Bereit sein für die neue Zeit

Jedes Mal, wenn Gott eine neue Zeit für seine Gemeinde eröffnet, ist es für uns als Volk Gottes wichtig für die kommende Bewegung des Heiligen Geistes, die eine Umwandlung für sein Haus im natürlichen Bereich mit sich bringt, bereit zu sein.
Diese Umwandlung ist mit der größeren Herrlichkeit verbunden, die einer Raupe gleichkommt, die sich zur richtigen Zeit zu einem Schmetterling verwandelt.
Als Jesus Christus zur der vom himmlischen Vater festgesetzten Zeit als Mensch auf die Erde kam, begann durch die Gegenwart des „großen Lichts“ Veränderung im Haus Gottes zu geschehen (vgl. Johannes 1,1-5 i.V.m. Jakobus 1,17).

Johannes 1,1-5:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

Jakobus 1,17:
17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.
 
=> Im Anfang war das Wort. Dieser Abschnitt des Verses geht zurück in die Ewigkeit, als Gott alles erschuf, nämlich das, was wir sehen und auch das, was wir nicht sehen. Alles ist durch das Wort geschaffen worden.
 
Das Wort war bei Gott. Der zweite Abschnitt des Verses reicht weiter in eine Zeit zurück, wo noch nichts geschaffen war. Auch zu dieser Zeit war das Wort bei Gott.
 
Das Wort war Gott. Der dritte Abschnitt des Verses reicht noch weiter in eine Zeit zurück, als das Wort Gott war, bevor das Wort aus Gott hervorkam.
 
Da das Wort Gottes in Johannes 1,4 als Person („Ihm“) bezeichnet wird, kann man daran erkennen, dass das Wort eine Person ist. Und diese Person ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er ist das Leben und das Licht der Menschen (vgl. Johannes 8,12).
 
Johannes 1,4:
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
 
Johannes 8,12:
12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
 
Jesus Christus ist das Wort, das aus Gott kam, das Wort, das bei Gott war und das Wort, durch das alles kreiert wurde, sowohl das Sichtbare als auch das Unsichtbare. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, das Ebenbild des Vater und der Glanz der Herrlichkeit Gottes. An dieser Stelle ist von Jesus die Rede, wie er war, bevor er auf die Erde kam. Diese Person, das Wort, kam in die Welt, die von ihm erschaffen wurde, zu einem Volk, dem er Licht (Leben) gab, aber die Menschen erkannten ihn nicht (vgl. Johannes 1,9-10).
 
Johannes 1,9-10:
9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.
10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.
 
Dieses Wort wurde Fleisch und nahm die Gestalt menschlichen Fleisches an, um unter uns zu leben.
Dieses Wort wurde von einer Jungfrau geboren und kam als Mensch und lebte unter uns (vgl. Johannes 1,14).
 
Johannes 1,14:
14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
 
Dieses Wort offenbarte uns die Herrlichkeit des unsichtbaren Gottes. Dieses Wort ist eine Person und sein Name ist Jesus Christus (vgl. Johannes 1,16-18).
 
Johannes 1,16-18:
16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.<=
(Bei dem Text, der in „=>“ gesetzt ist, handelt es sich um ein Teilauszug aus dem Buch „Die Rolle des Islam in der Endzeit“ von Faisal Malick, Seite 159-161)

Veränderung und Konfrontation

Der Veränderungsprozess in der Zeit von Jesus war mit der Konfrontation der Herzen der Menschen verbunden und das ist er auch heutzutage noch.
Die Kraft des Heiligen Geistes bewegt sich immer in Übereinstimmung mit den Geboten bzw. Anweisungen Gottes.
Das hebräische Wort für „Gebote“ ist „peh“ und bedeutet „Mund“, der z.B. damit verbunden ist zu atmen und zu pusten.
Wenn Gott uns anbläst steht Leben auf oder es beginnt eine neue Zeit von Leben (vgl. 1.Mose 2,7 i.V.m. Johannes 20,22).

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Johannes 20,22:
22 Und als er (Anm.: Jesus Christus) das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!

Jesus sagte, dass der Heilige Geist sich mit dem Klang seiner Worte bewegt und uns als sein Volk die Wahrheit offenbart (vgl. Johannes 16,13-15).

Johannes 16,13-15:
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Die Umwandlung und die größere Herrlichkeit

Die Umwandlung des Hauses Gottes auf Erden steht im Zusammenhang mit der größeren Herrlichkeit, so wie es der Prophet Haggai im Auftrag Gottes weissagte (vgl. Haggai 2,9).

Haggai 2,9:
9 Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth.

Diese zunehmende Herrlichkeit ist verbunden mit einer Erschütterung, die geschehen muss, um das Unerschütterliche zu offenbaren und den Segen Gottes für diese Zeit an die Oberfläche zu bringen (vgl. Haggai 2,6-8 i.V.m. Hebräer 12,26-29).

Haggai 2,6-8:
6 Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern.
7 Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.
8 Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der HERR Zebaoth.

Hebräer 12,26-29:
26 Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (vgl. Haggai 2,6): „Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.“
27 Dieses „Noch einmal“ aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann.
28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Die Hochzeit zu Kana und die Zeit von Hiob

Im Zusammenhang mit der erschütternden Umwandlung, die eine neue Zeit einläutet, existiert eine Verbindung zwischen der Hochzeit zu Kana und der Zeit von Hiob, was bedeutet, dass zu diesen Zeiten etwas Gutes zu Ende ging, das den Weg für etwas noch Schöneres ebnete.
Bei der Hochzeit zu Kana war es der Wein, der zu Ende ging und von Jesus mit Wasser in den Gefäßen ersetzt wurde, das sich in den besten Wein verwandelte, während es von den anwesenden Dienern geschöpft und dem Speisemeister überbracht wurde.
Das war das erste Mal, wo Jesus seine Herrlichkeit offenbarte  (vgl. Johannes 2,1-11).

Johannes 2,1-11:
1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was geht es dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Zur Zeit von Hiob gab es eine ähnliche Situation der Umwandlung, die jedoch innerhalb seiner Familie stattfand.
Hiob hatte sieben Söhne und drei Töchter, die es verstanden, wie man Feste zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Zyklus feierte (vgl. Hiob 1,1-2.4).

Hiob 1,1-2.4:
1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
2 Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, …
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause (Anm.: reihum) an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.

Zu der Festzeit, die von den Söhnen Hiobs vorbereitet wurde, spielten die Töchter eine bedeutende Rolle, weil sie den Beginn der jeweiligen Feiern bei ihren Brüdern einläuteten.
Die Töchter waren mit einer übernatürlichen Präsenz ausgestattet, die sie zu den Festen mitbrachten, so dass Gott darauf antwortete.
Die Begründung liegt darin, weil durch die Gegenwart der drei Töchter das Maß der Weisung Gottes im Haus des jeweiligen Sohnes von Hiob etabliert wurde, was mit dem starken Atem Gottes, der aus seinem Munde kommt, verbunden ist (Anm.: 7 Söhne + 3 Töchter = 10 Kinder; die Zahl „10“ steht im Zusammenhang mit den 10 Geboten; das hebräische Wort für Gebot ist verbunden mit dem Mund und dem Atem Gottes).

Die drei Töchter waren Träger zur Aufrechterhaltung und Intensivierung der Gegenwart Gottes, so wie es uns Prediger 4,12 i.V.m. Matthäus 18,20 offenbart.

Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

Matthäus 18,20:
20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Anm.: Jesus Christus) mitten unter ihnen.

Die sieben Söhne Hiobs lebten in einem Festzeitzyklus, den Gott durch einen starken Wind nachdem das Maß des ersten Festzeitzyklus vollständig erfüllt war, beendete (vgl. Hiob 1,4.18-19).

Hiob 1,4.18-19:
4 Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. …
18 Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.

Die göttliche dreifache Schnur und die Bewegung des Heiligen Geistes

Um die Verbindung zu der kommenden, größeren Herrlichkeit herzustellen, möchte ich auf das an dieser Stelle verwendete hebräische Wort für „groß“ (Anm.: in Bezug des Sturms) eingehen, das „gādôl“ ist und vom Wurzelwort „gādal“ abgeleitet wird, was unter anderem „groß werden, vergrößern, sich groß erweisen, wachsen, groß machen durch verbinden –  in Form von Schnüren, die zusammen gewoben werden“ bedeutet (Anm.: Teilauszug aus der Elberfelder Studienbibel zur Sprachschlüsselnummer 1441, 1453).
Durch die Gegenwart der göttlichen „dreifachen Schnur“, die durch die Töchter Hiobs repräsentiert wurde, antwortete Gott mit der großartigen Bewegung seines Geistes, um eine alte Festzeit abzuschließen und eine neue Festzeit der Freude zu beginnen.
Uns sollte als Volk Gottes in dieser Zeit klar sein, dass auf die Weise, wie wir unser Leben gelebt haben, nicht mehr weiter leben können, sondern uns für die intensivierte Bewegung des Heiligen Geistes öffnen und sie in unserem Leben willkommen heißen.
Das hat zur Folge, dass sich ebenfalls unser Umfeld der Gemeinschaft verändern wird.
Immer dann, wenn Gott seinen Wind sandte, der mit den vier Ecken verbunden war, kam es zur Erneuerung und zur lebendigen, einheitlichen Zusammenziehung, weil ein neuer Zeitzyklus begonnen hatte (vgl. Hiob 1,19; Hesekiel 37,9-10).

Hiob 1,19:
… 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir es ansagte.

Hesekiel 37,9-10:
9 Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden!
10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.

Die Bewegung des Heiligen Geistes ist verbunden mit der Aktivität der Engel der vier Winde, die gemeinsam die Transformation des Himmels durch die Kraft des gesprochenen prophetischen Wortes auf die Erde bringen, die mit einer größeren Herrlichkeit verbunden ist.
Gottes Engel sind Winde (vgl. Hebräer 1,7).

Hebräer 1,7:
7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …

Der Tag der Heimsuchung

Anhand der Bibelstelle aus Hiob 1 ist zu erkennen, dass Gott einen Wochenfestzyklus (Anm.: sieben Tage – sieben Söhne), der mit Jahren verbunden war, am achten Tag (Anm.: im Haus des erstgeborenen Sohnes von Hiob; vgl. Hiob 1,18-19) durch einen mächtigen Wind beendete, der den Tag der Heimsuchung Gottes repräsentierte.
Deshalb ist es kein Zufall, dass es sich bei den längsten biblischen Festen, die sich über eine Woche erstrecken, um folgende Feste handelt:
 
  1. Pessach (Anm.: feiert das Blut des Lammes – bereitgestellte Liebe Gottes zur Befreiung, Erlösung und Reinigung; vom 14. Abib/Nissan (Pessachabend) – 21. Abib/Nissan)
  2. Sukkot – Laubhüttenfest (Anm.: feiert die Herrlichkeit und die Versorgung Gottes; vom 15. Ethanim/Tischri – 22.Ethanim/Tischri => Laubhüttenfeier).
Das bedeutet, dass die kommende, größere Herrlichkeit Gottes mit dem Blut des Lammes und der übernatürlichen Versorgung verbunden ist.
Durch den mächtigen Wind aus der Wüste zur Zeit von Hiob wurde von Gott ein neuer Zeitzyklus angekündigt.
Diese Ankündigungszeit war mit „Geburtswehen“ für Hiob verbunden und wird es auch in dieser Zeit für uns als Volk Gottes sein.
Gott offenbarte sich während der Zeit der Geburtswehen Hiobs ihm gegenüber mit seiner Stärke und Weisheit, indem Gott seine Stimme in Form von Fragen inmitten des Wettersturms ertönen ließ (vgl. Hiob 38,1).

Hiob 38,1ff.:
1 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wettersturm und sprach: …

Gott stellte Hiob im o.g. Kapitel viele Fragen in Bezug auf seine Schöpfung, so dass Hiob von sich wegschaute, um allein die Größe Gottes vor Augen zu haben, damit die größere Herrlichkeit für die neue Zeit Hiobs hervorkommen und nicht durch Trauer, Schmerz oder Unglauben blockiert werden konnte.
Hiob hielt an der Gemeinschaft mit Gott fest, weil er wusste, dass dies der Schlüssel zum übernatürlichen Durchbruch war!

Die Herrlichkeit des Hauses vom letzten Adam

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Gott eine Zeitphase seiner Herrlichkeit, die mit dem „alten Haus“ (Anm.: erster Adam) verbunden war, beendete, um den Weg für die größere Herrlichkeit des neuen – geistlichen Hauses (Anm.: der letzte Adam; vgl. 1.Korinther 15,44-45) zu ebnen, was mit den sieben neugeborenen Söhnen und den drei neugeborenen Töchtern von Hiob verbunden ist.

1.Korinther 15,44-45:
44 Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib.
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.

Es waren die drei neugeborenen Töchter Hiobs und nicht seine Söhne, die am Ende mit Namen genannt wurden, was ein Hinweis auf die Identität der Braut Jesu und die größere Herrlichkeit Gottes ist.
Hiob verlor in der Vergangenheit seine sieben Söhne und drei Töchter aber er erhielt sie von Gott auf neue Weise zurück, weil Gott ein Gott der Generationen ist, der die Generationen absichert (vgl. Hiob 42,13-15).

Hiob 42,13-15:
13 Und er bekam sieben Söhne und drei Töchter 14 und nannte die erste Jemima (Anm.: bedeutet “Taube” => geisterfüllte Heilige in der Braut Jesu), die zweite Kezia (Anm.: bedeutet "Mutterzimt" und kommt von einem hebräischen Wurzelwort, das “niederbeugen, bücken” bedeutet => Demut und Verehrung) und die dritte Keren-Happuch (Anm.: bedeutet “Schminkhorn”  => regierende Schönheit) 15 Und es gab keine so schönen Frauen im ganzen Lande wie die Töchter Hiobs. Und ihr Vater gab ihnen Erbteil unter ihren Brüdern.

Die größere Herrlichkeit im neuen Haus weist auf eine Zeitphase hin, in die uns Gott erlaubt in seinen erfüllten, kreativen und etablierten Plan einzutreten, um seinen Segen in unserem Autoritätsfeld zu genießen und zugleich durch Gehorsam zu verwalten, so ähnlich wie Adam die Aufgaben im Garten anvertraut wurden (vgl. 1.Mose 2,8.15).

1.Mose 2,8.15:
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. …
15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Der Eintritt in den achten Tag

Gott ruft uns auf in seinen achten Tag einzutreten, was bedeutet, dass wir in das Vaterhaus seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus (Anm.: der letzte Adam) gehen, um die alte Zeit abzuschließen und die neue Zeit mit Gott zu beginnen, indem wir seinen zunehmenden Wind und sein Feuer für diese Zeit empfangen (vgl. 2.Korinther 5,17 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-4).

2.Korinther 5,17:
17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Apostelgeschichte 2,1-4:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Die sich drehenden Buchstaben

Vor einiger Zeit sprach der HERR zu mir, dass er Buchstaben innerhalb eines Wortes drehen wird, um ein neues Wort zu formen.
Während ich das Gleichnis über die zwei verlorenen Söhne aus Lukas 15,11-32 las, legte der Heilige Geist die Betonung auf den Vers 20, wo es heißt, dass der jüngere Sohn aufstand und zu seinem Vater lief. Als der Vater seinen Sohn auf sich zukommen sah, fiel er ihm um den Hals und küsste ihn. Hierbei legte der HERR den Wert auf das Wort „lief“ und auf das Wort „fiel“.

Lukas 15,20:
20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater.
Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Das Schauen und das Umarmen

Der Geist der Prophetie offenbarte mir anhand des oben genannten Verses, dass eine Vorgehensweise zu einem Ende gekommen ist und eine neue Vorgehensweise begonnen hat.
Er sagte, dass es die Zeit ist, mit dem eignen „Laufen“ (Anm.: Abmühen) aufzuhören und sich an dem von Gott bestimmten Ort aufzuhalten, um die Dinge Gottes zu sehen und diese durch Umarmung in die Arme einzuschließen.
Es geht hierbei darum, Gottes Gegenwart „einzufangen“ und mit göttlichem Gewicht in den Prozess innerhalb des Zeitzyklus Gottes einzutreten, der die Zeit, die verloren ging wieder gut macht bzw. aufholt.
Im prophetischen Kontext gesprochen bedeutet es für uns heutzutage, dass die jüngere Zeit (Anm.: jüngerer, verlorener Sohn) in die ältere Zeit (älterer, verlorener Sohn) eintritt, um Erneuerung, Erfrischung und Freude in das Haus Gottes zu bringen.

Die Bewegung der jüngeren Zeit

Das Gleichnis der verlorenen Söhne offenbart uns, dass die jüngere Zeit aktiviert wird, während ein widriger Umstand zu ihr prophezeit.
Bei dem Gleichnis waren es die Schoten der Schweine und der Hunger des jüngeren, verlorenen Sohnes, die ihn dazu veranlassten, sich an die gute Zeit im Haus seines Vaters zu erinnern (vgl. Lukas 15,15-18).

Lukas 15,15-18:
… 15 und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.
16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.
17 Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!
18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.

Die innere Leere des jüngeren, verlorenen Sohnes

Es war die innere Leere im jüngeren Sohn, die ihn dazu veranlasste, sein vom Vater gegebenes Erbe zu verprassen, um einen kurzen temporären Frieden in seiner Seele zu empfinden, der jedoch nicht lange anhielt.
Einer der Gründe, warum der jüngere Sohn das Haus seines Vaters verließ, kann gewesen sein, dass sein älterer Bruder ihn mit der Botschaft „alleine aus Werken gerecht zu werden“ (Anm.: Du musst das tun …, Du musst jenes tun …) im Haus des Vaters bedrückte.
Der jüngere Bruder befand sich zu dieser Zeit nicht in der wahren Liebesbeziehung zu seinem Vater, weil er zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich die Barmherzigkeit seines Vaters verstand, was durch seine spätere Äußerung, ein Tagelöhner im Haus des Vaters sein zu wollen, deutlich wurde (vgl. Lukas 15,19).

Lukas 15,19:
19 Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!

Der Mangel in der alten und der neuen Zeit


Im prophetischen Kontext gesprochen, offenbart der Umstand des jüngeren, verlorenen Sohnes, dass es Mangel in der jüngeren Zeit gibt, der mit dem Wert (Anm.: Fest) der ewigen Zeit des himmlischen Vaters gefüllt werden sollte.
Auf ähnliche Weise, existiert ein Mangel in der älteren Zeit, weil der ältere, verlorene Sohn, der nahe dem Vaterhaus war, die Liebe des Vaters ebenfalls nicht richtig verstand.
Während er all die Jahre im Haus seines Vaters lebte, war er sich seines väterlichen Erbes nicht bewusst und konnte deshalb nicht das Potential der ihm vom Vater zur Verfügung gestellten Segnungen erkennen.
Das wird durch seine Reaktion der Verärgerung deutlich als sein jüngerer Bruder wieder zurück in das Haus des Vaters kehrte (vgl. Lukas 15,25-32).

Lukas 15,25-32:
25 Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen 26 und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre.
27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat.
28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.
29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre.
30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.
31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.
32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

Wenn man dieses Ereignis in einem prophetischen Kontext betrachtet, bedeutet es, dass die religiöse Gesetzlichkeit die Segnung Gottes für die ältere Zeit blockierte, damit diese nicht in ein Erneuerungs-/ Erfrischungs-/ und Stärkungsprozess zu dem von Gott bestimmten Zeitpunkt (Anm.: Es wurde ein Fest im Haus des Vaters veranstaltet, und Feste sind im Wort Gottes mit Gottes festgelegten Festzeiten -  den biblischen Festen verknüpft.) in Gottes Ewigkeitszyklus eintreten konnte.

Die Wichtigkeit der wahrhaftigen Beziehung mit Gott

Es ist wichtig, dass wir als Volk Gottes in der kontinuierlichen Liebesbeziehung mit dem himmlischen Vater leben, die durch unseren Gehorsam ihm gegenüber ausgedrückt wird, indem wir sein Wort achten (vgl. Johannes 14,21).

Johannes 14,21:
21 Wer meine (Anm.: Jesus Christus) Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Bethel – Das Haus Gottes

Das hebräische Wort für „Haus Gottes“ ist “bêt-'ēl“ (Anm.: Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel mit der Sprachschlüsselnummer 1033).
Bethel ist der Ort, der mit der übernatürlichen Heimsuchung Gottes verbunden ist, wo Jakob von Gott gesegnet wurde und einen Traum empfing, in dem er eine Leiter zwischen der Erde und dem Himmel stehen sah, woran die Engel Gottes auf- und niederstiegen.
Aufgrund der Heimsuchung Gottes benannte Jakob den Ort von Lus (Anm.: „Mandelbaum“) in Bethel (Anm.: „Haus Gottes“) um (vgl. 1.Mose 28,10-12.16-19).

1.Mose 28,10-12.16-19:
10 Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran 11 und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
12 Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. …
16 Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!
17 Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
18 Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel; vorher aber hieß die Stadt Lus.

Gott verlangt danach uns seine Gegenwart, seine Pläne und Segnungen zu offenbaren, wenn wir in seinem Haus wohnen.
In erster Linie ist es nicht ausschlaggebend, wo wir uns in unserem irdischen Umfeld befinden, sondern es geht darum zuerst geistlich im Haus Gottes zu leben.
Wenn wir im Haus des himmlischen Vaters leben, dann bewegen wir uns wie Adam mit dem lebendigen Atem Gottes.
Wir tragen als Söhne Gottes seinen lebendigen Atem, der seinen Heiligen Geist, sein Verlangen, sein Leben und sein Wesen meint (vgl. 1.Mose 2,7 i.V.m. 1.Korinther 15,45-49).

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

1.Korinther 15,45-49:
45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, „wurde zu einem lebendigen Wesen“ (vgl. 1.Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht.
46 Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche.
47 Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel.
48 Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen.
49 Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.

Es ist Gottes Verlangen, eine lebendige Beziehung mit uns, die wir seine Söhne sind zu haben und dass auch wir zugleich die Beziehung des Lebens mit ihm aufrechterhalten.

Das Zeichen des Hohepriesters Joschua

Im Zusammenhang mit dem Lebensumstand des jüngeren, verlorenen Sohnes aus dem erwähnten Gleichnis von Lukas 15 existiert ein ähnliches Ereignis im Tanach – dem Alten Testament, die in der Schriftrolle des Propheten Sacharja zu finden ist (vgl. Sacharja 3,1-10).
Dort sah der Prophet Sacharja eine Vision, in der er den Hohenpriester Joschua („JAHWE ist Rettung!“) vor dem Engel des HERRN stehen sah, während die Präsenz von Widerstand gegenwärtig war, indem sie Joschua verklagte.
Der Hohepriester war mit schmutzigen Kleidern bekleidet als er vor dem Engel stand.
Zu diesem Zeitpunkt versuchte der Widerstand des Feindes Einfluss zu nehmen, indem dieser sich mit dem gegenwärtigen Umstand des Hohenpriesters Joschua verbinden wollte, was durch die unreinen Kleider repräsentiert wurde.
Die von Gott dem Joschua gegebene Identität war es Gottes Hilfe/Rettung den Menschen zu bringen, denen er gegenüber ein Mandat hatte.
Bei der Vision versuchte der Teufel den Hohenpriester Joschua auf den Weg in seine Freiheit zu blockieren, indem er Anklage durch die präsente Sünde aus der Vergangenheit Joschuas einfließen ließ.
Es war Joschua, der sich trotzdem entschied in die Gegenwart Gottes einzutreten, um ein erneuertes Gedankengut durch die Reinigung Gottes zu erhalten und dadurch von den anklagenden Gedanken dessen, der Gott widersteht, befreit zu werden.
Weil Joschua sich entschied mit Zuversicht in die Gegenwart Gottes einzutreten, wurde der Ankläger vom Engel des HERRN in die Schranken gewiesen.
Es war die Stärke des von Gott erwählten/verheißenen Territoriums (Jerusalem – Gründung des Friedens) für Joschua, die zu der gerechten Zurechtweisung gegen den Ankläger beitrug.
Joschua wurde durch die Vergebungskraft Gottes gereinigt und empfing Feierkleider sowie einen neuen Kopfbund/Turban.
Das hebräische Wort für „Kopfbund“ bzw. „Turban“ ist “ẓānîṗ” und ist abgeleitet von dem Wurzelwort “ẓānaṗ”, was „aufwickeln, zusammenwickeln, umbinden“ bedeutet (Anm.: Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel mit der Sprachschlüsselnummer: 6944*, 6948*).
Im geistlichen Zusammenhang bedeutet es, dass unser Verstand (Anm.: Kopf) eine Drehung in die richtige Richtung machen sollte, die die hohen Gedanken des HERRN und seiner Wahrheit beinhaltet (vgl. Jesaja 55,8-9 i.V.m. Römer 12,2; Epheser 4,23-24).

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Römer 12,2:
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Epheser 4,23-24:
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Von dem Zeitpunkt des Erneuerungsprozess des HERRN an, wurde Joschua von Gott berufen in Gehorsam ihm gegenüber zu wandeln und den Dienst rechtmäßig zu versehen.
Das Ergebnis dessen war, dass Joschua im Haus Gottes regieren und die schützende Verwaltung in Gottes Vorhöfen ausüben und zugleich an dem Ort der Heiligen sein würde, die vor seinem Thron stehen.
Durch das göttliche Eingreifen wurden Joschua und seine Verbündeten zu einem Zeichen und Wunder (Anm.: hebräisch “môṗēt”; Worterklärung aus der Elberfelder Studienbibel mit der Sprachschlüsselnummer: 4234), um auf die aufsprossende Kraft von Jesus Christus in der Zukunft hinzuweisen.
Hierbei ging es bereits um den jungen Zweig, der aus dem alten, starken Ast hervorwuchs, der auf den kostbaren Stein hinwies, welcher mit der Vergebung der Sünde eines Landes/einer Nation innerhalb eines Tages verbunden war.
Dieser Tag weist auf die neue Zeit der göttlichen Beziehung der Heiligen hin, die sich unter dem Schatten des Gottes Israels in einem hebräischen/biblischen Gedankengut bewegen, so ähnlich wie der Jünger Nathanael es tat und von Jesus erkannt wurde (vgl. Johannes 1,47-51).

Johannes 1,47-51:
47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.
48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.
49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres als das sehen.
51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

Die Schriftstelle aus Sacharja 3,1-10 soll uns offenbaren, dass es einzelne Dinge sind, die den Weg für die große Auswirkung ebenen!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Die Winde der Veränderung

Da sind Veränderungen bzw. Verschiebungen, die derzeit im Leib Jesu in Deutschland stattfinden, weil Gott seine Winde für diese Zeit sendet, die Veränderung bringen (vgl. Hebräer 1,7).

Hebräer 1,7:

7 Von den Engeln spricht er zwar (vgl. Psalm 104,4): „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen“, …

Gott sendet seine Engel, um unsere Atmosphäre zu verändern.
Wenn die Engel Gottes die Bäume der Gerechtigkeit auf Erden vorfinden, dann wird Jesus Christus durchbrechen (vgl. Psalm 1,3 i.V.m. Jeremia 17,7-8).

Psalm 1,3:
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

Jeremia 17,7-8:
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.

Diese geistliche Verschiebung bezieht sich nicht auf eine einzelne regionale Gemeinde und auch nicht auf einen bestimmten Dienst, weil es um die einheitliche Braut Jesu geht, in der Jesus Christus den Durchbruch bringt.

DER HERR DER DURCHBRÜCHE

Es geht um „Baal-Perazim“, dem HERRN DER DURCHBRÜCHE, der Jesus Christus ist und sich durch uns bewegen möchte.
Wenn wir es der Bewegung seiner Gegenwart erlauben sich durch uns zu bewegen und wir den von Gott beauftragten Engeln es gestatten unseren Geist in Bewegung zu bringen, werden wir ein Teil des Durchbruchs sein und diesen ankündigen, so wie es die Bakabäume zur Zeit von David taten als ihm die Philister ein zweites Mal entgegenstanden (vgl. 2.Samuel 5,20-24).

2.Samuel 5,20-24:
20 Und David kam nach Baal-Perazim und schlug sie dort und sprach: Der HERR hat meine Feinde vor mir durchbrochen, wie Wasserfluten durchbrechen. Daher nannte man den Ort „Baal-Perazim“.
21 Und sie ließen ihre Götzenbilder dort zurück; David aber und seine Männer nahmen sie mit.
22 Die Philister aber zogen abermals herauf und breiteten sich aus in der Ebene Refaïm.
23 Und David befragte den HERRN; der sprach: Du sollst nicht hinaufziehen ihnen entgegen, sondern komm von hinten über sie, dass du sie angreifst vom Bakawalde her.
24 Und wenn du hörst, wie das Rauschen in den Wipfeln der Bakabäume einhergeht, so eile; denn dann ist der HERR ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.

Die Kooperation der Winde Gottes mit der vorhandenen Erkenntnis auf Erden

Wenn Gott seine Engel, die Winde sind zu uns sendet, dann nehmen sie, was wir im Wort Gottes erkannt und verstanden haben und bewegen sich damit, um die Atmosphäre um uns herum mit der Gegenwart Gottes zu erfüllen, die Menschen dazu anleitet in einen Durchbruch einzutreten und diesen zu erleben.
Diese hervorgebrachte Gegenwart bringt Durchbrüche in den Herzen der Menschen.
Gott ist nicht nur ein Gott des Durchbruchs, sondern der Durchbrüche!

Aufweckende Momente

Er ist auch ein Gott, der aufweckende Momente in den Herzen der Menschen hervorbringt, die von ihm dachten, er würde zu ihnen auf eine für sie vertraute Art kommen.
Aber wenn Jesus Christus im Einklang mit dem Vater und dem Heiligen Geist eine Zeit der Veränderung innerhalb seiner Gemeinde beschlossen hat, erscheint er auf eine neue unerwartete Weise, die zur Auferweckung in den Herzen der Menschen führt, um jede einzelne Zelle in ihrem (Anm.: der Gemeinde) Organismus zu erneuern (vgl. Matthäus 14,25-27 i.V.m. Lukas 24,13-16; Apostelgeschichte 1,3).

Matthäus 14,25-27:
25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!

Lukas 24,13-16:
13 Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa zwei Wegstunden entfernt; dessen Name ist Emmaus.
14 Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.
15 Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.
16 Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.

Apostelgeschichte 1,3:
3 Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Jesus Christus lässt sich nicht aufhalten!

Jesus Christus wird diese Veränderung bzw. Verschiebung auf die Weise tun, wie er es möchte und er lässt sich dabei nicht von Menschen aufhalten, selbst wenn sie sich ihm bei seinem Vorhaben entgegenstellen.
Er zieht ein in sein Haus und macht es zu einem Gebetshaus, was ein Haus der wahren Liebesbeziehung mit dem himmlischen Vater meint (vgl. Matthäus 21,12-13).

Matthäus 21,12-13:
12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (vgl. Jesaja 56,7): „Mein Haus soll ein Bethaus heißen“; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.

Die Füße unter den richtigen Tisch stellen

Wo und mit welcher Herzenshaltung haben wir uns in seinem Haus positioniert und hingesetzt?
Unter welchen Tisch haben wir unsere Knie bzw. Füße gestellt?
Ist es der Tisch des Königs David oder ist es der Tisch Sauls?
Wir können selbst gehandikapt sein, aufgrund eines widrigen Umstands in der Vergangenheit und trotzdem unsere Füße unter den Tisch des Königs David stellen, was bedeutet, dass Gott uns zu seiner Ehre gebraucht (vgl. 2.Samuel 9,1-3.6-8.10b).

2.Samuel 9,1-3.6-8.10b:
1 Und David sprach: Ist noch jemand übrig geblieben von dem Hause Sauls, damit ich Barmherzigkeit an ihm tue um Jonathans willen?
2 Es war aber ein Knecht vom Hause Sauls, der hieß Ziba; den riefen sie zu David. Und der König sprach zu ihm: Bist du Ziba? Er sprach: Ja, dein Knecht ist es.
3 Der König sprach: Ist da noch jemand vom Hause Sauls, damit ich Gottes Barmherzigkeit an ihm tue? Ziba sprach zum König: Es ist noch ein Sohn Jonathans da, lahm an den Füßen. …
6 Als nun Mefi-Boschet, der Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, zu David kam, fiel er auf sein Angesicht und huldigte ihm. David aber sprach: Mefi-Boschet! Er sprach: Hier bin ich, dein Knecht.
7 David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, denn ich will Barmherzigkeit an dir tun um deines Vaters Jonathan willen und will dir den ganzen Besitz deines Vaters Saul zurückgeben; du aber sollst täglich an meinem Tisch essen.
8 Er aber fiel nieder und sprach: Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hunde, wie ich es bin? …
… 10b aber Mefi-Boschet, der Sohn deines Herrn, soll täglich an meinem Tisch essen.

Selbst dort, wo Menschen, von denen wir dachten, dass sie sich um uns kümmern, wie eine „heiße Kartoffel“ haben fallen lassen, ertönt der Aufruf Jesu an seinen Tisch zu kommen, um wahre Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zu haben (vgl. 2.Samuel 4,4 i.V.m. Johannes 14,6).

2.Samuel 4,4:
4 Auch hatte Jonathan, der Sohn Sauls, einen Sohn, der war lahm an beiden Füßen; er war nämlich fünf Jahre alt, als die Kunde von Saul und Jonathan aus Jesreel kam, und seine Amme hatte ihn aufgehoben und war geflohen und während sie eilends floh, fiel er hin und war fortan lahm. Er hieß Mefi-Boschet.

Johannes 14,6:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Hoffnung und Hilfe

Da gibt es Hoffnung, die mit Hilfe verbunden ist!
Es geht hierbei um Hilfe, die in Verbindung mit einem Ruf bzw. einer Berufung steht, um näher zu kommen und am Tisch des Königs "David" zu sitzen.
Dort, wo wir denken, dass wir eingeschränkt in der Beziehung zu Gott sind oder es empfinden in unserer Vision minimiert zu sein, kommt aus einem höheren Bereich von Autorität der Ruf sich zu nähern, um mit dem König zu dinieren. Das hat zur Folge, dass wir es tief in unserem Herzen erfassen, was es bedeutet, eine Beziehung in Autorität zu haben, so wie Jesus Christus seine Jünger als Sohn Gottes trainierte.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm