich dachte: Wer weiß, ob mir der HERR nicht gnädig wird und das Kind am Leben bleibt.
23 Nun es aber tot ist, was soll ich fasten? Kann ich es wieder zurückholen? Ich werde wohl zu ihm fahren; es kommt aber nicht wieder zu mir zurück.

Geburten sind die Eingangsprozesse aus der Ewigkeit in die temporäre Zeit auf der Erde

Damit wir den Prozess der Geburt richtig verstehen, muss uns bewusst sein, dass Kinder solange sie sich in der Gebärmutter befinden sich in einem Übergangsstadium zwischen “Himmel und Erde” aufhalten, der schon mit einem Kampf verbunden ist, da Gott bereits die Identität des Kindes in das Kind hineingewoben hat (vgl. Psalm 139,13-16 i.V.m. Jeremia 1,4-5)

Psalm 139,13-16:
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.

Jeremia 1,4-5:
4 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 5 Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.

Auch wenn die Eltern nicht Christus gläubig sind, hat Gott eine übernatürliche Berufung in jeden Menschen hineingewoben, der sich jedoch nur dann aktiviert, wenn man sich für Jesus Christus entscheidet.
Da der Teufel zwar nicht alles weiß, jedoch einige Dinge von den Plänen Gottes erahnen kann, versucht er genau in diesen Prozessen seinen Angriff auf das Leben, weil er nicht will, dass sich Gottes Plan auf der Erde durch das Kind entfaltet.
Wenn Satan das Kind im Mutterleib nicht vernichten kann, versucht er es bei der Geburt; wenn er es bei der Geburt nicht schafft, versucht er es im Leben des Kindes durch verschiedene Angriffe.
Diese böse Vorgehensweise wird z.B. deutlich bei der Geburt von Mose oder auch von Jesus, wo der Teufel Regierungen dazu missbrauchte, um junges Leben zu vernichten (vgl. 2.Mose 1,15-16.22; Matthäus 2,16).

2.Mose 1,15-16.22:
15 Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua: 16 Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, dass es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist es aber eine Tochter, so lasst sie leben. …
22 Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.

Matthäus 2,16:
16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.

Nicht durch Rückschläge aufhalten lassen

Auch wenn es der Böse aus welchen Gründen auch immer auf irgendeine Weise geschafft hat, junges Leben zu töten, ist es wichtig zu wissen, dass die für das Kind bestimmte Verheißung Gottes nicht verloren ist.
Ich ermutige immer wieder die Eltern bevor es zur Geburt eines Kindes kommt, Gott zu fragen wie das Kind heißen soll, weil Gott im Thronsaal bereits den Geist des Kindes beim Namen gerufen hat bevor es in die Gebärmutter der Frau durch den Liebesakt mit ihrem Mann in der Ehe eingepflanzt wird.
Da die Kinder wie schon erwähnt eine hohe Stellung in den Augen Gottes haben, gleicht ein gestorbenes Kind, wenn es nicht zum Leben zurückkommt einem Weizenkorn, das in die Erde gefallen ist und viel Frucht hervorbringt (vgl. Johannes 12,24).

Johannes 12,24:
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Bei Gott wiegt der Tod eines Kindes sowie unschuldiger Menschen schwer und Gott wird dafür den Bösen bestrafen; da dürfen wir uns sicher sein.
Die einschüchternden Angriffe des bösen Feindes sollten uns nicht aufhalten am Leben festzuhalten und weiterhin Leben in der Ordnung und im Auftrag Gottes auf der Erde hervorzubringen (vgl. 1.Mose 1,27-28).

1.Mose 1,27-28:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm