Einleitung

Da wir uns als Volk Gottes am Anfang des neuen biblischen Jahres 5777 befinden, der einer Tür inmitten der aufwärts bewegenden Zeitspirale des HERRN gleichkommt, möchte ich diese Botschaft dazu nutzen, um über die Bedeutung von der Funktion der Säulen im Königreich Gottes zu schreiben.
In diesem Zusammenhang ist es mein Anliegen auf die zwei bronzenen Säulen am Eingang des Tempels von Salomo einzugehen.

Die Säulen Jachin und Boas

Die Säule, die sich auf der rechten Seite am Eingang des Tempels von König Salomo befand, wurde von ihm „Jachin –  Er/Gott erbaut.“ genannt.
Diese Säule wurde jedoch nicht allein am Eingang des Tempels etabliert, sondern gemeinsam mit einer weiteren Säule, die zur linken Seite stand und Boas – „In ihm/Gott ist Stärke.“ genannt wurde (vgl. 1.Könige 7,21-22).

1.Könige 7,21-22:
21 Und er richtete die Säulen auf vor der Vorhalle des Tempels; die er zur rechten Hand setzte, nannte er Jachin, und die er zur linken Hand setzte, nannte er Boas.
22 Und oben auf den Säulen war Lilienschmuck. So wurde vollendet das Werk der Säulen.

Die Grundstruktur und der Eingangsbereich

Damit die beiden bronzenen Säulen aufgerichtet werden konnten, musste zuerst der Tempel in seinem Grundgerüst etabliert sein, so dass der Eingangsbereich mit den zwei bronzenen Säulen ausgestattet werden konnte.

Der Kupferschmied Hiram

Diese Aufgabe übernahm ein Kupferschmied mit dem Namen „Hiram – edelgeboren“, der aus „Tyrus-Fels“ kam und der Sohn einer Witwe war, die aus dem Stamm „Naphtali-Mein Kampf“ stammte (vgl. 1.Könige 7,13-14).

1.Könige 7,13-14:
13 Und der König Salomo sandte hin und ließ holen Hiram von Tyrus 14 – den Sohn einer Witwe aus dem Stamm Naphtali, sein Vater aber war aus Tyrus gewesen –; der war ein Kupferschmied, voll Weisheit, Verstand und Kunst in allerlei Kupferarbeit. Der kam zum König Salomo und machte ihm alle seine Werke.

Die Bedeutung der Säulen

Da auch Säulen im Wort Gottes mit Menschen in Verbindung gesetzt werden, so wie es z.B. David über die Töchter Israels offenbarte und es ebenfalls Paulus über Jakobus, Kephas (Anm.: Petrus) sowie Johannes sagte aber auch Überwinder/Sieger in Jesus Christus als Säulen im Tempel Gottes genannt werden, kann man einen Bezug zwischen den bronzenen Säulen und den von Gott bestimmten Menschen erkennen, die einen „Säulencharakter“ im Königreich Gottes tragen (vgl. Psalm 144,12; Galater Offenbarung 3,12).

Psalm 144,12:
12 Unsere Söhne seien wie junge Bäume, die aufschießen in ihrer Jugendkraft – unsere Töchter wie Säulen, geschnitzt für Paläste – …

Galater 2,9:
… 9 und da sie die Gnade erkannten, die mir gegeben war, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen angesehen werden, mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, dass wir unter den Heiden, sie aber unter den Juden predigen sollten, …

Offenbarung 3,12 (Gemeinde Philadelphia):
12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel hernieder kommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.

Die äußere und die innere Kraft Gottes


Um an dieser Stelle eine Verbindung zu den beiden bronzenen Säulen am Tempel Salomos zu ziehen, ist zu erkennen, dass die rechte Säule „Jachin“ mit der nach außen manifestierenden Kraft Gottes verbunden ist, die Aufbau/Erbauung zur Folge hat und die linke Säule „Boas“ mit der innewohnenden Gegenwart der Stärke Gottes verknüpft ist.

Bronze

Das Material aus dem die zwei Säulen hergestellt wurden, war Kupfer bzw. Bronze, was im prophetischen Kontext auf den Dienst der Reinigung/Heiligung bzw. der Vergebung und Buße hindeutet.
Gemäß der Thora  bzw. dem Tanach (Anm.: Altes Testament) wuschen sich die Priester ihre Hände in dem bronzenen bzw. kupfernen Becken bevor sie in das Heiligtum gingen. Bronze/Kupfer steht auch für eine demütige Herzenshaltung (vgl. 2.Mose 38,8).

2.Mose 38,8:

8 Und er machte das Becken aus Kupfer und sein Gestell auch aus Kupfer von den Spiegeln der Frauen, die vor der Tür der Stiftshütte Dienst taten.

Die Aufgabe von Säulen ist es meistens etwas zu stützen, was bedeutet, dass sich ihr „Fuß“ auf einer unteren Ebene befindet und ihr Kapitell (Anm.: Kopf) die obere Ebene (Anm.: Decke) abstützt.

Gott, der Erbauer und die Liebesbeziehung

Da Gott unser Erbauer ist und die beiden bronzenen Säulen an ihrem Kapitell mit Lilien im Tempel von Salomo verziert waren, können wir anhand dessen und des Namens sowie der Herkunft des Kupferschmieds „Hiram“ den Charakterfluss des Heiligen Geistes erkennen (vgl. Jesaja 62,5; Hebräer 3,1-4 i.V.m. Hohelied 6,3).

Jesaja 62,5:
5 Denn wie ein junger Mann eine Jungfrau freit, so wird dich dein Erbauer freien, und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen.

Hebräer 3,1-4:
1 Darum, ihr heiligen Brüder, die ihr teilhabt an der himmlischen Berufung, schaut auf den Apostel und Hohenpriester, den wir bekennen, Jesus, 2 der da treu ist dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose in Gottes ganzem Hause.
3 Er ist aber größerer Ehre wert als Mose, so wie der Erbauer des Hauses größere Ehre hat als das Haus.
4 Denn jedes Haus wird von jemandem erbaut; der aber alles erbaut hat, das ist Gott.

Hohelied 6,3:
3 Mein Freund ist mein und ich bin sein, der unter den Lilien weidet (Anm.: die Kapitelle der Säulen waren mit Lilien verziert => Jesus sitzt im Himmel zur Rechten Gottes; vgl. Markus 16,19).

Hiram und Jesus Christus

Es ist Jesus Christus, der auf edle/übernatürliche Weise (Anm.: Hiram) durch die Jungfrau Maria geboren wurde und der Fels ist (Anm.: Tyrus; vgl. 1.Korinther 10,4), der den geistlichen Kampf gegen den Fürst dieser Welt kämpfte (Anm.: Naphtali), Anteil an unserer Schwachheit nahm (Anm.: die Mutter von Hiram war eine Witwe => Verlust; vgl. Hebräer 4,15) sowie den Sieg für die Menschheit zur Verfügung stellte bzw. stellt, den er am Kreuz von Golgatha errungen hat (vgl. 1.Korinther 15,54-57).

1.Korinther 15,54-57:
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (vgl. Jesaja 25,8; Hosea 13,14): „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

Nur die Menschen, die Jesus Christus in ihrem Leben anerkennen, können in seinem vollendeten Sieg wandeln.

Die Mutter von Hiram, der Sohn Gottes und der himmlische Vater

Weiterhin weist die Mutter von Hiram aus dem Stamm Naphtali auf den Vater und auf Jesus Christus als das Alpha und das Omega hin, weil es der Stamm Naphtali ist, der sich in der Armeeformation des Volkes Israel an letzter Stelle befindet und auf den Ersten hinweist, der der Löwe von Juda ist (vgl. 4.Mose 10,25-28 i.V.m. Offenbarung 1,8; Offenbarung 22,13).

4.Mose 10,12-14.25-28:
12 Und die Israeliten brachen auf aus der Wüste Sinai und die Wolke machte Halt in der Wüste Paran.
13 So brachen sie zum ersten Male auf nach dem Wort des HERRN durch Mose, 14 nämlich das Banner des Lagers der Söhne Juda brach zuerst auf, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Nachschon, der Sohn Amminadabs. …
25 Danach brach auf das Banner des Lagers der Söhne Dan als letztes aller Lager, Heerschar nach Heerschar, und Ahiëser, der Sohn Ammischaddais, gebot über ihr Heer 26 und Pagiël, der Sohn Ochrans, über das Heer des Stammes der Söhne Asser 27 und Ahira, der Sohn Enans, über das Heer des Stammes der Söhne Naphtali.
28 So brachen die Israeliten auf, Heerschar nach Heerschar.

Offenbarung 1,8:
8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Offenbarung 22,13:
13 Ich (Anm.: Jesus Christus) bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Die Bedeutung des Eingangs vom Tempel

Um in den Tempel – die Gegenwart des Vaters zu gelangen, ist ein bußfertiges Herz und ein Wandel in der Heiligung in Jesus Christus vonnöten (vgl. Johannes 3,3 i.V.m. Hebräer 12,14).

Johannes 3,3:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Hebräer 12,14:
14 Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, …

Jesus ist der Weg und die Tür, durch die wir zuerst hindurchgehen müssen, um den Vater intensiver erkennen zu können (vgl. Johannes 10,9; Johannes 14,6 i.V.m. Offenbarung 21,22).

Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Offenbarung 21,22:
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

PROPHEZEIT AM 04. OKTOBER 2016 | 02. TISCHRI/ETHANIM 5777, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da ist die Hand Gottes, die hinaufzieht, um an einem höheren Ort zu stehen!
Menschen versuchen dich auf einer Ebene zu halten aber der HERR führt dich an den höheren Ort, der mit der Autorität der Sohnschaft Gottes verbunden ist (vgl. Kolosser 3,1-4)!
Während du dich an dem höheren Ort befindest, begegnest du Menschen, mit denen dich der Heilige Geist zusammenzieht! Es sind Personen, die durch eine ähnliche Phase gegangen sind wie du!
Durch die Zusammenziehung erhöht der HERR die Stärke der wahren Vaterschaft, um zu Jesus Christus hinzuführen (vgl. Johannes 6,44)!
Da ist die Phase der Tiefe, die dich zur Höhe führt und die die Herrlichkeit vom Vater offenbart, spricht der Geist des Propheten (vgl. 1.Petrus 5,6 i.V.m. Johannes 1,14)!
Es geht um den Mittelpunkt zwischen den Schultern Gottes, wo die Salbung der Regierung des Himmels freigesetzt ist, um den Plan des Feindes zu durchkreuzen und zu zerstören!
Das Joch zerbricht durch die Einwirkung des Gesalbten (vgl. 5.Mose 33,12 i.V.m. Jesaja 10,27)!
Da ist die prophetische Salbung, die auf das feste Fundament hinweist und gründet, so dass es zu einer Neu-/ und Umpflanzung kommt!
Menschen werden enthoben und erhoben, weil es um die Wurzel und das Ergebnis geht, das mit dem richtigen Zeitpunkt Gottes und Seinem Beschluss in Erscheinung tritt (vgl. Jeremia 1,10 i.V.m. Daniel 2,21)!
Durch das Ergebnis wird das verdeckte Verlangen offenbar gemacht!
Das Erheben durch die Hand Gottes, ist mit der Tiefe verbunden, die der anderen Tiefe zuruft, so dass es zu einer Ausdehnung kommt, die ein größeres Aufgabenfeld in sich trägt, spricht der Geist des Propheten (vgl. Psalm 42,8b i.V.m. Jesaja 54,2-3)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden

Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Johannes 6,44:
44 Es kann niemand zu mir (Anm.: Jesus Christus) kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

1.Petrus 5,6:
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.

Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

5.Mose 33,12:
12 Und über Benjamin sprach er: Der Geliebte des HERRN wird sicher wohnen; allezeit wird Er die Hand über ihm halten und wird zwischen seinen Höhen (Anm.: Schultern) wohnen.

Jesaja 10,27 (Rev. Elberfelder):
27 An jenem Tag wird es geschehen, da weicht seine Last von deiner Schulter, und sein Joch wird von deinem Hals weggerissen, und vernichtet wird das Joch vor dem Fett (Anm.: durch die Salbung).

Jeremia 1,10:
10 Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.

Daniel 2,21:
21 Er ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand, …

Psalm 42,8b:
… 8b und eine Tiefe ruft die andere; …

Jesaja 54,2-3:
2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest!
3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Ich verspüre sehr stark in meinem Geist, dass der Heilige Geist dabei ist viele Heilige im Volk Gottes für die kommende Zeit neu auszurichten.
Hierbei gab mir der HERR ein lebendiges Zeichen über mehrere Tage am Himmel, indem er mich mitten in der Nacht das Rufen von Zugvögeln hören ließ, die auf ihrem Weg in ihre Überwinterungsquartiere waren.

Das Rufen der Zugvögel und die V-Formation

Während ich das Rufen der Zugvögel hörte, die als eine Einheit in einer V-Formation flogen, sprach der HERR zu mir und sagte, dass es für viele Heilige an der Zeit ist, die „kalte Umgebung“ zu verlassen.
Bei dieser Umgebung handelt es sich nicht buchstäblich um eine Umgebung mit niedrigen Temperaturen, sondern um die Präsenz der Kälte im Herzen von Menschen, aufgrund der zunehmenden Ungerechtigkeit, die eine Nichtbeachtung der Lehre Gottes sowie seiner festgelegten Zeiten beinhaltet (vgl. Matthäus 24,12).

Matthäus 24,12 (Neue Jerusalemer):
12 Und weil die Missachtung von Gottes Gesetz (Anm.: Thora) überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.

Das einheitliche Aufmachen der Zugvögel, um in der V-Formation zu fliegen, ist ein Hinweis auf die Wichtigkeit von Einheit mit Heiligen, die die selbe Gesinnung besitzen und sich in der Kraft des prophetischen Gebets sowie der prophetischen Anbetung bewegen, um in der Vision Gottes an das nächste Teilziel im Zentrum seines Willen zu gelangen (vgl. Matthäus 18,20).

Matthäus 18,20:
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Anm.: Jesus Christus) mitten unter ihnen.

Was ist prophetisches Gebet?

=> A) Prophetisches Gebet ist das Gebet, das vom Propheten mit dem ausdrücklichen Ziel geführt wird, damit sich die Umsetzung einer Prophezeiung manifestiert.
B) Es ist auch der Eingriff eines Propheten, der durch Fürbitte für andere eintritt.
C) Weiterhin ist es der Eingriff eines Propheten durch das prophetische Gebet, um die Kraft des Widerstands zu beseitigen, die die Prophezeiung einer Person behindert.
D) Geistliche Kampfführung.
Prophetisches Gebet hat immer einen fürbittenden Klang und zeigt starke autoritative Befehle gegenüber geistigen Kräften, die andere in der Regel nicht sehen können.
Diese Kräfte erfordern unerbittlichen Glauben und sind in der Regel von strategischer und taktischer Natur.
Prophetisches Gebet ist im Allgemeinen das, was für den Betrachter nicht bekannt ist, was bedeutet, dass die leise Stimme des Heiligen Geistes das Gebet leitet. Seine Macht ist es, was seine Worte und seine deutliche Inkraftsetzung wirksam macht.
<= (Teilauszug aus dem „Prophet`s Dictionary„ von Paula A. Price, Ph. D.; Seite 433 und Seite 434)

Das Kennen der festgesetzten Zeiten Gottes und seines festgelegten Territoriums


Weiterhin machte mir der HERR anhand des Zeichens der Zugvögel deutlich, dass es notwendig ist, seine festgesetzten Zeiten zu kennen aber auch sein festgelegtes Territorium in Jesus Christus, so ähnlich wie die Landtiere zu verstehen (vgl. Jeremia 8,7 i.V.m. Jesaja 1,3).

Jeremia 8,7:

7 Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen; aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen.

Jesaja 1,3:

3 Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt es nicht, und mein Volk versteht es nicht.

Ich betrachte es deshalb als keinen Zufall an, dass die Aufgabe Gottes an den zu dieser Zeit noch vereinten Menschen (Anm.: Adam und Eva) ging, den Vögeln und Tieren ihre Identität in Form der Namensgebung zuzuteilen (vgl. 1.Mose 2,19-20).

1.Mose 2,19-20:

19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.
20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre.

Die Flügel der Vögel und die Pfoten der Tiere

Im Zusammenhang mit den festgelegten Zeiten und dem Wissen sich im richtigen Territorium aufzuhalten, kann ein Bezug zu den Flügeln der Vögel und den Füßen bzw. Pfoten der Landtiere gezogen werden.

Das hebräische Wort für „Flügel“ ist „kānāṗ“ und bedeutet auch „Schwinge, Zipfel was mit dem In-sich-bergen in Gott in Form von Schutz aber auch das Ausbreiten des Zipfels vom Gewand eines Mannes, der in einer rechtsverbindlichen Weise diesen über seine auserwählte Frau ausbreitet (vgl. Rut 3,9).
Weiterhin waren die Quasten, die dazu bestimmt waren, um sich an die Befehle Gottes zu erinnern, an den vier Zipfeln des Obergewandes befestigt (vgl. 4.Mose 15,38-39 i.V.m. 5.Mose 22,12)."
(Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel, Seite 1630, Sprachschlüsselnummer: 3742)

Das Stehen mit den Füßen auf dem von Gott bestimmten Territorium ist in diesem Kontext mit dem Besitztum bzw. dem generationsübergreifenden Erbe in Jesus Christus verbunden (vgl. Josua 1,3; Josua 14,9).

Josua 1,3:
3 Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.

Josua 14,9:
9 Da schwor Mose an jenem Tage und sprach: Das Land, das dein Fuß betreten hat, soll dein und deiner Nachkommen Erbteil sein für immer, weil du dem HERRN, meinem Gott, treulich gefolgt bist.

Durch diese beiden genannten Worterklärungen wird deutlich, dass der Wandel in der Weisung und den Zeiten Gottes göttlichen Schutz, Geborgenheit und das generationsübergreifende Erbe zur Folge hat. Deshalb ist es wichtig, sich aus der Kälte/Dunkelheit (Anm.: Ungerechtigkeit) aufzumachen; Licht zu werden und an den Ort der göttlichen Präsenz zu kommen, die sein Licht (Anm.: Wärme => Gerechtigkeit und Liebe) bedeutet (vgl. Jesaja 60,1-3).

Jesaja 60,1-3:

1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht (Anm.: Sohnschaft => Gegenwart des Sohnes – Jesus Christus) kommt, und die Herrlichkeit des HERRN (Anm.: göttliche Vaterschaft => Gegenwart des himmlischen Vaters) geht auf über dir!
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.

Der Kampf um die Zeit

Als Volk Gottes sollten wir uns im Klaren darüber sein, dass ein unsichtbarer Kampf um die Zeit Gottes existiert, weil der Feind weiß, dass wenn er die Zeit des HERRN in unserer temporären Zeitzone durch den Einfluss von Sünde (Anm.: setzt Ungerechtigkeit frei) in unserem Leben verletzen kann, wir in eine Abwärtsspirale inmitten von Zeit hineingezogen werden und es deshalb dazu kommt, dass wir nicht einfach dort herauskommen, wenn wir es nicht verstehen, wie wir die Zeit durch das Blut von Jesus Christus erlösen können (vgl. Epheser 5,16-17).

Epheser 5,16-17:
… 16 und kauft (Anm.: erlöst => durch das Blut des Lammes) die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.

Die zwei von Gott gesetzten Zeitzyklen

Um die festgelegte Zeit Gottes besser zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass es zwei biblische Zeitzyklen gibt, bei denen es sich bei dem ersten Zeitzyklus um das biblische bürgerliche Jahr, das den Segenszyklus meint und sich vom Zeitpunkt von der Erschaffung des Menschen ausrichtet, handelt.
Bei dem zweiten Zeitzyklus handelt es sich um das biblische heilige Jahr, das mit dem biblischen Monat „Abib/Nissan“ beginnt, welches sich nach dem Blut des Lammes Gottes richtet, das zu Pessach vergossen wurde.
Abib/Nissan ist der Monat, nach dem sich alle anderen biblischen Monate gemäß dem Willen Gottes ausrichten müssen (vgl. 2.Mose 12,1-2 i.V.m. 2.Mose 34,18).

2.Mose 12,1-2:
1 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland: 2 Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen.

2.Mose 34,18:
18 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.

Die Verletzung von Gottes kreierter Zeit

Da Adam und Eva durch ihren Sündenfall den ersten kreierten Zeitzyklus Gottes (Anm.: Segenszyklus - „Seid fruchtbar und mehrt euch.“; vgl. 1.Mose 1,28) verletzten und dieser ab dem Zeitpunkt des Sündenfalls eine Abwärtsspirale (Anm.: Fluch) in sich trug, musste Gott einen neuen Zeitzyklus kreieren (Anm.: den Zyklus der Erlösung durch das Blut des Lammes), der mit dem Blut des Lammes im Zusammenhang stand, um die Abwärtsspirale im Zeitzyklus des Segens zu blockieren.
Im Monat „Abib/Nissan“ wurde das Volk Israel aus der Knechtschaft der Schlange befreit (Anm.: der Pharao trug als Herrschersymbol eine aufgerichtete Kobra auf dem Kopf) und der Segenszyklus Gottes erlöst.
Das bedeutet, dass wenn wir uns als Söhne Gottes in unserer Zeit zu einem Zeitpunkt bewusst dazu entscheiden sündhaft zu handeln und dieser Zeitpunkt in ein Zeitfenster von Gottes gesetzten Festzeiten fällt, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, kommt es zur Verletzung von Zeit, die im Leben des betreffenden Gläubigen verheerende Folgen hat, die dazu führen, dass dieser immer tiefer vom Widersacher in die Finsternis gezogen wird, was sogar bewirken kann, dass er sich von seinem himmlischen Vater aufgrund von Scham entfernt.

Das Aufmachen in einen höheren geistlichen Bereich

Es ist von Bedeutung, dass wir uns nicht mit dem Territorium der zunehmenden Ungerechtigkeit (Anm.: Kälte/Dunkelheit) vereinen, sondern uns im Geist in einen höheren geistlichen Bereich aufmachen, der mit der Regierungsherrschaft Gottes und seiner Liebe (Anm.: Wärme/Licht) verbunden ist (vgl. Kolosser 3,1-4).

Kolosser 3,1-4:
1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Nach Seinesgleichen suchen

Wenn wir uns für diesen Schritt entscheiden, ist es ratsam nach den Seinesgleichen zu suchen, um in einem einheitlichen Klang an das nächste Teilziel in Jesus Christus zu gelangen.
Nach Seinesgleichen im Leib Jesu zu suchen bedeutet nicht, dass es nur einen bestimmten Personenkreis gibt, sondern jeder Heilige sollte in dem Charakterfluss des Heiligen Geistes mit denen fließen, die sich im selben geistlichen „Flussbett“ aufhalten. Das bringt die Vielfalt und die Einheit des Leibes Jesu in der Welt ans Licht (vgl. Johannes 13,34-35 i.V.m. Jesus Sirach 13,19-20).

Johannes 13,34-35:
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.
35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Jesus Sirach 13,19-20:
19 Jedes Tier liebt seinesgleichen und jeder Mensch den, der ihm am nächsten steht.
20 Jedes Geschöpf hält sich zu seiner eignen Art; so soll auch der Mensch sich gesellen zu seinesgleichen.

In dieser einheitlichen Vielfalt wandelte auch das Volk Israel, nämlich in der Ordnung der zwölf Stämme, die verschiedene Charakteren besaßen, jedoch zusammen ein Volk ergaben (vgl. 1.Mose 49,28).

1.Mose 49,28:
28 Das sind die zwölf Stämme Israels alle, und das ist es, was ihr Vater zu ihnen geredet hat, als er sie segnete, einen jeden mit einem besonderen Segen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit
,

Daniel Glimm