PROPHEZEIT AM 09. JUNI 2016 | 03. SIWAN 5776, NAJOTH BERLIN - SPANDAU

„Da sind die Worte des HERRN auf den Seiten geschrieben, die der Feind versucht zu attackieren aber der HERR spricht: „Ich sichere die Seiten Meiner Propheten und werde die Türen aufschwingen lassen, weil Ich Mich gemäß dem Wort Meiner Propheten bewege (vgl. Jeremia 36,4.22-23.27-28)!
Sie tragen Mein Zeugnis (vgl. Offenbarung 19,10e)!
Das, was die Menschen versuchen zu zerreißen, was Ich gesprochen habe, werde Ich durch die Gegenwart Meines Feuers bestätigen!
Meine Verheißung ist Wind und Feuer (vgl. Lukas 3,16)!
Da ist starker Wind und Feuer, weil es um Meine Gegenwart geht (vgl. 2.Mose 19,1.3.9.16 i.V.m. Apostelgeschichte 2,1-3)!
Dort, wo man versuchte die Worte Meiner Propheten "zu verbrennen", werde Ich diese in Kraft bestätigen!
Plötzlich, ganz plötzlich werde Ich die Tür aufstoßen!
Ich bringe das an die Oberfläche, was im Verborgenen lag!
Ich ziehe herauf, was unten ist (vgl. Jeremia 38,10-13)!“
Das Wort Gottes hat Gewicht, wenn es in der Kraft des Zeugnisses Jesu gesprochen wird, spricht der Geist des Propheten (vgl. Jeremia 51,63 i.V.m. Offenbarung 19,10e)!
Die Menschen denken, dass das prophetische Wort Gottes verworfen wurde aber es wird zur richtigen Zeit an die Oberfläche kommen und sich manifestieren, weil es sich im Zeitrahmen der Ewigkeit befindet und mit der temporären Zeit auf Erden verbunden ist, die zu Ende geht und mit der neuen Zeit, die beginnt!
Eine Tür schließt sich und die andere Tür schwingt auf!
Die Manifestation wird die von Gott vorherbestimmten Verbindungen von Heiligen offenbaren, die Jesus Christus und Sein Zeugnis tragen, spricht der Geist des Propheten (vgl. Prediger 4,12 i.V.m. 1.Petrus 2,6-7; Offenbarung 19,10e)!
Es sind Verbindungen, die aus Heiligen bestehen, die um des Zeugnisses Jesu willen bittere Umstände erlebten und dabei nicht murrten, sie aber durch die Gnade Gottes und Vergebung in Süße umwandelten (vgl. 2.Mose 15,23.25 i.V.m. Offenbarung 1,9)!
Diese Heiligen werden sich in einem ganz besonderen Charakter des Heiligen Geistes bewegen, der dazu führt, dass ihnen die Türen geöffnet werden, spricht der Geist des Propheten!
Es sind Heilige, die sich im Glauben mit Jesus Christus voranbewegen und ihr Bestimmungsziel sowie das, was daraus hervorkommt, nicht vollkommen kennen (vgl. 1.Mose 2,14b)!“


Bibelstellen zu dem prophetischen Reden


Jeremia 36,4.22-23.27-28:
4 Da rief Jeremia Baruch, den Sohn Nerijas. Und Baruch schrieb auf eine Schriftrolle alle Worte des HERRN, die er zu Jeremia geredet hatte, wie Jeremia sie ihm sagte. …
22 Der König aber saß im Winterhause vor dem Kohlenbecken; denn es war im neunten Monat.
23 Wenn aber Jehudi drei oder vier Spalten gelesen hatte, schnitt er sie ab mit einem Schreibmesser und warf sie ins Feuer, das im Kohlenbecken war, bis die Schriftrolle ganz verbrannt war im Feuer. …
27 Nachdem der König die Schriftrolle verbrannt hatte, auf die Baruch die Worte geschrieben hatte, wie Jeremia sie ihm sagte, geschah des HERRN Wort zu Jeremia: 28 Nimm dir eine neue Schriftrolle und schreibe auf sie alle vorigen Worte, die auf der ersten Schriftrolle standen, die Jojakim, der König von Juda, verbrannt hat.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Lukas 3,16:
… 16 antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, der ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, dass ich ihm die Riemen seiner Schuhe löse; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

2.Mose 19,1.3.9.16:
1 Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai. …
3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: …
9 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dichten Wolke, auf dass dies Volk es höre, wenn ich mit dir rede, und dir für immer glaube. Und Mose verkündete dem HERRN die Worte des Volks. …
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.

Apostelgeschichte 2,1-3:
1 Und als der Pfingsttag (Anm.: Schawuot) gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, …

Jeremia 38,10-13:
10 Da befahl der König Ebed-Melech, dem Kuschiten: Nimm von hier drei Männer mit dir und zieh den Propheten Jeremia aus der Zisterne, ehe er stirbt.
11 Und Ebed-Melech nahm die Männer mit sich und ging in des Königs Haus in die Kleiderkammer und nahm dort zerrissene, alte Lumpen und ließ sie an einem Seil hinab zu Jeremia in die Zisterne.
12 Und Ebed-Melech, der Kuschiter, sprach zu Jeremia: Lege diese zerrissenen, alten Lumpen unter deine Achseln um das Seil; und Jeremia tat es.
13 Und sie zogen Jeremia herauf aus der Zisterne an den Stricken. Und so blieb Jeremia im Wachthof.

Jeremia 51,63:
63 Und wenn du das Buch ausgelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf es in den Euphrat …

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

Prediger 4,12:
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

1.Petrus 2,6-7:
6 Darum steht in der Schrift (vgl. Jesaja 28,16): „Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“
7 Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar; für die Ungläubigen aber ist „der Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist, …“

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

2.Mose 15,23.25:
23 Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man den Ort Mara. …
25 Er schrie zu dem HERRN und der HERR zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde es süß.

Offenbarung 1,9:
9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus.

1.Mose 2,14b:
14b Der vierte Strom ist der Euphrat.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Diese Botschaft soll allen Heiligen im Leib Jesu dienen, die sich danach sehnen, dass sich die apostolische Struktur verstärkter in Deutschland manifestiert, so dass der neue Wein, den der HERR für diese Zeit auf Erden ausgießen möchte, aufgenommen und getragen werden kann.
Um die apostolische Grundstruktur im Leib Jesu zu verstehen, ist es notwendig, das gesamte Wort Gottes zu betrachten, damit die apostolische Struktur, wie Gott sie sich für diese Zeit vorstellt, ins Sichtbare gebracht werden kann.

Die erste Beziehung zwischen Gott und dem Menschen

Der Apostel ist der erste positionierte Amtsträger im fünffältigen Dienst in der Gemeinde Jesu, (vgl. Epheser 4,11 i.V.m. 1.Korinther 12,28). Aus diesem Grund ist es wichtig, die erste entstandene Beziehung zwischen Gott und dem ersten Menschen, der den Namen Adam trug, näher zu betrachten. Bevor Gott eine Beziehung zu Adam aufbauen konnte, musste er zuerst Adams Körper mit seinen Händen formen, um ihn danach mit seinem Odem/Geist zu füllen (vgl. 1.Mose 2,7).

1.Mose 2,7:
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Durch diese Erfüllung, war Adam in der Lage mit Gott freiwillig in eine Beziehung einzutreten, was seine Grundbestimmung beinhaltete, da er am sechsten Tag von Gott erschaffen wurde, um mit ihm in seine Ruhe am siebenten Tag einzutreten (vgl. 1.Mose 1,27.31 i.V.m. 1.Mose 2,2-3)

1.Mose 1,27.31:
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. …
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. …

1.Mose 2,2-3:

2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Aus der Beziehung mit Gott wächst Verantwortung und Autorität

Aus dem Zentrum der Beziehung mit Gott erhielt Adam Weisheit und Autorität, da er Gottes Wesen näher kennenlernte. Dadurch war Adam in der Lage, die von Gott erschaffenen Tiere mit Namen zu benennen, so dass sie befähigt waren, auf die Stimme Adams zu hören.
Diese Autorität war auch zur Zeit von Noach existent, da die Tiere ebenfalls auf seine Stimme hörten und daraufhin paarweise in die Arche zu ihm kamen (vgl. 1.Mose 2,19-20 i.V.m. 1.Mose 7,8-9).

1.Mose 2,19-20:
19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nannte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.
20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre.

1.Mose 7,8-9:
8 Von den reinen Tieren und von den unreinen, von den Vögeln und von allem Gewürm auf Erden
9 gingen sie zu ihm (Anm.: Noach) in die Arche paarweise, je ein Männchen und Weibchen, wie ihm Gott geboten hatte.

Der neue Weinschlauch „Eva“

Nachdem Adam in seiner Autorität fungierte, entschied Gott einen „neuen Weinschlauch“ (Anm.: Eva) aus Adam heraus zu erschaffen, der Adam bei seiner Verantwortung und Verwaltung helfen sollte (vgl. 1.Mose 2,21-23).

1.Mose 2,21-23:
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm aus seiner Seite und schloss die Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Seite, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.

Der neue Weinschlauch „die Arche“

Auf ähnliche Weise tat es Gott zur Zeit von Noach, indem er auch dort durch Noach einen „neuen Weinschlauch“ kreierte, der die Menschen auf dem Wasser in der Grundverheißung von Beziehung tragen sollte (Anm.: Noach ging mit seiner Frau, seinen Söhnen und deren Frauen in die Arche, wo sich auch die Tiere paarweise befanden.), ohne sich selbst dabei durchs „eigene Schwimmen“ abmühen zu müssen und inmitten des Gerichts Gottes umzukommen (vgl. 1.Mose 7,1-3).

1.Mose 7,1-3.7-9:
1 Und der HERR sprach zu Noach: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht erfunden vor mir zu dieser Zeit.
2 Von allen reinen Tieren nimm zu dir je sieben, das Männchen und sein Weibchen, von den unreinen Tieren aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen.
3 Desgleichen von den Vögeln unter dem Himmel je sieben, das Männchen und sein Weibchen, um das Leben zu erhalten auf dem ganzen Erdboden. …
7 Und er ging in die Arche mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne vor den Wassern der Sintflut.
8 Von den reinen Tieren und von den unreinen, von den Vögeln und von allem Gewürm auf Erden
9 gingen sie zu ihm in die Arche paarweise, je ein Männchen und Weibchen, wie ihm Gott geboten hatte.

Anhand dieser beiden Beispiele und ich könnte noch weitere hierzu nennen, wird deutlich erkennbar, dass immer zu dem Zeitpunkt, wenn Gott danach verlangte, einen „neuen Weinschlauch“ zu sehen, er diesen aus einem Umstand hervorbrachte, der mit einer Herausforderung in Verbindung stand.

Der neue Weinschlauch und das Ablegen von veralteten Vorstellungen

Um einen neuen Weinschlauch erhalten zu können, ist es bis heute notwendig, dass ein Tier wie z.B. eine Kuh, getötet werden muss, um die Haut für jenen Weinschlauch zu verwenden.
Das bedeutet, dass ein Opfer erbracht werden muss, was auf unsere Zeit übertragen (im prophetischen Kontext) darauf hinweist, dass auch wir in der heutigen Zeit mit unseren veralteten Vorstellungen abschließen müssen, um für die hohen Gedanken und Pläne Gottes Platz zu machen (vgl. Jesaja 55,8-9).

Jesaja 55,8-9:
8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Beispiele des Eintretens in die neue Weinschlauchstruktur

An dieser Stelle möchte ich einige Beispiele aus dem Wort Gottes verwenden, die mit dem Eintritt in eine neue Weinschlauchstruktur im Zusammenhang stehen.
Adam wurde von Gott aus dem Erdboden hervorgebracht (vgl. 1.Mose 2,7)!
Die Arche entstand aufgrund der Gerichtsankündigung Gottes (vgl. 1.Mose 6,13-14)!
Das Volk Israel ging durch die Führung von Mose und Aaron aus der Sklaverei in Ägypten heraus und trat in die Struktur der Armee Gottes ein, die ein königliches Priestertum beinhaltete (vgl. 2.Mose 6,26 i.V.m. 4.Mose 2,1-3; 4.Mose 10,11-13; 2.Mose 19,6)!
Die zur Zeit Jesu von Gott bestimmten Personen der arbeitenden Gesellschaft in Israel konnten nur in die Jüngerschaft und dann in die Apostelschaft unter Jesus Christus eintreten, weil sie von Gott berufen waren und ihr vorheriges Arbeitsfeld verließen (vgl. Johannes 1,38-39.43-44)!
Die neue Struktur der Apostel entstand nachdem Jesus Christus ans Kreuz ging und dort starb, um sich zur Rechten Gottes zu setzen (vgl. Apostelgeschichte 1,20-26 i.V.m. Apostelgeschichte 2,14)!
Anhand dieser genannten Beispiele wird deutlich, dass Personen, die von Gott in einer höheren, geistlichen Autorität positioniert worden sind, Heilige in die Struktur des „neuen Weinschlauchs“ rufen sollten, die eine wahre Beziehungsebene beinhaltet (z.B.: Gott berief Mose => Mose berief Aaron => Mose und Aaron beriefen im Auftrag Gottes das Volk Israel, sich zu einer Armee, die eine königliche Priesterschaft beinhaltete, zu formieren).

Das Eintreten in einen wahren, apostolischen Zusammenschluss

Der Aufruf an Heilige in eine wahre, apostolische Beziehung bzw. in einen wahren, apostolischen Zusammenschluss im Königreich Gottes zu treten, kann nur geschehen, wenn der Apostel bzw. apostolische Leiter die betreffenden Heiligen im Auftrag Gottes unter seinen „Salbungsmantel“ bzw. in sein Beziehungsumfeld ruft (vgl. 1.Könige 19,19-21 i.V.m. Johannes 1,38-39.43-44).

1.Könige 19,19-21:
19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn.
20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab es den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

Johannes 1,38-39.43-44:
38 Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister –, wo ist deine Herberge?
39 Er sprach zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen und sahen es und blieben diesen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde. …
43 Am nächsten Tag wollte Jesus nach Galiläa gehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!
44 Philippus aber war aus Betsaida, der Stadt des Andreas und Petrus.

Die Ausnahmen bei einer apostolischen Einberufung


Bei dem Prozess der apostolischen „Einberufung“ kann es Ausnahmen geben, indem Heilige, die bereits in einer Beziehung zu einem Apostel stehen, weitere geisterfüllte Gläubige in den apostolischen Zusammenschluss rufen, so ähnlich wie Simon-Petrus, der von seinem Bruder Andreas in das apostolische Netzwerk von Jesus Christus gerufen wurde (vgl. Johannes 1,40-41).

Johannes 1,40-42:
40 Einer von den zweien, die Johannes gehört hatten und Jesus nachgefolgt waren, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus.
41 Der findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte.
42 Und er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt: Fels.

Der Eintritt in eine apostolische Struktur

Um in eine von Gott bestimmte apostolische Struktur für diese Zeit einzutreten, sind folgende Grundvoraussetzungen von Bedeutung:

  1. das Vorhandensein einer von Gott etablierten, geisterfüllten, apostolischen Struktur
  2. die Bereitschaft des Apostels eine wahrhaftige Beziehung zu den ihm vom Heiligen Geist zugeteilten Heiligen zu führen

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kommt es durch den Apostel zur Etablierung bzw. Absicherung der Berufung des jeweiligen Heiligen und zur Autorität in dem ihm von Gott zugeteilten Verantwortungsfeld.
Jesus Christus hat zuerst seine Jünger in die Beziehung mit ihm gerufen, um sie geistlich auszurüsten und sie später mit Autorität auszusenden (vgl. Lukas 6,12).

Lukas 6,13:
13 Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger und erwählte zwölf von ihnen, die er auch Apostel nannte: …

Apostel in der heutigen Zeit

Für Apostel in der heutigen Zeit ist es unabdingbar, dass sie ein von Gott zugeteiltes Verständnis über Israel und die messianische Braut haben. Dieses Verständnis umfasst die Ordnung der Armee als königliches Priestertum, aber auch die Stadt Jerusalem als ein von Gott gesetztes, geistliches Fürstentum zu erkennen sowie den apostolischen Zusammenschluss der Heiligen als eine Braut zu sehen. Und die Brautstruktur beinhaltet die Existenz der Apostel des Lammes aus dem Neuen Testament als auch die zwölf Stämme Israel aus dem Alten Testament (vgl. 2.Mose 19,6 i.V.m. 4.Mose 2,1-3; 4.Mose 10,11-13; Offenbarung 21,2.9-14).

Offenbarung 21,2.9-14:
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. …
9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: …
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

Der Apostel Nathanael - ein prophetisches Zeichen für die Apostel der heutigen Zeit

Der Apostel Nathanael (Anm.: bedeutet „Gott hat gegeben“; vgl. Epheser 4,10-11) ist in erster Linie ein prophetisches Zeichen auf die Apostel hinweisend, aber auch auf die weiteren Amtsträger des funktionsfähigen fünffältigen Dienstes im Leib Jesu in der letzten Zeit. Diese bewegen sich in der Fülle der Erkenntnis der vollen Mannesreife Christi (vgl. Epheser 4,13), da sie ein göttliches Verständnis über Israel (Anm.: Symbol für den Feigenbaum unter dem Nathanael saß) und die gesalbte Braut des Lammes haben.
Das hat zur Folge, dass sich die Bewegung Gottes durch die sieben Engel der Gemeinde Jesu und die zwölf Engel der Stämme Israels in kraftvoller Weise auf der Erde entfalten kann (vgl. Johannes 1,47-51 i.V.m. Offenbarung 1,16.20; Offenbarung 21,12)

Johannes 1,47-51:
47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.
48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.
49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres als das sehen.
51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

Offenbarung 1,16.20:
… 16 und er (Anm.: Jesus Christus) hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. …
20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Offenbarung 21,12:
… 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: …

Die notwendige Grunderkenntnis über die Wurzel des kostbaren Ölbaums

Wenn Apostel in der heutigen Zeit sich nicht in dieser Grunderkenntnis bewegen, wird sich das Maß der von Gott zugeteilten Salbung nicht in der vollen Kraft auf Erden entfalten können.
Es ist demnach unabdingbar, dass die Wurzel des kostbaren Ölbaums und ihre Fettigkeit (Anm.: die Salbung des Wortes Gottes – Altes und Neues Testament, das Gott zuerst den Juden/Israel gab; Römer 3,1-2) gehrt wird, indem man darin wandelt (vgl. Römer 11,16-21).

Römer 11,16-21:
16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teil bekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich!
21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen.

Wenn diese Grundstruktur nicht erkannt bzw. angenommen wird, ist ein Wandel in der Fülle der tiefen Salbung der Brautstruktur, die Weisheit und Erkenntnis beinhaltet, welche in Jesus Christus verborgen liegen, nicht möglich (vgl. Kolosser 2,3).

Kolosser 2,3:
… 3 in welchem (Anm.: Jesus Christus) verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Wenn man keinen wahren Anteil an der Verwurzelung des kostbaren Ölbaums hat, kommt das einem Gefäß gleich, das voll mit Salböl gefüllt ist, von dem man lediglich im oberen Bereich das Öl bzw. die Salbung „abschöpft“, jedoch nicht zur Essenz der Würze gelangt, die sich im Bodenbereich befindet.
Es ist die Verbindung zur Wurzel des edlen Ölbaums, die den Gläubigen in der Zeit eines Sturmes (Anm.: Herausforderung) zur Standhaftigkeit verhilft!
Das Eingepfropftsein als wilder Ölzweig (Anm.: Christ aus den Heidenvölkern) in den edlen Ölbaum (Anm.: Israel) beinhaltet, dass man sich in der Position befindet, wo sich zuvor Juden befanden, die sich im rabbinischen Judaismus aufhielten (Anm.: Wandel im Alten Bund und den Satzungen/Lehren der Ältesten ohne Jesus Christus als Sohn Gottes und sein Opfer zu akzeptieren; vgl. Matthäus 15,1-9).
Das bedeutet besonders für Apostel, die aus den Heidenvölkern kommen, dass sie dazu von Gott bestimmt sind, Altes und Neues durch die Kraft des Heiligen Geistes auf der Grundlage des biblischen Judaismus hervorzubringen (Anm.: Altes und Neues Testament), so ähnlich wie es Jesus Christus über die Schriftgelehrten sagte, die zu Jüngern des Himmelreiches wurden (vgl. Matthäus 13,52).

Matthäus 13,52:
52 Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

Das Eingepfropftsein in den edlen Ölbaum bedeutet nicht nur die Juden bzw. das Volk Israel als Nation alleine anzuerkennen, sondern es geht ebenfalls um das Hervorholen der tiefen Erkenntnis und der Weisheit, die Gott durch sein Wort dem Volk Israel über einen langen Zeitraum zugeteilt und umfassend gelehrt hat.
Wenn das geschieht nimmt die Autorität der Apostel in dieser Zeit und die Kraft in ihren Worten zu, so dass es zu großartigen Manifestationen Gottes auf Erden kommt.
Ohne dem Wandel und dem Leben in dieser Erkenntnis werden zwar Zeichen und Wunder hier und dort geschehen, aber es wird zu keiner klaren Führung des Leibes Jesu, wie Gott es sich vorgestellt hat, in den jeweiligen Regionen kommen.

Die Ehrerbietung gegenüber dem „erneuerten Alten“

Das Neue ordnet sich dem „erneuerten Alten“ in Anerkennung unter, so dass Jesus Christus in seiner apostolischen Facette (Anm.: als König der Könige) gesehen und erkannt wird.
Das machen die zwölf Edelsteine der Apostel des Lammes in der Grundmauer des himmlischen Jerusalems deutlich, auf denen die Perlentore der zwölf Stämme Israels getragen werden (vgl. Offenbarung 21,12-14 i.V.m. Johannes 10,9).

Offenbarung 21,12-14:
… 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore.
14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Fazit

Zusammenfassend ist es wichtig festzuhalten, dass jeder Heilige im Leib Jesu bereit sein sollte, seine Gedanken mit den Gedanken Gottes in Übereinstimmung zu bringen in der Achtung gegenüber des gesamten Wortes Gottes, was Altes und Neues Testament beinhaltet.
Dadurch wird es erst möglich, dass Heilige, die in das Apostelamt von Gott bestimmt sind, sich in der Lage befinden, die Ordnung Gottes innerhalb des Leibes Jesu zu etablieren.
Hierbei ist die Anerkennung der Amtsträger im Leib Jesu durch die Heiligen erforderlich (vgl. 1.Thessalonicher 5,12-13 i.V.m. Hebräer 13,17).

1.Thessalonicher 5,12-13:
12 Wir bitten euch aber, liebe Brüder, erkennt an, die an euch arbeiten und euch vorstehen in dem Herrn und euch ermahnen; 13 habt sie umso lieber um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander.

Hebräer 13,17:
17 Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen – und dafür müssen sie Rechenschaft geben –, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch.

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm

Einleitung

Vor einigen Tagen führte mich der Heilige Geist zu der Bibelstelle aus Jeremia 17,7-8, wo es um den Menschen geht, der sich auf Gott verlässt und seine Zuversicht in ihm hat.

Jeremia 17,7-8:
7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist.
8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.

Der Baum und der Bach

Während ich die Bibelstelle las, legte der HERR seinen Schwerpunkt auf die Worte „Baum/Bäume“ und „Bach/Fluss“.
Das Wort „Baum/Bäume“ heißt im Hebräischen „'ajil“ und bedeutet unter anderem „Kraft, Stärke, männliches Schaf, Widder, Gewaltiger, Mächtiger, einflussreiche Bürgerschaft, mächtiger Baum, Einfassung, Pfeiler eines Tores“ (Anm.: entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Sprachschlüsselnummer: 361, 362, 363).
Das hebräische Wort für „Bach“ heißt „jûbal“ und ist zugleich der Vorname des Sohnes von Lamech, der der Erfinder der Saiten- und Blasinstrumente war (vgl. 1.Mose 4,21).

1.Mose 4,21:
21 Und sein Bruder hieß Jubal; von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler.

Deshalb betrachte ich es als keinen Zufall, dass das hebräische Wort für „Widder, Widderhorn und Jobeljahr“, die selbe hebräische Wortwurzel wie „Jubal“ trägt und „jôbēl“ heißt (Anm.: entnommen aus der Elberfelder Studienbibel mit der Sprachschlüsselnummer: 3185, 3186, 3187).
Diese Worterklärung trägt für uns als Volk Gottes eine tiefere Erkenntnis über den Menschen, der sich gemäß Jeremia 17,7-9 auf Gott verlässt und seine Hoffnung in ihm hat.

Die Menschen, die Gott vertrauen

Das bedeutet, dass Menschen, die sich vollkommen Gott anvertrauen in sich „den Widder“ tragen, der ein Hinweis auf die Liebe Gottes des Vaters zu uns Menschen ist, der Jesus Christus, seinen erstgeborenen Sohn für uns geopfert hat.
Der Widder ist ein Zeichen auf Jesus Christus, der am Kreuz/Holz für uns Menschen gestorben ist, um uns zu erlösen (vgl. Johannes 3,16-17).

Johannes 3,16-17:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Der prophetische Vorbote vom Kreuz Jesu

Ein prophetischer Vorbote dieses Liebesopfers können wir aus der Opferbereitschaft von Abraham erkennen, der bereit war, seinen erstgeboren Sohn der Verheißung, Isaak zu opfern, was Gott nicht zuließ, indem er Abraham einen Widder vor Augen führte (vgl. 1.Mose 22,2.7-13).

1.Mose 22,2.7-13:
2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. …
7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer?
8 Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander. 9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.
11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.
12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.
13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.

Die Stärke des „Widders“

In Bezug auf die oben genannte Worterklärung zum „Baum“ und dem „Bach“ bedeutet das, dass alle die, die sich wirklich auf Gott, den himmlischen Vater verlassen und ihm vertrauen, den geopferten „Widder“, Jesus Christus in ihrem Herzen tragen, was zur Folge hat, dass sie sich in der übernatürlichen Kraft und Stärke Gottes voranbewegen sowie Einfluss in ihrer Gesellschaft durch die Gerechtigkeit Gottes nehmen.
Um Jesus Christus (Anm.: Symbol für den geopferten Widder) im Herzen tragen zu können, ist ein persönliches Opfer vonnöten, was bedeutet, dass man sein eigenes Leben und den eigenen Willen für den Willen Gottes und seine Absichten niederlegt, um in Jesus Christus zu leben und ihn zu verherrlichen (vgl. Galater 2,20).

Galater 2,20:
20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Dadurch sind wir in der Lage die Tür der Wahrheit Gottes in unserem Leben (Anm.: Einfassung/ Pfeiler eines Tores; eine Tür braucht einen Pfeiler, um zu funktionieren) zu tragen, so dass Menschen die Möglichkeit in ihrem Leben erhalten durch Jesus Christus in die segensreiche Zukunft/Ewigkeit einzutreten (vgl. Johannes 10,9).

Johannes 10,9:
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Das Tragen des Opfers Gottes im Herzen

Wenn wir als Menschen das Opfer Gottes (Anm.: Jesus Christus) in unserem Herzen haben, sind wir befähigt, durch das Wasser des Baches/Flusses aus der Ewigkeit ernährt zu werden, so dass wir zu jeder Zeit Früchte hervorbringen, den Sieg von Jesus Christus in unserem Lebensumfeld erschallen lassen und ein Gnadenjahr des HERRN den Menschen verkündigen, die bereit sind, Jesus Christus in ihrem Leben zu empfangen (vgl. Jesaja 61,1-3).

Jesaja 61,1-3:
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; 2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden „Bäume der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des HERRN“, ihm zum Preise.

Das lebendige Wasser Gottes, der Heilige Geist

Das Wasser der Ewigkeit ist der Einfluss des himmlischen Vaters und seiner Liebe, die uns durch den Heiligen Geist offenbart wird (vgl. Johannes 16,7.13-15).

Johannes 16,7.13-15:
7 Aber ich (Anm.: Jesus Christus) sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. …
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Wenn wir Jesus Christus nicht in unserem Leben anerkennen und in ihm leben, sind wir auch nicht in der Lage, den Heiligen Geist zu empfangen bzw. von ihm geführt zu werden.
Nur durch die Anerkennung Jesu und die Gegenwart des Heiligen Geist in unserem Leben sind wir in der Lage, wahre Anbetung dem himmlischen Vater zu bringen (vgl. Johannes 4,23).

Johannes 4,23:
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.

Jubal, der Sohn Lamechs

Das ist, worauf „Jubal“ der Sohn „Lamechs“ und seine Tätigkeit (Anm.: Erfinder der Saiten- und Blasinstrumente) hinweist.
„Jubal“ diente auf dem Fundament „des Widders, des Kraftvollen und des Starken“, worauf die Bedeutung des Vornamens seines Vaters „Lamech“ aufmerksam macht.
Ohne die Annahme der Liebe des himmlischen Vaters, die das Opfer von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha ist, sind wir nicht in der Lage, den neuen Klang der Anbetung des Vaters im Geist und in der Wahrheit für diese Zeit freizusetzen.

Der „Hunger“ Jesu nach wahrer Gemeinschaft

Jesus Christus „hungert“ bzw. verlangt als König der Könige und Priester Gottes des Höchsten nach unserer wahrhaftigen Beziehung zu ihm, die unter anderem durch reine Anbetung ihm gegenüber ausgedrückt wird.

Jesus Christus kommt in die Stadt und die Region


Es mag unglaublich klingen aber Jesus Christus ist dabei in die Stadt und Region unseres Landes zu kommen und es ist unsere Aufgabe, ihn in seiner Ankunft als König der Könige in der Welt und als Priester Gottes des Höchsten zu bestätigen!
Es geht um Jesus Christus als den König der Gerechtigkeit, der zugleich auch Priester Gottes des Höchsten ist (vgl. Hebräer 7,1-3 i.V.m. 1.Mose 14,18-20).

Hebräer 7,1-3:
1 Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester Gottes des Höchsten; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn; 2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens.
3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.

1.Mose 14,18-20:
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

Die ungewöhnliche Erscheinungsform von Jesus Christus

Jesus Christus erscheint auf ungewöhnliche Weise und wird sich mit der jeweiligen Region des Landes, in die er eintritt verbinden, so dass er sich in der Facette gemäß des geistlichen von Gott zugeteilten Erbes der Region offenbart.
Melchisedek war der König der Gerechtigkeit und wurde durch die Stadt „Salem“ als Friedefürst erkennbar.
Die Bewegung bzw. der Eintritt von Jesus Christus, unseres Königs der Gerechtigkeit und Priester des höchsten Gottes in die Stadt bzw. Region wird mit einer frischen, prophetischen Salbung einhergehen, die von zwei Führungsengeln/Winden getragen wird und einer Speerspitze gleichkommt.
Durch dieses prophetische Voranschreiten wird Jesus Christus als König-Priester seine Königreichsstärke offenbaren, die Könige ab- und einsetzt (vgl. Markus 11,1-4.11 i.V.m. Daniel 2,20-21).

Markus 11,1-4.11:
1 Und als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage (Anm.: bedeutet „Haus der noch unreifen, kleinen Feigen – es beschreibt die Feige, die sich vor dem Blatt ansetzt und deshalb unreif bleibt“) und Betanien (Anm.: bedeutet „Haus des Elends“) an den Ölberg, sandte er zwei seiner Jünger 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sobald ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und führt es her!
3 Und wenn jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das?, so sprecht: Der Herr bedarf seiner, und er sendet es alsbald wieder her.
4 Und sie gingen hin und fanden das Füllen angebunden an einer Tür draußen am Weg und banden es los. …
11 Und Jesus ging hinein nach Jerusalem in den Tempel und er besah ringsum alles, und spät am Abend ging er hinaus nach Betanien mit den Zwölfen.

Daniel 2,20-21:
.. 20 fing an und sprach: Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke!
21 Er ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand, …

Die zwei unterschiedlichen Prozesse im Volk Gottes

Bevor Jesus Christus auf neue und kraftvolle Weise kommt, geht diesem der Prozess voraus, dass es leider Menschen gibt, die aufgrund von Ungeduld ihre eigenen Pläne vollziehen und deshalb nicht in die wahre geistliche Reife bzw. Beziehung, so wie Gott sie definiert, eintreten.
Zugleich befinden sich die Gläubigen, die sich nahe am Herzen Gottes bewegen und seinen Willen kennen, in einem herausfordernden Umstand, der dem Prozess einer Geburtsphase gleichkommt.

Menschen außerhalb des „Kirchengebäudes“


Die frische, prophetische Bewegung, die Jesus Christus als Wort Gottes in seiner vollen Autorität trägt (vgl. 2.Petrus 1,19-21), wird dazu führen, dass Menschen von außerhalb, Jesus Christus als den König der Könige öffentlich anerkennen und ausrufen, während er sich in dieser Erscheinungsform darauf vorbereitet im Tempel, dem Haus des Vaters als Priester des Höchsten zu erscheinen, um die Gerechtigkeit in seinem Haus wieder herzustellen.


Dort, wo aufgrund von Ignoranz gegenüber seinem jetzigen und kommenden Wirken Dunkelheit herrscht, wird Jesus Christus mit offenbarendem Licht antworten, was zur Folge hat, dass sich die Wirtschaft innerhalb seines Hauses verändern wird. Das Ergebnis dessen wird sein, das Finanzen nicht mehr für die eigenen Visionen und Pläne verwendet werden, sondern für die Visionen und Pläne Gottes. Diese Umsetzung entspringt aus der wahren Beziehung mit Gott, die seinen Plan im Mittelpunkt hat (vgl. Markus 11,12-17).

Markus 11,12-17:
12 Und am nächsten Tag, als sie von Betanien weggingen, hungerte ihn.
13 Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da ging er hin, ob er etwas darauf fände. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen.
14 Da fing Jesus an und sprach zu ihm: Nun esse niemand mehr eine Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten das.
15 Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an auszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempel; und die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler stieß er um 16 und ließ nicht zu, dass jemand etwas durch den Tempel trage.
17 Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben (vgl. Jesaja 56,7): „Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker?“ Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.

Die vom Sohn Gottes durchgeführte Überprüfung

Jesus kommt in dieser Zeit, um sein Haus und dessen Umfeld zu überprüfen, ob sich sein Volk darin richtig und ehrbar vor seinem himmlischen Vater positioniert hat (vgl. Markus 11,11).

Markus 11,11:
11 Und Jesus ging hinein nach Jerusalem in den Tempel und er besah ringsum alles, und spät am Abend ging er hinaus nach Betanien mit den Zwölfen.

Jesus Christus reagiert bei seiner Überprüfung in dieser Zeit nicht mit einem voreiligen Urteil, sondern er hat lange genug dafür Zeit gegeben, damit die Dinge berichtigt werden.
Das wird anhand der Bibelstelle aus Markus 11 deutlich, weil sich Jesus bis zum Abend in der Stadt Jerusalem aufhielt, diese verließ und am nächsten Tag nochmals nach Jerusalem in der Autorität als König der Könige und Priester des höchsten Gottes kam (vgl. Markus 11,11.15-16 i.V.m. 2.Petrus 3,8).

Markus 11,11-12.15-16:
11 Und Jesus ging hinein nach Jerusalem in den Tempel und er besah ringsum alles, und spät am Abend ging er hinaus nach Betanien mit den Zwölfen.
12 Und am nächsten Tag, als sie von Betanien weggingen, hungerte ihn. …
15 Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an auszutreiben die Verkäufer und Käufer im Tempel; und die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler stieß er um 16 und ließ nicht zu, dass jemand etwas durch den Tempel trage.

2.Petrus 3,8:
8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Dort, wo Jesus Christus nicht die richtige Positionierung vorfindet, wird er die „unreifen Feigen“, die sich vor das Feigenblatt gesetzt haben entfernen, so dass die wahrhaftige Reife hervorkommen kann und die Gläubigen zu erkennen sind, die wahrhaftig auf seine Stimme hören und ihr folgen (vgl. Johannes 10,27 i.V.m. Hesekiel 20,37-38a; Matthäus 25,32-33)

Johannes 10,27:
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; …

Hesekiel 20,37-38a:
37 Ich will euch unter dem Stabe hindurchgehen lassen und euch genau abzählen 38a und will die Abtrünnigen und die, die von mir abfielen, von euch aussondern. …

Matthäus 25,32-33:
… 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.

Die geistliche Reife und der Preis der Geduld

Um in der geistliche Reife, wie Gott sie sich vorstellt, stehen zu können, muss ein Preis bezahlt werden, der es beinhaltet in Geduld auf den König der Könige und Priester des höchsten Gottes zu warten, um seine Frucht in der jeweiligen Region zur richtigen Zeit zur Welt zu bringen.

Das vor Augen scheinbare „Chaos“

Auch wenn das Wirken Jesu für einige Gläubige als ein ihnen erscheinendes Chaos vorkommen wird und sich einige deshalb von der wahren Gemeinschaft der Heiligen distanzieren, weil sie Furcht aufgrund des Mangels der Beziehung mit Jesus Christus haben, wird die Offenbarungskraft des Sohnes Gottes die alte Zeit beenden und die neue Zeit einläuten (vgl. Apostelgeschichte 5,12-13).

Apostelgeschichte 5,12-13:
12 Es geschahen aber viele Zeichen und Wunder im Volk durch die Hände der Apostel; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig beieinander.
13 Von den andern aber wagte keiner, ihnen zu nahe zu kommen; doch das Volk hielt viel von ihnen.

Der „chaotische“ Zustand der Wirtschaft im Haus Gottes wird dazu führen, dass die betreffenden Gläubigen nach Gott dem Vater und seiner Gemeinschaft intensiver fragen werden (Anm.: die Tischbeine der umgeworfenen Tische zeigen in den Himmel zum Vater).


An dieser Stelle möchte ich betonen, dass bevor der Priester den Tempel betritt, er von außen in diesen eintritt und genau auf diese Art und Weise wird Jesus Christus, der der Priester nach der Ordnung Melchisedeks ist, in dieser Zeit vorgehen.


Es ist die Kraft des Umfelds, die Jesus Christus in die vom Vater gewünschte Erscheinungsform verwandelt und ihn in diesem Charakter handeln lässt.
In der Stadt handelt Jesus Christus als König der Könige und im Tempel als Priester des höchsten Gottes!

Amen und Amen.

In Seiner Weisheit,

Daniel Glimm